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Blutzucker & Sport

  • Gast

    Rang: Gast
    am 25.01.2012 16:07:50
    Moin, moin,

    ein Zufallsbefund brachte vor 4 Wochen hohe Blutzuckerwerte an den Tag. Mittlerweile bin ich auf Metformin-Diät und Jogge. Die Werte fallen zwar etwas, aber der Arzt vermutete bereits, daß die M.-Dosis noch angepaßt werden müsse.

    Ich esse unverändert in Menge und Zusammenstellung bis auf Frühstück (Keine Marmelade mehr und Vollkornbrot statt weiße Schrippen), zwischendurch (deutlich reduzierte Süßigkeiten) und Getränke (ich saufe Wasser wie ein Kamel).

    Zusammen mit konstanterem Nachtschlaf fühle ich mich deutlich frischer, klarer und irgendwie ist ein Schleier entfernt...

    Die tägliche Blutanalyse ist ein echtes Drama: Ich könnte nichts anderes sagen, als daß Essen Einfluß auf den Blutzucker hat und 2h nach einer Mahlzeit das Maximum erreicht ist. Die Werte streuen wie verrückt zwischen 115 und 335 (handgemachtes Müsli nach schweizer Rezept - bisher das gesündeste, das ich kannte).

    Ich neige mittlerweile zu der fatalistischen Ansicht, daß Essen zum Überleben notwendig ist und 5.000 Jahre Pathologie in Ägypten, Persien, England und USA diesen Wissensstand bisher nicht wirklich verbessern konnte. Auch was hier im Forum zu lesen ist, drückt häufig ähnliches aus: Die Neuen (wie ich selbst) suchen (natürlich) algorithmische Determinanten des Blutzuckers aufzuspüren; die alten Hasen(?) sagen, iß und sei ruhig.

    Hm? Ich kann mindestens in Form einer Frage mehr Verwirrung beitragen:
    Wenn man Sport treibt, erwartet der gesunde Menschenverstand, daß der Blutzuckerwert fällt. Das sagt der Arzt und leuchtet ein, weil die Muskeln Blutzucker in km umwandeln und verbrauchen. Bei mir beobachte ich allerdings das Gegenteil: Nach dem Lauf ist der Blutzuckerwert höher als davor!

    Hm... Möglicher Erklärungsansatz: Die Biologie arbeitet mit Wirkkreisen. Die Muskeln fordern Energiezufuhr, woraufhin ein Energiereservoir geöffnet wird und es zu einer Ausschüttung von Blutzucker auf den Systembus "Blutsystem" kommt. Die Muskeln greifen sich vom Bus, was sie finden können und ich kann weiter laufen. Zuhause angekommen messe ich mehr als vorher, weil ich vorm Laufen gepennt habe und dafür keine Energie nötig ist. Prima: Wir machen uns unsere eigene Biologie!

    Hör ich etwa Kritik?

    Gruß,
    zucchero
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 318
    Beiträge: 36
    Mitglied seit: 06.11.2011
    am 25.01.2012 17:44:59
    Hallo zucchero,

    Dein "handgemachtes Müsli nach schweizer Rezept" ist gesund - aber es hat auch viele Kohlenhydrate! Haferflocken, Obst, Milch, dazu dann vielleicht noch Zucker oder Honig - um sich davon satt zu essen, nimmt man sehr viele Kohlenhydrate zu sich! Ich habe vor Jahrzehnten mal überschlagen, daß ich nur einen gehäuften Eßlöffel Müsli und eine Bechertasse Milch essen darf, um auf meine morgendlichen zwei BE zu kommen! Weil ich davon natürlich nicht satt wurde, habe ich auf Müsli verzichtet.

    Wenn Du Dein Müsli berechnen willst, sind "Kalorien mudgerecht" eine gute Hilfe.

    Zum Thema Sport siehe http://www.idaa.de/diabetes_und_sport.html

    Viele Grüße

    Katja
  • Gast

    Rang: Gast
    am 25.01.2012 17:46:35
    Moin Zucchero,

    hab mal ne alte Frau betreut und bei der ohne Zuckermedis in der Spitze 1 Stunde nach ihren Standard-Mahlzeiten 250-280 gemessen, wenn sie bis dahin in ihrem Schaukelstuhl genickt hatte. Anschließend ging sie dann so um 20 Minuten mit dem Hund und kam mit um die 150-180 wieder, die dann bis zur nächsten Mahlzeit bis auf etwa 100 sinken konnten, übrigens auch ohne Hundegang. Und wenn sie den Hundegang kurz vor der nächsten Mahlzeit machte, wenn der BZ schon bei 120-100 war, war er nach der Hunderunde wieder bei 160-180.
    Wenn sie dagegen direkt nach dem Essen 20 Minuten mit dem Hund ging, konnte sie anschließend mit 80-100mg/dl im Schaukelstuhl abnicken.

    Persönlich habe ich heute zum Mittagessen nur 1/3 meiner normalen Insulinmenge gespritzt und mich anschließend 2 Stunden wie der hier bei herrlichem Wetter und Puls um 140 bewegt und bei meiner Rückkehr 71 gemessen :-)

    Bisdann, Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 25.01.2012 18:53:13
    Gast schrieb:

    Hm? Ich kann mindestens in Form einer Frage mehr Verwirrung beitragen:
    Wenn man Sport treibt, erwartet der gesunde Menschenverstand, daß der Blutzuckerwert fällt. Das sagt der Arzt und leuchtet ein, weil die Muskeln Blutzucker in km umwandeln und verbrauchen. Bei mir beobachte ich allerdings das Gegenteil: Nach dem Lauf ist der Blutzuckerwert höher als davor!


    Dein Körper ist bereits an (Ausdauer-)Sport gewöhnt? Sonst treibt die Leber den Blutzucker in die Höhe, wenn Du puterrot durch die Gegend hechelst. 80% Leistung sollte man z.B. beim Joggen aufbringen. Oder anders ausgedrückt, man sollte sich beim Laufen noch gut unterhalten können. Und umso trainierter Du wirst, desto mehr Glucosetransporter bilden sich in den Zellen, die für den Transport der Glucose ins Zellinnere verantwortlich sind, was eine höhere Sensibilität für Insulin zur Folge hat.

    Gruß, Heinz
  • Gast

    Rang: Gast
    am 26.01.2012 13:44:05
    Hallo zusammen,

    vielen Dank für die Antworten.

    Also kein Müsli mehr - schade! (war nebenbei auch total lecker) Balance also auch im Kleinsten, jeder Stunde des täglichen Lebens. Katja, die IDAA-Seite war ein guter Tipp zum Verstehen der Zusammenhänge.

    @Jürgen: Der sog. Verdauungsspaziergang wirkt also tatsächlich verdauend. Das hätte ich nie gedacht. Werde ich nach dem nächsten Mittagessentermin mit einplanen.

    @Heinz: Die ganze Wahrheit ist: Ich habe vor 2 Monaten mit dem Rauchen aufgehört, vor 1 1/2 Monaten wurde Zucker im Urin gefunden, vor 1 Monat hab ich ein Jogging-Training begonnen und seit dem versuche ich mich dem Normbereich für Blutzucker anzunähern - nein, ist bin nicht trainiert, obwohl eher ein sportlicher Typ mit nur wenig Übergewicht.
    Die Glucosetransporter geben meinen Ambitionen beim Laufen nochmal Auftrieb, danke! Denn ich hoffe immer noch ein bißchen, ohne Tablette nochmal von der Insulin-Schippe springen zu können. Die nächsten 2 Wochen gewöhne ich Knochen, Bänder und Herz-Lunge noch mit langsamem Tempo an die veränderten Lebensbedingungen und laufe alle 2 Tage 1/2h. Danach steigere ich Dauer und Rhythmus beim Laufen und das Training beginnt. Ich bin gespannt, wie der Körper darauf reagieren wird...

    Noch ne Frage: Ich habe noch nirgens etwas über die Ursache von Diabetes gelesen.
    Wurde das schon mal untersucht?
    Was müssen wir unseren Kindern mitgeben, damit sie nicht in die gleiche Zivilisationsfalle tappsen wie wir?

    Gruß,
    zucchero
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 06.11.2011
    am 26.01.2012 15:38:04
    Hallo zucchero,

    Deine Kinder haben ein Risiko von etwa 50%, ebenfalls einen Typ-2-Diabetes zu entwickeln - sofern Deine Frau nicht auch noch betroffen ist. Wenn ein eineiiger Zwilling einen Typ-2 hat, beträgt das Risiko für den anderen rund 80%! Um das Risiko zu minimieren, gibt es eigentlich nur eine Strategie: in Bewegung bleiben, um die Insulinempfindlichkeit möglichst hoch zu halten. In einem Vortrag wurde mal gesagt, daß ein "künftiger" Typ-2-Diabetiker bereits von Geburt an eine Insulinresistenz und damit einen höheren Insulinbedarf hat. Mit Bewegung und Normalgewicht schafft es der Körper aber, den BZ im Normbereich zu halten. Ich habe schon von Kindern gehört, die schlank waren und dann einen Typ-1-Diabetes bekamen. Dadurch stellte sich heraus, daß ihr Insulinbedarf deutlich höher war als bei vergleichbaren Kindern mit Typ 1 ... Diese Kinder bekamen dann irgendwann auch noch einen Typ-2-Diabetes dazu.

    Inzwischen wird diskutiert, daß der Diabetes nicht durch Übergewicht entsteht, sondern daß bereits eine Stoffwechselstörung besteht, die erst zu Übergewicht und dann zu Diabetes führt. Andererseits haben Menschen mit Typ-2-Anlagen einen genetischen Vorteil bei Hungersnöten: als bessere Futterverwerter können sie Hungersnöte sehr viel besser überleben. Das dürfte auch der Grund sein, warum es Gegenden gibt, in denen 50% und mehr einen Typ-2 haben. Dazu gehören Gebiete in der Südsee und manche Indianerstämme. Vor der Invasion der Supermärkte war dort fast immer Schmalhans Küchenmeister ...

    Viele Grüße

    Katja
  • Gast

    Rang: Gast
    am 26.01.2012 20:43:10
    hallo katja,

    >>diese Kinder (typ1) bekamen dann irgendwann auch noch einen typ-2-diabetes dazu<< ???

    noch nie davon gehört. auch dass bereits eine stoffwechselstörung besteht, die erst zu übergewicht,
    dann zu diabetes führt.
    bei mir war das anders, erst gewichtsabnahme, dann typ 2.
    das essen dem energiebedarf anpassen und in bewegung bleiben funktioniert seit 11 jahren
    ohne folgeschäden. wenn es am besten schmeckt, aufhören.

    gruss rudi2
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    Mitglied seit: 01.01.2012
    am 27.01.2012 12:38:19
    Gast schrieb:
    hallo katja,

    >>diese Kinder (typ1) bekamen dann irgendwann auch noch einen typ-2-diabetes dazu<< ???

    noch nie davon gehört. auch dass bereits eine stoffwechselstörung besteht, die erst zu übergewicht,
    dann zu diabetes führt.
    bei mir war das anders, erst gewichtsabnahme, dann typ 2.
    das essen dem energiebedarf anpassen und in bewegung bleiben funktioniert seit 11 jahren
    ohne folgeschäden. wenn es am besten schmeckt, aufhören.

    gruss rudi2



    Kann schon sein, daß du nie davon gehört hast, deswegen gibt es diese Störung trotzdem.

    Mir ist es so ergangen. Ich bin innerhalb eines Jahres von 50 auf 70kg Körpergewicht gekommen, ohne daß sich mein Eßverhalten geändert hätte - und dann war der Diabetes da. Meiner Schwester erging es genau so und ich habe derartiges schon öfter von Betroffenen gehört.

    Die Ärzte allerdings hören das nicht gerne und tun es als ins Reich der Fabel gehörend ab - es paßt so gar nicht zu der Story vom "angefressenen" Diabetes.

    Die Erkenntnisse über Typ2 sind bei uns noch nicht mal bis zu allen Ärzten vorgedrungen, ich komme gerade aus dem Krankenhaus und mußte feststellen, daß die Kenntnisse über Diabetes dort um etwa 20 Jahre hinterherhinken.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 27.01.2012 13:15:55
    Gast schrieb:
    Was müssen wir unseren Kindern mitgeben, damit sie nicht in die gleiche Zivilisationsfalle tappsen wie wir?


    Hallo Zucchero,

    Katjas 50%-Erklärung ist reine Spekulation. Ein genetischer Zusammenhang konnte für Typ2-Diabetes bisher nicht nachgewiesen werden, obwohl intensiv danach gesucht wird. Statistisch zeigt sich eine gewisse familiäre Häufung, die aber weit unterhalb der von Katja behaupteten 50% liegt.

    Die Lösung für deine Kinder liegt klar auf der Hand. Versuche sie nicht zu fettarmer und KH-reicher Ernährung anzuleiten und gebe ihnen Wertschätzung für natürliche Lebensmittel mit. Dann können Sie die größten Ernährungsfehler vermeiden und ihr Diabetesrisiko um ein vielfaches senken.

    Beste Grüße, Rainer
    Bearbeitet von User am 27.01.2012 14:28:25. Grund: Nicht angegeben
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    am 27.01.2012 13:29:51
    Ich frage mich, ob es sich je rumsprechen wird, daß Diabetes (egal welcher Typ) absolut nichts mit der Ernährung zu tun hat.
    Aber dieses Märchen hält sich hartnäckig und wird sogar von Diabetikern verbreitet (wenn es denn wirklich Diabetiker sind).
    Bearbeitet von User am 27.01.2012 13:30:30. Grund: Nicht angegeben
  • Gast

    Rang: Gast
    am 27.01.2012 13:45:41
    EMM schrieb:
    Ich frage mich, ob es sich je rumsprechen wird, daß Diabetes (egal welcher Typ) absolut nichts mit der Ernährung zu tun hat.



    Du lebst auch auf deinem eigenen Planeten oder?
    Vielleicht kommst du ja irgendwann nochmal auf die Erde zurück und akzeptierst die Fakten. Aber wenn es dir so besser geht, dann bleib so, aber verschone uns bitte von deinen erfundenen "Fakten"!
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 01.01.2012
    am 27.01.2012 13:55:25
    Gast schrieb:
    EMM schrieb:
    Ich frage mich, ob es sich je rumsprechen wird, daß Diabetes (egal welcher Typ) absolut nichts mit der Ernährung zu tun hat.



    Du lebst auch auf deinem eigenen Planeten oder?
    Vielleicht kommst du ja irgendwann nochmal auf die Erde zurück und akzeptierst die Fakten. Aber wenn es dir so besser geht, dann bleib so, aber verschone uns bitte von deinen erfundenen "Fakten"!



    Hallo Stalkerin!
    Gratulation zu deinem abgrundtiefen Nicht-Wissen. Was willst du eigentlich in einem Diabetiker-Forum?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 27.01.2012 14:01:43
    Dann nenn mir doch bitte eine Studie, die belegt, dass Typ 2 - Diabetes völlig unabhängig von der Ernährung ist! Irgendwoher musst du dein "Wissen" ja wohl haben.

    Es ist sicher so, dass auch die Gene und evtl. andere Umweltfaktoren eine Rolle bei der Entwicklung des Typ 2 - Diabetes spielen, die Ernährung gehört jedoch nunmal definitiv auch dazu!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 27.01.2012 14:06:51
    schrieb:
    Du lebst auch auf deinem eigenen Planeten oder? Vielleicht kommst du ja irgendwann nochmal auf die Erde zurück und akzeptierst die Fakten. Aber wenn es dir so besser geht, dann bleib so, aber verschone uns bitte von deinen erfundenen "Fakten"!


    dem kann ich mich nur anschliessen, da hier einiges auf beratungsresistenz schliessen lässt!
    schrieb:
    Ich bin innerhalb eines Jahres von 50 auf 70kg Körpergewicht gekommen, ohne daß sich mein Eßverhalten geändert hätte - und dann war der Diabetes da.


    was eindeutig aussagt, dass die nahrungsmenge schon immer zu viel war! von nichts kommt nichts! wenn man die nahrungsmenge auf die zum körper erforderliche menge begrenzt, wovon sollte man dann zu nehmen (max. von wassereinlagerungen ohne dm-einfluss!)? und dass dm typ2 sehr wohl auch angefressen sein kann, ist sehr wohl bekannt. und genau so, dass übergewicht nicht die einzige "gefahrenquelle" dazu ist! über den rest mag ich nicht schon wieder mit starrköpfen diskutieren....
  • Gast

    Rang: Gast
    am 27.01.2012 15:01:48
    schrieb:
    Sag einem Klugen einen Fehler, er wird erfreut und dankbar sein;
    ein Dummer sieht dich nur als Quäler (Stalker) und schnappt sofort beleidigt ein.
    [size=3]Karl Heinz Söhler[/size]

  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 271
    Mitglied seit: 01.01.2012
    am 27.01.2012 15:10:50
    schrieb:
    was eindeutig aussagt, dass die nahrungsmenge schon immer zu viel war! von nichts kommt nichts! wenn man die nahrungsmenge auf die zum körper erforderliche menge begrenzt, wovon sollte man dann zu nehmen (max. von wassereinlagerungen ohne dm-einfluss!)? und dass dm typ2 sehr wohl auch angefressen sein kann, ist sehr wohl bekannt. und genau so, dass übergewicht nicht die einzige "gefahrenquelle" dazu ist! über den rest mag ich nicht schon wieder mit starrköpfen diskutieren....



    Was für ein Quatsch. Wenn ich immer schon zu viel gegessen hätte, dann hätte ich wohl kaum mein Körpergewicht von 50kg bis zu meinem 30. Lebensjahr halten können.

    Im übrigen bin ich 1944 geboren, also nicht gerade in einer Zeit des Überflusses. Ich war immer sehr schlank bis sich der Diabestes zeigte.

    Aber das übersteigt wohl dein Vorstellungsvermögen und ich sehe keinen Grund mich hier mit Leuten herumzustreiten, denen jegliche Grundlagen zur Beurteilung eines Diabetes fehlen.
    Bearbeitet von User am 27.01.2012 15:12:25. Grund: Nicht angegeben
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 271
    Mitglied seit: 01.01.2012
    am 27.01.2012 15:15:31
    Gast schrieb:
    Dann nenn mir doch bitte eine Studie, die belegt, dass Typ 2 - Diabetes völlig unabhängig von der Ernährung ist! Irgendwoher musst du dein "Wissen" ja wohl haben.

    Es ist sicher so, dass auch die Gene und evtl. andere Umweltfaktoren eine Rolle bei der Entwicklung des Typ 2 - Diabetes spielen, die Ernährung gehört jedoch nunmal definitiv auch dazu!



    Nenn du mir lieber eine Studie, die nachweist, daß Typ2 "angefressen" ist. Und was sollen das für Umweltfaktoren sein? Drück dich doch mal deutlicher aus anstatt hier Beleidigungen zu posten.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 27.01.2012 15:29:42
    EMM schrieb:

    Nenn du mir lieber eine Studie, die nachweist, daß Typ2 "angefressen" ist. Und was sollen das für Umweltfaktoren sein? Drück dich doch mal deutlicher aus anstatt hier Beleidigungen zu posten.



    Dass Übergewicht den Typ 2 - Diabetes fördert ist gängige Lehrmeinung! Das kannst du in JEDEM Link über Typ 2 - Diabetes nachlesen!

    Zum Beispiel hier:
    http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de/redaktion/pressemitteilungen/uebergewicht.php
    oder hier:
    http://www.wissenschaft-australien.de/australien000238.html
    oder hier:
    http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=4050
    oder hier:
    http://www.easyway.de/inhalt/wissenschaft/adipositas2.html
    oder hier:
    http://www.diabetes-union.de/zusammenhang-zwischen-adipositas-und-erhoehtem-zucker/
    oder in tausenden anderen Webseiten im www!

    So, jetzt bist du dran!
    DU bist diejenige, die eine These aufstellt, die ALLEN ANDEREN MEINUNGEN WIDERSPRICHT. Diese Meinung musst du ja wohl irgendwo her haben und ich wüsste gerne woher!

    Aber ich kann schon verstehen, dass man nicht wahrhaben will, dass man an seiner Krankheit eben auch eine Mitschuld trägt. Einige Menschen entwickeln dann eben ihre eigenen Theorien um sich besser zu fühlen!
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 01.01.2012
    am 27.01.2012 15:41:57
    Gängige Lehrmeinung? Das war es mal, vor 20 oder 30 Jahren. Inzwischen hat sich da einiges geändert, auch wenn das noch nicht bis zu deinen "Quellen" vorgedrungen ist. Es geht hier nicht um Meinungen, sondern um wissenschaftliche Tatsachen und damit hast du dich bestimmt noch nicht beschäftigt, würde dich vermutlich auch überfordern.

    Du bist höchstwahrscheinlich kein Diabetiker, sonst wärst du besser informiert. Du bist jemand, der sich seine Meinung über Diabetes aus der Regenbogenpresse holt und sich dann in Forem als "Fachmann" aufspielt, Anfänger, die sich hier Rat holen wollen, anpöbelt und mit seinen Beleidigungen und Anfeindungen vertreibt.

    Dazu bist du auch noch zu feige, dir einen Nick zuzulegen und verkriechst dich hinter dem Pseudonym "Gast", damit du nicht für deine Behauptungen gerade stehen mußt, denn das könnte ja jeder "Gast" gewesen sein.

    Das mußte mal gesagt werden, mit Leuten wie dir diskutieren zu wollen, ist Zeitverschwendung.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 27.01.2012 15:48:59
    EMM schrieb:
    Gängige Lehrmeinung? Das war es mal, vor 20 oder 30 Jahren. Inzwischen hat sich da einiges geändert, auch wenn das noch nicht bis zu deinen "Quellen" vorgedrungen ist. Es geht hier nicht um Meinungen, sondern um wissenschaftliche Tatsachen und damit hast du dich bestimmt noch nicht beschäftigt, würde dich vermutlich auch überfordern.



    Natürlich bin ich Diabetiker, aber darum gehts hier nicht! Und ich habe schon einige Bücher über Diabetes gewälzt, aber auch darum gehts hier nicht! Einen Anfänger "angepöbelt" habe ich auch noch nie, nur Leute, die schlichtweg Lügen erzählen!

    Also ein letztes mal: Woher nimmst du deine "wissenschaftlichen Tatsachen"? Was sind DEINE Quellen? Gib mir nur einen Link, dann bin ich doch schon zufrieden!

    Na ja, aber ich weiß ja sowieso, dass ich darauf von dir keine Antwort bekommen werde, weil es schlichtweg keine Quellen dazu gibt!
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 92
    Mitglied seit: 20.08.2011
    am 27.01.2012 17:09:53
    ich war immer schlank
    habe immer viel bewegung gemacht
    habe fast nie genascht-mag nix süsses
    so ca 1,5 -2 jahre vor diagnosestellung habe ich unerklärlicherweise
    enorm zugenommen
    so von ca 52-54 auf 64 kilo so nach+nach
    trotz genausoviel bewegung
    trotz weniger essen

    genau in dem alter,indem mein vater seinen DM entwickelt hat
    (auch schlank+viel in bewegung)
    hats mich dann eben auch erwischt

    baba
    marion

  • Gast

    Rang: Gast
    am 27.01.2012 17:57:28
    Na, Zucchero, nett hier, oder?

    Gruß, Jochen

    PS.: In Wirklichkeit ist das alles nur ein Schrei nach Liebe, nach Anerkennung,... ;-)
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 339
    Beiträge: 271
    Mitglied seit: 01.01.2012
    am 27.01.2012 21:31:49
    [quote=marion aus wien;59257]ich war immer schlank
    habe immer viel bewegung gemacht
    habe fast nie genascht-mag nix süsses
    so ca 1,5 -2 jahre vor diagnosestellung habe ich unerklärlicherweise
    enorm zugenommen
    so von ca 52-54 auf 64 kilo so nach+nach
    trotz genausoviel bewegung
    trotz weniger essen

    genau in dem alter,indem mein vater seinen DM entwickelt hat
    (auch schlank+viel in bewegung)
    hats mich dann eben auch erwischt

    baba
    marion

    [/quote]

    Ähnliches passiert vielen Diabetikern, besonders wenn sie die Krankheit in jüngeren Jahren ereilt. Von Ausnahmen abgesehen weiß jeder Diabetiker, daß er sich seine Krankheit nicht "angefressen" hat.
    Nur Leute, die keine Ahnung haben, verbreiten diese Schauermärchen ständig immer und überall.

    Danke für deinen Beitrag!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 27.01.2012 22:49:36
    schrieb:
    Von Ausnahmen abgesehen weiß jeder Diabetiker, daß er sich seine Krankheit nicht "angefressen" hat. Nur Leute, die keine Ahnung haben, verbreiten diese Schauermärchen ständig immer und überall.


    nur weil du nicht liest, was andere schreiben, bist du der meinung, du hättest immer recht, emmchen! weit gefehlt!
    schrieb:
    und dass dm typ2 sehr wohl auch angefressen sein kann, ist sehr wohl bekannt. und genau so, dass übergewicht nicht die einzige "gefahrenquelle" dazu ist![/b]


    soviel zu "deinen" ausnahmen! aber wie immer - hauptsache du gibst sachen von dir, die du trotzt bitte, nicht belegen kannst!
    schrieb:
    Also ein letztes mal: Woher nimmst du deine "wissenschaftlichen Tatsachen"? Was sind DEINE Quellen? Gib mir nur einen Link, dann bin ich doch schon zufrieden!


    und um den spiess umzudrehen - wer sich hinter dem nick EMM verbirgt und keinerlei konkrete angaben verlinkt, ist vermutlich weder diabetiker, noch münchener oder gar 1944 geboren, sondern einfach nur der troll erika! und dass sich hier viele einfach hinter "gast" verbergen, hat den einfachen grund, dass du niemanden konkret beleidigen kannst (obwohl du es immer wieder versuchst - was dir regelmässig misslingt). dass es mit deinem wissen nicht allzu weit her ist (dm betreffend) belegt ja deine regelmässigen reaktionen auf fragen, bitte, angriffe. wahrscheinlich bist du auch kaum in nennenswerten dm-foren unterwegs (deinen rüden stil würde jeder erkennen und dir die gleiche "abfuhr" erteilen). und nun kannst du wieder dein troll-palaver ablassen ... es glaubt eh keiner!
    gut's nächtle...
  • Gast

    Rang: Gast
    am 31.01.2012 15:36:03
    Meine Lieben!

    Ich bin überrascht, mit welcher Verbissenheit hier um Wissen gekämpft wird und es erklärt sich mir nur durch den Eindruck, daß man Diabetes heute(!) wohl nur im allgemeinsten Sinne als Zivilisationskrankheit bezeichnen kann, mehr scheint Spekulation - wobei der Schwerpunkt der Klärung dann auf mangelnder Bewegung bei Nahrungsüberangebot liegt.

    Ich bin ebenfalls überrascht, wie wenig wir als Erdengemeinschaft nach über 2.000 Jahren der Beschreibung erst zusammengetragen haben. Blättert man bei Wikipedia und anderen Quellen, so gibt es eine Menge an bilogischen Kausalfolgen, die schon bekannt sind. Geht man aber 1-2 Abstraktionsebenen zurück, bleiben die Ursachen (siehe die Diskussion hier) aber wohl doch noch etwas im Dunkeln oder sind Gegenstand von Vermutungen.

    Noch nirgendwo habe ich eine geraffte Zusammenfassung oder ein Prinzipbild der Ursache(n) der Krankheit und seiner Folgen gefunden. Ist das verbotenes Wissen? Warum strukturiert das keiner?

    Gibt's da draußen noch mehr Leute, die daran Interesse hätten und ggf. Teile ihrer Zeit und ihres Wissens in einen gemeinsamen Pott werfen würden? Immerhin bringen wir bei Selbstorganisation wohl die größte Probandengruppe der Republik zusammen...

    Ich danke Euch also für die fetzingen Beiträge und bitte Meinung und Wissen immer schön schick getrennt zu halten. Ich bin ein freundlicher Mensch und würde mich sehr freuen, wenn Ihr das in meinem Gäste-Thread respektieren könntet. Wenn Euch das nicht möglich erscheint, hinterlaßt doch einfach einen Eintrag, wo man Euch demnächst finden kann.

    Leben und Leben lassen,
    zucchero

  • Gast

    Rang: Gast
    am 31.01.2012 16:34:44
    alles was du unter ursachen des diabetes gefunden hast auch wiki ua, sind spekulationen um zusammenhänge, und ohne wirklichen hintergrund. wenn du kritisch liest wirst du auch die richtige formulierungen finden -man vermutet einen zusammenhang mit, da heißt man weiß nichts. und die aufklärung der erkrankungsgründe für andere krankheiten sind ja auch nicht gerade lange bekannt, bei magengeschwüren gerade mal ein paar jahre.
    daher sind stoffwechselkrankheiten noch problematischer. schon wenn du bedenkst daß es gerade mal etwas über 80jahe her ist daß nicht alle an dm verstorben sind.
    ich habe ein ärztebuch von 1923 da wird von vielen ärzten geschriebn die an die insulintherapie nicht glauben.
    bitte immer daran denken korrelation heißt nicht automatisch zusammenhang,-
    da bek beispiel mit der abnahme der störche und dem im gleichen maß abnehmenden gebrtenrate, korelliert perfekt hat aber sonst keine grundlage.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 31.01.2012 18:42:57
    Moin zucchero,

    einen interessanten historischen Zusammenschnitt zum DM findest Du hier. Warum praktisch ausschließlich Typ1, wurde Mitte der 90ger Jahre des vorigen Jahrhunderts mit einer großen Welle von diabetischen Infarkt- und Schlaganfallopfern sehr deutlich, die keinen Einfluss auf die Entwicklung der Gesamtzahlen hatten: Man war schlicht dazu übergegangen, die Todesfälle systematisch im Nachhinein auf Diabetes zu untersuchen. Und das trotz der erheblichen Verbesserung der allgemeinen Diagnosesituation seit dem Beginn der 90ger Jahre. Denn während Typ1 undiagnostiziert und unbehandelt nach wenigen Wochen bis Monaten mit einem Zusammenbruch auffällt, konnte der immer und viel mehr zu hohe Blutzucker des Typ2 über Jahre und Jahrzehnte völlig unentdeckt bleiben, so lange nicht automatisch mit jeder Blutuntersuchung der Blutzucker bestimmt wurde.

    Richtung Zellebene erforschen und behandeln war bei allem im Pankreas noch vor wenigen Jahren praktisch kaum möglich, weil sich das Teil beim Sezieren schon selbst zu verdauen beginnt. Die Erkenntnissituation hat sich erst mit der Möglichkeit verbessert, unsere Innereien mit elektronischen bildgebenden Verfahren in vivo immer differenzierter und auch immer mehr die Funktionen betreffend zu untersuchen.

    Und jede Menge Volksverdummung ist wahrscheinlich auch heute noch nicht auszuschließen. So wurde mir bei meiner Typ2-Diagnose vor gut 20 Jahren meine Insulinresistenz daran verdeutlicht, dass mein BZ nach dem Essen gewaltig anstieg, aber wenn meine überforderten Betas endlich eine genügend große Menge Insulin für den passenden Druck dagegen aufgebaut hatten, dann doch wieder auf nahe normal absank. Und ich war mit dieser Auskunft in millionenfacher Gesellschaft, obwohl damals schon fachmedizinisches Allgemeinwissen war, dass uns Typ2 der Inkretin-Effekt abhanden kommt, also die passende Insulinbestellung durch Darmhormone, wenn neue Glukose aus dem Darm in den Blutkreislauf übergeben wird. Also ist da nicht primär Widerstand gegen Insulin, sondern schlicht kein Insulin, wenn der Inkretin-Effekt fehlt und der BZ nach dem Essen himmelwärts stürmt. Und wenn das damals nicht schon fachmedizinisches Allgemeinwissen gewesen wäre, hätten wir heute keine DPP4 Hemmer und GLP1-Agonisten, also Medis, die genau diesen Effekt wenigstens teilweise wieder herstellen und für deren wenigstens 15jährige Entwicklung damals schon gewaltige Millionenbeträge eingesetzt wurden.
    Und wer zudem als Mediziner standardmäßig weiß, dass Insulin im Blut eine Halbwertzeit von weniger als 5 Minuten hat, muss schon einiges an Vorsatz einbringen, wenn er seinen Patienten gegenüber son Blödsinn von der Stunde Insulindruck-Aufbau verzapft.

    Bisdann, Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 06.02.2012 12:55:28
    Danke, Jürgen, für die ausführlichen Erläuterungen.

    Ich hab Deinen Text am Wochenende zum Anlaß genommen und einen neuen Ansatz zur Vertiefung verfolgt und einen Freund aufgesucht, der vor Jahren mal eifriger Jogger war und sich darauf auch "intellektuel" (mit Büchern) vorbereitet hatte. Der Titel "Laufen zum Abnehmen" deutet in eine etwas oberflächliche Richtung, behandelt tatsächlich aber den Regelmechanismus der Energiegewinnung und ihres Verbrauchs umfassend: Essen, Sport, Zucker&Fett, bis hin zu den 4 Stadien des (an)aeroben Körpertrainings.

    Nach dem Lesen sind mir die Zusammenhänge ungefähr klar, bis auf die Frage des Krankheitsbeginns der Diabetes (die in dem Buch nicht behandelt wird).

    Nach allem, was ich gelesen habe, können Typ-II-Menschen unter mehreren angeborenen Problemen leiden (Inkretinmangel im Darm, Insulinresistenz an der Zellmembran, Insulinmangelproduktionder Pankreas), die sich im Laufe ihres Lebens irgendwann, mglwse. erst unter bestimmten Umständen mit wenig Bewegung und viel Essen bemerkbar machen. Ganz offensichtlich - bei mir - ist Dickleibigkeit keine notwendige Voraussetzung von Diabetes (vielleicht wird's gerade eine Folge).

    Als natürliche Therapie wird immmer Bewegung genannt. Gilt deren Wirksamkeit auch für nicht übergewichtige Patienten?
    Muß/Kann/Sollte man die Ursache der Diabetes in meinem Einzelfall weiter diagnostizieren um dann ggf. gezielt gegen die Ursache vorgehen zu können? (Hintergrund der Frage: Während Bewegung bei Resistenz durch mehr Transporter helfen mag, dürfte Sport bei Inkretinmangel irrelevant sein)

    Gruß,
    z.

  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 07.02.2012 00:18:48
    z. schrieb:
    Als natürliche Therapie wird immmer Bewegung genannt....


    hallo z.
    ich stehe auf dem Standpunkt "Bewegung ist auch nicht immer das Ei des Columbus"
    Ich hab durch die Arbeit Bewegung und Sitzen am PC gemischt. Ansonsten treibe ich keinerlei Sport. Mein Gewicht ist perfekt. BZ-Werte (Typ2) auch.
    Auswirkungen von Bewegung auf meinen BZ konnte ich bisher überhaupt keine feststellen. Ausser wie von dir anfangs beschrieben dass nach gelegentlichem Schwimmbadbesuch der BZ höher ist, wenn ich aber nach dem Essen ein Nickerchen mache dann sehn die Werte besser aus.
    Selbst nach einer Woche Faulenzerurlaub letztes Jahr fiel mein BZ in den grünen Bereich.

    Jetzt sehe ich das natürlich nicht als Erfolg meines Nichtsportlerdaseins an sondern eher als Erfolg der geringen KH-Zufuhr und anderen mir noch nicht ganz greifbaren Einflüssen. Nach deiner These dürfte da womöglich bei mir auch der Inkretinmangel massgebend sein.

    Ich denke mal mein Körper wäre erstmal reichlich verwundert wenn er merkte ich würde plötzlich zu Joggen anfangen und würde womöglich als Schutzreaktion Zucker im Blut horten ;-)

    Deine Frage nach der Ursache von DM ist eigentlich eine Frage wieviel "Betrachtungs-Ebenen" du nach unten gehen willst.
    Je weiter umso mehr wird sich die Ursache in viele kleinere "Ursachen" auflösen.
    Das ist nicht nur bei DM so.

    Grüße
    Havier
    Bearbeitet von User am 07.02.2012 00:20:19. Grund: Nicht angegeben
  • Gast

    Rang: Gast
    am 07.02.2012 18:28:13
    Alle schlauen Bücher verbreiten bisher zu den Diabetes-Ursachen reine Spekulationen. So ist zwar gesichert, dass beim Typ1 das eigene Immunsystem die Insulin produzierenden Beta-Zellen abfrisst, aber völlig ungeklärt und reine Spekulation ist bisher, wodurch diese Fehlsteuerung bewirkt wird.
    Noch ein bisschen spekulativer wird es mit Typ2, denn nach gar nicht mehr sooo neuen Erkenntnissen fehlen auch dem zunehmend Betas, und das beginnt schon vor jeder BZ-Auffälligkeit. Nur gibt es bislang zu diesem zunehmenden Fehlen nichts mehr als reine Spekulation. Vielleicht auch hier das fehlgesteuerte Immunsystem oder noch irgend etwas anderes. Und die sprichwörtliche Insulinresistenz kann dafür nicht mehr so einfach verantwortlich gemacht werden, weil die auch bei offenbar noch mehr Menschen beobachtet werden kann, die keinen Diabetes und auch keinerlei Hinweis auf einen beginnenden haben, sondern nur eine im Gegensatz zu der der Typ2 Kandidaten mit dem größeren Insulinbedarf mit gewachsene Beta-Zell-Masse.

    Mit den wenigeren und immer weniger werdenden Beta-Zellen scheinen alle übrigen Defekte des Typ2 mehr oder weniger direkt gekoppelt. So gibt es genügend Hinweise darauf, dass beim Prädiabetes und frisch diagnosereifen Typ2 bei Normalisierung des BZ und nur leichter KH-Belastung ähnlich wie beim Typ1 in der Remission ohne Insulin und andere Medis ein völlig normaler BZ-Verlauf beobachtet werden kann. Also ein scheinbar normaler Inkretin-Effekt, nur wenig erhöhtes intaktes Proinsulin und allenfalls eine unerheblich größere Zucker-Ausgabe der Leber.

    @Havier
    Damit Bewegung BZ-Senkung macht, muss die passende Menge Insulin vorhanden sein. Wenn Bewegung in BZ-Steigerung macht, fehlt die passende Menge Insulin.