Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Insulin bei Op und Angstpatientin!
-
Manfred Kahn
Rang: Gastam 01.05.2009 21:34:52
Hallo und guten Abend!
Ich bin neu hier. Eigentlich schreibe ich im Auftrag meiner Frau.
Das Problem ist folgendes:
meine Frau wiegt 138kg und ist Typ 2. Dagegen nimmt sie Metformin 1000.
Jetzt muss sie eine Op vornehmen lassen, die nicht mehr ewig aufgeschoben werden kann. Vor einer Op soll man ja das Metformin absetzen.
Laut Klinik soll sie dort bleiben und auf Insulin eingestellt werden.
Nur ist meine Frau Angstpatientin. Sie kann nicht über Nacht irgendwo bleiben. Auch nicht im Krankenhaus.
Was kann man da machen? Gibt es andere Medikamente gegen den Zucker, die man vor einer Op nehmen kann? Oder kann man auf Insulin auch vom Hausarzt eingestellt werden?
Die Klinik meinte, dass es nur deshalb in einer Klinik gemacht wird, weil man nicht weiß, wie der Körper auf Insulin reagiert, man in die Unterzuckerung kommt und dann ins Koma fällt.
Was macht man dann mit Leuten, die nicht in einer Klinik bleiben können? Die eigentliche Op wäre ambulant. Da liegt nicht das Problem.
Es wäre schön, wenn ihr uns Tipps geben könntet. Wir sind gerade ziemlich verzweifelt und wissen nicht, was wir machen sollen.
Gruß Manfred -
Diana
Rang: Gastam 01.05.2009 22:48:12
hi!
ich bin selber panik und angstpatientin.
es gibt medikamente mit denen man kurzfristig wirklich ruhiger wird.
psychiater können auch oft bei sowas mit speziellen bewältigungsstrategien helfen. ist sie denn bei der erkrankung nicht in behandlung??
des weiteren gib ihr mal folgenden link, dort wurde mir extrem gut geholfen. nur betroffene, wo sicher einer einen rat weiss:
http://psycho-chat.mainchat.de/
ich kanns nur empfehlen. von Diana -
Manfred Kahn
Rang: Gastam 01.05.2009 23:51:59
Ha, danke für die Antwort.
Ja, sie ist in Behandlung. Allerdings nur noch beim Psychiater, der regelmäßig die Antidepressiva verschreibt. Das ist ca. alle zwei Monate.
Die Therapie ist ausgelaufen, weil die Stunden aufgebraucht waren. Jetzt muss sie erstmal zwei Jahre warten.
Aber das löst nicht das Problem mit dem Metformin und dem Insulin. Die Klinik will sie ja wenigstens drei Tage dabehalten. Das packt sie nicht. -
Hajo Janse
Rang: Gastam 02.05.2009 01:31:20
Hallo Manfred
Ihr Frau sollte zu eine gute Diabetologe gehen, der kann auch Ambulant umstellen auf Insulin. Gute Diabetologe bieten auch eine Schulung an.
Nix Hausartz.
Alles gute
Hajo Janse -
Anke
Rang: Gastam 02.05.2009 09:05:44
Ich denke bei dem Problemhintergrund wäre eine stationäre Behandlung das Richtige.
Im Kh gibt es für derartige Probleme auch Beratung,Betreuung während des gesamten Aufenthalt(z.B. durch einen PsychologenIn oder durch einen spez.geschulten Angst-Therapeuten)
Ein Diabetologe sollte sich zwar mit Dm auskennen(was ja leider auch oft nicht der Fall is),aber was die Psyche eines Menschen angeht ...da kann er wohl kaum helfen.
Eine gute Bz-Einstellung vor einer Op ist ein Muß -ich würde mich aber nur auf tierisches Insulin einstellen lassen -das wirkt sanft und zuverlässig -gerade das richtige für DiabetikerInnen mit Angstproblemen,die nicht selbst etwas mit dem Dm zu tun haben. von Anke -
klausdn
Rang: Gastam 02.05.2009 09:55:20
meine güte anke geht die spinnerei schon wieder los?
die patientin -will- nicht stationär behandelt werden.
daß tierisches insulin nur nach unverträglichkeitsnachweis verschrieben und bezahlt wird solltest du ja nun wissen, denn du hast nioch keins bekommen,von der kk bezahlt.
versuche doch einfach mal vor dem schreiben zu lesen, und nicht immer phantasieratschläge zu geben. -
Pfff
Rang: Gastam 02.05.2009 10:24:22
Eine Frage an Anke...
Sag bitte, stinken Deine Hirnblähungen?
Oder hat sich der " Duft" abgemildert, seit dem du TI verwendest?
Pfff, Pup`s -
Pozilei
Rang: Gastam 02.05.2009 14:31:05
Hallo Manfred,
ja, Metformin muss einige Tage vor einer Op. mit VOLLNARKOSE abgesetzt werden.
Deine Frau könnte auch schrittweise auf Insulin eingestellt werden:
Es gibt Basalinsulin und Bolusinsulin.
Das Basalinsulin wirkt verzögert über viele Stunden (wird idR morgens u. abends je 1x gespritzt).
Das Bolusinsulin ist für die Mahlzeiten u. wirkt schnell.
Wenn man vom Bolusinsulin zu viel spritzt, kann man eher in einen Unterzucker/UZ kommen.
Das Basalinsulin alleine ist kaum gefährlich für UZ.
Der Blutzucker muss auf jeden Fall regelmäßig gemessen werden, dann hilft Im Bedarfsfall Traubenzucker od. etwas Saft, um den BZ zu erhöhen.
Deine Frau soll das mit einem Diabetologen (nicht beim Hausarzt!) abklären, ob der erstmal Basalinsulin gibt.
Wie "schlimm" ist denn der Diabetes deiner Frau schon (Zuckerwerte?), weil du schreibst, dass sie bisher nur Metformin bekommt? Evtl. könnte dann ja mit der kompletten Insulin-Einstellung doch noch bis nach der Op. gewartet werden. Es gibt auch die Kombinationsmöglichkeit von Basalinsulin mit anderen BZ-senkenden Tabletten (BOT).
Bitte mit dem Diabetologen besprechen!
Wichtig ist auch, dass das Gewicht nicht weiter ansteigt bzw. noch besser: Gewichtsabnahme, das würde die Werte auch schon verbessern.
Ein paar Tipps zur Ernährung bei Übergewicht u. Dm: Vollkornprodukte lassen den BZ langsamer ansteigen und halten länger satt als Weißmehlprodukte/Reis/Nudeln. Ballaststoffreich essen, Obst statt Süßspeisen, viel Gemüse u. mageres Fleisch (also auch auf den Fett-Input achten), viel Salat/Rohkost etc.
Und wichtig ist auch Bewegung u. Konditionstraining! Egal was, man kann sogar im Sitzen u. Liegen "Muskelarbeit" machen.
Und immer schön BZ messen für den Lerneffekt! ;-)
Alles Gute!
von Pozilei -
Manfred Kahn
Rang: Gastam 02.05.2009 15:29:18
Mensch, das sind ja einige Antworten. Vielen lieben Dank dafür.
Meine Frau hat jetzt erstmal wieder das Metformin genommen. In der Klinik, in der wir am Freitag wegen einer Notop waren, ist sie behandelt worden wie ein Stück Vieh. Nach mehreren Telefonaten haben wir jetzt eine Klinik gefunden, die auch in menschlicher Hinsicht dicke Menschen behandeln. Dort werden wir am Montag erstmal vorstellig. Das erstmal dazu.
Meine Frau hält ihr Gewicht seit sieben Jahren. Es geht weder vor noch zurück, egal was sie isst. Aber sie diätet nicht, weil wir da den Jojo-Effekt schon kennengelernt haben.
Der Langzeitblutzucker lag zuletzt bei 7. Das war etwas höher als es sein sollte. Hintergrund war der, dass sie aufgrund ihrer Angsterkrankung sich zu Hause eingeigelt hat. Jetzt, wo es wärmer ist, fängt sie langsam wieder mit Spazierengehen an. Bei ihr ist an den Langzeitwerten zu sehen, dass Bewegung bei ihr einiges aus macht.
Ein paar Überlegungen haben wir uns auch über Nacht gemacht.
Wie wäre es, wenn sie das Metformin absetzt und die drei Tage bis zur OP dann streng Diät lebt? Wenn das gehen würde, bräuchte ich mal ein paar Tipps, was und wieviel sie wann essen kann. Denn irgendwie bezweifel ich, dass sie so kurzfristig einen Termin beim Diabetologen und zu einer Schulung bekommt.
Ein weiteres Problem ist, dass sie kaum Gemüse mag. Weder gekocht noch roh. Einzig grünen Salat liebt sie heiß und innig.
Also, nur weiter mit euren Tipps her. Schön, dass man sich hier so gut aufgehoben fühlt und auch ernst genommen wird. Danke. -
Sylvia
Rang: Gastam 02.05.2009 16:28:36
Hallo!
Ich bin auch übergewichtig und bin Diabetikerin Typ II und nehme Metformin. Allerdings zusätzlich auch noch Glimepirid und nachts ein Langzeitinsulin.
Jedenfalls wurde ich auch operiert und musste das Metformin drei Tage vor der OP absetzen. Meine Diabetologin meinte, dass das kein Problem sei, da der BZ schon nicht auf einmal drastisch ansteigen würde. Tatsächlich war das auch kein Problem und ich musste auch nicht mehr Insulin spritzen oder so. Um sicher zu gehen, würde ich eben öfter mal nachmessen und wenn der BZ doch mal höher ist, dann versuchen, den mit Bewegung (falls möglich) zu senken, oder eben extrem darauf achten, nur wenig Kohlehydrate zu sich zu nehmen.
Gemüse ist natürlich besonders geeignet für übergewichtige Diabetiker, da es kaum Kohlehydrate und kaum Kalorien enthält. Aber ich denke, wenn deine Frau sich mal zwei, drei Tage lang etwas fettreicher ernährt (also eher mal ein Stück Käse oder Wurst, wenn sie hunger hat, statt ein Brot), wird das auch nicht gleich so schlimm sein.
Ich denke aber, es ist wohl wirklich nicht so dramatisch, wenn der Zucker dann eben mal ein, zwei Tage um 10 Punkte höher liegt, als üblich.
Viel Erfolg und alles Gute! -
klausdn
Rang: Gastam 02.05.2009 16:58:35
es gibt ja nicht nur kh und fett, man kann gekochte eier essen(die sättigen und erhöhen -nicht- das cholesterin,
wer mag kann geflügel essen, oder auch normales fleisch, dazu eine wenigstens miniportion gemüse und eine kleine kertoffel.
also sooo problematisch ist das nicht, jedenfalls auf keinen fall um ängste zu schüren.
metformin ja drei tage vorher weglassen .
wirkt noch nach.
aber weshalb versucht deine frau nicht mal byetta, mit etwas (2x 850) metformin und notfalls noch eine glimepirid ?
das hilft bei den meisten das gewicht zu reduzieren, vernünftige bz werte und keine uz gefahr.
selbst wenn es nur eine zeit ist, um abzunehmen ist es wohl das beste, das spritzen lernt sie dabei, und wenn dann wirklich insulin fällig ist, ist eine hürde schon mal weg.
eventuell lernen leut mit angst, diese dadurch schrittweise abzubauen. (sorry wenn ich das falsch erklärt habe, weil ich das nicht kenne.
-
nachtrag
Rang: Gastam 02.05.2009 17:02:49
bitte mal darüber nachdenken, in ruhe,
nicht jede klinik wo die -komisch- sind ist schlecht, wenn man eine op nötig hat, sollte man den besten operateur nutzen, nicht den freundlichsten,
vom freundlichsein kann man sich nichts kaufen,
--- das können ist entscheidend -- von nachtrag -
-
Rang: Gastam 02.05.2009 17:42:31
Zitat:aber weshalb versucht deine frau nicht mal byetta, mit etwas (2x 850) metformin und notfalls noch eine glimepirid ?Zitat Ende
Bist du Arzt? Das entspricht einer Verordnung und das dürfte wohl nur Ärzten vorbehalten sein! von - -
klausdn
Rang: Gastam 02.05.2009 18:16:32
quatsch mit soße,
hier ist ein forum für betroffene, was hier kommt sind vorschläge keine verordnungen, da alles verschreibungspflichtig ist. wer nichts weiß kann den arzt nichts fragen. und gerade diabetiker sollten selbständig sein, wer nicht informiert ist geht unter,
viel ärzte sind nicht up to date, gerade hä,
nur aus diesem grund sind foren nützlich.
-
Lulu
Rang: Gastam 02.05.2009 19:12:49
Hallo,
ich bin auch eine angstgeplagte Zeitgenossin. Ich halte es in Krankenhäusern nicht mehr aus. Aus diesem Grund habe ich ganz auf mich selbst abgestellt. Das erfordert Mut und einen guten Arzt, der einen einstellt. Das ist möglich. Auch ein guter Hausarzt kann das machen, wenn er sich mit Diabetes beschäftigt. Im Lauf der Zeit habe ich gelernt, mit meinem Arzt zusammen ganz gut mit meinem Diabetes umzugehen.
Allerdings gibt es Fälle, da muss man sich der Angst stellen, wenn man überleben will. Da muss man ins KH. Da geht es eben um Leben oder Tod. Auch hier kann ein guter Hausarzt helfen und sich mit den Ärzten in der Klinik kurzschliessen. Dann sind die schon mal informiert über die seelische Erkrankung und behandeln einen bestimmt nicht wie ein Mondkalb mit zwei Köpfen.
Aber - Vieles lässt sich ambulant machen. Selbst ein Angsthase wie ich hab es geschafft mir selbst zu helfen. Meistens wenigstens. Und: Ärzte sind auch nur Menschen. Manchmal,- meistens- wissen sie halt mehr und können und wollen helfen. Das sollte man unbedingt ausnutzen. Auch als Angsthase.
von Lulu -
Manfred Kahn
Rang: Gastam 02.05.2009 21:59:57
Foren sind mir nicht unbekannt. Aber ich habe noch nie so eine Resonanz wie hier erlebt. Danke, danke. Am liebsten würde ich euch persönlich die Hand schütteln. Ich merke hier durch das Lesen, dass wir eigentlich gar keine Ahnung vom Diabetes haben. Bislang hat der Hausarzt immer die Langzeitwerte überprüft und das wars. Meine Frau nimmt nur die Tabletten, hatte keine Schulung (wird wohl schwierig mit anderen Menschen für sie; sie ist u.a. auch Soziophobiekerin), weiß nichts von BEs,hat auch kein Messgerät von ihrem Hausarzt bekommen. Geschweige denn einen Diabetologen, zu dem sie gehen kann. Daher kennen wir auch die Medikamente nicht, die hier genannt wurden. Oder was DM ist.
Erstmal wird der Weg Montagmorgen zum Hausarzt führen. Dies ist ihr Wunsch, und er ist der Arzt, dem sie vertraut. Nur, mit euren Anregungen kann sie natürlich viel gezielter an die Sache rangehen.
Es ist wohl richtig, dass nicht der freundlichste Arzt der beste Arzt sein wird. Aber wenn der Oberarzt gleich Angst hat, dass sein Stuhl zusammenbricht und versucht, Vorsichtsmaßnahmen dafür zu treffen, ist das schon mal merkwürdig. Sie hat Unterleibsprobleme. Als er sie untersucht hat, konnte er natürlich bedingt durch das Bauchfett, nicht so gut abtasten. Es erfolgte ein verärgertes, lautes Schnauben und das Abbrechen der Untersuchung. Weil der Zucker vier Stunden nach dem Essen immer noch bei 245 lag, sollte sie dableiben. Sie ist in Tränen ausgebrochen und hat versucht, ihre Krankheit zu erklären. Sie würde ja in die Klinik gehen. Von morgens bis abends, aber nicht nachts. Das reicht denen oder generell nicht. Meine Frau stand also kurz vor einer Panikattake. Anstatt mal auf sie einzugehen, brachte der gute Mann nur hervor, dass sie dann Pech gehabt hat, er einen Vermerk machen würde, dass sie keine Behandlung wünscht. Dann hat er uns mit der Assistenzärztin stehen lassen. Wenn man sieben Wochen eine Dauerblutung und Zysten hat und chronisch krank ist, erwarte ich doch etwas mehr. Bei der Versorgung des Körpers darf die Seele nicht drunter leiden. Vielleicht hätte man den Internisten dazuholen sollen, der die Empfehlung ausgesprochen hat. Oder man hätte das Gespräch in Ruhe geführt und nicht auf dem Gang.
Ich will jetzt auch nicht eingebildet klingen; aber meine Frau ist Privatpatientin. Sie hat freie Arzt- und Krankenhauswahl. Diese werden mit dem 2,3fachen Satz bezahlt. Gesetzliche zahlen den Satz von 1- 1,8. Etwas mehr Mühe kann man schon erwarten, wenn man eh mehr zahlt als andere. Das in etwas längeren Zügen zu unserem netten Tag im Krankenhaus.
Wenn sie jetzt das Metformin absetzen soll und erstmal kein Insulin bekommt, dann sollte sie sich folgendermaßen ernähren:
Fleisch, Salat, Gemüse (was geht und was sie runterbekommt), etwas Obst, nur kleine Mengen an Brot oder Kartoffeln oder Reis. Keine Produkte oder Getränke mit weißem Zucker oder Fruchtzucker.
Kann man das so sagen?
-
Manfred Kahn
Rang: Gastam 02.05.2009 22:05:42
Generell hat sie keine Angst vor Spritzen. Sie lässt auch Blutabnehmen oder Impfen. Es ist eher die Angst, nach dem Insulingeben in ein Koma oder so zu fallen und zu sterben. Denn das hat die Klinik angeführt, weswegen die Umstellung auf Insulin nur in der Klinik erfolgen kann.
Gruß Manfred
-
klausdn
Rang: Gastam 02.05.2009 22:35:17
hallo manfred,
ja solche ärzte gibt es, und das problem bei euch ist wohl ihr antwortet dem nicht(richtig) der hat das gegenteil von deiner frau, und ist nur auf die erde zu bekommen wenn er verblüft wird.
weißt du wie der kinski(der irre) nur einmal im leben mundtod gemacht wurde ? -- der flippte aus wie immer, und der partner fragte nur, wer schlürft denn dein badewasser, wo steht denn dein denkmal. und als der dann anfing zu toben und schrie hat er das fenster aufgemacht und gesagt spring du tust der menscheit was gutes.(hat einmal geklappt)
dm heißt diabetes mellitus, das ist aber zu lang.
byetta ist ein ganz tolles neues medikament , wird mogens und abends gespritzt , richtet die bz(blutzucker) werte, wird ergänzt von metformin, eventuell von glimepirid, und läßt wegen, sättigungsgefühl kilos schwinden, und dies alles ohne unterzuckerungsgefahr.
bz geräte haben die ärzte zu massen im schrank.
ansonsten bekommt man sie auf anfrage(geschenkt)
ruf mal an bei accu chek-0180 2000165-die haben eine große be/ kh tabelle für die kühlschranktür,
und einen tagesprofilblock, und die broschüre sanfte blutgewinnung-tipps für die blutzuckermessung, und die neue broschüre für t2 diabetes, und ein meßgerät,das kostet 6c (der anruf)mo-freitag 8-18h.
-
Pozilei
Rang: Gastam 03.05.2009 02:47:47
Hallo Manfred,
zur Op. deiner Frau: es gibt gyn. Eingriffe, die können ambulant gemacht werden. Aber wenn die Gefahr einer starken Nachblutung nicht ausgeschlossen werden kann, dann wäre eine stationäre Op. doch besser bzw. nötig.
Besteht nicht die Möglichkeit, dass du als Begleitperson mit im Zimmer übernachten kannst? Mein Bruder ist kürzlich Vater geworden und hatte ein Bett im Zimmer bei seiner Frau und dem Baby. Bei Kindern geht es ja auch, dass ein Elternteil im Zimmer mit aufgenommen wird. Warum also nicht auch in eurem Fall? Fragt mal nach. Der Transport vom Krankenhaus nach Hause und die damit verbundenen Anstrengungen für deinen Frau könnten nämlich auch schon zu viel Streß sein für die frische Op.-Wunde, und bei einem Notfall (starke Blutung) zu Hause würde zu viel kostbare Zeit verloren gehen, die "Nummer Sicher" wäre auf jeden Fall das Krankenhaus.
Alles Gute für die Op.!
Zum Gemüse sind mir alternativ noch leckere Eintöpfe und Suppen eingefallen mit magerem Fleisch/Fisch/Geflügel etc. ;-) von Pozilei -
Tom
Rang: Gastam 04.05.2009 11:37:12
Hallo Manfred,
sie sollte unbedingt NICHT beim Hausarzt bleiben mit ihrem Diabetes, sondern zum Diabetologen gehen.
Eine Alternative bei Typ 2 und übergewichtig ist Byetta, das ist ein Medikament, das mit Metformin genommen wird, das Metformin kann vielleicht bis nach der OP ausgesetzt werden. Ihr könnt ja einfach mal fragen, aber bitte wirklich eher den Diabetologen.
Byetta hat den postiven Nebeneffekt, dass fast alle Patienten massiv abnehmen, weil man fast 24 h satt ist.
Zur Angst und zur OP.
Wie schon gesagt wurde. Heutzutage werden viele Operationen ambulant durchgeführt. Vielleicht ist die deiner Frau ja auch dabei und es macht ein niedergelassener Chirurg.
JEDER hat vor einer OP Angst. Wenn man das beizeiten UND im OP-Vorbereitungsraum extra noch mal sagt, bekommt man oft schon im Vorbereitungsraum einen Miniteil des Narkosemittels und ist absolut ruhig. Am Abend vorher kommt ja eh der Narkosearzt, dem kann man das schon mal sagen für die Prämedikation.
Alles Gute.
von Tom -
Manfred Kahn
Rang: Gastam 04.05.2009 19:20:32
So, wir waren heute in der anderen Klinik. Kein Vergleich mit der am Wochenende. Freundlich und kompetent.Es wird jetzt am Mittwoch operiert. Erst allerdings nur der kleinste, notwendigste Eingriff. In der Hoffnung, dass dieser schon ausreicht, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Der kleinste Eingriff deshalb, weil sie das Risiko so gering wie möglich halten wollen.
Das Metformin soll sie ab jetzt nicht mehr nehmen. Dafür soll sie wenigstens fünf Mal am Tag den BZ kontrollieren. Also habe ich jetzt erstmal eins in der Apotheke bestellt. Dieses werde ich nachher noch abholen und dann wird gemessen.
Der Narkosearzt hat ihr auf freundliche und lustige Art dringend sehr nahe gelegt, sich einen Diabetologen zu suchen, bei dem sie mehr Input über ihren Zucker bekommt. Auch das nehmen wir in Angriff. Aber erst, nachdem die Op gelaufen ist.
Einige Fragen haben wir allerdings noch.
Gibt es ein gutes Buch, dass man als Diabetiker lesen und kennen sollte?
Für das Messgerät hole ich noch ein Rezept für die Teststreifen. Werden die von der Kasse bei Typ 2 übernommen? Denn die kosten ja schon einiges. Muss irgenwas besonderes auf dem Rezept stehen?
Jetzt nimmt meine Frau ja nichts mehr gegen den Zucker. Sie soll strend Diät leben bis morgen abend. Der Narkosearzt meinte, sie sollte am Tag nicht mehr als eine Scheibe Vollkornbrot essen. Sonst nur Gemüse und mageres Fleisch.
Wir dachten uns, dass sie morgen früh zwei Vollkorntoasts isst. Aber was für ein Belag?
Der Rest des Tages wird dann mit Salat und gebratenem Huhn verbracht.
Das Dressing wollte ich mit fettarmen Joghurt, Knoblauch, Zwiebeln und etwas Olivenöl machen.
Getrunken wird nur Wasser.
Wäre das so in Ordnung? Allerdings immer mit der Option, dass, wenn sie Heisshunger auf Süsses hat, sie ein Stück Schokolade oder so isst, damit sie nicht irgendwann einen Essanfall bekommt. Oder wie handhabt ihr das?
Der Narkosearzt meinte, dass ihr Zucker auf keinen Fall nach dem Essen über 200 sein darf. Was machen wir, wenn das der Fall ist?
Das war erstmal alles, was uns einfiel. Jetzt warten wir auf euren Rat. -
Manfred Kahn
Rang: Gastam 04.05.2009 19:47:52
Ich habe jetzt das Messgerät One Touch Ultra Easy geholt.
Meine Frau hat in der Zwischenzeit bei accu chec angerufen, wegen dieser Austauschtabelle. Von dort bekommen wir jetzt auch noch mal ein Gerät. Das neueste, was seit April auf dem Markt ist. Dauert allerdings 6 Wochen.
Was bentutzt ihr für Geräte? Nach welchen Kriterien wählt ihr diese aus?
Gibt es irgendwo einen eigenen Thread?
Gruß Manfred -
klausdn
Rang: Gastam 04.05.2009 20:33:32
wir testen die geräte und nutzen das für uns beste.
wühlt euch erst mal durch die infos.
und ruft noch an bei novo-0800 1115728- und laßt euch den nachfolger vom novo train schicken.
-der novo train- war eine 24 teilige heftesammlung war recht informativ, jetzt gibt es einen nachfolger. -
rudi
Rang: Gastam 04.05.2009 21:09:05
hallo manfred,
grundsätzlich reagiert der körper nicht so schnell auf eine erneährungsumstellung.
metformin senkt nicht den blutzucker, blockiert nur die clucoseausgabe der leber.
was sehr gut wirkt, wasser vor dem essen und nach dem essen,
davon genügend trinken.
erst mal in ruhe die op abwarten und keine panik.
mit dem arzt mal über janumet reden.
das sind tabletten, welche über den darm wirken + metformin.
habe als normalgewichtiger damit 4 kg. abgenommen.
schmählert sehr das hungergefühl.
gruss rudi