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Gegenregulierung schon bei 120 mg/dzl ? bei Diabetes Typ 1

  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 5
    Mitglied seit: 08.12.2013
    am 02.02.2014 16:54:16
    Bei der Kontrolle der Werte bei meiner Mutter stellten wir fest, dass es bei ihr offensichtlich schon zu einer Gegenregulation ab einem Wert von ca. 120 kommt. Hat in diesem Forum jemand damit Erfahrung? oder ein ähnlich gelagertes Problem? Ist dieses überhaupt möglich?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 02.02.2014 17:28:51
    nur frage, meinst du ernsthaft gegenregulation ? sowas gibts nicht bei 120, frühestens u 50.
    bei hyosymptomen siehts anders aus die treten bei ständig zu hohen bz werten bei absenkung , manchmal auf .
    sollten allerdings kein grund sein deshalb den bz hoch zu halten.
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    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 02.02.2014 18:37:20
    Was verstehst Du bei den Werten Deiner Mutter als Gegenregulierung? Mach doch bitte mal ein Beispiel.
  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 08.12.2013
    am 04.02.2014 17:25:53
    Nun, es ist für uns unverständlich warum ihr BZ ab einem Wert von ca 120 plötzlich in sehr kurzer Zeit sehr stark absinkt. Dabei scheiden körperliche Anstrengungen oder die Wirkung von Insulin (Humalog) als Ursache meiner Meinung nach aus. Eine plausible Antwort ihres Diabetologen steht noch aus. Wobei hier auch nicht unbedingt mit einer vernünftigen erklärung zu rechnen ist.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 04.02.2014 17:40:32
    danke für die erläuterung, das gibt für uns klarheit.
    und ! unter gegenregulation wird etwas anderes gemeint,
    der begriff bedeutet daß bei absinken des bz unter die hypogrenze 50mg/dl der körper von sich aus durch ausschüttung von hormonen den bz "hochtreibt" also nicht runter.!
    und auch wenn du es ausgeschlossen hast, es ist richtig, bei werten unter 120mg/dl "fängt insulin erst an -gut- zu wirken"
    daher ist ja der ideale zielwert auch 100, da dann die insulinmenge die benötigt wird geringer ist.
    und bitte vermeide den begriff gegenregulation, da er falsch gebraucht ist, ärzte können da mit genuß draufrumreiten..
  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 08.12.2013
    am 04.02.2014 20:09:29
    Hallo, hier istjetzt mal " Frau Braunschweiger"
    Wir haben z.B Werte 22:00 Uhr: 243mg/dl 5:00
  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 5
    Mitglied seit: 08.12.2013
    am 04.02.2014 20:22:01
    Hallo hier ist jetzt mal "Frau Braunschweiger" ;-)
    Ich gebe mal einige Beispiele:
    20:00 Uhr 125mg/dl -kein Essen nur ihr Levimir 22:00Uhr 263 mg/dl?????
    22:00 Uhr 158mg/ Dl nix passiert 2:00 Uhr 278mg/dl
    22:00 Uhr 150mg/dl nix passiert 277 mg/dl
    2:30 Uhr 158 mg/dl nix passiert 8:00 Uhr 282mg/dl
    Was passiert da?
    Ich habe den Eindruck das der BZ noch tiefer sinkt und dann hochschiesst?!
    Mit nix passiert meine ich kein Essen , rinken, Insulin ect.
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    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 8856
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 04.02.2014 21:17:13
    Moin Frau Braunschweiger,

    der Blutzucker ist nicht starr wie ein Spiegel, sondern immer in Bewegung, durchaus über längere Zeiten über größere Höhen, wie dieses Beispiel aus meiner persönlichen Sammlung zeigt:
    schrieb:
    15.50 78mg/dl gemessen, 14 Einheiten Apidra (wie Humalog) gespritzt und dann genüsslich den leckeren Apfelkuchen einverleibt.
    17.10 gemessen, 218!!! WAU!!! Schon etwas länger her, seit ich so viel auf dem Tacho gesehen hab, und ich geb ja zu, ich hatte den Pen zum Runterschießen schon in der Hand, aber dann doch wieder zurück gelegt.
    18.10 die nächste Messung, 159mg/dl, also gut 2 Stunden nach dem Essen fast wieder in dem Rahmen, den ich normal schon mit meiner 1-Stunden-Spitze nicht überschreiten will.
    19.10 sagen 85mg/dl, dass die 14 Einheiten gut 3 Stunden zuvor gepasst haben. Gerade um
    20.00 liefern 77 noch ne weitere Bestätigung.


    Was auffällt: Die Auslöser liegen immerhin 3-4 Stunden von ihrem Ergebnis entfernt. Länger zusammenhängend beobachten, nicht nur das Insulin, sondern auch, was gegessen und evtl. mit Zuckergehalt getrunken wird.

    Bisdann, Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.02.2014 09:04:30
    weshalb sollter der bz tiefer sinken ?
    das würde sie merken innerhalb der zwei stunden.
    und hätte massive insulinesistenz zur folge(meist f 2 tage)
    und die ist ja nicht zu merken.
    spritzt sie levemir einmal oder zweimal pro tag ?
    denn levemir bis ca 10/12 ie wirkt nur ca 12h.
    vermutlich ist da eine basale versorgungslücke .
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.02.2014 16:30:30
    Hallo Braunschweiger,

    also von sinkenden Werten ist da ja überhaupt nichts zu sehen.
    Da fehlt es ziemlich eindeutig abends und nachts an Insulin. Wie sieht es denn über Tag aus? Spritzt deine Mutter auch Insulin zu den Mahlzeiten? Das Levemir scheint das, zumindest in der aktuellen Dosierung, nicht mehr zu packen.