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  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 08.02.2015 08:33:49
    purea schrieb:

    gekürzt
    "ja, so ein Messgerät sollte ich mir auch mal kaufen"





    Solche Geräte haben eine Abweichung von bis zu 15 %. Wie soll denn mit solch einer Abweichung eine Diagnose erteilt werden? Die Laboranalysen sind sehr viel genauer und aussage kräftiger als die Messgeräte, die es so auf den Markt gibt. Im Übrigen: Hba1c Werte von 5,5 und darunter Schädigen den Körper nicht. Warum soll das krankhaft sein? Selbst bei werten bis zu 6,0 gibt es keine Schädigung am Körper, wieso soll das eine Krankheit sein?

    Bearbeitet von User am 08.02.2015 08:46:05. Grund: -
  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 08.02.2015 09:41:32
    Dass und desweiteren sind diese hba1c Geschichten nicht von irgendwelchen Trotteln erfunden worden sondern von Experten..wie gesagt finde es schon anmassend sich einfach so darüber zu stellen und nachts so einen schwachsinn wie purea zu verfassen
  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 08.02.2015 09:53:17
    http://www.der-arzneimittelbrief.de/de/Artikel.aspx?J=2010&S=43
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    am 08.02.2015 11:02:45
    DM1Diabetes schrieb:
    Solche Geräte haben eine Abweichung von bis zu 15 %. Wie soll denn mit solch einer Abweichung eine Diagnose erteilt werden? Die Laboranalysen sind sehr viel genauer und aussage kräftiger als die Messgeräte, die es so auf den Markt gibt.


    Aber Du richtest dich doch für Deine alltägliche BZ-Steuerung nach so einem Gerät, oder gehst Du für jede Messung zum Dok? Wie sind uns doch längst einig, dass es nicht mehr um Diagnose oder nicht geht, sondern um höher als gesunden und gesunden BZ. Und dafür reichen bis zu 15% Abweichung lang aus.


    DM1Diabetes schrieb:
    Im Übrigen: Hba1c Werte von 5,5 und darunter Schädigen den Körper nicht. Warum soll das krankhaft sein? Selbst bei werten bis zu 6,0 gibt es keine Schädigung am Körper, wieso soll das eine Krankheit sein?


    Für Typ1 trifft das weitgehend zu. Beim Typ2 haben wir schon im oberen Gesund-Bereich einen fehlgesteuerten und stark erhöhten Glukose- und Insulin-Umsatz mit einem überproportional zunehmenden Anteil von intaktem Proinsulin, das den BZ zwar nur unwesentlich senkt, dafür aber als sehr förderlich für Adipositas und Arteriosklerose gilt.
    Wer diese Förderung so weit wie möglich einschränken will, hat praktisch nur die Möglichkeit, seinen BZ möglichst viele von 24 Stunden im unteren Teillastbereich der Betas zu steuern, also unter 90mg/dl und damit bei HBA1c 5,5 und besser.
    UND an keiner Stelle wird behauptet, dass erst ab den Diagnose-Grenzwerten Folgekrankheiten eintreten. Gut 10 von 100 Prädiabetikern haben bei Erreichen der Diabetes-Diagnosereife schon wenigstens 1 voll ausgebildetete Folgekrankheit!

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  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 08.02.2015 11:53:32
    @hjt_Jürgen

    Das ich mich an das Gerät halte, wehrend meiner täglich Insulinspritzerei, liegt nur daran, dass mir nichts besseres/genaueres zur Verfügung steht und Trends sind dennoch erkannbar und wichtig für mein Handeln . Den hba1c lasse ich dennoch einmal im Quartal überprüfen und kontrolliere damit den Erfolg meiner Bemühungen. Liebend gern würde ich eine Kontinuierliche BZ Messung durchführen, auch wenn die Werte mit ca 30 Minütiger Verspätung ankommen. Aber dass wollen die Krankenkassen noch nicht, einfach so, bezahlen.

    Zugegeben: Mit Diabetes Typ 2 kenne ich mich nicht aus. Da sind die Grenzwerte und auch die Empfohlenen Zielwerte andere als bei Typ 1 Diabetikern z.B. spielt bei Typ 1 Diabetikern der postprandiale Anstieg eine geringere Rolle als bei Typ 2 Diabetikern.
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 08.02.2015 12:00:47
    Nachtrag:
    Ich erstelle mit der BZ Messung keine Diagnose also ich sage nicht Diabetes oder nicht Diabetes.
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    am 08.02.2015 12:39:20
    Für meine persönliche Behandlung finde ich den HBA1c-Wert wertlos, weil er die Spitzen nicht berücksichtigt, die ich vermeiden will. Deswegen steuere ich meinen BZ vor allem nach den Messungen nach dem Essen praktisch in der selben Art, in der das hier auch mit Prädiabetes schon super funzt. Dafür braucht man keine Diagnose und auch keine besonders genaue Anzeige, sondern einfach nur ne verlässliche Tendenz :)

    Für Dein CGM-Interesse hilft vielleicht, dass bei kranken Kassen angeblich die Möglichkeit diskutiert werden soll, dass FreeStyle Libre in den etwas allgemeineren Leistungskatalog mit auf zu nehmen. Allerdings kann der Hersteller wohl aktuell nicht halb so schnell liefern wie schon völlig normal verkaufen :(

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    am 08.02.2015 13:34:53
    Wird ja immer eigenartiger was du schreibst jürgen, erst sagst du dass der hba1c zur diagnose und ausschluss von werten über gesund geeignet ist, jetzt aber wieder für dich nicht.......bist Du ne andere Art Mensch?
    Gruß
  • Kato01

    Rang: Gast
    am 08.02.2015 13:44:13
    Thomas999 schrieb:
    Wird ja immer eigenartiger was du schreibst jürgen, erst sagst du dass der hba1c zur diagnose und ausschluss von werten über gesund geeignet ist, jetzt aber wieder für dich nicht.......bist Du ne andere Art Mensch?
    Gruß





    Wertlos,weil er die Spitzen nicht berücksichtigt!!!!(die sind Wichtig,nach der Diagnose )
    Wer lesen kann ist klar im Vorteil 😜
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    am 08.02.2015 15:43:03
    Moin Thomas und Kato,

    140mg/dl in der Spitze etwa ne Stunde nach dem Essen ist mein Ziel, das ich in 9 von 10 Fällen meistens noch mit etwas Luft einhalte. Und 3 Stunden nach dem Essen ist mein Ziel wieder deutlich unter 100 nach Möglichkeit so um 90.
    5,2 sagt der Dok zum HBA1c, und der bliebe auch, wenn die Stundenspitze 200 oder 300 anzeigen würde, wenn nur nach so um 3 Stunden wieder so um 80 erreicht würden. Ist mit nem über 20 Jahre alten Diabetes und Insulin aus dem Pen absolut keine Kunst.
    Aber ein völlig unbehandelter gesunder Mensch wird mit einem Nüchtern-BZ um 80 eher einen Spitzen-BZ von 120 für ein paar Minuten nach dem Einfüllen von viiiiielen KHs messen und 2 Stunden danach wieder um 80.

    Wenn Ihr das mal mit nem OGTT vergleicht:
    Nach 1 Stunde uninteressant, kann gesunde 100-140 sein, aber genauso gut auch 200 oder 300, wird überhaupt nicht bewertet.
    Nach 2 Stunden über 200 heißt der BZ Diabetes, bis 140 nicht Diabetes, nicht einmal Prädiabetes, obwohl wirklich gesunde Menschen, die morgens mit max 90 aufstehen, da längst schon wieder 90 und weniger messen.
    Wegen dieser tollen OGTT-Logik wird ja noch heute von vielen Laien und Ärzten behauptet, dass Gesunde häufig nach mehr KHs BZs in der Spitze über 200 haben.

    Bin ganz besonders auf Eure pro OGTT-Argumente gespannt, Jürgen

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