Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Insulinwirkung - Stoffwechsel

  • Joa

    Rang: Gast
    am 01.12.2010 02:48:11
    Hallo Jürgen,

    > mein Paradebeispiel ist die Hundeome,
    > die mit 20 Minuten Hundegang nach den
    > Mahlzeiten statt 250 und mehr immer um
    > 80mg/dl messen durfte.

    Schön für die Hundeoma, aber lass die jetzt einfach mal links liegen. Hier ging es nicht um reine Bagatellbewegung auf voller Boluswirkung, sondern um die mögliche Auswirkung des Muskelauffülleffektes.

    Ansonsten hat ein Mehr an Bewegung noch so die Nebeneigenschaft, auch diverse metabolische Abläufe zu beeinflussen, so dass z.B. der zur Typ-2 Genese gehörendenen Resistenzproblematik entgegen gewirkt wird. Diese Faktoren, insbesondere den Fettstoffwechsel betreffende, erhöhen beim Typ 1 ebenfalls die Insulinsensitivität.

    Allerdings täte ich den letzteren Faktoren bei einmaligen Vorkomnissen keine besondere Aufmerksamkeit widmen.

    Nun und zum Thema Muskelauffüllung und so frag einfach mal bei Google an. ;-)

    Gruß
    Joa
    Und Beispiele, wie Typ1 mit Bewegung weniger Insulin braucht, ist hier auch schon an vielen Beispielen belegt worden.
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 01.12.2010 11:51:16
    Moin Joa,

    erst schreibst Du
    >Bei einem engagierten Typ 2er senkt schon
    >eine regelmäßige Bewegung von 3 x 15 Minuten
    >in der Woche merklich den Insulinbedarf. ;-)
    Ich weiß von einer Reihe von Studien mit so einer Aussage, die aber alle keine direkten BZs ausweisen, sondern nur marginale 1c-Verringerungen in der Größenordnung von max nem halben Prozentpunkt.

    Dann schreibst Du für insgesamt 1 Stunde täglich 7 Tage die Woche und ne 1c-Verbesserung von 6,5 auf 5,2.
    >Schön für die Hundeoma, aber lass die jetzt
    >einfach mal links liegen. Hier ging es nicht
    >um reine Bagatellbewegung auf voller
    >Boluswirkung, sondern um die mögliche
    >Auswirkung des Muskelauffülleffektes.

    Bisdann, Jürgen
  • Joa

    Rang: Gast
    am 01.12.2010 18:41:55
    Hallo Jürgen,

    ich hab erst mal und nur die Möglichkeit von Muskelauffülleffekten angeführt.

    Von denen Du, wie ich Deine Äußerungen verstehe, noch nie gehört hast?
    Daher meine Empfehlung, dass Du erst mal bei Google nach diesen schaust. ;-)

    Gruß
    Joa

  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 01.12.2010 19:10:05
    Moin Joa,

    dass Glykogen mit körperlicher Belastung verbraucht und anschließend wieder nach gefüllt wird, hab ich nirgendwo bestritten. Dass das mehrere Tage dauern kann, hab ich in der Tat nicht gewusst.

    Aber nirgendwo im Netz oder sonstwo gibt es einen Hinweis darauf, dass das Auffüllen erst mit 24 Stunden Verzögerung einsetzt, und das müsste es, wenn es das vom Themenstarter nachgefragte Phänomen erklären sollte, wie Du durchgängig durch Deine Beiträge hier vorschlägst.

    Bisdann, Jürgen
  • kai2

    Rang: Gast
    am 01.12.2010 22:02:54
    ja, das ist immer noch meine Frage, was es auf sich hat, daß ich ca. 24 Std. später eine Hypo entwickle

    Zur Zeit bin ich erkältet, es ist kälter und Schnee liegt; vielleicht schaffe ich nochmal eine Radtour in diesem Jahr
  • Joa

    Rang: Gast
    am 01.12.2010 22:52:01
    Es bleibt weiterhin der Hinweis, mal nach Muskelauffülleffekt zu googeln. ;-)

    Gruß
    Joa
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 01.12.2010 23:28:15
    Moin Joa,

    ich zitiere mal Deinen Heimdienst, diabetesinfo
    > Schlußendlich versucht die Muskelzelle nach
    > dem Sport, ihre erschöpften Glykogenspeicher
    > wieder aufzufüllen. Der Umstand einer erhöhten
    > Insulinsensibilität und verbesserter Ausnutzung
    > der GLUT-4 hält auch nach dem Sport an,
    > weswegen es bis zu 12 Stunden nach körperlicher
    > Anstrengung noch zu einer Hypoglykämie kommen
    > kann. Insulinspritzende Diabetiker müssen dies
    > berücksichtigen und nach individuellen
    > Erfahrungswerten auch ihre Insulingaben nach
    > dem Sport (Insbesondere ihre BE-Faktoren)
    > entsprechend anpassen.

    Kein einziger Hinweis auf die Möglichkeit eines verzögerten Eintritts der Auffüllung, erst recht nicht einer Verzögerung von 24 Stunden. Und wenn Du mehr Info hast, dann lass endlich das Versteckspiel und gib uns mal nen konkreten Link.

    Bisdann, Jürgen
  • Joa

    Rang: Gast
    am 02.12.2010 00:28:31
    Hallo Jürgen,

    Du bist so schön engstirnig monokausal fixiert. :-))
    Und das mit herrlich absoluter Zuverlässigkeit. ;-)

    > kein einziger Hinweis auf die Möglichkeit
    > eines verzögerten Eintritts der Auffüllung,
    > erst recht nicht einer Verzögerung von
    > 24 Stunden.

    Zu den Standards gehört es schon die nächtliche BR nach mehrstündiger, beanspruchender körperlicher Aktivität am Vortag abzusenken.

    Wenn ich am Morgen mit einem recht niedrigen BZ aufwache, rechne ich halt auch mit höherer Insulinwirkung.
    Und richte mich auf Eventualtitäten ein. *gg*

    Gruß
    Joa
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 02.12.2010 00:50:41
    Moin Joa,

    Du meinst also, da spritzt jemand trotz sinkenden BZs über 24 Stunden immer fleißig weiter mit den selben Faktoren, bis er in ne Hypo kommt, und hält das dann für ne unerwartete Hypo?

    Bisdann, Jürgen
  • Joa

    Rang: Gast
    am 02.12.2010 11:54:09
    Moin Jürgen,

    alles was ich meine ist, dass der Mukkireload durchaus auch am nächsten Tag noch Nachhwwirkung machen kann.

    Gruß
    Joa