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Nix zu machen, Nüchtern-BZ bei 105
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am 25.12.2012 05:39:30
Hallo,
irgendwie ist das ein Phänomen: egal ob
1. mit 2000 mg oder ohne Metformin
2. mit 24 IE Lantus oder gänzlich ohne
mein imaginärer "externer" BZ-Sollwert ist zwischen 100 und 110 mg/dl, und wenn man so will, gegenüber einem Gesunden um ca. 30 Punkte nach oben verschoben.
Natürlich kann ich ihn mit Apidra runterprügeln, er wird sich aber wieder dort einfinden.
Spitzen, Anstiege und erhöhte BZ-Verläufe sind natürlich stark KH- und fettabhängig, wowei gilt:
1 BE = 30 mg/dl hoch
1 IE = 5 mg/dl runter
Für mich sind jedenfalls die herrschenden Thesen des angeblichen Insulinmangels und der "sterbenden Betazellen" ziemliche Märchen.
Hat jemand Ideen, wie ich dauerhaft nüchtern auf 80 komme?
(Aber bitte nicht wieder die gestörte Leberaktivität, sonst stelle ich mir die Frage, warum die Leber ihre Fehlfunktion immer so ausübt, dass sich ein Nüchternzucker von 105 einstellt *lol*).
Danke -
am 25.12.2012 09:36:09
Moin Insulino,
was regelt den BZ im gesunden Rahmen? Wie führt welche Veränderung zu welcher anderen Regelung? Die umfassendste beschreibende Antwort, die ich bislang auf solche Fragen gefunden habe, kannst Du hier lesen. Es steht Dir selbstverständlich frei, das vor dem Hintergrund Deiner eigenen Erfahrungen zu bewerten.
Persönlich brauche ich Stand heute pro Tag 34IE Lantus, um meinen BZ nüchtern und zwischen den Mahlzeiten meistens deutlich unter 100 zu halten, WENN ich jedes Einverleiben einigermaßen passend mit Apidra (BE-Faktor etwa 3-5) ausgleiche. Damit erreiche ich meinen alltäglich praktisch gesunden BZ-Verlauf im Rahmen von HBA1c 5,5 und besser.
Metformin hat in beliebiger Menge keinen messbaren Einfluss auf meinen BZ, und wenn ich auf's Lantus verzichte, kann ich mit gut dem doppelten BE-Faktor einen etwa gleichen Ausgleich der Anstiege vom Einverleiben erreichen, aber dann steigt mein BZ dazwischen und nüchtern munter auf 160-200.
Du hast auch Apidra und Lantus und damit die Möglichkeit, Deinen BZ in ähnlicher Weise mit Deinen Ess- und Spritz-Mengen zu steuern, wie ich das mache, und so einen gesunden Nüchternwert um 80 zu erreichen. In meinen gut 20 Jahren seit meiner Diagnose hab ich noch keine bessere Antwort auf meine und in der Art ja auch auf Deine Frage gefunden.
Bisdann, Jürgen -
am 26.12.2012 00:03:39
insulino33 schrieb:
mit 24 IE Lantus oder gänzlich ohne
wie lange klappt das denn ohne ?
Grüße Havier
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am 26.12.2012 00:19:35
@jürgen
der Artikel ....oh du fröhliche ... schwere Kost für die Feiertage ;-)
Wenn da denn schon 8 Faktoren genannt werden und man nimmt noch die Fett/Eiweiss/KH Zufuhr und die GLYXe dazu dann hat man schon ne Menge Schrauben an denen man drehen muss um das System in einem stabilen Zustand zu halten. Und dazu muss man noch wissen wie stark man jede Schraube anzieht und vielleicht auch noch in welcher Reihenfolge.
Insulinos "Phänomen" kenne ich auch, allerdings nicht ohne Medis. Ich vermute mal dass das BZ-System einfach einen für sich stabilen Zustand gefunden hat den man entweder erstmal so lassen kann oder man versucht diesen Zustand so zu stören dass er sich gezwungenermassen auf ein neues stabiles Gleichgewicht einstellen muss. Welches das allerdings ist dürfte schwer vorhersagbar sein.
Mich erinnert das alles oft an Chaostheorie, die mittlerweile wohl wieder in Vergessenheit geraten ist.
Grüße Havier
--- no joke today ---
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am 26.12.2012 03:07:19
@Jürgen
Danke für den Link. Einfache Antworten gibt’s natürlich auch da nicht, sollen sie einfach mal schön weiter forschen…
Ob jetzt 80 % meiner β-Zellen bereits vor 20 Jahren verloren waren, als möglicherweise mein Prediabetes incl. Resistenz begann, oder später ist mir jetzt egal.
Und das Wissen um das „ominöse Oktett“ in allen Ehren, aber die Vorgänge sind dermassen komplex und vernetzt, dass mit durchschlagenden Erkenntnissen nicht zu rechnen ist. Es erinnert an die Raumfahrt: nach 100 Jahren besteigen sie endlich den Mond (angeblich) und Lieschen Müller träumt schon von fernen Galaxien als Urlaubsziel…
Für mich heisst das zunächst, bei kontrollierter KH-Zufuhr (von vielleicht 10 BE/Tag über 2 Wochen) Lantus steigern (vielleicht auch 34), bis sich 80 nüchtern stabil einstellen, wenn nicht??
Wenn Du ohne Lantus Anstiege nüchtern/dazwischen auf bis 200 hast, ist das klar Insulinmangel. Ich hab das nicht! Aber vielleicht ist morgen alles anders. Oder schon heute?? Bereits 4 x 10 IE Apidra rein, immer wieder Anstieg auf 130 – 140. Vielleicht die zähe Pute???
@Havier
Nie länger als ein paar Tage. Ich weiss, keine Aussagekraft, bin aber kein Labor, muss noch nebenbei leben *lol*
Das beklage ich ja bei diesen „Therapien“ und „Einstellereien“: Schema F… und aufwiedersehen. Muss mal wieder die Koryphäen (hüstel, hüstel) in meiner diabetologischen Schwerpunktpraxis aufsuchen, nach einem Jahr…
Der zugehörige Apotheker im EG baut wieder mal seine Geldspeicher aus…
Bearbeitet von User am 26.12.2012 03:12:15. Grund: Nicht angegeben -
am 26.12.2012 08:51:56
Moinmoin,
nen stabilen Zustand mit höher als gesundem BZ hab ich abgesehen von den über 400 nüchtern, mit denen ich gestartet bin, bewusst nicht erlebt und mit ärztlicher Einstellung nichts besser als im Rahmen von HBA1c 7. War mir mit nur 1 Niere und einem von Polio vorgeschädigten Fahrgestell eindeutig zu viel. Also zu wenig für meinen Aufwand, wo ich mir nun seit Jahren mit dem selben die meisten Stunden vom Tag einen völlig gesunden Verlauf mache. Sehr viel mehr Aufwand haben nur die Wochen und Monate gekostet, in denen ich damals dafür getestet und trial&success-mäßig probiert hab.
WICHTIG bei der Lantus-Dosierung: Zwischen etwa 1 und 3 Uhr haben die meisten von uns ihren minimalen Insulin-Bedarf. Wenn ich da dann so etwa 70 erreiche, bin ich's zufrieden, auch wenn dann morgens um 7 oder 8 vielleicht 100 oder mehr anliegen. Hatte Jahre lang da dann um 150, und die haben sich mit der Zeit ohne weiteres Zutun auf meistens um 90 verbessert. Ansonsten hat das Lantus bei der Dosierung dann immer für um 80 bei ausreichend großem Abstand zwischen den Mahlzeiten gereicht.
Bisdann, Jürgen
In der Medizin werden die Futter-KHs traditionell nicht zur BZ-Steuerung heran gezogen. D.h. ursprünglich wurden sie, aber seit der Entdeckung von Cholesterin als Bestandteil der Pipeine-Anlagerungen in den 60gern und der Milchmädchen-Idee, dass die vom gegessenen Fett kommen, müssen fachoffiziell auch Diabetiker möglichst viele KHs essen.
Bearbeitet von User am 26.12.2012 08:58:07. Grund: Nicht angegeben -
am 26.12.2012 22:58:59
Im Prinzip wäre mir mir die Höhe des BZ vollkommen wurscht. Es geht um die negativen Auswirkungen. Angeblich entfaltet Glucose ihre toxische Wirkung auf das Endothel (und nur darum geht es, ob am Auge, Fusskapillaren, in der Niere oder - das gefährlichste - an den Koronargefässen). Und das letzte macht mir einzig Sorgen, obwohl auch eine beginnende Nierenschwäche da ist, mit allerdings GFR von 60 und Kreatinin von 1,3.
Nachdem natürlich auch das ein Buch mit sieben Siegeln ist, wird wild über die vermutliche Höhe des "noch gesunden" BZ spekuliert.
Nachdem man mir 2009 eine 1-Gefäss KHK (Atherosklerose) diagnostizierte und 2 Verengungen mit bare metal stents erweiterte, könnte ich mich eigentlich darauf beschränken, alle paar Jahre vielleicht einen Herzkatheter zu machen, die Nierenfunktion, die Augen, Füsse zu beobachten und im übrigen die BSD mehr oder weniger ihrem Eigenleben überlassen.
@Jürgen
Sind mit nur 1 Niere Deine Werte (Kreatinin, GFR) eingeschränkt? -
am 29.12.2012 19:49:02
Auch mit 34 IE Lantus und BE-Faktor von 4 unveränderte Nüchterwerte und Spitzen: mit 2 BE von 100 auf 200.
Es ist ein elendes Insulingemurkse und vollkommen am Problem vorbei, wenn man offensichtlich eine schwere Insulinresistenz hat, diese mit noch mehr Insulin bekämpfen zu wollen.
Korrekt muss es heissen Zuckerverwertungsstörung, denn solange die individuellen Stoffwechselvorgänge nicht analysiert und Insulin- und Proinsulinverhalten geklärt sind, kann es auch keine Diagnose geben, ausser eben DM mit den bekannten Universaltheorien, das erschlägt alles.
Bearbeitet von User am 29.12.2012 19:54:20. Grund: Nicht angegeben -
am 29.12.2012 20:03:03
Moin Insulino,
die eine Niere hab ich von Geburt an. Sie ist entsprechend größer gewachsen. Und einstweilen sind, toi-toi-toi, alle meine Untersuchungswerte genau so wie der Zucker im wirklich grünen Bereich :)
Das Nichtwissen um das, was da mit Glukose und Insulin abläuft, kannst Du dir noch um einiges an Mengen erweitert vorstellen. So sagen z.B. 100mg/dl ja nur, dass sich zum Zeitpunkt der Messung etwa 1 Gramm Glukose in jedem meiner etwa 5-6 Liter Blut befindet. Absolut nichts weist darauf hin, wie viel davon jeweils bei einem Umlauf in die Zellen als Treibstoff verteilt und dann für's Aufrechterhalten der 100 von Leber und Nieren nachgeliefert wird. Das selbe beim Insulin, wobei beim eigenen genau so wie beim Zucker noch dazu kommt, dass ein mehr oder weniger großer Teil davon nie direkt über die Leber hinaus gelangt.
Nichts ist bislang bekannt, was die Hausnummer 100 oder irgend eine andere BZ-Höhe aufrecht erhält. Ok, ich kann sie mit Insulin z.B. auf 80 senken. Aber warum ist sie bei mir nicht bei 80 geblieben, als meine eigene Insulin-Ausgabe dafür noch locker gelangt hat? Weil die Leber da immer noch mehr Zucker ausgegeben hat, heißt es z.B. Aber doch nicht von sich aus, sondern sie hat dafür den Glukagon-Befehl von den Alpha-Zellen meines Pankreas gekriegt. Und woher hatten die Alphas den Befehl zur vermehrten Glukagon-Ausgabe? -
Fragen über Fragen, die wir nicht beantworten können und einstweilen offenbar nirgendwo beantwortet kriegen. Wir Betroffene können einstweilen nur das Beste aus den bisherigen Erkenntnissen machen und unseren BZ mit den verfügbaren Mitteln so gesund wie möglich steuern :(
Bisdann, Jürgen
Wenn die Zuckerverwertung gestört wäre, würde das bedeuten, dass die Zellen Glukose nicht mehr in ausreichender Menge als Treibstoff nutzen können, wie beim Typ1, wenn der mit Glukose-Mangel in den Zellen so schnell auf die Produktion von Ketonen umstellt, dass die Zellen mit ihrer Umstellung auf die Ketone-Verwertung nicht nachkommen und es zur sogenannten Ketoazidose kommt.
Aber beim Typ2 gibt es trotz allen Insulinresistenz-Gelabers keinen solchen Versorgungsmangel der Zellen mit Glukose. Komisch, oder? -
am 29.12.2012 22:46:03
hjt_Jürgen schrieb:
Nichts ist bislang bekannt, was die Hausnummer 100 oder irgend eine andere BZ-Höhe aufrecht erhält. Ok, ich kann sie mit Insulin z.B. auf 80 senken. Aber warum ist sie bei mir nicht bei 80 geblieben, als meine eigene Insulin-Ausgabe dafür noch locker gelangt hat? Weil die Leber da immer noch mehr Zucker ausgegeben hat, heißt es z.B. Aber doch nicht von sich aus, sondern sie hat dafür den Glukagon-Befehl von den Alpha-Zellen meines Pankreas gekriegt. Und woher hatten die Alphas den Befehl zur vermehrten Glukagon-Ausgabe?
Heisst es, heisst es. Genau dieser Phrasen-Automatismus geht mir unglaublich auf den Senkel!
Deine Frage oben ist auch meine ewige Kernfrage, gestellt in meinem 1. Post im LOGI-Forum. Und jeder der ertwas Ahnung von Regelsystemen hat, stellt sich zwangsläufig diese Fragen:
1. was verursacht eine Sollwertverschiebung des Betazellenreglers von 60-80 auf 105 (mein Fall)? Solange das reflexartig mit Insulinmangel, oder Begräbnis der Betazellen beantwortet wird, kann es nix werden. Das sind Vermutungen. Und wenn ich auch mal spekulieren darf, möglicherweise ist diese Theorie nahtlos übernommen vom DM1-Geschehen, wo das offensichtlich tatsächlich der Fall ist!
Jetzt habe ich mir den oGTT angesehen: http://de.wikipedia.org/wiki/Oraler_Glukosetoleranztest
Ich glaubs nicht: aus Kostengründen wird das nicht gemacht!!! Kontrolliert 75 g Glukose trinken und 2 oder 3 Messungen. Dabei ergibt doch genau dieser Test ein Bild über die (noch vorhandene) Funktion der Regelung.
Dein obiges Beispiel mit den absoluten Glukosemengen aufgegriffen: 100 mg/dl ergibt 6 g Glukose im Kreislauf. Nach Zuführung von 75 g Glukose ergäbe sich theoretisch eine Konzentration von ca. 1300 mg/dl (Nierenschwelle und Sonstiges unberücksichtigt, aber was hindert mich, beim oGTT auch die Harnglukose zu monitoren??). Nachdem aber gem. WIKI-Tabellen alles > 200 als DM gilt, scheint der Bereich 200 bis 1300 keine diagnostische Bedeutung zu haben. Gemäss den Hausnummern, die herumgeistern, hat man also mit Ergebnis 200 die besagten 80 % der Betazellen verloren --> Insulinmangel!?
hjt_Jürgen schrieb:
Fragen über Fragen, die wir nicht beantworten können und einstweilen offenbar nirgendwo beantwortet kriegen. Wir Betroffene können einstweilen nur das Beste aus den bisherigen Erkenntnissen machen und unseren BZ mit den verfügbaren Mitteln so gesund wie möglich steuern :(
Das schlimmste ist nicht die Tatsache, dass niemand etwas weiss, sondern dass die (angeblichen) Koryphäen immer eine blöde Antwort auf alles zu haben scheinen (fragen Sie ihren Arsch oder Apotheker...) und man sich als Laie und Betroffener im Kreis dreht.
Dein theoretisches Wissen übertrifft sicher das der meisten Hausärzte, aber darf das sein, dass ein Patient mehr weiss?? Wenn Ärzte heute nicht internetaffin sind und nicht ständig die neuesten Erkenntnisse verwerten, haben sie schlechte Karten. Ich muss nicht 10 Jahre med. studiert haben und 10 Jahre in der Uniklinik dem Chefarzt hinterhergehechelt sein, um hier kritische Fragen stellen zu können.
hjt_Jürgen schrieb:
Wenn die Zuckerverwertung gestört wäre, würde das bedeuten, dass die Zellen Glukose nicht mehr in ausreichender Menge als Treibstoff nutzen können, wie beim Typ1, wenn der mit Glukose-Mangel in den Zellen so schnell auf die Produktion von Ketonen umstellt, dass die Zellen mit ihrer Umstellung auf die Ketone-Verwertung nicht nachkommen und es zur sogenannten Ketoazidose kommt.
Aber beim Typ2 gibt es trotz allen Insulinresistenz-Gelabers keinen solchen Versorgungsmangel der Zellen mit Glukose. Komisch, oder?
Verstehe jetzt nicht, dass Du den Begriff "Zuckerverwertungsstörung" negierst. Damit meine ich lediglich, dass die Zellen trotz Insulinüberangebot zuwenig abnehmen.
Mir erscheint er (zumindest in meinem Fall) als der plausibelste (ob man das als Unterkategorie Insulinresistenz oder sonstige Fehlfunktionen in diesem hochkomplexen Mechanismus des Zellstoffwechsels bezeichnen kann - keine Ahnung).
Fakt ist doch, Blutzucker kann nur über die Zellen mit Hilfe des Insulins "verwertet" werden. Wenn nun genug Insulin da ist und der BZ nicht sinkt - ja was dann?
Leber schüttet zu viel aus oder Verwertungsstörung?
*lol*
Bearbeitet von User am 29.12.2012 23:08:42. Grund: Nicht angegeben -
am 29.12.2012 23:43:29
Moin Insulino,
schrieb:
Verstehe jetzt nicht, dass Du den Begriff "Zuckerverwertungsstörung" negierst. Damit meine ich lediglich, dass die Zellen trotz Insulinüberangebot zuwenig abnehmen.
Wieso sollen die Zellen verpflichtet sein, Glukose aus dem Blut bis zum gesunden BZ abzunehmen, wenn sie offenbar völlig ausreichend versorgt sind?
Der gesunde Ablauf mit mehr Glukose, als als Treibstoff und für die Zwischenspeicherung in der Form von Glycogen gebraucht wird, ist die Umwandlung in Triglyceride und deren Speicherung in den Schwimmhilfen.
Bisdann, Jürgen -
am 29.12.2012 23:51:56
Aha, hab ich da Wissensdefizite? *lol*, wäre ja auch kein Wunder...
Das Geschehen an den Zellmembranen ist also "nachfragegeregelt" und nicht "angebotsorientiert"?
Hast Du vielleicht einen geeigneten Link dazu?
Wenn das so ist, muss ich alles nochmal überdenken. -
Gast
Rang: Gastam 30.12.2012 09:29:21
bitte beim überdenken nicht vergessen,
1. ca 25% des glucoseumsatzes werden vom gehirn verbraucht ! und das gehirn ist das einzige organ das glucose "ohne" insulin verstoffwechseln kann.
2. alles insulin (egal ob eigen oder gespritzt) das sich "im" blutkreislauf befindet (nicht als depot im uhfg, nicht in den ß-zellen) hat eine halbwertzeit von 4,3 minuten, das heißt nach 4,3 minuten ist von einer menge x insulin nur noch die hälfte , nach weiteren 4,3 minuten nur noch 1/4tel vorhanden ! alles ohne daß irgendeine wirkung erreicht wurde.
es wird einfach so abgebaut (enzymatisch-insulinase).
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am 30.12.2012 09:59:00
Hab Euch wieder gefunden, Dank Google.
Diese Art der klugen Auseinandersetzung bringt mir mehr als zu viele Hausfrauengespräche.
Insulino, ich finde, Du hast Deine Lebensumstände noch nicht akzeptiert und meinst immer noch, Du wärst ein Auto an dem man einfach herumschrauben kann.
Das wird so aber nix. Durch diese Diskussion lernst Du ungeheuer viel - ich übrigens auch. Das macht Dich beim Arzt schrecklich unbeliebt, weil Du ihn Z e i t kostest - und die hat er nicht. Andererseits kannst Du dadurch vieles kontrollieren, was wegen Zeitmangel falsch laufen könnte.
Es ist immer gut, vor dem Arztbesuch einen Zettel zu schreiben.
Aber allmählich mußt Du, glaube ich, kapieren, das Dich das Ding Dein Leben lang begleiten wird und wenn der Boandlkramer kommt, dann ist es einfach so.
Ich hab bei meiner Diabetesabklärung vor über 10 Jahren im Schwabinger Krankenhaus beim nächtlichen wandern in der Aidsabteitung ein Schild gefunden, dass mich ganz schön getroffen hat.
ott gebe mir
Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen,
die ich
nicht ändern kann -
Den Mut,
Dinge zu ändern,
Die ich ändern kann –
Und die Weisheit,
Das Eine vom Anderen
zu unterscheiden.
Kann ich Dir empfehlen.
Übrigens, der Apotheker unten im Ärztehaus bekommt für jedes Medikament etwas € 6,50, also bei Deinen drei Medikamenten € 19,50, er hat sich einen BMW bestellt.
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am 30.12.2012 12:18:36
Gast schrieb:
bitte beim überdenken nicht vergessen,
1. ca 25% des glucoseumsatzes werden vom gehirn verbraucht ! und das gehirn ist das einzige organ das glucose "ohne" insulin verstoffwechseln kann.
Ja werter Gast, deswegen hirne ich ständig am "Anschlag", wüsste auch gar nicht, wie ich das noch steigern könnte... *lol*
Gast schrieb:
2. alles insulin (egal ob eigen oder gespritzt) das sich "im" blutkreislauf befindet (nicht als depot im uhfg, nicht in den ß-zellen) hat eine halbwertzeit von 4,3 minuten, das heißt nach 4,3 minuten ist von einer menge x insulin nur noch die hälfte , nach weiteren 4,3 minuten nur noch 1/4tel vorhanden ! alles ohne daß irgendeine wirkung erreicht wurde.
es wird einfach so abgebaut (enzymatisch-insulinase).
Gut dass Du mit der Halbwertzeit kommst, ist mir auch so ein Rätsel:
HWZ Insulin 5 min
Insulinreisedauer vom Unterhautfettgewebe durch Kapillarnetz zum Kreislauf ??
SEA (Spritz-Ess-Abstand) gem. "meinem" Insulinschema 0 - 30 min
Verweildauer des Speisebreis im Magen: http://www.supercoach.de/ern0.htm
Ist vor diesem Hintergrund nicht jede Spritzlocation ausser intravenös sinnlos?? Wie kann ich denn mit einem sofort wirkenden Apidra ein Kartoffel-KH bekämpfen, das 30 min. bis zum Dünndarm braucht?
Wie passt das alles zusammen??
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am 30.12.2012 13:24:33
steini schrieb:
Hab Euch wieder gefunden, Dank Google.
Diese Art der klugen Auseinandersetzung bringt mir mehr als zu viele Hausfrauengespräche.
Hey Steini, Du willst doch nicht etwa behaupten, dass die LOGIstinnen nicht auch ne scharfe Truppe seien?? *lol*
steini schrieb:
Insulino, ich finde, Du hast Deine Lebensumstände noch nicht akzeptiert und meinst immer noch, Du wärst ein Auto an dem man einfach herumschrauben kann.
Selbstverständlich hab ichs nicht akzeptiert, solange ich nicht alle Möglichkeiten ausgelotet habe. Ich bin nicht obrigkeitshörig und sogenannte Eliten beeindrucken mich wenig. Spinat galt doch auch jahrzehntelang als eisenhaltig??
Und zum Thema Autoschrauberei: ich schraub nicht, sondern beklage diese promovierten Hinterhofschrauber, die an meiner Rostlaube fuhrwerken *lolol*
steini schrieb:
Das macht Dich beim Arzt schrecklich unbeliebt, weil Du ihn Z e i t kostest - und die hat er nicht. Andererseits kannst Du dadurch vieles kontrollieren, was wegen Zeitmangel falsch laufen könnte.
Es ist immer gut, vor dem Arztbesuch einen Zettel zu schreiben.
Mit dem unbeliebt hast Du recht, allerdings nicht wegen der Zeit. Im Gegenteil, meine 3 Minuten nutze ich durch konkrete Forderungen, meistens mit Zettel. Unbeliebt werde ich, wenn er sie nicht erfüllt, stattdessen verklausaliert auf die "Leitlinien" verweist...
steini schrieb:
Aber allmählich mußt Du, glaube ich, kapieren, das Dich das Ding Dein Leben lang begleiten wird und wenn der Boandlkramer kommt, dann ist es einfach so.
Ich hab bei meiner Diabetesabklärung vor über 10 Jahren im Schwabinger Krankenhaus beim nächtlichen wandern in der Aidsabteitung ein Schild gefunden, dass mich ganz schön getroffen hat.
ott gebe mir
Gelassenheit,
Dinge hinzunehmen,
die ich
nicht ändern kann -
Den Mut,
Dinge zu ändern,
Die ich ändern kann –
Und die Weisheit,
Das Eine vom Anderen
zu unterscheiden.
Kann ich Dir empfehlen.
Den Boandlkramer hob i fix gegooelt, fesch is er:
http://www.monstersandcritics.de/downloads/downloads/articles2/106391/article_images/image4_1223660770.jpg
Ist der verwandt mit dem Klabautermann?
Und den Spruch kannte ich, wurde schon öfters empfohlen, aber danksche.
Natürlich bekommt er in der AIDS-Abteilung eine besondere Bedeutung, wobei...
Auch bei diesem Thema hatte ich mal eine ziemlich feste Meinung, nämlich die, dass es diese Krankheit in dieser Form nicht geben kann, aber lassen wir das.
steini schrieb:
Übrigens, der Apotheker unten im Ärztehaus bekommt für jedes Medikament etwas € 6,50, also bei Deinen drei Medikamenten € 19,50, er hat sich einen BMW bestellt.
Vermutlich 7-er Serie, mein letzter Besuch brachte einen Umsatz von ca. EUR 400.
Nächstes Mal teste ich http://www.medizinfuchs.de/preisvergleich/bydureon-2mg-plv.%2Blsg.z.herst.e.depot-inj.susp.-12-st-lilly-deutschland-gmbh-pzn-7749882.html
dann simma bei EUR 750.
Tja, wir DM2-er sind was wert auf dem Markt...
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PS: Die SPIEGEL-Leser werden auch immer militanter:
http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/gesundheitsprophylaxe-mit-der-polypille-gegen-alles-vorbeugen-a-872822.html#spCommentsBoxPager
13. Nachdenken über Schulmedizien
derhansel gestern, 19:08 Uhr
Nur ein chronisch kranker Patient ist ein guter Patient – ein profitabler Patient nämlich, der erst absichtlich krank gemacht wird und dann sein Leben lang willkürlich und künstlich abhängig von den Apparaturen, Behandlungs-Methoden und Medikamenten der „wissenschaftlich anerkannten“, offiziellen Schul-„Medizin“ gemacht und gehalten wird. Ein teuflisches, völlig menschenverachtendes Verbrechen mit Methode und System aus niederen Beweggründen: Profitgier.
Bearbeitet von User am 30.12.2012 13:34:54. Grund: PS für Steini -
Gast
Rang: Gastam 30.12.2012 13:34:37
genau deshalb gibt es den sea.
das insulin liegt im uhfg als kleine flüssigkeitskugel vor, und auf der oberfläche wird das insulin zum weitertransport nach und nach abgegeben, daher auch apidra das recht schnell wirkt (auf keinen fall sofort)braucht ungefähr die zeit bis die stärke bis zur glucose durch die darmwand im blut ankommt. da dies eine zeitreaktion ist passt das spritzen in uhfg recht gut mit dem essen überein. das spritzen von insulin iv wird nur zu korrekturen verwendet.
und hat den vorteil der sehr schnellen/sofortigen wirkung, und genauso schnell ist diese wieder weg.
iv spritzen ist nicht einfach, muß geübt werden, ist praktisch nur mit einer spritze möglich.
und belastet die aderwände, birgt bei unsachgemäßer anwendung folgeschäden.
und für ein komplettes essen müßtest du ständig nachspritzen, ist also garnicht möglich.
denn das essen kommt auch über die zeit im blut an. daher benutzen viele für zb pizza und ähnliches sachen, statt kz analog ni bzw kleine mengen nph. -
Gast
Rang: Gastam 30.12.2012 13:50:52
kleine korrektur, spinat galt bei fachleuten nie als eisenhaltig,
der irrtum kommafehler , ist 14 tage später korrigiert worden. vor ca 100 jahren.
daß spinat gesund ist wegen des eisens ist das typische -mal was gehört- weitergeben,
da kann man soviel gegen schreiben wie man will --> schon die oma hats gesagt also stimmt es.
vitamin c hilft nicht bei erkältung, und stärkt auch nicht das immunsystem.
magnesium hilft nicht bei krämpfen.
viel vitamine helfen nicht viel. sind schädlich.
meditonsin hilft nicht bei erkältung.
probiotika dieser seltsame joghurt stärkt nicht das immunsystem.
mit joghurt wird man nicht alt, jedenfalls nicht älter als ohne.
mit knoblauch wird man nicht alt ( aber einsam)
alles sprüche ohne jeden sinn.
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am 30.12.2012 14:02:15
OK, wenn die Insulinentwickler bereits für eine jeweils adequate Freisetzung gesorgt haben, müssen wir uns auch keine Gedanken über Insulin-HWZ machen??
Ich stelle nur eines fest: noch nie ist es mir gelungen, Mahlzeiten mit 6-8 BE so zu spritzen, dass 120 mg/dl nicht überschritten sind. Egal mit welchem SEA. Auf der anderen Seite war der Höchstbolus bisher 12 IE Apidra, vielleicht immer noch zuwenig?
Solange Mickymausportionen von 2 BE im Spiel sind, ist das alles auch kein Problem. Ich dachte halt, wenn man schon die ganze ICT-Spritzerei betreibt, sollten doch wenigstens ein paar KH mehr möglich sein.
Ich bin sicher, mit einer kontinuierlichen Messung wäre das Ziel "nie über 120" möglich.
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am 30.12.2012 15:02:33
Moin Insulino,
6-8 BEs sind meine durchschnittliche Tagesmenge an KHs, weil ich mit mehr mein Gewicht auffällig zu vermehren pflege. Bleiben also für meine normalen Mahlzeiten nur Mickymausportionen von 2 BE ;(
Mein Trick für den gesunden BZ-Verlauf nach 6-8 BEs, für 12-16 spritzen und die noch fehlenden 6-8 BEs dann im Verlauf der folgenden etwa 6 Stunden so nach und nach passend zur BZ-Entwicklung nachessen.
Jeder von uns hat seine Input-Mengengrenze, wenn ein angestrebter Rahmen in der Spitze nicht überschritten werden soll. Alle Mengen darüber hinaus führen auch bei optimalem SEA und für den Auslauf völlig passender Dosierung zwischendurch zu höheren Spitzen, die praktisch nur in der skizzierten Art vermieden werden können. Aber sie können :)
Bisdann, Jürgen
Bearbeitet von User am 30.12.2012 15:03:34. Grund: Nicht angegeben -
Gast
Rang: Gastam 30.12.2012 17:22:50
Dazu möchte ich mal einwerfen, dass die Pens nicht die Insulinmenge freigeben, du man einstellt. Ich kann das prüfen, weil ich mit einem anderen System spritze und dazu in eine entsprechende Ampulle umfülle.
Normalerweise spritze ich 10 oder (wenn ich mal Süßes gegessen habe) 12 IE Langzeitinsulin am Abend. Wenn ich am Pen 10 einstelle, kommen meist 6 IE, manchmal 8 IE heraus. Um 10 IE zu erhalten, stelle ich zwischenzeitlich 14 IE ein, dann passt es meistens. Ganz schwierig ist es, wenn z. B. nur 8 IE herausgekommen sind, die 2 nachzuschießen, das geht so gut wie gar nicht, so kleine Mengen werden nie exakt ausgegeben. Das ist dann ein Geduldsspiel, bei dem ich 4 oder 5 einstelle, wenn ich Glück habe, klappt es.
Vielleicht klappt auch deine Spritzerei deshalb nicht @Insulino.
Schlimm finde ich, dass darüber nie gesprochen wird - und die Pharmaindustrie wohl deshalb keine Notwendigkeit sieht, ihre Pens zu verbessern. -
am 30.12.2012 17:53:31
Moin 21,
ich habe noch nie wirklich darüber nachgedacht, wie viele IEs bei meinem Bolus-Pen raus kommen, wenn ich z.B. 12 einstelle und spritze. Mir genügt, wenn die Spritzmenge gepasst hat, die ich mir mit der 12 einverleibt habe, und ich habe bisher keinen Grund zu der Annahme, dass die Spritzmenge beim selben Pen bei der Einstellung 12 beim nächsten Spritzen erheblich von der gerade gespritzten Menge abweicht.
Weil ich mein Spritzmengen mit meinen Pens ausgetestet habe und entsprechend bei Veränderungen auch überprüfe, spritze ich vielleicht nie die angezeigten, aber meistens die passenden Mengen :)
Bisdann, Jürgen -
am 30.12.2012 19:19:56
@21
Die eventuellen Penungenauigkeiten sehe ich jetzt nicht als das grösste Problem für mich, wie hjt schon ausführte...
Man muss dann halt etwas weiter am Rad drehen. Für DM1 kann das aber essentiell sein, wenn ich lese, dass da mit 1 IE BZ-Senkungen von 50, 80, angeblich bis zu 400 mg/dl bewirkt werden können.
Ich meine, bescheissen tun sie alle, wenns über die Preise nicht mehr geht, dann halt über die Mengen. Ob Hundefutter oder Insulin. *lol*
-
Gast
Rang: Gastam 30.12.2012 19:32:11
die behauptung daß insulinpens ungenaue mengen abgeben, wobei sehr elegant mengen genannt werden, aber vermieden wird auf welcher basis , das alle analysiert wurde,
ist dieser beitrag totaler schwachsinn.
grund, erstens ist die genauigkeit der pens als medizinprodukt gewährleistet, zweitens überprüft ( stiftung warentest), durch forenfachleute überprüft und als gut befunden.
witzigerweise durch millionen von anwendern jeden tag aufs neue getestet und für gut befunden. sogar , pens mit o,5ie einstellung sind voll zufriedenstellend.
also was soll solche unqualifizierte meckerei ?
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Gast
Rang: Gastam 30.12.2012 19:37:21
nachtrag, wenn der meckerposter seine behauptung über die ungenauigkeit der pens bewweisen könnte, wäre morgen ein riesenrückruf auf dem weg, gegen den der toyotarückruf
(der ja noch dazu überflüssig war) in usa nur spiel war. -
Gast
Rang: Gastam 30.12.2012 22:07:14
tja Gast Nr. 24 und 25, Posts wie deine sind für den Fragensteller natürlich immer sehr hilfreich. Das hättest du dir und uns auch sparen können.
Und was meinst du mit "auf welcher Basis"? -
am 30.12.2012 23:03:01
Oooooch, die Gastfreundschaft für meine Gästinnen und Gäste ist nahezu grenzenlos. Diesen Fred darf jeder nach belieben entern, vergewaltigen, maltretieren...
Aber vielleicht gibts von mir doch mal eine Überdosis Insulin, glaube ich nehme da Apidra *lololol*
Das wird verfilmt unter "Der Mörder mit dem Pen", natürlich wirds ein Strassenfeger.
BTW, alle Gästinnen/Gäste sind Mitglied seit: 30.01.2011 und haben sensationellerweise Beiträge: 57,598, weswegen sie auch meine Ehrengäste sind.
Bearbeitet von User am 30.12.2012 23:07:26. Grund: Nicht angegeben