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  • Gast

    Rang: Gast
    am 20.11.2011 19:34:24
    Gast schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    ...ein Defizit an funktionierenden Beta-Zellen, das in der Literatur von 50-80% reicht.



    Bei Typ 1ern manifestiert sich der Diabetes, wenn ca. 80% der Beta-Zellen zerstört sind. Damit haben sie meistens eine gefährliche Ketoazidose. Typ 2er sind davon bei der Diagnose meist noch meilenweit entfernt. Daher ist deine obige Behauptung ziemlicher Quatsch.

    Du solltest dir vielleicht mal andere Quellen suchen, bzw. andere Fakten erfinden!!!



    Völliger Quatsch ist es, Typ1 und Typ2 miteineander zu vergleichen. Beides sind grundverschiedene Krankheiten, wobei Typ2 weitaus komplexer ist als Typ1.

    Du solltest dich wirklich über einige Grundtatsachen informiern bevor du hier rumpöbelst.
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    am 20.11.2011 19:44:05
    Danke für den Quatsch ;-)

    Anschließend an die Keto erleben viele die sogenannte Remission, in der über Tage und manchmal Wochen bei ganz normaler Ernährung überhaupt kein Insulin notwendig ist. Dann sind da plötzlich wieder ein paar mehr Betas dran gezaubert, ja?
    Und selbst dann, wenn er praktisch kein eigenes Insulin mehr produziert und BZs über 1.000 mg/dl messen kann, erleidet ein Typ2 meistens keine Keto - weil er doch noch irgendwo einen mehr als 20%Geheimvorrat an Betas versteckt hat?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 20.11.2011 20:37:38
    schrieb:
    Von Diabetes hast du nicht viel Ahnung


    Selbst wenn das so wäre, DU hast bisher noch nicht bewiesen, dass es bei DIR anders ist (ausser durch unbewiesene Behauptungen) und jedesmal, wenn man dich darauf anspricht, erzählst du etwas von "Pöbeln" - geile Logik!
    schrieb:
    Willst Du die hier als verbindlich für alle Typ2 fordern...


    Wer hat denn was von "fordern" geschrieben (ausser dir) - es ging einzig und allein um die Widerlegung der "Nur-Insulin-ist-das-Wahre"-Behauptung, nicht mehr und nicht weniger. Komisch ist z.B. das früher 2er ohne jegliches ext. Insulin therapiert wurden und trotzdem steinalt geworden sind - wie das wohl funktioniert hat, ohne das "neue" medizinische "Fach"-Wissen?
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    am 20.11.2011 22:01:50
    schrieb:
    Komisch ist z.B. das früher 2er ohne jegliches ext. Insulin therapiert wurden und trotzdem steinalt geworden sind - wie das wohl funktioniert hat, ohne das "neue" medizinische "Fach"-Wissen?


    Komisch, dass dann ab 1995, als tödliche Herzinfarkte und Schlaganfälle bei Diabetikern als Diabetes-Endpunkte, meistens eindeutig Typ2, gewertet wurden, plötzlich die Zahl dieser Ereignisse unter Diabetikern sprunghaft anstieg - ohne entsprechend sprunghaftes Ansteigen der Gesamtzahl. Und die vielen tausend blinden Augen und appen Füße und funktionslosen Nieren und... allein jedes Jahr in D und davon die meisten Typ2 finden in Deiner Wahrnehmung nicht statt?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 20.11.2011 23:26:32
    schrieb:
    plötzlich die Zahl dieser Ereignisse unter Diabetikern sprunghaft anstieg - ohne entsprechend sprunghaftes Ansteigen der Gesamtzahl.


    Anstatt Polemik zu betreiben, solltest du lieber mal erklären, warum "plötzlich"! Und nicht, dass wir uns missverstehen - selbstverständlich hat es all diese "Ereignisse" gegeben, aber was bitte hat das mit der sofortigen Insulinanwendung beim Diagnose DM Typ2 zu tun? Nebenbei ist das nicht die eigentliche Frage. Selbstverständlich ist die Insulingabe zum konstanten "gesunden" Verlauf des BZ schon aus Gründen der Vermeidung/Verlangsamung von Spätschäden sinnvoll - aber welchen Sinn macht sie, wenn der BZ auch ohne gesund geführt werden kann? Daran ändern auch deine Punkte a-c nichts. UND - ich weise nochmals darauf hin: es geht nicht um "ausschliesslich", "generell" oder "alle" - weder so, noch so. Damit ist für mich alles "erklärt", wer's nicht versteht - sorry!
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    am 20.11.2011 23:40:28
    Also wenn das die Diskussionskultur hier in diesem Forum ist...
    Warum kann man hier nicht sachlich über Diabetes reden??

    Ich hatte nur wissen wollen, ob jemand mit Berberin (gerne auch mit einem sonstigen Wirkstoff) gute Erfahrungen hinsichtlich DB2 gemacht hat? Mir wäre schon sehr geholfen, (Borderline Diabetiker, der noch mit low-carb ohne Medis zurechtkommt), wenn ich mit Hilfe von Nahrungsergänzung meinen Hba1c noch lange im grünen Bereich halten könnte (heute bei 5.8).
    Nur mal um ein Beispiel zu geben: Ich habe diesen Wert mit Hilfe von Alpha-Liponsäure, Zink und Chrom von 6.1 (und höher) auf 5.8 bringen können und das über mehr als 2 Jahre. Ist doch schon mal was.
    Wo bleibt das Positive??

    Fuchs


  • Gast

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    am 21.11.2011 06:53:53
    hallo Fuchsteufel,
    Gegenteiliges über die Wirkung von Berberin auf den BZ hab ich im Inet eigentlich nicht gefunden. Die 2 (?) chinesischen Studien basieren allerdings auf nur wenigen Testpersonen und einen Zeitraum von ein paar Monaten und letztendlich kommen die meisten Artikel zu dem Schluss dass hier noch Forschungsbedarf besteht.

    Irgendwie scheint es ja ein "Allheilmittel" zu sein, was mich persönlich immer erstmal stutzig macht. Vielleicht wirkt es ja bei manchem DMler auf indirektem Weg. (Den Placebo-Effekt darf man hier sicher auch nicht ausser acht lassen)
    Also bleibt dir nur noch der Selbstversuch. D.h. bei unverändertem Lebensstil ein paar Monate mit und dann ein paar Monate ohne Berberin und dabei täglich messen.

    Gruß
    Havier

    --- ob eine junge Berberin besser hilft als ein alte ... keine Ahnung ---
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    am 21.11.2011 09:22:10
    Moin Fuchs,

    mit dieser Anleitung habe ich schon Absenkungen des HBA1c von 8-10 auf um 6 gesehen. Dagegen bisher keinen einzigen Fall, in dem Nahrungsergänzungsmittel mehr hätten bewirkt haben können, als die Messtoleranz ohne jede Veränderung hätte erklären können.

    Ich kann keinen Vorteil in Mitteln erkennen, deren eindeutige Wirkung ich nicht sicher bestimmen kann. Da sehe ich das Geld besser in Teststreifen angelegt, mit deren Hilfe sich z.B. größere BZ-Ausflüge in der Stunde nach dem Essen entdecken und durch daran ausgerichtete Veränderung der KH-Menge in der Folge vermeiden lassen.

    Bisdann, Jürgen
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    am 21.11.2011 09:31:37
    Fuchsteufel schrieb:
    ... von 6.1 (und höher) auf 5.8 bringen können und das über mehr als 2 Jahre. Ist doch schon mal was.


    Hallo Fuchs,

    das ist auf jeden Fall sehr gut - meinen Glückwunsch.

    Grundsätzlich ist alles gut was hilft, den BZ gesund zu führen. Also probiere die Berberitze aus und du wirst merken, ob es bei dir hilft oder nicht. Ich persönlich verlasse mich bei solchen Tests allerdings nicht auf den HbA1c, sondern möchte das beim BZ-Verlauf nach den Mahlzeiten und beim Nüchternwert konkret messen können. Bei meinen Versuchen bin ich - anders als du - zu dem Ergebnis gekommen, dass Zink, Chrom, ... bei mir auch bei längerer Anwendung keine messbaren Verbesserungen ergeben. Aber das muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Etwas musst du beim Testen von Mittelchen, bei denen die Wirkung nicht bekannt ist, allerdings noch beachten. Die Verbesserung kann eventuell auch durch Zerstörung der Leber erreicht werden. Typische Beispiele dafür sind in Indien die Einnahme von Quecksilber und in Russland das Saufen zur Bekämpfung von Diabetes. Dadurch wird langfristig die Leber zerstört und damit abgehalten, fehlerhaft Glukose auszugeben, so wie Metformin das ohne Zerstörung der Leber tut. Ich denke nicht, dass Berberitze auf diese Weise wirkt, aber ganz lässt sich so etwas bei unbekannten Mitteln nicht ausschließen. Ich halte das Risiko allerdings nicht für sehr hoch, weil Wirkung und Nebenwirkung nur gering sein werden.

    Probiere es aus und berichte darüber, Rainer
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    am 21.11.2011 10:35:42
    Rainer und Jürgen,
    danke für die Antworten. Nehme das gerne als Anregung auf, dass ich mal genauer den BZ nach dem Essen messen werde und nicht nur den Hba1c heranziehe.
    Der Traum wäre natürlich, dass es ein Mittel gibt, was Betazellen regeneriert. Man weiß ja, dass z. B. die Leber sich sehr gut regenerieren, also neue Hepatozyten bilden kann. Bei der Pankreas scheint das leider nicht zu funktionieren.
    Kann ja nur bedeuten, dass man weiter suchen muss. Vielleicht kommt auch mal ein wissenschaftlicher Durchbruch (z. B. "Stammzellen"), über den ich immer wieder lese. Dann steht aber leider immer sinngemäß dabei "dauert noch 10 Jahre zur Praxisreife". Leider.
    Aber ich werde weiter am Ball bleiben.
    Fuchsteufel