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Stimmts?
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DM1Diabetes
Rang: Gastam 09.02.2015 23:26:42
Eine Volksrankheit wie Diabetes ist nur eine Volkskrankheit wenn sich auch für alle da ist, egal wie ihr hba1c und andere Parameter sind ;-) Zum Verlauf des treads kann ich nur noch sagen: don't feed the troll.... -
am 10.02.2015 02:01:46
@Jürgen:
Na, überzeichnen möchte ich nicht. Oben sagte ich dazu, dass kurze/kleine Spitzen weniger gefährlich sind als hohe/lange. Also man stirbt ja nicht gleich ;-)
Das mit der Krefeld-Aktion finde ich gut. Bei fremden ist aber die awareness nicht so hoch. Man ist dann aus den Augen, aus dem Sinn. Bei Freunden ist da der soziale Druck eventuell höher. Grundsätzlich stimme ich dir da aber zu. Die meisten wollen damit wie bei allen anderen Krankheiten auch gar nicht konfrontiert werden. Ein ganz typischer Effekt, den vermutlich auch jeder bei sich selbst kennt.
Bezüglich der Medikamentenfreiheit gibt die Literatur eine quasi 50/50 Chance an, wie ich oben mehrmals geschrieben habe. Insofern ist Herr Lauber einer von den anderen 50 :-)
Interessant sind auch die Ergebnisse der DECODE Studie, nachdem der PP Wert mit zunehmendem Alter sowieso stetig steigt, also ohne Diabetes (nicht aber der Nüchternwert). Das bedeutet für Prädiabetiker mit zunehmendem Alter natürlich eine besondere Verschärfung/Vorsicht. Diabetiker nehme ich jetzt mal raus, weil die ja dann sowieso schon spritzen.
Naja, bald steht der jährliche Diabetes-Check samt oGtt an. Dann wird es wieder interessant. -
Michaelheuer
Rang: Gastam 10.02.2015 07:18:06
purea schrieb:
Ach, mensch, das ist aber nett. Und so aufrichtig ;-)
Bleiben wir mal lieber beim Thema Diabetes und Prädiabetes. Ist auch schade, dass du nie erwähnst, dass auch bei dir ein gesunder HbA1c vorlag und du durch ein oGtt als Diabetiker entlarvt wurdest. Was meinst du wie viel Zeit du wohl verloren hättest, wenn man bei deinem HbA1c damals von 5,3% einfach alles hätte gut sein lassen? Ein Jahr wäre es bestimmt geworden.
Zeit verloren hättest? Was sprichst Du immer für einen Quatsch ich habe einen Lada Diabetes also einen 1er, damals auch dadurch dfiniert dass mein hba1c so niedrig war, aber dass magst Du ja nicht hören. Aber provozier ruhig den nächsten, das kannst Du ja anscheinend -
am 10.02.2015 08:56:03
So, jetzt sind wir also wieder auf dem Level dass Jürgen ihr nun wieder Futter gibt und mit Ihr konform geht dass der hba1c zur Diagnose und Ausschluss nicht genau genug ist. Hier gehts ab wie im Kindergarten. :) -
am 10.02.2015 10:58:16
@Christian
Die BZ-Screenings, die ich angesprochen habe, fanden kurz nach der Jahrtausendwende statt, LANGE VOR der Vereinheitlichung der HBA1c-Bestimungs-Verfahren und lange vor der Aufnahme des HBA1c 6,5 in den Diabetes-Diagnose-Grenzwert-Katalog.
Die Beispiele sollten lediglich zeigen, wie gering allgemein die Reaktion Betroffener ist, wenn bei ihnen deutlich höherer Blutzucker gemessen wird. Und damit, wie unrealistisch die Verschärfung irgendwelcher Bestimmungs-Routinen.
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter. -
am 10.02.2015 11:56:55
hjt_Jürgen schrieb:
@Christian
Die BZ-Screenings, die ich angesprochen habe, fanden kurz nach der Jahrtausendwende statt, LANGE VOR der Vereinheitlichung der HBA1c-Bestimungs-Verfahren und lange vor der Aufnahme des HBA1c 6,5 in den Diabetes-Diagnose-Grenzwert-Katalog.
Die Beispiele sollten lediglich zeigen, wie gering allgemein die Reaktion Betroffener ist, wenn bei ihnen deutlich höherer Blutzucker gemessen wird. Und damit, wie unrealistisch die Verschärfung irgendwelcher Bestimmungs-Routinen.
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
Damit erklärst du hier aber unweigerlich, dass Du einen hba1c unter 5,7 auch nicht brauchbar hälst um einen Diabetes auszuschliessen und dadurch gibst Du dieser Dame immer wieder Futter.
Gruß -
am 10.02.2015 12:01:36
@Purea
Es gibt keinen inhaltlich organisch sachlichen Unterschied zwischen höherem Blutzucker und Diabetes. Höherer Blutzucker heißt ab dann Diabetes, wenn er bei einem ärztlichen Test einen der dafür festgelegten Grenzwerte überschreitet, völlig egal, aus welchem organischen Grund. Ausnahmen wären da einzig zeitlich befristete und voll reversible organische Einzeldefekte/Eingriffe.
Und krank macht nach bisherigem Kenntnisstand keiner der Defekte, die zum höheren Blutzucker führen und die auch für sich genommen alle nicht Diabetes heißen. Sondern krank macht nach bisherigem Kenntnisstand ausschließlich der höhere Blutzucker, und zwar völlig egal, wovon der konkret über gesund angetrieben wird.
Höheren BZ mit dem Überschreiten eines Diagnose-Grenzwertes eine beängstigend veränderte Qualität zuzuschreiben, macht mithin wenig Sinn.
Deine 50/50 Chance hat bislang keine Langzeit-Belege.
Wer ohne Medis schafft, einen normal immer höher strebenden Blutzucker in den gesunden Rahmen zurück zu führen und darin zu halten, wird sich nach heutigem Kenntnisstand nie essens- und bewegungs-mäßig normal verhalten können, ohne dass der BZ wieder munter steigt. Das gilt auch für Herrn Lauber.
Und bislang warten wir noch auf Fälle, in denen diese Medifreiheit bei gesundem BZ deutlich länger als 10 Jahre gehalten werden kann.
Und schließlich passiert absolut nix, wenn man für den gesunden BZ Medis braucht - außer dass man vielleicht mit einem Arzt diskutieren muss, der den BZ dafür noch nicht krank genug sieht.
Klar kann sportlichen Spaß machen, wenige oder sogar für einige Zeit gar keine Medis zu brauchen.
Aber wenn jemand in einer Art dafür missioniert, als stünden Jahrzehnte Lebenserwartung auf dem Spiel, dann ist das nur abstoßend nervig :(
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter. -
Michaelheuer
Rang: Gastam 10.02.2015 12:58:43
Christian74 schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
@Christian
Die BZ-Screenings, die ich angesprochen habe, fanden kurz nach der Jahrtausendwende statt, LANGE VOR der Vereinheitlichung der HBA1c-Bestimungs-Verfahren und lange vor der Aufnahme des HBA1c 6,5 in den Diabetes-Diagnose-Grenzwert-Katalog.
Die Beispiele sollten lediglich zeigen, wie gering allgemein die Reaktion Betroffener ist, wenn bei ihnen deutlich höherer Blutzucker gemessen wird. Und damit, wie unrealistisch die Verschärfung irgendwelcher Bestimmungs-Routinen.
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
Damit erklärst du hier aber unweigerlich, dass Du einen hba1c unter 5,7 auch nicht brauchbar hälst um einen Diabetes auszuschliessen und dadurch gibst Du dieser Dame immer wieder Futter.
Gruß
Hi Christian
Jetzt muss ich aber mal Jürgen in Schutz nehmen. Dies hat er niemals gesagt, nur purea hat ihm, wie bei vielen anderen auch, den Satz im Mund umgedreht. Er hat jetzt des öfteren geschrieben dass er bis auf seltene Ausnahmen bei einem hba1c unter 5,5 nicht nur Diabetes ausschliesst, sondern sogar Blutzuckerwerte über gesund (über 90 nüchtern, 140 nach 1h). Er ist sogar soweit gegangen dass er es für so unwahrscheinlich hält dass er noch nicht mal familienangehörige bei hba1c 5,5 zum Arzt schicken würde da er diesen Wert als ausreichend ansieht. Du musst mal mehrere Texete lesen und nicht nur Diskussionen von purea in welchen sie einem das Wort verdreht. SOllte meine AUssage diesbezüglich nicht stimmen dann korrigier mich bitte @Jürgen. -
am 10.02.2015 13:06:33
danke, Michael, so schreib ich das immer :)
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter. -
am 10.02.2015 13:18:21
Könnte man beim Prädiabetes nicht einfach immer bedarfsweise spritzen?
Wobei sich die Frage stellt: Muss man das KH-reiche Essen und die dicke Torte dann wirklich haben, wenn man sich dafür Insulin spritzen muss?! Man könnte es auch lassen...ja, schwierig.
Ich habe nun wieder Gestationsdiabetes in dieser Schwangerschaft, davor habe ich auch schon eine Insulinresistenz bei mir festgestellt (ich, denn mein Diabetologe sagte "alles prima, machen wir in ein paar Jahren wieder. Bis dahin, Tschüss!" da der OGTT unauffällig ausfiel).
Jetzt spritze ich mir also in der 11 SSW bei Bedarf Insulin vor einer Mahlzeit und abends das Protaphane, derzeit nur 8 IE. Auch das wird in den kommenden Wochen ansteigen.
Daher könnte es ja z. B. doch die Möglichkeit bei Insulinresistenzlern mit erhöhten Nüchternwerten geben, sich abends Protaphane zu spritzen um zu entlasten, nicht?
Ansonsten bleibt eben nur auf die Ernährung zu achten (Low Carb), sich viel zu bewegen und Stress zu meiden. Tja...
Bearbeitet von User am 10.02.2015 13:38:18. Grund: Tippfehler -
am 10.02.2015 14:23:18
hjt_Jürgen schrieb:
Es gibt keinen inhaltlich organisch sachlichen Unterschied zwischen höherem Blutzucker und Diabetes. Höherer Blutzucker heißt ab dann Diabetes, wenn er bei einem ärztlichen Test einen der dafür festgelegten Grenzwerte überschreitet, völlig egal, aus welchem organischen Grund. Ausnahmen wären da einzig zeitlich befristete und voll reversible organische Einzeldefekte/Eingriffe.
Und krank macht nach bisherigem Kenntnisstand keiner der Defekte, die zum höheren Blutzucker führen und die auch für sich genommen alle nicht Diabetes heißen. Sondern krank macht nach bisherigem Kenntnisstand ausschließlich der höhere Blutzucker, und zwar völlig egal, wovon der konkret über gesund angetrieben wird.
Höheren BZ mit dem Überschreiten eines Diagnose-Grenzwertes eine beängstigend veränderte Qualität zuzuschreiben, macht mithin wenig Sinn.
Deine 50/50 Chance hat bislang keine Langzeit-Belege.
Wer ohne Medis schafft, einen normal immer höher strebenden Blutzucker in den gesunden Rahmen zurück zu führen und darin zu halten, wird sich nach heutigem Kenntnisstand nie essens- und bewegungs-mäßig normal verhalten können, ohne dass der BZ wieder munter steigt. Das gilt auch für Herrn Lauber.
Und bislang warten wir noch auf Fälle, in denen diese Medifreiheit bei gesundem BZ deutlich länger als 10 Jahre gehalten werden kann.
Ja, Jürgen. Das ist wirklich toll, dass du das nochmal alles exakt so darlegst, wie ich es die letzten Tage genannt habe. Es soll ja vielen helfen, Dinge durch andere Worte oder andere Personen noch einmal erklärt zu bekommen ;-)
Und wen meinst du mit sportlichen Missionierer? Hoffentlich nicht Rainer oder Opa hans. -
am 10.02.2015 14:26:28
Christian74 schrieb:
So, jetzt sind wir also wieder auf dem Level dass Jürgen ihr nun wieder Futter gibt und mit Ihr konform geht dass der hba1c zur Diagnose und Ausschluss nicht genau genug ist. Hier gehts ab wie im Kindergarten. :)
Hallo Christian, konzentrier dich mal ein bisschen. Es geht seit gefühlten 179,9 Seiten und 5 Lichtjahren um Prädiabetes. Das ändert sich auch nicht, wenn du weiter in deiner peinlichen Attitüde polemisierst ;-) -
am 10.02.2015 14:35:14
Michaelheuer schrieb:
Zeit verloren hättest? Was sprichst Du immer für einen Quatsch ich habe einen Lada Diabetes also einen 1er, damals auch dadurch dfiniert dass mein hba1c so niedrig war, aber dass magst Du ja nicht hören. Aber provozier ruhig den nächsten, das kannst Du ja anscheinend
Bleib mal beim Thema: wäre dein Diabetes später erkannt worden, wenn man kein oGtt angeordnet hätte? Und hättest du dann erst, sagen wir mal, ein Jahr später die Möglichkeit bekommen, dich mit der Thematik professionell auseinanderzusetzen?
Du musst dann halt auch einfach mal JA sagen, wenn etwas stimmt. Ansonsten wirds ein wenig albern. Dein Typ DM ist doch bei dieser Betrachtung einerlei. Du wärst ohne oGtt zu einem möglicherweise wesentlich späteren Zeitpunkt entdeckt worden. Mal abgesehen von damit in gewissem Rahmen in Verbindung stehenden gesundheitlichen Risiken, ist es ja auch die Zeit für die Diabetesausbildung, die du gewonnen hast.
Bearbeitet von User am 10.02.2015 14:36:23. Grund: . -
am 10.02.2015 14:52:21
Michaelheuer schrieb:
Hi Christian
Jetzt muss ich aber mal Jürgen in Schutz nehmen. Dies hat er niemals gesagt, nur purea hat ihm, wie bei vielen anderen auch, den Satz im Mund umgedreht. Er hat jetzt des öfteren geschrieben dass er bis auf seltene Ausnahmen bei einem hba1c unter 5,5 nicht nur Diabetes ausschliesst, sondern sogar Blutzuckerwerte über gesund (über 90 nüchtern, 140 nach 1h). Er ist sogar soweit gegangen dass er es für so unwahrscheinlich hält dass er noch nicht mal familienangehörige bei hba1c 5,5 zum Arzt schicken würde da er diesen Wert als ausreichend ansieht. Du musst mal mehrere Texete lesen und nicht nur Diskussionen von purea in welchen sie einem das Wort verdreht.
Hallo Michael,
Versuche bitte weiterhin dich mehr zu bemühen, bei der Wahrheit zu bleiben. Ich habe oben, wie gut dokumentiert ist, Jürgens Beispiel aufgegriffen als Indiz dafür, dass der HbA1c unter bestimmten Bedingungen quasi-versagt (er versagt ja eigentlich nicht, sondern er tut genau das, was er eben tut). Diese Bedingungen liegen bei allen (frühen) Prädiabetikern vor. Deine Verteilung von falschen Informationen sind höchst bedenklich.
Hier dazu die Richtigstellung, damit niemand auf die Idee kommt, deine fragwürdigen Informationen unreflektiert zu übernehmen:
"Der HbA1c-Wert ein ist ein grober, aber wichtiger Indikator für die durchschnittliche Blutzuckerlage. Ist der Wert zu hoch, ist die Lage bedenklich. Hohe Blutzuckerspitzen, die weniger als vier Stunden andauern, beeinflussen den HbA1c-Wert nicht. Der angelagerte Zucker verschwindet wieder von der Oberfläche des Hämoglobins, ohne dauerhafte Spuren zu hinterlassen. So können Nerven und Blutbahnen Schaden genommen haben, obwohl der HbA1c-Wert gut ist." (Netdoktor)
Bearbeitet von User am 10.02.2015 14:54:41. Grund: . -
am 10.02.2015 15:01:18
purea schrieb:
Ja, Jürgen. Das ist wirklich toll, dass du das nochmal alles exakt so darlegst, wie ich es die letzten Tage genannt habe.
Genau so hast Du das bislang nicht gemacht. Du hast bislang nur immer tierisch nervig missioniert, dass ALLE Leute nen OGTT machen sollen.
Zu Deinen kurzzeitigen Spitzen:
Wenn jemand beim OGTT 300mg/dl als 1-Stunden-Wert hat und als 2-Stunden-Wert 120, ist er nach allen Regeln der Definition nicht einmal Prädiabetiker, sondern gesund.
Und genau das werden ihm noch heute die meisten Doks erzählen, BZ ein bisschen hoch, müssen wir weiter beobachten.
Und wo wär da jetzt nach Deiner Meinung der besondere Sinn der Übung?
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter. -
am 10.02.2015 15:02:41
Peach schrieb:
Könnte man beim Prädiabetes nicht einfach immer bedarfsweise spritzen?
Ansonsten bleibt eben nur auf die Ernährung zu achten (Low Carb), sich viel zu bewegen und Stress zu meiden. Tja...
Hallo Peach,
Das habe ich mich ernsthaft auch gefragt. Da gibt es aber mindestens ein kassenärztliches Problem. Ohne Diagnose Volldiabetes bekommt man kein Insulin. Ein zweites Problem sehe ich in der schlechten Einschätzbarkeit der Eigenarbeit der BSD. Diese arbeitet ja noch sehr fleißig mit. Man wäre womöglich wesentlich gefährdeter für Hypos als Diabetiker. Bleibt dann wohl eher bei deinem letzten Satz. Und da möchte ich deinem Tortenbeispiel beipflichten. -
am 10.02.2015 15:13:02
Hallo? Mal lesen? Peach hat geschrieben, wie sie gut mit ihrem Insulin zurecht kommt, wo der Verzicht auf die Torte nicht ausreicht. Nix Hypos. Und sie fragt, ob man das bei Prädiabetes (entspricht ja praktisch ihrer Situation) nicht auch so machen könnte.
Also spätestens zu Insulin würd ich mir allerdings aus Deinem reichen Fundus auch nix schreiben lassen wollen.
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter. -
am 10.02.2015 15:26:07
hjt_Jürgen schrieb:
Genau so hast Du das bislang nicht gemacht.
Ach nein? Gerne lade ich auch dich dazu ein, bei den Fakten zu bleiben, denn:
Jürgen schreibt:
Es gibt keinen inhaltlich organisch sachlichen Unterschied zwischen höherem Blutzucker und Diabetes. Höherer Blutzucker heißt ab dann Diabetes, wenn er bei einem ärztlichen Test einen der dafür festgelegten Grenzwerte überschreitet, völlig egal, aus welchem organischen Grund.
Purea schreibt:
Wer die Werte eines Diabetikers hat, der ist nicht gesund. Überhöhte Blutzuckerwerte sind mit einer Reihe von gesundheitlichen Risiken verbunden. Ob die überhöhten Werte durch Insulinresistenz, durch Insulinmangel, oder eine andere nicht bekannte Variante verursacht werden..... nun ja, das Ergebnis bleibt gleich: ungesund. Genauso wie ein Diabetiker Typ 1,2,3 muss aber auch der Diabetiker Typ Z (nenn ich jetzt mal so) seinen Blutzuckerspiegel unter Kontrolle bringen.
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Jürgen schreibt:
Wer ohne Medis schafft, einen normal immer höher strebenden Blutzucker in den gesunden Rahmen zurück zu führen und darin zu halten, wird sich nach heutigem Kenntnisstand nie essens- und bewegungs-mäßig normal verhalten können, ohne dass der BZ wieder munter steigt.
Purea schreibt:
Denn es kommt bei der Prävention eines manifesten t2 in hohem Maße auf das Engagement des Prädiabetikers an, eine Lebensstiländerung nachhaltig zu praktizieren. Von 100 detektierten Prädiabetikern werden jedenfalls 50-60 eine Manifestationen des Diabetes verhindern oder mindestens sehr weit verschieben! Wenn Sie eine Lebensstiländerung betreiben.
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Jürgen schreibt:
Du hast bislang nur immer tierisch nervig missioniert, dass ALLE Leute nen OGTT machen sollen.
Purea schreibt:
Hier noch mal die Risikogruppen:
• Gestationsdiabetes
• Adipositas
• Metabolisches Syndrom
• Manifeste Gefäßkrankheit
• Familiäre Belastung (erstgradig Verwandte)
• Gestörte Nüchternglukose
Mit meiner Forderung eines Screenings unter dieser Gruppe und unter denen, die von selbst daran aus anderen Gründen interessiert sind, würde sich eine frühzeitige Detektion per oGTT gut, günstig und sicher erreichen lassen,
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Und ich danke dir nochmals ausdrücklich dafür, dass du meine Aussagen so umfänglich bestätigst. Auch wenn es dir offenbar gegen den Strich geht.
(Anmerkung: Für die zitierten Originaleinträge einfach nach oben scrollen)
Bearbeitet von User am 10.02.2015 15:29:19. Grund: . -
am 10.02.2015 15:27:10
purea schrieb:
Michaelheuer schrieb:
Hi Christian
Jetzt muss ich aber mal Jürgen in Schutz nehmen. Dies hat er niemals gesagt, nur purea hat ihm, wie bei vielen anderen auch, den Satz im Mund umgedreht. Er hat jetzt des öfteren geschrieben dass er bis auf seltene Ausnahmen bei einem hba1c unter 5,5 nicht nur Diabetes ausschliesst, sondern sogar Blutzuckerwerte über gesund (über 90 nüchtern, 140 nach 1h). Er ist sogar soweit gegangen dass er es für so unwahrscheinlich hält dass er noch nicht mal familienangehörige bei hba1c 5,5 zum Arzt schicken würde da er diesen Wert als ausreichend ansieht. Du musst mal mehrere Texete lesen und nicht nur Diskussionen von purea in welchen sie einem das Wort verdreht.
Hallo Michael,
Versuche bitte weiterhin dich mehr zu bemühen, bei der Wahrheit zu bleiben. Ich habe oben, wie gut dokumentiert ist, Jürgens Beispiel aufgegriffen als Indiz dafür, dass der HbA1c unter bestimmten Bedingungen quasi-versagt (er versagt ja eigentlich nicht, sondern er tut genau das, was er eben tut). Diese Bedingungen liegen bei allen (frühen) Prädiabetikern vor. Deine Verteilung von falschen Informationen sind höchst bedenklich.
Hier dazu die Richtigstellung, damit niemand auf die Idee kommt, deine fragwürdigen Informationen unreflektiert zu übernehmen:
"Der HbA1c-Wert ein ist ein grober, aber wichtiger Indikator für die durchschnittliche Blutzuckerlage. Ist der Wert zu hoch, ist die Lage bedenklich. Hohe Blutzuckerspitzen, die weniger als vier Stunden andauern, beeinflussen den HbA1c-Wert nicht. Der angelagerte Zucker verschwindet wieder von der Oberfläche des Hämoglobins, ohne dauerhafte Spuren zu hinterlassen. So können Nerven und Blutbahnen Schaden genommen haben, obwohl der HbA1c-Wert gut ist." (Netdoktor)
Sie ist einfach eine traurige, simpel gestrickte Person, mir tut sie einfach ein wenig Leid vielleicht kann der ein oder andere ein wenig Rücksicht auf sie nehmen. Ich denke sie hat ein riesen Problem, daher weiss ich nicht lieber Jürgen inwieweit es sinnvoll ist mit ihr zu schreiben. Alle hier haben eine ander Meinung aber totzdem antwortest Du ihr immer noch, damit reizt Du solche Personen immer weiter. Ich finde Rainer geht den richtigen Weg indem ihr einfach nicht geantwortet wird. Du bist der letzte der auf sie eingeht Jürgen, also antworte ihr doch bitte nicht mehr, damit dieses Kapitel hier geschlossen ist. Bei onmeda ist sie schon rausgeflogen, hier hilfts nur sie zu ignorieren.
Gruß Biene -
am 10.02.2015 15:34:48
purea schrieb:
Peach schrieb:
Könnte man beim Prädiabetes nicht einfach immer bedarfsweise spritzen? ...
Das habe ich mich ernsthaft auch gefragt.
Auweia.
Gesunde Menschen wie Du werden sich auch mit einer dezenten Überdosis wohl kaum in eine Hypo ballern.
Was aber passieren kann: Eine nette Down-Regulation....
Bleibt bitte bei Sport und gesunder Ernährung. Solltest Du irgendwann mal Diabetes Typ 2 bekommen, dann hilft sicherlich unterstützend Metformin.
Und irgendwann erscheint dann das neue Regelwerk für Insulinpflichtige.... das Purea-Werk wird Dr. Teupe an die Wand erklären....1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 10.02.2015 15:45:17
Naja, von Insulinspritzen habe ich keine Ahnung. Deshalb meine Vermutung, dass bei funktionierender BSD bei zusätzlichem Außeninsulin die Gefahr einer Hypo noch größer sein müsste? Das wäre jedenfalls irgendwie naheliegend, aber du wirst es als 1er besser wissen. -
am 10.02.2015 16:02:22
purea schrieb:
Naja, von Insulinspritzen habe ich keine Ahnung. Deshalb meine Vermutung, dass bei funktionierender BSD bei zusätzlichem Außeninsulin die Gefahr einer Hypo noch größer sein müsste? Das wäre jedenfalls irgendwie naheliegend, aber du wirst es als 1er besser wissen.
Das schlimme ist daß Du ansonsten von Diabetes und den Vorstufen auch keine Ahnung hast und dass selbst nicht begreifen willst. Frag doch mal jemanden hier ob Du Ahnung hast :) -
am 10.02.2015 16:03:51
purea schrieb:
Naja, von Insulinspritzen habe ich keine Ahnung. Deshalb meine Vermutung, dass bei funktionierender BSD bei zusätzlichem Außeninsulin die Gefahr einer Hypo noch größer sein müsste? Das wäre jedenfalls irgendwie naheliegend, aber du wirst es als 1er besser wissen.
Viele 1er kennen Remission, Honeymoon, einige eine kurze Zeit, nach der Manifestation ohne Insulin auskommen zu können.
Je besser die Restleistung, umso "leichter" ist die Therapie, BE-Schätzfehler und daraus folgende falsche Insulin-Dosen fallen dann nicht so heftig aus.
Bei Dir wird das größte Problem der Versuch einer funktionierenden Einstellung mit Bolus-Insulin sein...
Da könnte man eher um homöopatische Dosen Protaphane als sanfte Begleitung nachdenken... Abends so 1 Einheit, vielleicht 1,5...
Wobei die Gefahr, dass Du mit Deinen, ähm, extremen Ansichten mit externem Insulin mehr Schaden anrichtest als die Sache bringen würde ziemlich hoch ist. -
am 10.02.2015 16:11:32
Also würde ein BSD-noch-Funktionierender weniger leicht in den Unterzucker geraten als ein Volldiabetiker?
Ich meine: Beim oGtt bin ich damals in einen Unterzucker gerutscht bei 3h. Wenn ich jetzt bei 2h aufgrund des zu hohen Wertes Insulin gespritzt hätte, dann müsse doch die Gefahr eines gefährlichen Unterzuckers bei 3h wesentlich erhöht sein? Naja, oder die BSD bekommt sogleich das Signal, die Insulinproduktion einzustellen. -
am 10.02.2015 16:20:54
purea schrieb:
Also würde ein BSD-noch-Funktionierender weniger leicht in den Unterzucker geraten als ein Volldiabetiker?
Ich meine: Beim oGtt bin ich damals in einen Unterzucker gerutscht bei 3h. Wenn ich jetzt bei 2h aufgrund des zu hohen Wertes Insulin gespritzt hätte, dann müsse doch die Gefahr eines gefährlichen Unterzuckers bei 3h wesentlich erhöht sein? Naja, oder die BSD bekommt sogleich das Signal, die Insulinproduktion einzustellen.
So eine richtige Hypo?
Und Insulin spritzt man in weißer Voraussicht... Der 2-Stunden-Wert wäre dann eine "Korrektur". Und das wäre dann bei Dir voll in die Hose (oder auf den Boden der Praxis, je nach Übereifer in der Wahl der Dosis) gegangen.
Mal im Ernst: Mit einem Bolus-Insulin rumzuwerkeln ist bei Dir wohl nicht möglich, eine Entlastung mittels Basal-Insulin in Kleinst-Dosen könntest Du tatsächlich beim nächsten Doc-Termin ansprechen.
Deine Nummer sieht eh verdächtig nach Lada aus, da wäre es sogar angebracht.
Manchmal finden Docs solche Ideen auch gut.
Bearbeitet von User am 10.02.2015 16:27:10. Grund: -