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Warum die Anzweiflung am hba1c?
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Gast
Rang: Gastam 28.08.2014 14:51:18
Sorry dass ich dieses Faß jetzt wieder aufmache, aber ich kann das ganze irgendwie nicht verstehen. Hier gibts Leute die wettern gegen einen Wert der seit jetzt 4 Jahren immer weiteren Stellenwert und immer größeren Zuspruch in der Diagnosefindung unter den Ärzten findet. Unter 5,7 wird sogar eine Glukosetoleranzstörung weitesgehend ausgeschlossen, er gilt weltweit als viel genauer als Nüchternblutzucker, aber dennoch machen Leute wie Purea oder Schulz die meines erachtens weniger Ahnung als die Experten haben, hier seit Monaten die Leute verrückt und erzählen Ihnen dass dieser Wert trotz allen möglichen Gutachten und Expertisen nicht ausreicht und der Nüchternblutzucker genauer ist. Was steckt dahinter? Das ist mir Echt ein Rätsel? Warum diese Anfeindung gegen diese genaue Form der Diagnose? und bitte jetzt nicht wieder diesen Troll Mist, ich bin keiner und weiß auch nicht wie ich einer werden soll, aber das hier Leuten mit einem hba1c Wert um die 5 erzählt wird sie wären auf dem Weg Diabetiker zu werden, da hörts für mich auf.
Gruß Klaus -
Gast
Rang: Gastam 28.08.2014 15:04:35
Ja, so ist es. Wenn es so weitergeht, dann ist bald jeder Diabetiker. Wäre ja auch ein tolles Geschäft, so ein Volk von Diabetikern. Die Grenzwerte für Diabetes sind in den letzten Jahren immer weiter runtergegangen ohne ersichtlichen Grund. Früher war ein Mensch mit einem Langzeitwert von 6 noch kein Diabetiker, mittlerweile ist man mit so einem hba1c Wert dem Tode nah. Und alle selbsternannten "Experten" singen fröhlich in diesem Chor mit.
Ich mag schon gar nicht mehr in Diabetikerforen lesen, weil ich mich nur aufrege ohne etwas ändern zu können. Mir tun nur die "Anfänger" leid, die durch solche Foren in Panik versetzt werden und nicht wissen, wem sie nun trauen sollen. -
Gast
Rang: Gastam 28.08.2014 15:26:31
Gast schrieb:
Wenn es so weitergeht, dann ist bald jeder Diabetiker.
Wie sieht denn die "Therapie" für einen "frischen Diabetiker" mit HbA1c kleiner 5,7 aus?
Schulungen sind ja nichts schlechtes, und Medis wird's da doch wohl nicht geben?
Sport und auf die Ernährung achten ist ja für jeden Mensch sinnvoll. -
am 28.08.2014 15:46:27
Dass da was gesunken wär, kann ich bei dem Diagnose-Grenzwert von HBA1c 6,5 nicht sehen. Der is doch völlig eindeutig höher als 6, oder?
Interessanter fände ich die Diagnose nach der Behandlung, die sich der jeweils Betroffene machen will. Warum muss bei jemandem, der mit HBA1c 8 leben will, der behandlungsbedürftige Diabetes schon bei 6,5 anfangen?
Auf der anderen Seite Leute wie ich, die ihren BZ im Rahmen bis max HBA1c 5,5 haben wollen. Für die wäre schon jede Blutuntersuchungs-Info über dieser persönlich gesunden Obergrenze und noch weit von dem Diagnose-Grenzwert interessant.
Eigentlich müssten die vehementen Verfechter gegen den Diagnose-HBA1c zum harten Kern dieser Gruppe gehören und ihre HBA1cs systematisch bei 5 und niedriger halten. -
Gast
Rang: Gastam 28.08.2014 16:59:09
Die neueste Tendenz der Diabeteswissenschaft deutet auf höhere HbA1c-Werte und geht bei Diabetikern von folgenden Soll-Werten aus:
bis 50 Jahre max. 6
50-60 Jahre max. 7
über 60 Jahre nicht unter 6 (Gefahr von coronaren Reitzleitungsstörungen)
über 70 Jahre unter 8 (Folgeschäden werden sich dann kaum mehr entwickeln)
Ob der "gesunde Blutzucher" von 5.5 (HbA1c-Wert) wirklich in jedem Alter gesund ist, lassen wir mal offen.
In diesem Forum wird um die HbA1c-Werte, wleche zur Diagnostik eines Diabetes sehr geeignet sind, ein riesen Theamter gemacht. Erstaunlich, dass man diese HbA1c-Disskussionen eigentlich nur in Deutschland kennt. Andere Länder, welche mit Sicherheit mediznisch nicht schlechter versorgt sind als Deutschland, betrachten dies viel weniger eng.
Mit Diabetes zu leben, hat sehr viel mit Lebensqualität zu tun. Ein Leben mit mehr oder weniger konsequenten Verzichten, nur dem BZ zu liebe, schränkt die Lebensqualität doch um einiges ein.
Und wenn der Diabetes zum Lebensmittelpunkt geworden ist, ist die Lebensqualität ohnehin am A.... -
Gast
Rang: Gastam 28.08.2014 17:50:07
hjt_Jürgen schrieb:
Dass da was gesunken wär, kann ich bei dem Diagnose-Grenzwert von HBA1c 6,5 nicht sehen. Der is doch völlig eindeutig höher als 6, oder?
Interessanter fände ich die Diagnose nach der Behandlung, die sich der jeweils Betroffene machen will. Warum muss bei jemandem, der mit HBA1c 8 leben will, der behandlungsbedürftige Diabetes schon bei 6,5 anfangen?
Auf der anderen Seite Leute wie ich, die ihren BZ im Rahmen bis max HBA1c 5,5 haben wollen. Für die wäre schon jede Blutuntersuchungs-Info über dieser persönlich gesunden Obergrenze und noch weit von dem Diagnose-Grenzwert interessant.
Eigentlich müssten die vehementen Verfechter gegen den Diagnose-HBA1c zum harten Kern dieser Gruppe gehören und ihre HBA1cs systematisch bei 5 und niedriger halten.
Aber hast Du nicht immer geschrieben dass Du einen Diabetes bei einem hba1c unter 5,5 für ausgeschlossen hälst un in dem rahmen Blutzuckerwerte über gesund auch? Das wäre ja dann ein Wiederspruch.
Gruß Michael -
Gast
Rang: Gastam 28.08.2014 17:53:46
Hallo Leute
Schön dass hier jetzt mal endlich wieder vernünftig und ruhig geschrieben wird. Mir gings in meiner Thematik jetzt aber eher darum warum hier sich so viele gegen den Wert als Diagnoseausschluß aussprechen und dabei wie die junge Dame sogar extrem agressiv wird. Gibt es einen ersichtlichen Grund den Nüchternblutzucker dem hba1c vorzuziehen obwohl (und da denke ich gebt ihr mir recht) die Mediziner in aller Wert den hba1c zumindest in der Diagnose stellung und Ausschluß als genauer ansehen als den Nüchternwert. Woher also diese massive Anfeindung, im Zweifel vielleicht ja auch nur von der Name unter verschiedenen Pseudonymen (wer weiß das schon)
Gruß Klaus -
Gast
Rang: Gastam 28.08.2014 17:56:08
Gast schrieb:
Gast schrieb:
Wenn es so weitergeht, dann ist bald jeder Diabetiker.
Wie sieht denn die "Therapie" für einen "frischen Diabetiker" mit HbA1c kleiner 5,7 aus?
Schulungen sind ja nichts schlechtes, und Medis wird's da doch wohl nicht geben?
Sport und auf die Ernährung achten ist ja für jeden Mensch sinnvoll.
Unter 5,7 wäre man doch gar kein Diabetiker, laut Jürgen könnte das höchstens ein schneller 1er haben (das ist dann wieder Diabetiker) und dann würde er wohl als bald im Krankenhaus landen wenn nichts gemacht würde. Ansonsten ist ja die Thematik das unter 5,7 ein Diabetes ausgeschlossen ist.
Gruß -
Gast
Rang: Gastam 28.08.2014 17:59:18
Gast schrieb:
Die neueste Tendenz der Diabeteswissenschaft deutet auf höhere HbA1c-Werte und geht bei Diabetikern von folgenden Soll-Werten aus:
bis 50 Jahre max. 6
50-60 Jahre max. 7
über 60 Jahre nicht unter 6 (Gefahr von coronaren Reitzleitungsstörungen)
über 70 Jahre unter 8 (Folgeschäden werden sich dann kaum mehr entwickeln)
Ob der "gesunde Blutzucher" von 5.5 (HbA1c-Wert) wirklich in jedem Alter gesund ist, lassen wir mal offen.
In diesem Forum wird um die HbA1c-Werte, wleche zur Diagnostik eines Diabetes sehr geeignet sind, ein riesen Theamter gemacht. Erstaunlich, dass man diese HbA1c-Disskussionen eigentlich nur in Deutschland kennt. Andere Länder, welche mit Sicherheit mediznisch nicht schlechter versorgt sind als Deutschland, betrachten dies viel weniger eng.
Mit Diabetes zu leben, hat sehr viel mit Lebensqualität zu tun. Ein Leben mit mehr oder weniger konsequenten Verzichten, nur dem BZ zu liebe, schränkt die Lebensqualität doch um einiges ein.
Und wenn der Diabetes zum Lebensmittelpunkt geworden ist, ist die Lebensqualität ohnehin am A....
Also wird in anderen Ländern der hba1c zur Diagnose und Ausschluß nicht genutzt? -
am 28.08.2014 18:06:32
Gast schrieb:
Also wird in anderen Ländern der hba1c zur Diagnose und Ausschluß nicht genutzt?
ein anderes Land http://care.diabetesjournals.org/content/37/Supplement_1/S14/T2.expansion.html