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Insulin bei Op und Angstpatientin!
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klausdn
Rang: Gastam 02.05.2009 16:58:35
es gibt ja nicht nur kh und fett, man kann gekochte eier essen(die sättigen und erhöhen -nicht- das cholesterin,
wer mag kann geflügel essen, oder auch normales fleisch, dazu eine wenigstens miniportion gemüse und eine kleine kertoffel.
also sooo problematisch ist das nicht, jedenfalls auf keinen fall um ängste zu schüren.
metformin ja drei tage vorher weglassen .
wirkt noch nach.
aber weshalb versucht deine frau nicht mal byetta, mit etwas (2x 850) metformin und notfalls noch eine glimepirid ?
das hilft bei den meisten das gewicht zu reduzieren, vernünftige bz werte und keine uz gefahr.
selbst wenn es nur eine zeit ist, um abzunehmen ist es wohl das beste, das spritzen lernt sie dabei, und wenn dann wirklich insulin fällig ist, ist eine hürde schon mal weg.
eventuell lernen leut mit angst, diese dadurch schrittweise abzubauen. (sorry wenn ich das falsch erklärt habe, weil ich das nicht kenne.
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nachtrag
Rang: Gastam 02.05.2009 17:02:49
bitte mal darüber nachdenken, in ruhe,
nicht jede klinik wo die -komisch- sind ist schlecht, wenn man eine op nötig hat, sollte man den besten operateur nutzen, nicht den freundlichsten,
vom freundlichsein kann man sich nichts kaufen,
--- das können ist entscheidend -- von nachtrag -
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Rang: Gastam 02.05.2009 17:42:31
Zitat:aber weshalb versucht deine frau nicht mal byetta, mit etwas (2x 850) metformin und notfalls noch eine glimepirid ?Zitat Ende
Bist du Arzt? Das entspricht einer Verordnung und das dürfte wohl nur Ärzten vorbehalten sein! von - -
klausdn
Rang: Gastam 02.05.2009 18:16:32
quatsch mit soße,
hier ist ein forum für betroffene, was hier kommt sind vorschläge keine verordnungen, da alles verschreibungspflichtig ist. wer nichts weiß kann den arzt nichts fragen. und gerade diabetiker sollten selbständig sein, wer nicht informiert ist geht unter,
viel ärzte sind nicht up to date, gerade hä,
nur aus diesem grund sind foren nützlich.
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Lulu
Rang: Gastam 02.05.2009 19:12:49
Hallo,
ich bin auch eine angstgeplagte Zeitgenossin. Ich halte es in Krankenhäusern nicht mehr aus. Aus diesem Grund habe ich ganz auf mich selbst abgestellt. Das erfordert Mut und einen guten Arzt, der einen einstellt. Das ist möglich. Auch ein guter Hausarzt kann das machen, wenn er sich mit Diabetes beschäftigt. Im Lauf der Zeit habe ich gelernt, mit meinem Arzt zusammen ganz gut mit meinem Diabetes umzugehen.
Allerdings gibt es Fälle, da muss man sich der Angst stellen, wenn man überleben will. Da muss man ins KH. Da geht es eben um Leben oder Tod. Auch hier kann ein guter Hausarzt helfen und sich mit den Ärzten in der Klinik kurzschliessen. Dann sind die schon mal informiert über die seelische Erkrankung und behandeln einen bestimmt nicht wie ein Mondkalb mit zwei Köpfen.
Aber - Vieles lässt sich ambulant machen. Selbst ein Angsthase wie ich hab es geschafft mir selbst zu helfen. Meistens wenigstens. Und: Ärzte sind auch nur Menschen. Manchmal,- meistens- wissen sie halt mehr und können und wollen helfen. Das sollte man unbedingt ausnutzen. Auch als Angsthase.
von Lulu -
Manfred Kahn
Rang: Gastam 02.05.2009 21:59:57
Foren sind mir nicht unbekannt. Aber ich habe noch nie so eine Resonanz wie hier erlebt. Danke, danke. Am liebsten würde ich euch persönlich die Hand schütteln. Ich merke hier durch das Lesen, dass wir eigentlich gar keine Ahnung vom Diabetes haben. Bislang hat der Hausarzt immer die Langzeitwerte überprüft und das wars. Meine Frau nimmt nur die Tabletten, hatte keine Schulung (wird wohl schwierig mit anderen Menschen für sie; sie ist u.a. auch Soziophobiekerin), weiß nichts von BEs,hat auch kein Messgerät von ihrem Hausarzt bekommen. Geschweige denn einen Diabetologen, zu dem sie gehen kann. Daher kennen wir auch die Medikamente nicht, die hier genannt wurden. Oder was DM ist.
Erstmal wird der Weg Montagmorgen zum Hausarzt führen. Dies ist ihr Wunsch, und er ist der Arzt, dem sie vertraut. Nur, mit euren Anregungen kann sie natürlich viel gezielter an die Sache rangehen.
Es ist wohl richtig, dass nicht der freundlichste Arzt der beste Arzt sein wird. Aber wenn der Oberarzt gleich Angst hat, dass sein Stuhl zusammenbricht und versucht, Vorsichtsmaßnahmen dafür zu treffen, ist das schon mal merkwürdig. Sie hat Unterleibsprobleme. Als er sie untersucht hat, konnte er natürlich bedingt durch das Bauchfett, nicht so gut abtasten. Es erfolgte ein verärgertes, lautes Schnauben und das Abbrechen der Untersuchung. Weil der Zucker vier Stunden nach dem Essen immer noch bei 245 lag, sollte sie dableiben. Sie ist in Tränen ausgebrochen und hat versucht, ihre Krankheit zu erklären. Sie würde ja in die Klinik gehen. Von morgens bis abends, aber nicht nachts. Das reicht denen oder generell nicht. Meine Frau stand also kurz vor einer Panikattake. Anstatt mal auf sie einzugehen, brachte der gute Mann nur hervor, dass sie dann Pech gehabt hat, er einen Vermerk machen würde, dass sie keine Behandlung wünscht. Dann hat er uns mit der Assistenzärztin stehen lassen. Wenn man sieben Wochen eine Dauerblutung und Zysten hat und chronisch krank ist, erwarte ich doch etwas mehr. Bei der Versorgung des Körpers darf die Seele nicht drunter leiden. Vielleicht hätte man den Internisten dazuholen sollen, der die Empfehlung ausgesprochen hat. Oder man hätte das Gespräch in Ruhe geführt und nicht auf dem Gang.
Ich will jetzt auch nicht eingebildet klingen; aber meine Frau ist Privatpatientin. Sie hat freie Arzt- und Krankenhauswahl. Diese werden mit dem 2,3fachen Satz bezahlt. Gesetzliche zahlen den Satz von 1- 1,8. Etwas mehr Mühe kann man schon erwarten, wenn man eh mehr zahlt als andere. Das in etwas längeren Zügen zu unserem netten Tag im Krankenhaus.
Wenn sie jetzt das Metformin absetzen soll und erstmal kein Insulin bekommt, dann sollte sie sich folgendermaßen ernähren:
Fleisch, Salat, Gemüse (was geht und was sie runterbekommt), etwas Obst, nur kleine Mengen an Brot oder Kartoffeln oder Reis. Keine Produkte oder Getränke mit weißem Zucker oder Fruchtzucker.
Kann man das so sagen?
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Manfred Kahn
Rang: Gastam 02.05.2009 22:05:42
Generell hat sie keine Angst vor Spritzen. Sie lässt auch Blutabnehmen oder Impfen. Es ist eher die Angst, nach dem Insulingeben in ein Koma oder so zu fallen und zu sterben. Denn das hat die Klinik angeführt, weswegen die Umstellung auf Insulin nur in der Klinik erfolgen kann.
Gruß Manfred
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klausdn
Rang: Gastam 02.05.2009 22:35:17
hallo manfred,
ja solche ärzte gibt es, und das problem bei euch ist wohl ihr antwortet dem nicht(richtig) der hat das gegenteil von deiner frau, und ist nur auf die erde zu bekommen wenn er verblüft wird.
weißt du wie der kinski(der irre) nur einmal im leben mundtod gemacht wurde ? -- der flippte aus wie immer, und der partner fragte nur, wer schlürft denn dein badewasser, wo steht denn dein denkmal. und als der dann anfing zu toben und schrie hat er das fenster aufgemacht und gesagt spring du tust der menscheit was gutes.(hat einmal geklappt)
dm heißt diabetes mellitus, das ist aber zu lang.
byetta ist ein ganz tolles neues medikament , wird mogens und abends gespritzt , richtet die bz(blutzucker) werte, wird ergänzt von metformin, eventuell von glimepirid, und läßt wegen, sättigungsgefühl kilos schwinden, und dies alles ohne unterzuckerungsgefahr.
bz geräte haben die ärzte zu massen im schrank.
ansonsten bekommt man sie auf anfrage(geschenkt)
ruf mal an bei accu chek-0180 2000165-die haben eine große be/ kh tabelle für die kühlschranktür,
und einen tagesprofilblock, und die broschüre sanfte blutgewinnung-tipps für die blutzuckermessung, und die neue broschüre für t2 diabetes, und ein meßgerät,das kostet 6c (der anruf)mo-freitag 8-18h.
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Pozilei
Rang: Gastam 03.05.2009 02:47:47
Hallo Manfred,
zur Op. deiner Frau: es gibt gyn. Eingriffe, die können ambulant gemacht werden. Aber wenn die Gefahr einer starken Nachblutung nicht ausgeschlossen werden kann, dann wäre eine stationäre Op. doch besser bzw. nötig.
Besteht nicht die Möglichkeit, dass du als Begleitperson mit im Zimmer übernachten kannst? Mein Bruder ist kürzlich Vater geworden und hatte ein Bett im Zimmer bei seiner Frau und dem Baby. Bei Kindern geht es ja auch, dass ein Elternteil im Zimmer mit aufgenommen wird. Warum also nicht auch in eurem Fall? Fragt mal nach. Der Transport vom Krankenhaus nach Hause und die damit verbundenen Anstrengungen für deinen Frau könnten nämlich auch schon zu viel Streß sein für die frische Op.-Wunde, und bei einem Notfall (starke Blutung) zu Hause würde zu viel kostbare Zeit verloren gehen, die "Nummer Sicher" wäre auf jeden Fall das Krankenhaus.
Alles Gute für die Op.!
Zum Gemüse sind mir alternativ noch leckere Eintöpfe und Suppen eingefallen mit magerem Fleisch/Fisch/Geflügel etc. ;-) von Pozilei -
Tom
Rang: Gastam 04.05.2009 11:37:12
Hallo Manfred,
sie sollte unbedingt NICHT beim Hausarzt bleiben mit ihrem Diabetes, sondern zum Diabetologen gehen.
Eine Alternative bei Typ 2 und übergewichtig ist Byetta, das ist ein Medikament, das mit Metformin genommen wird, das Metformin kann vielleicht bis nach der OP ausgesetzt werden. Ihr könnt ja einfach mal fragen, aber bitte wirklich eher den Diabetologen.
Byetta hat den postiven Nebeneffekt, dass fast alle Patienten massiv abnehmen, weil man fast 24 h satt ist.
Zur Angst und zur OP.
Wie schon gesagt wurde. Heutzutage werden viele Operationen ambulant durchgeführt. Vielleicht ist die deiner Frau ja auch dabei und es macht ein niedergelassener Chirurg.
JEDER hat vor einer OP Angst. Wenn man das beizeiten UND im OP-Vorbereitungsraum extra noch mal sagt, bekommt man oft schon im Vorbereitungsraum einen Miniteil des Narkosemittels und ist absolut ruhig. Am Abend vorher kommt ja eh der Narkosearzt, dem kann man das schon mal sagen für die Prämedikation.
Alles Gute.
von Tom