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Was ist Insulinresistenz?

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    Mitglied seit: 07.08.2014
    am 14.08.2014 10:04:31
    Bei diesem Kindergarten hier möchte ich nicht mehr mitspielen.
    Es ist sehr schade, dass es hier zu 90% nur ums Keifen und Ärgern geht und nicht um Erfahrungsaustausch und gegenseitige Hilfe.
    Hab nicht gefunden, wie ich mein Profil löschen kann.
    Admin bitte lösche mein Profil! Danke
    Bearbeitet von User am 17.08.2014 01:42:44. Grund: nn
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    am 14.08.2014 10:15:48
    da gibts verschieden thesen hans
    frag den arzt
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    am 14.08.2014 11:05:09
    Insulinresistenz ist kein anderes Wort für Typ2 Diabetes.

    Insulinresistenz beschreibt die Tatsache, dass der Körper schlechter auf Insulin reagiert als man normal erwarten sollte.
    Die Ursachen für diese Resistenz können unterschiedlich sein, das reicht von
    genetischer Veranlagung bis hin zu bestimmten Medikamenten, Erkrankungen des Hormonsystems etc..

    Das war jetzt eine verkürzte Darstellung, nähere Infos gibt es aber ja im Netz!
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    Mitglied seit: 07.08.2014
    am 14.08.2014 14:27:57
    gelöscht
    Bearbeitet von User am 17.08.2014 01:27:53. Grund: gelöscht
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    am 14.08.2014 15:11:21
    Es gibt aber auch Formen der Insulinresistenz bei Typ1 Diabetikern, bei Leuten, die Cortison einnehmen müssen, bei PCO usw.

    Von daher ist die Aussage, dass Insulinresistenz eine Vorstufe von Typ2 Diabetes ist, falsch.

    Aber es reicht sicher auch, wenn du deinen Arzt in 5 Wochen dazu befragst, da brennt ja nix an.


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    am 14.08.2014 15:16:27
    Moin Opa Hans,

    wenn im Verhältnis zur Blutzuckerhöhe mehr Insulin als normal gemessen werden kann, wird das als Insulinresistenz bezeichnet. Geschätzt wird das z.B. für bis zu 60% der Bevölkerung in D und bei den weitaus meisten Betroffenen mit völlig gesundem Blutzucker.

    Es gibt auch Typ1 mit Insulinresistenz, aber praktisch keinen Typ2 ohne. Und vielfach wird auch praktisch als zweite Bedeutung der BZ-Bereich über gesund bis zur Diagnose Typ2 als Insulinresistenz bezeichnet.

    Bisdann, Jürgen
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    am 14.08.2014 15:25:41
    Hallo Hans,

    nein, so ist es nicht. Der Typ2-Diabetes entsteht mit einer Mischung von Ursachen, deren wesentliche sind:
    - Versagen von Betazellen,
    - fehlerhafte Glukmoseausgabe der Leber mit einer Insulinresistenz der Leber als Hauptursache,
    - Insulinresistenz der Muskelzellen,
    - Versagen der Phase 1 der Insulinausschüttung.
    Bei einem Typ2-Diabetiker tragen die einzelnen Defekte in unterschiedlichem Maß zum Diabetes bei. deshalb hat jeder seinen eigenen Diabetes.

    Früher hat man oft einen Prädiabtes mit Insulinresistenz bezeichnet, weil das bei vielen die Hauptursache der Diabetesentstehung ist. Manche verwenden den Begriff heute noch so.

    Dass der NBZ vollkommen in Ordnung ist und nur die Werte nach den Mahlzeiten viel zu hoch sind, kommt wirklich nicht sehr oft vor. Daraus kann man, wenn der NBZ wirklich voll in Ordnung ist, eventuell schließen, dass die fehlerhafte Glukoseausgabe der Leber bei dir nur wenig zum Diabetes beiträgt, während sie bei den meisten Typ2-Diabetikern eine große Rolle spielt. Vielleicht ist das ein Zeichen dafür, dass du eine Sonderform des Diabetes wie z.B. LADA (langsamer Typ1) oder eine der vielen MODY-Formen hast. Rede mal mit deinem Arzt darüber.

    LG Rainer

    Edit:
    Hallo Hans, ich habe in einem anderen Thread deine Werte noch einmal gesehen, die hatte ich nicht mehr auf dem Schirm. Dass dein NBZ noch in Ordnung ist, liegt einfach daran, dass du mit deinem Diabetes noch ganz am Anfang der Entwicklung stehst oder sogar bis jetzt nur Prädiabetes hast. Auf Sonderformen braucht das deshalb nicht hinzuweisen. Ich vermute stark, dass dein oGTT-2h-Wert trotz hoher Spitzen wieder unter 200 ankommt, wenn du noch genügend Insulin hast, um den BZ auf 48 runter zu bringen. Iss so, dass dein BZ nach den Mahlzeiten nicht zu stark ansteigt und treibe weiter deinen Sport, dann kannst du eine Weiterentwicklung des Diabetes (außer wenn es LADA ist) ganz bestimmt stoppen.
    Bearbeitet von User am 16.08.2014 14:27:24. Grund: .
  • Gast

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    am 14.08.2014 15:25:51
    Opa_Hans schrieb:
    Wenn der Nüchternblutzucker im Normbereich ist und die Entgleisungen nur nach den Mahlzeiten vorkommen, dann scheint man von Insulinresistent zu sprechen (so ist es bei mir).
    Bei Diabetes Typ 2 ist auch der Nüchternblutzucker außer der Norm.
    Also scheint die Insulinresistenz die Vorstufe von Diabetes Typ 2 zu sein. Oder ohne Insulinresistenz kein Diabetes Typ 2?
    Ich würde ja den Arzt fragen, aber den nächsten Termin hab ich erst in 5 Wochen.

    Grüße
    Hans



    was hast du für einen hba1c und wie hoch ist dein nbz?
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    am 14.08.2014 16:04:07
    gelöscht
    Bearbeitet von User am 17.08.2014 01:26:54. Grund: gelöscht
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    am 14.08.2014 16:52:49
    die werte passen ja zusammen, NBZ 90 passt zum hba1c von 5,7 sowohl der hba1c als auch der NBZ liegen in der Norm, mit diabetes hats zumindest nichts zu tun
    gruß
  • Gast

    Rang: Gast
    am 14.08.2014 17:16:31
    Hallo Opa Hans, bei den hba1c Werten würde ich mir keine Gedanken machen, der Nüchternblutzuckerwert kann immer variieren und wenn Du postprandiale Spitzen hast können die noch nicht unglaublich hoch sein, da sie sich sonst schon anders auf Deinen hba1c ausgewirkt hätten.
    Treib weiter Sport und ernähr Dich gesund, so dass Du Deinen hba1c unter 6 hälst, dann hast Du mit Diabetes nichts zu tun und naja Insulinresistenz und was die Zukunft so bringt, woher willst Du wissen ob Du in einem Jahr nicht ne ganz ander Krankheit hast, aber mach dich nicht verrückt wegen Diabetes, den bekommst Du bei den niedrigen hba1c Werten (wenn sie unbehandelt sind) nicht.
    Gruß Maren
  • Gast

    Rang: Gast
    am 14.08.2014 19:28:23
    @ Maren : Ob Opa Hans irgendwann Diabetes bekommt, das kann man jetzt wohl kaum vorhersagen.Das hat doch mit dem aktuellen HbA1c nichts zu tun.

    Postprandiale Spitzen wirken sich meistens so gut wie gar nicht auf den HbA1c aus! Die Zuckermoleküle lösen sich nämlich wieder vom Hämoglobin, wenn der BZ innerhalb von 4-5 Stunden (Die Zeitspanne wird hier unterschiedlich angegeben) wieder absinkt. Erst wenn der BZ über längere Zeiträume erhöht ist, wird die Bindung "fest", sodass es sich im HbA1c niederschlägt.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 14.08.2014 20:12:31
    okay opa hans der hba1c hat garnichts damit zu tun
    gruß maren
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    am 14.08.2014 21:19:52
    Rainer, du hast einige Ursachen für Typ2 genannt. Kann man die Insulinresistenz der Leber beeinflussen ? Weiss man welche Faktoren die Insulinresistenz der Leber beeinflussen ?

    Ich habe im Netz gelesen, dass Fett 'in der Leber' und 'Fett in der Bauchspeicheldrüse' die Funktion der beiden Organe in Bezug auf den Blutzuckerspiegel stört. Eure Meinung interessiert mich.

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    am 15.08.2014 07:55:59
    Hallo Matula,

    in der Fachwelt setzt sich die Erkenntnis immer mehr durch, dass die nichtalkohilische Fettleber NAFL die Hauptursache für die Insulinresistenz der Leber und ein wesentlicher Auslöser der Insulinresitenz der Muskelzellen ist. Gerade in letzter Zeit sind einige Studien veröffentlicht wurden, die das eindrucksvoll belegen. Ein Abbau der NAFL, z.B. durch eine mehrwöchige niedrigkalorische Ernährung (Leberfasten), bringt häufig auch eine erhebliche Verbesserung der BZ-Werte mit sich. Tabletten gegen eine NAFL gibt es übrigens noch nicht, dagegen ist nur mit Ernährung und Bewegung etwas zu machen.

    Das mit dem Fett in der BSD ist bisher nur eine These, die von N.Worm in dem Buch "Menschenstopfleber" aufgestellt wird. Hierbei handelt es sich meines Wissens nur um eine Vermutung, die zwar plausibel klingt, aber noch nicht durch konkrete Studienergebnisse gestützt werden kann.

    Beste Grüße, Rainer
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    Mitglied seit: 12.08.2014
    am 16.08.2014 01:42:05
    ich habe gerade mal dazu die Diskussion und Erklärungen zum Thema im LOGI Board gelesen. Ich habe einen FLI von 12 - ob da Leberfasten etwas für bessere NBZ Werte bringt ?
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    am 16.08.2014 14:18:29
    Hallo Matula,

    nein, wahrscheinlich bringt das Leberfasten für Leute mit einem niedrigen FLI nicht den gewünschten Erfolg. Es gibt einige, die es trotzdem probiert haben und enttäuscht wurden. Die hatten dann während des Leberfastens niedrigere Werte, aber danach war alles wieder beim Alten. Insulinresistenz ist bei denen zumindest keine Hauptursache für ihren Diabetes. Das wird bei dir - wenn du deinen FLI richtig berechnet hast - auch so sein.

    Beste Grüße, Rainer
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