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Überdosis Insulin
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Fragender
Rang: Gastam 11.05.2009 01:00:35
Bei einer Schulung erklärte ein Arzt er
kenne keinen Todesfalle durch eine Über-
dosis Insulin. Auch keinen schwere
bleibende Schäden.
Was passiert wenn man/frau z. B. 100 I. E.
Novorapid spritzt? -
Quark
Rang: Gastam 11.05.2009 02:32:07
* Was passiert wenn man/frau z. B. 100 I. E.
Novorapid spritzt? *
Kommt drauf an: was wurde gegessen und wie war der Ausgangs-Bz?
Die Insulindosis 100 IE alleine sagt gar nichts! Wenn der Bz z.B. 500 war und noch eine Schachtel Pralinen gefuttert wurde könnte das die ideale Dosis sein!
Mancher mit extremer Insulinresistenz spritzt u.U. auch dreistellig.
Ansonsten sind 100 IE wo 10 IE dicke gereicht hätten Selbstmord bzw Absicht, ein Versehen kann das nicht sein bei dem Unterschied!
Der Arzt meinte sicherlich "keine Todesfälle bei sinnvoller, korrekter Anwendung des Medikaments Insulin".
Falsch rechnen und spritzen kann jeder (wenn er will), die korrekte Anwendung ist die "Kunst". ;-) von Quark -
Anke
Rang: Gastam 11.05.2009 08:20:24
Was passiert wenn man/frau z. B. 100 I. E.
Novorapid spritzt?
Probier's auz oder fordere deinen Arzt auf es auszuprobieren...manche Menschen müßen erst eigene Erfahrungen machen bevor sie merken was dann abgeht...Prof.Dr.med. Pfeiffer in Berlin (Klinikum Steglitz ) hat es auch ausprobiert wie es ist mit dem Humaninsulin und einer Dosierung die wohl für ihn zuviel war...er flippte regelrecht aus in Anwesenheit div. Doktoren...*grins*
Randbemerkung: Er verordnet allerding weiter Humaninsulin. von Anke -
Nachtrag
Rang: Gastam 11.05.2009 08:21:51
...er mußte sogar fixiert werden *grins* von Nachtrag -
klausdn
Rang: Gastam 11.05.2009 11:13:23
sag mal anke meinst du nicht daß es zeit ist freiwillig in eine klappsmühle zu gehen ?
deine gedanken sind absolut verdreht, deine argumente so sinnlos und absurd daß es nicht mehr lohnt darauf zu antworten, abgesehen davon daß du nicht lesen kannst. -
Pozilei
Rang: Gastam 11.05.2009 13:01:27
* Prof.Dr.med. Pfeiffer in Berlin (Klinikum Steglitz ) hat es auch ausprobiert wie es ist mit dem Humaninsulin und einer Dosierung die wohl für ihn zuviel war...er flippte regelrecht aus in Anwesenheit div. Doktoren...*grins*
Randbemerkung: Er verordnet allerding weiter Humaninsulin. *
@Anke:
Das ist das, was du nie verstehst: den Unterschied zwischen korrekter Dosierung und Überdosierung (egal, mit welchem Insulin)! Dein Kommentar beweist mal wieder, dass dir die Basics für ein gescheites Dm-Management völlig fehlen ...
von Pozilei -
wzzshhw
Rang: Gastam 11.05.2009 14:15:25
....udn laufend *grinst* sie auch noch dabei -das kann doch nicht wahr sein!! Man kann nicht mit ihr diskutieren. Sie schreibt dummes albernes Zeugs und merkt es nicht! Sie weiß gar nicht was eine Überdosierung ist! Hilfe!!! -
Ztsch
Rang: Gastam 12.05.2009 16:10:58
doch, doch, beim Bier weiß sie's.
Dann macht sie nämlich regelmäßig ins Bett. von Ztsch -
odkmejjdmm
Rang: Gast -
°°°
Rang: Gastam 12.05.2009 19:50:05
interessant ist auch, dass der pfeiffer ausflippte und nicht (wie anke uns immer weiss machen will) in die hilflose bewusstlosigkeit fiel und starb! ausserdem scheint ihr total unklar zu sein, dass pfeiffer die gleichen erlebnisse mit einer überdosis tierischem insulin erlebt hätte (was übrigens schon mehrfach bestätigt wurde). aber: was nicht sein darf, kann nicht sein (lt. anke). anti-diabetiker wie sie trifft man selten - gottseidank! von °°° -
Daniela
Rang: Gastam 12.05.2009 20:36:09
" * Prof.Dr.med. Pfeiffer in Berlin (Klinikum Steglitz ) hat es auch ausprobiert wie es ist mit dem Humaninsulin und einer Dosierung die wohl für ihn zuviel war...er flippte regelrecht aus in Anwesenheit div. Doktoren...*grins* "
Da habe ich bei der Diabetesberatung mal nachgefragt und die können sich nicht vorstellen, dass Prof. Dr. sich Insulin spritzt.
Allerdings weiß ich, dass Anke diese Geschichte aus zuverlässiger Quelle hat, woher diese zuverlässige Quelle diese Information hat, dazu kann ich nichts sagen, vielleicht ein Studentenscherz? von Daniela -
aua
Rang: Gastam 12.05.2009 21:19:21
anke fällt aber auch auf jeden scheiß rein !!!
;-))))))))
jeder nicht-dmler der sich insulin/egal welches (!!!) spritzt tät sein blaues wunder erleben u. das warhscheinl schon bei kleiner dosis -was soll das beweisen ???
noch blöder sind nur die säufer die insulin spritzen !!!
oder " interligende " dm-ler die nicht rechnen können !!!
oder dm-ler die behaupten keine hypos zu merken -aber über verwirrtheitszustände und desorientierung jammern !!!
das sind hypo symptome !!! -genauso wie herzrasen und schweißausbrüche -alles von anke berichtet !!!
auch haarausfall und libidoverlust schiebt sie auf hi !!!
hab ich was vergessen anke ?????
von aua -
oko
Rang: Gastam 12.05.2009 21:38:48
hirnfraß fehlt noch! den hat sie aber nicht vom insulin! -
Daniela
Rang: Gastam 12.05.2009 23:32:24
Mir is mal nen Zehnagel abgefallen, unter HI-Therapie.
Scherz beiseite.
Ich kenne Desorientierung unter AI und HI bei Normwerten auch. Heute habe ich das zwar auch, bin dann aber am Unterzuckern oder kurz davor.
LG, Daniela -
oiukjjkj
Rang: Gastam 13.05.2009 00:09:44
Anke hat aber schon lange Schweineinsulin und ist immer noch desorientiert und verwirrt wie man an ihren Beiträgen sehn kann.....
Das wird dann also bei ihr andere Ursachen haben und das kann sie nicht mehr auf Human u. Analoginsulin schieben!
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x
Rang: Gastam 13.05.2009 16:10:21
anke fällt aber auch auf jeden scheiß rein !!!
;-))))))))
jeder nicht-dmler der sich insulin/egal welches (!!!) spritzt tät sein blaues wunder erleben u. das warhscheinl schon bei kleiner dosis -was soll das beweisen ???
noch blöder sind nur die säufer die insulin spritzen !!!
oder " interligende " dm-ler die nicht rechnen können !!!
oder dm-ler die behaupten keine hypos zu merken -aber über verwirrtheitszustände und desorientierung jammern !!!
das sind hypo symptome !!! -genauso wie herzrasen und schweißausbrüche -alles von anke berichtet !!!
auch haarausfall und libidoverlust schiebt sie auf hi !!!
hab ich was vergessen anke ?????
wer so'n müll schreibt hat nicht nur eine schraube locker oder ist am unterzuckern!
meine empfehlung: ab und den "blödsinnigen" gesellschaft leisten!
Die Idiotie ist ein sehr vielgestaltiges Elend der Menschenwelt. Wer hier oder dort einem vereinzelten Idioten begegnete, sich auch noch so genau die einzelnen Wahrnehmungen an demselben merkte und sie dann zusammenstellte, würde doch nur zu einem sehr dürftigen Bilde dieses Elends gelangen. Wie man bei den fünf Hallen am Teiche Bethesda einen gründlicheren Einblick in die Krankheiten und Gebrechen Jerusalems erlangte, als bei einem Gange über die Märkte und über die Gassen der heiligen Stadt, so muß, wer ein richtiges Bild des idiotischen Elends erlangen will, in eine der großen Idiotenanstalten unseres Vaterlandes gehen. Ich sage: der großen; denn die kleineren scheiden manche Formen aus; die einen nehmen nur Bildungsfähige auf, die anderen befassen sich mit denjenigen Elenden nicht, welche außer mit der Idiotie auch mit Epilepsie, Taubstummheit, Blindheit, Veitstanz und anderen Komplikationen belastet sind. In den größeren sind alle Formen und Abstufungen vertreten; da gilt es, sich umzusehen. Da lernt man zugleich, was an den einzelnen geschehen kann und muß. Da kann zugleich der junge Geistliche, der in der ihm anvertrauten Gemeinde ein armes idiotisches Kind entdeckt, erlernen, was er für dasselbe zu erstreben hat.
Jeder Direktor einer größeren Idiotenanstalt wird bei Herumführung von Besuchern die Erfahrung gemacht haben, daß sie bei (Beginn S. 9) dem einen Zögling die Bemerkung machten: Dem sieht man es doch an, daß er geistig gebrechlich ist; der gehört wohl zu den schlimmsten Ihrer Insassen? während sie bei dem andern die Frage thaten: Warum ist denn dieser hier? Und wenn er Eltern herumführte, die für ihr Kind ein Asyl suchten, so hat er wohl von manchem Vater, mancher Mutter die Versicherung gehört: Nein, so schlimm wie die, die ich hier sehe, ist mein Kind lange nicht. Woher das? Weil die Maßstäbe so verschieden sind, mit denen man den Idiotismus mißt, weil die Augen so verschieden, mit denen man ihn ansieht. - Wo man mit der Vielheit und Verschiedenheit der Erscheinungen, wie in der Antalt, zusammenkommt, da kommt es darauf an, die charakteristischen Merkmale der einzelnen Erscheinungen sich zu merken und dann das Gemeinsame in ihnen aufzusuchen. Man wird bald hören, daß es solche giebt, die bildungsfähig sind, solche die nur der geistigen Pflege bedürfen, die auch auf die körperliche Pflege angewiesen sind, denen der defekte Zustand angeboren ward, und wieder andere, die erst später in ihn verfielen, man wird finden, daß dem einen sein Temperament diesen, dem anderen das seinige jenen Charakter des ihm anhaftenden Idiotismus, den erethischen oder den torpiden verlieh. Man wird den einen in größerer Nähe des Normalen als den anderen finden. Was ist nun das allen Gemeinsame? Was ist das eigentliche Wesen der Idiotie? Auf falscher Fährte befinden sich alle, die an den Augen den Idioten erkennen wollen. Sie wollen’s an den Augen sehen, oder einer dumm oder klug sei. Wir wollen’s ihnen nicht absprechen, daß es kluge Augen und einen dummen Blick gebe. Aber ist denn die Dummheit dasjenige, was die Idiotie begründet? Wir dürfen bei dem Erkenntnisvermögen nicht anfangen. Der Anfang liegt anderswo. „Der Mensch ist frei geboren, ist frei.“ Gilt das von dem normalen Menschen, so führt uns dies Characteristicum auf das Gebiet des Willens. Denn auf diesem Gebiet äußert sich die Freiheit. Hier muß auch das erste charakteristische Merkmal des abnormen Menschen, des Idioten liegen. In der That so ist es. Die motorische Seelenkraft des Idioten ist entweder ein instinktiver Trieb oder Nachahmungstrieb, oder es (Beginn S. 10) leiten ihn Willkür, Eigensinn, oder ein schwacher vernünftiger Wille. Wir wissen, daß wir uns mit unserer Ansicht mit allen denjenigen im Widerspruch befinden, die auf dem Gebiete des Wissens den Kulminationspunkt der menschlichen Bildung sehen und die deshalb auch gerade auf diesem Felde den weitesten Abstand des Idioten von seinem Ziele erblicken. Aber ebnso fest wissen wir uns im Einklang, wie mit der antiken Philosophie, so mit der christlichen Gottes- und Weltanschauung. Wie nämlich der hellenische Mythus die Pallas Athene (die Weisheit) nicht das Ursprüngliche sein, sondern aus dem Haupt des Zeus hervorgehen läßt, so ist der Logos im Christentum auch nicht das Primäre sondern aus dem Vater geboren. Daß das Wissen auf das Wollen Einfluß übt, leugnen wir nicht, daß es aber darum das Primäre sein müsse, ist schon dadurch ausgeschlossen, daß ohne das Wollen kein Wissen zustande kommt. Bei dem Idioten nun ist der Wille nicht frei, er ist ein gebundener. Was bei ihm an die Stelle tritt als motorische Kraft, haben wir schon erwähnt. Bei dem einen ist es der instinktive Trieb. Instinktive, unbewußte Triebe leiten ihn entweder bei seiner Ernährung oder in seinem Geschlechtsleben. In der ersteren Hinsicht üben sie bei ihm oft ein größere Macht als beim Tiere aus. Der Instinkt des Tieres hält dasselbe in den Schranken derjenigen Naturmittel, die ihm zuträglich sind. Der Idiot wendet sich, von seinem instinktiven Triebe geleitet, dem Unverdaulichen nicht weniger als dem Verdaulichen zu. Er will nur essen, es ist ihm gleichviel, ob es Nahrungsmittel sind, die er zu Munde führt, oder Gras, Sand, Leder, Papier u. s. w. Auch kennt er keinen Ekel, der ihn vom Genießen eines Etwas abhalten könnte. Der geschlechtliche Trieb ist es, der den Idioten zur Selbstbefleckung führt oder andere seines oder des anderen Geschlechtes für seine Zwecke aufsuchen läßt. Doch der Trieb tritt noch anderweitig als motorische Kraft auf. Bei einigen als Aneignungstrieb, Kleptomanie, auch als Sammeltrieb, wonach sie die wertlosesten Dinge zusammentragen, bei anderen als Zerstörungstrieb, der in Selbstschädigungen, im Zerreißen von Kleidern auftritt, auch wohl hier und da als Pyromanie sich äußert. - Bei anderen Idioten ist der Nach-(Beginn S. 11) ahmungstrieb der Faktor ihres Lebens. Trotz seiner Stärke ist dieser Trieb dem instinktiven Triebe nicht gewachsen und deshalb übt er nicht in dem Umfange wie dieser eine unumschränkte Herrschaft über den Willen aus. Er steht auch insofern höher als der instinktive Trieb, als es schon die edleren Sinne sind, die ihm seine Nahrung zuführen. Der Nachahmungstrieb bedarf des Gesichts- und des Gehörsinns. Infolge des Nachahmungstriebes werden, wo mehrere Idioten beeinander sind, oftmals Grimassen und üble Gewohnheiten, die einer mitbringt, in Bälde zum Gemeingut aller. Schon dadurch erschwert er nicht selten die Erziehung, nicht weniger, wenn er die sogen. Echosprache erzeugt, h. h. wenn er, wie das bei vielen der Fall ist, den Idioten veranlaßt, jedesmal die an ihn gerichtete Frage zu wiederholen, statt Antwort zu geben. Auch lenkt dieser Trieb gar manchmal die Erziehung auf verkehrte Bahn, da er an die Stelle derselben die Dressur setzt, wie ja auch das Tier auf Grund seines Nachahmungstriebes dressiert wird. - Höher schon als diejenigen Idioten, die von den genannten Trieben geleitet werden, stehen die, bei welchen Willkür die bewegende Kraft ist. Steht nämlich der von Trieben geleitete Mensch unter einer Notwendigkeit, so ist der von Willkür in Bewegung gesetzte schon ein Kürender, d. h. ein Wählender. Aber die Wahl geschieht noch nicht nach einem festen Maßstabe, sondern sie hängt vom Zufall ab. Die Wahl ist unberechenbar. Sie fällt in demselben Falle heute so, morgen so aus. Wo wir gestern Teilnahme fanden, begegnen wir heute der größtmöglichen Gleichgültigkeit. Idioten dieser Art hängen von plötzlichen Stimmungen, von äußeren Verhältnissen ab, und ihre Energielosigkeit ist nicht imstande, dieselben zu überwinden und zu bewältigen. Gerade diese Idioten sind es, welche bei manchen Vorkommnissen die Feststellung der Urheberschaft erschweren oder gar unmöglich machen, da gerade der durchgehende Charakterzug fehlt, der sonst manchmal Schlüsse gestattet, welche zum Ziele führen.
Der Eigensinn ist eine potenzierte Willkür. Während bei den instinktiven Trieben das Subjekt sich von der Gattung nicht absondert, tritt bei dem Eigensinn die Eigenheit, d. h. das (Beginn S. 12) unfreie Ich in den Vordergrund, das unfreie, denn es ist eben die Sinnlichkeit, die das Subjekt leitet.
Da der Eigensinn eine verknöcherte Willkür ist d. h. eine, bei welcher das desultorische Wesen nach gewissen Richtungen hin sich verfestigt, so ist auch der eigensinnige Idiot unberechenbar. Er haftet im vorliegenden Falle an einem Objekt, über das er zehnmal mit Leichtigkeit hinwegkam. Und doch kann man auch bei diesem Falle nicht sagen, ob es gerade sein Eigensinn sei, der ihn leitet. Es kann die ihm eigene Ernergielosigkeit sein, die ihn erschlaffen ließ. Übrigens ist bei vielen die Entwicklung dieses Eigensinns ein Werk falscher pädagogischer Behandlung. Wenn man ihn bei epileptischen Idioten findet, kann man sicher darauf rechnen, daß er dadurch genährt wurde, daß die Eltern dem Willen des Kindes nachgaben, weil sie fürchteten, die Abschlagung eines Wunsches und Begehrens oder die Androhung und der Vollzug einer Strafe würde einen epileptischen Anfall erzeugen. Ja, selbst manche simulierte Krämpfe haben hier ihren Ursprung. Wenn wir vorhin den schwachen vernünftigen Willen auch als ein Symptom des Idiotismus bezeichneten, so sind wir damit an die Grenze getreten, wo der defekte Geisteszustand und die Vollsinnigkeit sich berühren. Hier ist das charakteristische Merkmal das mangelnde Selbstvertrauen. Der Idiot ist sich des Vermögens, das in ihm liegt, nicht bewußt. Er hat es schon zu wiederholten Malen bewiesen, daß er etwas kann, dennoch erwidert er dem, der es ihm jetzt zumutet: „Das kann ich nicht!“ Unter Umständen mögen Unlust, Unbehaglichkeit, Bequemlichkeit zu dieser Antwort mitwirken. Zu anderen Zeiten wird aber die konsequente Durchführung des Anspruchs den Beweis liefern, daß die Mitwirkung solcher Faktoren nicht stattfand. Man bemerkt, daß er sich freut, wenn erdas ausgeführt hat, das er anfänglich für unausführbar erklärte, daß wirklich die irrige Meinung über das eigene Vermögen vorhanden war.
Diese Erweckung des Selbstvertrauens ist übrigens nicht bloß für die Idioten dieser Stufe nötig; alle auch der niedrigeren Stufen müssen, wenn sie überhaupt bildungsfähig werden sollen, erst zum Selbstvertrauen geleitet werden. Das ist in dem Grundwesen (Beginn S. 13) des Idiotismus begründet. Von diesem ist bisher noch nicht die Rede gewesen. Wir haben bis jetzt die Symptome desselben in Betracht gezogen. Wir haben die verschiedenen Formen des Seelenleidens nach den spezifischen Grundlagen, die jede hat, uns vergegenwärtigt. Jetzt kommt es auf die Untersuchung der gemeinsamen Basis an.
Die Griechen bezeichneten mit ihrem Worte idiotes den Menschen jedesmal im Gegensatz zu einer Allgemeinheit, Gattung, Geschlecht. Sie nannten den Privatmann so im Gegensatz zum Staate, zur Gemeinde, zu denen, die sich im öffentlichen Leben bewegten, Ämter bekleideten, den Laien im Gegensatz zu denen, die in Wissenschaft oder Kunst geschäftig waren, den Stümper oder Autodidakten im Gegensatze zu denen, die berufsmäßig eine Schule durchgemacht hatten. Wenn nun dies Wort auf diejenigen Menschen übertragen wurde, mit denen wir es hier zu thun haben, so war es durchaus nicht ungeschickt. Es stellt sie denjenigen gegenüber, die infolge ihrer natürlichen geistigen Begabung von vornherein zu der sie umgebenden Welt in Beziehung gesetzt sind.
Im Gegensatz zu diesen ist der Idiot mit dem holländischen Idiotenfreunde, dem Hofprediger van Koetsveld zu reden, de mensch op zich zelven, der für sich dastehende Mensch, der sich dem großen organischen Ganzen der menschlichen Gesellschaft nicht eingliedern kann. Und warum nicht? Weil er sich in einem Seelenzustande befindet, in welchem aus physischen Ursachen oder unter Mitwirkung von Faktoren des physischen Lebens die normale Entwicklung der Geisteskräfte entweder unmöglich oder frühzeitig rückgängig gemacht oder gehemmt ist. Kant erklärt die Idiotie für Seelenlosigkeit; so weit aber hat keiner seiner Anhänger noch zu gehen gewagt. Ihre Ausführungen zeigen, daß sie doch nur an verkehrte Seelenthätigkeit denken. Und so stimmen denn auch die meisten Definitionen des Idiotismus darin überein, daß er sei der Mangel an denjenigen Geisteskräften, mit denen der normal organisierte Mensch die durch die Sinne erhaltenen Eindrücke festhält, zusammenfaßt, versteht und verarbeitet. Demgemäß begegnen wir, wo wir Idiotie finden, einem psychischen (Beginn S. 14) Defekt. Sollen wir denselben unter den Irrtum subsummieren? War es ein angeborener, dann dürfen wir es nicht. Denn irren kann nur, wer wissen kann oder konnte. Irrsinn setzt einen geistig gesunden Zustand voraus. Anders ist es mit der nicht angeborenen Idiotie. Die sekundäre Idiotie ist der Ausläufer verschiedener Geisteskrankheiten, setzt alo auch einen geistig gesunden Zustand voraus. So wird auch die kindliche Idiotie vielfach erst erworben, teils im Verlaufe physischer Krankheiten, teils im Gefolge geistiger Verwahrlosung. Wichtig aber ist die Frage nach dem Zusammenhange zwischen psychischem und physischem Defekt. In vielen Fällen wird derselbe auch dem oberflächlichen Beobachter nicht entgehen. Aber auch da, wo er nicht in die Augen fällt, wird man bei dem psychischen Defekt sich fragen: Sollte auch hier ein physischer Defekt vorhanden sein? Sollte der psychische Defekt nicht immer einen physischen voraussetzen? Die Frage wird natürlich überall bejaht werden, wo die Seele als selbständige Substanz nicht angenommen wird. Aber auch wo dieser materialistischen Ansicht nicht gehuldigt wird, ist es möglich, daß man jeden geistigen Defekt auf somatische Ursachen zurückführe. Namhafte Idiotenkenner haben behauptet, daß ihnen noch kein physisch intakter Fall vorgekommen sei. Dem gegenüber haben manche andere in einzelnen Fällen die physischen Mißbildungen erst als die Folgen des geistigen Defektes ansehen wollen. Bei der Wechselwirkung zwischen Seele und Leib läßt sich die Behauptung der letzteren nicht bestreiten. Wird z. B. ein geistig defektes oder defekt gewordenes Kind, in dem der Nahrungstrieb prävaliert, sich selbst überlassen, so ist es etwas Naturgemäßes, daß sich die Kauwerkzeuge über die Norm ausbilden und also Mißbildungen entstehen. Stärker und breiter gewordene Kinnladen, Verstärkung des Gesichtsunterteils durch Ablagerung von Zellstoff und Fett können die Folgen eines vorhergehenden, nicht überwachten, nicht beschränkten geistigen Defektes sein. Wenn also auch die Idiotie jedesmal als geistiger Defekt hervortritt, so sind doch in den einzelnen Fällen folgende verschiedene Kompositionen möglich. In dem einen wirkten von vornherein physische und psychische Faktoren zusammen, indem andern wirkten ur- (Beginn S. 15) sprünglich physische noch nicht mit, in dem dritten wurden durch hinzugetretene physische Abnormitäten neue psychische Defekte erzeugt. Daß diese verschiedenen Gestaltungen von Einfluß sind sowohl auf die Stärke oder Schwäche, sowie auf die Heilbarkeit oder Unheilbarkeit (man gestatte uns hier diesen Ausdruck): ist leicht zu denken. Wir wollen hier nur die hauptsächlichen graduellen Bezeichnungen erwähnen. Eine anerkannte medizinische Autorität, Griesinger sagt: „Es ist unzweckmäßig, viele voneinander abgrenzende Grade und Abstufungen aufzustellen; am besten unterscheidet man einfach: die schweren Fälle geistiger Nullität - Blödsinn, Fatuität, und die leichteren bloß geistiger Schwäche - Schwachsinn, Imbecillität.“ Eine pädagogische Autorität auf diesem Gebiete, Landenberger nennt eigentlich Blödsinnige, deren Wille nur Triebwille ist, Kranksinnige, nämlich Gemütsstrumpfe, Alberne, Aufgeregte, mit Willensabnormitäten Behaftete u. f. m., bei welchen die Willkür sich zwar entwickelt hat, es aber nicht zum vernünftigen Leben kommt, und endlich Schwachsinnige, welche wirklich Vernunft und Willensfreiheit haben, aber in geringerem Grade als der geistig gesunde Mensch. Im allgemeinen unterscheidet man jetzt alle Hochgradigen als Blödsinnige oder Idioten von den Geringeren als Schwachsinnigen oder Imbecillen. Wenn man früher von jenen als Cretinen sprach, so ist dieser Name jetzt ausschließlich für die endemischen, meist Gebirgsländern angehörigen, zumeist mit Kropf versehenen Idioten gebräuchlich geworden.
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°°°
Rang: Gastam 13.05.2009 16:52:44
unser lieblingstroll "schreibt" wie immer urheberrechtsverletzend ohne zitatanmerkung und anführungszeichen irgendwelchen "dummfug" aus dem i-net. der artikel stammt von einem herrn p. sengelmann aus dem jahre 1891 und nicht von der "anonymen" anke aus dem jahre 1957 - für so etwas würde ihr geist eh nicht reichen. es ist aber typisch für sie - wenn die argumente ausgehen, versucht sie abzulenken (durch beleidigung, fehlvergleiche, lügen oder verweis auf angebliche kapazitäten). von °°° -
hgfdfd
Rang: Gastam 13.05.2009 18:41:02
Es geht ANKE gar nicht um Diabetesfragen. Sie sucht Lebenshilfe weil sie nicht mehr klar kommt alleine. Aber ihr Problem mit Kasse /Gericht wg. Schweineinsulinbewilligung hat sie durch ihre "geistige Haltung" (Phobien mit Besesseheit/ Sturheit Eigensinn...). Aber andere Tips geben als sachlich und kooperativ zu sein /guten doc u. evtl Anwalt suchen usw kann man nicht. Auch wenn sie noch 1000x ihre immer gleichen Sachen postet (die nix beweisen bei IHR) ....
Hier hat keiner mehr Bock auf den Knatsch von Anke. Wir können NIXX tun! Als selbst betroffene muß SIE endlich was tun u. mit dem sinnlosen Zeug aufhören! Schade schade für das Thema "tierisch. Insulin muß es weiter geben" (nicht HI muß abgeschafft werden)! :-(
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Anonym
Rang: Gastam 14.05.2009 12:09:05
Ja, man weiß nicht so recht. Habe auch schon ähnliche Kommentare von Ärzten gehört. Allerdings ist mein Schwager, ebenfalls Diab. Typ 1 im Alter von 38 Jahren verstorben. Er hatte wohl eine heftige Unterzuckerung, aus der er nicht mehr aufgewacht ist. Deshalb sollte man schon sehr genau die Dosis berechen und keine leichtfertigen Selbst-Versuche starten. Außerdem - sich nur zu beschimpfen - dazu sollte dieses Forum nun wirklich nicht dienen. Denkt an die vielen Neuen, die hier echten Rat und Hilfe suchen. Könnt Ihr Euch erinnern, wie es bei Euch war, als Ihr die Diagnose erhalten habt? Vielleicht beherzigt ihr das und hört endlich auf, persönliche Verbal-Kriege zu führen. von Anonym -
klausdn
Rang: Gastam 14.05.2009 13:31:12
na das ist ja wieder was nützliches,
da ist wohl jemand der diabetiker war gestorben, muß ja ne hypo gewesen sein, als wenn nichtdiabetiker nicht sterben würden. ärzte haben was gesagt , ärzte habe auch schon mist gesagt.
hier wird garnicht gestritten sondern nur eine spinnerin bekämpft, die sinnloses und falsches behauptet.
und der rat insulindosen (in diesem fall ja wohl die basismenge) sorgfältig zu berechnen zeugt von unkentnis, anders als mit probieren geht es garnicht,
und wir probieren und passen an wenn es nicht paßt,
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°°°
Rang: Gastam 14.05.2009 17:40:39
>>Er hatte wohl eine heftige Unterzuckerung, aus der er nicht mehr aufgewacht ist.<<
das ist selbstverständlich sehr traurig für die betroffenen und ich möchte auch nicht tiefer gehen, aber es stellen sich fragen. mit 38 jahren ist er mit sicherheit nach dem ableben obduziert worden. was hat die gerichtsmedizin denn als todesursache genannt? und bei einer heftigen unterzuckerung stellt sich die frage nach dem warum.
***Denkt an die vielen Neuen, die hier echten Rat und Hilfe suchen***
eben weil wir an die denken, wird immer versucht, irrtümer und/oder diskrepanzen zu klären, bzw. eigene erfahrungen + gelerntes weiterzugeben und nicht ständig durch dumm-links auf ein und den selben (erwiesenermassen nicht für die mehrzahl der diabetiker geltenden) "mängeln" rumzureiten! von °°° -
Doof
Rang: Gast -
Anke
Rang: Gastam 20.05.2009 12:08:57
aber es stellen sich fragen. mit 38 jahren ist er mit sicherheit nach dem ableben obduziert worden. was hat die gerichtsmedizin denn als todesursache genannt? und bei einer heftigen unterzuckerung stellt sich die frage nach dem warum.
Als Todesursache wird die Gerichtsmedizin "Diabetes mellitus" feststellen...da es bislang noch kein Nachweisverfahren gibt das die wahre Todesursache aktenkundig macht..."unbemerkte Hypoglykämie"...
Daher wähnen sich ja auch die meisten Ärzte u. Pharmaindustrie auf der sicheren Seite...wenn's an's Tageslicht kommt würden Köpfe rollen und die bundesdeutschen Gefängnisse wegen Überfüllung geschlossen... von Anke -
Tom
Rang: Gastam 20.05.2009 13:36:16
Ich glaube nicht, dass man so einfach obduziert wird. Das wird doch nur bei ungeklärter Todesursache oder bei Verdacht auf Fremdeinwirkung gemacht. Und DM kann niemals die Todesursache sein. Ehrlich gesagt, ich will mich über ein Thema Überdosis Insulin gar nicht weiter unterhalten. Ich frinde schon die Fragestellung immer komisch, wenn einer fragt, was passiert, wenn man 100 IE spritzt, weil: warum sollte man das tun...
Ich hatte auch in meinem Bekanntenkreis eine Typ1erin, die nachts verstarb, aber ich weiß, dass die sich öfter mal einen trank, und zwar Klaren und soon Zeuchs und das reichlich. Am Abend vor ihrem Ableben waren die auf ner Party und sie hat sich richtig zugelötet.
von Tom -
Anke
Rang: Gastam 20.05.2009 17:35:01
@Tom:
Ich glaube nicht, dass man so einfach obduziert wird. Das wird doch nur bei ungeklärter Todesursache oder bei Verdacht auf Fremdeinwirkung gemacht.
Wie würdest denn du reagieren wenn du einen Angehörigen morgens tot im Bett vorfindest?
Ca.40 Jahre alt,Diabetiker ,sonst keine weiteren Erkrankungen die ein vorzeitigen Tod begünstigen würden ?
Als Angehöriger hast du das Recht eine Obduktion zu verlangen,mehr noch... die Staatsanwaltschaft ermittelt sogar,weil du verpflichtet bist die Polizei zu rufen bez. den Notarzt und der ruft dann die Polizei um evtl. ein Gewaltverbrechen ausschliessen zu können.
von Anke