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Rheuma
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Gast
Rang: Gastam 15.05.2013 21:21:35
Hallo
Meine Schwiegermutter hat schon lange Diabetes, leider auch an Fibromyalgie und vielen anderen Dingen.(Probleme mit den Augen, Hüft OP steht an, geht aber nicht wegen den schlechten Blutwerten)
Das Schlimmste ist das sie über einen sehr langen Zeitraum schon viel zu hohe Werte hat und schon zufrieden ist wenn es " nur " 250 sind. Ich glaube sie müßte dringend mal in eine Klinik oder eine Rehaeinrichtung um all diese Dinge in den Griff zu bekommen, die ständigen Entzündungen im Körper lassen es gar nicht zu das ihre Blutwerte in Ordnung sind. Aber wo kann man da anfangen.
Ich finde im Internet nichts, habe auch von Diabetes keine Ahnung, ich weiß nur das sie mal stationär aufgenommen werden müßte wo man den Mensch von Kopf bis Fuß betrachtet und dann mal neue Verhaltensweisen, bzgl. Essen/Bewegung eintrainiert und auch die anderen Krankheiten behandelt. Wer weiß Rat ???
VIelen Dank
Barbara Martina -
Gast
Rang: Gastam 15.05.2013 22:07:31
da gibt es ne menge möglichkeiten zuerst sollte man die Ernährung umstellen da geht man am besten zu einer Diätassistentin/Ernährungsberater (gibt es in jedem Krankenhaus) oder gleich zu einer Diabetesberaterin/Diabetologe veranlasst da am besten eine Diabetesberatung oder Diabetesschulung die macht dann auch Ernährungs-, Verhaltens- und Bewegungstherapie. Am Ende muss es jeder selber Wissen ob er was an seinem Verhalten ändert oder nicht einem sollte jedoch bewusst sein das Diabetes extreme Spätfolgen hat und wenn man seine Ernährung nicht umstellt fordert man diese gerade zu herraus. Und dir sollte auch klar sein das Diabetes erblich ist jedenfalls der Typ 2 und das deshalb auch du auf dein Gewicht, bewegung und deine Ernährung achten solltest falls die bei dir nicht so optimal ist des weis ich ja nicht -
Gast
Rang: Gastam 15.05.2013 22:16:45
Hallo ,
nein darum geht es nicht, das ist doch meine Schwiegermutter ! die kann es mir nicht vererben. Ernährungsberatung und so weiter hat sie alles schon ein paar mal gemacht.
Sie hat ja schon lange Diabetes, seit sie aber auch noch dieses Rheuma etc. hat, bekommt sie es einfach nicht mehr in den Griff, bzw. sind es einfach zuviele Baustellen. Daher die Frage welches Krankenhaus oder welche Rehaklinik ist auf so etwas spezialisiert, Diabetes und eben andere Krankheiten, die das Einstellen des Insulins schwierig machen und den Mensch mal als Ganzes betrachten
Barbara
P.S. und natürlich sind ihr die Spätfolgen bekannt, aber ich glaube sie weiß einfach nicht mehr wo sie anfangen soll -
Gast
Rang: Gastam 15.05.2013 22:40:05
Hallo Barbara Martina,
wo seid ihr denn zu Hause? Dann kann man euch vielleicht besser einen Rat geben.
Grundsätzlich denke ich, sollte die nächste Universitätsklinik ein guter Ansprechpartner sein.
Alles Gute! -
Gast
Rang: Gastam 15.05.2013 22:56:21
aso dacht des währ die Mutter. wenn sie schon ernährungsberatung hatte wieso dann änderung des ernährungsverhaltens ich mein dann müsste sie es ja schon wissen und dann liegt es an ihr. Und ernährungsberatung weger Rheuma? Also mir fällt jetzt kein Krankhaus ein was besonders spezialisiert ist auf Diabetes, ist schließlich keine seltene krankheit und so ziehmlich jedes Krankhaus hat eine Diabetesberatung. Also mein Tip währe such dir ein Krankhaus aus was allg. einen guten ruf hat und sollte sich hauptsächlich von diabetesberatern oDer Diabetologen behandeln lassen da die auf dem gebiet einfach mehr wissen als Ärzte. Sie könnte auch in eine uni klinik gehen weil bei dennen spielt zeit und Geld keine Rolle oder die andere Möglichkeit währe Stoffwechselzentrum. Reha währ sicher nicht schlecht des muss sie aber dann bei der Kasse beantragen.
Ich weis ja nicht was sie auser Rheuma noch so für Krankheiten hat aber so ganz generell gesehen würd ich jetzt sagen Ernährung: meiden von Arachidonsäurereichen Lebensmitteln Mediterane Kost Viele Pflanzliche Öle Und fettreiche Fische (Hering, lachs, Thunfisch, Markrelle) da die viel Omega 3 Fettsäuren enthalten was bewirkt das die Entzündungen bei rheuma gelindert werden also man nicht mehr so viele schmerzen hat und nicht mehr so unter bewegungseinschränkung leidet dadurch kann man sich wieder mehr bewegen und bewegung hat einen positiven einfluss auf den Blutzuckerspiegel. -
Gast
Rang: Gastam 16.05.2013 07:17:52
Hallo
Danke für eure Antworten, wir wohnen in der Nähe von Worms.
sie nimmt Cortison, hat schlimme Rückenschmerzen, die Hüften sind kaputt, Bewegung tut weh, Fibromyalgie....., Übergewicht durch Cortison und mangelnde Bewegung (wegen den Schmerzen)
das sind die Dinge die ich weiß.
Falls sie in eine Uniklinik geht, Mainz ist ja bei uns in der Nähe, muß ihr wohl der Hausarzt eine Einweisung schreiben, geht das so einfach ? ich dachte halt eine richtig gute Kurklinik wäre das Beste, aber welche....
barbara -
Gast
Rang: Gastam 16.05.2013 09:17:17
wer wie deine schwiegermutter rheuma/fibromyalgie hat und cotisonschübe in unterschiedlicher dosierung bekommt, "kann" ohne erfahrung und wissen nicht mit insulin gegensteuern. es gibt eine tabelle im netz wie man das insulin dosieren soll im verhältnis zu den cortison mengen und sorten.
http://www.INSULINER.de/insublog/wordpress/wp-content/uploads/2012/03/Cortison-3-2012.pdf
eine richtige schulung in althausen würde sie körperlich nicht durchstehen , aber die frage nach einer kurzeinweisung (cortison - insulin) könntet ihr mal stellen
(gogeln -diabetesdorfalthausen)
ratschläge zu sport sind für rheuma fibromyalgie patienten wenig nützlich.
nochmal, die schwankenden und zu hohen bz werte sind nicht auf irgendwelche ernährungs fehler zurückzuführen. hängen eindeutig mit 1. entzündung und 2. cortison zusammen -
am 16.05.2013 09:59:02
Vielen Dank für deinen sachlichen Beitrag.
Es ärgert mich immer wieder, daß ständig das Ammenmärchen verbreitet wird, man könnte seinen Diabetes durch Ernährung steuern. Besonders wenn man noch andere Krankeheiten hat und schon lange Diabetes, ist das ein Ding der Unmöglichkeit. Man kann nicht davon ausgehen, daß jeder Diabetiker sich hauptsächlich von Sahnetorte und Schweinshaxn ernährt. Mich beschleicht immer der Verdacht, daß Leute die so sehr auf der Ernährung rumhacken, ihre Weisheiten aus den Medien beziehen und selbst gar keine Diabetiker sind. -
Gast
Rang: Gastam 16.05.2013 10:25:20
Hallo Barbara,
nein, erst mal nicht stationär in die Uniklinik, sondern in die Stoffwechselambulanz. Dafür braucht sie nur eine Überweisung, wie zum Facharzt auch. Alles weitere wird dann dort entschieden, evtl. auch eine Einweisung. -
Gast
Rang: Gastam 16.05.2013 11:01:10
welche stoffwechselambulanz hat schon das wissen um cortison und bz werte ?
selbst viele kliniken sind da meist überfordert oder wissen es nicht. -
Gast
Rang: Gastam 16.05.2013 12:08:42
Wenn nicht die Stoffwechselambulanz einer Uni-Klinik, wer dann???
Sorry, ich vergaß - die User hier wissen selbstverständlich mehr als alle Ärzte - soll die Schwiegermutter doch besser zu dir kommen @Gast - oder wie meinst du dein Posting? -
am 16.05.2013 13:12:33
Ich wundere mich auch.
Vielleicht weiß er nicht, was eine Stoffwechselambulanz ist. -
am 16.05.2013 13:18:46
Hallo Barbara,
deine Schwiegermutter muss auf jeden Fall mit Ihrem Diabetes zu einem Diabetologen gehen. Allerdings gibt es auch unter denen noch genügend, die mit komplizierteren Situationen schnell überfordert sind. Die besten Anlaufstellen sind häufig die diabetologischen Schwerpunktpraxen. Wenn ihr eine in erreichbarer Entfernung habt, dann geht unabhängig von allen anderen Bemühungen zur Behandlung des Diabetes dort hin.
Für eine Reha zu Ernährung und Diabetes kann ich dir die Rehaklinik Überruh in Isny wärmstens empfehlen. Ob die auch mit den anderen Krankheiten gut zerchtkommen kann ich dir nicht sagen. Ruf doch einfach mal an und erfrage es.
LG Rainer -
Gast
Rang: Gastam 16.05.2013 14:08:00
Hallo an Alle
Vielen Dank, damit kann ich schon eine Menge anfangen, ich drucke mal alle Infos aus und gebe sie meiner Schwiegermutter
Barbara -
Gast
Rang: Gastam 16.05.2013 14:15:09
Hallo Rainer
ja sie ist seit ein paar Jahren in einer diabetologischen Schwerpunktpraxis, aber dort ist es total chaotisch, stundenlange Wartezeiten, am Telefon kaum jemand zu erreichen, der Arzt sagt immer nur mehr spritzen, das bringt leider gar nichts.
Ich google jetzt noch mal nach anderen Praxen in unserer Gegend, vielleicht finde ich etwas besseres lg Barbara -
am 16.05.2013 15:17:43
Hallo Barbara,
das klingt nicht gerade nach Kompetenz. Wenn möglich, dann sollte sie unbedingt wechseln.
Die aufgebaute Insulinresistenz kann sie nur durch eine zeitlich begrenzte Reduzierung der KH durchbrechen. Dafür wäre eine Reha in Isny goldrichtig. Vielleicht bekommt sie dazu auch Hilfe bei einem anderen Diabetologen oder in einer Stoffwechselpraxis. Ich drück euch die Daumen.
LG Rainer -
Gast
Rang: Gastam 16.05.2013 18:14:16
Hallo Rainer,
Das sind für mich böhmische Dörfer, was bedeutet KH ?
Vielen Dank für die Tipps
Barbara -
am 16.05.2013 18:49:14
Gast schrieb:
Hallo Rainer,
Das sind für mich böhmische Dörfer, was bedeutet KH ?
Vielen Dank für die Tipps
Barbara
Kohlenhydrate
Bearbeitet von User am 16.05.2013 18:52:18. Grund: Nicht angegeben -
Gast
Rang: Gastam 16.05.2013 20:28:07
und schon wieder fängt alle mit der ernährung an, die frau bekommt hochdosiertes cortison,
da steigt der bz auch ohne eas zu essen.
und so komisch wies klingt der arzt hatte recht mit dem rat mehr zu spritzen, was anderes gibt es garnicht. bei einigen cortisonsorten und mengen muß man bis zum dreifachen des normalen spritzen, lest den og link einfach mal durch,
mit dem ernährungsgefasel werden die leute schuldbewust gemacht nicht gesund.
natürlich gibts nen haufen ärzte die null durchblick haben. gerade mit cortison und bz. -
Gast
Rang: Gastam 16.05.2013 21:58:16
Hallo Barbara,
bei so vielfältigen Problemen und Medikationen, wie sie deine Schwiegermutter hat, genügt es wohl nicht, in eine diabetologische Schwerpunktpraxis zu gehen. Da muss mehr angesehen werden.
Die Uniklinik Mainz dürfte wohl eine gute Adresse für sie sein. Erkundige dich mal nach den Sprechstunden. Entweder heißt es Stoffwechselambulanz oder endokrinologische Poliklinik, ist beides das gleiche. In etwa zu sehen, wie eine hochqualifizierte Fachpraxis. Endokrinologen kümmern sich um das Zusammenspiel von Hormonen und Stoffwechselvorgängen im Körper.
Lass dir auf keinen Fall von "Fachlaien" was über Ernährung erzählen und schon gar nichts über LOGI, bring sie besser zu echten Fachärzten.
Viel Erfolg! -
am 17.05.2013 13:36:28
Gast schrieb:
und schon wieder fängt alle mit der ernährung an, die frau bekommt hochdosiertes cortison,
da steigt der bz auch ohne eas zu essen.
und so komisch wies klingt der arzt hatte recht mit dem rat mehr zu spritzen, was anderes gibt es garnicht. bei einigen cortisonsorten und mengen muß man bis zum dreifachen des normalen spritzen, lest den og link einfach mal durch,
mit dem ernährungsgefasel werden die leute schuldbewust gemacht nicht gesund.
natürlich gibts nen haufen ärzte die null durchblick haben. gerade mit cortison und bz.
Ich möchte doch klarstellen, daß ich lediglich den Ausdruck KH verständlich machen wollte, denn ich finde diese ständigen Abkürzungen - besonders für Menschen, die sich mit Diabetes nicht auskennen - unsinnig.
Natürlich muß sie mehr Insulin spritzen, wenn der Blutzucker nicht runtergeht, was soll sei sonst machen. Das sieht mein Diabetologe genauso und hat mir genau das empfohlen.
Ich hab schon mehr als einmal - nicht zuletzt auch in diesem Forum - geschrieben, daß man mit Ernährung seinen Diabetes eben nicht in den Griff kriegen kann. Und gegen die Behauptung, die Ernährung sei schuld, wenn man Diabetes bekommt, kämpfe ich an. seit es Internetforen gibt.
Leider ist es doch so, daß dieser Unsinn ständig in den Medien verbreitet wird und es gibt nicht wenige Ärzte, die sich vor diesen Karren spannen lassen.
Traurig, aber wahr. -
am 17.05.2013 15:58:32
Hallo Barbara,
wenn immer höhere Mengen Insulin gebraucht werden und den BZ (Blutzucker) trotzdem nicht genügend senken, dann hat sich eine Insulinresistenz aufgebaut, die nur mit einer zeitweisen Reduzierung der KH (Kohlenhydrate) bekämpft werden kann. Das hat nichts mit Ernährungsempfehlungen zu tun, sondern beschreibt die erforderliche Therapie. Das sollte deine Schwiegermutter nicht alleine machen, sondern unter Anleitung von einen Diabetologen oder Endokrinologen und natürlich unter Beachtung der Gesamtumstände, insbesondere den Cortisongaben.
Fachlich korrekt handelt es sich um die "Rezeptor Up- und Down-Regulation". Gut beschrieben wird die hier in Schulungunterlagen von Doc Teupe für Typ1-Diabetiker. Für Typ2er gilt das natürlich ganz genauso.
Beste Grüße, Rainer -
am 17.05.2013 18:58:27
Da muß ich dir widersprechen. Bei Typ2 ist das durchaus nicht "natürlich" auch so.
Typ2 hat komplexere Ursachen als Typ1. Man kann die beiden Krankheiten nicht vergleichen, sie haben nur ein Symptom gemeinsam.
Wobei wir beide nicht sagen können, was für die Schwiegermutter von Barbara notwendig ist um den Blutzucker zu senken. -
Gast
Rang: Gastam 17.05.2013 19:57:45
der erhöhte insulinbedarf bei cortison hat nicht mit up/down regulation zu tun, auch nicht mit der sogenannten resistenz. der ist nur hormonell(cortison) bedingt, und läßt sich durch nichts als höheren insulinmengen beherschen.
darüber gibt es genug literatur auch im netzt, infos . -
Gast
Rang: Gastam 17.05.2013 20:07:16
also da Diabetes typ 2 zu den Ernährungsbedingten Krankheiten gehört ist der verlauf ungefähr zu 80% durch die Ernährung beeinflussbar!!!
Oder meinst du etwa auch das bei PKU Phenylalanin nicht zu vergiftungen führt oder galaktose bei Glaktosämie ud Fleisch enthält ja auch keine Purine die zu Hrnsäure verstoffwechselt werden und Gichtanfälle auslösen. Anders ist es nur bei Krankheiten die man durch eine Diät in den Griff bekommen kann Wie Epilepsie da würden auch Medikamente helfen