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Heuschnupfen: Auswirkung auf Blutzuckerwerte?

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    Mitglied seit: 24.05.2014
    am 24.05.2014 14:29:43
    Hallo,

    ich habe sei ein paar Tagen Heuschnupfen.
    Nicht dramatisch, aber manchmal muss ich öfters niesen, oder die Augen jucken - also normale jedoch nicht schlimme Symptome.

    Mein Blutzucker spielt seit ein paar Tagen jedoch verrückt.

    Morgens nüchtern messe ich 97, dann 85, 79, 92....alles hintereinander

    Was stimmt denn nun? Spielt da mein Heuschnupfen eine kleine Rolle?

    In der Vergangenheit blieben die Werte immer ziemlich nah beieinander. (z.B. 82, 84...)
  • Gast

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    am 24.05.2014 17:31:35
    Wieso misst du denn mehrmals ?
    Da entstehen immer andere Werte-fühlst du dich sonst normal?
    Nimmst du anti Histamin .?
    Wenn ja Schau auf den Waschzettel .
    Vom Niesen allein reagiert der Zucker nicht.
  • Gast

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    am 24.05.2014 17:59:23
    wo spielen denn da werte verrückt ? das ist doch praktisch alles der gleiche wert, 80-85 90 kann man aus einem tropfen blut finden. die toleranz(erlaubt ist +-15%) und die wird von 2/3eln der geräte nichtmal eingehalten.
    30-80-160 da kann man von unterschieden reden.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 24.05.2014 19:28:26
    Mir erschließt sich auch gerade nicht so ganz, wo da der BZ verrückt spielt????
    Welcher Abstand lag denn zwischen den Messungen? Wenn alles direkt nacheinander gemessen wurde: Das sind -im Rahmen der Toleranzbreite- so ziemlich die gleichen Ergebnisse! Warum misst du 4x nacheinander??? Abgesehen davon, dass das wenig Erkenntnisse bringt, das kostet doch verdammt viel Geld!

    Also, vielleicht kannst du deine Frage nochmal etwas konkretisieren, sonst ist es schwierig, sinnvoll zu antworten. Danke.
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    Mitglied seit: 24.05.2014
    am 25.05.2014 09:33:44
    -


    Bearbeitet von User am 01.10.2015 19:51:31. Grund: -
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    am 25.05.2014 09:36:59
    Nochmal eine andere Frage:

    Kann der Blutzucker überhaupt durch Heuschnupfen leicht erhöht sein?

    Kann der Blutzucker auch steigen, wenn man mal einen Hautauschlag hat?

    Ich habe mal gehört und auch gelesen, daß jede Kleinigkeit (kleine Infektion, Allergie etc.)
    den Blutzucker durcheinanderbringen kann.....also auch erhöhen z.B.
  • Gast

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    am 25.05.2014 09:51:08
    bei diabetikern ja , aber das bist du ja nicht.
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 25.05.2014 09:54:49
    Ja, der BZ kann bei jeglicher Art von Entzündung etwas höher verlaufen, gewöhnlich tut er das auch.

    Ursache dafür ist die Hormone Cortisol und Adrenalin, die zur Bekämpfung der Entzündungen vermehrt ausgeschüttet werden und ihrerseits für gesteigerte Ausgabe von Glukose aus der Leber sorgen.
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    am 25.05.2014 10:07:14
    Moin Lucky,

    dann mal willkommen im Club. Aber wenn Du direkt hintereinander her misst, misst Du praktisch immer den selben Wert. Der sieht nur durch die Streuung der Anzeige um plusminus bis zu 15% anders aus.

    Für wirklich messbare Veränderungen braucht der Blutzucker wenigstens ne halbe Stunde. Also wenn Du Traubenzucker isst, braucht er wenigstens ne halbe Stunde, um von 80 auf 100 oder sogar 120 anzusteigen, und die mögliche Spitze wird nach etwa 45-90 Minuten erreicht. Also im Schnitt so um ne Stunde nach dem Einfüllen, übrigens auch von Brot und allem aus Mehl, Kartoffeln und Reis. Das ist verdauungstechnisch alles nichts anderes als Glukose, und an der im Blut kann auch der beste Biochemiker nicht mehr ablesen, ob die aus nem Dextro-Täfelchen oder aus ner Bio-Kartoffel oder aus nem Vollkornbrot gekommen ist.

    Für's Rausfinden, was in welcher Menge bei Dir passt, findest Du hier eine super Anleitung. Ich hab übrigens seit meiner Kindheit regelmäßig Heuschnupfen und seit 91 diagnostizierten Typ2 und bisher keinen Zusammenhang zwischen meinem Blutzucker und meinem Heuschnupfen messen können.

    Bisdann, Jürgen
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    am 25.05.2014 10:25:59
    Gast schrieb:
    bei diabetikern ja , aber das bist du ja nicht.

    doch, bin ich (Typ 2)
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    am 25.05.2014 10:26:52
    Rainer schrieb:
    Ja, der BZ kann bei jeglicher Art von Entzündung etwas höher verlaufen, gewöhnlich tut er das auch.

    Ursache dafür ist die Hormone Cortisol und Adrenalin, die zur Bekämpfung der Entzündungen vermehrt ausgeschüttet werden und ihrerseits für gesteigerte Ausgabe von Glukose aus der Leber sorgen.

    Danke für die kompetente Antwort.
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    am 25.05.2014 10:30:05
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    Bearbeitet von User am 01.10.2015 19:52:20. Grund: -
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    am 25.05.2014 12:25:51
    Nochmal die Frage an Lucky: Wie therapierst du deinen Diabetes?
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    am 25.05.2014 13:00:59
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    Bearbeitet von User am 01.10.2015 19:52:05. Grund: -
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    am 25.05.2014 13:28:33
    Hallo Lucky,

    schön, dass du es so hinbekommst.

    Von mir noch 2 Bemerkungen:
    - 500mg Metformin ist eine Alibidosis, wahrscheinlich ohne merkbare Wirkung. Wenn du es brauchst, dann erhöhe mindestens auf 2*500mg bzw. auf die übliche Höchstdosis von 2*1000mg. Wenn du es nicht brauchst, dann mache mal einen Versuch, die 500mg auch noch wegzulassen. Achtung, Metformin wirkt ungefähr 3 Tage nach. Für so einen Versuch musst du dir schon mindestens eine Woche geben.
    - Wieso ernährst du dich fettarm? Wenn du die KH reduzierst, dann kannst du ohne Probleme Fett und Eiweiß erhöhen. Mehr Fett hat den Vorteil, dass du mit weniger und länger satt bleibst. Probiere es mal mit mehr Butter, Sahne, Olivenöl und Kokosöl aus.

    LG Rainer
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    am 25.05.2014 16:17:32
    @Rainer

    Danke

    Sollte man Metformin nicht nur nehmen, wenn man was isst?

    Ich esse nämlich morgens nichts und nehme daher auch keine Metformin.

    Abends dann zum Abendessen 1 x 500mg.

    ...oder wirkt Metformin so ähnlich wie Langzeitinsulin?

    Ich ernähre mit fettarm, weil ich zusätzlich auch noch Gewicht verlieren will.
    Habe zwar kein richtiges Übergewicht mehr, aber 2-3 kg weniger wären nicht schlecht...
    Bearbeitet von User am 25.05.2014 16:18:26. Grund: -
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    am 25.05.2014 16:48:25
    Moin Lucky,

    Metformin gilt als Spiegel-Medi. Es wirkt mit dem Wirkstoffspiegel, der sich mit der regelmäßigen Einnahme nach und nach einstellt.

    Metformin sorgt dafür, dass die Leber mit unserer Typ2 gestörten Regelung nicht beständig zu viel Glukose ausgibt, also besonders z.B. morgens, bevor wir überhaupt was gegessen haben.
    Ok, bei manchem gibt die Leber auch zu der Glukose vom neuen Essen noch dazu, statt dann die eigene Ausgabe wie in der gesunden Regelung zurück zu nehmen. Und auch da wirkt Metformin bremsend.

    Wenn Du etwas suchst, das speziell zum Essen von KHs=Glukose die Insulin-Ausgabe verstärkt, musst Du einen so genannten DPP4-Hemmer nehmen.

    Wer sich fettarm ernährt, landet meistens bei mehr KHs=Glukose, als nem diabetischen BZ-Verlauf zuträglich ist. Für den ist LC/LOGI oder sogar LCHF sehr viel zuträglicher.

    Bisdann, Jürgen