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Remission = Werte ?
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Gast
Rang: Gastam 24.07.2014 09:12:34
Gast schrieb:
schon klar, dass es mit den Jahren nicht einfacher wird! Was ich nicht verstehe: wenn ich morgen den Tag genauso anfange, ist es zurzeit möglich, das der Wert bei 200 und nicht bei 98 liegt oder viel tiefer.
Schau Dir mal an, was Du jeweils abends/nachts gegessen hast. Dabei insbesondere mal die kcal aus Fett und Eiweiß betrachten und mit den Nüchternwerten korrelieren.
Auch Fett und Eiweiß brauchen deutlich ihr Insulin, verteilt über recht genau 8 Stunden, sonst gehen die Werte, insbsondere über Nacht, gern ziemlich deutlich hoch. Stichwort dazu wäre FPE (Fett-Protein-Einheiten).
Xelevia (DPP4-Hemmer) bringt im Nachtverlauf keine Unterstützung der Insulinproduktion, es sei denn Du legst nächtlich Zwischenmahlzeiten ein.
Gruß
Joa -
Gast
Rang: Gast -
Gast
Rang: Gastam 24.07.2014 09:45:21
Und auch nochmal für dich, und insgesamt gefühlt zum 100. Mal:
Natürlich kann man auch bei einem HBA1C von 5.0 Diabetes haben, solange dieser Wert entweder durch eine gut laufende Remission oder eine medikamentöse Behandlung erreicht wird und es sich somit nicht um eine Erstdiagnose handelt. Alle diese Dinge kommen bei Thread-Ersteller zusammen.
Wie schwer ist das eigentlich zu verstehen? Einfach mal die Frage lesen, dann denken, und dann ggf. schreiben, falls man noch was zu sagen hat. -
Gast
Rang: Gastam 24.07.2014 09:52:38
Hallo,
nur mal so für alle ungläubigen: bin vor 2 Jahren mit einem Hb1c von größer 11,0 angefangen, halbes Jahr vorher war ich beim Gesundheitscheck beim Hausarzt und es gab keine Anzeichen von Diabetes!
Nüchternwert kleiner 100 und Urin auch keine Anzeichen!
Gruß
Ralf -
Gast
Rang: Gastam 24.07.2014 09:56:33
Gast schrieb:
Bei hba1c 5,0 Diabetes?
Ich glaub ich spinne
Jaja...
Der Threadersteller hat TYP 1 LADA und ist in REMISSION!
Die Richtlinie und die Nummer mit dem Hba1c gelten bei der ERSTMANIFESTATION.
Ist das echt so schwierig?
Gruß
Andy -
am 24.07.2014 10:00:44
Gast schrieb:
Selbst ohne Insulin zu spritzen habe ich ab und an Unterzuckerungen.
Hallo Ralf,
nicht als Besserwisserei, sondern als Vorschlag:
Wenn du Probleme mit Unterzuckerungen hast, dann solltest du als erstes das Metformin weglassen. Metformin bremst die Leber bei der Glukoseausgabe, vollkommen unabhängig davon, ob die Ausgabe sinnvoll ist oder nicht. Also wird Metformin auch bei deinem Sport bremsen, wenn der Nachschuss von Glukose notwendig wird.
Metformin hat beim 1er und bei LADA auch nur dort etwas zu suchen, wo zusätzliche Übergewicht und Insulinresistenz besteht. Ansonsten steuert es keine positive Wirkung bei. Versuche mal, das Kombipräparat gegen nur Xelevia auszutauschen und beobachte, ob es besser wird. Ich vermute stark, dass das der Fall sein wird.
Wenn du Insulin ausprobierst, dann ist das bei deinen Werten nicht zusätzlich zu den Tabletten sinnvoll. Ich würde für so einen Versuch die Tabletten weglassen und nur eine relativ kleine Dosis Basalinsulin ausprobieren.
Beste Grüße, Rainer
Bearbeitet von User am 24.07.2014 16:55:10. Grund: . -
Gast
Rang: Gastam 24.07.2014 15:52:26
Lieber Ralf,
Lass Dich bitte nicht beirren von den Zwischenrufen des Gastes, der immer wieder mit der Hba1c Geschichte anfängt.
Es hat nichts mit Dir zu tuen, sondern er fordert immer wieder "Andere" bestimmte User damit heraus,
weil er das nicht verdauen kann.
lg -
Gast
Rang: Gastam 25.07.2014 06:18:19
Hallo,
habe jetzt noch mal mit meiner Diabetologin gesprochen, zwecks weglassen von Medformin! Sie meinte: da zur Zeit in Fachkreisen darüber diskutiert wird, dass Medformin die Bauchspeicheldrüse bei der Insulin- produktion unterstützt (so hab ich es verstanden), sollte ich wenn ich keine Beschwerden habe, es weiter nehmen.
Gruß
Ralf -
Gast
Rang: Gastam 25.07.2014 06:18:27
Hallo,
habe jetzt noch mal mit meiner Diabetologin gesprochen, zwecks weglassen von Medformin! Sie meinte: da zur Zeit in Fachkreisen darüber diskutiert wird, dass Medformin die Bauchspeicheldrüse bei der Insulin- produktion unterstützt (so hab ich es verstanden), sollte ich wenn ich keine Beschwerden habe, es weiter nehmen.
Gruß
Ralf -
Gast
Rang: Gastam 25.07.2014 08:38:34
Gast schrieb:
... da zur Zeit in Fachkreisen darüber diskutiert wird, dass Medformin die Bauchspeicheldrüse bei der Insulin- produktion unterstützt ...
Sofern Frau Dr. dabei daran denkt, dass MeTformin die Inkretinsekretion (bei Typ 2 wo diese defizitär ist) erhöht, ist das schon recht lange bekannt.
Ob das bei T1D einen relevanten Effekt macht sei dahinstehend, da Typ 1 lt. befragtem (Dorf)Arzt nicht mit einem GLP-1 Defizit einher geht.
Sofern MeTformin problemlos vertragen wird, sehe ich allerdings keinen Grund, es nicht zu nehmen. Es ist auch billig zu haben.
Gruß
Joa