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Insulin-Intoleranz

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    am 09.10.2014 18:56:14
    purea schrieb:
    mich würde aber interessieren, ob es langzeitbeobachtungen gibt bezüglich einer resensibilisierung der zellen. ob eine resistenz zb. nach jahren sich wieder abschwächt bei konsequenter einhaltung von gesunden zuckerverläufen. oder wird das "resistenzniveau" eingefroren?


    Die weitgehende bis gänzliche Normalisierung von Nüchtern-BZ und Insulin schon ne Woche nach bariatrischer OP/VLCD wird damit erklärt, dass in dieser Zeit überschüssiges Fett in Leber, Pankreas und Hypothalamus verbraucht und damit die gesunde Regelfunktion dieses "Triotops" wiederhergestellt wird. An der Glukose-Aufnahme der peripheren Zellen und deren Insulinempfindlichkeit kann sich in dieser kurzen Zeit noch gar nix ändern.

    EH schrieb:
    Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, daß sich die Resistenz mit den Jahren verschlechtert. Es ist auch nicht einfach, bzw. schlicht nicht möglich, über Jahre hinweg einen gesunden Zuckerverlauf zu erreichen. Es wird immer wieder Zeiten geben, wo es eben nicht so gut klappt.


    Widerspruch:
    Mach mir seit über 10 Jahren einen HBA1c von 5,5 und besser, im vorigen Jahr im Sommer noch mit 40 IE Basal und seitdem mit 10 bis aktuell 14 IEs plus je nach Bedarf 10-30 IEs Bolus. Und ich kenne noch ne Reihe Typ2 INSULINER, die das ähnlich machen.
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    am 09.10.2014 19:04:00
    womit sich eine anschlussfrage ergibt: was machen normalgewichtige t2er? und wenn du sagst "kann sich NOCH gar nix ändern" implizierst du scheinbar, DASS sich was an der resistenz ändern kann.

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    am 09.10.2014 19:32:51
    hjt_Jürgen schrieb:

    EH schrieb:
    Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, daß sich die Resistenz mit den Jahren verschlechtert. Es ist auch nicht einfach, bzw. schlicht nicht möglich, über Jahre hinweg einen gesunden Zuckerverlauf zu erreichen. Es wird immer wieder Zeiten geben, wo es eben nicht so gut klappt.


    Widerspruch:
    Mach mir seit über 10 Jahren einen HBA1c von 5,5 und besser, im vorigen Jahr im Sommer noch mit 40 IE Basal und seitdem mit 10 bis aktuell 14 IEs plus je nach Bedarf 10-30 IEs Bolus. Und ich kenne noch ne Reihe Typ2 INSULINER, die das ähnlich machen.



    Moment Jürgen, du kannst meinen Erfahrungen (darüber schrieb ich in dem Beitrag) nicht widersprechen, denn du kennst meine Erfahrungen nicht.
    Ich hab mit Anfang dreißig meinen Diabetes entdeckt (ja ich, denn die Ärzte damals haben Typ2 nicht besonders ernst genommen). Das ist jetzt 40 Jahre her und ich bin immer noch von Folgeschäden verschont, also kann mein Umgang mit dem Diabetes nicht sooo falsch gewesen sein.
    Ich hab mich immer normal ernährt, denn eine Ernährung ohne KH, das macht mein Magen nicht mit. Ich hatte keine Lust und auch keine Zeit, mein Leben dem Diabetes zu widmen. Das wäre mir auch sehr schwer gefallen mit Familie und Ganztagsarbeit (nachdem mein Mann krank wurde).
    Ich lebe mit dem Diabetes, nicht für ihn. Jeder kann das halten wie er will, eine Patentlösung gibt es nicht.
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    am 09.10.2014 21:19:47
    Moment EH, ich hätte nicht widersprechen sondern Dich einfach nur bitten sollen, Deine Erfahrung nicht so zu verallgemeinern.
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    am 09.10.2014 21:35:47
    hjt_Jürgen schrieb:
    Moment EH, ich hätte nicht widersprechen sondern Dich einfach nur bitten sollen, Deine Erfahrung nicht so zu verallgemeinern.


    Aber hallo, wer verallgemeinert hier seine Erfahrungen mit dem gesunden Blutzucker und den eigenen Ernährungsgewohnheiten?
    Das bist doch du, hjt_jürgen mit deinem Kollegen Rainer und der Kollegin Purea. Ihr habt doch die Angewohnheit, euch als Diabetesexperten aufzuspielen und damit Fragesteller zu verunsichern.
    EH darauf hinzuweisen, ihre Erfahrungen nicht zu verallgemeinern, ist schlichtweg vermessen!
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    am 10.10.2014 10:19:46
    Diabeti schrieb:

    Das bist doch du, hjt_jürgen mit deinem Kollegen Rainer und der Kollegin Purea. Ihr habt doch die Angewohnheit, euch als Diabetesexperten aufzuspielen und damit Fragesteller zu verunsichern.
    EH darauf hinzuweisen, ihre Erfahrungen nicht zu verallgemeinern, ist schlichtweg vermessen!



    Hallo Diabeti,
    vielen Dank für die Schützenhilfe. Ich finde es einfach einen schlechten Witz, wenn ausgerechnet Jürgen mir vorwirft, ich würde meine Erfahrungen verallgemeinern. Genau das tue ich nämlich nicht. Ich schreibe das, was ich den langen Jahren meiner Erkrankung erlebt und erfahren habe und vergesse nie anzugeben, daß das ausschließlich meine Erfahrungen sind. Davon kann jeder das mitnehmen, was ihm gerade hilft oder auch nicht. Das ist in meinen Augen der Sinn eines Forums.

    Jürgen und andere hier werden einfach sauer, wenn jemand nicht wie sie irgendwelchen Werten nachjagt, die sich sowieso ständig ändern, sondern seinen Diabetes als das nimmt, was er ist. Nämlich eine chronische Stoffwechelerkrankung. Wenn dann derjenige auch noch guten Erfolg damit hat wie ich, dann ist er sowieso unten durch.