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Erhöht Antibiotikum (Minoyclin) den Blutzucker?

  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 0
    Mitglied seit: 02.01.2012
    am 02.01.2012 13:09:23
    Guten Morgen zusammen,
    ich muss seit 3 Monaten aufgrund einer Harnröhrenentzündung das Antibiotikum Minocyclin nehmen. Seit 2 Jahren nehme ich auch Metformin 1500 am Tag ein. Meine BZ-Werte aren immer im Rahmen. Ich habe den Eindruck, dass dieses Antibiotikum den Blutzucker extrem nach oben treibt. Nüternwerte im Bereich von 180-230 sind seitdem die Regel. Bevor ich das Antibiotikum genommen habe kam ich auf 140-150.
    Der Schock war dann heute, als ich nach 2 Stunden Sport einen Wert von 299 hatte. Das hatte ich noch nie. Zum Frühstük gabs auch nur 1 Scheibe Vollkornbrot und Wasser.

    Ich habe Diabtes Typ 2 ohne Insulin, nur Tabletten 1500mg Metformin. 77kg. 44 jahre alt.

    Kann mir jemand einen Tipp geben, ob's am Antibiotikum liegt?

    Danke, BPF
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 271
    Mitglied seit: 01.01.2012
    am 02.01.2012 14:16:10
    Buggyy schrieb:
    Guten Morgen zusammen,
    ich muss seit 3 Monaten aufgrund einer Harnröhrenentzündung das Antibiotikum Minocyclin nehmen. Seit 2 Jahren nehme ich auch Metformin 1500 am Tag ein. Meine BZ-Werte aren immer im Rahmen. Ich habe den Eindruck, dass dieses Antibiotikum den Blutzucker extrem nach oben treibt. Nüternwerte im Bereich von 180-230 sind seitdem die Regel. Bevor ich das Antibiotikum genommen habe kam ich auf 140-150.
    Der Schock war dann heute, als ich nach 2 Stunden Sport einen Wert von 299 hatte. Das hatte ich noch nie. Zum Frühstük gabs auch nur 1 Scheibe Vollkornbrot und Wasser.

    Ich habe Diabtes Typ 2 ohne Insulin, nur Tabletten 1500mg Metformin. 77kg. 44 jahre alt.

    Kann mir jemand einen Tipp geben, ob's am Antibiotikum liegt?

    Danke, BPF



    Ob es am Antibiotikum liegt, kann ich dir nicht sagen, allerdings können Entzündugen im Körper den Blutzucker stark erhöhen.
    Was mich wundert, daß du das Antibiotikum schon seit 3 Monaten nimmst, offenbar ohne Erfolg. Harnröhrenentzündungen sind bei Diabetikern ja nicht selten, zumal man auch oft keinerlei Schmerzen hat.
    Bei mir war aber nach wesentlich kürzerer Behandlungsdauer alles wieder in Ordnung.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 20.08.2011
    am 02.01.2012 14:27:56
    wenn nach 3 monaten eine infektion noch daist
    wars wohl nicht das richtige antibiotikum
    sowas züchtet leider bloss resistenzen
    gibts kein pipi-antibiogramm?

    schau mal im beipack/waschzettel nach ob BZ erhöhungen als nebenwirkungen angegeben sind
    denke aber,dass es eine infektion ist,die den BZ durcheinanderbringt

    baba
    marion
  • Gast

    Rang: Gast
    am 02.01.2012 14:56:46
    Jedes Medi ist über, das über längere Zeit nicht funzt, es sei denn, es wäre unzureichend dosiert. Und Harnweg-Infekte finden Zucker im Urin höchst förderlich. Sie haben Spaß dran, wenn ihr Wirt den Tag mit nüchtern 120-140 beginnt, denn dann sind ne Stunde nach den Mahlzeiten meistens mehr als 180 drin und damit auch wieder ein paar Gramm Glukose im Urin :-)
  • Gast

    Rang: Gast
    am 02.01.2012 15:57:29
    wenn denn wie geschrieben die 1,5g metformin nicht reichen (eigentlich schon vorher nicht gereicht haben) kann auf die 2g/d gegangen werden oder anderes dazu, oder alles weg und auf insulin gegangen werden.
    mit guten bz-werten, und entsprechend dosiertem ab , wird auch eine harnleiterentzündung nach kurzer zeit behoben sein.
    da das ab bei keine wirkung zeigt (drei monate heißt wirkung null) ist es entweder nicht richtig dosiert oder falsch gewählt.
    du solltest dringend den diadoc und den urologen fragen ob sie nicht mal was tun wollen.
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    Mitglied seit: 02.01.2012
    am 02.01.2012 20:11:38
    Hallo zusammen,
    ich danke Euch erstmal sehr für Eure schnellen Antworten!

    Die Harnröhrenentzündung habe ich schon seit Anfang 2009 und alles was bisher unternommen wurde z.B. 6 Antibiotika, Untersuchungen zuhauf bis zur Uniklinik Münster, etc. hat alles nichts genützt. Darum hatte ich jetzt dises Langzeitantibiotikum.

    Ich werde meinen Arzt aufsuchen, sobald der aus dem Urlaub zurück ist.

    Vor dem eventuellen Einstieg ins Insulin-Spritzen habe ich doch etwas Bammel :-(

    Gruß, BPF
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 271
    Mitglied seit: 01.01.2012
    am 02.01.2012 23:11:42
    Buggyy schrieb:
    Hallo zusammen,
    ich danke Euch erstmal sehr für Eure schnellen Antworten!

    Die Harnröhrenentzündung habe ich schon seit Anfang 2009 und alles was bisher unternommen wurde z.B. 6 Antibiotika, Untersuchungen zuhauf bis zur Uniklinik Münster, etc. hat alles nichts genützt. Darum hatte ich jetzt dises Langzeitantibiotikum.

    Ich werde meinen Arzt aufsuchen, sobald der aus dem Urlaub zurück ist.

    Vor dem eventuellen Einstieg ins Insulin-Spritzen habe ich doch etwas Bammel :-(

    Gruß, BPF




    Vor dem Einstieg ins Insulin-Spritzen brauchst du keinen Bammel zu haben, ganz im Gegenteil. Du wirst erstaunt sein, wieviel Lebensqualität du durch das Spritzen gewinnen wirst und du wirst vermutlich auch aus dem Teufelskreis - schlechte Werte - Harnröhrenentzündung - schlechte Werte herauskommen.
    Nur Mut!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 03.01.2012 16:14:41
    zur insulintherapie ist nur hinzuzufügen, es gibt keine therapie möglichkeit bei diabetes die ein besseres selbstbestimmtes leben ohne nw ermöglicht.
    aber zur harnleiterentzündung sollte wirklich mit kulturanlegen die wirksamkeit der versch. ab getestet werden , damit vorher der nutzen abgewogen weden kann.
    und das wirksamste eingesetzt wird.
  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 0
    Mitglied seit: 02.01.2012
    am 05.01.2012 23:04:02
    Hallo zusammmen,
    die "Kulturanlage" hat nichts ergeben. Die habe ich schon letztes Jahr gemacht.

    Heute war ich beim Diabetologen. Mir wurde jetzt das Mittel Janumet verschrieben (1-0-1 bei 1000mg). Hat jemand Erfahrung damit? Das ist wohl Metformin + DD4-Hemmer zusammen. Was bedeutet das eigentlich? Beim googlen wurde ich nicht schlau.

    Gute Nacht!
    BPF