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    am 06.02.2015 06:55:22
    Ist dass jetzt nur ein Gerücht oder stimMTS? Mein Arzt sagte mir dass in Zukunft der hba1c nicht mehr zur Diagnose bzw. Ausschluss verwertet werden soll, da herausgefunden worden ist, dass er er zu ungenau sei und ass daher wieder auf die Glukosebasierte Diagnose zurückgegriffen wird. Sprich ein hba1c unter 5,7 würde einen Diabetes nicht mehr ausschliessen und ein Wert von über 6,5 den Verdacht nur erhärten.
    Warum wird dass jetzt gemacht?
    Gruß Biene
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    am 06.02.2015 07:03:02
    Hurra!


    Schafe diskutieren über Raumfahrt.....
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    am 06.02.2015 09:28:20
    was wär denn der HBA!c-Wert anders, als glukosebasiert?

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    am 06.02.2015 09:43:45
    Hallo,
    jetzt geht das wieder los ,oder?
    Mein HBA1c-Wert ist 5.2 ohne Tabletten und ich habe 100% Diabetes.
    Ich bin bei einen echt guten Diabetelogen der sagt: Wenn sie sich nicht so extrem um ihrer Krankheit kümmern würden, wäre ihr Wert wieder bei 7!!!!
    Er sagt auch, das neuste ist,das man ab einen HBA1c-Wert von 5.8 mit Metformin anfangen soll damit die BSD schön geschont wird.
    Noch mal, wenn ich die 5.8 habe trotz guter Ernährung und Bewegung!!!!
    Ich meine ,man kann das ganze auch anders sehen,wenn man schon Diabetes hat.
    Sonne muss dabei sein!
    Bearbeitet von User am 06.02.2015 10:05:24. Grund: so
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    am 06.02.2015 10:03:25
    Hallo Werner!

    Es geht ja um die Nummer mit dem HbA1c in der Diagnostik.

    Wenn der Zucker erstmal diagnostiziert ist, ist es natürlich prima, ne 5 vor dem Komma zu haben – trotzdem bleibt man Diabetiker.
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    am 06.02.2015 10:08:07
    Ja !!!

    Sonne muss dabei sein!
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    am 06.02.2015 10:43:25
    Toll Werner
    Hast du überhaupt die Frage gelesen, hier gehts um die Diagnose......und die Antwort von Jürgen verstehe ich auch nicht
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    am 06.02.2015 11:13:29
    Der HBA1c-Wert gibt den Prozentsatz der verzuckerten roten Blukörperchen an. Mit weniger Glukose werden weniger verzuckert, mit mehr Glukose werden mehr verzuckert. Was daran wäre nicht glukosebasiert?

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    am 06.02.2015 11:41:53
    Hallo sturmbiene!


    Mich würde mal interessieren, warum Du das Thema hochkochst.

    Was genau beschäftigt Dich denn so brennend an Diagnose-Leitlinien?
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    am 06.02.2015 17:16:47
    hjt_Jürgen schrieb:
    Der HBA1c-Wert gibt den Prozentsatz der verzuckerten roten Blukörperchen an. Mit weniger Glukose werden weniger verzuckert, mit mehr Glukose werden mehr verzuckert. Was daran wäre nicht glukosebasiert?

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    Versteh ich auch nicht
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    am 06.02.2015 18:06:02
    sturmbine schrieb:
    ......und die Antwort von Jürgen verstehe ich auch nicht




    Ist es nicht von Vorteil, wenn man wenigsten im Ansatz weiß, über was man ein Diskussionen startet?

    Wer Jürgens Beitrag nicht versteht:

    www.google.de
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    am 06.02.2015 19:36:35
    Moin Einser,

    was häufig missverstanden wird:
    Diabetes heißt der Blutzucker erst, wenn er wenigstens einen der dafür definierten Grenzwerte überschreitet. Klar kann man jetzt drum streiten, welchen wann zuerst. Aber wozu?

    Denn die Defekte, die für das immer höhere Ansteigen des Blutzuckers sorgen, beginnen nicht erst mit dem Überschreiten so eines Grenzwertes, sondern sind dann längst weit fortgeschritten.
    Sie sind ja schon dann längst weit fortgeschritten, wenn der Blutzucker gerade erst anfängt, öfter und höher und länger über den gesunden Rahmen hinaus anzusteigen.

    Denn zuerst einmal gleichen alle Organe und Prozesse, die für den gesunden Blutzucker sorgen, über Wochen bis Jahre die Defekte einzelner Mitspieler gesund aus, bis die eben so weit entwickelt sind und die Regelung so umfassend stören, dass sie nicht mehr ausgeglichen werden können.
    Einfaches Beispiel:
    Bis zum Verlust von 50-60% seiner Betas hat ein werdender Typ1 auch bei sehr hoher Glukose-Belastung einen völlig unauffälligen BZ. Und ne Ketoazidose gibt es unbehandelt mit Glukose-Überlastung erst bei einem Restbestand von um 20%.
    Damit gibt es aber immer noch wenigstens ab und zu die Möglichkeit der Remission nach ausreichender Entlastung mit Insulin aus dem Pen. Dann kann tatsächlich manchmal beobachtet werden, dass der BZ mit normalem Essen und Bewegen für mehrere Tage bis sogar Wochen gesund verläuft. Ohne fremdes Insulin.
    Und beim Typ2 entwickeln sich die vorlaufenden Prozesse, die schließlich zum immer höheren Ansteigen des Blutzuckers führen, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit über mehrere Jahre, bis der BZ endlich auch nur ein bisschen auffällig anzusteigen beginnt.

    Und da wird hier nun zum wiederholten Mal so ein Zirkus darum veranstaltet, welcher Grenzwert im vergleichsweise himmelweiteren BZ-Verlauf als erster überschritten wird und die Diagnose Diabetes begründet?
    Bisdann, Jürgen

    ------------------------------------------
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    am 07.02.2015 03:23:59
    hjt_Jürgen schrieb:


    Und da wird hier nun zum wiederholten Mal so ein Zirkus darum veranstaltet, welcher Grenzwert im vergleichsweise himmelweiteren BZ-Verlauf als erster überschritten wird


    Klar wird es das. Die Antwort hast du dir indirekt selbst gegebenen bei deinen Hintergrundausführungen. Der Diagnosewert ist nur ein derzeit Gültiger. Salopp gesagt: scheiss drauf. Für den Patienten ist nur wichtig zu erfahren, dass er was hat. Ob das heute Prädiabetes heißt oder morgen Diabetes.... Der oGTT schlägt nun mal früher an, da gibt es nichts zu deuten. Und je früher der Patient um seine Störung weiß, desto besser. Auch daran gibt es nichts zu deuten. Die Entlastung der Betas ist umso einfacher, je mehr davon intakt sind. Aber das hattest du ja oben bereits alles sehr gut dargelegt.
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 07.02.2015 11:52:16
    Ich denke, dass es ein Gerücht ist welches nicht haltbar ist.

    Begründung:
    Bei Diabetes mellitus Typ 1 ist eine Früherkennung und Risikovorhersage durch einen Glukosebasierten Test unmöglich. Hier kommen Antikörpertests zum Einsatz, wie auch andere geschrieben haben. Leider zählen diese Tests nicht zum Standard. Diese Tests geben aber nur ein Risiko, Innerhalb einer bestimmten Zeit, an Diabetes mellitus Typ 1, zu erkranken. Diabetes mellitus Typ 1 kann aber erst diagnostiziert werden wenn ca 80 % der Insulinproduzierenden Zellen defekt sind. Es gibt keine wissenschaftlich fundierte Methode den Zerstörungsprotzes zu verlangsamen oder gar aufzuhalten. In der Forschung versucht man neuerdings eine Art Impfung zu entwickeln, die den Zerstörungsprotzes verlangsamen soll. Gelungen ist dieses aber noch nicht. Diese Erkrankung ist im Vormarsch und keiner kennt die Gründe hierfür.

    Die Diskussion über Glukosebasierte Tests oder hba1c sind eigentlich Geschichte. Früher haben die Ärzte den hba1c nicht vertraut weil unterschiedlichen Tests in den Laboren angewendet wurden und werden die, mit ein und den selben, Blut zu unterschiedlichen ZahlenERGEBNISSEN kommen. Deswegen müssen Labore heutzutage ihre Methode und die Grenzwerte angeben, um eine Vergleichbarkeit zu gewährleisten. Ist ein zu hoher hba1c vorhanden, dann ist auch Diabetes vorhanden. Das trifft sowohl auf Patienten mit Typ 1 Diabetes als auch auf Patienten mit Diabetes Typ 2 zu.

    Wo ich zustimme:
    Kann ein Diabetes Typ 2 Patient ( ein Diabetes Typ 1 Patient wird immer Insulin benötigen) durch eine Diät und Bewegung seine hba1c Werte im gesunden Berreich halten, dann ist es ein Erfolg der Therapie aber keine Heilung, denn die Insulinrestenz ist vorhanden und der hba1c würde steigen wenn die Diät vernachlässigt würde.
    Wissenschaftlich betrachtet sind mehrere Testmethoden zur Untersuchung/Messung eines Phänomens sicherer als eine allein.
    Auch Diabetes Typ 2 ist im Vormarsch als Gründe werden ein Mangel an Bewegung und Fehlernährung angenommen. Vernachlässigt wird bei solchen Aussagen die genetische Komponente.



    Bearbeitet von User am 07.02.2015 11:58:10. Grund: ,
  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 07.02.2015 12:27:01
    purea schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:


    Und da wird hier nun zum wiederholten Mal so ein Zirkus darum veranstaltet, welcher Grenzwert im vergleichsweise himmelweiteren BZ-Verlauf als erster überschritten wird


    Klar wird es das. Die Antwort hast du dir indirekt selbst gegebenen bei deinen Hintergrundausführungen. Der Diagnosewert ist nur ein derzeit Gültiger. Salopp gesagt: scheiss drauf. Für den Patienten ist nur wichtig zu erfahren, dass er was hat. Ob das heute Prädiabetes heißt oder morgen Diabetes.... Der oGTT schlägt nun mal früher an, da gibt es nichts zu deuten. Und je früher der Patient um seine Störung weiß, desto besser. Auch daran gibt es nichts zu deuten. Die Entlastung der Betas ist umso einfacher, je mehr davon intakt sind. Aber das hattest du ja oben bereits alles sehr gut dargelegt.




    schreibd doch einfach mal der ddg und den experten, dass ist deine meinung und nicht derer und damit ist doch dannn auch mal gut
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    am 07.02.2015 13:15:24
    DM1Diabetes schrieb:
    .

    gekürzt..

    Wo ich zustimme:
    Kann ein Diabetes Typ 2 Patient ( ein Diabetes Typ 1 Patient wird immer Insulin benötigen) durch eine Diät und Bewegung seine hba1c Werte im gesunden Berreich halten, dann ist es ein Erfolg der Therapie aber keine Heilung, denn die Insulinrestenz ist vorhanden und der hba1c würde steigen wenn die Diät vernachlässigt würde.
    Wissenschaftlich betrachtet sind mehrere Testmethoden zur Untersuchung/Messung eines Phänomens sicherer als eine allein.
    Auch Diabetes Typ 2 ist im Vormarsch als Gründe werden ein Mangel an Bewegung und Fehlernährung angenommen. Vernachlässigt wird bei solchen Aussagen die genetische Komponente.





    Zu Typ1 kann ich nichts sagen, da ich mich damit nicht auskenne und ich ungern über Dinge rede, die ich nicht aus eigener Anschauung kenne.

    Dem o.g. stimme ich zu.
    Es ist sicherlich lobenswert als neu entdeckter Typ2 seine BZ-Werte durch Diät und Bewegung niedrig zu halten. Aber man sollte nicht in den Fehler verfallen und sich einreden, dieses Verhalten reiche aus, um jahrelang seinen Diabetes im Griff zu behalten. Leider tut es das nicht. Diese Diät und die Bewegung sind ja nicht mehr als ein Kratzen am Symptom, die eigentliche Krankheit wird davon nicht berührt, sie schreitet fort.
    Da man nicht weiß, was die Gründe für die Erkrankung an Typ2 ist, kann man auch nicht sagen, was sie letztlich auslöst. Ernährung und Gewicht können es nicht sein, denn die meisten Dicken haben keinen Diabetes.
    Ich (und mein Diabetologe) sind sich inzwischen sicher, daß mein Diabetes genetisch bedingt ist. Ich hatte einen BMI von 19 als sich die ersten Symptome zeigten und habe dann erst zugenommen. Heute, nach 40-jähriger Krankheit erlebe ich immer noch Überraschungen hinsichtlich meiner BZ-Werte. Ernährung und Bewegung haben aber keinerlei Einfluß. Stress schon eher.
    Meins BSD ist mittlerweile atrophiert und bringt wohl nicht mehr viel Insulin zustande. Deswegen plädiere ich dafür, möglichst früh mit der Unterstützung durch Insulin anzufangen, leider wird das fast immer strikt abgelehnt. Leider, aber man kann niemanden zu seinem Glück zwingen.
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    am 07.02.2015 14:28:34
    @DM1DIabetes:

    Ja, ich beziehe mich eigentlich immer auf Typ zwei. Ich schreibe das manchmal nicht mehr dazu, sorry.
    Dass der hba1c mittlerweile sicher vergleichbare Werte ergibt auch bei unterschiedlichen Laboren, mag erfreulicherweise zutreffen. Meine Kernaussage bleibt davon jedoch unberührt: ein Belastungstest wird bei t2 früher anschlagen. Und das hilft dann Patienten wie joralo oder mir, die beim hba1c als gesund durchrutschen.

    @EH:

    Im prädiabetischen Stadium kann man nicht spritzen. Wo würden z.B. Joralo und ich uns hinspritzen, wenn wir bereits jetzt damit begönnen? Wobei ich mich mit Spritzen natürlich überhaupt nicht auskenne und nicht beurteilen kann, ob es so kleine Einheiten gibt. Ich glaube auch bei der frischen Manifestation wird es mit dem Spritzen schwierieg, weil die Werte dann noch nicht so hoch ausfallen und das "Medikament" Bewegung/Ernährung hier sicherer ist als sich Hypos zu spritzen.
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    am 07.02.2015 15:05:20
    @Purea

    Und welchen Vorteil hätte ich, wenn ich mit einem OGTT vielleicht 3 Monate früher als mit dem Nüchtern- oder dem HBA1c-Test wüsste, dass mein höher als gesunder Blutzucker von nun an Diabetes heißt? Dafür gute 2 Stunden beim Dok? Und wenn ich davor ein bisschen KH-ärmer als normal gegessen hätte, womöglich gar ketogen, dann auch noch völlig unzutreffend, weil u.U. viel zu hoch?

    Warum reicht zum Start in die systematisch gesunde BZ-Führung, für die man ja auch nicht mehr an Messausrüstung hat als das eigene Testgerät, nicht der einfache Messwert tunlichst dann, wenn er wahrscheinlich am höchten ist, also in der Zeit von ner halben bis zu 3 Stunden (halt in Halbstundenschritten mal durchprobieren) nach dem Einfüllen von vielen KHs?
    Du schreibst doch selbst, je früher desto besser. Da wär doch Blödsinn, erst bis zum Überschreiten eines viel höher als gesund definierten Diagnose-Grenzwertes zu warten, oder?

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  • Michaelheuer

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    am 07.02.2015 15:23:47
    hjt_Jürgen schrieb:
    @Purea

    Und welchen Vorteil hätte ich, wenn ich mit einem OGTT vielleicht 3 Monate früher als mit dem Nüchtern- oder dem HBA1c-Test wüsste, dass mein höher als gesunder Blutzucker von nun an Diabetes heißt? Dafür gute 2 Stunden beim Dok? Und wenn ich davor ein bisschen KH-ärmer als normal gegessen hätte, womöglich gar ketogen, dann auch noch völlig unzutreffend, weil u.U. viel zu hoch?

    Warum reicht zum Start in die systematisch gesunde BZ-Führung, für die man ja auch nicht mehr an Messausrüstung hat als das eigene Testgerät, nicht der einfache Messwert tunlichst dann, wenn er wahrscheinlich am höchten ist, also in der Zeit von ner halben bis zu 3 Stunden (halt in Halbstundenschritten mal durchprobieren) nach dem Einfüllen von vielen KHs?
    Du schreibst doch selbst, je früher desto besser. Da wär doch Blödsinn, erst bis zum Überschreiten eines viel höher als gesund definierten Diagnose-Grenzwertes zu warten, oder?

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    Aber wer schreibt denn immer dass bei einem hba1c unter 5,5 Blutzuckerwerte über gesund ausgeschlossen sind.........bist du dass nicht Jürgen und schon wieder ne andere Darstellung
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    am 07.02.2015 15:48:01
    Bitte hilf mir den Zusammenhang verstehen, Michael. Denn bisher ging es in diesem Fred nur um die sehr viel höheren Diagnose-Grenzwerte, oder?

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  • Michaelheuer

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    am 07.02.2015 15:54:54
    hjt_Jürgen schrieb:
    Bitte hilf mir den Zusammenhang verstehen, Michael. Denn bisher ging es in diesem Fred nur um die sehr viel höheren Diagnose-Grenzwerte, oder?

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    Naja wenn ich schreibe dass ich bei unter 5,5 bzw 5,5 Blutzuckerwerte über gesund ausschliesse, heisst es ja übersetzt dass kein ogtt sicherer ist als der hba1c? oder lieg ich jetzt falsch, da werte über gesund würde der ja erkennen.......deiner Meinung nach müsste sich dass dann ja aber wieder in einem hba1c über 5,5 wiederspiegeln, oder?
    Gruß Michael
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    am 07.02.2015 16:19:33
    Aber als Diagnose-Grenzwert gilt nicht HBA1c 5,5 sondern 6,5!

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  • Michaelheuer

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    am 07.02.2015 16:32:20
    hjt_Jürgen schrieb:
    Aber als Diagnose-Grenzwert gilt nicht HBA1c 5,5 sondern 6,5!

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    dass ist ja jetzt mal gerade gar keine antwort
  • DM1Diabetes

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    am 07.02.2015 17:33:24
    hjt_Jürgen schrieb:
    Aber als Diagnose-Grenzwert gilt nicht HBA1c 5,5 sondern 6,5!



    Ich habe keine Ahnung von Typ 2 Diabetes aber der Grenzbereich ( 5,6 % - 6,4 % verzuckerter roter Blutkörper) soll, laut ddg, zusätzlich mit einem OGTT untersucht werden. Der Grenzwert von 6,5% gilt als sicher an Diabetes erkrankt .
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    am 07.02.2015 17:40:57
    Wenn im Medizinsprech von Ausschluss die Schreibe ist, bedeutet das immer den JETZT-Zustand.

    Keine noch so gesunde BZ-Messung JETZT, auch kein noch so gesund absolvierter OGTT JETZT kann ausschließen, dass JETZT schon die Hälfte aller Betas hin sind oder eine andere Entwicklung im Gange ist, die sich morgen oder nächste Woche oder in 1 oder 2 oder noch mehr Jahren in über gesund ansteigendem Blutzucker manifestiert.

    Wenn JETZT HBA1c 5,5 gemessen wird, entspricht das von seltenen Ausnahmen abgesehen JETZT einem Nüchtern-BZ unter 90mg/dl. Also JETZT so allermeistens kein anderer BZ über gesund, dass ich niemanden in der Familie damit zu weiteren Tests überreden wollte.

    Und jetzt versuche doch bitte mal, genau die Stelle zu beschreiben, die Dir dabei unverständlich oder widersprüchlich erscheint.

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    am 07.02.2015 23:49:28
    hjt_Jürgen schrieb:

    Und welchen Vorteil hätte ich, wenn ich mit einem OGTT vielleicht 3 Monate früher als mit dem Nüchtern- oder dem HBA1c-Test wüsste, dass mein höher als gesunder Blutzucker von nun an Diabetes heißt? Dafür gute 2 Stunden beim Dok? Und wenn ich davor ein bisschen KH-ärmer als normal gegessen hätte, womöglich gar ketogen, dann auch noch völlig unzutreffend, weil u.U. viel zu hoch?

    Warum reicht zum Start in die systematisch gesunde BZ-Führung, für die man ja auch nicht mehr an Messausrüstung hat als das eigene Testgerät, nicht der einfache Messwert tunlichst dann, wenn er wahrscheinlich am höchten ist, also in der Zeit von ner halben bis zu 3 Stunden (halt in Halbstundenschritten mal durchprobieren) nach dem Einfüllen von vielen KHs?
    Du schreibst doch selbst, je früher desto besser. Da wär doch Blödsinn, erst bis zum Überschreiten eines viel höher als gesund definierten Diagnose-Grenzwertes zu warten, oder?



    Zum Vorteil: Wir reden hier mit Sicherheit nicht von 3 Monaten, Jürgen. Meine Diagnose ist nun ein Jahr her durch oGtt. Ich wäre bei meinen Werten doch niemals auffällig bis zum heutigen Tage. Da ziehen bei allen T2 Jahre ins Land bis zur Diagnose bzw. bis zu dem Tag, an dem ganz offensichtlich etwas nicht stimmt (Wasserlassen etc).

    Zum eigenen Messwert: Das habe ich hier immer wieder, ständig wiederholt. Mein Vorschlag war sogar, dass ganze humorvoll in eine oGtt-Party zu rahmen. Der Rentnerclub trifft sich zum wöchentlichen Bridge-Abend, dazu gibt es Kaffee und Kuchen, und dann wird getestet. Bei Jugendlichen wird es dann eher Vodka-RedBull.

    Zum Warten: Das verstehe ich nicht. Wer proaktiv seinen hba1c kontrollieren lässt und den Arzt um Flankierung durch oGtt bittet, der wartet nicht. Wer sich zutraut den oGtt zu Hause selbst durchzuführen, umso besser. Es ist nicht nur extrem einfach, sondern man hat dann auch sowieso eine sinnvolle Erweiterung seines Medizinschrankes zu Hause. Ein Messgerät braucht wegen des geringen Preises eigentlich in keinem Haushalt zu fehlen, ähnlich einem Fieberthermometer.
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    am 08.02.2015 00:24:54
    Ein OGTT dauert 2 Stunden, und ne halbe für Vor- und Nach-Bereitung muss man da auch noch mitbringen und krankenkässlich als Praxis-Leistung abzurechnen.

    Wieso Du ne OGTT-Party machen wolltest, hat sich mir eh nie erschlossen. Warum würd Dir nicht einfach reichen, den BZ gezielt gesund zu begrenzen, wenn denn auffällt, dass er darüber hinaus ansteigen will?

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    am 08.02.2015 03:18:42
    Weil ich den spielerischen gemeinschaftlichen Umgang mit dem Thema als deutlich niedrigere Schwelle betrachte als das individuelle Vorgehen. Da werden die meisten sowieso aufschieben: "ja, so ein Messgerät sollte ich mir auch mal kaufen"

    Ich habe es ein paar mal gemacht. In entspannter Runde das Messgerät rausgeholt und gefragt "na, wer wills Wissen nach dem ganzen Schrott?". Die Neugierde ist plötzlich ganz groß, jeder will sich stechen lassen. Niemals hätte auch nur einer davon sich selbst ein Messgerät gekauft. Und das hättest du auch nicht damals. Ich selbst ebenfalls nicht. Bei einer Party allerdings, wenn eine Gruppendynamik entsteht, dann hätte ich wahrscheinlich auch mitgemacht.

    Dann gilt wieder für nicht wenige vermutlich, dass sie die professionelle Atmosphäre eines oGtt in der Arztpraxis brauchen. Es geht um die Gesundheit und ich glaube, dass viele so etwas nur in ärztlichem Umfeld machen möchten.

    Ziel bleibt, den Typ zwei frühestmöglich zu erkennen. Wie das erreicht wird, ist eigentlich völlig egal. Wer es zu Hause hinkriegt gut, wer dazu zum Arzt möchte ebenfalls gut.

    "Wie sollte man Prädiabetiker behandeln?

    Der erste Schritt ist naturgemäß, Prädiabetiker überhaupt zu identifizieren. Dazu ist ein oraler Glukosetoleranztest unabdingbar. Er sollte daher bei allen Personen mit erhöhtem Risiko zur Evaluation des kardiovaskulären Risikos durchgeführt werden. Dies sind insbesondere folgende Personengruppen:

    • Z.n. Gestationsdiabetes
    • Adipositas
    • Metabolisches Syndrom
    • Manifeste Gefäßkrankheit
    • Familiäre Belastung (erstgradig Verwandte)
    • Gestörte Nüchternglukose

    Als erster Schritt sollte eine Lebensstilintervention nach dem finnischen Muster mit besonderer Beachtung der körperlichen Aktivität angestrebt werden. Ziel ist es, die postprandialen Glukoseexkursionen möglichst zu minimieren. Der Effekt sollte nach 3–6 Monaten mittels oGTT überprüft werden. Dann könnte gegebenenfalls bei Persistenz der postprandialen Hyperglykämie eine medikamentöse Intervention angeschlossen werden. Parallel dazu sollten alle anderen kardiovaskulären Risikofaktoren leitliniengemäß zielorientiert therapiert werden. Insgesamt ist daher das Management prädiabetischer Personen von einem hohen Ausmaß an Eigenverantwortung der Betroffenen geprägt; von ärztlicher Seite stehen Aufklärung und adäquate Beratung im Vordergrund."

    Autor: Univ.-Prof. Dr. Thomas C. Wascher, 1. Med. Abt., Hanusch-Krankenhaus, Wien
  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 08.02.2015 08:23:59
    purea schrieb:
    Weil ich den spielerischen gemeinschaftlichen Umgang mit dem Thema als deutlich niedrigere Schwelle betrachte als das individuelle Vorgehen. Da werden die meisten sowieso aufschieben: "ja, so ein Messgerät sollte ich mir auch mal kaufen"

    Ich habe es ein paar mal gemacht. In entspannter Runde das Messgerät rausgeholt und gefragt "na, wer wills Wissen nach dem ganzen Schrott?". Die Neugierde ist plötzlich ganz groß, jeder will sich stechen lassen. Niemals hätte auch nur einer davon sich selbst ein Messgerät gekauft. Und das hättest du auch nicht damals. Ich selbst ebenfalls nicht. Bei einer Party allerdings, wenn eine Gruppendynamik entsteht, dann hätte ich wahrscheinlich auch mitgemacht.

    Dann gilt wieder für nicht wenige vermutlich, dass sie die professionelle Atmosphäre eines oGtt in der Arztpraxis brauchen. Es geht um die Gesundheit und ich glaube, dass viele so etwas nur in ärztlichem Umfeld machen möchten.

    Ziel bleibt, den Typ zwei frühestmöglich zu erkennen. Wie das erreicht wird, ist eigentlich völlig egal. Wer es zu Hause hinkriegt gut, wer dazu zum Arzt möchte ebenfalls gut.

    "Wie sollte man Prädiabetiker behandeln?

    Der erste Schritt ist naturgemäß, Prädiabetiker überhaupt zu identifizieren. Dazu ist ein oraler Glukosetoleranztest unabdingbar. Er sollte daher bei allen Personen mit erhöhtem Risiko zur Evaluation des kardiovaskulären Risikos durchgeführt werden. Dies sind insbesondere folgende Personengruppen:

    • Z.n. Gestationsdiabetes
    • Adipositas
    • Metabolisches Syndrom
    • Manifeste Gefäßkrankheit
    • Familiäre Belastung (erstgradig Verwandte)
    • Gestörte Nüchternglukose

    Als erster Schritt sollte eine Lebensstilintervention nach dem finnischen Muster mit besonderer Beachtung der körperlichen Aktivität angestrebt werden. Ziel ist es, die postprandialen Glukoseexkursionen möglichst zu minimieren. Der Effekt sollte nach 3–6 Monaten mittels oGTT überprüft werden. Dann könnte gegebenenfalls bei Persistenz der postprandialen Hyperglykämie eine medikamentöse Intervention angeschlossen werden. Parallel dazu sollten alle anderen kardiovaskulären Risikofaktoren leitliniengemäß zielorientiert therapiert werden. Insgesamt ist daher das Management prädiabetischer Personen von einem hohen Ausmaß an Eigenverantwortung der Betroffenen geprägt; von ärztlicher Seite stehen Aufklärung und adäquate Beratung im Vordergrund."

    Autor: Univ.-Prof. Dr. Thomas C. Wascher, 1. Med. Abt., Hanusch-Krankenhaus, Wien



    Du waerst doch jetzt schon lange dedektiert worden wenn du deinen Lebensstil Deiner Krankheit entsprechend nicht lange schon geändert hättest. Dann würdest Du nämlich jetzt schon mit nem hohen hba1c ´erwischt´ werden....merkst Du eigentlich selber manchmal was Du schreibst?
    Gruß
  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 08.02.2015 08:29:11
    Ist auch Blödsinn ich will keine Diskussion mit Dir.
    Ich kann hier nur allen raten sich nicht verrückt machen zu lassen. Bei Werten unter 5,7 sind im Normalfall Blutzuckerwerte über gesund nicht zu erwarten, dass wird jeDer Diabetologe sagen. Es gibt immer Ausnahmen in jedem medizinischen Bereich. Ich würde da die Variante von Jürgen und allen Fachleuten nehmen dass bei diesen Werten Diabetes ausgeschlossen ist. Mir tuts auch leid für die Ausnahmefälle, die gibt s immer.
    Gruß Michael
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 08.02.2015 08:33:49
    purea schrieb:

    gekürzt
    "ja, so ein Messgerät sollte ich mir auch mal kaufen"





    Solche Geräte haben eine Abweichung von bis zu 15 %. Wie soll denn mit solch einer Abweichung eine Diagnose erteilt werden? Die Laboranalysen sind sehr viel genauer und aussage kräftiger als die Messgeräte, die es so auf den Markt gibt. Im Übrigen: Hba1c Werte von 5,5 und darunter Schädigen den Körper nicht. Warum soll das krankhaft sein? Selbst bei werten bis zu 6,0 gibt es keine Schädigung am Körper, wieso soll das eine Krankheit sein?

    Bearbeitet von User am 08.02.2015 08:46:05. Grund: -
  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 08.02.2015 09:41:32
    Dass und desweiteren sind diese hba1c Geschichten nicht von irgendwelchen Trotteln erfunden worden sondern von Experten..wie gesagt finde es schon anmassend sich einfach so darüber zu stellen und nachts so einen schwachsinn wie purea zu verfassen
  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 08.02.2015 09:53:17
    http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2010&S=43
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    am 08.02.2015 11:02:45
    DM1Diabetes schrieb:
    Solche Geräte haben eine Abweichung von bis zu 15 %. Wie soll denn mit solch einer Abweichung eine Diagnose erteilt werden? Die Laboranalysen sind sehr viel genauer und aussage kräftiger als die Messgeräte, die es so auf den Markt gibt.


    Aber Du richtest dich doch für Deine alltägliche BZ-Steuerung nach so einem Gerät, oder gehst Du für jede Messung zum Dok? Wie sind uns doch längst einig, dass es nicht mehr um Diagnose oder nicht geht, sondern um höher als gesunden und gesunden BZ. Und dafür reichen bis zu 15% Abweichung lang aus.


    DM1Diabetes schrieb:
    Im Übrigen: Hba1c Werte von 5,5 und darunter Schädigen den Körper nicht. Warum soll das krankhaft sein? Selbst bei werten bis zu 6,0 gibt es keine Schädigung am Körper, wieso soll das eine Krankheit sein?


    Für Typ1 trifft das weitgehend zu. Beim Typ2 haben wir schon im oberen Gesund-Bereich einen fehlgesteuerten und stark erhöhten Glukose- und Insulin-Umsatz mit einem überproportional zunehmenden Anteil von intaktem Proinsulin, das den BZ zwar nur unwesentlich senkt, dafür aber als sehr förderlich für Adipositas und Arteriosklerose gilt.
    Wer diese Förderung so weit wie möglich einschränken will, hat praktisch nur die Möglichkeit, seinen BZ möglichst viele von 24 Stunden im unteren Teillastbereich der Betas zu steuern, also unter 90mg/dl und damit bei HBA1c 5,5 und besser.
    UND an keiner Stelle wird behauptet, dass erst ab den Diagnose-Grenzwerten Folgekrankheiten eintreten. Gut 10 von 100 Prädiabetikern haben bei Erreichen der Diabetes-Diagnosereife schon wenigstens 1 voll ausgebildetete Folgekrankheit!

    ------------------------------------------
    Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
  • DM1Diabetes

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    am 08.02.2015 11:53:32
    @hjt_Jürgen

    Das ich mich an das Gerät halte, wehrend meiner täglich Insulinspritzerei, liegt nur daran, dass mir nichts besseres/genaueres zur Verfügung steht und Trends sind dennoch erkannbar und wichtig für mein Handeln . Den hba1c lasse ich dennoch einmal im Quartal überprüfen und kontrolliere damit den Erfolg meiner Bemühungen. Liebend gern würde ich eine Kontinuierliche BZ Messung durchführen, auch wenn die Werte mit ca 30 Minütiger Verspätung ankommen. Aber dass wollen die Krankenkassen noch nicht, einfach so, bezahlen.

    Zugegeben: Mit Diabetes Typ 2 kenne ich mich nicht aus. Da sind die Grenzwerte und auch die Empfohlenen Zielwerte andere als bei Typ 1 Diabetikern z.B. spielt bei Typ 1 Diabetikern der postprandiale Anstieg eine geringere Rolle als bei Typ 2 Diabetikern.
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 08.02.2015 12:00:47
    Nachtrag:
    Ich erstelle mit der BZ Messung keine Diagnose also ich sage nicht Diabetes oder nicht Diabetes.
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    am 08.02.2015 12:39:20
    Für meine persönliche Behandlung finde ich den HBA1c-Wert wertlos, weil er die Spitzen nicht berücksichtigt, die ich vermeiden will. Deswegen steuere ich meinen BZ vor allem nach den Messungen nach dem Essen praktisch in der selben Art, in der das hier auch mit Prädiabetes schon super funzt. Dafür braucht man keine Diagnose und auch keine besonders genaue Anzeige, sondern einfach nur ne verlässliche Tendenz :)

    Für Dein CGM-Interesse hilft vielleicht, dass bei kranken Kassen angeblich die Möglichkeit diskutiert werden soll, dass FreeStyle Libre in den etwas allgemeineren Leistungskatalog mit auf zu nehmen. Allerdings kann der Hersteller wohl aktuell nicht halb so schnell liefern wie schon völlig normal verkaufen :(

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    am 08.02.2015 13:34:53
    Wird ja immer eigenartiger was du schreibst jürgen, erst sagst du dass der hba1c zur diagnose und ausschluss von werten über gesund geeignet ist, jetzt aber wieder für dich nicht.......bist Du ne andere Art Mensch?
    Gruß
  • Kato01

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    am 08.02.2015 13:44:13
    Thomas999 schrieb:
    Wird ja immer eigenartiger was du schreibst jürgen, erst sagst du dass der hba1c zur diagnose und ausschluss von werten über gesund geeignet ist, jetzt aber wieder für dich nicht.......bist Du ne andere Art Mensch?
    Gruß





    Wertlos,weil er die Spitzen nicht berücksichtigt!!!!(die sind Wichtig,nach der Diagnose )
    Wer lesen kann ist klar im Vorteil 😜
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    am 08.02.2015 15:43:03
    Moin Thomas und Kato,

    140mg/dl in der Spitze etwa ne Stunde nach dem Essen ist mein Ziel, das ich in 9 von 10 Fällen meistens noch mit etwas Luft einhalte. Und 3 Stunden nach dem Essen ist mein Ziel wieder deutlich unter 100 nach Möglichkeit so um 90.
    5,2 sagt der Dok zum HBA1c, und der bliebe auch, wenn die Stundenspitze 200 oder 300 anzeigen würde, wenn nur nach so um 3 Stunden wieder so um 80 erreicht würden. Ist mit nem über 20 Jahre alten Diabetes und Insulin aus dem Pen absolut keine Kunst.
    Aber ein völlig unbehandelter gesunder Mensch wird mit einem Nüchtern-BZ um 80 eher einen Spitzen-BZ von 120 für ein paar Minuten nach dem Einfüllen von viiiiielen KHs messen und 2 Stunden danach wieder um 80.

    Wenn Ihr das mal mit nem OGTT vergleicht:
    Nach 1 Stunde uninteressant, kann gesunde 100-140 sein, aber genauso gut auch 200 oder 300, wird überhaupt nicht bewertet.
    Nach 2 Stunden über 200 heißt der BZ Diabetes, bis 140 nicht Diabetes, nicht einmal Prädiabetes, obwohl wirklich gesunde Menschen, die morgens mit max 90 aufstehen, da längst schon wieder 90 und weniger messen.
    Wegen dieser tollen OGTT-Logik wird ja noch heute von vielen Laien und Ärzten behauptet, dass Gesunde häufig nach mehr KHs BZs in der Spitze über 200 haben.

    Bin ganz besonders auf Eure pro OGTT-Argumente gespannt, Jürgen

    ------------------------------------------
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    am 08.02.2015 16:16:55
    hjt_Jürgen schrieb:
    Moin Thomas und Kato,

    140mg/dl in der Spitze etwa ne Stunde nach dem Essen ist mein Ziel, das ich in 9 von 10 Fällen meistens noch mit etwas Luft einhalte. Und 3 Stunden nach dem Essen ist mein Ziel wieder deutlich unter 100 nach Möglichkeit so um 90.
    5,2 sagt der Dok zum HBA1c, und der bliebe auch, wenn die Stundenspitze 200 oder 300 anzeigen würde, wenn nur nach so um 3 Stunden wieder so um 80 erreicht würden. Ist mit nem über 20 Jahre alten Diabetes und Insulin aus dem Pen absolut keine Kunst.
    Aber ein völlig unbehandelter gesunder Mensch wird mit einem Nüchtern-BZ um 80 eher einen Spitzen-BZ von 120 für ein paar Minuten nach dem Einfüllen von viiiiielen KHs messen und 2 Stunden danach wieder um 80.

    Wenn Ihr das mal mit nem OGTT vergleicht:
    Nach 1 Stunde uninteressant, kann gesunde 100-140 sein, aber genauso gut auch 200 oder 300, wird überhaupt nicht bewertet.
    Nach 2 Stunden über 200 heißt der BZ Diabetes, bis 140 nicht Diabetes, nicht einmal Prädiabetes, obwohl wirklich gesunde Menschen, die morgens mit max 90 aufstehen, da längst schon wieder 90 und weniger messen.
    Wegen dieser tollen OGTT-Logik wird ja noch heute von vielen Laien und Ärzten behauptet, dass Gesunde häufig nach mehr KHs BZs in der Spitze über 200 haben.

    Bin ganz besonders auf Eure pro OGTT-Argumente gespannt, Jürgen

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    Aber ein völlig unbehandelter gesunder Mensch wird mit einem Nüchtern-BZ um 80 eher einen Spitzen-BZ von 120 für ein paar Minuten nach dem Einfüllen von viiiiielen KHs messen und 2 Stunden danach wieder um 80.

    und was hätte erjenige mit solchen werten für nen hba1c?
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    am 08.02.2015 16:28:26
    unter 5,5 ;)

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    am 08.02.2015 16:37:06
    DM1Diabetes schrieb:

    Solche Geräte haben eine Abweichung von bis zu 15 %. Wie soll denn mit solch einer Abweichung eine Diagnose erteilt werden? Die Laboranalysen sind sehr viel genauer und aussage kräftiger als die Messgeräte, die es so auf den Markt gibt. Im Übrigen: Hba1c Werte von 5,5 und darunter Schädigen den Körper nicht. Warum soll das krankhaft sein? Selbst bei werten bis zu 6,0 gibt es keine Schädigung am Körper, wieso soll das eine Krankheit sein?


    Die Toleranz von 15% ist für den Privatanwender ohne Belange, sie ist nur technisch interessant. Ob du als T2 am Messgerät zu Hause 180 oder 170 misst ändert an der qualitativen Aussage ja nichts: viel zu hoch! Aber du hast das ja oben eigentlich schon selbst gut auf den Punkt gebracht mit der Tendenz. Zeigt mir also ein Messgerät zu Hause eine überhöhten Wert an, so habe ich einen handfesten und verlässlichen Anhaltspunkt, und das ist natürlich ausdrücklich keine Diagnose.

    Zum HbA1c: Es ist ja so zu sagen nicht EIN Wert, sondern ein Durchschnittswert. Wie Jürgen das lakonisch auf den Punkt gebracht: Der HbA1c bringt mir nichts, wenn du die gefährlichen Spitzen observieren möchtest. Bei 5,5 können auf jeden Fall Spitzen über gesund auftreten und diese sind dann trotz gutem HbA1c Wert genauso schädlich, wie bei einem ungesunden HbA1c Wert.
    ----------------------
    Zitat Jürgen: 5,2 sagt der Dok zum HBA1c, und der bliebe auch, wenn die Stundenspitze 200 oder 300 anzeigen würde, wenn nur nach so um 3 Stunden wieder so um 80 erreicht würden.

    Schön dass das auch mal jemand außer mir so klar auf den Punkt bringt. Das wird einigen jetzt sicher gar nicht gefallen :-))
    Bearbeitet von User am 08.02.2015 16:47:09. Grund: .
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    am 08.02.2015 16:58:22
    schrieb:
    ... Ist mit nem über 20 Jahre alten Diabetes und Insulin aus dem Pen absolut keine Kunst.
    Aber ein völlig unbehandelter gesunder Mensch wird mit einem Nüchtern-BZ um 80 eher einen Spitzen-BZ von 120 für ein paar Minuten nach dem Einfüllen von viiiiielen KHs messen und 2 Stunden danach wieder um 80.


    hier mal der Rest vom Zusammenhang, aus dem Du's da so munter und verfälschend auf Deine HBA1c-Kritik-Ebene gezottelt hast ;)

    ------------------------------------------
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  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 08.02.2015 17:09:50
    Jürgen schreibt über die Behandlung seines Diabetes, wenn ich das richtig verstehe, nicht über die Diagnose.

    Zu den Typ 2 Diabetes und den "Spitzen" kann ich wenig sagen.
    Bei Typ 1 Diabetikern gibt es keine wissenschaftliche Evidenz diese Spitzen 30 Minuten oder 1 - 1,5 - 2,0 Stunden nach dem Essen abzufangen. Dennoch sind viele Typ 1 Diabetiker davon überzeugt, dass sie diese tuen müssen. Eventuell weil diese Spitzen bei Typ 2 Diabetikern zu Problemen führen.

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    am 08.02.2015 17:13:58
    Leider nein, Jürgen. Den Rest habe ich mir deshalb gespart, weil völlig klar ist, dass das auch bei Diagnoseschwellen-Gesunden vorkommt. Siehe joralo, siehe purea, siehe gerne auch alle anderen beginnende T2er. Deshalb hat deine endlich öffentlich gemachte Einschränkung beim HbA1c genauso bestand, wie ich es zitiert habe. Verfälscht ist da gar nichts.

  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 08.02.2015 17:44:13
    Liebe Purea,

    wie schon in TV-Berichten zu sehen war, so können vollkommen gesunde Menschen Blutzuckerwerte erreichen die an Diabetiker herankommen wenn sie sich z.B. zu wenig bewegen. Diese Menschen leiden an keiner Insulinresistenz oder Insulinmangel und sind deswegen auch keine Diabetiker. Ihr hba1c ist im Gesunden bereich dennoch würden sie in der Phase mit wenig Bewegung und Stress bei der Arbeit hohe Einzelwerte und Spitzen erreichen. Sie würden bei einen OGTT, eventuell, falsch Krank erkannt. Welchen vorteil hat also das OGTT zum hba1c bei der Diagnose Diabetes?
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    am 08.02.2015 17:46:37
    purea schrieb:
    Leider nein, Jürgen. Den Rest habe ich mir deshalb gespart, weil völlig klar ist, dass das auch bei Diagnoseschwellen-Gesunden vorkommt. Siehe joralo, siehe purea, siehe gerne auch alle anderen beginnende T2er. Deshalb hat deine endlich öffentlich gemachte Einschränkung beim HbA1c genauso bestand, wie ich es zitiert habe. Verfälscht ist da gar nichts.




    Tja provozieren wollen purea ist dass einzige was du kannst. Jürgen hat wohl schon häufig genug erklärt wie er den hba1c bei der Diagnose sieht, aber Hauptsache anderen Leuten Dinge in den Mund legen.....setz Dich weiterhin als junge Frau Samstags nacht um 3.00 Uhr vor den Rechner und schreib Dokumentationen über dieses Thema. (Bemittleidenswert)
    Schon traurig wie Du Aussagen von Jürgen auf so eine linke Art verändern willst Schäm Dich!
  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 08.02.2015 19:09:05
    Hi Thomas
    Sicherlich hast Du mit Deiner Aussage recht, aber willst Du Dich jetzt auf diese NIveau begeben-lass doch Purea denken was sie möchte und ich glaube ein Jürgen wird auch darüber stehen wenn sie seine Aussagen einfach mal schnell verändert. Mach es einfach wie die anderen und ignorier sie einfach, dies ist daß einzigst probarte Mittel gegen sie.
    Gruß Michael
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    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 08.02.2015 22:30:31
    DM1Diabetes schrieb:
    Liebe Purea,

    wie schon in TV-Berichten zu sehen war, so können vollkommen gesunde Menschen Blutzuckerwerte erreichen die an Diabetiker herankommen wenn sie sich z.B. zu wenig bewegen. Diese Menschen leiden an keiner Insulinresistenz oder Insulinmangel und sind deswegen auch keine Diabetiker. Ihr hba1c ist im Gesunden bereich dennoch würden sie in der Phase mit wenig Bewegung und Stress bei der Arbeit hohe Einzelwerte und Spitzen erreichen. Sie würden bei einen OGTT, eventuell, falsch Krank erkannt. Welchen vorteil hat also das OGTT zum hba1c bei der Diagnose Diabetes?



    Hi DM1,

    schließt sich das nicht irgendwie aus: Werte eines Diabetikers aber vollkommen gesund ;-)
    Wer die Werte eines Diabetikers hat, der ist nicht gesund. Da sind wir uns vermutlich einig. Überhöhte Blutzuckerwerte sind mit einer Reihe von gesundheitlichen Risiken verbunden, die wohl allen im Forum mehr oder weniger bekannt sind. Ob die überhöhten Werte durch Insulinresistenz, durch Insulinmangel, oder eine andere nicht bekannte Variante verursacht werden..... nun ja, das Ergebnis bleibt gleich: ungesund.

    Die Antwort gibst du dir eigentlich selbst: Der Vorteil liegt in der Erkennung der Spitzen, die mit erhöhten gesundheitlichen Risiken einhergehen. Und falsch krank gibt es bei deinem Beispiel nicht. Der Betroffene ist richtig krank. Nur kommen die überhöhten Werte halt nicht durch Insulinmangel oder Insulinresistenz zu Stande, wie du es beschreibst. Genauso wie ein Diabetiker Typ 1,2,3 muss aber auch der Diabetiker Typ Z (nenn ich jetzt mal so) seinen Blutzuckerspiegel unter Kontrolle bringen. Da kann der Betroffene sehr froh sein, dass ein oGtt veranlasst wurde. Denn mit HbA1c only wäre er falsch gesund nach Hause gegangen.

    Jürgen hat ein Beispiel genannt, wie der HbA1c gesund verläuft trotz erheblicher Spitzen. Nichts anderes findet bei allen Prädiabtikern statt. Nur dass wir dafür (noch) kein Insulin brauchen, weil unsere BSD das erledigt. Joralo als einziger prädiabetischer user neben mir bestätigt dies anhand guter Dokumentation ebenfalls. Versteift euch nicht auf Diagnoseschwellen. Die sind vollkommen uninteressant und helfen lediglich der kassenärztlichen Einordnung. Für den Patienten haben sie keinerlei Bedeutung, um es mal schwarz-weiß auszudrücken. Wichtig ist allein die Früherkennung eines gestörten Blutzuckerverlaufs spätestens im Stadium des Prädiabetes. Es besteht dann eine mehr als 50%ige Chance durch Lebenstiländerung eine Manifestation weit oder gar für immer zu verschieben.

    Der HbA1c hat bei der Erkennung von Prädiabetes Schwächen. Jürgens Beispiel ist auf (frühen) Prädiabetes übertragbar. Hier sind 2 Prädiabetiker angemeldet, die Jürgens Beispiel exakt bestätigen mit der Einschränkung, dass die BSD für den schnellen Abfall des krankhaft erhöhten Blutzuckers sorgt. Würden sich außer uns noch mehr Prädiabetiker melden, dann wäre das Bild noch klarer, da bin ich mir absolut sicher. Warum melden sie sich nicht? Das liegt wohl auf der Hand: Sie werden nicht erkannt!! Und melden sich dann einige Zeit später als manifeste Diabetiker hier an.

    Die Aussage von Prof. Wascher wiederhole ich gerne:

    "Der erste Schritt ist naturgemäß, Prädiabetiker überhaupt zu identifizieren. Dazu ist ein oraler Glukosetoleranztest unabdingbar. Er sollte daher bei allen Personen mit erhöhtem Risiko zur Evaluation des kardiovaskulären Risikos durchgeführt werden.
    Als erster Schritt sollte eine Lebensstilintervention nach dem finnischen Muster mit besonderer Beachtung der körperlichen Aktivität angestrebt werden. Ziel ist es, die postprandialen Glukoseexkursionen möglichst zu minimieren. Der Effekt sollte nach 3–6 Monaten mittels oGTT überprüft werden. Dann könnte gegebenenfalls bei Persistenz der postprandialen Hyperglykämie eine medikamentöse Intervention angeschlossen werden. Parallel dazu sollten alle anderen kardiovaskulären Risikofaktoren leitliniengemäß zielorientiert therapiert werden. Insgesamt ist daher das Management prädiabetischer Personen von einem hohen Ausmaß an Eigenverantwortung der Betroffenen geprägt; von ärztlicher Seite stehen Aufklärung und adäquate Beratung im Vordergrund."

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  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 08.02.2015 23:08:22
    Die Aussage von Professor Walter Zidek wiederhole, auch ich gerne, gerne:

    Für ein breites Screening von Risikopatienten eignen sich eher Prädiabetes-Risiko-Scores. Einen solchen Score hat Zidek in der Praxis evaluieren lassen. Danach ist mit einer Sensitivität von 83 Prozent und einer Spezifität von 76 Prozent ein Prädiabetes wahrscheinlich, wenn der systolische Blutdruck über 140 mmHg, der Nüchternblutzuckerwert über 110 mg/dl, der HbA1c- Wert über 6 Prozent, der Taillenumfang über 102 Zentimetern und das Alter über 55 Jahren liegen.

  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 08.02.2015 23:50:42
    "schließt sich das nicht irgendwie aus: Werte eines Diabetikers aber vollkommen gesund"

    Nein tut es nicht weil die Dauer (analog zu die Dosis) das Gift ausmacht.

    "Die Antwort gibst du dir eigentlich selbst: Der Vorteil liegt in der Erkennung der Spitzen, die mit erhöhten gesundheitlichen Risiken einhergehen."

    Wo habe ich von Spitzen gesprochen die gefährlich sind? Ich habe schon zuvor geschrieben dass es z.B. für Typ 1 Diabetiker oder für Gesunde Menschen keine evidenzbasierte Studie gibt die Deine Aussage "Spitzen, die mit erhöhten gesundheitlichen Risiken einhergehen" auch nur anehrend.
    bestätigen.

    Der Rest Deiner aussagen ist schon zuvor wiederlegt. Siehe Professor Walter Zidek und ddg Leitlinien zu hba1c zwischen 5,6 und kleiner 6,4. Der hba1c gibt auch hier Anhaltspunkte er reicht nur allein nicht aus.
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    am 09.02.2015 02:29:45
    Richtig, die Dauer macht das Gift. Das Risiko steigt linear mit der Dauer der Spitze. Das heißt kleine Spitzen schaden weniger als lange Spitzen. Das heißt weiter: Kritisch seien Blutzuckerspitzen über 180 mg/dl. "Immer wenn dieser Wert überschritten wird, kommt es zu einer direkten Schädigung der Gefäße, zum Beispiel über die Pyruvatkinase-C-Aktivierung".
    Je länger die Spitze anhält, desto länger erfahren die Gefäße eine Schädigung. Daraus zu schließen, eine kurze Spitze schade überhaupt nicht, halte ich für nicht so schlüssig ;-)

    Du hast von Spitzen gesprochen, die beim oGtt entlarvt werden und hast dann gefragt, was es denn bringen solle. Ich verwies darauf, dass genau darin die Antwort liegt: in der Erkennung der Spitzen. Anfangs sind die Spitzen kurz, je früher man es erkennt, desto kürzer sind sie. Und desto leichter sind sie durch echte Prävention, also Lebenstiländerung, in den Griff zu kriegen.

    Der Rest meiner Aussagen... welche meinst du genau? Es ist widerlegt, dass auch drastische Spitzen gefolgt von schnellem Abfallen durch den HbA1c abgedeckt werden? Wir hatten uns doch gerade darauf geeinigt, dass genau das nicht passiert. Siehe Jürgens Beispiel, siehe joralos Werte, siehe meine Werte und sicher auch die einer großen Anzahl noch nicht entdeckter Prädiabetiker. Nur melden sich diese ja hier nicht, abgesehen von 2 Ausnahmen.

    Was ist denn daran eigentlich so schwer zu verstehen, dass ein Durchschnittswert von Natur aus über Ausreißer keine Auskunft gibt? Der HbA1c wird halt nicht mit Varianzwerten präzisiert, das geht praktisch auch gar nicht.

    Aber gut, dass du darlegst, dass der HbA1c nicht ausreicht bei der Erkennung einer frühen diabetischen Störung. Das wird wieder einigen nicht gefallen hier ;-)

    Naja, und wenn bei dem ganzen Maßnahmenpaket und Aufwand dann auch nur 3/4 der Patienten, die über 55 sind, erkannt werden..... Ich weiß ja nicht, aber da scheint mir ein oGtt doch irgendwie zielsicherer.
    Bearbeitet von User am 09.02.2015 02:33:20. Grund: .
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    am 09.02.2015 07:43:02
    purea schrieb:

    Der Rest meiner Aussagen... welche meinst du genau? Es ist widerlegt, dass auch drastische Spitzen gefolgt von schnellem Abfallen durch den HbA1c abgedeckt werden? Wir hatten uns doch gerade darauf geeinigt, dass genau das nicht passiert. Siehe Jürgens Beispiel, siehe joralos Werte, siehe meine Werte und sicher auch die einer großen Anzahl noch nicht entdeckter Prädiabetiker. Nur melden sich diese ja hier nicht, abgesehen von 2 Ausnahmen.




    Tja, was soll man sagen...

    Mein letzter HbA1c lag bei 6,6, der ist von letztem Mittwoch. Das entspricht ca. 135 mg/dl im Durchschnitt.

    Darin enthalten: BZ-Spitzen bis 250, und die nur kurz!
    Morgenwerte um 110 – 120., nach Bolus-Ende war immer der Zielbereich erreicht (120 mg/dl)

    Und warum? Vor-Weihnachtszeit, Weihnachten und anschließend 3 Wochen Urlaub. Gewiss wird da nachts der BZ wohl mal höher gelegen haben, vereinzelte Tests standen um 120.

    An meinen "Standard-Tagen" überschreite ich die 180 mg/dl 2 Stunden pp nicht...

    Und jetzt?

    Wie war das jetzt mit den "kurzen Spitzen"?
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    am 09.02.2015 11:29:39
    Moin Purea,

    wenn 1 von 100 Betroffenen sich so intensiv um ein möglichst gesundes Leben mit seinem Diabetes kümmerte wie Du, wäre das in absoluten Zahlen wahrscheinlich schon ne ganze Menge, aber trotzdem nur 1%.
    Gut 10 von 100 Prädiabetikern werden bei erreichen der Diagnosereife mit einer schon ausgebildeten diabetischen Folgekrankheit diagnostiziert.

    Aus beiden Zahlen zusammen ergibt sich, dass Du schon von denen, die um ihren BZ wissen und dafür keinen OGTT mehr machen müssen, 1000 (eintausend!) intensiv ansprechen müsstest, um einen dafür ansprechbaren Betroffenen in seiner Pro-Aktivität zu wecken zu mobilisieren und so EINE einzige Folgekrankheit bei idealem Gelingen zu verhindern.

    Mit Deinem OGTT-Screening unter allen, von denen dann viele ja überhaupt keinen auffälligen Zucker hätten, kämst Du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf weniger als 1 Folgekrankheiten-Verhinderung auf 10.000 Tests. Aber einen Aufriss machst Du hier seit Monaten, als wenn mit 10 OGTT-Untersuchungen wenigstens 1 Folgekrankheit vermieden würde. Das ist absoluter Irrsinn.

    Ich bitte Dich hiermit inständig, wenigstens uns damit hier in diesem Forum nun endlich zu verschonen. Jürgen

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    Bearbeitet von User am 09.02.2015 11:30:39. Grund: Ergänzung
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  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 09.02.2015 12:48:10
    hjt_Jürgen schrieb:
    Moin Purea,

    wenn 1 von 100 Betroffenen sich so intensiv um ein möglichst gesundes Leben mit seinem Diabetes kümmerte wie Du, wäre das in absoluten Zahlen wahrscheinlich schon ne ganze Menge, aber trotzdem nur 1%.
    Gut 10 von 100 Prädiabetikern werden bei erreichen der Diagnosereife mit einer schon ausgebildeten diabetischen Folgekrankheit diagnostiziert.

    Aus beiden Zahlen zusammen ergibt sich, dass Du schon von denen, die um ihren BZ wissen und dafür keinen OGTT mehr machen müssen, 1000 (eintausend!) intensiv ansprechen müsstest, um einen dafür ansprechbaren Betroffenen in seiner Pro-Aktivität zu wecken zu mobilisieren und so EINE einzige Folgekrankheit bei idealem Gelingen zu verhindern.

    Mit Deinem OGTT-Screening unter allen, von denen dann viele ja überhaupt keinen auffälligen Zucker hätten, kämst Du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf weniger als 1 Folgekrankheiten-Verhinderung auf 10.000 Tests. Aber einen Aufriss machst Du hier seit Monaten, als wenn mit 10 OGTT-Untersuchungen wenigstens 1 Folgekrankheit vermieden würde. Das ist absoluter Irrsinn.

    Ich bitte Dich hiermit inständig, wenigstens uns damit hier in diesem Forum nun endlich zu verschonen. Jürgen

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    Das wird sie nicht Jürgen, trotzdem danke für den Beitrag
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    am 09.02.2015 15:02:25
    hjt_Jürgen schrieb:
    Moin Purea,

    wenn 1 von 100 Betroffenen sich so intensiv um ein möglichst gesundes Leben mit seinem Diabetes kümmerte wie Du, wäre das in absoluten Zahlen wahrscheinlich schon ne ganze Menge, aber trotzdem nur 1%.
    Gut 10 von 100 Prädiabetikern werden bei erreichen der Diagnosereife mit einer schon ausgebildeten diabetischen Folgekrankheit diagnostiziert.

    Aus beiden Zahlen zusammen ergibt sich, dass Du schon von denen, die um ihren BZ wissen und dafür keinen OGTT mehr machen müssen, 1000 (eintausend!) intensiv ansprechen müsstest, um einen dafür ansprechbaren Betroffenen in seiner Pro-Aktivität zu wecken zu mobilisieren und so EINE einzige Folgekrankheit bei idealem Gelingen zu verhindern.

    Mit Deinem OGTT-Screening unter allen, von denen dann viele ja überhaupt keinen auffälligen Zucker hätten, kämst Du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf weniger als 1 Folgekrankheiten-Verhinderung auf 10.000 Tests. Aber einen Aufriss machst Du hier seit Monaten, als wenn mit 10 OGTT-Untersuchungen wenigstens 1 Folgekrankheit vermieden würde. Das ist absoluter Irrsinn.

    Ich bitte Dich hiermit inständig, wenigstens uns damit hier in diesem Forum nun endlich zu verschonen. Jürgen

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    Schade Jürgen dass es so lange gedauert hat bis du mal die Dame in die Schranken weisst, nachdem wie sie Deine Worte immer wieder umgedreht hat. Aber ein klares Statement zu den Richtlinien ist dies auch nicht von Dir.
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    am 09.02.2015 15:23:36
    Moin Jürgen,

    Nettes Zahlenspiel. Hier mal ein anderes:

    Von 100 Menschen in diesem Land sind ca. 10 Diabetiker. Davon sind 9 Typ2. Von diesen 9 Menschen gehören mindestens 7 einer Risikogruppe an, z.B. adipös. Testet man nun in dieser Gruppe prophylaktisch, sind deine Zahlen völlig realitätsfern. Hier noch mal die Risikogruppen:
    • Gestationsdiabetes
    • Adipositas
    • Metabolisches Syndrom
    • Manifeste Gefäßkrankheit
    • Familiäre Belastung (erstgradig Verwandte)
    • Gestörte Nüchternglukose

    Mit meiner Forderung eines Screenings unter dieser Gruppe und unter denen, die von selbst daran aus anderen Gründen interessiert sind, würde sich eine frühzeitige Detektion per oGTT gut, günstig und sicher erreichen lassen, wenn der HbA1c noch keine Auffälligkeit zeigt. Dass du hier eine Detektion und Prävention im unteren Promille-Bereich anhand zusammengebogener Zahlen und unter Ausserachtlassung meiner Aussagen propagierst, und dazu noch inständig bittest, ist ein ungewöhnlicher Niveauabfall, der dir eigentlich nicht ähnlich sieht.

    Zu deinem letzten Satz: Ob bei 10 Stresstests wieviele Folgekrankheiten verhindert werden, kann ich dir nicht sagen. Denn es kommt bei der Prävention eines manifesten t2 in hohem Maße auf das Engagement des Prädiabetikers an, eine Lebensstiländerung nachhaltig zu praktizieren. Von 100 detektierten Prädiabetikern werden jedenfalls 50-60 eine Manifestationen des Diabetes verhindern oder mindestens sehr weit verschieben! Wenn Sie eine Lebensstiländerung betreiben. Der Prädiabetiker muss aber zunächst einmal detektiert werden, das ist die unabdingbare Voraussetzung. Und dazu eignet sich im prädiabetischen Bereich der oGtt besser als der HbA1c, weil dieser erst später, wenn der BZ durchschnittlich über längere Phasen erhöht ist, zuverlässig krankhafte Werte abbildet. Ob der oGtt zu Hause selbst nachgebaut wird oder professionell beim Arzt durchgeführt wird, das obliegt dem Geschmack des Risikopatienten und Interessierten.
    Bearbeitet von User am 09.02.2015 15:38:44. Grund: .
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    am 09.02.2015 15:50:00
    purea schrieb:
    Mit meiner Forderung ....




    Fordern ist so eine Sache...
    Aber Du kannst natürlich Deine Erkenntnisse und daraus abgeleitete Diagnoseverfahren gerne den zuständigen Stellen mitteilen.

    Und eines darfst Du nicht vergessen:

    Diabetes ist DIE Krankheit, über die der Volksmund alles weiß und auch in Sachen Therapie auch dem altgedientesten Diabetiker noch zeigen kann "wo's langgeht".

    Wie genau willst Du jetzt die Kandidaten zum Doc und dem von Dir favorisierten screening bringen?

    Informier Dich mal, was tagtäglich in den Praxen zum Thema "Zucker" so abläuft... und da ist gewiss nicht nur der "Dumme Arzt" dran schuld!
    Die abenteuerlichen Geschichten, wie wann was und warum wie mit dem Zucker läuft, warum der Streuselkuchen ohne Insulin doch prima klappt oder warum eine Pizza gaaaanz wenig Kohlenhydrate hat oder warum der Quark einen so derben Anstieg verursacht...

    Da ist man oftmals froh, wenn der Patient den Namen seines Medikamentes fast fehlerfrei aufsagen kann und wann er es denn nehmen soll. Man glaubt ja nicht, wie oft Leute bei der Frage "welches Insulin nutzen Sie denn" dann mal schnell ihren (wohl auch als gesetzlichen Vormund eingesetzten) Lebenspartner/Eltern/Kinder anrufen um da eine Info zu erhalten...
  • Michaelheuer

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    am 09.02.2015 16:02:11
    soviel dazu....sie wird es nie sein lassen....traurig für das forum
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    am 09.02.2015 16:55:21
    TypEinser schrieb:



    Wie genau willst Du jetzt die Kandidaten zum Doc und dem von Dir favorisierten screening bringen?.


    Das obliegt dem jeweiligen Risikopatienten. Was ich aber in meinem bescheidenen Radius tun kann, ist zB in diesem Forum darauf hinzuweisen und so möglicherweise Interessierte zu animieren. Die manifesten Diabetiker in diesem Forum nehmen die Position des HbA1c only ein. Ich, als einzige aktive prädiabetische Person, muss das naturgemäß differenzierter sehen. Für uns ist der HbA1c erst interessant, wenn es schlecht läuft und wir zu den unglücklichen 40-50% gehören, die durch Lebensstiländerung eine Manifestation nicht verhindern konnten.

    Ob es etwas bringt zu informieren, diese Frage stelle ich mir nicht. Ergebnisfrei informieren. Was der Informierte draus macht obliegt ihm allein. Da kommt gerne ökonomisiertes Denken zum Vorschein: Es muss so und so viel bringen, damit dieser und jener Aufwand lohnt. Ein Ansatz, der in solidarischen Gesellschaften bei funktionierender Daseinsvorsorge keine dominante Stellung einzunehmen hat.

    Bearbeitet von User am 09.02.2015 16:57:57. Grund: .
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    am 09.02.2015 17:03:14
    purea schrieb:


    ....wenn es schlecht läuft und wir zu den unglücklichen 40-50% gehören, die durch Lebensstiländerung eine Manifestation nicht verhindern konnten...




    Was soll der Quatsch?
    Es gibt mit Sicherheit Krankheiten, die einen Menschen unglücklich machen können. Diabetes gehört nicht dazu und schon gar nicht Typ2.
    Ich bin immer noch der Ansicht, daß du keinen Diabetes (auch nicht Prä) hast und dich hier nur mit angelesenem Zeug wichtig machst. Deine angeblichen Erfahrungen, die du hier schilderst, lesen sich für mich mehr als seltsam.
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    am 09.02.2015 17:46:33
    Die Manifestation eines DM2 ist kein Glücksfall, EH. Man kann wahrscheinlich mit den meisten Krankheiten mehr oder weniger glücklich werden. Deshalb ist es aber im Fall des Auftretens kein Element des Glücks. Sondern in aller Regel ein Schock.

    Aber es freut mich zu hören, dass du bei deiner Diagnose vor Glück im Dreieck gesprungen bist ;-)
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    am 09.02.2015 17:50:57
    purea schrieb:
    ...Ich, als einzige aktive prädiabetische Person, muss das naturgemäß differenzierter sehen. Für uns ist der HbA1c erst interessant, wenn es schlecht läuft und wir zu den unglücklichen 40-50% gehören, die durch Lebensstiländerung eine Manifestation nicht verhindern konnten.


    Sorry, aber erstens bin ich nicht unglücklich. Zweitens hab ich nach über 20 Jahren mit diagnostiziertem Diabetes noch nicht die Spur einer der vielen Krankheiten, die Du schon mit anfangendem Prädiabetes hier für alle überlebensgroß rauf beschwörst.

    Und drittens hast Du ne Chance:
    Du kannst Deinen Fall umfassend dokumentieren. Also zuerst einmal überzeugend darlegen, dass Du nach allen Regeln der Kunst Prädiabetes hast. Und dann, was Du jetzt und in den nächsten Jahren alles tust, damit dieser Prädiabetes ein Prädiabetes bleibt.
    Und wenn sich dann dermaleinst der Deckel über Dir geschlossen hat, nachdem Du auch den letzten OGTT noch ohne Überschreiten einer Diagnose-Grenze zum Diabetes glücklich absolviert hast, ist die Medizin um den ersten Beweis reicher, dass es tatsächlich geht :)

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    am 09.02.2015 18:07:31
    hjt_Jürgen schrieb:

    Sorry, aber erstens bin ich nicht unglücklich. Zweitens hab ich nach über 20 Jahren mit diagnostiziertem Diabetes noch nicht die Spur einer der vielen Krankheiten, die Du schon mit anfangendem Prädiabetes hier für alle überlebensgroß rauf beschwörst.

    Und drittens hast Du ne Chance:
    Du kannst Deinen Fall umfassend dokumentieren. Also zuerst einmal überzeugend darlegen, dass Du nach allen Regeln der Kunst Prädiabetes hast. Und dann, was Du jetzt und in den nächsten Jahren alles tust, damit dieser Prädiabetes ein Prädiabetes bleibt.
    Und wenn sich dann dermaleinst der Deckel über Dir geschlossen hat, nachdem Du auch den letzten OGTT noch ohne Überschreiten einer Diagnose-Grenze zum Diabetes glücklich absolviert hast, ist die Medizin um den ersten Beweis reicher, dass es tatsächlich geht :)


    Du brauchst dich doch nicht entschuldigen ;-)
    Obwohl ich dir nicht glauben mag, genauso wenig wie EH, dass du glücklich warst bei der Diagnosestellung. Falls es aber tatsächlich so war, dann große Bewunderung dafür. Ihr gehört zu einer sehr seltenen Gruppe.

    Überhöhte Blutzuckerwerte sind mit kardiovaskulären Risiken verbunden, außerdem können sie die BSD weiter stressen und zur späteren Aufgabe derselben beitragen. Im prädiabetischen Stadium sind diese Risiken deshalb geringer, weil überhöhte BZ-Werte kürzer und weniger hoch ausfallen. Wie du daraus ein "hier für alle überlebensgroß rauf beschwörst" herausinterpretieren und polemisieren kannst, ist mir nicht ersichtlich.

    Zu deinem "drittens": Dazu fällt mir nichts ein. Da sind die letzten Monate möglicherweise an dir vorbeigegangen.
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    am 09.02.2015 18:27:30
    [quote=purea;74432

    Du brauchst dich doch nicht entschuldigen ;-)
    Obwohl ich dir nicht glauben mag, genauso wenig wie EH, dass du glücklich warst bei der Diagnosestellung. Falls es aber tatsächlich so war, dann große Bewunderung dafür. Ihr gehört zu einer sehr seltenen Gruppe.
    .[/quote]

    Wo hast du denn gelesen, daß wir glücklich waren bei der Diagnosestellung? Kein normaler Mensch ist glücklich wenn bei ihm eine Krankheit diagnostiziert wird. Ich weiß nicht, wie es Jürgen ging, aber für mich war es kein Schock, weil mir klar war, daß es mich früher oder später erwischen würde. Alles andere wäre dumm gewesen bei Diabetes von Mutter und Schwester.
    Da du offenbar nur einen Tunnelblick auf Diabetes hast, scheint dir entgangen zu sein, daß es viele sehr schwere Krankheiten gibt, die weitaus schlimmer sind. Bei Diabetes hat man die Chance selbst mitarbeiten und die Krankheit selbst beeinflussen zu können. Ein MS Kranker z.B. kann das nicht.
    Also schau endlich mal über deinen Tellerrand und hör auf hier Angst und Schrecken zu verbreiten, zumal du überhaupt nicht betroffen bist.
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    am 09.02.2015 18:31:32
    purea schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:

    Sorry, aber erstens bin ich nicht unglücklich. Zweitens hab ich nach über 20 Jahren mit diagnostiziertem Diabetes noch nicht die Spur einer der vielen Krankheiten, die Du schon mit anfangendem Prädiabetes hier für alle überlebensgroß rauf beschwörst.

    Und drittens hast Du ne Chance:
    Du kannst Deinen Fall umfassend dokumentieren. Also zuerst einmal überzeugend darlegen, dass Du nach allen Regeln der Kunst Prädiabetes hast. Und dann, was Du jetzt und in den nächsten Jahren alles tust, damit dieser Prädiabetes ein Prädiabetes bleibt.
    Und wenn sich dann dermaleinst der Deckel über Dir geschlossen hat, nachdem Du auch den letzten OGTT noch ohne Überschreiten einer Diagnose-Grenze zum Diabetes glücklich absolviert hast, ist die Medizin um den ersten Beweis reicher, dass es tatsächlich geht :)


    Du brauchst dich doch nicht entschuldigen ;-)
    Obwohl ich dir nicht glauben mag, genauso wenig wie EH, dass du glücklich warst bei der Diagnosestellung. Falls es aber tatsächlich so war, dann große Bewunderung dafür. Ihr gehört zu einer sehr seltenen Gruppe.

    Überhöhte Blutzuckerwerte sind mit kardiovaskulären Risiken verbunden, außerdem können sie die BSD weiter stressen und zur späteren Aufgabe derselben beitragen. Im prädiabetischen Stadium sind diese Risiken deshalb geringer, weil überhöhte BZ-Werte kürzer und weniger hoch ausfallen. Wie du daraus ein "hier für alle überlebensgroß rauf beschwörst" herausinterpretieren und polemisieren kannst, ist mir nicht ersichtlich.

    Zu deinem "drittens": Dazu fällt mir nichts ein. Da sind die letzten Monate möglicherweise an dir vorbeigegangen.



    Ich habe mittlerweile doch Angst vor Prädiabetes, da er anscheinend, wie bei Dir zu sehen keine Schäden kardiovaskulärer aRT ANRICHTET; SONDERN BEI dIR WOH LEIDER SCHON EINE mENGE gEHIRNZELLEN ZERSTÖRT SIND:::::::ICH PLÄDIERE DESWEITEREN FÜR OGTTS BEI SÄUGLINGEN; ALLE ZWEI MONATE
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    am 09.02.2015 19:11:05
    EH schrieb:

    Wo hast du denn gelesen, daß wir glücklich waren bei der Diagnosestellung? Kein normaler Mensch ist glücklich wenn bei ihm eine Krankheit diagnostiziert wird.


    Nunja, nichts anderes habe ich gesagt. Womöglich unklar ausgedrückt.

    Ja, EH, stell dir mal vor, ich adressiere in einem Diabetesforum Diabetes und nicht MS. Dein Hinweis auf die positiven Eigenschaften bei Mitarbeit bei Diabetes ist ein nettes, leider verstecktes Kompliment. Finde ich aber schön, dass du das endlich mal auch aussprichst. Sonst nimmst du ja gerne ziemlich harsch Positionen mit dem Tenor "Gene sind schuld, Übergewicht reduzieren bringt nichts, Ernährung hat eh keinen Einfluss" ein.
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    am 09.02.2015 19:35:00
    purea schrieb:
    EH schrieb:

    Wo hast du denn gelesen, daß wir glücklich waren bei der Diagnosestellung? Kein normaler Mensch ist glücklich wenn bei ihm eine Krankheit diagnostiziert wird.


    Nunja, nichts anderes habe ich gesagt. Womöglich unklar ausgedrückt.

    Ja, EH, stell dir mal vor, ich adressiere in einem Diabetesforum Diabetes und nicht MS. Dein Hinweis auf die positiven Eigenschaften bei Mitarbeit bei Diabetes ist ein nettes, leider verstecktes Kompliment. Finde ich aber schön, dass du das endlich mal auch aussprichst. Sonst nimmst du ja gerne ziemlich harsch Positionen mit dem Tenor "Gene sind schuld, Übergewicht reduzieren bringt nichts, Ernährung hat eh keinen Einfluss" ein.



    Doch, du hast etwas anderes geschrieben, aber offenbar ist es dir nicht möglich sinnverstehend zu lesen.
    Du hast nicht begriffen, was ich mit dem Hinweis auf MS sagen wollte und du hast keine Ahnung, daß Diabetes eine Krankheit mit vielen Gesichtern ist.
    Ja, ich bin allmählich zu der Überzeugung gekommen, daß die meisten Diabetes-Erkrankungen genetisch bedingt sind. Ich habe niemals geschrieben, daß Übergewicht reduzieren nichts bringt, aber Tatsache ist, daß Übergewicht keinen Diabetes verursacht. Und ja, bei mir hat die Ernährung keinen Einfluß auf meine BZ Werte, das habe ich geschrieben, habe es aber niemals verallgemeinert.

    Ich wiederhole mich, du hast keine Ahnung von Diabetes, außer den Dingen, die zu dir zusammengelesen hast. Und da das so ist, bleibt dir nichts weiter übrig, als andere - die es besser wissen - anzupöbeln und ihre Aussagen zu verdrehen.

    Das war's Purea, ab jetzt werde ich dich wieder ignorieren. Aber manchmal muß man Grenzen setzen und Stellung nehmen.
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    am 09.02.2015 20:08:54
    EH schrieb:

    Doch, du hast etwas anderes geschrieben, aber offenbar ist es dir nicht möglich sinnverstehend zu lesen.

    Nagut, für dich, und damit sich jeder andere auch ein Bild machen kann über deine haltlose Stimmungsmache, hier das Zitat (sind wir wieder an dem Punkt, ja?): "Für uns [Prädiabetiker] ist der HbA1c erst interessant, wenn es schlecht läuft und wir zu den unglücklichen 40-50% gehören, die durch Lebensstiländerung eine Manifestation nicht verhindern konnten."
    Die Manifestation ist nun mal kein Glücksfall. Es wird dir nichts bringen, das anders zu sehen, wenn es für die meisten nun mal eine sehr unerfreuliche Nachricht ist.

    EH schrieb:
    Du hast nicht begriffen, was ich mit dem Hinweis auf MS sagen wollte und du hast keine Ahnung...


    Doch, EH, ich habe sehr gut verstanden, was du damit sagen wolltest, und alle anderen haben es auch gut verstanden. Du wolltest damit sagen, dass ich dumm bin. Was ja übrigens deinen Ruf hier geprägt hat. Du erinnerst dich ;-)
    EH schrieb:
    Ich habe niemals geschrieben, daß Übergewicht reduzieren nichts bringt, aber Tatsache ist, daß Übergewicht keinen Diabetes verursacht. Und ja, bei mir hat die Ernährung keinen Einfluß auf meine BZ Werte, das habe ich geschrieben, habe es aber niemals verallgemeinert.


    Tut mir leid EH, aber du scheinst da die Realitäten etwas auszublenden. Du warst hier mehrfach von vielen Usern, darunter auch Jürgen, aus meiner Sicht berechtigt, Gegenstand deutlicher Kritik ob deiner extrem negativen und demotivierenden Sichtweise auf den Diabetes. Dass du heute mal einen partiell guten Tag zu haben scheinst und das Wort Eigeninitiative bei Diabetes zumindest andeutungsweise erwähnst, bessert deinen Gesamteindruck durchaus auf. Weiter so!

    EH schrieb:
    Ich wiederhole mich, du hast keine Ahnung von Diabetes, außer den Dingen, die zu dir zusammengelesen hast.


    Ja, das hatten wir schon. Alle dumm außer EH.
    Dass ich nach 11 Monaten Prädiabetes mein Wissen noch vielfach erweitern kann, ist eine tolle Sache. So kann ich jeden Tag noch was dazu lernen. Wenn man so erhaben ist wie du, dann macht das ganze offenbar keinen Spaß mehr und endet in Frustration ;-)
    EH schrieb:
    Und da das so ist, bleibt dir nichts weiter übrig, als andere - die es besser wissen - anzupöbeln und ihre Aussagen zu verdrehen.


    Ja, das haben wir mal wieder klasse gesehen, wer hier pöbelt und verdreht ;-)

    Du bist echt ne Nummer, EH....
  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 09.02.2015 20:27:20
    purea schrieb:
    EH schrieb:

    Doch, du hast etwas anderes geschrieben, aber offenbar ist es dir nicht möglich sinnverstehend zu lesen.

    Nagut, für dich, und damit sich jeder andere auch ein Bild machen kann über deine haltlose Stimmungsmache, hier das Zitat (sind wir wieder an dem Punkt, ja?): "Für uns [Prädiabetiker] ist der HbA1c erst interessant, wenn es schlecht läuft und wir zu den unglücklichen 40-50% gehören, die durch Lebensstiländerung eine Manifestation nicht verhindern konnten."
    Die Manifestation ist nun mal kein Glücksfall. Es wird dir nichts bringen, das anders zu sehen, wenn es für die meisten nun mal eine sehr unerfreuliche Nachricht ist.

    EH schrieb:
    Du hast nicht begriffen, was ich mit dem Hinweis auf MS sagen wollte und du hast keine Ahnung...


    Doch, EH, ich habe sehr gut verstanden, was du damit sagen wolltest, und alle anderen haben es auch gut verstanden. Du wolltest damit sagen, dass ich dumm bin. Was ja übrigens deinen Ruf hier geprägt hat. Du erinnerst dich ;-)
    EH schrieb:
    Ich habe niemals geschrieben, daß Übergewicht reduzieren nichts bringt, aber Tatsache ist, daß Übergewicht keinen Diabetes verursacht. Und ja, bei mir hat die Ernährung keinen Einfluß auf meine BZ Werte, das habe ich geschrieben, habe es aber niemals verallgemeinert.


    Tut mir leid EH, aber du scheinst da die Realitäten etwas auszublenden. Du warst hier mehrfach von vielen Usern, darunter auch Jürgen, aus meiner Sicht berechtigt, Gegenstand deutlicher Kritik ob deiner extrem negativen und demotivierenden Sichtweise auf den Diabetes. Dass du heute mal einen partiell guten Tag zu haben scheinst und das Wort Eigeninitiative bei Diabetes zumindest andeutungsweise erwähnst, bessert deinen Gesamteindruck durchaus auf. Weiter so!

    EH schrieb:
    Ich wiederhole mich, du hast keine Ahnung von Diabetes, außer den Dingen, die zu dir zusammengelesen hast.


    Ja, das hatten wir schon. Alle dumm außer EH.
    Dass ich nach 11 Monaten Prädiabetes mein Wissen noch vielfach erweitern kann, ist eine tolle Sache. So kann ich jeden Tag noch was dazu lernen. Wenn man so erhaben ist wie du, dann macht das ganze offenbar keinen Spaß mehr und endet in Frustration ;-)
    EH schrieb:
    Und da das so ist, bleibt dir nichts weiter übrig, als andere - die es besser wissen - anzupöbeln und ihre Aussagen zu verdrehen.


    Ja, das haben wir mal wieder klasse gesehen, wer hier pöbelt und verdreht ;-)

    Du bist echt ne Nummer, EH....



    Sag mal Purea
    Merkst Du nicht dass Dein Zug entgleist ist, es möchte hier einfach niemand mehr mit Dir sprechen weil hier niemand Dich für voll nimmt. Du kannst hier die Leute beleidigen wie Du magst, aber leider hast Du wenn Du mal zu Dir kommst niemanden hier der mit Dir kommunizieren möchte. Hilfe für Deine phsychischen Probleme holst Du Dir auch nicht obwohl wir dir das raten. Scrieb hier ruhig weiter, aber es ist einfach nur traurig wie kaputt ein Mensch sein kann.Hol Dir doch bitte Hilfe
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    am 09.02.2015 20:49:02
    Michaelheuer schrieb:

    Du kannst hier die Leute beleidigen wie Du magst...

    [und dann: ]

    Deine phsychischen Probleme

    [und weiter: ]

    einfach nur traurig wie kaputt ein Mensch sein kann

    [und der hier: ]

    Hol Dir doch bitte Hilfe



    Dich umgibt die Aura eines etwas tollpatschigen, aber durchaus sympathischen users ;-)

    Tipp für's nächste Mal: Unterstelle anderen besser nicht Beleidigung, wenn du dich dann im Folgenden beleidigend und herablassend über ihren angeblichen Gemütszustand auslässt ;-)
  • Michaelheuer

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    am 09.02.2015 20:54:19
    Dies ist keine Beleidigung purea, sondern meine ernste Meinung , ich finde es wirklich traurig wie sich ein junger Mensch wie Du so kaputt machen kann. Ich will Dich nicht beleidigen aber Du tust mir einfach Leid
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    am 09.02.2015 22:27:06
    @Purea
    Niemand will Diabetes, da hast Du vollkommen recht. Aber vergleichsweise niemand will für den alltäglichen Blutzucker-Verlauf mehr tun, als morgens-mittags-abends Medis nehmen. Die weitaus meisten um Himmels Willen kein Insulin! Also noch mit HBA1c 8-10 Tabletten. Auch in D! Und feiern, wenn mit der noch relativ jungen Auspinkelpille dieser Wert von 10 auf 8 oder von 8 auf 7 gesenkt werden kann, ohne auf ein Brötchen oder die Fritten zu verzichten.
    Und das bei Betroffenen, die alle schon wissen, dass sie Diabetes haben, und die aus X Nummern Schulungen bis Apothekenblättchen und TV-Beiträgen und und und wissen, was der alles an Miesigkeiten so versammelt und fördert. Die gehören selbstverständlich dazu, wenn man Diabetes hat. Ohne die wäre der nicht halb so wichtig. Ich habe schon.... und dann wird aufgezählt, dass Dir schlecht werden kann, wenn Du dich mal auf nem Diabetiker-Treff umhörst.

    Hab früher in solchen Zusammenhängen für gesunden BZ geworben und mir recht regelmäßig anhören dürfen, dass Diabetiker aber keinen gesunden BZ haben, weil sie sonst ja keine Diabetiker wären ;(
    Hab vor Ort diesem Beispiel vom Manfred Krüger in Krefeld nachgeeifert und mit der örtlichen Selbsthilfe-Gruppe Screenings im Kaufhaus und in Supermärkten organisiert. BZ gemessen und bei deutlich auffälligem dringend den Besuch beim Arzt empfohlen. Die Ärzte hier waren alle bereit, aber keiner von denen hat danach auch nur einen Patienten gehabt, der son Test als Anlass für seinen Besuch angegeben hätte. Auch nicht auf Nachfrage. Und aus genau dem Grund ist auch die viel größere Krefelder Aktion bald wieder eingeschlafen.

    Die sich wie Du um ihren BZ kümmern wollen, haben längst alle Möglichkeiten dazu. Und die's nicht wollen, wirst Du auch nicht dazu bewegen können, wenn Du sie mit solchen Möglichkeiten zuschüttest. Auch nicht dadurch, dass Du die Gefahren des nicht ausreichenden Kümmerns beständig um ein Vielfaches überzeichnest und ohne Ende wiederholst.
    Es gibt keinen Grund, Diabetes haben zu wollen. Aber es gibt auch keinen, ihn zu fürchten. Es gibt zu viele Betroffene wie EH und mich, die auf ihre grundverschiedenen Arten seit Jahrzehnten gesund mit ihrem Typ2 auskommen.

    Im Grunde sind wir beide ja mit unserem jeweils eigenen Zucker-Verhalten gar nicht so weit auseinander: Wir sorgen beide mit überdurchschnittlich viel Bewegung und passender Futterauswahl dafür, dass wir unseren Blutzucker mit einem Minimum an Medis alltäglich im gesunden Rahmen beobachten können.
    Dein Medi-Minimum ist einstweilen noch Null, und ich wünsche Dir gerne, dass das noch viele Jahre und am besten für immer so bleibt. Hans Lauber zeigt schön, dass das auch noch lange nach der Diagnose-Reife sein kann(!). Kann ist dabei wichtig, weil andere, die's gleichzeitig mit ihm ähnlich intensiv angefangen haben und noch immer durchhalten, längst alltäglich Medis brauchen und z.T. auch längst Insulin aus dem Pen.
    Hier noch einer, der bislang auch noch keine Medis braucht und sich dazu gerade ein paar interessante Gedanken gemacht hat, der alte Zucker-Schreiber David Mendosa :)

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    am 09.02.2015 22:35:53
    @Michael: Ach, mensch, das ist aber nett. Und so aufrichtig ;-)

    Bleiben wir mal lieber beim Thema Diabetes und Prädiabetes. Ist auch schade, dass du nie erwähnst, dass auch bei dir ein gesunder HbA1c vorlag und du durch ein oGtt als Diabetiker entlarvt wurdest. Was meinst du wie viel Zeit du wohl verloren hättest, wenn man bei deinem HbA1c damals von 5,3% einfach alles hätte gut sein lassen? Ein Jahr wäre es bestimmt geworden.
    Bearbeitet von User am 11.02.2015 06:22:38. Grund: .
  • DM1Diabetes

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    am 09.02.2015 23:26:42
    Eine Volksrankheit wie Diabetes ist nur eine Volkskrankheit wenn sich auch für alle da ist, egal wie ihr hba1c und andere Parameter sind ;-) Zum Verlauf des treads kann ich nur noch sagen: don't feed the troll....
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    am 10.02.2015 02:01:46
    @Jürgen:

    Na, überzeichnen möchte ich nicht. Oben sagte ich dazu, dass kurze/kleine Spitzen weniger gefährlich sind als hohe/lange. Also man stirbt ja nicht gleich ;-)

    Das mit der Krefeld-Aktion finde ich gut. Bei fremden ist aber die awareness nicht so hoch. Man ist dann aus den Augen, aus dem Sinn. Bei Freunden ist da der soziale Druck eventuell höher. Grundsätzlich stimme ich dir da aber zu. Die meisten wollen damit wie bei allen anderen Krankheiten auch gar nicht konfrontiert werden. Ein ganz typischer Effekt, den vermutlich auch jeder bei sich selbst kennt.

    Bezüglich der Medikamentenfreiheit gibt die Literatur eine quasi 50/50 Chance an, wie ich oben mehrmals geschrieben habe. Insofern ist Herr Lauber einer von den anderen 50 :-)

    Interessant sind auch die Ergebnisse der DECODE Studie, nachdem der PP Wert mit zunehmendem Alter sowieso stetig steigt, also ohne Diabetes (nicht aber der Nüchternwert). Das bedeutet für Prädiabetiker mit zunehmendem Alter natürlich eine besondere Verschärfung/Vorsicht. Diabetiker nehme ich jetzt mal raus, weil die ja dann sowieso schon spritzen.

    Naja, bald steht der jährliche Diabetes-Check samt oGtt an. Dann wird es wieder interessant.
  • Michaelheuer

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    am 10.02.2015 07:18:06
    purea schrieb:
    Ach, mensch, das ist aber nett. Und so aufrichtig ;-)

    Bleiben wir mal lieber beim Thema Diabetes und Prädiabetes. Ist auch schade, dass du nie erwähnst, dass auch bei dir ein gesunder HbA1c vorlag und du durch ein oGtt als Diabetiker entlarvt wurdest. Was meinst du wie viel Zeit du wohl verloren hättest, wenn man bei deinem HbA1c damals von 5,3% einfach alles hätte gut sein lassen? Ein Jahr wäre es bestimmt geworden.



    Zeit verloren hättest? Was sprichst Du immer für einen Quatsch ich habe einen Lada Diabetes also einen 1er, damals auch dadurch dfiniert dass mein hba1c so niedrig war, aber dass magst Du ja nicht hören. Aber provozier ruhig den nächsten, das kannst Du ja anscheinend
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    am 10.02.2015 08:56:03
    So, jetzt sind wir also wieder auf dem Level dass Jürgen ihr nun wieder Futter gibt und mit Ihr konform geht dass der hba1c zur Diagnose und Ausschluss nicht genau genug ist. Hier gehts ab wie im Kindergarten. :)
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    am 10.02.2015 10:58:16
    @Christian
    Die BZ-Screenings, die ich angesprochen habe, fanden kurz nach der Jahrtausendwende statt, LANGE VOR der Vereinheitlichung der HBA1c-Bestimungs-Verfahren und lange vor der Aufnahme des HBA1c 6,5 in den Diabetes-Diagnose-Grenzwert-Katalog.
    Die Beispiele sollten lediglich zeigen, wie gering allgemein die Reaktion Betroffener ist, wenn bei ihnen deutlich höherer Blutzucker gemessen wird. Und damit, wie unrealistisch die Verschärfung irgendwelcher Bestimmungs-Routinen.

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    am 10.02.2015 11:56:55
    hjt_Jürgen schrieb:
    @Christian
    Die BZ-Screenings, die ich angesprochen habe, fanden kurz nach der Jahrtausendwende statt, LANGE VOR der Vereinheitlichung der HBA1c-Bestimungs-Verfahren und lange vor der Aufnahme des HBA1c 6,5 in den Diabetes-Diagnose-Grenzwert-Katalog.
    Die Beispiele sollten lediglich zeigen, wie gering allgemein die Reaktion Betroffener ist, wenn bei ihnen deutlich höherer Blutzucker gemessen wird. Und damit, wie unrealistisch die Verschärfung irgendwelcher Bestimmungs-Routinen.

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    Damit erklärst du hier aber unweigerlich, dass Du einen hba1c unter 5,7 auch nicht brauchbar hälst um einen Diabetes auszuschliessen und dadurch gibst Du dieser Dame immer wieder Futter.
    Gruß
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    am 10.02.2015 12:01:36
    @Purea
    Es gibt keinen inhaltlich organisch sachlichen Unterschied zwischen höherem Blutzucker und Diabetes. Höherer Blutzucker heißt ab dann Diabetes, wenn er bei einem ärztlichen Test einen der dafür festgelegten Grenzwerte überschreitet, völlig egal, aus welchem organischen Grund. Ausnahmen wären da einzig zeitlich befristete und voll reversible organische Einzeldefekte/Eingriffe.

    Und krank macht nach bisherigem Kenntnisstand keiner der Defekte, die zum höheren Blutzucker führen und die auch für sich genommen alle nicht Diabetes heißen. Sondern krank macht nach bisherigem Kenntnisstand ausschließlich der höhere Blutzucker, und zwar völlig egal, wovon der konkret über gesund angetrieben wird.
    Höheren BZ mit dem Überschreiten eines Diagnose-Grenzwertes eine beängstigend veränderte Qualität zuzuschreiben, macht mithin wenig Sinn.

    Deine 50/50 Chance hat bislang keine Langzeit-Belege.
    Wer ohne Medis schafft, einen normal immer höher strebenden Blutzucker in den gesunden Rahmen zurück zu führen und darin zu halten, wird sich nach heutigem Kenntnisstand nie essens- und bewegungs-mäßig normal verhalten können, ohne dass der BZ wieder munter steigt. Das gilt auch für Herrn Lauber.
    Und bislang warten wir noch auf Fälle, in denen diese Medifreiheit bei gesundem BZ deutlich länger als 10 Jahre gehalten werden kann.

    Und schließlich passiert absolut nix, wenn man für den gesunden BZ Medis braucht - außer dass man vielleicht mit einem Arzt diskutieren muss, der den BZ dafür noch nicht krank genug sieht.
    Klar kann sportlichen Spaß machen, wenige oder sogar für einige Zeit gar keine Medis zu brauchen.
    Aber wenn jemand in einer Art dafür missioniert, als stünden Jahrzehnte Lebenserwartung auf dem Spiel, dann ist das nur abstoßend nervig :(

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  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 10.02.2015 12:58:43
    Christian74 schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    @Christian
    Die BZ-Screenings, die ich angesprochen habe, fanden kurz nach der Jahrtausendwende statt, LANGE VOR der Vereinheitlichung der HBA1c-Bestimungs-Verfahren und lange vor der Aufnahme des HBA1c 6,5 in den Diabetes-Diagnose-Grenzwert-Katalog.
    Die Beispiele sollten lediglich zeigen, wie gering allgemein die Reaktion Betroffener ist, wenn bei ihnen deutlich höherer Blutzucker gemessen wird. Und damit, wie unrealistisch die Verschärfung irgendwelcher Bestimmungs-Routinen.

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    Damit erklärst du hier aber unweigerlich, dass Du einen hba1c unter 5,7 auch nicht brauchbar hälst um einen Diabetes auszuschliessen und dadurch gibst Du dieser Dame immer wieder Futter.
    Gruß



    Hi Christian
    Jetzt muss ich aber mal Jürgen in Schutz nehmen. Dies hat er niemals gesagt, nur purea hat ihm, wie bei vielen anderen auch, den Satz im Mund umgedreht. Er hat jetzt des öfteren geschrieben dass er bis auf seltene Ausnahmen bei einem hba1c unter 5,5 nicht nur Diabetes ausschliesst, sondern sogar Blutzuckerwerte über gesund (über 90 nüchtern, 140 nach 1h). Er ist sogar soweit gegangen dass er es für so unwahrscheinlich hält dass er noch nicht mal familienangehörige bei hba1c 5,5 zum Arzt schicken würde da er diesen Wert als ausreichend ansieht. Du musst mal mehrere Texete lesen und nicht nur Diskussionen von purea in welchen sie einem das Wort verdreht. SOllte meine AUssage diesbezüglich nicht stimmen dann korrigier mich bitte @Jürgen.
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    am 10.02.2015 13:06:33
    danke, Michael, so schreib ich das immer :)

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    am 10.02.2015 13:18:21
    Könnte man beim Prädiabetes nicht einfach immer bedarfsweise spritzen?
    Wobei sich die Frage stellt: Muss man das KH-reiche Essen und die dicke Torte dann wirklich haben, wenn man sich dafür Insulin spritzen muss?! Man könnte es auch lassen...ja, schwierig.

    Ich habe nun wieder Gestationsdiabetes in dieser Schwangerschaft, davor habe ich auch schon eine Insulinresistenz bei mir festgestellt (ich, denn mein Diabetologe sagte "alles prima, machen wir in ein paar Jahren wieder. Bis dahin, Tschüss!" da der OGTT unauffällig ausfiel).
    Jetzt spritze ich mir also in der 11 SSW bei Bedarf Insulin vor einer Mahlzeit und abends das Protaphane, derzeit nur 8 IE. Auch das wird in den kommenden Wochen ansteigen.

    Daher könnte es ja z. B. doch die Möglichkeit bei Insulinresistenzlern mit erhöhten Nüchternwerten geben, sich abends Protaphane zu spritzen um zu entlasten, nicht?

    Ansonsten bleibt eben nur auf die Ernährung zu achten (Low Carb), sich viel zu bewegen und Stress zu meiden. Tja...
    Bearbeitet von User am 10.02.2015 13:38:18. Grund: Tippfehler
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    am 10.02.2015 14:23:18
    hjt_Jürgen schrieb:

    Es gibt keinen inhaltlich organisch sachlichen Unterschied zwischen höherem Blutzucker und Diabetes. Höherer Blutzucker heißt ab dann Diabetes, wenn er bei einem ärztlichen Test einen der dafür festgelegten Grenzwerte überschreitet, völlig egal, aus welchem organischen Grund. Ausnahmen wären da einzig zeitlich befristete und voll reversible organische Einzeldefekte/Eingriffe.

    Und krank macht nach bisherigem Kenntnisstand keiner der Defekte, die zum höheren Blutzucker führen und die auch für sich genommen alle nicht Diabetes heißen. Sondern krank macht nach bisherigem Kenntnisstand ausschließlich der höhere Blutzucker, und zwar völlig egal, wovon der konkret über gesund angetrieben wird.
    Höheren BZ mit dem Überschreiten eines Diagnose-Grenzwertes eine beängstigend veränderte Qualität zuzuschreiben, macht mithin wenig Sinn.

    Deine 50/50 Chance hat bislang keine Langzeit-Belege.
    Wer ohne Medis schafft, einen normal immer höher strebenden Blutzucker in den gesunden Rahmen zurück zu führen und darin zu halten, wird sich nach heutigem Kenntnisstand nie essens- und bewegungs-mäßig normal verhalten können, ohne dass der BZ wieder munter steigt. Das gilt auch für Herrn Lauber.
    Und bislang warten wir noch auf Fälle, in denen diese Medifreiheit bei gesundem BZ deutlich länger als 10 Jahre gehalten werden kann.


    Ja, Jürgen. Das ist wirklich toll, dass du das nochmal alles exakt so darlegst, wie ich es die letzten Tage genannt habe. Es soll ja vielen helfen, Dinge durch andere Worte oder andere Personen noch einmal erklärt zu bekommen ;-)

    Und wen meinst du mit sportlichen Missionierer? Hoffentlich nicht Rainer oder Opa hans.
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    am 10.02.2015 14:26:28
    Christian74 schrieb:
    So, jetzt sind wir also wieder auf dem Level dass Jürgen ihr nun wieder Futter gibt und mit Ihr konform geht dass der hba1c zur Diagnose und Ausschluss nicht genau genug ist. Hier gehts ab wie im Kindergarten. :)


    Hallo Christian, konzentrier dich mal ein bisschen. Es geht seit gefühlten 179,9 Seiten und 5 Lichtjahren um Prädiabetes. Das ändert sich auch nicht, wenn du weiter in deiner peinlichen Attitüde polemisierst ;-)
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    am 10.02.2015 14:35:14
    Michaelheuer schrieb:


    Zeit verloren hättest? Was sprichst Du immer für einen Quatsch ich habe einen Lada Diabetes also einen 1er, damals auch dadurch dfiniert dass mein hba1c so niedrig war, aber dass magst Du ja nicht hören. Aber provozier ruhig den nächsten, das kannst Du ja anscheinend


    Bleib mal beim Thema: wäre dein Diabetes später erkannt worden, wenn man kein oGtt angeordnet hätte? Und hättest du dann erst, sagen wir mal, ein Jahr später die Möglichkeit bekommen, dich mit der Thematik professionell auseinanderzusetzen?

    Du musst dann halt auch einfach mal JA sagen, wenn etwas stimmt. Ansonsten wirds ein wenig albern. Dein Typ DM ist doch bei dieser Betrachtung einerlei. Du wärst ohne oGtt zu einem möglicherweise wesentlich späteren Zeitpunkt entdeckt worden. Mal abgesehen von damit in gewissem Rahmen in Verbindung stehenden gesundheitlichen Risiken, ist es ja auch die Zeit für die Diabetesausbildung, die du gewonnen hast.
    Bearbeitet von User am 10.02.2015 14:36:23. Grund: .
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    am 10.02.2015 14:52:21
    Michaelheuer schrieb:

    Hi Christian
    Jetzt muss ich aber mal Jürgen in Schutz nehmen. Dies hat er niemals gesagt, nur purea hat ihm, wie bei vielen anderen auch, den Satz im Mund umgedreht. Er hat jetzt des öfteren geschrieben dass er bis auf seltene Ausnahmen bei einem hba1c unter 5,5 nicht nur Diabetes ausschliesst, sondern sogar Blutzuckerwerte über gesund (über 90 nüchtern, 140 nach 1h). Er ist sogar soweit gegangen dass er es für so unwahrscheinlich hält dass er noch nicht mal familienangehörige bei hba1c 5,5 zum Arzt schicken würde da er diesen Wert als ausreichend ansieht. Du musst mal mehrere Texete lesen und nicht nur Diskussionen von purea in welchen sie einem das Wort verdreht.


    Hallo Michael,
    Versuche bitte weiterhin dich mehr zu bemühen, bei der Wahrheit zu bleiben. Ich habe oben, wie gut dokumentiert ist, Jürgens Beispiel aufgegriffen als Indiz dafür, dass der HbA1c unter bestimmten Bedingungen quasi-versagt (er versagt ja eigentlich nicht, sondern er tut genau das, was er eben tut). Diese Bedingungen liegen bei allen (frühen) Prädiabetikern vor. Deine Verteilung von falschen Informationen sind höchst bedenklich.

    Hier dazu die Richtigstellung, damit niemand auf die Idee kommt, deine fragwürdigen Informationen unreflektiert zu übernehmen:

    "Der HbA1c-Wert ein ist ein grober, aber wichtiger Indikator für die durchschnittliche Blutzuckerlage. Ist der Wert zu hoch, ist die Lage bedenklich. Hohe Blutzuckerspitzen, die weniger als vier Stunden andauern, beeinflussen den HbA1c-Wert nicht. Der angelagerte Zucker verschwindet wieder von der Oberfläche des Hämoglobins, ohne dauerhafte Spuren zu hinterlassen. So können Nerven und Blutbahnen Schaden genommen haben, obwohl der HbA1c-Wert gut ist." (Netdoktor)
    Bearbeitet von User am 10.02.2015 14:54:41. Grund: .
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    am 10.02.2015 15:01:18
    purea schrieb:
    Ja, Jürgen. Das ist wirklich toll, dass du das nochmal alles exakt so darlegst, wie ich es die letzten Tage genannt habe.


    Genau so hast Du das bislang nicht gemacht. Du hast bislang nur immer tierisch nervig missioniert, dass ALLE Leute nen OGTT machen sollen.

    Zu Deinen kurzzeitigen Spitzen:
    Wenn jemand beim OGTT 300mg/dl als 1-Stunden-Wert hat und als 2-Stunden-Wert 120, ist er nach allen Regeln der Definition nicht einmal Prädiabetiker, sondern gesund.
    Und genau das werden ihm noch heute die meisten Doks erzählen, BZ ein bisschen hoch, müssen wir weiter beobachten.

    Und wo wär da jetzt nach Deiner Meinung der besondere Sinn der Übung?

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    am 10.02.2015 15:02:41
    Peach schrieb:
    Könnte man beim Prädiabetes nicht einfach immer bedarfsweise spritzen?

    Ansonsten bleibt eben nur auf die Ernährung zu achten (Low Carb), sich viel zu bewegen und Stress zu meiden. Tja...


    Hallo Peach,

    Das habe ich mich ernsthaft auch gefragt. Da gibt es aber mindestens ein kassenärztliches Problem. Ohne Diagnose Volldiabetes bekommt man kein Insulin. Ein zweites Problem sehe ich in der schlechten Einschätzbarkeit der Eigenarbeit der BSD. Diese arbeitet ja noch sehr fleißig mit. Man wäre womöglich wesentlich gefährdeter für Hypos als Diabetiker. Bleibt dann wohl eher bei deinem letzten Satz. Und da möchte ich deinem Tortenbeispiel beipflichten.
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    am 10.02.2015 15:13:02
    Hallo? Mal lesen? Peach hat geschrieben, wie sie gut mit ihrem Insulin zurecht kommt, wo der Verzicht auf die Torte nicht ausreicht. Nix Hypos. Und sie fragt, ob man das bei Prädiabetes (entspricht ja praktisch ihrer Situation) nicht auch so machen könnte.

    Also spätestens zu Insulin würd ich mir allerdings aus Deinem reichen Fundus auch nix schreiben lassen wollen.

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    am 10.02.2015 15:26:07
    hjt_Jürgen schrieb:

    Genau so hast Du das bislang nicht gemacht.


    Ach nein? Gerne lade ich auch dich dazu ein, bei den Fakten zu bleiben, denn:

    Jürgen schreibt:
    Es gibt keinen inhaltlich organisch sachlichen Unterschied zwischen höherem Blutzucker und Diabetes. Höherer Blutzucker heißt ab dann Diabetes, wenn er bei einem ärztlichen Test einen der dafür festgelegten Grenzwerte überschreitet, völlig egal, aus welchem organischen Grund.

    Purea schreibt:
    Wer die Werte eines Diabetikers hat, der ist nicht gesund. Überhöhte Blutzuckerwerte sind mit einer Reihe von gesundheitlichen Risiken verbunden. Ob die überhöhten Werte durch Insulinresistenz, durch Insulinmangel, oder eine andere nicht bekannte Variante verursacht werden..... nun ja, das Ergebnis bleibt gleich: ungesund. Genauso wie ein Diabetiker Typ 1,2,3 muss aber auch der Diabetiker Typ Z (nenn ich jetzt mal so) seinen Blutzuckerspiegel unter Kontrolle bringen.
    ----------------------------------------------------------------
    Jürgen schreibt:
    Wer ohne Medis schafft, einen normal immer höher strebenden Blutzucker in den gesunden Rahmen zurück zu führen und darin zu halten, wird sich nach heutigem Kenntnisstand nie essens- und bewegungs-mäßig normal verhalten können, ohne dass der BZ wieder munter steigt.

    Purea schreibt:
    Denn es kommt bei der Prävention eines manifesten t2 in hohem Maße auf das Engagement des Prädiabetikers an, eine Lebensstiländerung nachhaltig zu praktizieren. Von 100 detektierten Prädiabetikern werden jedenfalls 50-60 eine Manifestationen des Diabetes verhindern oder mindestens sehr weit verschieben! Wenn Sie eine Lebensstiländerung betreiben.
    ----------------------------------------------------------------
    Jürgen schreibt:
    Du hast bislang nur immer tierisch nervig missioniert, dass ALLE Leute nen OGTT machen sollen.

    Purea schreibt:
    Hier noch mal die Risikogruppen:
    • Gestationsdiabetes
    • Adipositas
    • Metabolisches Syndrom
    • Manifeste Gefäßkrankheit
    • Familiäre Belastung (erstgradig Verwandte)
    • Gestörte Nüchternglukose

    Mit meiner Forderung eines Screenings unter dieser Gruppe und unter denen, die von selbst daran aus anderen Gründen interessiert sind, würde sich eine frühzeitige Detektion per oGTT gut, günstig und sicher erreichen lassen,
    ----------------------------------------------------------------

    Und ich danke dir nochmals ausdrücklich dafür, dass du meine Aussagen so umfänglich bestätigst. Auch wenn es dir offenbar gegen den Strich geht.

    (Anmerkung: Für die zitierten Originaleinträge einfach nach oben scrollen)
    Bearbeitet von User am 10.02.2015 15:29:19. Grund: .
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    am 10.02.2015 15:27:10
    purea schrieb:
    Michaelheuer schrieb:

    Hi Christian
    Jetzt muss ich aber mal Jürgen in Schutz nehmen. Dies hat er niemals gesagt, nur purea hat ihm, wie bei vielen anderen auch, den Satz im Mund umgedreht. Er hat jetzt des öfteren geschrieben dass er bis auf seltene Ausnahmen bei einem hba1c unter 5,5 nicht nur Diabetes ausschliesst, sondern sogar Blutzuckerwerte über gesund (über 90 nüchtern, 140 nach 1h). Er ist sogar soweit gegangen dass er es für so unwahrscheinlich hält dass er noch nicht mal familienangehörige bei hba1c 5,5 zum Arzt schicken würde da er diesen Wert als ausreichend ansieht. Du musst mal mehrere Texete lesen und nicht nur Diskussionen von purea in welchen sie einem das Wort verdreht.


    Hallo Michael,
    Versuche bitte weiterhin dich mehr zu bemühen, bei der Wahrheit zu bleiben. Ich habe oben, wie gut dokumentiert ist, Jürgens Beispiel aufgegriffen als Indiz dafür, dass der HbA1c unter bestimmten Bedingungen quasi-versagt (er versagt ja eigentlich nicht, sondern er tut genau das, was er eben tut). Diese Bedingungen liegen bei allen (frühen) Prädiabetikern vor. Deine Verteilung von falschen Informationen sind höchst bedenklich.

    Hier dazu die Richtigstellung, damit niemand auf die Idee kommt, deine fragwürdigen Informationen unreflektiert zu übernehmen:

    "Der HbA1c-Wert ein ist ein grober, aber wichtiger Indikator für die durchschnittliche Blutzuckerlage. Ist der Wert zu hoch, ist die Lage bedenklich. Hohe Blutzuckerspitzen, die weniger als vier Stunden andauern, beeinflussen den HbA1c-Wert nicht. Der angelagerte Zucker verschwindet wieder von der Oberfläche des Hämoglobins, ohne dauerhafte Spuren zu hinterlassen. So können Nerven und Blutbahnen Schaden genommen haben, obwohl der HbA1c-Wert gut ist." (Netdoktor)



    Sie ist einfach eine traurige, simpel gestrickte Person, mir tut sie einfach ein wenig Leid vielleicht kann der ein oder andere ein wenig Rücksicht auf sie nehmen. Ich denke sie hat ein riesen Problem, daher weiss ich nicht lieber Jürgen inwieweit es sinnvoll ist mit ihr zu schreiben. Alle hier haben eine ander Meinung aber totzdem antwortest Du ihr immer noch, damit reizt Du solche Personen immer weiter. Ich finde Rainer geht den richtigen Weg indem ihr einfach nicht geantwortet wird. Du bist der letzte der auf sie eingeht Jürgen, also antworte ihr doch bitte nicht mehr, damit dieses Kapitel hier geschlossen ist. Bei onmeda ist sie schon rausgeflogen, hier hilfts nur sie zu ignorieren.
    Gruß Biene
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    am 10.02.2015 15:34:48
    purea schrieb:
    Peach schrieb:
    Könnte man beim Prädiabetes nicht einfach immer bedarfsweise spritzen? ...



    Das habe ich mich ernsthaft auch gefragt.





    Auweia.

    Gesunde Menschen wie Du werden sich auch mit einer dezenten Überdosis wohl kaum in eine Hypo ballern.
    Was aber passieren kann: Eine nette Down-Regulation....


    Bleibt bitte bei Sport und gesunder Ernährung. Solltest Du irgendwann mal Diabetes Typ 2 bekommen, dann hilft sicherlich unterstützend Metformin.


    Und irgendwann erscheint dann das neue Regelwerk für Insulinpflichtige.... das Purea-Werk wird Dr. Teupe an die Wand erklären....
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    am 10.02.2015 15:45:17
    Naja, von Insulinspritzen habe ich keine Ahnung. Deshalb meine Vermutung, dass bei funktionierender BSD bei zusätzlichem Außeninsulin die Gefahr einer Hypo noch größer sein müsste? Das wäre jedenfalls irgendwie naheliegend, aber du wirst es als 1er besser wissen.
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    am 10.02.2015 16:02:22
    purea schrieb:
    Naja, von Insulinspritzen habe ich keine Ahnung. Deshalb meine Vermutung, dass bei funktionierender BSD bei zusätzlichem Außeninsulin die Gefahr einer Hypo noch größer sein müsste? Das wäre jedenfalls irgendwie naheliegend, aber du wirst es als 1er besser wissen.



    Das schlimme ist daß Du ansonsten von Diabetes und den Vorstufen auch keine Ahnung hast und dass selbst nicht begreifen willst. Frag doch mal jemanden hier ob Du Ahnung hast :)
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    am 10.02.2015 16:03:51
    purea schrieb:
    Naja, von Insulinspritzen habe ich keine Ahnung. Deshalb meine Vermutung, dass bei funktionierender BSD bei zusätzlichem Außeninsulin die Gefahr einer Hypo noch größer sein müsste? Das wäre jedenfalls irgendwie naheliegend, aber du wirst es als 1er besser wissen.




    Viele 1er kennen Remission, Honeymoon, einige eine kurze Zeit, nach der Manifestation ohne Insulin auskommen zu können.

    Je besser die Restleistung, umso "leichter" ist die Therapie, BE-Schätzfehler und daraus folgende falsche Insulin-Dosen fallen dann nicht so heftig aus.


    Bei Dir wird das größte Problem der Versuch einer funktionierenden Einstellung mit Bolus-Insulin sein...

    Da könnte man eher um homöopatische Dosen Protaphane als sanfte Begleitung nachdenken... Abends so 1 Einheit, vielleicht 1,5...

    Wobei die Gefahr, dass Du mit Deinen, ähm, extremen Ansichten mit externem Insulin mehr Schaden anrichtest als die Sache bringen würde ziemlich hoch ist.
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    am 10.02.2015 16:11:32
    Also würde ein BSD-noch-Funktionierender weniger leicht in den Unterzucker geraten als ein Volldiabetiker?

    Ich meine: Beim oGtt bin ich damals in einen Unterzucker gerutscht bei 3h. Wenn ich jetzt bei 2h aufgrund des zu hohen Wertes Insulin gespritzt hätte, dann müsse doch die Gefahr eines gefährlichen Unterzuckers bei 3h wesentlich erhöht sein? Naja, oder die BSD bekommt sogleich das Signal, die Insulinproduktion einzustellen.
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    am 10.02.2015 16:20:54
    purea schrieb:
    Also würde ein BSD-noch-Funktionierender weniger leicht in den Unterzucker geraten als ein Volldiabetiker?

    Ich meine: Beim oGtt bin ich damals in einen Unterzucker gerutscht bei 3h. Wenn ich jetzt bei 2h aufgrund des zu hohen Wertes Insulin gespritzt hätte, dann müsse doch die Gefahr eines gefährlichen Unterzuckers bei 3h wesentlich erhöht sein? Naja, oder die BSD bekommt sogleich das Signal, die Insulinproduktion einzustellen.






    So eine richtige Hypo?


    Und Insulin spritzt man in weißer Voraussicht... Der 2-Stunden-Wert wäre dann eine "Korrektur". Und das wäre dann bei Dir voll in die Hose (oder auf den Boden der Praxis, je nach Übereifer in der Wahl der Dosis) gegangen.


    Mal im Ernst: Mit einem Bolus-Insulin rumzuwerkeln ist bei Dir wohl nicht möglich, eine Entlastung mittels Basal-Insulin in Kleinst-Dosen könntest Du tatsächlich beim nächsten Doc-Termin ansprechen.

    Deine Nummer sieht eh verdächtig nach Lada aus, da wäre es sogar angebracht.
    Manchmal finden Docs solche Ideen auch gut.


    Bearbeitet von User am 10.02.2015 16:27:10. Grund: -