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BZ steigt nur langsam
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am 14.01.2013 09:30:17
Hey,
ich wollte hier mal nachfragen, ob das sonst auch noch jemand kennt.
Manchmal ist es bei mir so, dass ich zB einen BZ von 55 mg/dl habe, mir Traubenzucker reinpfeiff, aber der BZ will und will nicht steigen. EGAL wieviel Traubenzucker ich esse, Cola ich trinke. Unabhängig von der Tageszeit. Heute Früh war es wieder einmal soweit. Ich kann mir das nicht erklären. Habe nun seit über 23 Jahren Diabetes Typ I und seit circa einem halben Jahr kommt das immer häufiger vor. Habe aber NICHTS geändert!!! Warum nimmt mein Körper manchmal den Zucker nicht an? So kommt es mir zumindest vor....es kann bis zu einer Stunde dauern, bis der Zucker dann laaaangsam steigt.....hernach geht dann die volle Ladung ins Blut und ich hab natürlich dann einen hohen BZ.
Wie gesagt, das passiert alle paar Wochen mal, unabhängig von allen Einflüssen, einfach so. Ich kann mir das nicht erklären, weil mein Körper sonst immer SOFORT auf Traubenzucker, Cola und Co reagiert, also innerhalb von 2 bis 5 Minuten.
Viele Grüße,
Jacky
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am 14.01.2013 12:02:45
Moin Jacky,
im Zeitrahmen von 2 bis eher 5 Minuten wirkt intravenös eingefüllte Glukose.
Oral zugeführte braucht normal schon 20-30 Minuten bis zu ihrer ersten messbaren Wirkung. Was Du hier beklagst, ist also die ganz normale Täfelchenwirkung.
Bisdann, Jürgen -
am 14.01.2013 12:52:54
hjt_Jürgen schrieb:
Moin Jacky,
im Zeitrahmen von 2 bis eher 5 Minuten wirkt intravenös eingefüllte Glukose.
Oral zugeführte braucht normal schon 20-30 Minuten bis zu ihrer ersten messbaren Wirkung. Was Du hier beklagst, ist also die ganz normale Täfelchenwirkung.
Bisdann, Jürgen
äääääääähm nein, so ist das nicht! Nach Einnahme von Traubenzucker oder Cola etc, steigt der BZ bereits im Normalfall nach 2-3 Minuten. Kann sich unter Umständen natürlich auch verzögern, sollte aber eine Ausnahme sein und 20 - 30 Minuten ist definitiv eine Fehlinformation........ Oder stell einen Link, der das belegt.
Und ich habe bereits seit 23 Jahren Diabetes und konnte bislang IMMER beobachten, dass der BZ sehr schnell ansteigt nach Einnahme von Zucker.
Dennoch danke für Deine Antwort.
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Gast
Rang: Gastam 14.01.2013 14:26:53
Ähm, an 20 bis 30 Minuten Wirkungsdauer für Glucose bei DM1 kann ich auch nichts normal finden. Bei einem heftigen Unterzucker können 20 bis 30 Minuten 20 bis 30 Minuten zu viel sein. Was sagt denn Der Diabetologe dazu? -
Gast
Rang: Gastam 14.01.2013 14:35:34
Google mal "Gastroparese" oder auch "Magenlähmung". Kommt des öfteren bei Diabetes vor. Vielleicht hat es damit was zu tun?1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 14.01.2013 15:04:48
Moinmoin,
son Täfelchen wirkt normal nicht im Mund und nicht in der Speiseröhre und nicht im Magen. Durch den muss es auch noch komplett durch, um dann durch die Dünndarmwand via Pfortader in den Blutkreislauf aufgenommen zu werden. So viel Zeit muss auch ohne Magenentleerungsstörung schon sein, wenn man sich zu viel Insulin einverleibt hat.
Was das jetzt mit der Dauer der Club-Zugehörigkeit oder dem Diabetes-Typ zu tun hat, will sich mir nicht erschließen.
So gut 2 Minuten dauert das Aufwachen bei intravenösem Einfüllen vom Rettungs-Sani (übrigens völlig gleich bei Typ1 und Typ2) wenigstens, denn auch so ohne Umweg über den oralen Einfülltrakt direkt im Blut muss die Glukose ja erstmal die Runde durch den Körper machen und die schlafenden Zellen wachküssen ;)
Bisdann, Jürgen
Bearbeitet von User am 14.01.2013 15:07:14. Grund: Nicht angegeben -
am 14.01.2013 16:30:02
hjt_Jürgen schrieb:
Moinmoin,
son Täfelchen wirkt normal nicht im Mund und nicht in der Speiseröhre und nicht im Magen. Durch den muss es auch noch komplett durch, um dann durch die Dünndarmwand via Pfortader in den Blutkreislauf aufgenommen zu werden. So viel Zeit muss auch ohne Magenentleerungsstörung schon sein, wenn man sich zu viel Insulin einverleibt hat.
Was das jetzt mit der Dauer der Club-Zugehörigkeit oder dem Diabetes-Typ zu tun hat, will sich mir nicht erschließen.
So gut 2 Minuten dauert das Aufwachen bei intravenösem Einfüllen vom Rettungs-Sani (übrigens völlig gleich bei Typ1 und Typ2) wenigstens, denn auch so ohne Umweg über den oralen Einfülltrakt direkt im Blut muss die Glukose ja erstmal die Runde durch den Körper machen und die schlafenden Zellen wachküssen ;)
Bisdann, Jürgen
Kohlenhydrate werden zu einem gewissen Teil bereits durch den Speichel zersetzt (Amylase) und gehen direkt in die Blutbahn. Ich habe die Dauer der Erkrankung dazugeschrieben, um zu vermitteln, dass diese Anormalität dieser Situation erst seit dem letzten halben Jahr aufgetreten ist. Ich habe zudem nicht zuviel Insulin verabreicht, hatte mich heute morgen noch gar nicht gespritzt gehabt. Die letzte Injektion erfolgte um 17 Uhr des Vorabends zum Essen. Hernach wurde der BZ noch einmal nach dem Essen gemessen und vor dem Schlafengehen. War jeweils absolut normal, so wie ich das eben SEIT 23 JAHREN kenne. Was meine Situation jetzt mit "dem Aufwachen bei intravenösem Einfüllen...." zu tun hat, ist mir nicht ersichtlich. Ich war nicht im Koma. Und man kann das Einsetzen der Wirkung von Traumenzucker/Glucose nicht anhand dieses Beispiels messen, sorry. Wenn ich versuchsweise meinen BZ während einer Hypo mehrfach gemessen habe, stellte ich eine leichte Steigerung (von zB 40 mg/dl auf 55 mg/dl) innerhalb zwei bis drei Minuten fest. Nach spätestens 10 Min ist NORMALERWEISE, nach ausreichender Verabreichung von Trauben- oder sonstigem reinen Zucker, JEDE Hypo überwunden und der BZ befindet sich wieder im Normbereich. Da dies bei mir heute und vor ein paar Tagen und Wochen jedoch ab und an komischerweise nicht so passierte, bin ich eben irritiert, WARUM funkt das nicht, so wie immer?
Ich weiß nicht, ob Du Diabetiker bist, Jürgen. Wenn ja, dann würde ich mir an Deiner Stelle etwas Sorgen machen, wenn Dein BZ nach einer Unterzuckerung erst nach ca 20-30 Min steigt. Falls Du kein Diabetiker bist, würde ich sagen, dass Du erst recherchierst und Dir Erfahrungswerte von Diabetikern einholst, bevor Du solche Dinge schreibst. Auch wenn im Internet immer irgenwas TOLLES steht, wie es zu laufen hat mit einer Erkrankung, Syptomen etc, muss das nicht immer der Realität entsprechen. Diabetes ist nicht gleich Diabetes! JEDER wird individuell eingestellt. Im I-net stehen Richtwerte, die enorm abweichen können, nur so zur Info ;-)
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am 14.01.2013 16:34:43
Gast schrieb:
Google mal "Gastroparese" oder auch "Magenlähmung". Kommt des öfteren bei Diabetes vor. Vielleicht hat es damit was zu tun?
danke für den Tipp :-) -
Gast
Rang: Gastam 14.01.2013 16:38:57
Hallo Jürgen,
du solltest nicht bei jedem davon ausgehen, dass er keine Ahnung hat von Diabetes. Die TE hat seit 23 Jahren Typ 1 und vermutlich extrem viel Erfahrung mit Hypos und deren Bekämpfung. Wenn es auf einmal anders ist, als es die 20 Jahre davor war, dann ist das nicht "normal" wie du behauptest. Außerdem hast du ja offensichtlich keine große Erfahrung mit Hypos, du erzählst einem ja immer, wie perfekt deine Werte sind.
Wenn deiner Meinung alle anderen widersprechen, dann solltest du vielleicht nicht so sehr darauf pochen, sondern erst mal drüber nachdenken, ob du dich nicht vielleicht doch geirrt haben könntest. -
am 14.01.2013 16:42:16
Gast schrieb:
Ähm, an 20 bis 30 Minuten Wirkungsdauer für Glucose bei DM1 kann ich auch nichts normal finden. Bei einem heftigen Unterzucker können 20 bis 30 Minuten 20 bis 30 Minuten zu viel sein. Was sagt denn Der Diabetologe dazu?
Hab heute mit dem Diabetologen gesprochen, er konnte sich das auch nicht wirklich erklären. Er meinte, selbst wenn ich jetzt irgendwas mit dem Magen/Darm haben sollte, der Zucker dennoch normal vom Körper aufgenommen werden müsste....... Das dachte ich mir schon.
Wie gesagt, sehr strange, bin mit meiner Weisheit am Ende....