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Glucosetest sinnvoll?
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am 19.11.2012 10:23:41
Hallo, mir geht es seit längerem nicht gut, habe besonders mit extremer Müdigkeit zu tun. Besonders nach dem Verzehr von Süßem geht es mir sehr schlecht. Hinzu kommt hin und wieder Juckreiz am gesamten Körper. Meine normalen Blutzuckerwerte, auch HbA1c, waren unauffällig, sodass der Arzt kein Handlungsbedarf sieht. Mein Vater hat Diabetes Typ 1 und ich Hashimoto, bin weder übergewichtig noch habe ich Bluthochdruck.
Sollte ich trotzdem auf einen ausführlichen Glucosetest bestehen, diesen notfalls selbst bezahlen? Wer kann helfen? Vielen Dank im Voraus. Löckn. -
am 19.11.2012 12:18:30
wie waren nüchternblutzucker und blutzzuckerwerte nach dem essen?
und wie hoch der haba1c?
baba
marion -
am 19.11.2012 12:30:11
Ich habe nur eine Auswertung aus dem August, HbA1c 5,80 (Norm 4,8-5,9), nicht nüchtern und
Glucose nüchtern aus dem April 63,00 (Norm 60,00-100,00). Aber sind diese Werte aussagekräftig genug? -
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am 19.11.2012 13:11:12
Hallo Forelle,
sieh mal hier in den Leitlinien der DDG nach. Die empfehlen bei einem HbA1c zwischen 5,7 und 6,4 weitere Untersuchungen mit dem Glukosetoleranztest oGTT.
Für deine Symptome brauchst du aber nicht unbedingt einen diagnostizierten Diabetes. Viel wahrscheinlicher ist, dass du Prädiabetes hast und dass bei dir alimentäre Hypoglykämie auftritt. Die beste Strategie dagegen ist es die KH moderat zu reduzieren und möglichst auf Vollkornprodukte zurückzugreifen. Probiere es einfach mal aus und beobachte, ob es dir damit besser geht.
Wenn du dir eine Ernährung ansehen willst, die auf Menge und Qualität der KH achtet und trotzdem sehr schmackhaft ist, dann kannst du dir LOGI ansehen. Stöbere einfach mal hier ein bisschen im Forum.
Beste Grüße, Rainer -
am 19.11.2012 13:28:07
Hallo Rainer, vielen Dank bis hierher. Ich werde doch erst einmal versuchen, diesen Glucosetest zu machen. Ich möchte
doch gern Gewissheit. Ich hoffe, mein Arzt macht da mit. Viele Grüße, Löckn. -
Gast
Rang: Gastam 19.11.2012 13:35:11
Rainer schrieb:
Viel wahrscheinlicher ist, dass du Prädiabetes hast und dass bei dir alimentäre Hypoglykämie auftritt.
Wo machst du denn hier einen Prädiabetes aus?
Die Symptome Müdigkeit und Jucken sind sehr allgemein und da können jede Menge Krankheiten hinterstecken. Diabetes hast du mit deinen BZ-Werten mit Sicherheit keinen. -
Gast
Rang: Gastam 19.11.2012 14:01:13
Nein, Du benötigst keinen Glucosetest. Und nein, Du hast keinen Prädiabetes. Ich weiss nicht, was Gestalten wie Rainer eigentlich bezwecken. -
Gast
Rang: Gastam 19.11.2012 14:11:14
eigentlich war ja die frage sind diese werte aussagekräftig ?
ja diese werte sind aussagekräftig und zwar der bz wert für den april. (wobei nüchtern von 7h -10h unterschiedlich ist)
der hba1c für vor drei monate.(wobei der hba1c- wert nicht nüchternabhängig ist)
was jetzt ist weiß niemand , die damaligen werte sollten zum suchen nach anderen ursachen als dm animieren. -
Gast
Rang: Gastam 19.11.2012 16:41:00
komisch daß da zweimal an rainers ausage der "möglichkeit" des prädiabetes gezweifelt wird.
zb mit der frage wie kommst du....
dabei steht die antwort im eigenen zitat, also nicht nur zitieren sondern auch lesen.
ob rainer recht hat ist ungewiss(dazu sind ja auch die angaben zu mager), aber bitte von ferne nicht sagen es ist nichts.
das sagen schon viele ärzte einfach mal so, bis sich die ersten folgen einstellen
daher sollte der frage sich einfach mal ein bz gerät besorgen(was ja nix kostet)
vorher testen, anständig süße kh essen, und wenn er sich dann wirklich mies fühlt festellen ob er richtung uz schnell absackt, "erst" wenn dies nicht eintrifft kann man sagen daß rainer unrecht hat. und wie ich ihn kenne wird er dies zugeben. -
am 19.11.2012 16:55:49
Gast schrieb:
Rainer schrieb:
Viel wahrscheinlicher ist, dass du Prädiabetes hast und dass bei dir alimentäre Hypoglykämie auftritt.
Wo machst du denn hier einen Prädiabetes aus?
Die Symptome Müdigkeit und Jucken sind sehr allgemein und da können jede Menge Krankheiten hinterstecken. Diabetes hast du mit deinen BZ-Werten mit Sicherheit keinen.
Das frage ich mich auch, aber da geht es ja wohl eher um die Werbung für LOGI, für manche das "Diabetes-Wundermittel" schlechthin. -
am 19.11.2012 19:04:34
die werte von april sind wunderbar
allerdings ist da schon wieder viel zeit vergangen
kann also doch inzwischen anders sein
(hba1c muss nicht nüchtern sein)
natürlich kann sich da inzwischen was angebahnt haben
nochdazu wo du schreibst,dass es dir nach kh irgendwie schlecht geht
lass den hba1c kontrollieren
baba
marion
-
am 20.11.2012 11:16:20
EMM schrieb:
Das frage ich mich auch, aber da geht es ja wohl eher um die Werbung für LOGI, für manche das "Diabetes-Wundermittel" schlechthin.
Hallo EMM,
das Wundermittel bei Typ2-Diabetes ist die Reduzierung der KH. Falls du Typ 2 bist und das noch nicht festgestellt haben solltest, dann tust du mit leid.
LOGI ist eine Form der KH-Reduzierung, die für viele leicht machbar und schmackhaft ist. Dass man die KH reduzieren soll, das bekommen immer mehr Diabetiker auch schon von ihrem Arzt gesagt. Aber dann werden sie allein gelassen und bräuchten dringend weitere Anleitung. Das bietet LOGI und das bieten die LOGI-Bücher "Stopp Diabetes", deshalb empfehle ich das den neudiagnostizierten T2-Diabetikern und Prädiabetikern gerne.
Natürlich kann man die KH auch ohne jede Anleitung reduzieren. Man braucht dazu nur ein BZ-Messgerät, mit dem man herausfindet, wie viel man sich BZ-mäßig von den einzelnen Sachen leisten kann. Ich habe aber beobachtet, dass auf diese Weise eher Diabetiker entstehen, die über Verzicht und Entsagung klagen. Warum soll ich denen nicht weitere Tipps und Empfehlungen für eine sinnvolle Ernährungsumstellung geben? -
am 20.11.2012 14:28:50
Rainer schrieb:
Hallo EMM,
das Wundermittel bei Typ2-Diabetes ist die Reduzierung der KH. Falls du Typ 2 bist und das noch nicht festgestellt haben solltest, dann tust du mit leid.
LOGI ist eine Form der KH-Reduzierung, die für viele leicht machbar und schmackhaft ist. Dass man die KH reduzieren soll, das bekommen immer mehr Diabetiker auch schon von ihrem Arzt gesagt. Aber dann werden sie allein gelassen und bräuchten dringend weitere Anleitung. Das bietet LOGI und das bieten die LOGI-Bücher "Stopp Diabetes", deshalb empfehle ich das den neudiagnostizierten T2-Diabetikern und Prädiabetikern gerne.
Natürlich kann man die KH auch ohne jede Anleitung reduzieren. Man braucht dazu nur ein BZ-Messgerät, mit dem man herausfindet, wie viel man sich BZ-mäßig von den einzelnen Sachen leisten kann. Ich habe aber beobachtet, dass auf diese Weise eher Diabetiker entstehen, die über Verzicht und Entsagung klagen. Warum soll ich denen nicht weitere Tipps und Empfehlungen für eine sinnvolle Ernährungsumstellung geben?
Ich brauch dir nicht leid zu tun, ich weiß genug über Diabetes und zwar aus eigener Erfahrung und nicht aus Artikeln irgendwelcher selbsternannter "Fachleute".
Aber interessant ist schon, daß LOGI-Anhänger sofort unangenehm werden, wenn man die alleinseligmachende Wirkung der LOGI-Methode anzweifelt.
Ich begreife nicht, warum ein Diabetiker Anleitung brauchen soll, wenn er KHs einsparen will. Dazu braucht man weder ein BZ-Meßgerät noch eine LOGI-Anleitung, es genügt ein bißchen Überlegung und eine gewisse Zeit um festzustellen, wie der eigene Körper auf gewisse Lebensmittel reagiert. Was man bestimmt nicht braucht, sind Bücher zur Anleitung, eine vernünftige Schulung und Recherche im Netz genügt in den meisten Fällen.
Der Hauptgrund, warum ich LOGI ablehne ist die Tatsache, daß hier wieder das Vorurteil, man bekäme Diabetes durch falsche Ernährung und man könne die Erkrankung durch LOGI weit hinausschieben oder sogar vermeiden, kräftig bestärkt wird.
Schlimm genung, daß manche Ärzte diesen Unsinn immer noch an ihre Patienten weitergeben, aber daß man das auch noch in Diabetiker-Forum anpreist, geht einfach zu weit.
Typ2 ist keine Lifestyle-Krankheit, sonder eine komplexe chronische Stoffwechselstörung, die fortschreitet. Man kann durchaus Folgeschäden vermeiden, aber allein mit Vermeidung von KH ist das nicht zu schaffen. Am Anfang mag man mit Tabletten zurechtkommen, aber es kommt der Punkt, wo einfach Insulin notwendig wird. Wer das bestreitet und Diabetes mit einer Diät "heilen" will, der ist für mich ein Scharlatan und mit schuld daran, daß viele Typ2 Diabetiker immer noch in einem Irrglauben über ihre Krankheit gefangen sind, obwohl die Wissenschaft inzwischen sehr viel weiter gekommen ist.
-
am 20.11.2012 14:36:21
***
Der Hauptgrund, warum ich LOGI ablehne ist die Tatsache, daß hier wieder das Vorurteil, man bekäme Diabetes durch falsche Ernährung und man könne die Erkrankung durch LOGI weit hinausschieben oder sogar vermeiden, kräftig bestärkt wird.
***
ganz sicher nicht
das zeigt,dass du nicht richtig informiert bist
baba
marion
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am 20.11.2012 15:15:16
[quote=marion aus wien;62009]***
Der Hauptgrund, warum ich LOGI ablehne ist die Tatsache, daß hier wieder das Vorurteil, man bekäme Diabetes durch falsche Ernährung und man könne die Erkrankung durch LOGI weit hinausschieben oder sogar vermeiden, kräftig bestärkt wird.
***
ganz sicher nicht
das zeigt,dass du nicht richtig informiert bist
baba
marion
[/quote]
Was denn sonst, LOGI ist eine KH reduzierte Diät. Willst du das ernsthaft bestreiten?
Ich weiß, daß du LOGi-Anhängerin bist und im LOGI-Forum schreibst, daher ist mir schon klar, warum du mir unterstellst, nicht informiert zu sein.
Zu deiner Info: Ich hab's mal vor Jahren (als die Sache aufkam) mit LOGI probiert, das ist mir ganz und gar nicht bekommen. -
am 20.11.2012 15:49:28
Wenn dir LOGI nicht bekommt, dann kannst du dich auf andere Art KH-reduziert ernähren. Ich selbst bin z.B. kein LOGI-Fan, sonern ernähre mich mit LCHF.
Wenn du die Tatsache leugnest, dass man mit einer KH-reduzierten Ernährung und natürlich falls erforderlich mit der passenden Unterstützung durch Medikamente die Vertschlimmerung seines Diabetes stark verzögern kann, dann tust du mir wirklich leid. Ich profitiere sehr stark davon und fühle mich mit meiner KH-reduzierten Ernährung (LCHF) pudelwohl.
Beste Grüße, Rainer -
Gast
Rang: Gastam 20.11.2012 16:42:58
ich muß EMM vollzustimmen . Ich glaube nicht , daß ein diabetologe auf dauer einer
solchen diät zustimmen würde. Wir brauchen auch kh , man kann siee reduzieren .ich ess am tag 10be und komme gut damit hin. bei der diät soll man viel fett essen und das halte ich für gar nicht gut. EMM und ich sind alte hasen und haben schon erfahrung und haben auch ainiges ausprobiert .
im übrigen rainer in meinen augen bist du kein diabetiker bei dem hba1c wert und ohne
medis. wenn man sich bewußt gesund ernährt , kannst du das in einem anfangsstadium
halten und diesen wert erzielen. -
Gast
Rang: Gastam 20.11.2012 17:25:24
also ob ein arzt meiner ernährung zustimmt oder nicht wäre mir völlig egal, habe ihn allerdings auch noch nicht gefragt.
über die -gesunde ernährung- gehen die meinungen sehr auseinander, sind zum größten teil
(dge) vom sponsoring gesteuert, oder glaubenssache.
aber volle zustimmung auch mein ziel sind 10be/d. -
am 20.11.2012 18:26:05
EMM schrieb:
...Dazu braucht man weder ein BZ-Meßgerät...
Auch ich brauch keinen Zuckermesser
mit folgendem geht es viel besser:
Der Arzt zählt einfach schnell bergauf
der Kranke stoppt dann diesen Lauf
Und diese Zahl zeigt uns sodann
den Zuckerwert in Milligramm
Fehlt jetzt nur noch der Dezileter
doch das erzähl euch mal speter
Havier ;-)
-
am 20.11.2012 19:00:20
Moinmoin,
selbstverständlich kann jeder Diabetiker seinen Insulin-Bedarf (egal, ob eigen ohne Medis oder mit Medis provoziert oder gespritzt) senken, indem er weniger als die nach DGE und DDG empfohlenen KHs isst. Damit wird keineswegs irgendein Beweis dafür geführt, dass irgendein Diabetes angefressen wäre. Davon geht der Diabetes ja auch nicht weg, sondern damit wird eben nur weniger Insulin gebraucht, und manchmal reicht dann sogar noch ohne Medis für den gesunden BZ, was die eigenen Betas dann noch liefern.
Klar steht dem als erstes der persönliche Geschmack entgegen. Denn wer voll auf KHs steht und Fett und Eiweiß nicht durch den Hals kriegt, kann halt nur bei seinen KHs bleiben und den entsprechenden Insulin-Bedarf mit entsprechenden Medis bis hin zum Insulin aus dem Pen ausgleichen.
Oder er greift zum Dapagliflozin, das nach den USA nun auch bei uns zugelassen ist und ein echter Renner zu werden verspricht. Denn damit kann man einen guten Teil vom ungesund hohen BZ schlicht auspinkeln.
Der Trick ist einfach: Wo die Nieren ohne Dapa die Glukose bis zu 160-180mg/dl aus dem Primärharn in den Blutkreislauf zurück filtern, machen sie das mit Dapa eben nur bis vielleicht 120-140 oder noch weniger. Der im wahrsten Sinne des Wortes überflüssige Rest wandert dann mit dem übrigen Sekundärharn ins Klo, und zwar ohne dass in all den für die Zulassung notwendigen Studien-Jahren irgendwo ein Mangel an Glukose aufgetreten wäre. Und das bedeutet schlicht und einfach, dass es tatsächlich für die als notwendige KHs gegessene Glukose keine notwendige Verwendung gegeben hat und gibt. Dapa ist damit eine hervorragende LowCarb-Beweis-Pille ;)
Bisdann, Jürgen -
am 21.11.2012 10:22:17
Gast schrieb:
ich muß EMM vollzustimmen . Ich glaube nicht , daß ein diabetologe auf dauer einer
solchen diät zustimmen würde. Wir brauchen auch kh , man kann siee reduzieren .ich ess am tag 10be und komme gut damit hin. bei der diät soll man viel fett essen und das halte ich für gar nicht gut. EMM und ich sind alte hasen und haben schon erfahrung und haben auch ainiges ausprobiert .
im übrigen rainer in meinen augen bist du kein diabetiker bei dem hba1c wert und ohne
medis. wenn man sich bewußt gesund ernährt , kannst du das in einem anfangsstadium
halten und diesen wert erzielen.
So ist es, Diabetes Typ2 ist ja nicht auf die BZ Werte allein bezogen, sondern schließt alle anderen Stoffwechselwerte auch ein. Deswegen ist eine einseitige Ernährung bei dieser Krankheit völlig unsinnig. Man denke nur an die Blutfettwerte.
Ich liege auch bei 10 BE am Tag und da ich selbst koche, hab ich kein Problem damit und kann essen, was mir schmeckt.
Auch Rainers Behauptung, Diabetiker zu sein, irritiert mich auch schon seit langer Zeit. Mit solchen Werten ist man kein Diabetiker und schon gar nicht 10 Jahre lang. Warum er diese Fußnote reinsetzt weiß ich nicht, sehe sie aber für Neulinge als irreführend an, ein "gstandener" Diabetiker glaubt das sowieso nicht.
Bearbeitet von User am 21.11.2012 10:31:11. Grund: Nicht angegeben -
am 21.11.2012 10:23:55
havier schrieb:
EMM schrieb:
...Dazu braucht man weder ein BZ-Meßgerät...
Auch ich brauch keinen Zuckermesser
mit folgendem geht es viel besser:
Der Arzt zählt einfach schnell bergauf
der Kranke stoppt dann diesen Lauf
Und diese Zahl zeigt uns sodann
den Zuckerwert in Milligramm
Fehlt jetzt nur noch der Dezileter
doch das erzähl euch mal speter
Havier ;-)
Natürlich braucht man ein BZ-Meßgerät, das ist ja wohl Standard bei einem Diabetiker, um sich einen vernünftigen Ernährungsplan zurechtzulegen, braucht man es so wenig wie teure LOGI-Bücher. -
am 21.11.2012 10:29:35
Rainer schrieb:
Wenn dir LOGI nicht bekommt, dann kannst du dich auf andere Art KH-reduziert ernähren. Ich selbst bin z.B. kein LOGI-Fan, sonern ernähre mich mit LCHF.
Wenn du die Tatsache leugnest, dass man mit einer KH-reduzierten Ernährung und natürlich falls erforderlich mit der passenden Unterstützung durch Medikamente die Vertschlimmerung seines Diabetes stark verzögern kann, dann tust du mir wirklich leid. Ich profitiere sehr stark davon und fühle mich mit meiner KH-reduzierten Ernährung (LCHF) pudelwohl.
Beste Grüße, Rainer
Wie kommst du drauf, ich würde irgendetwas leugnen? Ich selbst lebe seit Jahren mit 10 BE am Tag. Vernünftige Ernährung sollte eine Selbstverständlichkeit für jeden Diabetiker sein. Ob man damit eine Verschlimmerung seines Diabetes erreichen kann, ist eine andere Frage. Fest steht, daß eine rechtzeitige Gabe von Insulin sich vorteilhaft auswirkt.
Deine Ansichten über Diabetes kommen mir so vor, wie die, die in den 70ern von den Ärzten propagiert wurden, die sind aber längst wiederlegt, auch wenn sogar manche Ärzte das nicht kapiert haben. -
Gast
Rang: Gastam 21.11.2012 11:55:17
Also von mir aus kann sich jeder ernähren wie er will. LowCarb wäre nichts für mich, da ich Kohlenhydrate liebe und um nichts in der Welt auf sie verzichten will. Dank Insulin muss ich das auch nicht.
Aber ich verstehe nicht, warum man diese Ernährungsform jemandem empfiehlt, der mit normaler Ernährung einen HbA1c von 5,8% und Nüchternwerte von knapp über 60mg/dl hat und damit keinerlei Anzeichen für Prädiabetes oder Diabetes.
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am 21.11.2012 11:57:59
EMM schrieb:
Vernünftige Ernährung sollte eine Selbstverständlichkeit für jeden Diabetiker sein.
Das ist wohl wahr.
Nur wer kann uns objektiv sagen, welche Ernährung vernünftig ist und wie viele KH in dieser "vernünftigen" Ernährung enthalten sein müssen. Sind es deine 10 BE, sind es meine ca. 2 BE, sind es die von der DGE empfohlenen 150 g oder liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen? Gibt es überhaupt eine für alle gültige Wahrheit?
Das Wort "vernünftige Ernährung" ist nichts als eine leere Worthülse, die von vielen Seiten ganz unterschiedlich ausgefüllt wird. Und deine Art der vernünftigen Ernährung passt für mich nicht, weil ich dann Tabletten oder lieber Insulin (da gebe ich dir vollkommen recht) für eine gesunde BZ-Führung bräuchte. Du kannst doch vollkommen entspannt deine Erfahrung darstellen und die Erfahrung von anderen zur Kenntnis nehmen. Dazu ist das Forum da, es geht nicht um eine Wettstreit ums gewinnen.
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am 21.11.2012 14:19:23
Rainer schrieb:
EMM schrieb:
Vernünftige Ernährung sollte eine Selbstverständlichkeit für jeden Diabetiker sein.
Das ist wohl wahr.
Nur wer kann uns objektiv sagen, welche Ernährung vernünftig ist und wie viele KH in dieser "vernünftigen" Ernährung enthalten sein müssen. Sind es deine 10 BE, sind es meine ca. 2 BE, sind es die von der DGE empfohlenen 150 g oder liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen? Gibt es überhaupt eine für alle gültige Wahrheit?
Das Wort "vernünftige Ernährung" ist nichts als eine leere Worthülse, die von vielen Seiten ganz unterschiedlich ausgefüllt wird. Und deine Art der vernünftigen Ernährung passt für mich nicht, weil ich dann Tabletten oder lieber Insulin (da gebe ich dir vollkommen recht) für eine gesunde BZ-Führung bräuchte. Du kannst doch vollkommen entspannt deine Erfahrung darstellen und die Erfahrung von anderen zur Kenntnis nehmen. Dazu ist das Forum da, es geht nicht um eine Wettstreit ums gewinnen.
Was eine vernünftige Ernährung ist, wird wohl jeder Diabetiker für sich entscheiden müssen. Er kann das sehr leicht an seinen BZ Werten sehen. Wozu man dafür die Hilfe irgendwelcher Außenstehender bräuchte, erschließt sich mir nicht. Wenn schon, dann eine persönliche Ernährungsberatung, aber keine (teuren) Bücher irgendwelcher Gurus.
Eine leere Worthülse ist "vernünftige Ernährung" sicherlich nicht, vorausgesetzt man hat seinen Kopf nicht nur zum Hut aufsetzen.
Wieso du Insulin bräuchtest ist mir sowieso ein Rätsel, dein "Diabetes" ist nämlich keiner und zwar aus dem einfachen Grund weil man Diabetes weder durch die Ernährung verursachen noch jahrelang hinausschieben oder sogar heilen kann. Dazu ist die Krankheit wirklich zu komplex.
Im übrigen betreibe ich hier keinen Wettstreit, aber deine falschen Informationen kann man einfach nicht so stehen lassen,
Du unterstellst z.B. Usern hier Prädiabetes, obwohl die geposteten Werte keinerlei Hinweis darauf zeigen. Das ist mehr als Leichtsinnig. Diagnosen, noch dazu Ferndiagnosen sollten Laien schön bleiben lassen, Ärzte tun das sowieso nicht. -
am 21.11.2012 16:50:25
Was ich nicht verstehe:
Wenn der Blutzucker bei DGE- und DDG-empfohlener gesunder Ernährung wenigstens einen Grenzwert zur Diagnose Diabetes eindeutig überschreitet, hat sein Wirt diagnosereifen Diabetes.
Wenn es ihm nun gelingt, allein mit der Ernährungsumstellung auf die Variante LCHF seinen Blutzucker in den gesunden Bereich zu bringen und darin zu halten, wieso sollte er dann keinen Diabetes mehr haben? -
am 21.11.2012 17:09:39
hjt_Jürgen schrieb:
Was ich nicht verstehe:
Wenn der Blutzucker bei DGE- und DDG-empfohlener gesunder Ernährung wenigstens einen Grenzwert zur Diagnose Diabetes eindeutig überschreitet, hat sein Wirt diagnosereifen Diabetes.
Wenn es ihm nun gelingt, allein mit der Ernährungsumstellung auf die Variante LCHF seinen Blutzucker in den gesunden Bereich zu bringen und darin zu halten, wieso sollte er dann keinen Diabetes mehr haben?
Aber für dich wiederhole ich mich doch gerne (zum wievielten Mal?).
Mit einer Ernährungsumstellung allein kann man einen Diabetes nicht 10 Jahre lang hinauszögern oder gar heilen. Diabetes ist nämlich eine chronische Krankheit, die fortschreitet.
Mein Vater hatte nach einer schweren Grippe auch mal erhöhte BZ Werte, die sich allerdings schnell wieder normalisierten. Deswegen hatte er aber keinen Diabetes.
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am 21.11.2012 18:57:43
schrieb:
Mit einer Ernährungsumstellung allein kann man einen Diabetes nicht 10 Jahre lang hinauszögern oder gar heilen. Diabetes ist nämlich eine chronische Krankheit, die fortschreitet.
Von Heilen hat Rainer hier nie geschrieben. Seit meiner und vor allem auch Deiner Erstbehandlung sind schon Jahrzehnte mit neuen Erkenntnissen ins Land gegangen. Mit den HBA1c 7, die wir damals noch als ideal gelernt haben, kann man dem Fortschreiten des Diabetes mit immer mehr Medibedarf und schließlich der einen oder anderen Folgekrankheit zusehen. Deswegen gilt inzwischen ja auch unter 6,5 als ideal.
Unabhängig davon ist inzwischen vielfach erwiesen, dass höher als gesunder Blutzucker erheblich zum Fortschreiten des Diabetes beiträgt und dass mithin diesen Fortschreiten erheblich verlangsamen kann (ganz sicher um Jahre, und die längeren hoffen natürlich inzwischn auf für immer), wer als Betroffener seinen Blutzucker im gesunden Rahmen hält. Und dabei ist völlig egal, womit dieses Halten im gesunden Rahmen erreicht wird, solange es die verbliebenen Beta-Zellen nach Möglichkeit entlastet. Und solche Entlastung bringt man mit LCHF.
Zur Wichtigkeit von Kohlenhydraten liest Du vielleicht mal ein bisschen über das neue Mittel, das das Zeug zum Blockbuster haben könnte, Dapagliflozin? Es senkt die Nierenschwelle und sorgt dafür, dass man mehr vom höher als gesunden BZ und von diesen lebenswichtigen KHs einfach auspinkelt :(
Bearbeitet von User am 21.11.2012 18:59:05. Grund: Nicht angegeben -
am 21.11.2012 19:51:50
hjt_Jürgen schrieb:
schrieb:
Mit einer Ernährungsumstellung allein kann man einen Diabetes nicht 10 Jahre lang hinauszögern oder gar heilen. Diabetes ist nämlich eine chronische Krankheit, die fortschreitet.
Von Heilen hat Rainer hier nie geschrieben. Seit meiner und vor allem auch Deiner Erstbehandlung sind schon Jahrzehnte mit neuen Erkenntnissen ins Land gegangen. Mit den HBA1c 7, die wir damals noch als ideal gelernt haben, kann man dem Fortschreiten des Diabetes mit immer mehr Medibedarf und schließlich der einen oder anderen Folgekrankheit zusehen. Deswegen gilt inzwischen ja auch unter 6,5 als ideal.
Unabhängig davon ist inzwischen vielfach erwiesen, dass höher als gesunder Blutzucker erheblich zum Fortschreiten des Diabetes beiträgt und dass mithin diesen Fortschreiten erheblich verlangsamen kann (ganz sicher um Jahre, und die längeren hoffen natürlich inzwischn auf für immer), wer als Betroffener seinen Blutzucker im gesunden Rahmen hält. Und dabei ist völlig egal, womit dieses Halten im gesunden Rahmen erreicht wird, solange es die verbliebenen Beta-Zellen nach Möglichkeit entlastet. Und solche Entlastung bringt man mit LCHF.
Zur Wichtigkeit von Kohlenhydraten liest Du vielleicht mal ein bisschen über das neue Mittel, das das Zeug zum Blockbuster haben könnte, Dapagliflozin? Es senkt die Nierenschwelle und sorgt dafür, dass man mehr vom höher als gesunden BZ und von diesen lebenswichtigen KHs einfach auspinkelt :(
Oh doch, Rainer hat von Heilung geschrieben, aber das ist nicht der Punkt.
Ich lese dich ja nun schon seit Jahren und wie ich sehe, bist du nach mehreren Umwegen wieder mal bei der Ernährung als Ursache des Diabetes gelandet.
Ich hab keine Lust, mich mit dir darüber auseinanderzusetzen, nur so viel: Ernährung verursacht keinen Diabetes, der hat andere Ursachen. Daß man als Diabetiker die Aufnahme von KH beschränkt ist eine Sache der Vernunft um seine BZ Werte niedrig zu halten. Leider, leider, ist - wie ich schon öfter erwähnt habe - der Mensch keine Maschine und manchmal hat man den BZ eben nicht unter Kontrolle. Das kann dir jeder Diabetiker bestätigen. Aber Rainer kann das, ein ganzes Jahrzehnt lang und ganz ohne Medikamente - toll!
Übrigens, was ich lese, bestimme immer noch ich und ich werde bestimmt kein Medikament nehmen um KHs "auszupinkeln". Warum auch? Um meiner Leber zu schaden - eher nicht. -
am 21.11.2012 21:25:51
EMM schrieb:
Oh doch, Rainer hat von Heilung geschrieben
Wo schrieb er das ?
Sicher ist Rainer etwas LOGI-lastig aber für mich hört sich das immer! als gutgemeinter Tip an und nicht als Predigt für eine bestimmte Ernährungsweise.
(Vielleicht hörst du ja auch andere Untertöne als mein musikalisches Gehör)
Und ob er jetzt DM hat oder nicht spielt doch letztendlich garkeine Rolle solange er freundlich-sachlich seinen Kommentar abgibt.
Schliesslich willst du doch nicht das verhindern was du - genauso wie ich - immer vorschlägst nämlich dass sich jeder gewissenhaft und umfassend informiert und sich daraus seine eigene "Therapie" zusammenbastelt.
EMM schrieb:
ich weiß genug über Diabetes und zwar aus eigener Erfahrung
schön für dich, so ganz ohne fremde Hilfe.
Ich muss leider immer noch googeln ;-)
Havier
--- aus eigener Erfahrung klingt ein wenig plagiatös ---
-
Gast
Rang: Gastam 21.11.2012 22:14:14
ich habe mal nachgelesen ,daßneue wundermittel " dapagliflozin" soll bei nierenschäden nicht genommen werden . außerdem gibt es noch keine erfahrungswerte . genauso ist es mit metformin soll bei nierenschwäche auch nicht genommen werden. also ist das auch nur bedingt zu nehmen. ich werde es jedenfalls nicht nehm,en. -
am 21.11.2012 23:30:51
Viel interessanter ist doch, dass fachoffiziell die Glukose aus KHs lebenswichtig sei und dass fachoffiziell diese lebenswichtige Glukose nun mit dem neuen Mittel völlig überflüssig ist. Passt eigentlich nicht zusammen, oder? -
Gast
Rang: Gastam 22.11.2012 07:21:59
Oh man Jürgen, deine neueste "Theorie", dass Dapagliflozin LowCarb-Ernährung bestätigt, ist der größte Quatsch, den ich je gehört habe. Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Und bekanntlich erhöhen FPEs auch den Blutzucker. Wenn man also Glucose auspinkelt, weil man vorher eine FPE-Mahlzeit zu sich genommen hat, bestätigt das dann, dass Fett und Eiweiße nicht nötig sind fürs Überleben? Also brauchen wir weder Kohlenhydrate, noch Fett und Eiweiß zum Überleben? Na dann viel Spaß.
Sorry, aber deine Gedankengänge werden einfach immer wirrer. Vielleicht solltest du dich mal untersuchen lassen. Und das ist jetzt kein Angriff, sondern ein gut gemeinter Rat. -
Gast
Rang: Gastam 22.11.2012 09:17:13
bloß weil man die gedankengänge anderer nicht nachvollziehen kann, aber selbst falschinterpretationen dranhängt, sollte man andere nicht für dämlich halten. -
am 22.11.2012 09:47:00
havier schrieb:
EMM schrieb:
Oh doch, Rainer hat von Heilung geschrieben
Wo schrieb er das ?
Sicher ist Rainer etwas LOGI-lastig aber für mich hört sich das immer! als gutgemeinter Tip an und nicht als Predigt für eine bestimmte Ernährungsweise.
(Vielleicht hörst du ja auch andere Untertöne als mein musikalisches Gehör)
Und ob er jetzt DM hat oder nicht spielt doch letztendlich garkeine Rolle solange er freundlich-sachlich seinen Kommentar abgibt.
Schliesslich willst du doch nicht das verhindern was du - genauso wie ich - immer vorschlägst nämlich dass sich jeder gewissenhaft und umfassend informiert und sich daraus seine eigene "Therapie" zusammenbastelt.
EMM schrieb:
ich weiß genug über Diabetes und zwar aus eigener Erfahrung
schön für dich, so ganz ohne fremde Hilfe.
Ich muss leider immer noch googeln ;-)
Havier
--- aus eigener Erfahrung klingt ein wenig plagiatös ---
Hat er hier im Forum geschrieben, aber den Beitrag mußt du schon selbst suchen, dazu hab ich weder Zeit noch Lust. Das war nämlich der Grund, warum mir schließlich doch der Kragen geplatzt ist.
Gut gemeint ist schön und gut, aber das heißt nicht, daß es besonders hilfreich ist, ständig für eine Ernährungsform Reklame zu machen, die viele Menschen nicht vertragen und vielleicht bedenkst du dabei, daß die meisten Diabetiker Fettstoffwecheselprobleme haben.
Ich mag ja altmodisch sein, aber für mich ist der Sinn eines Forums der, über eigene Erfahrungen zu sprechen und keine Ferndiagnosen abzugeben. Irgendwelche zusammengelesenen Weisheiten zu verbreiten, ist nicht der Sinn eines Forums.
Selbst du wirst nicht abstreiten können, daß ich nach fast 40 Jahren Diabetes und als "Zuschauer" bei Mutter und Schwester sehr viel Erfahrung mit Typ2 habe. Wieso das plagiatös sein soll, verstehe ich nicht.
Du kannst meine sämtlichen Postings hier durchlesen, ich habe noch nie irgendwelche Behandlungsempfehlungen gegeben (außer der, den Arzt zu wechseln), ich schreibe nur beispielhaft über eigene Erfahrungen. Plagiatös sind doch wohl eher die User, die lange Exkurse über Diabetes aus dem Internet abschreiben und hier als ihr geistiges Eigentum weiterverbreiten. -
am 22.11.2012 09:51:38
Gast schrieb:
Oh man Jürgen, deine neueste "Theorie", dass Dapagliflozin LowCarb-Ernährung bestätigt, ist der größte Quatsch, den ich je gehört habe. Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun? Und bekanntlich erhöhen FPEs auch den Blutzucker. Wenn man also Glucose auspinkelt, weil man vorher eine FPE-Mahlzeit zu sich genommen hat, bestätigt das dann, dass Fett und Eiweiße nicht nötig sind fürs Überleben? Also brauchen wir weder Kohlenhydrate, noch Fett und Eiweiß zum Überleben? Na dann viel Spaß.
Sorry, aber deine Gedankengänge werden einfach immer wirrer. Vielleicht solltest du dich mal untersuchen lassen. Und das ist jetzt kein Angriff, sondern ein gut gemeinter Rat.
Ich schrieb es ja bereits, in all den Jahren, die ich Jürgens Beiträge lese, hat er so ziemlich jede Meinung hinsichtlich Diabetes vertreten.
Ich erinnere mich noch gut an seinen Hohn als ich mal schrieb, daß früher eben die KH zu jeder Mahlzeit festgeschrieben waren, damit man nicht zu viel davon ißt. Das war seinerzeit durchaus hilfreich, denn man konnte seinen BZ nicht selbst messen und mußte das beim Arzt machen lassen, einmal im Monat war das schon oft.
Und nun verteidigt er die Beschränkung von KH.
Was soll man davon halten?
-
am 22.11.2012 10:09:12
FPE brauchen Insulin als Fett und Protein, nicht als Glukose. Wenn Du die Glukoneogenese meinst, so läuft die unabhängig vom Essen und ist in der Tat im Typ2-mäßig fehlgesteuert übertriebenen Umfang auch überflüssig. -
Gast
Rang: Gastam 22.11.2012 12:42:52
bitte fettstoffwechselstörung nicht mit fett in verbindung bringen, die werbeaussagen der margarinehersteller daß man damit das cholesterin senken kann sind werbung haben nichts mit wahrheit zu tun.
daß man durch zuckeressen "zucker"=diabetes bekommt ist genauso ein blödsinn, der zt leider auch von ärzten verbreitet wird. ein brötchen egal ob weiß oder braun hat 3 be, ein teel zucker im espresso hat 0,25be.(und davon noch 50% langsame)
auch fettleber hat mit fett essen garnichts zu tun, somderm wird durch übermäßiges kh essen ausgelöst, (nudeln) -
am 22.11.2012 19:54:49
hallo EMM,
**** (Heilung) hier im Forum geschrieben, aber den Beitrag mußt du schon selbst suchen
****
Für die Gerechtigkeit ;-) opfere ich gerne die 10 Minuten. ....
Ergebnis meiner Suche mit unterschiedlichen Schlagwörtern:
Wenn ich eines nicht ausstehen kann dann sind es Behauptungen die durch nichts belegt werden können.
**** vielleicht bedenkst du dabei, daß die meisten Diabetiker Fettstoffwechselprobleme haben
****
.
einigen wir uns auf Viele ?
**** daß es besonders hilfreich ist, ständig für eine Ernährungsform Reklame zu machen
****
Okay, aber das dürfte das kleinste Übel in diesem Forum sein.
**** Sinn eines Forums... über eigene Erfahrungen zu sprechen und keine Ferndiagnosen abzugeben
****
Stimme ich dir voll zu.
**** Irgendwelche zusammengelesenen Weisheiten zu verbreiten, ist nicht der Sinn eines Forums
****
solange diese "Weisheiten" nicht Fakt sind hast du Recht.
**** Selbst du wirst nicht abstreiten können, daß ich ....sehr viel Erfahrung mit Typ2 habe ****
Das glaube ich dir ungeprüft
**** Wieso das plagiatös sein soll, verstehe ich nicht
****
Naja, ich neige manchmal gerne ein wenig zu Wortklaubereien ;-) Ich erklärs mal kurz:
Bei "ich weiss genug ... aus eigener Erfahrung" fiel mir folgendes dazu ein.
Egal welche persönliche Erfahrung man macht, hat diese schon irgendwann irgendjemand vor uns gemacht (bis auf wenige Ausnahmen)
Okay, ich gebs zu, das plagiatös ist etwas weit hergeholt ;-)
Grüße
Havier
--- man sollte nicht alles so eng sehen ---
Bearbeitet von User am 22.11.2012 19:59:47. Grund: Kosmetisches -
am 23.11.2012 14:59:01
Tja, wenn du Behauptungen, die nicht bewiesen werden können, nicht ausstehen kannst, dann solltest du vielleicht mal mit Rainer reden.
Hier der Beitrag, den ich meine:
Zitat:
Thema: Ab wann gilt man als nüchtern?
Rainer Geschrieben: vor 5 Tagen
Hallo Medicus,
sieh dir dazu mal diese Kurve für den BZ-Verlauf bei gesunden an. Bei denen geht der BZ relativ zügig nach dem Essen wieder auf dem Normalwert um die 80 mg/dl zurück.
Wir Diabetiker können das nicht erreichen. Aber um möglichst nahe an den gesunden BZ-Verlauf ranzukommen, hat sich die Faustregel gut bewährt, dass der BZ in 1/2/3 Stunden nach der Mahlzeit möglichst unter 140/120/100 mg/dl liegen soll.
Du hast entweder ein Messgerät, das generwll die Werte zu hoch anzeigt, oder du hast diabetische Störungen, die allerdings noch im prädiabetischen Bereich liegen. Du solltest jetzt schon so gegensteuern, wie du es sonst nach der Diagnose Diabetes machen müsstest, weil es jetzt noch viel einfacher ist. Gegensteuern kannst du mit der richtigen Ernährung und mit viel Bewegung. Die richtige Ernährung für Diabetiker sollte nach meiner Meinung unbedingt die KH reduzieren, weil die den BZ besonders in die Höhe treiben. Achte auf die Menge und die Qualität der KH, so wie es z.B. die logi-methode.de/" title="http://forum.logi-methode.de/">LOGI-Ernährung tut, und du kannst die Diagnose Diabetes verhindern oder zumindest noch weit hinausschieben.
Beste Grüße, Rainer
Zitat Ende
Du wirst es vermutlich abstreiten, aber die Behauptung, man könne Diabetes mit Logi "verhindern" kommt dem Versprechen einer Heilung gleich. Wer keinen Diabetes hat, der braucht keine Diagnose verhindern und wer schon Diabetes hat, bei dem kann auch Logi die Diagnose nicht verhindern.
Solche Versprechungen sind zumindest unseriös und zeigen, daß Rainer nicht viel Ahnung von Diabetes hat.
Die "zusammengelesenen Weisheiten" sind niemals Fakt, weil es sehr wenig bewiesene Fakten über Typ2 gibt. Es sind Spekulationen, die meist auf nicht verstandenen wissenschaftlichen Veröffentlichungen basieren und damit mehr als überflüssig sind.
Daß meine persönlichen Erfahrungen plagiatös sein sollen ist schlichtweg Blödsinn. Niemand außer mir hat diese Erfahrungen gemacht und daher können sie kein Plagiat sein. Vielleicht solltest du dich mal mit der Bedeutung von Plagiat näher befassen. -
Gast
Rang: Gastam 23.11.2012 18:16:54
LOGI-Ernährung ist weiter nichts als die Verfeinerung der Atkins-Diät.
Eine Geschäftsidee unter vielen, mit Diabetes-Verhinderungs-
oder Heilungsversprechen. Wenig Kohlenhydrate und mehr Fett.
Für einen Gesunden mag das ohne Folgen sein.
Diabetiker sollen vorher prüfen ob sie keine sonstigen Stoffwechsel-Störungen haben.
Sonst könnte ein weiterer Krankheitstausch stattfinden.
-
Gast
Rang: Gastam 23.11.2012 19:14:50
ob man logi mag oder nicht, hat mit atkins der ja nicht fett sondern eiweiß bevorzugte, garnichts zu tun. wobei gegen atkins ja garnichts zu sagen ist.
nur bitte nicht immer wieder in das dauernde schema verfallen.
zucker/diabetes hat was mit zucker essen zu tun.
fettstoffwechselstörungen haben was mit fett essen zu tun.
die einzigen die die "eiweißmenge" beachten sollten sind die mit gicht dh harnstoffwechselstörung. -
am 23.11.2012 20:01:06
KH und Fett sind zwar nicht die Ursache von Diabetes und Fettstoffwechselstörungen, damit zu tun haben sie aber durchaus.
Bearbeitet von User am 23.11.2012 20:01:32. Grund: Nicht angegeben -
am 23.11.2012 20:42:07
Heilung ist, wenn der Geheilte wie ein völlig Stoffwechselgesunder wieder einen Eimer Cola aussaufen kann, ohne dass sein BZ anschließend zu irgend einer Zeit 140mg/dl überschreitet.
In allen Zusammenhängen, von denen hier bislang die Schreibe war, geht es aber um einen möglichst gesunden BZ mit weniger bis keiner KH-Belastung, und das kann selbst dann unmöglich Heilung sein, wenn man damit als Prädiabetiker das Erreichen der Diagnose-Grenzwerte zum Diabetes um mehr oder weniger Jahre hinauszögern kann. Das kann eigentlich niemand im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte als Heilung oder Heilsversprechen missverstehen. -
am 23.11.2012 22:46:49
EMM schrieb:
Du wirst es vermutlich abstreiten, aber die Behauptung, man könne Diabetes mit Logi "verhindern" kommt dem Versprechen einer Heilung gleich.
abstreiten nicht, aber vielleicht relativieren. Ich würde es wahrscheinlich als "unglücklich ausgedrückt" betuteln.
Havier
--- wir haben einfach unterschiedliche Betrachtungsweisen ---
-
am 24.11.2012 10:06:54
@Jürgen und Havier,
es war mir schon klar, daß ihr euren Freund Rainer verteidigen werdet, aber mir geht es nicht um euch. Ich (und jeder, der seine fünf Sinne beieinander hat) lese das, was da steht und nicht was da evtl. gemeint sein könnte. Mir war es wichtig, den Unsinn, den Rainer verbreitet aufzuzeigen, nicht mehr und nicht weniger. -
am 24.11.2012 10:09:51
hjt_Jürgen schrieb:
Heilung ist, wenn der Geheilte wie ein völlig Stoffwechselgesunder wieder einen Eimer Cola aussaufen kann, ohne dass sein BZ anschließend zu irgend einer Zeit 140mg/dl überschreitet.
In allen Zusammenhängen, von denen hier bislang die Schreibe war, geht es aber um einen möglichst gesunden BZ mit weniger bis keiner KH-Belastung, und das kann selbst dann unmöglich Heilung sein, wenn man damit als Prädiabetiker das Erreichen der Diagnose-Grenzwerte zum Diabetes um mehr oder weniger Jahre hinauszögern kann. Das kann eigentlich niemand im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte als Heilung oder Heilsversprechen missverstehen.
Ganz offensichtlich hast du nicht verstanden, was Rainer da schreibt.
Persönliche Beleidigungen an meine Adresse ändern aber nichts an dem, was da steht. -
am 24.11.2012 10:43:05
Du hast Rainer selbst zitiert:
schrieb:
du kannst die Diagnose Diabetes verhindern oder zumindest noch weit hinausschieben.
Die Diagnose Diabetes ist völlig willkürlich auf BZ-Grenzwerte im Entwicklungsfortschritt des Diabetes gesetzt. Und da steht nichts anderes, als dass man das weitere Fortschreiten dieser Entwicklung in Richtung auf diese Grenzwerte vielleicht verhindern und zumindest hinausschieben kann.
Da steht eindeutig nicht "heilen!"