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Meine Mutter braucht Hilfe und ich weiß nicht, wie...:-(
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Gast
Rang: Gastam 30.03.2012 19:35:45
Hallo!
Ich erhoffe mir Hilfe in Eurem Forum. Meine Mutter dreht total am Rad, seitdem sie Diabetes 1 hat. (seit Juli letzten Jahres) Alles dreht sich nur noch um ihren Zuckerwert, die Ernährung usw. Sie wollte keine Diabetesschulung mitmachen, weil sie meinete, sie käme damit selber klar. Sobald der Wert etwas erhöht ist (z.B. 155) ist der Tag für sie gelaufen. Sie kapselt sich von allen ab, weil sie meint, sie könne sowieso nicht mitessen oder -trinken: Um die ganze Problematik etwas zu verdeutlichen: Gerade waren wir auf der Beerdigung meines Onkels, was ja ein trauriger Anlaß ist. Aber meine Mutter hatte nur ihren Zucker im Kopf. Beim Kaffeetrinken hat sie nur eine Tomate gegessen und die Schnittchen nicht angerührt mit der Begründung, die dürfe sie nicht essen, sonst müsse sie ja doch nur "dagegenanspritzen" und dann müßten ihr vielleicht irgendwann die Füße amputiert werden. Außerdem lief sie die ganze Zeit hin und her, weil sie meint, sie müsse sich bewegen, damit der Zucker nicht höhergeht. Dabei ist sie schon so dünn geworden (sie hat sicher 20 kg abgenommen)... Um 14 Uhr war die Beerdigungsmesse, was meine Mutter total aus dem Rhythmus gebracht hat, weil sie ja um 14 Uhr normalerweise immer Tee trinkt. Sie war dadurch schon total unruhig, weil sie Angst hatte, während des Gottesdienstes umzukippen, und alle ihre Gedanken kreisten darum...
Und so geht es nur noch: Alles dreht sich bei ihr nur noch um ihre "Spritzzeiten", ihren BE-Wert, ihre Angst und ihr Gefühl, daß sie mit dem Diabetes gestraft ist. Es kam mir so vor, daß sie gar nicht "gemerkt " hat, daß ihr Schwager gestorben ist. Meine Tante (ihre Schwester, die ja ihren Mann verloren hat), war schon richtig sauer und meinem Vater war das ganze schon richtig peinlich... Nicht, daß ihr mich falsch versteht, ich finde, Diabetes ist eine ernstzunehmende Krankheit, und ich stelle mir das Leben mit Diabetes auch nicht gerade einfach vor. Aber meine Mutter tut mir so leid, daß sie darin so gefangen ist. Mein Vater, mein Bruder und ich wissen nicht, was wir noch machen sollen.. Wir gehen schon sehr liebevoll mit Mutter um, nicht dass das falsch rüberkommt, aber irgendwann sind wir mit unserem Latein am Ende
Mutter sträubt sich ja, eine Schulung mitzumachen. Mir kommt es schon fast so vor, als wenn meine Mutter eine Therapie oder gerade eine Schulung bräuchte... Könnt Ihr mir einen Rat geben? Ich wäre sehr dankbar.. -
am 30.03.2012 20:31:12
Keine Ahnung, wie Du's Deiner Mutter vermittelt bekommst. Aber was sie begreifen müsste, hat ein Betroffener hier super verständlich und umfassend zusammen getragen :) -
Gast
Rang: Gastam 30.03.2012 20:59:50
Hallo Hit Jürgen!
Danke für Deine Antwort! Den Link finde ich echt gut!. Das Problem ist nur, daß meine Mutter keinen Computer hat und ich selbst 150 km von meiner Mutter entfernt wohne... Ich könnte probieren, das alles auszudrucken, oder gibt´s das auch als Buch? Das habe ich noch nicht rausbekommen.. -
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Gast
Rang: Gastam 30.03.2012 23:03:51
Hallo nochmal!
Danke für den Buchtipp!
Ich glaube aber mittlerweile, daß das Problem meiner Mutter ein psychisches ist. Ich glaube, sie ist total frustriert und hat auch zu viel Angst, etwas falsch zu machen...
Ich hab´heute abend ziemlich viel gegrübelt und im Internet geforscht. Durch den Link, den Du mir geschickt hast, bin ich auf folgendes Buch gestoßen:
Diabetes ist meine Sache: Hilfen zum Umgang mit Angst, Wut und Traurigkeit.. http://www.amazon.de/gp/product/3874093425/ref=oh_o00_s00_i00_details
Das hab ich bestellt.. ich werd´s erstmal selbst lesen... Ich bin schon gespannt..
Vielleicht kennt ja jemand dieses Buch und kann mir davon berichten? -
am 30.03.2012 23:38:12
Ok, der Autor schreibt, wie sich ein Psycho und vielleicht der außenstehende Nichtbetroffene und Laie die Probs von Diabetikern vorstellt.
Ich hatte gedacht, Du suchst nach sach- und problemkundiger Hilfe für Deine Mutter? -
Gast
Rang: Gastam 31.03.2012 10:38:32
Natürlich weiß ich nicht, wie gut das Buch ist für meine Mutter und ob sie es überhaupt anrührt.. Aber ihr Problem ist -glub ich- das Fixiert-Sein auf ihren Diabetes.. Vielleicht müßte sie auch noch mehr Allgemeinwissen über bestimmte Verhaltensweisen bei bestimmten Situationen bekommen, z.B: Was darf ich bei einer Feier essen..? Muß ich die "Spritztermine" auf den Punkt genau einhalten?.. ist es wirklich so schlimm, wenn ich einmal nachspritzen muß? Ab wann kann ein erhöhter Zuckerwert gefährlich werden usw... Da weiß ich natürlich nicht, wie weit diesees Buch dafür geeignet ist..
Aber das Basiswissen hat sie ja..
Wenn ich nihr nur helfen könnte... Ich habe heute die halbe Nacht gegrübelt.. Meinem Vater geht´s dabei ja auch nicht gut.. Er bräuchte eigentlich auch jemanden zum Reden... -
am 31.03.2012 11:31:21
Hallo Gast,
wie alt ist deine Mutter, würde sich die Anschaffung und Einarbeitung in einen Computer lohnen?
Für solche Leute wie deine Mutter ist die beste Medizin der Austausch mit anderen. Das ist manchmal in einer guten SHG möglich, aber viel besser in Internetforen. Dort kann sie ihre Probleme mit anderen Diabetikern besprechen (darüber reden hilft oft schon sehr viel), kann sich ansehen wie andere es machen und kann sich Ratschläge und beruhigende Worte abholen. Aus Büchern kann an das nicht bekommen. Ein Computer lohnt sich für sie also sehr.
Beste Grüße, Rainer
P.S.: Es gibt andere Foren, in denen der Austausch gepflegter vor sich geht als hier. Ein gutes Beispiel ist dieses Forum in seine Unterthema Diabetes oder auch dieses Forum. -
Gast
Rang: Gastam 31.03.2012 13:07:20
alllg gesagt, nein deine mutter hat kein basiswissen zum diabetes, denn ihr fehlt eine gute insulinschulung. sonst würden ihr nicht ständug denkfehler - die zt auch andere folgen haben als sie denkt, unterlaufen.
zb rumlaufen um den bz nicht ansteigen zu lassen, wenn es stimmt daß sie t1 ist hat dies bei insulinmangel zur folge daß der bz steigt, und sie ketone produziert.
sind noch einige kinken drin, also fehlt grundlagenwissen, und das ist bei diabetes spezialwissen .
ansonsten fehlen alle angaben
ct ocer ict, welche insuline, usw
wir wissen alle daß es schulungen von sehr gut bis schlecht gibt, trotzdem wäre selbst eiine schlechte schulung noch wesentlich besser als gar keine. -
Gast
Rang: Gastam 31.03.2012 13:23:42
Ich glaube meine Mutter müsste ich auch erst einmal in eine Diabetes-Klinik schicken. Die hat nämlich auch keine Ahnung von der Zusammensetzung unserer Nahrung und vom menschlichen Stoffwechsel sowieso nicht. Eine Phobie vor Spritzen kommt wahrscheinlich auch noch dazu, und ihr Halbwissen über Diabetes aus ihren Frauenzeitschriften würde ich schon als gefährlich bezeichnen. Ergo: An einer ordentlichen Schulung führt meiner Meinung in solchen Fällen kein Weg vorbei, sonst wird das nicht gut enden. Vielleicht gibt es auch eine Selbsthilfegruppe bei Euch am Ort. Und ein paar Fachbücher können sicher auch nicht schaden.
Gruß, Hanna
PS.: Meine Tante sagte mir mal, dass ich als Diabetikerin ja jetzt keine Sachen mehr essen dürfte, die unter der Erde wachsen. Und die Dame meinte das vollkommen ernst. -
Gast
Rang: Gastam 31.03.2012 13:53:47
Hanna schrieb:
...keine Ahnung von der Zusammensetzung unserer Nahrung und vom menschlichen Stoffwechsel ...Halbwissen ... aus Frauenzeitschriften
ich glaube hier liegt der "Hund begraben". Nichtwissen fördert in der Regel Angst, Unsicherheit und Blockade.
Die Idee von Rainer - Austausch mit Gleichgeplagten - halte ich persönlich für den besten Vorschlag weil die Mutter sich so nebenbei leicht auch noch etwas Wissen aneignen kann. Mithilfe von Büchern dürfte das eher schwierig werden.
Grüße Havier
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Gast
Rang: Gastam 31.03.2012 17:09:37
Rainer schrieb:
Hallo Gast,
wie alt ist deine Mutter, würde sich die Anschaffung und Einarbeitung in einen Computer lohnen?
Für solche Leute wie deine Mutter ist die beste Medizin der Austausch mit anderen. Das ist manchmal in einer guten SHG möglich, aber viel besser in Internetforen. Dort kann sie ihre Probleme mit anderen Diabetikern besprechen (darüber reden hilft oft schon sehr viel), kann sich ansehen wie andere es machen und kann sich Ratschläge und beruhigende Worte abholen. Aus Büchern kann an das nicht bekommen. Ein Computer lohnt sich für sie also sehr.
Beste Grüße, Rainer
P.S.: Es gibt andere Foren, in denen der Austausch gepflegter vor sich geht als hier. Ein gutes Beispiel ist dieses Forum in seine Unterthema Diabetes oder auch dieses Forum.
Hallo!
Meine Mutter ist 69. Mein Bruder und ich haben meinen Eltern schon mal vorgeschlagen, einen Laptop zu kaufen.. Aber das wollten die beiden nicht, weil es bei denen auf dem Dorf keine Schulungen gibt und mein Bruder und ich zu weit weg wohnen, um meinen Eltern Computerkenntnisse zu vermitteln...
Danke für die Forentipps! Werde ich mir mal anschauen! :-)
Was ist den eine SHG?
Und: Das Problem ist ja auch der Starrsinn meiner Mutter: Sie denkt, sie weiß am besten bescheid, es soll ihr keiner mit Vorschlägen kommen... Es ist zum Verrücktwerden. Es gibt eine Diabetes-Klinik in Quakenbrück, die wäre genau richtig für sie... Aber was nützt es, wenn man selber das Problem sieht, der Betroffene selber aber nicht, und er sich nichts sagen lassen will :-( -
Gast
Rang: Gastam 31.03.2012 17:13:00
Gast schrieb:
alllg gesagt, nein deine mutter hat kein basiswissen zum diabetes, denn ihr fehlt eine gute insulinschulung. sonst würden ihr nicht ständug denkfehler - die zt auch andere folgen haben als sie denkt, unterlaufen.
zb rumlaufen um den bz nicht ansteigen zu lassen, wenn es stimmt daß sie t1 ist hat dies bei insulinmangel zur folge daß der bz steigt, und sie ketone produziert.
sind noch einige kinken drin, also fehlt grundlagenwissen, und das ist bei diabetes spezialwissen .
ansonsten fehlen alle angaben
ct ocer ict, welche insuline, usw
wir wissen alle daß es schulungen von sehr gut bis schlecht gibt, trotzdem wäre selbst eiine schlechte schulung noch wesentlich besser als gar keine.
Ja, daß meine Mutter kein Basiswissen über Diabetes hat, ist mir schon klar, aber IHR nicht... Das ist das Problem. Und sie läßt sich wirklich NICHTS sagen: Dann heißt es: Ach, ihr seid ja nicht zuckerkrank.. ich weiß da am besten bescheid... -
am 31.03.2012 18:13:20
Gast schrieb:
Was ist den eine SHG?
SHG heißt Selbsthilfegruppe. Es ist aber nicht einfach, eine gute SHG zu finden. Häufig sind das auch nur Kaffeekränzchen mit Diabetikern unter sich. Aber vielleicht hilft das deiner Mutter schon weiter. Erkundige dich mal nach SHG in ihrer Nähe.
Um die Foren zu testen gibt es noch eine light-Variante. Stell einfach mal für deine Mutter eine Frage ein, die sie dringend interessiert und lies ihr dann die Antworten vor. Wenn gute Antworten kommen, dann machst du ihr vielleicht damit Lust auf mehr.
Rainer -
am 31.03.2012 19:20:52
Moin Rainer,
Dein Zureden in allen Ehren, aber wer im fortgeschrittenen Alter nicht von selber will, hat nix vom schönsten Läppi. Und ich kenne reichlich Betroffene, die mit noch so informativen Foren absolut nix anfangen können und wollen.
Ich hatte dem Fragesteller FIT von Frau Dr. Kinga Howorka empfohlen, weil mich die 89ger Version davon (aktuelle von 2011) 91/92 aus meinem Tief nach der Diagnose raus geholt hat. Ich hatte damals keine Ahnung von Diabetes, selbst ja "nur" Typ2, aber die Frau hat mir damals mit ihrem inzwischen Standardwerk in direkt ansprechender Schreibe überzeugend beigebogen, dass ich mit dem Diabetes tatsächlich nur eine leichte und leicht ausgleichbare Behinderung habe. Und das zu einer Zeit, zu der fachoffiziell noch die erhebliche und unausweichliche Lebensverkürzung durch Diabetes verkauft wurde.
Aber unser Gast hier sucht halt wohl nach sowas wie ner Art geschmackloser Weisheits-Tropfen, die er seiner Mutter mit ihrem normalen Getränk verabreichen kann und mit der sie plötzlich alles richtig rafft ;)
Bisdann, Jürgen -
Gast
Rang: Gastam 01.04.2012 14:57:13
hjt_Jürgen schrieb:
Moin Rainer,
Dein Zureden in allen Ehren, aber wer im fortgeschrittenen Alter nicht von selber will, hat nix vom schönsten Läppi. Und ich kenne reichlich Betroffene, die mit noch so informativen Foren absolut nix anfangen können und wollen.
Aber unser Gast hier sucht halt wohl nach sowas wie ner Art geschmackloser Weisheits-Tropfen, die er seiner Mutter mit ihrem normalen Getränk verabreichen kann und mit der sie plötzlich alles richtig rafft ;)
Bisdann, Jürgen
Hallo Hit-Jürgen!
Ich finde die Bemerkung etwas unsensibel von Dir :-( Ich suche keine "Art geschmacksloser Weisheitstropfen", sondern habe mich nunmal für die Bestellung eines anderen Buches entschieden als zu dem, was Du mir empfohlen hast, und ich glaube, daß ich mich so entschieden habe, gefällt Dir nicht.. Bei dem Buch, das ich bestellt habe, geht es, so wie ich verstanden habe, nicht nur um Psychologische, sondern auch um das Basiswissen, was man sich aneignen muß.. Hier ein Bewertungsurteil:
Sehr gut, informativ und äußerst hilfreich für mich! "Alte Hasen" kennen davon sicher schon einige Bereiche und haben auch bereits gelernt mit dieser Krankheit umzugehen.
Für mich war es aber wichtig, Informationen zu erhalten die es mir ermöglichen, so normal wie nur möglich mit Diabetes umzugehen und etwaige Tiefpunkte nicht zu Gebirgen anwachsen zu lassen.
Daß meine Mutter das " plötzlich alles richtig raffen soll" habe ich nie behauptet, sondern vielmehr wünsche ich mir für sie, dass sie erkennt, daß sie mit ihrem Starrsinn und ihrem Verhalten auf dem Hozlweg ist und daß sie Hilfe annimmt...
Meine Mutter hat morgen einen Arzttermin.. Mein Vater, der sie begleitet, möchte diesmal mal mit ihm alleine reden und auf die Problematik meiner Mutter berichten.. Vielleicht denkt sie ja mal über ihr Verhalten nach, wenn ein Fachmann ihr vermittelt, daß sie nicht genug Bescheid weiß über die Erkrankung.. -
Gast
Rang: Gastam 01.04.2012 15:14:03
Hallo Rainer!
Danke für die Erklärung für SHG. Ja, eine Selbsthilfegruppe fände ich auch nicht schlecht... Aber bei ihr im Dorf (2500 Einwohner^^) gibt es keine SHG. Ich glaube, ich mach das jetzt mal so, wie Du beschrieben hast, daß ich immer, wenn ich zu meinen Eltern fahre, meinen Läppi mitnehme mit Internetstick und einfach frage, ob sie Lust hat, mit mir in den Foren zu stöbern.. Vielleicht bringt das was... Aber vielleicht bringt ja auch das Gespräch mit dem Arzt morgen was und er kann sie zu einer Schulung bewegen oder etwas ähnlichem.. -
am 01.04.2012 15:30:51
Zugegeben, ich bin an der Stelle unsensibel. Dr. Hirsch ist recht regelmäßiger Autor im Diabetes-Journal und schreibt in meinen Augen in einer Weise, die Probleme eher macht und nicht löst. Aber es gibt durchaus Betroffene, die sich auf diese Weise ernst genommen und verstanden fühlen. Ich wünsche Deiner Mutter und Dir gute Erfahrungen mit der Lektüre.
Bisdann, Jürgen -
Gast
Rang: Gastam 01.04.2012 23:17:02
hjt_Jürgen schrieb:
Zugegeben, ich bin an der Stelle unsensibel. Dr. Hirsch ist recht regelmäßiger Autor im Diabetes-Journal und schreibt in meinen Augen in einer Weise, die Probleme eher macht und nicht löst. Aber es gibt durchaus Betroffene, die sich auf diese Weise ernst genommen und verstanden fühlen. Ich wünsche Deiner Mutter und Dir gute Erfahrungen mit der Lektüre.
Bisdann, Jürgen
Danke für Deine Antwort und Deine guten Wünsche!
Ich wußte ja nicht, daß Du eine nicht so gute Meinung über diesen Autor hast.. Naja, ich bin trotzdem gespannt auf das Buch. Vielleicht bestelle ich mir das Buch, das Du vorgeschlagen hast, ja auch noch... Aber erstmal muß meine Mutter ja bereit sein, Hilfe anzunehmen und einsehen, daß sie Hilfe braucht. Genau wie bei einem Süchtigen; Er muß erstmal einsehen, daß er süchtig ist, sonst beginnt er keine Therapie..
Hoffentlich kann mein Vater morgen beim Arztgespräch etwas erreichen..
LG -
Gast
Rang: Gastam 04.04.2012 15:15:17
Gast schrieb:
Aber erstmal muß meine Mutter ja bereit sein, Hilfe anzunehmen und einsehen, daß sie Hilfe braucht. Genau wie bei einem Süchtigen; Er muß erstmal einsehen, daß er süchtig ist, sonst beginnt er keine Therapie..
Lieber Gott, bewahre mich vor einer solchen Tochter! Hast Du kein eigenes Leben, dass Du dich laufend in das deiner Mutter mischt? Deine Mutter ist fast 70 Jahre, und wird in dem hohen Alter noch mit einem Typ1 Diabetes geschlagen. Mit fast 70 kann man nicht so einfach Standard geschult werden. Dazu braucht es einfach einen geduldigen Arzt der sie ausreichend und so einfach für deine Mutter wie nur möglich einstellt.
Auch wenn es makaber klingt mit einem DM ab 70 braucht es keinen HBA1c <6.5 da reicht auch 7 - 7,5. Wichtiger ist das deine Mutter mit der Therapie gut klar kommt und sie darauf aufbaut was die alte Dame im Stande ist zu leisten.
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am 04.04.2012 15:50:52
Gast schrieb:
Gast schrieb:
Aber erstmal muß meine Mutter ja bereit sein, Hilfe anzunehmen und einsehen, daß sie Hilfe braucht. Genau wie bei einem Süchtigen; Er muß erstmal einsehen, daß er süchtig ist, sonst beginnt er keine Therapie..
Lieber Gott, bewahre mich vor einer solchen Tochter! Hast Du kein eigenes Leben, dass Du dich laufend in das deiner Mutter mischt? Deine Mutter ist fast 70 Jahre, und wird in dem hohen Alter noch mit einem Typ1 Diabetes geschlagen. Mit fast 70 kann man nicht so einfach Standard geschult werden. Dazu braucht es einfach einen geduldigen Arzt der sie ausreichend und so einfach für deine Mutter wie nur möglich einstellt.
Auch wenn es makaber klingt mit einem DM ab 70 braucht es keinen HBA1c <6.5 da reicht auch 7 - 7,5. Wichtiger ist das deine Mutter mit der Therapie gut klar kommt und sie darauf aufbaut was die alte Dame im Stande ist zu leisten.
Solltest du des Lesens mächtig sein, dann lies doch einfach mal das Eingangsposting und hör auf, die Tochter zu beleidigen, die nichts weiter versucht als ihrer Mutter zu helfen. Wie schwer das ist, wenn jemand jeglichen Rat ablehnt und stur auf seiner Meinung beharrt, kannst du bestimmt nicht beurteilen, denn du hast so etwas bestimmt noch nie versucht. -
Gast
Rang: Gastam 04.04.2012 16:53:26
EMM schrieb:
Solltest du des Lesens mächtig sein, dann lies doch einfach mal das Eingangsposting und hör auf, die Tochter zu beleidigen, die nichts weiter versucht als ihrer Mutter zu helfen. Wie schwer das ist, wenn jemand jeglichen Rat ablehnt und stur auf seiner Meinung beharrt, kannst du bestimmt nicht beurteilen, denn du hast so etwas bestimmt noch nie versucht.
Ich respektiere die Meinung anderer auch wenn sie stur sind, dass hast Du bestimmt auch noch nie versucht.
Die Tochter macht sich in einem öffentlichen Forum nur lächerlich, indem sie sich zur Oberlehrerin einer 70Jährigen aufspielt. -
Gast
Rang: Gastam 04.04.2012 19:01:05
Leider hatte beim Lesen auch das Gefühl, dass hier mit Macht versucht wird, einer fast 70-jährigen zu erklären, wie sie sich zu verhalten hätte (sie ist doch nicht dement?).
schrieb:
Ich glaube meine Mutter müsste ich auch erst einmal in eine Diabetes-Klinik schicken. Die hat nämlich auch keine Ahnung von der Zusammensetzung unserer Nahrung und vom menschlichen Stoffwechsel sowieso nicht.
Wieso musst DU deine Mutter in ein DM-Klinik/ -Einrichtung schicken, hat sie keinen Arzt? Ganz nebenbei möchte ich bezweifeln, das mehr als 50% der Diabetiker wissen, wie die Nahrung zusammengesetzt ist und der menschl. Stoffwechsel funktioniert. Was sie wissen muss, wird sie lernen und wenn nicht, ist das auch nicht schlimm! Wie geschrieben sollte man ihr Alter nicht vergessen... -
am 04.04.2012 22:48:49
Gast schrieb:
Leider hatte beim Lesen auch das Gefühl, dass hier mit Macht versucht wird, einer fast 70-jährigen zu erklären, wie sie sich zu verhalten hätte (sie ist doch nicht dement?).
schrieb:
Ich glaube meine Mutter müsste ich auch erst einmal in eine Diabetes-Klinik schicken. Die hat nämlich auch keine Ahnung von der Zusammensetzung unserer Nahrung und vom menschlichen Stoffwechsel sowieso nicht.
Wieso musst DU deine Mutter in ein DM-Klinik/ -Einrichtung schicken, hat sie keinen Arzt? Ganz nebenbei möchte ich bezweifeln, das mehr als 50% der Diabetiker wissen, wie die Nahrung zusammengesetzt ist und der menschl. Stoffwechsel funktioniert. Was sie wissen muss, wird sie lernen und wenn nicht, ist das auch nicht schlimm! Wie geschrieben sollte man ihr Alter nicht vergessen...
Noch einer, der Leseprobleme hat. Oder ist es euch egal, wenn Angehörige in ihr Unglück laufen? Nicht jeder hat so eine Einstellung, es soll Menschen geben, die sich um ihre alten Eltern kümmern. -
Gast
Rang: Gastam 05.04.2012 11:52:44
EMM schrieb:
Noch einer, der Leseprobleme hat. Oder ist es euch egal, wenn Angehörige in ihr Unglück laufen? Nicht jeder hat so eine Einstellung, es soll Menschen geben, die sich um ihre alten Eltern kümmern.
Liebe EMM,
ich sehe niemanden mit Leseproblemen, oder in sein Unglück rennen. Wenn Du dich jemals mit alten Menschen beschäftigst hättest, wüstest Du das sie schon bei leichteren Erkrankungen über reagieren. Da reicht oft schon der Bluthochdruck oder ein anfänglicher Typ2 der mit einer Tablette am morgen behandelt wird. Nicht selten geschieht es um Aufmerksamkeit zu erlangen.
Die Dame bekommt in Ihrem hohen Alter nun ausgerechnet einen Typ1 (ein 6er im Lotto ist wahrscheinlicher) und so mit sofort Insulin, BZ-Messgerät und jede Menge neue Verhaltensregeln. Ich kann mir gut vorstellen das Sie einfach Verunsichert ist und natürlich eine so große Sache, was es ja für sie ist, in den Lebensmittelpunkt rückt.
Die Tochter schildert die Beerdigungsfeier, wie peinlich es angeblich auch für den Vater war...
Liebe Tochter vielleicht leihst Du dir bei eurer nächsten Betriebsfeier mal das DM-Equipment Deiner Mutter aus. Wenn alle Kollegen, Abteilungsleiter versammelt sind und es ans Essen geht, zückst Du deine Stechhilfe, BZ-Messgerät und misst erst mal deinen Blutzucker. Dann packst Du deinen Insulinpen aus, und machst schön den Bauch frei, um dir ein paar IE zu verabreichen. Anschließend beantwortest Du dämliche Fragen...ach...das ist Peinlich?