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    am 10.02.2015 15:02:41
    Peach schrieb:
    Könnte man beim Prädiabetes nicht einfach immer bedarfsweise spritzen?

    Ansonsten bleibt eben nur auf die Ernährung zu achten (Low Carb), sich viel zu bewegen und Stress zu meiden. Tja...


    Hallo Peach,

    Das habe ich mich ernsthaft auch gefragt. Da gibt es aber mindestens ein kassenärztliches Problem. Ohne Diagnose Volldiabetes bekommt man kein Insulin. Ein zweites Problem sehe ich in der schlechten Einschätzbarkeit der Eigenarbeit der BSD. Diese arbeitet ja noch sehr fleißig mit. Man wäre womöglich wesentlich gefährdeter für Hypos als Diabetiker. Bleibt dann wohl eher bei deinem letzten Satz. Und da möchte ich deinem Tortenbeispiel beipflichten.
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    am 10.02.2015 15:13:02
    Hallo? Mal lesen? Peach hat geschrieben, wie sie gut mit ihrem Insulin zurecht kommt, wo der Verzicht auf die Torte nicht ausreicht. Nix Hypos. Und sie fragt, ob man das bei Prädiabetes (entspricht ja praktisch ihrer Situation) nicht auch so machen könnte.

    Also spätestens zu Insulin würd ich mir allerdings aus Deinem reichen Fundus auch nix schreiben lassen wollen.

    ------------------------------------------
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    am 10.02.2015 15:26:07
    hjt_Jürgen schrieb:

    Genau so hast Du das bislang nicht gemacht.


    Ach nein? Gerne lade ich auch dich dazu ein, bei den Fakten zu bleiben, denn:

    Jürgen schreibt:
    Es gibt keinen inhaltlich organisch sachlichen Unterschied zwischen höherem Blutzucker und Diabetes. Höherer Blutzucker heißt ab dann Diabetes, wenn er bei einem ärztlichen Test einen der dafür festgelegten Grenzwerte überschreitet, völlig egal, aus welchem organischen Grund.

    Purea schreibt:
    Wer die Werte eines Diabetikers hat, der ist nicht gesund. Überhöhte Blutzuckerwerte sind mit einer Reihe von gesundheitlichen Risiken verbunden. Ob die überhöhten Werte durch Insulinresistenz, durch Insulinmangel, oder eine andere nicht bekannte Variante verursacht werden..... nun ja, das Ergebnis bleibt gleich: ungesund. Genauso wie ein Diabetiker Typ 1,2,3 muss aber auch der Diabetiker Typ Z (nenn ich jetzt mal so) seinen Blutzuckerspiegel unter Kontrolle bringen.
    ----------------------------------------------------------------
    Jürgen schreibt:
    Wer ohne Medis schafft, einen normal immer höher strebenden Blutzucker in den gesunden Rahmen zurück zu führen und darin zu halten, wird sich nach heutigem Kenntnisstand nie essens- und bewegungs-mäßig normal verhalten können, ohne dass der BZ wieder munter steigt.

    Purea schreibt:
    Denn es kommt bei der Prävention eines manifesten t2 in hohem Maße auf das Engagement des Prädiabetikers an, eine Lebensstiländerung nachhaltig zu praktizieren. Von 100 detektierten Prädiabetikern werden jedenfalls 50-60 eine Manifestationen des Diabetes verhindern oder mindestens sehr weit verschieben! Wenn Sie eine Lebensstiländerung betreiben.
    ----------------------------------------------------------------
    Jürgen schreibt:
    Du hast bislang nur immer tierisch nervig missioniert, dass ALLE Leute nen OGTT machen sollen.

    Purea schreibt:
    Hier noch mal die Risikogruppen:
    • Gestationsdiabetes
    • Adipositas
    • Metabolisches Syndrom
    • Manifeste Gefäßkrankheit
    • Familiäre Belastung (erstgradig Verwandte)
    • Gestörte Nüchternglukose

    Mit meiner Forderung eines Screenings unter dieser Gruppe und unter denen, die von selbst daran aus anderen Gründen interessiert sind, würde sich eine frühzeitige Detektion per oGTT gut, günstig und sicher erreichen lassen,
    ----------------------------------------------------------------

    Und ich danke dir nochmals ausdrücklich dafür, dass du meine Aussagen so umfänglich bestätigst. Auch wenn es dir offenbar gegen den Strich geht.

    (Anmerkung: Für die zitierten Originaleinträge einfach nach oben scrollen)
    Bearbeitet von User am 10.02.2015 15:29:19. Grund: .
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    am 10.02.2015 15:27:10
    purea schrieb:
    Michaelheuer schrieb:

    Hi Christian
    Jetzt muss ich aber mal Jürgen in Schutz nehmen. Dies hat er niemals gesagt, nur purea hat ihm, wie bei vielen anderen auch, den Satz im Mund umgedreht. Er hat jetzt des öfteren geschrieben dass er bis auf seltene Ausnahmen bei einem hba1c unter 5,5 nicht nur Diabetes ausschliesst, sondern sogar Blutzuckerwerte über gesund (über 90 nüchtern, 140 nach 1h). Er ist sogar soweit gegangen dass er es für so unwahrscheinlich hält dass er noch nicht mal familienangehörige bei hba1c 5,5 zum Arzt schicken würde da er diesen Wert als ausreichend ansieht. Du musst mal mehrere Texete lesen und nicht nur Diskussionen von purea in welchen sie einem das Wort verdreht.


    Hallo Michael,
    Versuche bitte weiterhin dich mehr zu bemühen, bei der Wahrheit zu bleiben. Ich habe oben, wie gut dokumentiert ist, Jürgens Beispiel aufgegriffen als Indiz dafür, dass der HbA1c unter bestimmten Bedingungen quasi-versagt (er versagt ja eigentlich nicht, sondern er tut genau das, was er eben tut). Diese Bedingungen liegen bei allen (frühen) Prädiabetikern vor. Deine Verteilung von falschen Informationen sind höchst bedenklich.

    Hier dazu die Richtigstellung, damit niemand auf die Idee kommt, deine fragwürdigen Informationen unreflektiert zu übernehmen:

    "Der HbA1c-Wert ein ist ein grober, aber wichtiger Indikator für die durchschnittliche Blutzuckerlage. Ist der Wert zu hoch, ist die Lage bedenklich. Hohe Blutzuckerspitzen, die weniger als vier Stunden andauern, beeinflussen den HbA1c-Wert nicht. Der angelagerte Zucker verschwindet wieder von der Oberfläche des Hämoglobins, ohne dauerhafte Spuren zu hinterlassen. So können Nerven und Blutbahnen Schaden genommen haben, obwohl der HbA1c-Wert gut ist." (Netdoktor)



    Sie ist einfach eine traurige, simpel gestrickte Person, mir tut sie einfach ein wenig Leid vielleicht kann der ein oder andere ein wenig Rücksicht auf sie nehmen. Ich denke sie hat ein riesen Problem, daher weiss ich nicht lieber Jürgen inwieweit es sinnvoll ist mit ihr zu schreiben. Alle hier haben eine ander Meinung aber totzdem antwortest Du ihr immer noch, damit reizt Du solche Personen immer weiter. Ich finde Rainer geht den richtigen Weg indem ihr einfach nicht geantwortet wird. Du bist der letzte der auf sie eingeht Jürgen, also antworte ihr doch bitte nicht mehr, damit dieses Kapitel hier geschlossen ist. Bei onmeda ist sie schon rausgeflogen, hier hilfts nur sie zu ignorieren.
    Gruß Biene
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    am 10.02.2015 15:34:48
    purea schrieb:
    Peach schrieb:
    Könnte man beim Prädiabetes nicht einfach immer bedarfsweise spritzen? ...



    Das habe ich mich ernsthaft auch gefragt.





    Auweia.

    Gesunde Menschen wie Du werden sich auch mit einer dezenten Überdosis wohl kaum in eine Hypo ballern.
    Was aber passieren kann: Eine nette Down-Regulation....


    Bleibt bitte bei Sport und gesunder Ernährung. Solltest Du irgendwann mal Diabetes Typ 2 bekommen, dann hilft sicherlich unterstützend Metformin.


    Und irgendwann erscheint dann das neue Regelwerk für Insulinpflichtige.... das Purea-Werk wird Dr. Teupe an die Wand erklären....
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    am 10.02.2015 15:45:17
    Naja, von Insulinspritzen habe ich keine Ahnung. Deshalb meine Vermutung, dass bei funktionierender BSD bei zusätzlichem Außeninsulin die Gefahr einer Hypo noch größer sein müsste? Das wäre jedenfalls irgendwie naheliegend, aber du wirst es als 1er besser wissen.
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    am 10.02.2015 16:02:22
    purea schrieb:
    Naja, von Insulinspritzen habe ich keine Ahnung. Deshalb meine Vermutung, dass bei funktionierender BSD bei zusätzlichem Außeninsulin die Gefahr einer Hypo noch größer sein müsste? Das wäre jedenfalls irgendwie naheliegend, aber du wirst es als 1er besser wissen.



    Das schlimme ist daß Du ansonsten von Diabetes und den Vorstufen auch keine Ahnung hast und dass selbst nicht begreifen willst. Frag doch mal jemanden hier ob Du Ahnung hast :)
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    am 10.02.2015 16:03:51
    purea schrieb:
    Naja, von Insulinspritzen habe ich keine Ahnung. Deshalb meine Vermutung, dass bei funktionierender BSD bei zusätzlichem Außeninsulin die Gefahr einer Hypo noch größer sein müsste? Das wäre jedenfalls irgendwie naheliegend, aber du wirst es als 1er besser wissen.




    Viele 1er kennen Remission, Honeymoon, einige eine kurze Zeit, nach der Manifestation ohne Insulin auskommen zu können.

    Je besser die Restleistung, umso "leichter" ist die Therapie, BE-Schätzfehler und daraus folgende falsche Insulin-Dosen fallen dann nicht so heftig aus.


    Bei Dir wird das größte Problem der Versuch einer funktionierenden Einstellung mit Bolus-Insulin sein...

    Da könnte man eher um homöopatische Dosen Protaphane als sanfte Begleitung nachdenken... Abends so 1 Einheit, vielleicht 1,5...

    Wobei die Gefahr, dass Du mit Deinen, ähm, extremen Ansichten mit externem Insulin mehr Schaden anrichtest als die Sache bringen würde ziemlich hoch ist.
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    am 10.02.2015 16:11:32
    Also würde ein BSD-noch-Funktionierender weniger leicht in den Unterzucker geraten als ein Volldiabetiker?

    Ich meine: Beim oGtt bin ich damals in einen Unterzucker gerutscht bei 3h. Wenn ich jetzt bei 2h aufgrund des zu hohen Wertes Insulin gespritzt hätte, dann müsse doch die Gefahr eines gefährlichen Unterzuckers bei 3h wesentlich erhöht sein? Naja, oder die BSD bekommt sogleich das Signal, die Insulinproduktion einzustellen.
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    am 10.02.2015 16:20:54
    purea schrieb:
    Also würde ein BSD-noch-Funktionierender weniger leicht in den Unterzucker geraten als ein Volldiabetiker?

    Ich meine: Beim oGtt bin ich damals in einen Unterzucker gerutscht bei 3h. Wenn ich jetzt bei 2h aufgrund des zu hohen Wertes Insulin gespritzt hätte, dann müsse doch die Gefahr eines gefährlichen Unterzuckers bei 3h wesentlich erhöht sein? Naja, oder die BSD bekommt sogleich das Signal, die Insulinproduktion einzustellen.






    So eine richtige Hypo?


    Und Insulin spritzt man in weißer Voraussicht... Der 2-Stunden-Wert wäre dann eine "Korrektur". Und das wäre dann bei Dir voll in die Hose (oder auf den Boden der Praxis, je nach Übereifer in der Wahl der Dosis) gegangen.


    Mal im Ernst: Mit einem Bolus-Insulin rumzuwerkeln ist bei Dir wohl nicht möglich, eine Entlastung mittels Basal-Insulin in Kleinst-Dosen könntest Du tatsächlich beim nächsten Doc-Termin ansprechen.

    Deine Nummer sieht eh verdächtig nach Lada aus, da wäre es sogar angebracht.
    Manchmal finden Docs solche Ideen auch gut.


    Bearbeitet von User am 10.02.2015 16:27:10. Grund: -