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am 09.10.2013 10:02:34
Hallo anonymer DGE-Fan#10,
LOGI besteht nicht aus "morgens Rührei, mittags Gulasch, abends Zwiebelrostbraten", wie es der reißerisch aufgemachte Spiegel-Artikel darstellt. LOGI setzt auf gesundes Gemüse, Obst (für Diabetiker KH-armes) und auf moderate KH-Reduzierung.
Wenn du dich wirklich mit Low-Carb seriös auseinandergesetzt hast, dann dürfte dir bekannt sein, dass es sowohl Studien gibt, die den Nutzen beweisen als auch Studien die Risiken festgestellen. Die Grenzen solcher Studien werden in diesem Artikel der Süddeutschen Zeitung gut auf den Punkt gebracht wenn dort steht:
schrieb:
Häufig werden Befunde im Nachhinein mittels Fragebögen erhoben - die Forscher sind auf das Erinnerungsvermögen der Teilnehmer angewiesen wie auch darauf, dass sie ihre Ernährungsweise nicht beschönigen. Zudem ist der Einfluss von Veränderungen auf dem Speiseplan schwer nachzuweisen - dazu ist die Zahl und Mischung der Lebensmittel zu vielfältig.
Leider weigern sich die DGE-Größen vehement, die Studien zur Kenntnis zu nehmen, die etwas anderes als die von ihnen vertretene Linie zum Ergebnis haben. Ganz anders sehen das die Verfasser der neue "Nationale Versorgungsleitlinie Diabetes", die in der Kurzfassung auf der Seite 34 zur Ernährung im Punkt 5-10 feststellen:
schrieb:
Die Entscheidung über die Wahl der Kostform sollte individuell getroffen werden, da keine ausreichenden Studiendaten für eine Empfehlung vorliegen.
Im Punkt 5-11 empfehlen sie übrigens für INSULINER, auf Art und Menge der KH zu achten und weiten diese Aussage im 2. Satz auf alle Diabetiker aus. Dieses Achten auf Art und Menge der KH, um den BZ-Anstieg zu minimieren, ist genau das Konzept von LOGI - so verkehrt wie du es uns hier weismachen willst, kann das wirklich nicht sein.
Beste Grüße, Rainer -
Gast
Rang: Gastam 09.10.2013 12:36:07
es gibt überhaupt keinen grund eine moderate kh reduzierung für diabetiker zu empfehlen,
auch nicht diese sogenannte studie die schwedische frauen befragt hat.
wie unsinnig studien interpretiert werden, haben wir doch aus der us studie zur senkung des hba1c gesehen, nur weil ein paar mehr mit unmassen von pillen behandelter gestorben sind deren hba1c noch nicht mal gesunken war , wurde hier plötzlich behauptet man solle den hba1c nicht zu sehr absenken, und alle habens abgeschrieben den blödsinn.
schön auch die bemerkung zu raffiniertem zucker, normale grundsorte ist nicht raffiniert und trotzdem das gleiche , die wissen garnicht was raffinieren bedeutet.
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Gast
Rang: Gastam 15.11.2013 07:21:01
Der beste Ratschlag nach heutigem Wissensstand:
Ausgewogene Ernährung mit viel Obs, gemüse und Vollkornprodukten. Weniger Fett und tierischem Eiweiss. Dazu am besten moderater Ausdauersport.
Der beste Ratschlag nach dem Wissensstand in 5 Jahren:
Kohlenhydratreduzierte Ernährung, keine Getreideprodukte, viel Gemüse, moderat tierisches Eiweiss (Bio, Rind, Geflügel, Fisch),
moderat Obst. Möglichst keine hoch verarbeitete Produkte (zu viel Zuckerzusätze und Transfette).
Dazu am besten Kraftsport und Intervalltraining. -
am 12.12.2013 02:19:49
Gast schrieb:
Der beste Ratschlag nach heutigem Wissensstand:
[...]
Der beste Ratschlag nach dem Wissensstand in 5 Jahren:
Gast, ich verstehe nicht ganz, wie das gemeint ist. Woher willst du denn den Wissensstand in 5 Jahren kennen? Besitzt du eine Glaskugel? ;-) Oder habe ich das falsch verstanden?
Ich bin kein Experte auf dem Diabetes-Gebiet, aber Ausdauersport und Kraftsport sind natürlich allgemein gesund für den Körper. Ausgewogene Ernährung empfiehlt sich in jeder Lage. Darf man fragen, warum tierisches Eiweiß und Kohlenhydrate eher vermieden werden sollen? Nach dem was ich so speziell über Sport gelernt habe, benötigt der Körper viel Energie um Kraftsport zu betreiben, die er zu großen Teilen aus Kohlenhydraten zieht. Der Effekt des Trainings kommt aber ohne entsprechende Bausteine kaum zur Geltung. Protein ist dafür notwendig. Aus welchen Quellen das Protein am besten stammen sollte, wird durch die biologische Wertigkeit entschieden. Je höher die Wertigkeit, desto effizienter wird das Eiweiß in Körpermasse umgesetzt und verwertet. Tierisches Protein hat häufig eine hohe Wertigkeit. Verbessert wird die Wertigkeit durch Kombination mehrerer unterschiedlicher Eiweißquellen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Biologische_Wertigkeit#Beispiele
Bearbeitet von User am 12.12.2013 02:20:30. Grund: Ergänzung -
Gast
Rang: Gastam 12.12.2013 08:38:12
1. weil sich die empfehlungen je nach windrichtung immer mal wieder ändern, daher lese ich sowas überhaupr nicht mehr.
2. was an "kraftsport" so besonders gesund ist erschließt sich anderen menschen nicht.
3. "hier" ist ein diabetesforum und wenn du nicht weißt wo bei uns die probleme liegen, dann erst informieren dann schreiben. und wiki kann man lesen wenn man will aber eine quelle ist das nicht. -
am 12.12.2013 09:23:50
Gast schrieb:
1. weil sich die empfehlungen je nach windrichtung immer mal wieder ändern, daher lese ich sowas überhaupr nicht mehr.
Da würde ich sagen, schüttest du das Kind mit dem Bade aus.
Gast schrieb:
2. was an "kraftsport" so besonders gesund ist erschließt sich anderen menschen nicht.
Vielleicht haben wir unterschiedliche Vorstellungen davon, was Kraftsport ist. Ich meine Training der Muskulatur aus gesundheitlichen Gründen, nicht sowas wie wettbewerblich ausgerichteten Kraftdreikampf. Sport hat im Allgemeinen sehr viele Vorteile und führt übrigens auch generell zu einer ausgeglicheneren Stimmung.
Gast schrieb:
3. "hier" ist ein diabetesforum und wenn du nicht weißt wo bei uns die probleme liegen, dann erst informieren dann schreiben.
Fühlst du dich irgendwie angegriffen? Es wirkt jedenfalls so. Die Überschrift des Forums habe ich bei der Anmeldung gelesen. Ich lerne auch sehr gerne dazu, kann aber natürlich nicht alles genau wissen. Wenn du dich nicht mit meinen Beiträgen auseinandersetzen möchtest, dann musst du das selbstverständlich nicht tun.
Gast schrieb:
und wiki kann man lesen wenn man will aber eine quelle ist das nicht.
Was Wikipedia betrifft, das war nicht als wissenschaftliche Quelle gedacht, sondern als Beispiel für die biologische Wertigkeit verschiedener Eiweißquellen. Wer sich näher dafür interessiert oder die Angaben dort bezweifelt, darf gerne die dort angegebenen Quellen untersuchen oder auch Medizin studieren.
Bearbeitet von User am 12.12.2013 09:45:41. Grund: Ergänzung -
Gast
Rang: Gastam 12.12.2013 11:31:38
da ich den post auf den du geschrieben hast garnicht verfasst habe habe ich meine meinung geschrieben,
die mußt du doch nicht teilen.
da ich früher mal krafttraining gemacht habe finde ich es dof,
nervend, und wenn man damit aufhört und das habe ich getan weil ich andere interessen hatte mit schlechten folgen, und das ist meine erfahrung u. meinung die mußt du auch nicht teilen.
ernährungsempfehlungen sind modegeprägte empfehlungen wie der name schon sagt, und basieren auf meinungen und auf sogenannten studien und auf sponsoren(hauptsächlich), die mal so mal anders ausgehen. daher halte ich gar nichts davon,
. nahrung muß schmecken und nicht den menschen schikanieren. auch nur meine meinung.
nur daß mit den kh ist nun mal nicht so unproblematisch für diabetiker.
und wie ich wiki finde ist auch meine meinung, daher muß ich nicht unbedingt medizin studieren, da gibt es fächer die wesentlich realer (in bezug ernährung) sind.
ich hoffe du hast verstanden daß man in einem forum seine meinung schreiben darf. denn dafür ist es da.
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.12.2013 12:30:03
Gast schrieb:
da ich den post auf den du geschrieben hast garnicht verfasst habe habe ich meine meinung geschrieben
O.K., also du warst nicht der erste Gast, sondern nur der zweite. Das kann ich natürlich nicht unterscheiden.
Gast schrieb:
da ich früher mal krafttraining gemacht habe finde ich es dof,
nervend, und wenn man damit aufhört und das habe ich getan weil ich andere interessen hatte mit schlechten folgen, und das ist meine erfahrung u. meinung die mußt du auch nicht teilen.
Klar kann das schlechte Folgen haben, aber dann liegt das hauptsächlich an unsachgemäß durchgeführten Übungen, oder in manchen Fällen an gewissen Dopingmitteln. Unfälle können natürlich auch vorkommen. Aber wenn man das alles mit Sachverstand vermeidet, zieht man im Durchschnitt mehr Nutzen aus dem Sport, gesundheitlich und psychisch. Mir geht es jedenfalls so. Ich weiß allerdings nicht, wie es speziell mit Diabetes aussieht.
Gast schrieb:
ernährungsempfehlungen sind modegeprägte empfehlungen wie der name schon sagt, und basieren auf meinungen und auf sogenannten studien und auf sponsoren(hauptsächlich), die mal so mal anders ausgehen. daher halte ich gar nichts davon,
Du hast insofern recht, als es viele Empfehlungen gibt, die nicht oder nur unzureichend wissenschaftlich untermauert sind. Wenn allerdings eine seriöse wissenschaftliche Studie durchgeführt wurde, dann wurden dabei Methoden angewendet, die Fehler möglichst vermeiden. Erkenntnissen, die aus seriösen Studien stammen und auch durch andere gute Studien untermauert wurden, würde ich weitgehend Vertrauen schenken und mich unter Umständen schon danach ausrichten.
Gast schrieb:
nahrung muß schmecken und nicht den menschen schikanieren. auch nur meine meinung.
Das sehe ich genau so. Aber Medizin muss bitter schmecken, damit sie wirkt. ;-) Kleine Anspielung. Am Besten ist natürlich gesundes Essen, das auch schmeckt.
Gast schrieb:
nur daß mit den kh ist nun mal nicht so unproblematisch für diabetiker.
O.K., das habe ich schon geahnt, aber ich als Außenstehender kenne mich natürlich nicht so gut aus wie Betroffene. Kann auch verstehen, dass mir das hier keine Pluspunkte einbringt. Ich hatte allerdings schon einen Betroffenen in der Familie, insofern ist mir das Thema nicht völlig fremd.
Gast schrieb:
und wie ich wiki finde ist auch meine meinung, daher muß ich nicht unbedingt medizin studieren
Die Wikipedia ist für mich oft ein erster Anhaltspunkt für weitere Recherchen. Es kann zwar jeder Laie da reinschreiben, aber gerade deshalb ist sie auch so umfangreich und man bekommt zu sehr vielen Themen Informationen, die im Brockhaus nicht mal erwähnt werden.
Gast schrieb:
da gibt es fächer die wesentlich realer (in bezug ernährung) sind.
Klar, gibt natürlich Fächer die speziell auf Ernährung ausgerichtet sind.
Gast schrieb:
ich hoffe du hast verstanden daß man in einem forum seine meinung schreiben darf. denn dafür ist es da.
Ja, zur (untermauerten) Meinungsäußerung, Information und zur Diskussion sind Foren meistens gedacht.
Tut mir leid, dass wir ein bisschen vom Thema abgekommen sind.
Bearbeitet von User am 12.12.2013 12:30:50. Grund: Ergänzung