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Diabetes Typ 2 - Tabletten mussten abgesetzt werden
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Gast
Rang: Gastam 19.02.2014 09:11:07
Hallo Forum!
Meine Mutter nimmt seit gut 20 Jahren Tabletten gegen Bluthochdruck und Blutzucker. Im Laufe der Jahre wurden es immer mehr. Auch seit einigen Jahren zusätzlich Insolin. Jetzt ist mittlerweile das Problem aufgetreten, dass die Niere Probleme macht. Sie ist noch nicht kaputt, jedoch hat sie scheinbar einen Schlag weg. Dadurch wurde wohl der Bluthochdruck zu hoch. Momentan ist meine Mutter im Krankenhaus und die Blutzuckertabletten wurden abgesetzt, Insolin wird weiterhin verabreicht, die Tabletten gegen Bluthochdruck nimmt sie weiterhin. Der Blutdruck hat sich schnell normalisiert, jedoch ist der Blutzucker momentan trotz Insolin zwischen 300 und 400. Nach Hause kann sie noch nicht, weil die Ärzte Angst haben, dass sie ohnmächtig wird. Ihr soll demnächst eine Spritze verabreicht werden, wenn wir das richtig verstanden haben. Wir haben noch keine Ahnung, was das sein soll und wie es demnächst ohne Tabletten gegen den Blutzucker weiter gehen wird. Weiss vielleicht hier wer, wie es weiter ohne Tabletten aussehen soll?
Vielen Dank -
am 19.02.2014 11:06:18
Tabletten sind bei Typ2 die übliche Behandlung für die ersten 5-10 Jahre. Sie sorgen dafür, dass unsere Bauchspeicheldrüse mehr Insulin ausgibt, so lange sie das noch kann. Wenn das nicht mehr ausreichend funktioniert, müssen wir Typ2 das Insulin halt spritzen, das wir brauchen.
Das funktioniert umso besser, je besser wir Betroffenen uns selbst drum kümmern. So hatte ich meine Diabetes-Diagnose 1991 und nehme für meinen Blutzucker seit Ende der 90ger nur noch Insulin und komme sehr gut damit zurecht.
Die Umstellung auf nur noch Insulin und die Anleitung zur passenden Dosierung war bei Deiner Mutter offenbar längst überfällig. Und sie wird umso besser gelingen, je schlauer sie sich selbst dazu macht.
Daumendrück, Jürgen -
Gast
Rang: Gastam 19.02.2014 11:26:46
Hallo Jürgen!
Gerade habe ich erfahren, dass sie jetzt mehr Insolin spritzen wird, wohl 4 x täglich. Sie muss jetzt im Krankenhaus an irgendwelchen Informationsveranstaltungen oder sowas teil nehmen.
Danke -
Gast
Rang: Gastam 19.02.2014 12:48:35
das ist die längst überfällige insulin/ict schulung , die jürgen gemeint hat. wenn dies vor 10 jahren passiert wäre ,
wäre vieles besser gelaufen, bez nieren "und" blutzucker.
übrigens solten auch t2 bei sehr spärlicher restproduktion so wie bei deiner mutter eben nicht nur viermal (einmal basis dreimal bolus) sondern richtigerweise zweimal basis und bolus spritzen, also fünfmal/d.(außer als basis wird lantus über 16ie gespritzt) -
Gast
Rang: Gastam 27.02.2014 06:27:39
So wie es aussieht, ist die Situation für meine Mutter, dass sie jetzt nur noch Insulin spritzt und keine Tabletten gegen den Zucker nehmen muss, angenehmer und gut. -
Gast
Rang: Gastam 27.02.2014 09:46:43
danke daß du das als nichtdiabetiker erwähnst,
daß es mit insulin deiner mutter ohne probleme weit besser geht . um die weitverbreitete und grundlose panik vor dem insulinspritzen mal zu relativieren. -
Gast
Rang: Gastam 28.02.2014 06:16:57
Doch ,doch, ich bin mittlerweile auch Diabetiker. Ich habe hier im Forum auch den anderen Faden über die Aminosäuren eröffnet. Nur habe ich mich entschlossen, ich denke rechtzeitig, etwas gegen die Diabetes zu unternehmen. Sprich Ernährungsumstellung, Sport, Gewichtsreduzierung. Man muss es einfach erwähnen, dass meine Mutter viel selber verschuldet hat. Das sieht sie mittlerweile wohl auch ein. Das mit der Niere war wohl ein ordentlicher Schlag, der aber wie es aussieht positives bewirkt hat, den Willen etwas zu verändern, schlechte Gewohnheiten zumindest zu reduzieren.