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  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 05.01.2014
    am 05.01.2014 16:19:57
    Liebe/r Leser/innen,
    das Problem ist, dass mein Vater (66 Jahre) seit eineinhalb Jahren keinen Tag ohne Schmerzen in der rechten Körperhälfte vom Fuss bis zur Brust (brennende, stechende Schmerzen, abwechseln Hitze- & Kälteschmerzen) hat und das trotz verschiedenster Schmerzmittel. Wandernde Gefühllosigkeit in den Beinen.
    Er ist seit ca 25 Jahren zuckerkrank (leider hat er das überhaupt nicht ernstgenommen, kein Insulin oder eingeschränktes Essverhalten), hat zu hohen Blutdruck und als Koch ist er natürlich auch übergewichtig (ca 110 kg/180cm)
    In verschiedenen Krankenhäusern war er schon aber es gab nur Vermutungen von Ärzten dass es von der Zuckerkrankheit kommt, wurde mit verschiedensten Medikamenten behandelt, half aber alles nichts. Ausserdem ist er auch kurzfristig in psychatrischer Behandlung gewesen. Ein Zusammenhang ist nicht ausgeschlossen....
    Neurotop, Bewegungstherapie und Unterwassermassagen waren die einzigen kurzfristigen hilfreichen Behandlungen in den letzten eineinhalb Jahren.
    Wenn jemand weiss wovon er redet und vielleicht einen hilfreichen Arzt kennt oder Tipps hat würden wir uns sehr freuen!
    Natürlich werden wir versuchen jede Frage zu beantworten!
    Dieses Forum ist seine/unsere letzte Hoffnung!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.01.2014 17:28:35
    schön wäre es gewesen wenn du mit dazu geschrieben hättest :
    wie der dm behandelt wird und mit welchem ergebnis hba1c
    wie der hd behandelt wird und mit welchem ergebnis zb
    130/90 oä.
    denn gefühllosigkeit auch schmerzen in den beinen kennen wir pnp genannt.
    aber schmerzen die über weite teile des körpers gehen eigentlich nicht bei diabetes.
    und wie ist denn die durchblutung ? mal us der herzaeterien gemacht ? .krampfartige schmerzen vom coronarbereich ausgehend sind meist, nicht immer links.
  • Marko

    Rang: Gast
    am 13.01.2014 10:30:58
    Hallo!
    sorry für die verspätete antwort, mein vater war nocheinmal bei der krankenkasse und hat die aktuellen werte geholt:
    Blutdruck: 180-200 mit 80-100
    Blutzucker: 160-220
    HbA1c 6,6% 3,4-6,1
    49,0 mmol/mol 13,7-43,2

    medikamente nimmt er folgende:
    für blutdruck: norvasc, syscor, fosicomb
    für zucker: metformin, gliclacid, sinvatin

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5072
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 13.01.2014 13:57:58
    Hallo Marko,

    die allgemeine Vermutung, dass es vom Diabetes kommt, brauchst du erst einmal nicht für sehr ernst zu nehmen. Die wird bei uns Diabetikern immer als erstes geäußert, wenn nichts anderes zu finden ist. War dein Vater mal bei einem Neurologen in Behandlung? Der müsste doch eindeutig feststellen können, ob es sich um eine der Arten von PNP handelt. Ob die PNP durch Diabetes oder durch etwas anderes verursacht wurde, kann er zwar auch nicht mit Sicherheit sagen, aber der Diabetes wäre dann als Ursache sehr wahrscheinlich.

    Der BZ von deinem Vater könnte zwar etwas besser sein, aber ganz schlecht ist er auch nicht. Da würde ich mir über seinen den hohen Blutdruck mehr Sorgen machen. Schaffen es seine Ärzte wirklich nicht, den besser hinzubekommen?

    Hast du schon mal nach den Nebenwirkungen seiner Medikamente gegoogelt? Damit lassen sich die Schmerzen bestimmt nicht komplett erklären, aber es ist nicht ausgeschlossen, dass sie evtl. durch irgend welche Tabletten verstärkt werden. Der Cholesterinsenker Simvastin ist z.B. dafür bekannt, dass er Muskelschmerzen auslösen kann. Das ist individuell unterschiedlich und könnte vielleicht auch bis zu sehr starken Schmerzen führen. Es lässt sich relativ einfach herausfinden, ob es an Simvastin liegt, wenn er das mal für eine Weile weglässt. Am besten ist natürlich, wenn er das mit seinem Arzt abspricht. Da der Cholesterinsenker langfristig wirkt, sollten zwei Wochen Einnahmepause als Test kein Problem sein.

    Wenn nichts gefunden werden kann, dann sollte er sich unbedingt in einer guten Schmerzambulanz behandeln lassen. Ganz egal, ob der Schmerz physische oder psychische Ursachen hat, mit dauernden starken Schmerzen muss sich niemand abfinden.

    Beste Grüße, Rainer