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DMP Zwang
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Gast
Rang: Gastam 15.11.2011 19:20:39
wenn du mal die folgen von schlamperei bedenkst ist es absolut sinnvoll und nützlich die 3 monatsfrist zu setzen.
soll heißen vertrauen ist gut kontrolle ist besser, da es um deine -gesunde- zukunft geht ist es völlig ok.
auch wenn die teilnahme am dmp freiwillig ist, und der arzt sagt ohne dmp gehen sie woanders hin, und dann ? es gibt keine behandlungspflicht.
für mich liegt der positive sinn vom dmp nicht in bürokratiie,statistik , und dem anderen kram sondern im tritt , und den benötigen viele,
übrigens was irgendwelche vereine / organisationen wissen, ollen oder nicht ist völlig egal. daher ist auch die nachfrage bei der kk überflüssig die wissen nichts. -
Gast
Rang: Gastam 15.11.2011 20:18:04
Das das dmp schlecht ist hab ich nie gesagt, es geht mir nur um die Dreistigkeit die Patienten zu erpressen dort teilzunehmen. Denn den Patienten ihre Medikamente zu verweigern ist nicht rechtens und wie ihr wisst ganz bestimmt nicht lustig, mir wurde damals meine Rezepte verweigert und ich hatte 2 Tage kein Insulin und habe mir wegen Blut übersäuerung an einem Tag 13 Kilo aus dem Leib erbrochen und bin auf der Intensivstation gelandet.
Nochmal mache ich das bestimmt nicht. Ich lasse mir mein Insulin nicht verweigern.
Gruß marcel -
Gast
Rang: Gast -
Gast
Rang: Gastam 20.11.2011 23:36:43
Ob er Märchen erzählt, weiss ich nicht, aber er erzählt Sachen, wo sich jeder mündige Bürger die Haare rauft:
schrieb:
mir wurde damals meine Rezepte verweigert und ich hatte 2 Tage kein Insulin und habe mir wegen Blut übersäuerung an einem Tag 13 Kilo aus dem Leib erbrochen und bin auf der Intensivstation gelandet. Nochmal mache ich das bestimmt nicht. Ich lasse mir mein Insulin nicht verweigern.
Wer so knapp bemessen mit seinem Insulin umgeht, macht den ersten Fehler (versuche gerade nachzuvollziehen, was er sonntags getan hätte, wenn ihm die Ampulle zerbrochen wäre...). Wer, anstatt sofort ins KH zu gehen, erst 2 Tage wartet, macht den zweiten Fehler. Und wer sich an einen Arzt wegen dringend benötigter Medis "bindet", um dann zu merken, dass er dort "erpresst" wird, macht den dritten Fehler. Es gibt bezgl. DMP klare Regelungen, an die sich auch Ärzte zu halten haben (wenn nicht freut sich die Ärztekammer über Nachricht!)... -
am 23.11.2011 16:56:01
Bei mir war das völlig unkompliziert. Mein Arzt hat mir erklärt, wie das funktioniert und mir freigestellt, ob ich beitreten will. Ich bin eingetreten, da ich 40€/Jahr spare und in nächster Zeit sowieso alle 3 Monate mein Blut kontrollieren lasse. Auch wegen einer Schilddrüsenunterfunktion, die auch noch eingestellt wird. Die Krankenkasse bekommt doch sowieso mit, was mit ihren Patienten los ist, denn sie bekommt die Arztrechnungen plus die Rezepte. Daß mit der obligatorischen Blutuntersuchung alle 3 Monate etwas Druck verbunden ist, ist klar. Aber letztlich kommt dieser kleine Beitrag an Selbstdisziplin gerade bei Diabetes allen Beteiligten zu gute: Beim Patient weniger Folgeschäden, und bei der Kasse weniger Kosten. Also eine Win-Win-Situation. Man muß auch sehen: Auch der Arzt ist durch das DMP etwas unter Druck, denn es wird ja auch verfolgt, ob seine Therapie funktioniert. Insofern sitzen Arzt und Patient im gleichen Boot.
Viele Grüße
Horst -
Gast
Rang: Gastam 29.01.2014 07:58:41
Na Ja.
Klar wenn man Teilnimmt ist es logisch unkompliziert, dann macht man ja was die wollen.
Heute gibt es ja die Praxisgebühr nicht mehr und somit ist auch dieser „Vorteil“ dahin.
Ich finde es Pervers wie mit einem umgegangen wird, wenn man nicht teilnimmt.
Das neue Erdinger Diabetes Zentrum, welches zu Ismaning gehört ist hier sehr Extrem. Ich habe sogar schriftlich dass die mich nicht als Patienten wollen, weil ich nicht am Programm teilnehmen möchte.
Hallo!!!!!!! Wo sind wir?????
Ich kläre gerade ob nun mein Hausarzt die Sache übernimmt ohne Programm.
Ebenso werde ich eine Beschwerde an die Ärztekammer schicken, so was kann nicht OK sein.
Klar, für Leute, welche die Unterstützung und den "Zwang" brauchen mag das gut sein, aber für mich, mit einem HbA1c von unter 6 als Typ 1 ist das nicht nötig.
Ich bin perfekt eingestellt und auch geschult, wenn ich Zweifel habe frage ich selbst nach und reihe dann die Aussage ein ob die wirklich passt.
Zudem musste ich die ganzen Jahre leider feststellen, dass die Diabetologen leider nur Ihre Schulmedizin kennen und das war es. Ich hab lange Zeit jedes Mal gehört, "was soll ich Ihnen erzählen.... bei den Werten"
Was soll ich dann dort?
Warum soll ich die Zeit rausschmeißen, die hab ich am allerwenigsten.
Grundsätzlich sei gesagt, traue nie der Aussage eines Arztes blind, hinterfrage diese immer, auch wenn sie Richtig ist, erst wenn Du selbst auch der Meinung bist, dann nimm sie an.
Klar das mögen die Herren in Weiß nicht, aber ich traue niemandem blind.
Wenn ich so arbeiten würde wie die Ärzte dann wäre ich schon lange Pleite.
Versteht mich richtig, ich spreche hier nur von den Selbstherrlichen, welche meinen alles besser zu wissen und einen auch noch erpressen wollen. Leider ist der schwarze Fleck auf der weißen Hose immer präsent, auch wenn er nicht die ganze Hose bedeckt.
Ich hasse Flecken.....