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Trotz Schulung noch unsicher
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am 09.12.2014 11:51:05
Tina76 schrieb:
Also, wir haben auf der Schulung folgendes gelernt (ich weiß jetzt nicht, ob das neu ist, oder immer schon so war ?):
50 % der Kalorien sollen aus KH stammen
max. 30 % der Kalorien aus Fett
und halt die restlichen 20 % aus EW
Zucker, Traubenzucker sollen wir eher meiden, und auf der Zutatenliste schauen, das sie frühstens an 5. Stelle stehen. Auch die versteckten "....osen" haben wir kennengelernt.
Bis auf Sport beherzige ich dies alles und nehme trotzdem nicht ab, bzw. sogar etwas zu.........
Und anscheinend sind meine Werte auch manchmal (?) über dem Sollwert......
Und nun bin ich auf Fehler suche, was mache ich falsch, wo hat sich da was eingeschlichen ? Woran könnte es liegen ? Ich habe ja noch ein paar Jahre Diabetes vor mir.....da lohnt es sich, es von Anfang an richtig zu machen...
Das mit den KH leuchtet schon ein, aber wir sollen ja die langsamen KH aus Vollkorn nehmen, die den BZ-Spiegel nicht so drastisch hoch treiben. Und irgendwas muss man ja essen. EW ist schlecht für die Nieren. Fett schlecht zum Abnhemen und den Blutfettwerten......
Uns wurde von solchen radikalen Hungerkuren eigentlich dringend abgeraten......haben denn die Amerikaner damit schon Langzeiterfahrungen ?
Aus eigener Diäterfahrung kann ich nur sagen, es ist hinterher eh alles wieder drauf und noch mehr.
Ich hatte auch schon mal mit Almased 12 Kilo abgenommen und danach direkt SiS gemacht, also nicht "normal" wieder reingehauen......und trotzdem ging die Tendenz direkt wieder nach oben :-(
Ich hätte aber auch kein Problem (bzw. schon Übung darin) abends die KH wegzulassen, wenn dies zu einer Abnahme führt......
Hier hatten doch sicherlich auch viele 2´er Probleme mit dem Gewicht ? Wie habt ihr abgenommen ? So wie in der Schulung empfohlen, oder habt ihr andere Sachen ausprobiert ? Hatten hier denn Leute dauerhaft Erfolg ?
Ich wäre da für Anregungen offen........
Hallo Tina,
deine Ausführungen sind exakt richtig.
Allerdings glaube ich immer noch, dass dein Fehler beim Fett liegt. 30 % der Kalorien aus Fett ist richtig, allerdings solltest du trotzdem noch darauf achten, wieviel Fett du insgesamt verzehrst. Für einen erwachsenen Menschen werden 60 g Fett pro Tag empfohlen, außer der Mensch möchte sein Gewicht reduzieren, dann sollten bei 30 % Fettkalorien möglichst 30 g nicht überschritten werden. 30 g Fett hat man schnell, wenn du z. B. von einem 60 %igen Camembert 50 g isst, sind das schon 30 g, dabei hast du noch nicht einmal Butter drunter.
Ich habe das mit dem Gewicht auch nicht hinbekommen, kann aber meinen HbA1c zwischen 5,8 und 6,2 halten. Damit bin ich ganz zufrieden. Das Gewicht hängt an vielen Faktoren, auch an der Körperzusammensetzung. Wenn du z. B. einen hohen Muskelanteil hast, ist es gaaaanz schwierig dein Gewicht zu reduzieren. Vielleicht kannst du das ja mal messen lassen...für mich war es sehr beruhigend, zu wissen, wieviel kg Muskeln ich habe, weiß ich doch jetzt, dass ich unter 100 kg gar nicht kommen kann...und auch nicht soll...
Falls du dich tatsächlich für Logi oder lchf erwärmen solltest, möchte ich dir dringend raten, dies vorher mit deinem Arzt zu besprechen. Das sind extreme Ernährungsformen, die nicht für jeden geeignet sind.
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am 09.12.2014 13:16:15
So lange wir zunehmen, essen wir mehr als wir verbrauchen. Egal wovon. Und alle Kohlenhydrate, die wir nicht sofort verbrauchen und die nicht mit viel Wasser gespeichert werden, werden in der Leber in Fett umgewandelt (Triglyzeride) und in den Schwimmhilfen eingelagert :(
In Bezug auf die Diabetes-Behandlung gibt es nur mit Insulin so etwas wie echte Langzeit-Erfahrung. Aber auch nur mit dem Stoff an sich, nicht mit den diversen Fabrikaten. Davon sind die wenigsten länger als 10 Jahre auf dem Markt.
Langzeiterfahrungen mit KH-Reduzierung gibt es seit Atkins. Seitdem sind hunderte von Studien mit dem Ziel durchgeführt worden zu beweisen, dass der Verzicht auf KHs fett mache und der Verzicht auf Fett schlank. Keine davon hat das in irgendeiner Weise beweisen können. ALLE haben belegt, dass der BZ bei Diabetikern mit weniger KHs gesünder verläuft.
Langzeiterfahrungen mit VLCD gibt es weltweit seit Beginn der bariatrischen OP-Welle bei schwertgewichtigen Typ2, also etwa seit 10 Jahren. Komplikationen damit gibt es reichlich, aber die kommen nicht davon, dass die Betroffenen mit verkleinertem Magen dauerhaft weniger essen können, sondern von der Operation.
Das Verdienst von Professor Taylor ist, dass er mit der VLCD bewiesen hat, dass man auf die Operation verzichten kann :)
Übrigens sind alle Formula Diäten, die zur VLCD empfohlen werden, recht KH-betont zusammen gesetzt. Die Einsparung ergibt sich dabei allein aus der insgesamten Verringerung der Energieaufnahme.
Am intensivsten untersucht und medizinisch für unbedenklich befunden ist wohl LCHF, denn damit werden seit vielen Jahren epileptische Kinder behandelt. -
am 09.12.2014 14:33:51
VLCD? Das musste ich jetzt erst mal googeln...
Nirgendwo wird so viel Werbung für Extremdiäten gemacht wie hier - und nirgendwo bekommt man so viele Abkürzungen um die Ohren gehauen wie hier...und nirgendwo kann ich lesen, dass Tina nach einer bariatrischen Operation gefragt hat...
Jürgen, was wolltest du uns denn mit deinem Beitrag sagen? -
am 09.12.2014 14:45:01
hjt_Jürgen schrieb:
Für die fortschrittlichste Typ2-Anfangsbehandlung müssten wir zur Zeit über den Kanal nach Newcastle reisen. An der dortigen Uni-Klinik hat Professor Taylor in 2011 zum ersten mal gewichtigere Typ2 8 Wochen lang mit VLCD behandelt, Very Low Caloric Diet, so um 600kcal/Tag. Schon nach 1 Woche verringerter Energieaufnahme normalisierte sich der Nüchtern-BZ der Diabetiker bis in den gesunden Bereich. Nach 8 Wochen funktionierten Leber und Bauchspeicheldrüse für 7 von 10 Studienteilnehmern wieder praktisch gesund. Unter einer Voraussetzung: Dass anschließend nicht für das Übergewicht, sondern nur für das Normalgewicht weiter gegessen wurde.
Und auch wenn die Erfolgsaussicht nicht mal 7 sondern nur 5 oder 4 von 10 wäre, würde ich das Konzept heute mit einer neuen Typ2 Diagnose und etwas mehr Gewicht sofort ausprobieren :)
aus Beitrag 72967
Bearbeitet von User am 09.12.2014 14:46:46. Grund: Ergänzung -
am 09.12.2014 15:15:37
Naja, eine OP wäre dann doch etwas krass. Sooo dick bin ich nun auch nicht. Aber ich habe den Ansatz glaub ich verstanden. Aber so was extremes würde ich wenn nur mit ärzlicher Begleitung machen.....genau davor warnen ja eigentlich alle.....und ist der Effekt dann nur kurzfristig, und muss man das dann immer wieder machen ? Oder hält das für immer ?
Stimmt die Abkürzungen hier zehren ein wenig an den Nerven, ich muss parallel immer einen Tab mit Google daneben haben, um schnell zu schauen.
Ihr habt mich ertappt :-) Es stimmt, 30% meiner Kalorien sind Fett, aber das sind auf jedenfall mehr als 30g!
Ich habe Logi und HFLC angeschaut, also die Websites und kurz das Forum. Logi klingt eigentlich ganz logisch.....viel Gemüse klingt gesund, und kann ja eigentlich nicht schaden. Da les ich noch mal genauer.
Aber das andere klingt schon seeehr extrem. Also da kräuseln sich schon ein bißchen die Fußnägel, gerade jetzt, wo ich hier am Fett sparen bin wo es nur geht............ -
am 09.12.2014 17:34:45
Tina76 schrieb:
Naja, eine OP wäre dann doch etwas krass. Sooo dick bin ich nun auch nicht. Aber ich habe den Ansatz glaub ich verstanden. Aber so was extremes würde ich wenn nur mit ärzlicher Begleitung machen.....genau davor warnen ja eigentlich alle.....und ist der Effekt dann nur kurzfristig, und muss man das dann immer wieder machen ? Oder hält das für immer ?
Viele Diabetologen wünschen sich heute schon sone OP für Typ2 mit BMI ab um 30. Und da kann man dann sein Lebtag lang nur noch recht eingeschränkt essen.
So eine Extrem-Wenig-Ess-Kur wird inzwischen auch hier in D als Kurs mit ärztlicher Begleitung angeboten. Wie lange die Wirkung bei Dir anhalten würde, würde sich sehr stark danach richten, ob Du anschließend wieder die alte Tina füttern würdest oder eine leichtgewichtigere neue. Aber wie lange genau, könntest Du sicher erst in 5 oder 10 oder 20 Jahren sagen.
Meine persönliche Erfahrung mit so einer selbstgemachten Extrem-Kur bei meinem über 20 Jahre alten Diabetes im Sommer 2013 zeigt im Vergleich zu vorher jetzt im Herbst 2014 recht stabil seit praktisch 1 Jahr etwa 1/3 (war direkt während der Kur auf 1/4 runter gegangen) vom täglichen Grundbedarf an Insulin. -
Und mit dem Erfolg stelle ich mir vor, dass ich vielleicht heute noch keine Medis für meinen gesunden BZ bräuchte, wenn ich damals 1991 zeitnah zu meiner Diagnose so eine Kur gemacht und mich seitdem an etwas weniger KHs gehalten hätte.
Bearbeitet von User am 09.12.2014 18:05:42. Grund: Ergänzung -
am 09.12.2014 20:14:58
Zuckerle schrieb:
VLCD? Das musste ich jetzt erst mal googeln...
Nirgendwo wird so viel Werbung für Extremdiäten gemacht wie hier - und nirgendwo bekommt man so viele Abkürzungen um die Ohren gehauen wie hier...und nirgendwo kann ich lesen, dass Tina nach einer bariatrischen Operation gefragt hat...
Jürgen, was wolltest du uns denn mit deinem Beitrag sagen?
Ich mußte auch googeln.
Irgendwie komm ich da nicht mehr mit. Was soll denn so eine "Diät" bringen, wer soll denn mit 600 Kalorien arbeiten gehn, vor allem, da abzusehen ist, daß nach dieser Kur die Pfunde sofort wieder drauf sind. Oder soll man sich sein Leben lang von 600 Kalorien ernähren?
Ich hab's mal mit der Atkins Diät versucht. Nie wieder. Mir ging es sehr schlecht und ich hab den fürchterlichsten Unterzucker meines Leben erlebt, obwohl ich damals noch keinerlei Medikamente oder gar Insulin genommen habe.
Diabetes ist ein Stoffwechselkrankheit, und ich gehe davon aus, daß da nicht nur die BZ Werte betroffen sind. Es ist ja bezeichnend, daß niemand sagen kann. woher diese Krankheit kommt.
Diese OP halte ich sowieso für Unfug. Warum soll man sich verstümmeln lassen (denn etwas anderes ist es nicht), nur um ein paar Einheiten Insulin einzusparen.
Meinem Mann mußte wegen Magenkrebs ein Teil des Magens entfernt werden. Es hat Jahre gedauert, bis er wieder einigermaßen normal essen konnte.
Eine gewisse Berechtigung kann ich da nur bei extremem Übergewicht sehen.
Mit Diabetes kann man heutzutage gut leben. Warum also solche Absurditäten propagieren. Irgendwie ist jedes Maß verloren gegangen.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 09.12.2014 21:58:53
Damit es ein bisschen verständlicher wird, hab ich die Zusammenfassung zur ersten Studie von Professor Taylor laienhaft übersetzt:
schrieb:
Abstrakt
Ziel/Hypothese
Typ2 Diabetes wird als unausweichlich voranschreitend und mit unumkehrbarem Betazell-Versagen betrachtet. Die Hypothese wurde untersucht, dass sowohl Betazell-Versagen wie auch Insulinresistenz mit der Beschränkung der Energieaufnahme umgekehrt werden können.
Methoden
11 Menschen mit Typ2 (49.5 ± 2.5 years, BMI 33.6 ± 1.2 kg/m2, 9 männlich, 2 weiblich) wurden untersucht, und zwar 1, 4 und 8 Wochen nach einer 2.5 MJ(600kcal)/Tag Diät. Die basale Glukoseausgabe der Leber, die hepatische (Leber) und periphere Insulinsensitivität und die Betazellfunktion wurden gemessen. Der Fettgehalt von Pankreas und Leber wurde mit einem MRI-Verfahren bestimmt, mit dem Fett- und Wassergehalt getrennt werden können. Eine nach Alter, Geschlecht und Gewicht gleiche 8-köpfige Kontrollgruppe von Nicht-Diabetikern wurde zum Vergleich untersucht.
Ergebnisse
Nach 1 Woche verringerter Energieaufnahme normalisierte sich der Nüchtern-BZ der Diabetiker (von 9.2 ± 0.4 auf 5.9 ± 0.4 mmol/l; p = 0.003). Die Unterdrückung der Glukoseausgabe der Leber durch Insulin verbesserte sich von 43 ± 4% auf 74 ± 5% (p = 0.003 vs baseline; Kontrollgruppe 68 ± 5%). Der Fettgehalt der Leber verringerte sich bei den Diabetikern von 12.8 ± 2.4% auf 2.9 ± 0.2% in der 8. Woche (p = 0.003). Die Insulin-Erstantwort verstärkte sich während des Studiendurchgangs (0.19 ± 0.02 to 0.46 ± 0.07nmol min−1m−2; p kl. 0.001) stark in die Richtung der Werte der Kontrollgruppe (0.62 ± 0.15nmol min−1m−2; p = 0.42). Der Fettgehalt des Pankreas verringerte sich von 8.0 ± 1.6% auf 6.2 ± 1.1% (p = 0.03).
Schlussfolgerung/Interpretation
Die Normalisierung von Betazellfunktion und Insulinsensitivität der Leber wurden beim Typ2 Diabetes allein durch Verringerung der Energieaufnahme erreicht. Diese Normalisierung wird im Zusammenhang gesehen mit der Verringerung der Fettansammlungen in Pankreas und Leber. Die unnormalen Funktionen, die dem Typ2 Diabetes zugrunde liegen, lassen sich mit der Verringerung der Energieaufnahme umkehren.
Nein, keine Heilung, ABER für wenigstens 5 von 10 Betroffenen eine SUPER WIRKSAME BE-Handlung. Völlig ohne Medikamente und mit der guten Aussicht, viele weitere Jahre für den gesunden Blutzucker keine Medikamente zu brauchen :)
Und viele Menschen fasten jedes Jahr mehrere Wochen und das voll im Arbeitsleben. Schlapp sind die meisten von ihnen dabei nur die ersten 3 Tage, in denen sich der Organismus von der Versorgung vorwiegend aus Glukose auf die vorwiegend aus gespeichertem Fett umstellt. Dann liefert jedes Kilo Speicherfett 9.000kcal Energie, voll ausreichend für die meisten von uns für 3 Tage - schon voll ohne die täglich 600kcal bei der VLCD ;)
Und JA, wer nach einer Abnehm-Phase wieder wie vor der Abnehm-Phase isst, füttert halt wieder den vor der Abnehm-Phase ran :(
Bearbeitet von User am 09.12.2014 22:03:50. Grund: Ergänzung1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 10.12.2014 08:29:33
Ui, hier gehts aber sehr wissenschaftlich zu.
Ich hatte eher praktische Tipps von anderen Diabetikern erhofft, die bereits erfolgreich abgenommen haben, und dadurch ihre Werte verbessern konnten.
Also OP = ausgeschlossen
600 Kalorien = ausgeschlossen (bin bei WW = etwa 1200 Kalorien schon am Stock gegangen)
LCHF = ausgeschlossen (zu extrem, zu "ungewöhnlich", zu weit von meiner normalen Ernährung entfernt)
Logi = klingt bis jetzt am vernünftigsten bzw. gesündestens und kommt meiner Ernährung nahe
Wer hat mit einer anderen Methode gute Erfolge für sich und seine Werte erzielt ?
Bin wie gesagt erstmal offen, lese mir gerne einiges durch und suche dann etwas für mich passendes heraus....vielleicht mische ich auch "Methoden".......
Denn eines erkenne ich jetzt nach ein paar Stunden intensiver Suche (bitte korrigieren, wenn ihr das anders seht):
LowFat ohne Insulin ist schlecht für mich
Denn wenn ich sehr wenig Fett esse, aber dafür viele Kohlenhydrate MUSS mein BZ ja aus dem Ruder laufen, und ich habe ja nichts zum gegensteuern, außer meiner schlappen Bauchspeicheldrüse, oder ?
Beispiel:
1 Teller Vollkornspaghetti mit fettarmer Tomatensauce (Tomaten, Möhren, Zwiebel, Knoblauch,Gewürze) sind LowFat, aber doch Kohlenhydrate pur, also schlecht für meine schlappe Bauchspeicheldrüse und mich ?
1 Teller Hackfleischbällchen mit der selben Sauce, aber mit mehr Gemüse drin (zum sättigen) wäre doch besser, da wenig Kohlenhydrate, also wenig Qualen für meine Bauchspeicheldrüse, oder ?
Habe die Kalorien bei fddb nachgeschaut, zum sättigen bräuchte ich persönlich entweder:
100g VK-Spaghetti 351 kcal 2,5 g Fett 66,7 g KH 12,5 g EW
oder
200g Rinderhack 402 kcal 28 g Fett 2 g KH 36 g EW
Da klingen jetzt die 50 Kalorien mehr nicht so dramatisch, denn es hätte mit dem Hack ja auch mehr EW, was ja zum Muskelerhalt beim abnehmen gut ist......
Aber mein BZ bzw. meine Bauchspeicheldrüse würde sich doch freuen ?
Mit Insulinspritzen sähe das natürlich anders aus, aber die habe ich ja nicht zur Verfügung.................
Bitte sagen, wenn ich mich da verrenne oder etwas falsch verstehe....ich möchte mich natürlich nicht monatelang total falsch ernähren, nur um abzunehmen......deshalb hoffe ich auf Eure Erfahrungen/Meinungen......
Bearbeitet von User am 10.12.2014 08:33:04. Grund: Tippfehler1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 10.12.2014 09:06:14
Tina76 schrieb:
Denn wenn ich sehr wenig Fett esse, aber dafür viele Kohlenhydrate MUSS mein BZ ja aus dem Ruder laufen, und ich habe ja nichts zum gegensteuern, außer meiner schlappen Bauchspeicheldrüse, oder ?
Genau so ist es.
Vollkorn bzw. Gemüse mit den vielen Ballaststoffen hilft ein kleines bisschen, weil die Glukose dann nicht alles auf einmal anflutet, sondern etwas langsamer im Blut ankommt. Aber einen größeren Effekt erreichst du dadurch, dass du weniger KH isst. Moderate KH-Reduktion reicht bei vielen Diabetikern dabei aus. Für deinen BZ tust du also das beste, wenn du auf die Menge und die Qualität der KH achtest.
Beim Reduzieren der KH stehst du vor der Frage, was dann zum Essen übrig bleibt. Die Antwort ist nicht sehr schwer, weil sowohl Eiweiß als auch Fett den BZ nur wenig und langsam ansteigen lassen. Du kannst dir deshalb alle Ernährungen. mit moderater KH-Reduktion ansehen, die zum Abnehmen geeignet sind und die man auf Dauer durchhalten kann. Ich halte es auch für wichtig, dass man auf Erfahrungen von anderen bauen und sich über Rezepte und andere Fragen austauschen kann. Weil das alles bei LOGI gegeben ist, geht meine Empfehlung in diese Richtung. Vielleicht findest du ja noch was anderes, was für dich gut passt.
Ich wünsche dir viel Erfolg bei deiner Suche nach einer diabetesgeeigneten und schmackhaften Ernährung, Rainer
Bearbeitet von User am 10.12.2014 13:46:40. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.