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Levemirbedarf steigt

  • Gast

    Rang: Gast
    am 06.11.2012 11:24:47
    Halllo,

    ich habe seit 2007 Diabetes und spritze Humalog und Levemir.
    Bin 30 Jahre, weiblich und Normalgewichtig.

    Angefangen habe ich vor drei Jahren mit 8 Einheiten Levemir Abends und 6 Einheiten Morgens.

    Vor ca. einem Jahr habe ich die Pille abgesetzt uns seither schwankt mein Insulinbedarf für die Nacht. :-(
    Auch Morgens nach dem Frühstück habe ich Probleme mit hohen Werten.
    Hier liegt mein Faktor bei 4.

    Ich spritze momentan zum ersten Mal 20 Einheiten Levemir Nachts und wache trotzdem mit 150 auf! Traue mich kaum zu erhöhen auf 22, muss ich wohl.
    Ein Unterzucker in der Nacht ist ausgeschlossen.

    Kann das normal sein?

    Werde dies auch im nächsten Gespräch mit meinem Arzt durchgehen, aber vielleicht kann mir der Ein oder Andere ja von seinen Erfahrungen berichten bzw. Tipps geben.

    Ich sage schonmal vielen lieben Dank und einen schönen Tag.

    Grüße

    Hilde

  • Gast

    Rang: Gast
    am 06.11.2012 13:04:07
    kommt natürlich auch darauf an mit welchem bz du in die nacht gehst, wann du spritzt.
    die morgendliche resistenz haben viele dmler (1 u 2),
    möglichkeiten,
    3-4ie humalog auf der bettkannte vor dem aufstehen(gupf), sehr kh arm frühstücken,
    auch bei vielen erfolgreich basalinsulin wechseln(lantus)
  • Hilde

    Rang: Gast
    am 07.11.2012 07:13:06
    Vielen Dank für Deine Antwort!

    Ich gehe mit 90-120 ins Bett.

    Bin Typ 1, hatte ich vergessen zu erwähnen.

    Was für einen Sinn macht ein Basisinsulinwechsel? Wird mein Körper irgendwann resistent gegen die Inhaltsstoffe von Levemir???
    Welcher Hintergrund steckt dahinter?

    LG
  • Gast

    Rang: Gast
    am 07.11.2012 08:54:17
    Hallo Hilde,

    es ist völlig normal, dass sich der Insulinbedarf bei einem Typ 1 in den ersten Jahren erhöht. Das liegt daran, dass das sich der Diabetes manifestiert, wenn etwa 80% der Beta-Zellen zerstört sind. Die restlichen 20% sterben über die nächsten Monate und Jahre, das führt dann natürlich zu einem höheren Insulinbedarf.

    Vielleicht spielt bei dir aber auch eine Downregulation der Insulinrezeptoren eine Rolle.
    Siehe auch hier: http://www.chrostek.de/neues-aus-althausen/up-und-down-teil-1.html

    Viele Grüße!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 07.11.2012 17:59:08
    Das ist ja ein sehr interessanter Beitrag, vielen Dank!!!