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Insulinwirkung - Stoffwechsel

  • Joa

    Rang: Gast
    am 28.11.2010 20:19:49
    Hallo Jürgen,

    > Gibt's da nichts einleuchtenderes ...

    ich finde so Standards wie den Muskelauffülleffekt eigentlich einleuchtend genug. Da hat Teupe auch kein Exclusiv-Abo drauf gebucht.

    Gruß
    Joa
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 28.11.2010 21:38:18
    und der setzt erst 24 Stunden nach der Leerung auffällig stark ein? von Jürgen
  • Joa

    Rang: Gast
    am 28.11.2010 23:01:53
    Also Jürgen, das ist aber nun echt Dein Problem.
    Null Ahnung, aber da musst Du wohl selber mit klar kommen. ;-)

    Gruß
    Joa
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 29.11.2010 11:42:13
    Moin Joa,

    ich weiß als Typ2 nur vom Auffüllen von Glykogenspeichern fortlaufend immer wenn die Platz haben. Aber der Themenstarter hatte von erheblich weniger Insulinbedarf nicht schon gleich nach der Radtour, sondern erst nach etwa 24 Stunden geschrieben.

    Wenn es da also einen speziellen Typ1-Mechanismusgibt, wäre schön, wenn Du dich nicht drücken, sondern uns schlau machen tätest ;-)

    Bisdann, Jürgen
  • kai3

    Rang: Gast
    am 29.11.2010 20:34:40
    wieder ist es passiert

    Gestern zwischen 14:30 und 17 Uhr Rad gefahren; wieder gleiche Steigung und die Abfahrt war über Umwege etwas länger.
    Von zügig bis schnell gefahren. Heute gegen 17 Uhr +/- geht es mit dem BZ bergab, ohne Anstrengung gehabt zu haben oder zuviel Insulin gespritzt zu haben.
    Ich kann es nicht fassen.
  • Joa

    Rang: Gast
    am 29.11.2010 21:00:31
    > Ich weiß als Typ2 nur vom Auffüllen von
    > Glykogenspeichern fortlaufend immer
    > wenn die Platz haben.

    Die Glykogenspeicher werden nachgefüllt, wann immer die Bedinungen dazu bestehen.
    Wesentlichste Voraussetzung ist das Anliegen von entsprechend ausreichender Insulinwirkung, sowie fehlende Resistenzfaktoren in der jeweiligen Zelle.

    > der Themenstarter hatte von erheblich
    > weniger Insulinbedarf nicht schon gleich
    > nach der Radtour, sondern erst nach etwa
    > 24 Stunden geschrieben.

    Das ist halt individuell sehr schlecht planbar, wann die Speicher sich wieder aufladen.

    Da müsste man jetzt wohl diverse Faktoren berücksichtigen. U.a. auch den Trainingszustand des Probanden.

    Aber da bin ich wohl auch eher der "unsportliche" Typ 2 und empfehle eher die passenden Sportthreads in anderen Foren.

    > Wenn es da also einen speziellen
    > Typ1-Mechanismus gibt ...

    Gibt es nicht. Bei Euch Typ 2ern fallen Feinheiten der Steuerung aber wohl weniger auf wegen der grundsätzlich höheren Resistenzfaktoren (die Du nicht leiden kannst) und der besser funktionierenden Gegenregulation des körpereignen Glukagons aus den Alphazellen.

    Grundsätzlich vertritt Teupe, dass aufgrund der fehlenden Vorausplanbarkeit des Nachladens der Leberzellen eher eine Bewegunsanpassung über Bolusmanipulation, denn über Basalratensenkungen erfolgen sollte.

    Gruß
    Joa
  • kai4

    Rang: Gast
    am 29.11.2010 22:48:33
    Die Vermutung daß es nur mit Sport zu tun haben könnte ist das eine.
    Allerdings kam die Situation auch ca. 1 Tag nach einem anstrengenden Umzug vor.
  • Joa

    Rang: Gast
    am 29.11.2010 23:25:12
    Tja, so ein Umzug kann um einiges sportlicher ausfallen, als so popliges biken in der Landschaft.

    ;-)

    Gruß
    Joa
  • Joa

    Rang: Gast
    am 30.11.2010 00:25:35
    > wieder ist es passiert
    > ...

    Bei einem engagierten Typ 2er senkt schon eine regelmäßige Bewegung von 3 x 15 Minuten in der Woche merklich den Insulinbedarf. ;-)

    Und beim Typ 1 wirkt sich Bewegung ebenfalls insulinbedarfssenkend aus.

    Gruß
    Joa
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 30.11.2010 12:18:49
    Moin Noa,

    mein Paradebeispiel ist die Hundeome, die mit 20 Minuten Hundegang nach den Mahlzeiten statt 250 und mehr immer um 80mg/dl messen durfte.
    Und Beispiele, wie Typ1 mit Bewegung weniger Insulin braucht, ist hier auch schon an vielen Beispielen belegt worden.

    Aber in KEINEM mir bisher bekannten Fall hat die deutliche Wirkung erst 24 Stunden nach der Bewegung eingesetzt.
    Und Deine Erläuterungen haben diesen Umstand der 24-Stunden-Verzögerung, die Du damit erklären willst, einstweilen in keiner Weise verständnisfördernd beleuchtet.

    Bisdann, Jürgen