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  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 17
    Mitglied seit: 27.12.2012
    am 20.04.2013 06:36:53
    Kurze Beschreibung von meinem Diabetes verlauf:
    Dezember 2012 Zucker gemessen (meine Frau seit 20 Jahren Diabetikerin) einen Wert von über 400, zum Hausarzt Urin und Blut abgenommen, Hb1c von 10,1
    Hausarzt verschreibt Medformin und gibt Überweisung zur Diabetologin, Diabetologin zapft wieder Blut ab und verschreibt mir auch noch Xelevia. 5 Tage nach der ersten Einnahme von Medformin waren meine Werte wieder komplett normal, natürlich die Ernährung etwas umgestellt, Termin im Januar wurde mir dann gesagt ich hätte doch kein Typ2 sondern einen Typ 1 da meine Antikörper viel zu hoch sind und auch die anderen Werte ganz klar Typ 1 sagen. Da hatten die Ärzte das erste Fragezeichen auf der Stirn  Sollte aber erst einmal so weitermachen Nächster Termin im März: Hb1c von 5,6
    Aktueller Stand: nehme ½ Medformin und ½ Xelevia , Nüchternwert zwischen 80 und 90 (Ausnahme: esse abends (nach 20:00 Uhr) noch Süß bzw. Chips dann Wert bis 100, Frühstück (5:00) 3 bis 4 Brote nach 1 Stunde Werte um die 110 oder auch tiefer und nach 2 Stunde um die 100, geht es dann auf 10:00 Uhr zu geht er weiter runter, besonders wenn ich mich auf der Arbeit bewege. Hatte dieses Jahr genau 2 hohe Wert (160-180) (meine Frau hat mich ausgelacht) Wenn ich nun meine Messungen sehe, wird der nächste Hb1c im Mai noch tiefer sein. Achja,ich habe Insulin bekommen, habe es auch schon 1mal benutzt ( 2 Einheiten) nach einer externen Schulung, da viele ungesunde Sachen gegessen ……..ende vom Lied unterzuckert. Fazit mir geht es gut, war noch nie so fit und ausgeglichen und die Ärzte haben so etwas noch nie gesehen…das war jetzt die kurze Beschreibung 
  • Gast

    Rang: Gast
    am 20.04.2013 09:56:33
    dann solltest du mal zu einem kompetenten arzt gehen !
    was ist an deinem verlauf ungewöhnlich ?
    daß diabetes keine infektionskrankheit ist die nach einem "programm" abläuft ist ja nicht seit gestern bekannt.
    daß mischmedikation - metformin, xelevia, und insulin eine unübersichtliche wirkung haben
    sollten ärzte auch wissen.
    was verstehst du unter unterzuckert, die 60 sind doch überhaupt nix, das haben manche gesunde jeden tag.
    was bei dir interessant zur abschätzung der funktion wäre ist c-peptid-nüchtern, c-peptid nach leichter provokation.
    trotzdem ist ein diabetologe der sich srändig wundert wenn er einen lada behandelt einfach inkompetent.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 5070
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 20.04.2013 18:28:34
    Hallo Udo,

    schön dass du deinen Diabetes z.Zt. perfekt im Griff hast. Wenn es wirklich Typ1 bzw. LADA ist, dann wird das nicht für immer so bleiben. Ich drück dir die Daumen für eine lange Remissionsphase.

    Ansonsten stimme ich meinem Vorredner zu und tippe auf Inkompetenz bei deinen Ärzten. OADs haben bei Typ1-Diabetes und LADA absolut nichts zu suchen (und wenn sie wirken, dann ist es nicht Typ1). Eine halbe Metformin, ich vermute mal 500 mg entfaltet außerdem so wenig Wirkung, dass du die getrost auch weglassen kannst. Der DDP4-Hemmer Xelevia wirkt ebenfalls entweder mit der vorgesehenen Dosis von 100 mg oder gar nicht. Eine halbe Xelivia zu nehmen ist ziemlich sinnlos. Lass die Tabletten weg und gönne deiner BSD lieber die Unterstützung mit einem Langzeitinsulin. Natürlich musst du das so dosieren, dass du keine gefährlichen Unterzuckerungen bekommst. Aber im Gegensatz zu einer Minidosis Tabletten kann eine Minidosis Insulin sehr hilfreich sein, besonders wenn es um eine Verlängerung der Remissionsphase geht.

    Beste Grüße, Rainer
  • Gast

    Rang: Gast
    am 22.04.2013 06:08:18
    Hallo,
    gibt es beim Diabetes wirklich nur schwarz und weiß? Ich habe eine Freundin, die hat seit 20 Jahren Diabetes, mit einem Hb1c von 5,7 bis 6,2. Sie benötigt im Winter max. 10 Einheiten pro Tag und im Sommer um die 6 Einheiten, plus nachts 2 Einheiten Langzeitinsulin. Sie passt auch in keine Schublade, oder?
    Sie sagt immer, jeder Körper reagiert anders und es hat auch viel mit der Psyche zutun, geht es ihr gut, braucht sie weniger und geht es ihr schlecht braucht sie etwas mehr.
    Sie sagt immer: "Diabetes bedeutet, die Süße des Lebens nicht genießen zu können".
  • Gast

    Rang: Gast
    am 22.04.2013 08:48:20
    das war genau das was die zwei vorschreibenden gesagt haben , es gibt keine schubladen,
    daher müssen die docs kompetent sein sonst wundern die sich ständig.
    die freundin die mit 6ie im sommer auskommt hat keinen t1 das wiederum gibt es nicht ,
    die 2 ie langzeitinsulin sind natürlich völlig sinnlos, denn zei ie egal ob nph oder levemir
    wirken so wie normalinsulin.
    weshalb die allerdings die süße des lebens nicht genießen kann ist völlig absurd, der fehlt ne schulung, denn dafür hat sie ja das insulin. die zeiten wo diabetiker keinen zucker essen sollten sind ja zum glück seit jehrzehnten vorbei, war sowieso eine erfindung.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 22.04.2013 10:19:56
    ... die Süsses des Lebens bedeutet, doch nur das viele Diabetiker das Leben nicht geniessen können, und das hat nichts mit dem Zucker zutun! Ich finde das liest man hier auch ganz oft zwischen den Zeilen, wie verbittert hier teilweise geantwortet und geschrieben wird .......... meine persönliche Meinung!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 22.04.2013 12:26:37
    heute eigentlich kein grund verbittert zu sein, bloß wegen dem diabetes.
    wichtig ist know how, und ansonsten gibts doch keine einschränkungen, schön ich kann nicht pikot werden, aber wenn man sich mal mit ehrlichen offenen augen umschaut, muß man erkennen, im verhältnis zu vielen mit echten problemen, ist die stoffwechselstörung recht gut zu händeln.