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kortison tabetten und diabetes
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am 10.11.2014 23:16:14
hallo,
hat jemand erfahrung mit der einnahme von kortisontabletten und diabetes? ich soll die nächsten 3 tage jeweils 150 mg (predinsonol) nehmen und frage mich wie hoch das risiko ist, damit meine diabetische störung zu verschlechtern.
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am 10.11.2014 23:50:32
hmmm, nach meinen kurzrecherchen betrifft das insbesondere langzeiteinnahme und hohe dosierungen. das risiko ist dann aber doch extrem hoch.
ich vermute mal, das 3 tage als kurzzeiteinahme gelten. das risiko scheint mir aber auch dann noch zu hoch. tinnitus oder diabetes, das ist die frage.
Bearbeitet von User am 11.11.2014 00:11:35. Grund: . -
Michaelheuer
Rang: Gastam 11.11.2014 07:50:12
ich würde an deiner stelle auch nichts mehr essen purea und wenns geht auch nichts trinken, es könnte deine diabetische störung erhöhen, sag du doch einfach den ärzten wie sie zu reagieren haben, die werden dankbar sein. -
am 11.11.2014 11:04:30
es kommt nicht darauf an, DAS man isst und trinkt, sondern WAS man isst und trinkt. insofern ist dein vorschlag, man solle als diabetiker das essen und trinken einstellen - dann meinst du wohl parenterale ernährung - nicht so praxisnah. aber mach nur...
hier noch was on topic:
Eine Hydrocortisondosis ab 25mg ist die sogenannte Cushing Dosierung. Die Wahrscheinlichkeit, dass Nebenwirkungen wie Stiernacken, erhöhter Blutzuckerspiegel, Stammfettsucht, Muskelschwäche, Depression oder Hypertonie auftreten, ist sehr groß. (von dr-gumpert.de) -
am 11.11.2014 13:22:44
@purea, ich finde deine Vorgehensweise mehr als seltsam. Du stellst eine Frage, gibst dann selbst die Antworten und dokumentierst gleichzeitig die Gefährlichkeit.
Was möchtest du denn damit erreichen?
Und warum besprichst du das nicht mit deinem Arzt? Er wird Gründe haben, dir Kortison zu verschreiben - und er wird vermutlich auch das Risiko abschätzen können, wie sich das auf deinen nicht vorhandenen Diabetes auswirkt.
Deine Beiträge animieren mich einfach nur zu einem heftigen Kopfschütteln...2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
Michaelheuer
Rang: Gastam 11.11.2014 13:46:23
Zuckerle schrieb:
@purea, ich finde deine Vorgehensweise mehr als seltsam. Du stellst eine Frage, gibst dann selbst die Antworten und dokumentierst gleichzeitig die Gefährlichkeit.
Was möchtest du denn damit erreichen?
Und warum besprichst du das nicht mit deinem Arzt? Er wird Gründe haben, dir Kortison zu verschreiben - und er wird vermutlich auch das Risiko abschätzen können, wie sich das auf deinen nicht vorhandenen Diabetes auswirkt.
Deine Beiträge animieren mich einfach nur zu einem heftigen Kopfschütteln...
tja zuckerle, warum antortet sie sich selbst......weil ihr keiner mehr antwortet, bei onmeda hat sie am wocheende gerade erst wieder als max mustermann versucht leute zu verunsichern und ihre thesen durchzudrücken und dort hat klaus sie auch erstmal zurecht getutzt..sie hat kein Probelm mit Ihrem Blutzucker sondern in erster Linie mit Ihrem Kopf nur leider ist dies nicht das geeignete Forum dafür. Mit tut sie wenn ich ehrlich bin Leid, denn mit irgendetwas kommt sie im Leben garnicht klar.
Gruß Michael -
am 11.11.2014 14:54:33
Zuckerle schrieb:
@purea, ich finde deine Vorgehensweise mehr als seltsam. Du stellst eine Frage, gibst dann selbst die Antworten und dokumentierst gleichzeitig die Gefährlichkeit.
Was möchtest du denn damit erreichen?
Und warum besprichst du das nicht mit deinem Arzt? Er wird Gründe haben, dir Kortison zu verschreiben - und er wird vermutlich auch das Risiko abschätzen können, wie sich das auf deinen nicht vorhandenen Diabetes auswirkt.
hallo zuckerle,
deine frage kannst du dir eigentlich selbst ganz gut beantworten, wenn du den faden etwas aufmerksamer liest. es haben bisher 2 user gepostet. der eine rät diabetikern, sich parenteral zu ernähren und ignoriert die frage nach diabetes und kortison erstaunlicherweise völlig. der andere user ignoriert die fragestellung ebenfalls und kritisiert dann sogar noch, dass andeutende antworten auf die eingangsfrage gepostet werden.
das ist so ulkig, dass dein kopfschütteln die ganze sache noch fantastisch abrundet :-)).
und nun rücken wir mal die realitäten wieder etwas zurecht und halten fest: ein forum dient dem austausch themenbezogener gedanken. in diesem kontext weitergehend gerne auch als ontopic bezeichnet. wobei das gegenteil, offtopic, nicht so gerne gesehen wird, weil es den gedankenaustausch erheblich behindern kann. eure beiden posts passen leider sehr gut in diese kategorie. ärgerlich für jene, die über google-suche "kortison diabetes" dann hier landen würden.
insofern habe ich noch einen guten link mit bezug auf eine renomierte studie gefunden, die doch zu großer vorsicht animiert: http://www.diabetesde.org/presse/pressemitteilungen/detail/archiv/2011/januar/zurueck/pressemitteilungen-3/artikel/kortikosteroide-koennen-diabetes-typ-3e-und-hyperglykaemien-verursachen/
150 mg sind eine recht hohe dosis, wie ich finde. ich verzichte daher vorerst auf die einnahme, auch wenn sie auf 3 tage begrenzt wäre. erfahrungswerte von betroffenen würden mich aber weiter sehr interessieren. es würde mir ja nichts bringen, wenn ich statt eines leichten tinnitus dann meine situation hin zu einem manifesten diabetes verschlechtere.
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am 11.11.2014 15:23:29
purea schrieb:
Zuckerle schrieb:
@purea, ich finde deine Vorgehensweise mehr als seltsam. Du stellst eine Frage, gibst dann selbst die Antworten und dokumentierst gleichzeitig die Gefährlichkeit.
Was möchtest du denn damit erreichen?
Und warum besprichst du das nicht mit deinem Arzt? Er wird Gründe haben, dir Kortison zu verschreiben - und er wird vermutlich auch das Risiko abschätzen können, wie sich das auf deinen nicht vorhandenen Diabetes auswirkt.
hallo zuckerle,
deine frage kannst du dir eigentlich selbst ganz gut beantworten, wenn du den faden etwas aufmerksamer liest. es haben bisher 2 user gepostet. der eine rät diabetikern, sich parenteral zu ernähren und ignoriert die frage nach diabetes und kortison erstaunlicherweise völlig. der andere user ignoriert die fragestellung ebenfalls und kritisiert dann sogar noch, dass andeutende antworten auf die eingangsfrage gepostet werden.
das ist so ulkig, dass dein kopfschütteln die ganze sache noch fantastisch abrundet :-)).
und nun rücken wir mal die realitäten wieder etwas zurecht und halten fest: ein forum dient dem austausch themenbezogener gedanken. in diesem kontext weitergehend gerne auch als ontopic bezeichnet. wobei das gegenteil, offtopic, nicht so gerne gesehen wird, weil es den gedankenaustausch erheblich behindern kann. eure beiden posts passen leider sehr gut in diese kategorie. ärgerlich für jene, die über google-suche "kortison diabetes" dann hier landen würden.
insofern habe ich noch einen guten link mit bezug auf eine renomierte studie gefunden, die doch zu großer vorsicht animiert: http://www.diabetesde.org/presse/pressemitteilungen/detail/archiv/2011/januar/zurueck/pressemitteilungen-3/artikel/kortikosteroide-koennen-diabetes-typ-3e-und-hyperglykaemien-verursachen/
150 mg sind eine recht hohe dosis, wie ich finde. ich verzichte daher vorerst auf die einnahme, auch wenn sie auf 3 tage begrenzt wäre. erfahrungswerte von betroffenen würden mich aber weiter sehr interessieren. es würde mir ja nichts bringen, wenn ich statt eines leichten tinnitus dann meine situation hin zu einem manifesten diabetes verschlechtere.
Irgendwie finde ich sie ja schon wieder lustig, sie ignoriert alles was andere schreiben, bemerkt keine Ironie von Michael in seiner Antwort, also eigentlich Comedy vom feinsten.......weiter so purea bzw. Max Mustermann..........Daumen hoch -
Michaelheuer
Rang: Gastam 11.11.2014 16:23:16
Thomas999 schrieb:
purea schrieb:
Zuckerle schrieb:
@purea, ich finde deine Vorgehensweise mehr als seltsam. Du stellst eine Frage, gibst dann selbst die Antworten und dokumentierst gleichzeitig die Gefährlichkeit.
Was möchtest du denn damit erreichen?
Und warum besprichst du das nicht mit deinem Arzt? Er wird Gründe haben, dir Kortison zu verschreiben - und er wird vermutlich auch das Risiko abschätzen können, wie sich das auf deinen nicht vorhandenen Diabetes auswirkt.
hallo zuckerle,
deine frage kannst du dir eigentlich selbst ganz gut beantworten, wenn du den faden etwas aufmerksamer liest. es haben bisher 2 user gepostet. der eine rät diabetikern, sich parenteral zu ernähren und ignoriert die frage nach diabetes und kortison erstaunlicherweise völlig. der andere user ignoriert die fragestellung ebenfalls und kritisiert dann sogar noch, dass andeutende antworten auf die eingangsfrage gepostet werden.
das ist so ulkig, dass dein kopfschütteln die ganze sache noch fantastisch abrundet :-)).
und nun rücken wir mal die realitäten wieder etwas zurecht und halten fest: ein forum dient dem austausch themenbezogener gedanken. in diesem kontext weitergehend gerne auch als ontopic bezeichnet. wobei das gegenteil, offtopic, nicht so gerne gesehen wird, weil es den gedankenaustausch erheblich behindern kann. eure beiden posts passen leider sehr gut in diese kategorie. ärgerlich für jene, die über google-suche "kortison diabetes" dann hier landen würden.
insofern habe ich noch einen guten link mit bezug auf eine renomierte studie gefunden, die doch zu großer vorsicht animiert: http://www.diabetesde.org/presse/pressemitteilungen/detail/archiv/2011/januar/zurueck/pressemitteilungen-3/artikel/kortikosteroide-koennen-diabetes-typ-3e-und-hyperglykaemien-verursachen/
150 mg sind eine recht hohe dosis, wie ich finde. ich verzichte daher vorerst auf die einnahme, auch wenn sie auf 3 tage begrenzt wäre. erfahrungswerte von betroffenen würden mich aber weiter sehr interessieren. es würde mir ja nichts bringen, wenn ich statt eines leichten tinnitus dann meine situation hin zu einem manifesten diabetes verschlechtere.
Irgendwie finde ich sie ja schon wieder lustig, sie ignoriert alles was andere schreiben, bemerkt keine Ironie von Michael in seiner Antwort, also eigentlich Comedy vom feinsten.......weiter so purea bzw. Max Mustermann..........Daumen hoch
Hi Thomas
Ich würde dass nicht so ins lächerliche ziehen, auch wenn es natürlich lustig erscheint wenn sich jemnd in einem Forum auf die von sich selbst gestellte Frage Antworten gibt. Aber dies hat dann natürlich Züge an sich, die vielleicht mal einer medizinischen Abklärung Not tun. Daher würde ich purea wirklich empfehlen und dies meine ich wirklich nicht böswillig, Dir vielleicht irgendwie phsychische Hilfe zu holen. In Amerika ist dies die normalste Sache der Welt, nur in Deutschland wird daraus immer noch ein Riesengejammer gemacht wenn jemand zum Phsyschologen geht. Vielleicht ist das eine Möglichkeit für Dich. Dies ist wirklich nur ein gutgemeinter Ratschlag, aber Du scheinst wirklich Probeleme zu haben
Gruß Michael1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 11.11.2014 17:00:05
Ich fürchte, das wird nicht funktionieren. Es fehlt die Einsicht und ohne die geht es nicht. -
am 11.11.2014 17:16:00
Vielleicht wäre es Pure eine Hilfe, eine Gruppentherapie, zusammen mit Jürgen und Rainer zu besuchen.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 11.11.2014 17:21:06
[quote=purea;72221
150 mg sind eine recht hohe dosis, wie ich finde. ich verzichte daher vorerst auf die einnahme, auch wenn sie auf 3 tage begrenzt wäre. erfahrungswerte von betroffenen würden mich aber weiter sehr interessieren. es würde mir ja nichts bringen, wenn ich statt eines leichten tinnitus dann meine situation hin zu einem manifesten diabetes verschlechtere.
[/quote]
Naja @purea, was du so zusammenschreibst ist wirklich alles Quatsch.
Aber offensichtlich ist dein momentanes Problem ein Tinnitus - habe ich das so richtig verstanden? Das würde nämlich bedeuten, dass die Ratschläge, dich in Therapie zu begeben, die du hier schon von vielen bekommen hast genau richtig sind.
Tinnitus entsteht durch Stress, also aus der Psyche heraus. Das ist auch der Grund, weshalb Tinnitus in den psychosomatischen Kliniken behandelt wird. Mit Tinnitus ist nicht zu spaßen, wenn er nicht schnell und nicht richtig behandelt wird, kann er dich ein Leben lang quälen. Also nimm die Medikamente, die dein Arzt für richtig befindet und such dir möglichst schnell einen Therapieplatz oder eine Klinik.
Alles Gute! -
Michaelheuer
Rang: Gastam 11.11.2014 17:35:00
Diabeti schrieb:
Vielleicht wäre es Pure eine Hilfe, eine Gruppentherapie, zusammen mit Jürgen und Rainer zu besuchen.
Hi Diabeti, dass ist ja schon recht zynisch. Ich finde schon dass dies zwei unterschiedliche Plattforumen sind; Jürgen und Rainer sind Diabetiker und haben schon Erfahrungswerte, bei Purea ist es so dass sie sich einredet ein Diabetiker zu sein und mit Ihren leicht erhöhten Werten in einen Wahn verfällt. In Ihrem Spezialthema hba1c zum Ausschluss macht sie alle verrückt und irritiert Neulinge die sich auf Aussagen von Fachleuten verlassen. Dieses machen weder Jürgen noch Rainer die niemals den hba1c zur Diagnose oder Ausschluß angezweifelt haben. Die Problematik besteht darin dass purea hier ständig andere Leute irritieren will, Ihnen sogar Angst macht, das ist gefährlich. Ihr fehlt jeglicher Bezug zur Realität so dass sie sich selbst Antworten gibt, Zweitpersonen hier erfindet die Ihr recht geben. Dass ist schon eine tiefgreifende phsychische Sache die ich persönlich wirklich als gefährlich für sie ansehe. Ich hoffe sie hat auch jemanden an Ihrer Seite.
Gruß -
am 11.11.2014 22:45:42
Michaelheuer schrieb:
... In Ihrem Spezialthema hba1c zum Ausschluss macht sie alle verrückt und irritiert Neulinge die sich auf Aussagen von Fachleuten verlassen. Dieses machen weder Jürgen noch Rainer die niemals den hba1c zur Diagnose oder Ausschluß angezweifelt haben...
Das stimmt, dass weder Jürgen noch Rainer den HbA1c zur Diagnose oder Ausschluss anzweifeln, auch wenn Jürgen einen anderen Wert als die DDG propagiert, womit er bei Unerfahrenen ebenfalls Verunsicherung auslöst. Ihre missionarischen Ernährungsempfehlungen und die Tendenz, Diagnosen zu stellen und Behandlungsvorschläge zu unterbreiten (v.a. Rainer) dienen nicht dazu, Neulingen Sicherheit zu vermitteln. Das eigentlich hohe Potential dieses Forum leidet massiv unter dieser Tatsache.
Durch ihre stetige Besserwisserei verunmöglichen sie einen Erfahrungsaustausch. Den meisten Usern stinkt es, die entsprechenden Diskussionen zu führen, welche regelmässig in rechthaberische Exzesse führen.4 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 11.11.2014 22:56:55
Zuckerle schrieb:
Aber offensichtlich ist dein momentanes Problem ein Tinnitus - habe ich das so richtig verstanden? Das würde nämlich bedeuten, dass die Ratschläge, dich in Therapie zu begeben, die du hier schon von vielen bekommen hast genau richtig sind.
Tinnitus entsteht durch Stress, also aus der Psyche heraus. Das ist auch der Grund, weshalb Tinnitus in den psychosomatischen Kliniken behandelt wird. Mit Tinnitus ist nicht zu spaßen, wenn er nicht schnell und nicht richtig behandelt wird, kann er dich ein Leben lang quälen. Also nimm die Medikamente, die dein Arzt für richtig befindet und such dir möglichst schnell einen Therapieplatz oder eine Klinik.
hallo zucki,
ein tinnitus kann vielfältige ursachen haben. stress ist eine von vielen möglichen.
ich denke eher nicht, dass tinnitus mit einer "therapie" behandelbar ist. der goldstandard sieht bei akutem tinnitus kortison vor. verlinke doch aber gerne deine quellen, damit es prüfbar ist.
dont worry, I'll wait.
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am 11.11.2014 23:04:54
also nach einigem internet-gesuche scheint der tenor klar. der von mir verlinkte artikel verweist zb. auf eine studie, die von einem über 30%igen risiko ausgeht, dass sich der diabetes durch kortisongabe verschlechtert. wobei unspezifische gaben, also nicht-lokal, ein grundsätzliches höheres risiko aufweisen als lokale (zb. sprays, salben) gaben.
die dosis spielt natürlich eine wichtige rolle. die cushing-schwelle, also ab wann mit hoher wahrscheinlichkeit mit nebenwirkungen gerechnet werden muss, liegt wohl bei 25mg.
insofern sollte man das risiko gut abwägen, kosten und nutzen gegenüberstellen. -
am 12.11.2014 10:16:18
purea schrieb:
also nach einigem internet-gesuche scheint der tenor klar. der von mir verlinkte artikel verweist zb. auf eine studie, die von einem über 30%igen risiko ausgeht, dass sich der diabetes durch kortisongabe verschlechtert. wobei unspezifische gaben, also nicht-lokal, ein grundsätzliches höheres risiko aufweisen als lokale (zb. sprays, salben) gaben.
die dosis spielt natürlich eine wichtige rolle. die cushing-schwelle, also ab wann mit hoher wahrscheinlichkeit mit nebenwirkungen gerechnet werden muss, liegt wohl bei 25mg.
insofern sollte man das risiko gut abwägen, kosten und nutzen gegenüberstellen.
Verschon uns doch mit diesem Quatsch. Wenn du dich via Internet von einer Krankheit heilen willst, dann ist das dein Problem, normale Menschen gehen damit zum Arzt,
An deinen Ausführungen hierüber ist in diesem Forum (und auch sonstwo) kein Mensch interessiert.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.11.2014 16:18:38
Hi purea,
die Cushing Schwelle liegt definitiv nicht bei 25 mg, denn DAS wäre viel zu hoch. Die ist zwar bei jedem etwas unterschiedlich, allerding befindet sie sich im Allgemein ca. bis max 5 mg Prednisolon.
Ich glaub du verwechselst da etwas. Anfang des Threads hast du was von Hydrocortison geschrieben, dies ist nicht zu vergleichen mit dem Cortison das du nehmen sollst. Falls ich richtig gelesen habe sollst du Prednisolon nehmen. Dies hat eine wesentlich höhere Wirkstärke als Hydrocortison. (20 mg Hydrocortison entsprechen ca. 4 mg Prednisolon). Mit Prednisolon kenn ich mich ein wenig aus, da ich eine CED habe. 150 mg sind schon ne stramme Dosis, allerdings auch "nur" für 3 Tage, quasi ne Art Stosstherapie. Gerade CED-Patienten, oder auch Rheumapatienten sind im Schub auch oft auf hohe Dosen angewiesen, dass jedoch häufig über Monate. Deine Zuckerwerte könnten sich in dieser Zeit erhöhen, sollten sich im Anschluss aber wieder auf dein Niveau normalisieren. Ich würd die Werte in diesen Tagen mal im Auge behalten, falls du dich dafür entscheidest. Und was ist schon n lebenslanger Tinnitus gegen 3 Tage Prednisoloneinnahme mit womöglich erhöhten Zuckerwerten in dieser kurzen Zeit ? Aber dieses Abwägen pro & contra kenn ich...ich bin genauso... :-) LG -
am 12.11.2014 21:43:12
hi belli,
vielen dank für deine sehr hilfreichen infos. ja, es geht bei mir um prednisolon und 150mg zu je drei tagen.
der tinnitus bestand schon lange, war jetzt aber kurzzeitig etwas schlimmer, weshalb kortison in frage kommt. der tinnitus, den ich schon lange habe, ist kaum beeinträchtigend. da es sich aber etwas verschlechterte letzte woche, bin ich zum hno-arzt. der meinte, man könne es in dem fall probieren.
die verschlechterung hat sich nun wieder etwas gelegt, ohne kortison. deshalb wollte ich das gut abwägen. wenn sich die zuckerwerte nach kortisongabe wieder "normalisieren" würden, dann wäre das verkraftbar. meine bedenken bleiben aber trotzdem. naja, schlussendlich muss ich mich bis zum wochenende entscheiden. dann wäre die verschlechterung ca. 2 wochen her und laut arzt wäre das ca. die grenze, bei der kortison überhaupt sinn machen würde. chronischer tinnitus kann ja nicht mit kortison behandelt werden. -
am 13.11.2014 06:59:33
@Purea
Bei den Krankheitssymptomen, welche du hier im Forum zeigst, wären Neuroleptikas viel wirkungsvoller als Cortisonpräparate.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 13.11.2014 11:12:56
heute mal ein live-test. auf das es anderen in ähnlicher situation hilfreich ist :-)
heute morgen habe ich 150mg kortison in tablettenform zu mir genommen. etwa 3 stunden später, ohne etwas zu essen, lag der blutzuckerwert bei 140. das bedeutet für mich im vergleich zu ähnlicher situation eine verschlechterung um 40%. werde dem entsprechend KH in den 3 tagen auf nahezu 0 setzen.
zur wirkung des kortisons nach ersteinnahme: bei mir rauschähnlich, zeitweise richtig angenehm. auffällig motiviert, handlungsdrang, aber etwas unkonzentriert, eben berauscht.
entsprechend dem bz-spiegel werde ich sport in den 3 tagen intensivieren. mal sehen, ob ich mit kh-freier ernährung und sport den spiegel einigermaßen im griff behalten kann. werde weiter informieren.
Bearbeitet von User am 13.11.2014 11:15:07. Grund: . -
am 13.11.2014 11:55:14
purea schrieb:
heute mal ein live-test. auf das es anderen in ähnlicher situation hilfreich ist :-)
Wem sollte das helfen? Daß Cortison die BZ-Werte verschlechtert ist doch ein alter Hut. -
Michaelheuer
Rang: Gastam 13.11.2014 12:54:54
purea schrieb:
heute mal ein live-test. auf das es anderen in ähnlicher situation hilfreich ist :-)
heute morgen habe ich 150mg kortison in tablettenform zu mir genommen. etwa 3 stunden später, ohne etwas zu essen, lag der blutzuckerwert bei 140. das bedeutet für mich im vergleich zu ähnlicher situation eine verschlechterung um 40%. werde dem entsprechend KH in den 3 tagen auf nahezu 0 setzen.
zur wirkung des kortisons nach ersteinnahme: bei mir rauschähnlich, zeitweise richtig angenehm. auffällig motiviert, handlungsdrang, aber etwas unkonzentriert, eben berauscht.
entsprechend dem bz-spiegel werde ich sport in den 3 tagen intensivieren. mal sehen, ob ich mit kh-freier ernährung und sport den spiegel einigermaßen im griff behalten kann. werde weiter informieren.
ich bin jetzt schon auf den nächsten Threat unglaublich gespannt..........hoffentlich bekomme ich heute abend die Augen zu. :) -
am 13.11.2014 13:02:54
EH schrieb:
Daß Cortison die BZ-Werte verschlechtert ist doch ein alter Hut.
das ist leider viel zu unspezifisch, was du da sagst.
die fragen sind in diesem kontext zb:
1. um wie viel verschlechtern sich die werte?
2. wie lange hält die verschlechterung an?
3. entwickelt sich die verschlechterung gänzlich zurück und wenn ja wie schnell?
4. hat sport einen positiven einfluss auf die verschlechterung und wenn ja wie viel?
5. kann kh-freie ernährung die verschlechterung günstig beeinflussen und wenn ja wie viel?
das können wertvolle ansatzpunkte sein. ganz gleich, ob jede individuelle situation eigen ist. -
am 13.11.2014 13:08:00
Die Wirkung von Cortisonpräparaten auf den Blutzucker sind nun tatsächlich genügend bekannt. Da ist deine "Studie" dazu absolut überflüssig. Es steht dir selbstverständlich völlig frei, die Cortisonwirkung an dir zu erforschen, aber mach das bitte für dich. Ich galube kaum, dass dies hier auf Interesse stösst.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.