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Typ 1 od. Typ 2?
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Gast
Rang: Gastam 14.10.2013 14:52:28
Moin, bei mir wurde vor 2 1/2 Wochen Diabetes diagnostiziert (Nüchtern-Blutzucker ~350mg/dl an 2 aufeinander folgenden Tagen) u. über 500mg/dl eine Stunde nach den Mahlzeiten. Keton-Test war (nur) am 30.09.2013 positiv (Harn-Streifen-Test ++).
31 Jahre, männlich, übergewichtig (107KG bei 175cm - jetzt 95Kg), unregelmäßiges essen (kommt schon mal vor das ich 1-2 Tage nichts esse) u. die 95Kg habe ich in den 2 Wochen konstant gehalten - Habe aber in der "Trinkphase" aber auch 2/3 mit Cola gedeckt.
Diabetes ist weder bei den Eltern (Mutter (m. 53J.) Schlaganfall/Hirnblutung, Vater (m. ~ 55J.) Herzinfarkt) noch bei den Großeltern (Großmutter mütterlicher Seits Herzinfarkt, Großvater mütterlicher Seits Krebs) bekannt.
Seit der Diagnose Diabetes, bestehen, bis auf wenige male wo ich "gesündigt" habe, hauptsächlich aus Gemüse u. so wenig Kohlenhydrate/Zucker wie nur irgend möglich.
Symptome.:
-Im Zeitraum von 3 Wochen wenig u. unregelmäßg gegessen, nach den Mahlzeiten gewürgt u. 12KG verloren.
-Danach für 2 Wochen sehr viel getrunken u. dementsprechend oft auf der Toilette - bilanziert 7,2 Liter/24 Stunden rein/raus u. wenig gegessen.
-wechsel zwischen scharf u. unscharf sehen - egal ob nah od. fern.
Blutbild vom 30.09. (wo der Keton-Test positiv (++) war).:
C-Peptide liegen bei 1.34 ng/ml (Normbereich 0.8-4.2)
Blutglucosegehalt 303mg/dl (aus dem HbA1c errechnet...)
Glucose 211 mg/dl (Normbereich (74-106)
CRP 10.2 mg/l ( weniger als 5.0)
Aktuelle Medikation.:
Lantus 0-0-8 (vom 30.09. bis 10.10. 0-0-14)
Lyxumia 10 1-0-0 (seit 09.10., ab 21.10. Lyxumia 20 1-0-0)
Metformin 1000 (seit heute) 1-0-1, davor 1/2-0-1/2...
Der Diabteologe der die Diabetes-Schulung begleitet hat ist der Meinung das es sich um einen DM Typ 2 handelt, ich hingegen bin (was Ärzte angeht) eher misstrauisch u. zweifel das an. ^^
Daher stelle ich hier mal die ein od. andere Frage!
-Ich habe im Internet keinerlei Infos gefunden das beim Typ2 Keton auftritt bzw. habe ich gelesen das es beim Typ2 nicht zur Ketoazidose kommt.
-Stoffwechselentgleisung beim Typ2 (Hyperosmolaers hyperglykamisches Symptom) tritt erst bei über 600mg/dl auf.
-Ketoazidose beim Typ1 jedoch schon ab 250mg/dl (am Tag vor dem postiiven Keton-Test) hatte ich, Laugenstange sei dank, nen 450er Blutzucker).
Die C-Peptide sind im untersten Normbereich angesiedelt u. nicht wie beim Typ2 (laut Internet!) höher als der Normbereich)...
Zusammenfassend lässt mich also der positive Keton-Test u. die niedrigen C-Peptide an der Diagnose DM Typ2 zweifeln. Außerdem gibt es in der Familie (Eltern u. Großeltern) keinen mit Diabetes u. mein Nüchtern-Blutzucker hat unter Metformin1000 (Einnahme aber auch erst seit einer Woche!) u. Lyxumia nicht verbessert. Unter Lantus hat sich mein BZ nach den Mahlzeiten verbessert u. seitdem ich Metformin1000 u. Lyxumia nehme, ist kein "BZ-unterschied" für mich erkennbar!
Daher würde ich gerne mal eure Meinung (ob Typ1, Typ2, LADA, MODy... vorliegt) hören/lesen. Danke. -
Gast
Rang: Gastam 14.10.2013 15:06:27
Ps.:
Ultraschall.: Pankreas; o.B.
Leber; Fettleber u. vergrößert.
Rest; o.B.
Der Arzt der das Ultraschall durchgeführt hat, hat (von einer Laborpraxis? Diese entnehmen wohl nur Blut!) weitere Blutwerte angefordert (Hepatits... Zölliakie...). Diese liegen mir u. dem Hausarzt aber noch nicht vor! -
am 14.10.2013 16:27:50
Ketonkörper kommen bei jedem Menschen vor, häufig nach längerer Essenpause. Bei Typ1ern (und langjährigen Typ2ern) kann daraus wegen dem absolutem Insulinmangel eine gefährliche Ketoazidose entstehen, bei anderen nicht.
Eine verfettete Leber bzw. NAFLD führt zu Insulinresistenz und die ist häufig Bestandteil eines Typ2-Diabetes. Diese Tatsache und was du dagegen tun kannst, ist wird gut in dem Buch "Menschenstopfleber" beschrieben. Du kannst ja mal das Buch lesen.
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Gast
Rang: Gastam 14.10.2013 17:15:07
du bist garantiert in einer pkv, bei einer gkk, würde ein doc keinen test auf zölliakie fordern (der ist bei dir sinnlos.oder hast du beschwerden in die richtung ?)
wenn du weißt was ein gesunder bz ist, verstehe ich das rumgeeiere überhaupt nicht.
und nein nicht alle t2 sind dick nicht alle t1 sind schlank, nicht alle t2 haben erhöhte c peptidwerte, natürlich können auch gesunde ketone im blut haben, du hattest welche aber dehalb noch lange keine ketoascidose, das ist was ganz anderes.
daher mein rat laß dir insulin kz und lz geben mach eine gute insulin schulung mit und halte deinen bz zwischen 80-120 im schnitt. -
Gast
Rang: Gastam 14.10.2013 17:57:32
Rainer schrieb:
Ketonkörper kommen bei jedem Menschen vor, häufig nach längerer Essenpause. Bei Typ1ern (und langjährigen Typ2ern) kann daraus wegen dem absolutem Insulinmangel eine gefährliche Ketoazidose entstehen, bei anderen nicht.
An den Tagen davor habe ich, auch wenn es am Tag nur eine Hauptmahlzeit (keine/minimal Kohlenhydrate u. Zucker) u. zwischendrin nur Gurke, Tomate u. grüne Paprika waren, regelmäßig gegessen. Da ich noch etwas "panisch" war, habe ich tägl. min. zwei (Urin) Keton-Tests (alle negativ, bis auf der Test am 30.09.) gemacht.
Gast schrieb:
du bist garantiert in einer pkv, bei einer gkk, würde ein doc keinen test auf zölliakie fordern (der ist bei dir sinnlos.oder hast du beschwerden in die richtung ?)
wenn du weißt was ein gesunder bz ist, verstehe ich das rumgeeiere überhaupt nicht.
daher mein rat laß dir insulin kz und lz geben mach eine gute insulin schulung mit und halte deinen bz zwischen 80-120 im schnitt.
Nope, bin in der GKV u. laut Überweisungsschein will der Gastroenterologe folgende Blutwerte haben.:
KL, BB /CRP/LDH/GPT/GOT/GGT/Bili, dir/indir/AP, Anti-HCV, Anti-HBc, Anti-HBs, AMA,ANA, Anti-LKM, SLA, ANCA, SMA, Coeruloplasmin, EBV, CMV; Anti-Gliadin/Anti-Endomysium, TSH, T3,T4, TRAK, MAK Ferritin, Eisen.
Anlass scheint wohl die vergrößerte Leber, der CRP-Wert von 10,2 u. der bereits vor einem dreiviertel-Jahr schonmal erhöhte CRP u. schmerz unter den re. Rippenbögen (Diagnose nach Magenspiegelung - Gastritis-Typ B Helicobacter Pylori stark positiv, Eradikation m . "French-Tripple") zu sein.
Naja, wie bereits angedeutet bin ich erst seit 2 1/2 Wochen "Diabetiker", habe letzte Woche an der Diabetes-Schulung (keine spezielle Insulin-Schulung!) teilgenommen. Mit einem NBZ von ~150mg/dl u. 2 Stunden nach dem essen von 250mg/dl bin ich noch weit von einem "normalen" BZ-Wert entfernt... Außerdem habe ich mit Lantus, Lyxumia u. Metformin garnicht die Möglichkeit (außer mit Sport u. dem essen... also nur noch Gemüse u. keinerlei Kohlenhydrate!?) direkten Einfluss auf meinen BZ zu nehmen.
Wie bereits geschrieben, meide ich Kohlenhydrate wo es nur geht (ne Scheibe Vollkornbrot ist schon das Höchste der Gefühle). Wenn ich mal sündige, dann versuche ich die Mahlzeiten auf max. 3 BE zu beschränken.
Ich habe diesen Mittwoch einen Termin bei einem Diabetologen (wurde bereits von der Hausarztpraxis vereinbart als ich noch keinen Termin für die Diabetes-Schulung hatte!) der wohl die weiteren "Feinheiten" übernimmt.
Mein Hausarzt ist selbst längerfristig krank u. die Praxis hat im Moment zu. Ein Arzt übernimmt zur Zeit die "Urlaubsvertretung" für ings. 3 Praxen... -
Gast
Rang: Gastam 15.10.2013 10:00:46
mit lantus denn lantus ist ein insulin hast du die möglichkeit (wenn auch nur begrenzt) deinen bz zu senken.
denn die wenigen ie die du spritzt halten kqaum 8h vor.