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Schadet leichte Unterzuckerung dem Fötus in 11.-13.SSW?
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am 23.02.2012 13:37:19
Hallo, liebe Forumsmitglieder!
ich hoffe sehr, dass die Profis hier mit eine Antwort geben können, da ich momentan sehr besorgt bin und Termin bei FRauenarzt erst nächste Woche habe :-(
Zu mir, ich habe eine IR, festgestellt nach Fehlgeburt in 9SSW..........Seitdem muss ich täglich 3*500 Metformin nehmen und ab 2.Schwangerscahft gleich bei Diabetologin mich vorstellen. Nun bin ich schwanger, inzwischen in 13.SSW, meine Werte waren bisher gut Hba1c bei 5,6-5,8%, da aber ab 10.SSW ein Paar hohe BZ-Werte nach dem Essen gabs (7.0-8.0), hat mir die Diabetologin gesagt, dass ich vor Mittagsmalhzeit nun 4 IE Insulin spritzen muss. Metformin nehme ich aber weiter!!!! Nach dem ich 3 Tage Insulin gespritzt habe, waren auf ein Mal meine nüchtern Werte mal 3.2, mal 3.0 und daraufhin wollte ich kein Inslun mehr spritzen, da ich Angst von Unterzuckerung bekam................. Nun meinte meine Diabetologin heute, ob mit Baby alles i.O ist, weil sie das komisch findet, dass ich 2 Mal Unterzuckerung-Werte hatte..........................Da mein letzter Termin beim Frauenarzt 9 Tage her ist, konnte ich ihr nicht sagen, ob Baby lebt, ich hoffe natürlich dennoch SEHR, dass alles i.O ist..............
Mensch, die hat mich jetzt total in Panik versetzt!!! Sie konnte mir nicht vernünftig erklären, warum ich nach 4IE plötzlich in Unterzuckerung gelanden bin..............
Kann mich jemand beruhigen und sagen, dass die 2 Werte mit der Unterzuckerung nicht tragisch sind???? Woher kommt die Unterzuckerung überhaupt und wie kann ich es vermeiden???
Vielen Dank für eure Antworten!
LG,
tunguska -
Gast
Rang: Gastam 23.02.2012 15:06:45
werte um 60 wie du sie hattest sind nicht problematisch. weder für dich noch das kind.
da sich während der ss der insulinbedarf hormonbedingt stark ändert sind solche ausrutscher eigentlich zu erwarten. eigentlich wird met während der ss abgesetzt außer bei pcos. -
Gast
Rang: Gastam 23.02.2012 15:12:54
Gast schrieb:
werte um 60 wie du sie hattest sind nicht problematisch. weder für dich noch das kind.
da sich während der ss der insulinbedarf hormonbedingt stark ändert sind solche ausrutscher eigentlich zu erwarten. eigentlich wird met während der ss abgesetzt außer bei pcos.
Danke für Deine Antwort, Gast!!!! Metformin wird auch bald abgesetzt (nach der nächsten US in 13.SSW), ich musste es wegen IR nehmen und weil mein Kinderwunsch.Doktor eine Studie in USA mit 5000 IR-Frauen gelesen hat, wo die Gabe von Metformin bei vorherigen Fehlgeburten das Risiko einer erneuten Fehlgeburt massiv gesenkt hat. In USA wird ja IR als Krankheit-Bild anerkannt und behandelt, so müssen alle SS bis Ende der 24.SSW sogar Metformin nehmen.
In Deutschland würde es die Krankenkasse-Budget sprengen, wenn alle IR-Patienten auf Kosten der Kasse behandelt wären ........So muss meine Diabetologin mich als "gestationsdiabetikerin" führen, obwohl ich erstmal "nur" IR habe und eben schwanger bin..............................
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Gast
Rang: Gastam 23.02.2012 16:39:48
Moin tunguska,
gratuliere zum Familienprojekt und zu nem wachen Doc :)
Keine Angst, dass Dein Kind zu wenig Glukose bekommen könnte! Schon bei einem völlig gesunden Menschen mit voll Kohlenhydrat-lastiger Ernährung produzieren Leber und Nieren etwa 25% vom alltäglichen Glukose-Umsatz via Glukoneogenese aus Eiweiß. Und dieser Anteil wird weder von Metformin noch von Insulin verringert und kann bei Bedarf auch noch um ein Vielfaches gesteigert werden. Und 4 IEs zum Mittag egal von welchem Insulin haben SPÄTESTENS nach 5-6 Stunden ausgewirkt und senken am nächsten Morgen absolut nichts mehr.
Was sinken kann, wenn der BZ nach dem Essen nicht mehr so viel zu hoch ansteigt, ist die Zucker-Ausgabe der Leber, die diabetisch fehlgesteuert den höheren Morgen-BZ macht oder wenigstens einen guten Teil dazu beiträgt. Die kann dann bis zum persönlichen normalen unteren BZ absinken, und der liegt bei manchem Gesundem grad mal bei 2,8.
Weiter munteres Brüten! Jürgen -
Gast
Rang: Gastam 24.02.2012 10:04:18
Vielen vielen Dank für Dein Antwort, Jürgen! Hat mich ein wenig beruhigt ,-) -
Gast
Rang: Gastam 11.03.2012 08:27:28
Insulininduzierte Hypos ,auch wennsie bei 60mg/dl liegen sind zu vermeiden ,da es nicht sicher ist ob es dem Föten schadet.
Du sollest davon ausgehen,das wenn du 60mg/dl hast das dein heranwachsendes Baby evt. noch weniger hat und was dann? -
Gast
Rang: Gastam 11.03.2012 09:27:26
das ist doch wieder ankeschwachsinn, die irre befriedigt sich damit daß sie panik verbreitet
du solltest lesen lernen , die fragerin hatte gar keine hypo sondern nur angst vor ner hypo.
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Gast
Rang: Gastam 12.03.2012 21:06:33
schrieb:
Insulininduzierte Hypos ,auch wenn sie bei 60mg/dl liegen, sind zu vermeiden ,da es nicht sicher ist, ob es dem Föten schadet.
Du solltest davon ausgehen,dass wenn du 60mg/dl hast, dass dein heranwachsendes Baby evt. noch weniger hat und was dann?
Ich war so froh, dass unser Nerventod aus Berlin das Forum verlassen hatte - war leider ein Trugschluss. "Insulininduziert", Komma-Fehler, falscher Fremdwortgebrauch (der Fötus - die Föten), blanke Vermutungen usw. sind leider zu personenspezifisch - sei's drum!
Welcome back - Anke....