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Hilfe Diabetes oder nicht
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am 11.01.2015 18:33:33
Nun, bei höher als gesund in DEINEN Augen, nicht in Augen der DDG, auf die doch hier gerade was die HBA1c Leier angeht, stetig verwiesen wird.
hjt_Jürgen schrieb:
Und was sollte jemand mit 160 nach ner KH-Bombe beim Dok wollen, wenn er gelesen hat, dass z.B. auch 300 beim 1-Stunden-Wert beim OGTT noch nicht einmal Prädiabetes bedeuten, wenn nach 2 Stunden wieder unter 140 gemessen werden?
Derjenige der hier über deine Aussage stolpert und liest, dass ein beispielsweise 93er Wert als krankhaft dargestellt wird und sich somit unnötigerweise sorgt...
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am 11.01.2015 19:01:34
Kirstin schrieb:
Derjenige der hier über deine Aussage stolpert und liest, dass ein beispielsweise 93er Wert als krankhaft dargestellt wird und sich somit unnötigerweise sorgt...
Beim Blutzucker gibt es ein weites Niemandsland zwischen gesund, wie z.B. auch hier in Wiki schön zu sehen, und Diabetes. Nicht alles über gesund ist gleich krankhaft, wie Du das nennst. Es ist halt nur entsprechend mehr oder weniger weit auf dem Weg dorthin.
Und je weniger weit auf diesem Weg fortgeschritten man seinen BZ über gesund entdeckt, desto leichter ist es in den meisten Fällen, ihn an die gesund kurze Leine zu nehmen und für viele Jahre so zu halten :) -
am 11.01.2015 19:11:54
Als in Ordnung gilt ein Blutzucker von 80 bis 100 Milligramm pro Deziliter (mg/dl) und zwar nüchtern, das heißt wenn man mindestens acht Stunden nichts gegessen hat.
lg
Paul -
am 11.01.2015 19:20:33
schön und gut Jürgen...eine "Früherkennung" ist bei allen Krankheiten sinnvoll. aber sollte ich mich deshalb rund um die Uhr auf den Kopf stellen lassen ? DU bezeichnest einen NüBZ von über 90, aber noch unter 100, als nicht mehr gesund ("krankhaft" magst du ja nicht). Die Betonung liegt hierbei auf DU.
Die DDG sieht diese Grenze bei 100 und denen ist mit Sicherheit auch daran gelegen frühzeitig eine diabetische Störung aufzudecken...woher nimmst du den 90er Grenzwert ? Wer sagt dir, dass zwischen 90 - 100 eine diabetische Störung vorliegt, gar Folgeerkrankungen entstehen ? -
am 11.01.2015 20:15:56
Kirstin schrieb:
Die DDG sieht diese Grenze bei 100 und denen ist mit Sicherheit auch daran gelegen frühzeitig eine diabetische Störung aufzudecken...woher nimmst du den 90er Grenzwert ? Wer sagt dir, dass zwischen 90 - 100 eine diabetische Störung vorliegt, gar Folgeerkrankungen entstehen ?
Die DDG wird freuen, dass Du so an sie glaubst. Deswegen wird gut sein, wenn Du das weitere nicht mehr liest.
Denn die DDG hält noch immer an Tabletten zur Behandlung von Typ2 fest, die die Produktion der nocht funktionierenden Beta-Zellen noch mehr stimulieren. D.h. die ohnehin beim Typ2 gegebene Überforderung der Betas mit der Fehlausgabe von intaktem Proinsulin wird durch diese Medikamente noch verstärkt. Und jeder in der DDG weiß das, und das Thema wird in den Gremien seit Jahrzehnten auch zunehmend kontrovers diskutiert, und immer mehr Stimmen sind dafür, die Medikamente aus den Behandlungs-Empfehlungen zu nehmen. Aber bislang haben sie noch keine Mehrheit.
Und so lange die DDG noch Medis vertritt, die die Überforderung der Betas und ihre krankmachende Fehlfunktion verstärken, kann sie halt schlecht mit dem Argument, dass die Betas entlastet werden müssten, etwa für einen gesunden maximalen Nüchternwert von 90 eintreten :(1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.01.2015 08:13:07
hjt_Jürgen schrieb:
Kirstin schrieb:
Derjenige der hier über deine Aussage stolpert und liest, dass ein beispielsweise 93er Wert als krankhaft dargestellt wird und sich somit unnötigerweise sorgt...
Beim Blutzucker gibt es ein weites Niemandsland zwischen gesund, wie z.B. auch hier in Wiki schön zu sehen, und Diabetes. Nicht alles über gesund ist gleich krankhaft, wie Du das nennst. Es ist halt nur entsprechend mehr oder weniger weit auf dem Weg dorthin.
Und je weniger weit auf diesem Weg fortgeschritten man seinen BZ über gesund entdeckt, desto leichter ist es in den meisten Fällen, ihn an die gesund kurze Leine zu nehmen und für viele Jahre so zu halten :)
Aber dann verstehe ich nicht Jürgen dass Du immer schreibst dass bei einem hba1c unter 5,5 ein gesunder Blutzucker vorliegt? Dann dürfte man doch den hba1c garnicht in der Diagnose bzw. Ausschluß nutzen und sagen dass dies auch ein Fehler der DDG ist?
Gruß Thomas -
am 12.01.2015 10:20:44
hjt_Jürgen schrieb:
Und je weniger weit auf diesem Weg fortgeschritten man seinen BZ über gesund entdeckt, desto leichter ist es in den meisten Fällen, ihn an die gesund kurze Leine zu nehmen und für viele Jahre so zu halten :)
Das, Jürgen, ist deine Theorie, die du durch nichts beweisen kannst und die auch nicht wirklich stimmt. Diabetes ist eine chronische Krankheit und die bleibt halt nun mal nicht auf einem Level stehen, sondern sie verschlechtert sich so nach und nach.
Man kann durch vernünftiges Verhalten ihr Voransschreiten verlangsamen, das ist richtig, aber sein ganzes Leben dem Diabetes zu widmen ist nicht jedermanns Sache. Es geht hier auch um Lebensqualität. Nicht jeder hat die Möglichkeit und auch den Willen, den Diabetes zum Lebensinhalt zu machen, es gibt Menschen (und das werden wohl die meisten sein), die für ihren Lebensunterhalt arbeiten müssen und auch sonst ein Leben neben dem Diabetes haben wollen.
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am 12.01.2015 11:26:09
"Die DDG wird sich freuen wenn du so an sie glaubst"...also jetzt aber Moment mal...du willst also sagen, dass man sich auf diese Richtlinien nicht verlassen kann, bzw. soll ? Und das soll nun keine neuen User verunsichern ???
Hmmm, äußerst interessant dieses mal Hü, mal Hott hier in diesem Forum...ich erinnere dunkel an die HBA1c Ausschluss Threads und wie hier manche User von der Seite angemacht wurden... -
am 12.01.2015 11:32:08
EH schrieb:
Das, Jürgen, ist deine Theorie, die du durch nichts beweisen kannst und die auch nicht wirklich stimmt. Diabetes ist eine chronische Krankheit und die bleibt halt nun mal nicht auf einem Level stehen, sondern sie verschlechtert sich so nach und nach.
Einer von den immer mehren, die die Theorie längst praktisch und leben, ist Hans Lauber, ein weiterer z.B. dieser Dr Limpinsel. Beide nehmen den Mund nur ein bisschen zu voll mit ihrer Aussage, dass sie ihren Diabetes besiegt hätten. Sie leben halt seit mehreren Jahren (klar, Ende offen!) ohne Medis gesund damit, und das finde ich toll.
EH schrieb:
Man kann durch vernünftiges Verhalten ihr Voransschreiten verlangsamen, das ist richtig, aber sein ganzes Leben dem Diabetes zu widmen ist nicht jedermanns Sache. Es geht hier auch um Lebensqualität. Nicht jeder hat die Möglichkeit und auch den Willen, den Diabetes zum Lebensinhalt zu machen, es gibt Menschen (und das werden wohl die meisten sein), die für ihren Lebensunterhalt arbeiten müssen und auch sonst ein Leben neben dem Diabetes haben wollen.
Austesten, mit was an Futter der BZ im gesunden Rahmen bleibt, wenn er denn anfängt und das nicht mehr vollautomatisch macht, ist inklusive entsprechender Umgewöhnung die Frage von ein paar Tagen bis zu ein paar Wochen. Und sich danach richten, kostet in der Folge nur noch alle paar Wochen die Minute, um zu testen, ob der BZ denn noch so funzt, oder ob man was ändern sollte. Also nix Lebensinhalt, und Du weißt das :)
Bearbeitet von User am 12.01.2015 11:36:21. Grund: Hyperlink entfernen -
am 12.01.2015 11:53:52
Kirstin schrieb:
"Die DDG wird sich freuen wenn du so an sie glaubst"...also jetzt aber Moment mal...du willst also sagen, dass man sich auf diese Richtlinien nicht verlassen kann, bzw. soll ? Und das soll nun keine neuen User verunsichern ???
Hmmm, äußerst interessant dieses mal Hü, mal Hott hier in diesem Forum...ich erinnere dunkel an die HBA1c Ausschluss Threads und wie hier manche User von der Seite angemacht wurden...
Die Richtlinien sagen, wann man Diabetes hat und wann nicht. Diabetes ist eine Definitions-Krankheit. Wenn eine Definitions-Bedingung erfüllt ist, ist Diabetes. Wenn keine, dann nicht. ALLE Diagnose-Grenzwerte einschließlich des HBA1c-Wertes beziehen sich nicht auf das Kriegen von Diabetes, sondern auf das Haben. Ausgeschlossen bedeutet also im Richtlienienzusammenhang nicht, ausgeschlossen, dass man kriegt, sondern ausgeschlossen, dass man hat.