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Hilfe... Diabetes Neuling

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    am 08.02.2015 01:50:03
    Hallo an alle,
    vor 3 Wochen bekam ich die Diagnose Diabetes Typ 1. Natürlich ist das erstmal ein sehr großer Schock, jedoch kam ich eigentlich gut mit dem regelmäßigen BZ messen und iE spritzen zurecht.
    BE = iE liegt mir noch gar nicht, ich spritze mich vorerst nach vorgegebener Tabelle und Gefühl, da die nächste Diabetiker-Schulung erst in April ist.
    Bis jetzt lief jedenfalls alles super, mein BZ Wert war immer zwischen 70 und 130...
    ...aaaaaabeeeeer ich lag 2 Tage mit einer Grippe total flach und heute sind meine BZ Werte viiiiieeeeel zu hoch, vielleicht weil ich Grippostad C eingenommen habe??? Ich weiß es nicht...

    Würde mich über Antworten freuen.

    Euer Neuling =)
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    am 08.02.2015 10:01:43
    Hallo Tabitha,

    bei Erkältungen und Entzündungen ist es normal, dass der BZ höher ansteigt und du mehr Insulin spritzen musst. Hast du deinen Diabetologen oder eine Diabetesasistentin als Anpsrechpartner? Dann frage nach, wie du dein Insulin erhöhen kannst, um auch in dieser Phase auf anständige BZ-Werte zu kommen. Ansonsten warte ab, bis die Kranheit vorbei ist und der BZ sich wieder normalisiert.

    Es kann aber auch sein, dass die guten Werte am Anfang von einer kurzen Remissionsphase kommen, die jetzt vielleicht vorbei ist. Wenn die Werte auch nach überstandener Erkältung nicht mehr besser werden, dann musst du unbedingt zum Arzt und in Absprache mit ihm die Insulindosis erhöhen.

    LG Rainer
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    am 08.02.2015 12:33:49
    Vielen Dank Rainer. Da es Wochenende ist, kann ich meine Diabetologin schlecht erreichen und mein BZ Wert lag bei knapp 300mg/dl, obwohl ich mir schon immer mehr iE gespritzt habe. Ich muss mich da auch erstmal reinfummeln, ist alles noch Neuland für mich. Für jeden Tipp bin ich sehr dankbar.

    LG Tabitha
  • DM1Diabetes

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    am 08.02.2015 12:39:11
    Ich kann mich Reiner anschließen. Denn Rat mit dem Diabetesteam Kontakt aufzunehmen kann ich mich voll und ganz anschließen. Denn keiner kann hier sagen welchen Umstand diese Anstiege zu verdanken ist und welche Mengen Insulin benötigt werden.

    Z.B. lassen Entzündungsherde, besonders in Verbindung mit Fieber, im Körper die Blutzuckerwerte ansteigen.

    Eine zweite Möglichkeit ist eine Veränderung deiner Gewohnten körperlichen Anstrengungen. Wenn du dich wegen der Erkältung weniger Bewegst kann der Insulinbedarf steigen.

    Eine dritte Möglichkeit ist das auslaufen der Remissionsphase. Ab diesen Moment wird auch mehr Insulin benötigt. Kurz nach beginn der Insulintherapie beginnen, bei einigen Typ 1 Diabetikern, die verbliebenen insulinproduzierenden Zellen mit der Produktion von Insulin so dass eine geringere Menge Insulin von außen Zugeführt werden muss. Diese geben aber meist nach einigen Wochen oder Monaten auch den Geist auf so, dass mehr gespreizt werden Muss.

    Wie du siehst können viele Faktoren diesen Anstieg Erklären so dass aus den Einlassungen am Anfang kaum Rückschlüsse mit Tipps gezogen werden können.
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 08.02.2015 12:43:36
    Tabitha schrieb:
    Vielen Dank Rainer. Da es Wochenende ist, kann ich meine Diabetologin schlecht erreichen und mein BZ Wert lag bei knapp 300mg/dl, obwohl ich mir schon immer mehr iE gespritzt habe. Ich muss mich da auch erstmal reinfummeln, ist alles noch Neuland für mich. Für jeden Tipp bin ich sehr dankbar.

    LG Tabitha



    Hat man Dir einen Korrekturplan zur Verfügung gestielt? Kannst du den Tagesverlauf aufschreiben? Also wie war dein BZ vor dem Schlafengehen, wie war er morgens, wie Mittags usw. . Was und wieviel hast du gegessen. Was und wieviel hast Du gespritzt?
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    am 08.02.2015 12:56:18
    Dankeschön, es treffen einige Faktoren zu. Könnte es auch daran liegen, dass ich mir das Langzeit-Insulin in den Bauch spritze, anstatt in die Oberschenkel? Das habe ich mich bisher noch nicht getraut. Wie lange ist man denn ca. in der Remissionsphase? Wenn der BZ nicht sinkt, werde ich morgen gleich zum Arzt gehen, bzw. zur Diabetologin.
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    am 08.02.2015 12:59:06
    Nein, habe keinen Korrekturplan. Ich führe seit der Diagnose Buch wann ich was und wieviel esse, genauso auch die BZ-Werte und die gespritzten iEs.
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    am 08.02.2015 13:12:27
    Hallo Tabitha,

    um den einen Tag geht es nicht. Lass den BZ nicht lange bei 300, wenn er dort oben ist, dann kann auch nichts passieren. Morgen holst du dir dann Rat - das reicht aus.

    Nach der Schulung und mit etwas mehr gesammelter Erfahrung wirst du dann später solche Situationen ganz alleine meistern können. Mach dir nichts draus, dass du so etwas jetzt noch nicht kannst. Die anderen mussten auch erst eine ganze Weile üben.

    LG Rainer

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  • DM1Diabetes

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    am 08.02.2015 13:22:47
    Wie unhöfflich von Mir.
    Erst einmal Herzlich Willkommen liebe Tabhita.

    Lieder ist vieles bei unserer Erkrankung sehr individuell so, dass keiner sagen kann wie lange eine Remissionsphase andauert. Bei einigen taucht sie gar nicht auf, bei anderen ein paar Tage oder Wochen, bei anderen sogar einige Monate.
    Ich denke aber nicht, dass es an der Spritzstelle des Langzeitinsulins liegt. Im Bauchbereich verteilt sich das Insulin nur schneller als am Oberschenkel, es wirkt aber nicht schwächer.
    Wie viel Einheiten mehr spritz Du?
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    am 08.02.2015 16:29:34
    Besonders frustrierend sehe ich immer den anfänglichen Blindflug: Ich spritze X Nummern Einheiten, hab aber keinen Schimmer davon, was die in welcher Zeit bei mir bewirken.

    Hat der Dok auch nicht. Deswegen fängt der mit so kleinen Dosen an, dass die auch unter den miesesten Umständen (ne halbe Stunde Joggen würde die Wirkung vielleicht verdoppeln!) nicht wirklich viel bewirken können. Denn kaum etwas wäre schlimmer für seinen Ruf, als wenn Anfänger mit seinen Anfangsdosen Unterzuckerungen erleiden würden.
    Also fängt er mit ganz kleinen Dosen an und lässt irre hohe Werte aufschreiben. Beim nächsten Mal erhöht er die Dosen ein bisschen, und die Werte sind dann schon nicht mehr ganz so irre hoch. Und dann erhöht er die Dosen weiter, und die Werte sind nur noch hoch. Und dann...

    Die Geschichte kann gut 1-2 Quartale so gehen bis die Dosierung erreicht wird, mit der zwar immer noch keine gesunden BZ-Verläufe erreicht werden, aber schon ab und zu mal etwas fiesere Unterzuckerungen eintreten. Wenn dem Betroffenen diese Unterzuckerungen zu viel sind, muss die Dosierung wieder so weit verringert werden, bis keine mehr auftreten. Das ist dann die für diesen Menschen optimale Einstellung. Wenn's gut läuft, kann das dann HBA1c 6 bedeuten, wenn's mies läuft, genau so gut auch HBA1c 8.

    Mit etwas systematischer Eigenleistung kannst Du innerhalb sehr viel kürzerer Zeit ein sehr viel besseres Ergebnis erreichen. Dazu müsstest Du zunächst einmal Deinen BZ in bestimmten Zeitabschnitten häufiger messen und selbstverständlich aufschreiben. Würdest Du das probieren mögen?

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    Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
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  • DM1Diabetes

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    am 08.02.2015 18:14:02
    hjt_Jürgen schrieb:
    Besonders frustrierend sehe ich immer den anfänglichen Blindflug: Ich spritze X Nummern Einheiten, hab aber keinen Schimmer davon, was die in welcher Zeit bei mir bewirken.

    Hat der Dok auch nicht. Deswegen fängt der mit so kleinen Dosen an, dass die auch unter den miesesten Umständen (ne halbe Stunde Joggen würde die Wirkung vielleicht verdoppeln!) nicht wirklich viel bewirken können. Denn kaum etwas wäre schlimmer für seinen Ruf, als wenn Anfänger mit seinen Anfangsdosen Unterzuckerungen erleiden würden.
    Also fängt er mit ganz kleinen Dosen an und lässt irre hohe Werte aufschreiben. Beim nächsten Mal erhöht er die Dosen ein bisschen, und die Werte sind dann schon nicht mehr ganz so irre hoch. Und dann erhöht er die Dosen weiter, und die Werte sind nur noch hoch. Und dann...

    Die Geschichte kann gut 1-2 Quartale so gehen bis die Dosierung erreicht wird, mit der zwar immer noch keine gesunden BZ-Verläufe erreicht werden, aber schon ab und zu mal etwas fiesere Unterzuckerungen eintreten. Wenn dem Betroffenen diese Unterzuckerungen zu viel sind, muss die Dosierung wieder so weit verringert werden, bis keine mehr auftreten. Das ist dann die für diesen Menschen optimale Einstellung. Wenn's gut läuft, kann das dann HBA1c 6 bedeuten, wenn's mies läuft, genau so gut auch HBA1c 8.

    Mit etwas systematischer Eigenleistung kannst Du innerhalb sehr viel kürzerer Zeit ein sehr viel besseres Ergebnis erreichen. Dazu müsstest Du zunächst einmal Deinen BZ in bestimmten Zeitabschnitten häufiger messen und selbstverständlich aufschreiben. Würdest Du das probieren mögen?

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    Wenn es 3 Wochen gut gegangen ist und dann 1 Tag mit blöden Werten auftaucht, dann muss es nicht bedeuten, dass ein "anfänglichen Blindflug" vorhanden ist ;-)
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    am 08.02.2015 18:52:19
    Tabitha schrieb:
    BE = iE liegt mir noch gar nicht, ich spritze mich vorerst nach vorgegebener Tabelle und Gefühl, da die nächste Diabetiker-Schulung erst in April ist.


    Also 3 Wochen geglückter Blindflug ;)

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  • DM1Diabetes

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    am 08.02.2015 20:48:02
    hjt_Jürgen schrieb:

    Also 3 Wochen geglückter Blindflug ;)



    Ne, ganz einfach:
    1. Spritzen nach Plan ist die gute alte konventionelle Insulintherapie die eine kurze Zeit auch O.K ist und den Menschen die Möglichkeit gibt sich an das Leben mit der Spritze zu gewöhnen. Ich kann mich auch noch sehr genau daran Erinnern, wie es bei mir war und kann verstehen, dass es eine Zeit der Eingewöhnung und einer Schulung oder und Fachliteratur bedarf. Ich habe damals übrigens ganz gut mit dem Buch, Gut leben mit Typ-1-Diabetes: Arbeitsbuch zur Basis-Bolus-Therapie, R. Jäckle, R. Schrader über Wasser gehalten. Nach der Schulung wird sie dann auch eine Intensivierte Konventionelle Insulintherapie beherrschen.

    2. Zur Kritik dass es länger dauert bis ein "akzeptabler hba1c" erreicht wird sei hier noch einmal daran erinnert dass,
    ein zu schnelles herunterholen des hba1c das Risko auf Retinopathien und Neuropathien steigert. (siehe ACCORD-Studie). Und Psydohypos sind auch nicht grad angenehm.

    Unabdingbar fände ich aber die Ermittlung eines Korrekturfaktors.

    Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen es benötigt nur ein wenig Zeit. Alles was man benötigt um mit Diabetes Typ 1 gut zu leben ist erlernbar.
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    am 08.02.2015 22:35:03
    Vielleicht mal ein kleines Update zu ACCORD?

    Wenn ich wissen will, wie ein Insulin bei mir wirkt, das ich noch nicht kenne, messe ich, spritze z.B. für 1 Scheibe Brot, esse die und messe dann in Halbstunden-Schritten, wie der BZ erst ansteigt und dann einhält und dann wieder sinkt. Und wenn das Sinken aufhört, ist die Wirkung vom Insulin für das Brot zuende. Wenn dabei auf der Höhe von vor dem Essen anliegt, hat die Insulin-Menge zur Brot-Menge gepasst. Wenn drüber, war's zu wenig Insulin, und wenn drunter, war's zu viel Insulin. Und die Zeit vom Spritzen bis zum Wirkauslauf ist die persönliche Wirkzeit dieses Insulin in der Menge zu der Tageszeit.

    Klar wiederhole ich das Spiel mit gleichen Scheiben Brot mehrmals, wobei mir ja nach 2-3 Durchgängen die Messung zur Zeit des Wirkauslaufs völlig reicht, um die Dosis immer passender bemessen zu können. Und bei der Übung ergibt sich der Korrekturfaktor praktisch von selbst. In der Tat leicht erlernbar :)

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  • DM1Diabetes

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    am 08.02.2015 22:45:35
    @ Jürgen

    schau mal hier http://www.dgn.org/presse/pressemitteilungen/50-pressemitteilungen/pressemitteilung-2015/3006-haeufiger-als-angenommen-polyneuropathie-durch-diabetes-behandlung
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    am 08.02.2015 23:08:57
    Die Diagnose Typ1 in diesem Fred ist gerade 3-4 Wochen jung. Keine Zeit für die Gewöhnung des Organismus an höheren BZ und HBA1c. Und damit mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch kein negativer Effekt bei BZ-Normalisierung.

    BZ-Normalisierung, nicht HBA1c! Denn seit Jahren plädieren Augen- und Nieren-Fachärzte für möglichst gesund kleine BZ-Schwankungen, wie sie sich leider nur mit Hilfe eines eigenen Messgeräts und nicht mit Hilfe vom HBA1c einhalten lassen.

    Die Art der Veröffentlichung Deiner Studie ähnelt dem ACCORCD-Beispiel zum Verwechseln :(

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  • DM1Diabetes

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    am 08.02.2015 23:44:12
    Sorry, hatte die falsche Studie rausgeholt.
    Bei meiner Erstdiagnose lag der hba1c bei über 11,9 %, dass kommt sicherlich nicht innerhalb von ein paar Wochen. Ähnliche und noch höhere hba1c kenne ich auch von anderen Typ 1ern :-)
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    am 09.02.2015 03:36:37
    Vielen Dank =)

    Ca. 1/3 mehr als sonst, was aber anscheinend nicht ganz ausreicht...
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    am 09.02.2015 03:42:50
    Dankeschön für dein Kommentar.
    Ja genau, das ist nicht so einfach.
    In den letzten 3 Wochen lief alles super aber seit der Grippe komme ich kaum noch auf den normalen BZ Wert.
    Ich messe mind. 4x täglich und schreibe alles auf.
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    am 09.02.2015 03:49:28
    Blöde Frage aber hba1c? Noch nie davon gehört..... Anscheinend aber wichtig bei Diabetes?!
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    am 09.02.2015 13:14:36
    Hallo Tabitha,

    der HbA1c ist der Langzeitwert. Aus diesem Wert kann dein Arzt die Qualität der BZ-Einstellung der letzten 8...10 Wochen einigermaßen gut ablesen.

    Noch ein paar Worte zu deiner Frage, ob du das Basalinsulin unbedingt in den OS spritzen musst, oder ob es am Bauch auch funktioniert. Das Insulin wirkt genauso gut, wenn du es in den Bauch spritzt. Der einzige Unterschied ist, dass der Wirkeintritt beim Spritzen in den OS möglicherweise etwas verzögert eintritt. Es gibt genügend Diabetiker, die sagen, dass bei ihnen gar kein Unterschied festzustellen ist. Die Diabetesberaterinnen bestehen aber fest darauf, weil sie es so gelernt haben. Ob es bei dir einen Unterschied macht, das kannst du dann später bei der Feineinstellung ausprobieren. Der Unterschied kann aber nicht sehr groß sein. Mach dir deshalb nicht so große Gedanken über die Spritzstelle, wenn der OS bei dir wirklich nicht geht.

    LG Rainer

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    am 10.02.2015 20:24:40
    Dank dir Rainer.
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    am 18.03.2015 00:14:00
    Tabitha schrieb:
    Hallo an alle,
    vor 3 Wochen bekam ich die Diagnose Diabetes Typ 1. Natürlich ist das erstmal ein sehr großer Schock, jedoch kam ich eigentlich gut mit dem regelmäßigen BZ messen und iE spritzen zurecht.
    BE = iE liegt mir noch gar nicht, ich spritze mich vorerst nach vorgegebener Tabelle und Gefühl, da die nächste Diabetiker-Schulung erst in April ist.
    Bis jetzt lief jedenfalls alles super, mein BZ Wert war immer zwischen 70 und 130...
    ...aaaaaabeeeeer ich lag 2 Tage mit einer Grippe total flach und heute sind meine BZ Werte viiiiieeeeel zu hoch, vielleicht weil ich Grippostad C eingenommen habe??? Ich weiß es nicht...

    Würde mich über Antworten freuen.

    Euer Neuling =)



    Entschuldige bitte...aber ich verstehe Deinen Beitrag nicht so richtig. Wieso ist bei Dir plötzlich Typ 1 diagnostiziert worden? Typ 1 ist man doch schon von Geburt an oder erst wenn trotz nach einer Typ 2 Behandlung mit oralen Medikamenten die Betazellen der Bauchspeicheldrüse kein Insulin mehr produzieren!?
  • ferrato

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    am 18.03.2015 00:23:45
    Hallo,

    TYP 1 kannst Du in jedem Alter bekommen.
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    am 18.03.2015 01:59:10
    ferrato schrieb:
    Hallo,

    TYP 1 kannst Du in jedem Alter bekommen.



    Sicher...das ist mir schon klar. Aber es gibt doch nur diese beiden Alternativen: Entweder von Geburt an oder nach einer erfolglosen Typ 2 Behandlung. Falls ich mich irre, kläre mich bitte auf...ich interessiere mich sehr für dieses Thema.