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Insulinwirkung - Stoffwechsel
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kai3
Rang: Gastam 22.11.2010 12:46:11
Fragen zur Insulinwirkung/Stoffwechsel im Zeitfenster von einem Tag auf den anderen:
Ich esse meistens morgens die gleiche Menge an Kohlenhydraten und spritze, je nach Ausgangswert entsprechend die gleiche Menga an Insulin.
Gestern, habe ich die Insulinmenge zum Frühstück um fast die Hälfte reduziert (ca. 8 Uhr) wg. einer zweistündigen Fahrradtour die am Anfang zügig und dann aufwärts ca. 1/2 Stunde sehr anstrengend war. (Fahr zur einer Burg); dort oben angekommen zeigte das BZ-Meßgerät einen Wert von 240 an; nicht gegenreguliert, dann die Abfahrt und angekommen zu Hause ein Wert von 145; soweit so gut; Heute morgen etwas später aufgestanden wieder die Menge gespritzt für ohne Fahrradfahren und schon vor der Einnahme des Frühstücks (nach der Insulingabe, der Ausgangswert lag bei 101)bemerkte ich eine Hypo und nach ca 1/2 Std. nach der Einnahme des Frühstücks wieder eine grenznahe Hypo; bei 65;
Kann es sein, daß die gestrige Fahrradtour den Stoffwechsel/die Insulingmenge heute morgen (24 Std. später) anders beeinflußt ? -
Jürgen
Rang: Gastam 22.11.2010 15:40:08
Kann das sein, dass Du nach einer Art Tabelle spritzt? von Jürgen -
kai1
Rang: Gast -
Jürgen
Rang: Gastam 22.11.2010 21:27:36
Um wie viele mg/dl steigt Dein BZ nach dem Essen von 1 BE?
Um wie viele mg/dl senkt 1 Einheit von Deinem Insulin (welches?) in welcher Zeit Deinen BZ? von Jürgen -
kai5
Rang: Gastam 23.11.2010 00:10:09
"Um wie viele mg/dl steigt Dein BZ nach dem Essen von 1 BE?"
30 mg/dl
"Um wie viele mg/dl senkt 1 Einheit von Deinem Insulin (welches?) in welcher Zeit Deinen BZ?"
Je nach Tageszeit, tagsüber 40 mg/dl und ab 22 Uhr 30mg/dl -
Jürgen
Rang: Gastam 23.11.2010 09:25:49
Zum Spritzen nach Tabelle hätte "je nach Ausgangswert" gepasst. Wer so spritzt, hat in der Regel noch nie ausprobiert, was ihm eine BE an Anstieg und was an Senkung macht.
Wenn der BZ mit Sport ansteigt, ist deutlich zu wenig gespritzt worden. Wenn der BZ nach dem Spritzen und vor dem Essen sinkt, ist der SEA zu lang, und wenn der BZ nach dem Essen sinkt, ist zu viel gespritzt bzw. zu wenig gegessen worden.
Dass sich der Insulinbedarf ändert, ist normal. Dass er sich von einem auf den anderen Tag erheblich verringert, eher sehr selten.
Wo Du so genau weißt, wie sich Dein BZ mit welchen Eingaben bewegt, wundert mich, dass er Dich mit offenbar unerwarteten Bewegungen überrascht hat.
Im anderen Forum schreibst Du, dass Du seit einiger Zeit auch Lantus spritzt. Wann am Tag? von Jürgen -
Frage
Rang: Gastam 23.11.2010 10:00:22
Moin,
an den Erstposter eine Frage: Fährst du regelmäßig Fahrrad? Es wurde doch mal gesagt, dass der BZ bei ungewohntem Sporteln eher ansteigt, weil über einer bestimmten Pulszahl es eben halt Stress heißt.... -
noch ne Frage
Rang: Gastam 23.11.2010 10:12:22
Zitat:Ich esse meistens morgens die gleiche Menge an Kohlenhydraten und spritze, je nach Ausgangswert entsprechend die gleiche Menge an Insulin.Ende.
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Darf ich fragen, WIE du dann den sich ändernden Ausgangswert in die Berechnung der Insulindosis einbeziehst?
Nach welcher Formel?
von noch ne Frage -
kai1
Rang: Gastam 23.11.2010 12:44:11
"Wenn der BZ mit Sport ansteigt, ist deutlich zu wenig gespritzt worden. Wenn der BZ nach dem Spritzen und vor dem Essen sinkt, ist der SEA zu lang, und wenn der BZ nach dem Essen sinkt, ist zu viel gespritzt bzw. zu wenig gegessen worden."
Ich habe, weil ich wußte, das die Fahrradstrecke teils sehr anstrengend wird, aber nicht von Anfang an, die Insulinmenge (wie bereits oben erwähnt) reduziert.
Und ich hatte darin auch erwähnt, daß die Menge an Insulin und Kohlenhydratemengen GESTERN wie ohne Sport gleich war. Nur mit dem Fahrradfahren vorgestern weniger Insulinmenge. Und der SEA liegt bei ca. 30 min. +/- je nach Ausgangswert.
"Dass sich der Insulinbedarf ändert, ist normal. Dass er sich von einem auf den anderen Tag erheblich verringert, eher sehr selten."
Ja, nur mit dem Unterschied, daß ich von vorgestern auf gestern einen starken körperlichen Einsatz hatte, gegen früh bis mittag und das am Tag darauf gegen früh bis mittag der BZ-Wert ganz anders war.
"Wo Du so genau weißt, wie sich Dein BZ mit welchen Eingaben bewegt, wundert mich, dass er Dich mit offenbar unerwarteten Bewegungen überrascht hat."
Von unerwartet war doch nicht die Rede, sonst hätte ich die Insulindosierung an diesem Tag doch nicht verändert, oder ? Was bedeutet für Dich unerwartet ?
"Im anderen Forum schreibst Du, dass Du seit einiger Zeit auch Lantus spritzt. Wann am Tag?"
Ich spritze kein Lantus mehr, sondern das Insulin, welches auch Daniela spritzt. Möchte mich aber über das Insulin auf keine negativen Diskussionen einlassen. (das ist hier schön öfters passiert)
"Moin,
an den Erstposter eine Frage: Fährst du regelmäßig Fahrrad? Es wurde doch mal gesagt, dass der BZ bei ungewohntem Sporteln eher ansteigt, weil über einer bestimmten Pulszahl es eben halt Stress heißt...."
Ich fahre ab und an Fahrrad, leichte Touren im flachen Gelände, an diesem Tag war sie aber teilweise sehr anstrengend, aber die Frage hat doch nichts mit meinem Posting zu tun, wenn sie darauf gerichtet ist wegen der 24 Std. später, daß die Insulinwirkung anders sein könnte(so kommt es mir vor)
meine Worte: Zitat:Ich esse meistens morgens die gleiche Menge an Kohlenhydraten und spritze, je nach Ausgangswert entsprechend die gleiche Menge an Insulin.Ende.
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"Darf ich fragen, WIE du dann den sich ändernden Ausgangswert in die Berechnung der Insulindosis einbeziehst?
Nach welcher Formel?"
Hatte ich doch bereits erwähnt; Korrekturfaktor am Tag 40 mg/dl und nachts gegen 22 Uhr 30 mg/dl
Beispiel: Ausgangswert 101: 1 I.E./BE
bei 6 BE entspricht dies 6 I.E.
Zielwert zw. 100-120
bei einem Ausgangswert von z.B. 220
und 6 BE zum Frühstück:
6 I.E. für Frühstück + 3 I.E. Korrekturinsulin
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Jürgen
Rang: Gastam 23.11.2010 13:41:50
Sorry, dann hab ich Dich mit nem ähnlichen Post in nem anderen Forum verwechselt.
ABER Deine Korrektur-Faktoren haben nichts damit zu tun, welchen Anstieg 1 BE macht und welche Senkung 1 IE.
Für den BE-Test isst man einfach z.B. 2 ohne zu spritzen und schaut z.B. in Viertel- oder Halbstunden-Schritten, wie hoch und in welcher Zeit der BZ danach ansteigt. Wenn er dann nach irgendwo 45-90 Minuten nicht weiter ansteigt, hat man das Anstiegs-Ergebnis.
Und das lässt sich dann ganz leicht zum IE-Testergebnis ausbauen, wenn Du nämlich im nächsten Versuch bei gleicher Ausgangslage für die 2 BEs spritzt, bevor Du sie isst, und auch dann wieder in kleinen Schritten misst, wie der BZ erst ansteigt und dann sinkt, bis er eben nicht mehr sinkt. Dann weißt Du auch gleich, wie lange das Insulin bei Dir vom Spritzen bis zum Wirken braucht, und wie lange es wirkt. Und wenn der BZ nach dem Wirkauslauf genau so hoch ist, wie beim Spritzen, haben die IEs gepasst. Wenn niedriger, waren's zu viele, und wenn höher, waren's zu wenige IEs. von Jürgen -
kai9
Rang: Gastam 23.11.2010 14:45:32
Wer sagt mir denn, welche BE`s für den Test aussagekräftig sind;
2 BE Brötchen, Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln, Schokolade oder gar Eiweiß ?
Welchen Ausgangswert vorher und welche Basisinsulinmenge am Tag und wie war der Wert z.B. Wert 10 Std. vorher, also vor dem zu Bett gehen ?
Habe ich kurz davor körperliche Anstrengung gehabt oder nicht vor dem Test ?
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Jürgen
Rang: Gastam 23.11.2010 15:17:37
Warum nicht einfach morgens nüchtern den Anfang machen, so wie der Dok das auch macht? Und warum nicht mit dem Brot oder Brötchen, was normal verfrühstückt wird? von Jürgen -
Jürgen
Rang: Gastam 23.11.2010 15:41:49
im Moment drehst Du ;-)
Wie willst Du ohne KHs auszutesten rauskriegen, wie sie wirken?
von Jürgen -
kai7
Rang: Gastam 23.11.2010 16:17:54
M.E. sind die Antworten nicht unbedingt auf meine Frage ausgerichet.
Es geht um die Frage:
Hat eine starke körperliche Belastung an einem Zeitpunkt eines Tages 24 Std. später eine Auswirkung auf den Stoffwechsel ?
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Jürgen
Rang: Gastam 23.11.2010 16:36:54
Hab ich bis jetzt noch nirgendwo gefunden, was allerdings nicht bedeuten soll, dass es das nicht doch gibt.
Aber vielleicht fragst Du mal Richtung Leistungssport? von Jürgen -
kai3
Rang: Gastam 23.11.2010 20:48:31
Wäre auch eine Idee, jemand der sich mit Stoffwechsel auskennt.
Ein anderes Beispiel kann sein, wenn ich heute starke körperliche Anstrengung habe und morgen einen Muskelkater.
Könnte so ähnlich sein oder nur an den Haaren herbeigezogen ? -
Jürgen
Rang: Gastam 23.11.2010 20:56:17
http://de.wikipedia.org/wiki/Muskelkater
? wo würdest Du da eine Ähnlichkeit sehen wollen ? von Jürgen -
kai6
Rang: Gastam 23.11.2010 23:21:43
von Wiki: Heute nimmt man an, dass – wie Beobachtungen zeigen – durch Überlastung kleine Risse in den Z-Scheiben im Muskelgewebe (Mikrotraumata) auftreten. Diese sind gewissermaßen die äußeren Abgrenzungen kleiner Abschnitte innerhalb der Muskelfibrille. Die Entzündungen, die durch die Risse entstehen, führen durch Eindringen von Wasser (es bilden sich Ödeme) zum Anschwellen des Muskels; dies führt zu den hier thematisierten Dehnungsschmerzen. >>Diese stellen sich jedoch erst nach etwa 12 bis 24 Stunden ein, wenn die bei den Mikrorissen entstandenen Abfallprodukte aus dem Muskel befördert werden und dort mit den Nervenzellen in Kontakt kommen.<<
Nicht das der Muskelkater direkt etwas mit dem Diabetes zu tun hat, meinte eher Parallelen wegen der 24 Stunden.
Hat der Muskelkater nicht auch etwas mit Stoffwechsel zu tun ?
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Jürgen
Rang: Gastam 23.11.2010 23:53:04
Die Idee mit der möglichen Parallele hab ich schon verstanden, denke ich. Früher hat man geglaubt, dass Muskelkater etwas mit Stoffwechsel zu tun hätte, eben die im Wiki Beitrag angesprochene Laktat-Geschichte, die den Muskelkater aber nur bis zu etwa 5 und nicht 24 Stunden erklären könnte.
Vielleicht schaust Du mal hier rein und hirnst selbst ein bisschen, wie da die 24-Stunden Wirkverzögerung rein denken ließe? http://www.dm-treff.de/forum/thread.php?postid
=52075#post52075 von Jürgen -
Lilo
Rang: Gastam 24.11.2010 09:27:49
Du darfst bitte nichzt vergessen, dass dies auch nur ein Laienforum ist. Wenn es Jemand exakt weiß, hätte er die Antwort sicher auch schon gegeben.
Ich denke auch, du müsstest wohl nun eher mal in einem Sportforum nachfragen.
Die Frage, die sich MIR jetzt stellt ist, ob sich der hohe Aufwand für den Aspekt jetzt lohnt. Es gehtum BZ-Werte an 2!!
aufeinanderfolgenden Tagen. Bitte versteh mich nicht falsch. Aber warum sammelst du nicht erst mal über eine Zeit lang ähnliche Werte und Ereignisse. Vielleicht kannst du dann selbst irgendeine Tendenz oder Ursache sehen..
Denn es kann ja in 5 von 10 Sportelfällen völlig anders laufen..
Ist nur eine Idee... von Lilo -
kai3
Rang: Gastam 24.11.2010 13:24:00
Das, was mir "passiert" ist, war nicht das erstemal; daß ca. 24 Std. später fast grenzwertig eine Hypo waren; so ca. um die 60 +/-
Mal war es z.B. ein anstrengender Umzug, mal ein längeres Joggen
Jürgen versucht mich zu verstehen und ich versuche ihn zu verstehen; da kann es schonmal vorkommen, daß man das Gefühl hat, aneinander vorbeizureden -
kai4
Rang: Gastam 24.11.2010 13:30:24
ich habe mir den Link www.dm-treff.de/forum/thread.php?postid
=52075#post52075 aufgerufen
Darin wird vom DM Typ 2 geschrieben.
Ich bin Typ 1 und schlank.
Keine Ahnung, ob das auch auf den Typ 1 ausgewertet werden kann. -
Jürgen
Rang: Gastam 24.11.2010 15:28:03
So, mit dem Typ1-Outing kommst Du der Sache wahrscheinlich ein Stück näher :-)
Denn mit besonderen Eigentümlichkeiten des Typ1 kennt sich Joa besser aus, der hier ab und zu rein schaut und den Du aber auch im diabetesinfo-forum direkt anfragen kannst. von Jürgen -
kai8
Rang: Gastam 24.11.2010 19:56:06
Mit Joa habe ich mich mal über den Navigator (kontinuierliche Blutzuckermessung) ausgetauscht.
Ja, vielleicht schaut er mal wieder hier vorbei -
Daniela
Rang: Gastam 26.11.2010 21:08:34
Hallo,
kann sein, denn Du hast gestern weniger Insulin gegeben, das kann eine Up-Regulation ausgelöst haben.
Schau mal unter www.chrostek.de nach.
Grüße, Daniela