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    am 10.02.2015 11:56:55
    hjt_Jürgen schrieb:
    @Christian
    Die BZ-Screenings, die ich angesprochen habe, fanden kurz nach der Jahrtausendwende statt, LANGE VOR der Vereinheitlichung der HBA1c-Bestimungs-Verfahren und lange vor der Aufnahme des HBA1c 6,5 in den Diabetes-Diagnose-Grenzwert-Katalog.
    Die Beispiele sollten lediglich zeigen, wie gering allgemein die Reaktion Betroffener ist, wenn bei ihnen deutlich höherer Blutzucker gemessen wird. Und damit, wie unrealistisch die Verschärfung irgendwelcher Bestimmungs-Routinen.

    ------------------------------------------
    Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.



    Damit erklärst du hier aber unweigerlich, dass Du einen hba1c unter 5,7 auch nicht brauchbar hälst um einen Diabetes auszuschliessen und dadurch gibst Du dieser Dame immer wieder Futter.
    Gruß
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    am 10.02.2015 12:01:36
    @Purea
    Es gibt keinen inhaltlich organisch sachlichen Unterschied zwischen höherem Blutzucker und Diabetes. Höherer Blutzucker heißt ab dann Diabetes, wenn er bei einem ärztlichen Test einen der dafür festgelegten Grenzwerte überschreitet, völlig egal, aus welchem organischen Grund. Ausnahmen wären da einzig zeitlich befristete und voll reversible organische Einzeldefekte/Eingriffe.

    Und krank macht nach bisherigem Kenntnisstand keiner der Defekte, die zum höheren Blutzucker führen und die auch für sich genommen alle nicht Diabetes heißen. Sondern krank macht nach bisherigem Kenntnisstand ausschließlich der höhere Blutzucker, und zwar völlig egal, wovon der konkret über gesund angetrieben wird.
    Höheren BZ mit dem Überschreiten eines Diagnose-Grenzwertes eine beängstigend veränderte Qualität zuzuschreiben, macht mithin wenig Sinn.

    Deine 50/50 Chance hat bislang keine Langzeit-Belege.
    Wer ohne Medis schafft, einen normal immer höher strebenden Blutzucker in den gesunden Rahmen zurück zu führen und darin zu halten, wird sich nach heutigem Kenntnisstand nie essens- und bewegungs-mäßig normal verhalten können, ohne dass der BZ wieder munter steigt. Das gilt auch für Herrn Lauber.
    Und bislang warten wir noch auf Fälle, in denen diese Medifreiheit bei gesundem BZ deutlich länger als 10 Jahre gehalten werden kann.

    Und schließlich passiert absolut nix, wenn man für den gesunden BZ Medis braucht - außer dass man vielleicht mit einem Arzt diskutieren muss, der den BZ dafür noch nicht krank genug sieht.
    Klar kann sportlichen Spaß machen, wenige oder sogar für einige Zeit gar keine Medis zu brauchen.
    Aber wenn jemand in einer Art dafür missioniert, als stünden Jahrzehnte Lebenserwartung auf dem Spiel, dann ist das nur abstoßend nervig :(

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  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 10.02.2015 12:58:43
    Christian74 schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    @Christian
    Die BZ-Screenings, die ich angesprochen habe, fanden kurz nach der Jahrtausendwende statt, LANGE VOR der Vereinheitlichung der HBA1c-Bestimungs-Verfahren und lange vor der Aufnahme des HBA1c 6,5 in den Diabetes-Diagnose-Grenzwert-Katalog.
    Die Beispiele sollten lediglich zeigen, wie gering allgemein die Reaktion Betroffener ist, wenn bei ihnen deutlich höherer Blutzucker gemessen wird. Und damit, wie unrealistisch die Verschärfung irgendwelcher Bestimmungs-Routinen.

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    Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.



    Damit erklärst du hier aber unweigerlich, dass Du einen hba1c unter 5,7 auch nicht brauchbar hälst um einen Diabetes auszuschliessen und dadurch gibst Du dieser Dame immer wieder Futter.
    Gruß



    Hi Christian
    Jetzt muss ich aber mal Jürgen in Schutz nehmen. Dies hat er niemals gesagt, nur purea hat ihm, wie bei vielen anderen auch, den Satz im Mund umgedreht. Er hat jetzt des öfteren geschrieben dass er bis auf seltene Ausnahmen bei einem hba1c unter 5,5 nicht nur Diabetes ausschliesst, sondern sogar Blutzuckerwerte über gesund (über 90 nüchtern, 140 nach 1h). Er ist sogar soweit gegangen dass er es für so unwahrscheinlich hält dass er noch nicht mal familienangehörige bei hba1c 5,5 zum Arzt schicken würde da er diesen Wert als ausreichend ansieht. Du musst mal mehrere Texete lesen und nicht nur Diskussionen von purea in welchen sie einem das Wort verdreht. SOllte meine AUssage diesbezüglich nicht stimmen dann korrigier mich bitte @Jürgen.
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    am 10.02.2015 13:06:33
    danke, Michael, so schreib ich das immer :)

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    am 10.02.2015 13:18:21
    Könnte man beim Prädiabetes nicht einfach immer bedarfsweise spritzen?
    Wobei sich die Frage stellt: Muss man das KH-reiche Essen und die dicke Torte dann wirklich haben, wenn man sich dafür Insulin spritzen muss?! Man könnte es auch lassen...ja, schwierig.

    Ich habe nun wieder Gestationsdiabetes in dieser Schwangerschaft, davor habe ich auch schon eine Insulinresistenz bei mir festgestellt (ich, denn mein Diabetologe sagte "alles prima, machen wir in ein paar Jahren wieder. Bis dahin, Tschüss!" da der OGTT unauffällig ausfiel).
    Jetzt spritze ich mir also in der 11 SSW bei Bedarf Insulin vor einer Mahlzeit und abends das Protaphane, derzeit nur 8 IE. Auch das wird in den kommenden Wochen ansteigen.

    Daher könnte es ja z. B. doch die Möglichkeit bei Insulinresistenzlern mit erhöhten Nüchternwerten geben, sich abends Protaphane zu spritzen um zu entlasten, nicht?

    Ansonsten bleibt eben nur auf die Ernährung zu achten (Low Carb), sich viel zu bewegen und Stress zu meiden. Tja...
    Bearbeitet von User am 10.02.2015 13:38:18. Grund: Tippfehler
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    am 10.02.2015 14:23:18
    hjt_Jürgen schrieb:

    Es gibt keinen inhaltlich organisch sachlichen Unterschied zwischen höherem Blutzucker und Diabetes. Höherer Blutzucker heißt ab dann Diabetes, wenn er bei einem ärztlichen Test einen der dafür festgelegten Grenzwerte überschreitet, völlig egal, aus welchem organischen Grund. Ausnahmen wären da einzig zeitlich befristete und voll reversible organische Einzeldefekte/Eingriffe.

    Und krank macht nach bisherigem Kenntnisstand keiner der Defekte, die zum höheren Blutzucker führen und die auch für sich genommen alle nicht Diabetes heißen. Sondern krank macht nach bisherigem Kenntnisstand ausschließlich der höhere Blutzucker, und zwar völlig egal, wovon der konkret über gesund angetrieben wird.
    Höheren BZ mit dem Überschreiten eines Diagnose-Grenzwertes eine beängstigend veränderte Qualität zuzuschreiben, macht mithin wenig Sinn.

    Deine 50/50 Chance hat bislang keine Langzeit-Belege.
    Wer ohne Medis schafft, einen normal immer höher strebenden Blutzucker in den gesunden Rahmen zurück zu führen und darin zu halten, wird sich nach heutigem Kenntnisstand nie essens- und bewegungs-mäßig normal verhalten können, ohne dass der BZ wieder munter steigt. Das gilt auch für Herrn Lauber.
    Und bislang warten wir noch auf Fälle, in denen diese Medifreiheit bei gesundem BZ deutlich länger als 10 Jahre gehalten werden kann.


    Ja, Jürgen. Das ist wirklich toll, dass du das nochmal alles exakt so darlegst, wie ich es die letzten Tage genannt habe. Es soll ja vielen helfen, Dinge durch andere Worte oder andere Personen noch einmal erklärt zu bekommen ;-)

    Und wen meinst du mit sportlichen Missionierer? Hoffentlich nicht Rainer oder Opa hans.
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    am 10.02.2015 14:26:28
    Christian74 schrieb:
    So, jetzt sind wir also wieder auf dem Level dass Jürgen ihr nun wieder Futter gibt und mit Ihr konform geht dass der hba1c zur Diagnose und Ausschluss nicht genau genug ist. Hier gehts ab wie im Kindergarten. :)


    Hallo Christian, konzentrier dich mal ein bisschen. Es geht seit gefühlten 179,9 Seiten und 5 Lichtjahren um Prädiabetes. Das ändert sich auch nicht, wenn du weiter in deiner peinlichen Attitüde polemisierst ;-)
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    am 10.02.2015 14:35:14
    Michaelheuer schrieb:


    Zeit verloren hättest? Was sprichst Du immer für einen Quatsch ich habe einen Lada Diabetes also einen 1er, damals auch dadurch dfiniert dass mein hba1c so niedrig war, aber dass magst Du ja nicht hören. Aber provozier ruhig den nächsten, das kannst Du ja anscheinend


    Bleib mal beim Thema: wäre dein Diabetes später erkannt worden, wenn man kein oGtt angeordnet hätte? Und hättest du dann erst, sagen wir mal, ein Jahr später die Möglichkeit bekommen, dich mit der Thematik professionell auseinanderzusetzen?

    Du musst dann halt auch einfach mal JA sagen, wenn etwas stimmt. Ansonsten wirds ein wenig albern. Dein Typ DM ist doch bei dieser Betrachtung einerlei. Du wärst ohne oGtt zu einem möglicherweise wesentlich späteren Zeitpunkt entdeckt worden. Mal abgesehen von damit in gewissem Rahmen in Verbindung stehenden gesundheitlichen Risiken, ist es ja auch die Zeit für die Diabetesausbildung, die du gewonnen hast.
    Bearbeitet von User am 10.02.2015 14:36:23. Grund: .
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    am 10.02.2015 14:52:21
    Michaelheuer schrieb:

    Hi Christian
    Jetzt muss ich aber mal Jürgen in Schutz nehmen. Dies hat er niemals gesagt, nur purea hat ihm, wie bei vielen anderen auch, den Satz im Mund umgedreht. Er hat jetzt des öfteren geschrieben dass er bis auf seltene Ausnahmen bei einem hba1c unter 5,5 nicht nur Diabetes ausschliesst, sondern sogar Blutzuckerwerte über gesund (über 90 nüchtern, 140 nach 1h). Er ist sogar soweit gegangen dass er es für so unwahrscheinlich hält dass er noch nicht mal familienangehörige bei hba1c 5,5 zum Arzt schicken würde da er diesen Wert als ausreichend ansieht. Du musst mal mehrere Texete lesen und nicht nur Diskussionen von purea in welchen sie einem das Wort verdreht.


    Hallo Michael,
    Versuche bitte weiterhin dich mehr zu bemühen, bei der Wahrheit zu bleiben. Ich habe oben, wie gut dokumentiert ist, Jürgens Beispiel aufgegriffen als Indiz dafür, dass der HbA1c unter bestimmten Bedingungen quasi-versagt (er versagt ja eigentlich nicht, sondern er tut genau das, was er eben tut). Diese Bedingungen liegen bei allen (frühen) Prädiabetikern vor. Deine Verteilung von falschen Informationen sind höchst bedenklich.

    Hier dazu die Richtigstellung, damit niemand auf die Idee kommt, deine fragwürdigen Informationen unreflektiert zu übernehmen:

    "Der HbA1c-Wert ein ist ein grober, aber wichtiger Indikator für die durchschnittliche Blutzuckerlage. Ist der Wert zu hoch, ist die Lage bedenklich. Hohe Blutzuckerspitzen, die weniger als vier Stunden andauern, beeinflussen den HbA1c-Wert nicht. Der angelagerte Zucker verschwindet wieder von der Oberfläche des Hämoglobins, ohne dauerhafte Spuren zu hinterlassen. So können Nerven und Blutbahnen Schaden genommen haben, obwohl der HbA1c-Wert gut ist." (Netdoktor)
    Bearbeitet von User am 10.02.2015 14:54:41. Grund: .
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    am 10.02.2015 15:01:18
    purea schrieb:
    Ja, Jürgen. Das ist wirklich toll, dass du das nochmal alles exakt so darlegst, wie ich es die letzten Tage genannt habe.


    Genau so hast Du das bislang nicht gemacht. Du hast bislang nur immer tierisch nervig missioniert, dass ALLE Leute nen OGTT machen sollen.

    Zu Deinen kurzzeitigen Spitzen:
    Wenn jemand beim OGTT 300mg/dl als 1-Stunden-Wert hat und als 2-Stunden-Wert 120, ist er nach allen Regeln der Definition nicht einmal Prädiabetiker, sondern gesund.
    Und genau das werden ihm noch heute die meisten Doks erzählen, BZ ein bisschen hoch, müssen wir weiter beobachten.

    Und wo wär da jetzt nach Deiner Meinung der besondere Sinn der Übung?

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