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    am 07.03.2015 23:14:40
    Falsch womit?

    Strawman argument in action ;-))
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    am 07.03.2015 23:26:34
    ferrato schrieb:
    purea schrieb:

    ca. 40g Vollkornhaferfocken, Sojajoghurt, 2 Orangen, 2 Kiwis, 1 Apfel, Zimt
    Verlauf:
    25min/170
    35min/130
    50min/87
    Zuletzt gemessener HbA1c vor wenigen Wochen: 5,0% !!!



    Hallo,

    Das ist kein typischer Verlauf. Nach 25 Min. können Vollkornprodukte noch nicht verstoffwechselt sein. Der Anstieg müsste also vom Fruchtzucker des Obstes kommen. Oder ganz profan von Rückständen des Obstes auf der Fingerkuppe beim messen???
    .
    .
    Du solltest eigentlich froh sein, dass Du gesund bist.


    Naja, das ist schon ein sehr typischer Verlauf für einen beginnenden Diabetes Typ 2. Und sowohl Orange als auch Kiwi und Apfel haben einen eher niedrigen GI/GL. Hier nochmal die Werte von vorgestern bei der fast doppelten Menge Haferflocken:

    10min/109
    30min/212
    40min/197

    Das ist in der Tat deutlich entfernt von gesundem BZ Verlauf. Aber auch kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Im Gegenteil: denn wie man sieht, funktioniert die Automatik noch ganz gut. Dass bedeutet, dass es für jemanden wie mich verhältnismäßig einfach ist, sich BZ-gesund zu verhalten. Beim nächsten mal nur 10g Haferfocken weniger und eine Orange weniger, dann passt die Sache wieder. Hier wird ein weiteres Mal deutlich, wie wichtig Essen-Messen-Nachjustieren auch im prädiabetischen Stadium ist, will man betazellen-belastende Spitzen vermeiden.
    Bearbeitet von User am 07.03.2015 23:29:04. Grund: .
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    am 07.03.2015 23:57:52
    purea schrieb:
    Und das macht mich so relaxt, dass wir das Spielchen auch gerne noch ein Jahr weiter führen können.



    Und warum überhaupt ist es dir so wichtig, hier deine Spielchen zu treiben?

    Sei doch einfach froh, dass du so gesund bist und höre auf Diabetiker mit deinen Spielchen zu nerven. Wir haben weiß Gott wichtigere Themen, als dir deine Langeweile zu vertreiben...
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 08.03.2015 00:37:38
    purea schrieb:
    Falsch womit?

    Strawman argument in action ;-))



    so etwas hier zum Bespiel;

    purea schrieb:

    Das klingt extrem unattraktiv. Weißt du eigentlich wie geil es ist, wenn man Gesundheit zu seinem Lifestyle macht? Alles was du da aufzählst hat tonnenweise Cholesterin, saturierte fette, raffinierte Zucker, viele industrielle Zusatzstoffe usw usf. Ich käme gar nicht auf die Idee, mir solch ein Zeug einzuverleiben.

    Ich kann das überhaupt nicht mehr nachvollziehen, wie eine solche Lebens und Ernährungsweise von manchen als "das gute Leben" stilisiert und idealisiert wird. Ein totales Auslaufmodell der Nachkriegs und Überflussmentalität.

    Verzicht ist geil.



    Auf Folgende Antwort:
    DM1Diabetes schrieb:
    joralo schrieb:

    a) ist es LADA wie beim Michael. Dann ist sowieso der Kuchen sprichwörtlich und im wahrsten Sinn des Wortes bald gegessen und die Betas lassen sich nicht retten, egal wie sehr man sich einschränkt. Auch: bald Insulin.



    Ja, dann werden die Betas durch ein fehlgeleitetes Immunsystem zerstört. Und was willst du in der Zwischenzeit machen?
    Als Typ 1 Diabetiker, der an der Nadel hängt kann ich Dir nur ein sagen. Wenn ich Kuchen essen möchte, Pizza, Nuddeln, Eis, Schokolade dann spritze ich mir das Insulin und esse es. Und weist du was das Schöne ist. Ich esse so viel wie ich möchte, wann ich möchte und was ich möchte. Und wenn ich kein bock auf essen habe, dann esse ich halt nicht : Joralo, ich lebe, ich esse was ich will und wann ich das will, ich feire, ich flirte, ich treibe Sport.



    Kein Nahrungsmittel dieser Welt wird die Entwicklung oder denn Verlauf eines Typ 1 Diabetes, zu denen auch LADA zählt, verändern. Lediglich die exakte Menge Insulin zur Mahlzei, Tageszeit und Aktivität entscheidet über sein Blutzuckerverlauf. Und wenn ein Typ 1 Diabetiker eher schlank ist, dann muss dieser Mensch keine anderen Richtlinien bezüglich der Ernährung einhalten als ein nicht-Diabetiker. Kannst du mir die Frage beantworten: Wieso " ist sowieso der Kuchen sprichwörtlich und im wahrsten Sinn des Wortes bald gegessen" wenn die Diagnose Diabetes Typ 1 oder LADA lautet?

    Oder wenn ein Typ 2 Diabetiker sagt: "Wenn es mit normalem Lebensstil nicht mehr geht, dann empfehle ich jedem Zweier auch Insulin." Dann ist das auch nicht verwerflich. Es ist die Entscheidung dieses Menschen.

    Dein Recht ist es verschiedene Diäten ausprobiert. Aber sag nichts von "Weißt du eigentlich wie geil es ist, wenn man Gesundheit zu seinem Lifestyle macht?" wenn es eben nicht nur um lifestyle geht. Lifestyle kommt und geht, eine chronische Erkrankung bleibt. Im zweifel müsste ein Prädiabetiker lebenslang Diät halten, mit ungewissen Ausgang. Wenn es dann aus welchen gründen auch immer doch zur Manifestation des Diabetes mellitus kommt, dann ist es so. Ich jedenfalls spritze lieber mein Insulin und achte aus kosmetischen Gründen auf mein Gewicht, als vor Angst oder den zwang einer Erkrankung: Das ist Lifestyle. Und ja ich weiß, dass ist Luxus. Ich weiß, dass andere Menschen sich abquellen müssen, und mit Arthritis Sport machen sollen, damit sie ihre Blutzuckerwerte in den Griff bekommen und habe Achtung vor jeden der das versucht ob Prädiabetiker oder Diabetiker . Ich hab mein Insulin und ich brauche es auch egal was ich esse und wie fiel Sport ich mache. Eine Diät ist für mich wirklich Lifestyle.



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    am 08.03.2015 01:05:53
    "DrJeremyTurner" schrieb:
    A normal HbA1c does not rule out the diagnosis of diabetes in the presence of symptoms and hyperglycaemia. This is the first instance where there is still a role for plasma glucose testing, and in this sort of presentation, HbA1c would be the wrong test.

    HbA1c has replaced plasma glucose as the first-line test for the diagnosis of diabetes. However, there are circumstances in which it should not be used and these are largely to do with a rapidly rising glucose level that has not yet translated into increased Hb glycosylation (for example, type 1 diabetes) or circumstances that alter Hb turnover.

    Plasma glucose is still a perfectly acceptable test and is the first-line test where HbA1c is not recommended. The diagnostic cut-off to be used for HbA1c is 48mmol/mol and for plasma glucose is 7mmol/L fasting and 11.1mmol/L random or two- hour post glucose load in a 75g oral glucose tolerance test.



    ...selbst Turner empfiehlt den oGTT als "first line test".

    http://www.gponline.com/viewpoint-best-test-diagnosing-diabetes/diabetes/article/1210992

    "DocKresser" schrieb:
    On the other hand, if someone is diabetic, their red blood cells live shorter lives than non-diabetics. This means diabetics and those with high blood sugar will test with falsely low A1c levels. And we already know that fasting blood glucose is the least sensitive marker for predicting future diabetes and heart disease. This is a serious problem, because fasting blood glucose and hemoglobin A1c are almost always the only tests doctors run to screen for diabetes and blood sugar issues.

    But post-meal blood glucose testing is by far the most reliable and accurate way to determine what’s happening with blood sugar, and the most sensitive way of predicting future diabetic complications and heart disease.

    To put the most accurate picture together, I like to have all four: fasting blood glucose, A1c, post-meal glucose and fructosamine. But if I only had to choose one, it would definitely be post-meal glucose.



    http://chriskresser.com/why-hemoglobin-a1c-is-not-a-reliable-marker


    ...auch für diesen doc ist der postprandiale Wert eindeutig superior....

    "DrWilliamWare" schrieb:
    Thus diagnosing diabetes or pre-diabetes and then attempting to reverse the associated hyperglycemia or at least minimize the micro- and macrovascular damage is an important and significant challenge with profound public health implications.

    In Type 2 diabetes the degree of hyperglycemia sufficient to cause pathologic and functional changes in target tissues may be present for long periods of time before diabetes is detected, although observable abnormalities in carbohydrate (glucose) metabolism are present. Thus in order to prevent vascular problems, it is very desirable to detect not only the presence of diabetes but to identify and treat the pre-diabetic state.

    It is estimated that 30% of individuals with diabetes are undiagnosed and of these, 25% already have microvascular complications at diagnosis, suggesting the disease had pre-existed for more than 5 years.

    Traditionally, the OGTT was the "gold standard" for diagnosing diabetes. Aside from the requirement of fasting, one option is convenient, the other viewed as inconvenient for the patient (sit and wait for 2 hours or return after 2 hours to the office or diagnostic laboratory) and can even induce nausea and vomiting. Because the OGTT is no longer required by the guidelines for positive diagnosis of diabetes, in many practices it has all but disappeared.

    It appears that while both the WHO and ADA criteria are equivalent in predicting microvascular diseases such as retinopathy, the OGTT is better at identifying those individuals with increased risk of cardiovascular disease associated with hyperglycemia.

    However, using a cut-off point of equal to less than 5.4%, gave the false negative rate of under 1% and identified patients who could be reliably excluded from the diagnosis of diabetes and additional tests. The range of 5.5% to 6.0% represented a grey area where it was found that HbA1c may exclude diabetics in moderate but not high-risk groups. Risk was determined by age, gender, race, hypertension, waist circumference, triglycerides and HDL cholesterol, i.e. components of the metabolic syndrome. Ginde et al point out that their cut-off of 6.1% was consistent with results from other studies.



    (Daher hat der Jürgen wohl seine 5.5%

    UND

    ich gehöre dann wohl zu den falsch negativen 1%.)


    "Fortsetzung" schrieb:
    Buell et al.[13] .... They note, as have others that diabetic complications did not develop or progress in most Type 1 or Type 2 diabetics when the HbA1c was below 7%.

    ...apparently only a cut-off closer to 5.4% indicates a very low probability of having diabetes.

    However, the single test approach may be harmful in that it implies a definite yes or no diagnosis exists, and when it is "no" the presence of dysfunctional glucose metabolism that is almost as dangerous as diabetes may be ignored and the opportunity for highly beneficial interventions missed.

    What appears to emerge from the above studies is that the three tests in question are all far from perfect and that the ability of diagnosing diabetes is improved by using a second but different test to avoid missing cases or to provide confirmation.

    What is worrisome is that even in the absence of a diagnosis of diabetes, insulin resistance should be a key concern, and the only definitive way to establish its presence is with the "inconvenient" OGTT. Those reluctant to order such a test should realize that the pathological results of insulin resistance are also "inconvenient." This leads us to a discussion of pre-diabetes; the state one passes through on the way to diabetes.

    Impaired fasting glucose and impaired glucose tolerance are the hallmarks of the pre-diabetic state. Either is sufficient to indicate pre-diabetes.

    The OGTT measures the response to absorption of a glucose load which involves both suppressing liver glucose output and enhancing glucose uptake in the muscles and liver. This requires a prompt increase in insulin secretion and adequate liver and muscle sensitivity to insulin. IGT is associated mostly with peripheral muscle insulin resistance, i.e. lack of insulin sensitivity.

    An equally important if not more important problem in the context of pre-diabetes is how the body handles ingested glucose, mostly in the form of carbohydrate, and whether the resultant swings in post meal blood glucose are normal or abnormal. Independent of whether or not an individual falls in the IFG category, it would seem highly desirable to investigate the possibility of IGT, and the standard approach is and always has been the OGTT, as illustrated in the above guidelines. To determine how well a patient handles food-derived blood glucose, the only way outside of a research setting to obtain an answer is to provide the patient in a fasting state with a glucose challenge and see what happens. The point is that some who have IFG will also have IGT, others will not, and some who have IGT will have IFG, others will not. Thus there is also the problem of identifying those with isolated IGT and if a normal FPG terminates any further investigation of glucose metabolism, isolated IGT will be missed. Given that IGT is a marker for the pre-diabetic state and that in the context of diabetes prevention, knowledge of its presence is important, it seems that avoiding the "inconvenient" OGTT if the FPG is normal is counter productive.

    (!!!)

    In one of the largest prospective follow-up studies (the Epic-Norfolk study) 4662 men and 5570 women between the ages of 45 and 79 were assessed from 1995 to 1997 and followed until 2003. Most were non-diabetics. Persons with HbA1c below 5% had the lowest rates of CVD and mortality. An increase of 1 percentage point was associated with an increase in risk of death from any cause of 24% in men and 28% in women. These risk elevations were independent of age, body mass index, waist-to-hip ratio, systolic blood pressure, cholesterol levels, smoking and a history of CVD.25 The Epic-Norfolk study also examined HbA1c levels and mortality in diabetics. It was found that glycated haemoglobin levels explained most of the excess mortality risk associated with diabetes in men and was a continuous, positive risk factor.[27]

    The strong and consistent association between CVD and HbA1c levels indicates that concern over levels above around 5% and especially equal to greater than 6% should be motivated by the recognition that hyperglycemia is not only a risk factor for diabetes and its multiple microvascular complications, but also for CVD in general. This would seem to provide a strong argument for its routine measurement during physical examinations, even in the absence of risk factors for diabetes.

    Hyperglycemia also appears to impact the risk and progression of several common cancers. In fact, the notion that "cancer loves sugar" is part of long-standing folklore. Positive associations have been found between FPG and liver cancer risk, and the incidence of non-Hodgkin's lymphoma, colorectal cancer, bladder cancer, thyroid cancer, multiple myeloma and breast cancer after age 65.[28]

    (!!!)

    DEALING WITH DEFECTIVE GLUCOSE METABOLISM

    Knowing that one has impaired fasting glucose, impaired glucose tolerance or an elevated HbA1c is of little use unless there are interventions that will normalize hyperglycemia. Pre-diabetics may be offered similar dietary and exercise advice or the problem may be simply be ignored by a medical culture that concentrates on "real diseases" which it treats mostly with pharmaceuticals.

    The risk reductions of 80-90% in the incidence of diabetes obtained in the prospective studies cited, which were through diet and exercise, provide confirmation that the selection of carbohydrates and the dietary glycemic load are indeed critical factors. The success of dietary and lifestyle interventions in the context of IGF and IGT can be judged by periodic HbA1c determinations. In fact, this may be the best way to assess intervention progress. It is important to recognize that IFG and IGT are intermediate states along the path to diabetes and preventing diabetes a priori means arresting the progression of IGT and IFG ideally reversing these metabolic abnormalities.

    There appear to be only three randomized trials of changes in lifestyle and diet that addressed individuals with IGT.[31-33] In terms of trials, IFG appears ignored. These studies provided evidence that such changes can dramatically reduce the incidence of diabetes and reduce HbA1c progression or reverse its progression in non-diabetic individuals. Dietary interventions in these studies, which reported in the period 1997 to 2002, were influenced by the "fat is dangerous to your health" dogma and thus it is possible that even more dramatic results could have been obtained by using judicious choice of carbohydrate type and quantity to limit post-meal blood glucose swings. While low-fat diets may have helped some to reduce weight, as discussed in the above mentioned research review, this strategy frequently enhanced other symptoms of the metabolic syndrome.

    At issue here is the risk of serious eye and kidney disorders, peripheral circulation problems and the risk of amputation, coronary heart disease and stroke. It seems clear that hyperglycemia even in non-diabetics should not be ignored. Impaired glucose tolerance is much more prevalent than impaired fasting glucose and can only be identified by a 2-hour oral glucose tolerance test. Diet, weight loss and exercise represent a trio of interventions that have been shown to strongly impact the progression to diabetes. This of necessity translates to the prevention of progression of impaired glucose tolerance and impaired fasting glucose to the cut-offs for the" diagnosis" of diabetes. These are the abnormal intermediate states, and the reversal of the progression of these two disorders prevents diabetes. Since post-meal blood glucose fluctuations impact the average blood glucose level, the carbohydrate content of the diet becomes a central issue although it appears to be downplayed by mainstream medicine which still seems obsessed with dietary fat.

    It is important to recognize that dietary carbohydrate may well be the key to the whole problem, although weight loss and subsequent control may also be critical. Carbohydrate addiction or heavy carbohydrate consumption, which are very common, especially if one is advised to limit fat, results in fat storage which results in weight gain which results in increased insulin resistance which results in hyperglycemia. The end result is obesity and pre-diabetes leading to diabetes. Not everyone agrees. Some consider carbohydrates benign. The ADA suggests that less than 120 g/day is not advisable. Bernstein, who tries to regulate blood sugar levels in both diabetics and pre-diabetics, suggests 30 g/day and in some cases achieves HbA1c levels well below 5%, even in diabetics! Most individuals would find 30 g/day unacceptable if not impossible except over a fairly short term. Such extreme restriction is also probably not necessary to normalize FPG and the OGTT in many individuals. Strongly elevated post-meal glucose levels are almost invariably the result of heavy carbohydrate consumption, especially rapidly digested carbohydrates (from high glycemic index foods such as most bread, rice, potatoes, carrots, corn, candy, many breakfast cereals and most deserts). They in fact tend to make one feel good and the physiology is well understood. Finally, HbA1c can be a useful measure of progress in glucose control even in non-diabetics, although for individuals with IGT, it seems reasonable that success should be measured by a return to a normal OGTT, independent of FPG, given that the absence of insulin resistance is the ultimate goal.

    The reader is also referred to the research report Carbohydrate Restriction for a discussion of the role of restricting carbohydrates in the diet and exercise in normalizing glucose metabolism in Type 2 diabetics. The Studies of Westman, Vernon and coworkers are particularly pertinent and apply equally well- to prediabetics.



    http://www.yourhealthbase.com/diagnosis_of_diabetes.htm


    Also, das dürfte ja nun alles ausführlich (und ausdrücklich!) genug sein...


    purea, es könnte in der wall of text untergegangen sein, deshalb nochmal für dich auf deinem neuesten "Trip":

    "While low-fat diets may have helped some to reduce weight, as discussed in the above mentioned research review, this strategy frequently enhanced other symptoms of the metabolic syndrome." (!)

    und

    "Carbohydrate addiction or heavy carbohydrate consumption, which are very common, especially if one is advised to limit fat, results in fat storage which results in weight gain which results in increased insulin resistance which results in hyperglycemia." (Du solltest dir auch mal Dr. Robert Lustig und seine Fruktose-Fettleber-Predigten anschauen.)
    Bearbeitet von User am 08.03.2015 01:10:31. Grund: .
  • ferrato

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    am 08.03.2015 09:20:53
    Kannst Du das mal übersetzen?
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    am 09.03.2015 15:54:10
    joralo schrieb:



    purea, es könnte in der wall of text untergegangen sein, deshalb nochmal für dich auf deinem neuesten "Trip":

    "While low-fat diets may have helped some to reduce weight, as discussed in the above mentioned research review, this strategy frequently enhanced other symptoms of the metabolic syndrome." (!)

    und

    "Carbohydrate addiction or heavy carbohydrate consumption, which are very common, especially if one is advised to limit fat, results in fat storage which results in weight gain which results in increased insulin resistance which results in hyperglycemia." (Du solltest dir auch mal Dr. Robert Lustig und seine Fruktose-Fettleber-Predigten anschauen.)


    Ich habe die Studien nicht gelesen. Nun würden mir spontan folgende Fragen einfallen:

    1. Was war das genau für eine "While low-fat diets may have helped some to reduce weight.." Diät? Und welche Symptome des metabolischen Syndroms? Wenn Cholesterin, dann wurde vielleicht mit Fleisch substituiert.

    2. Welcher Art waren die "heavy carbohydrate consumption...." KH? Gewichtszunahme setzt erst einmal einen Kalorienüberschuss voraus. Normalerweise sollte es da egal sein, ob die Kalorien vom Fett oder von KH kommen. Was zu viel ist geht zu weit :-)
    Das Problem ist ja meistens, dass die Leute, wenn sie nicht genetisch/krankhaft bedingt übergewichtig sind, KH UND fettreich Essen. Also die beiden kalorienreichsten Formen (neben Alkohol) gemeinsam zu sich nehmen, das wird dann viel zu viel Energie. Wobei KH immer zu erst verbrannt werden und das Fett einfach ne Etage tiefer geparkt wird.

    Aber zurück: Ich habe jedenfalls noch nie von einem übergewichtigen Veganer gehört und auch Gesellschaften, die sich sehr KH-reich ernähren (mit Ausnahme der sog. Industriestaaten!), kannten Adipositas bis vor kurzem praktisch nicht. Deshalb würde ich hinter die These, KH-lastiges Essen verursache Übergewicht, ein großes Fragezeichen setzen. Dann wären alle Chinesen fett. Es ist aber genau umgekehrt. Also Fazit dazu: Ohne die Studie zu kennen und daher nicht zu wissen, wie sich die Teilnehmer im Detail ernährt haben, kann ich nur Fragezeichen hinter die These setzen.

    Fructose Fettleber: Das bezieht sich meines Wissens aber nicht auf von Obst verursachte Fettlebern. Fructose wird ja industriell eingesetzt. Und ich vermute um diesen Zusatzstoff geht es. Eine Orange z.B. hat ja einen recht harmlosen GI/GL. Check mal den Link: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/fruchtzucker.html. Hier auch noch ganz interessant: http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/fettleber-freispruch-zweiter-klasse-fuer-den-zucker-fructose-a-931708.html
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    am 09.03.2015 16:05:54
    Zuckerle schrieb:

    Sei doch einfach froh, dass du so gesund bist und höre auf Diabetiker mit deinen Spielchen zu nerven. Wir haben weiß Gott wichtigere Themen, als dir deine Langeweile zu vertreiben...


    Ich übersetze das mal in ein Quote, damit es auch ganz klar wird:
    Zuckerle schrieb:
    Ich möchte nicht, dass Prädiabetiker dieses Forum weiterhin oder in Zukunft nutzen!


    Bestätigst du das? Denn falls ja, dann hast du eine klare Position, die uns natürlich unwiederbringlich trennt. Ich bin natürlich anderer Auffassung und klar der Meinung, dass Prädiabetiker unbedingt in ein Diabetesforum gehören. Vielleicht nicht in ein Pumpenforum, aber dies hier ist keines.
    Was du als gesund verharmlost, ist nur aus deiner noch krankeren Perspektive so. Ich frage mich da ernsthaft, wo du uns denn ansiedeln würdest, wenn nicht in ein Diabetesforum?

    Ich habe zwar Verständnis dafür, dass du als fortgeschrittener manifester Diabetiker zeitweise von unseren Kinderproblemen genervt bist. Es wäre bei mir wohl nicht anders, wenn ein völlig Gesunder hier ständig mitmischen würde. Wobei ich ja selbst von Thomas999, der hier als Gesunder seit Monaten das Forum frequentiert, nicht wirklich genervt bin.

    Also Fazit: Ich fürchte dir wird nichts anderes übrig bleiben, als user wie joralo und mich auszuhalten. Und es wird auch sicherlich eher zunehmen als abnehmen, da muss man kein Prophet sein.

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    am 09.03.2015 16:35:55
    DM1Diabetes schrieb:

    Kein Nahrungsmittel dieser Welt wird die Entwicklung oder denn Verlauf eines Typ 1 Diabetes, zu denen auch LADA zählt, verändern. Lediglich die exakte Menge Insulin zur Mahlzei, Tageszeit und Aktivität entscheidet über sein Blutzuckerverlauf.


    Etwas anderes würde ich auch nie sagen.
    DM1Diabetes schrieb:
    Und wenn ein Typ 1 Diabetiker eher schlank ist, dann muss dieser Mensch keine anderen Richtlinien bezüglich der Ernährung einhalten als ein nicht-Diabetiker. Kannst du mir die Frage beantworten: Wieso " ist sowieso der Kuchen sprichwörtlich und im wahrsten Sinn des Wortes bald gegessen" wenn die Diagnose Diabetes Typ 1 oder LADA lautet?


    Der Kuchen ist dann gegessen, wenn du deine Ernährung ohne Kuchen gestaltest. Wenn du weiter Kuchen isst, dann ist der Kuchen eben jedes Mal erst dann gegessen, wenn er wirklich gegessen isst ;-)

    Meine Kritik richtete sich an deine implizite Annahme, dass Kuchen, Pizza und Co objektiv ein Genuss wären. Denn du bezeichnetest es sinngemäß als "warum soll ich mich denn einschränken?". Bei solchen Annahmen bin ich sehr skeptisch und halte sie auch für ein wenig anmaßend. Denn es ist ja deine persönliche Genussmittelwahl. Für andere bedeutet der Verzicht auf eine Pizza absolut überhaupt keine Einschränkung. Im Gegenteil: "Verzicht" ist für viele mittlerweile lustspendend in unserer Überflussgesellschaft. Was die Ernährung betrifft, so gehöre ich wohl mittlerweile zu dieser Gruppe. Verzicht in " ", weil es bei dieser Einstellung ja gar kein Verzicht ist. Wie etwas die Ernährung von Rainer, der sicher nicht das Gefühl hat mit LOGI Verzichtsgedanken zu haben.

    DM1Diabetes schrieb:
    Oder wenn ein Typ 2 Diabetiker sagt: "Wenn es mit normalem Lebensstil nicht mehr geht, dann empfehle ich jedem Zweier auch Insulin." Dann ist das auch nicht verwerflich. Es ist die Entscheidung dieses Menschen.

    Soll er gerne machen. Das ist übrigens nah an der Unterstellung, ich fände spritzende T2er verwerflich. Falls dem so ist: völlig unhaltbar, und gerne darfst du die Stelle zitieren, wo ich das gesagt haben soll ;-)

    DM1Diabetes schrieb:
    Ich jedenfalls spritze lieber mein Insulin und achte aus kosmetischen Gründen auf mein Gewicht, als vor Angst oder den zwang einer Erkrankung: Das ist Lifestyle. Und ja ich weiß, dass ist Luxus. Ich weiß, dass andere Menschen sich abquellen müssen, und mit Arthritis Sport machen sollen, damit sie ihre Blutzuckerwerte in den Griff bekommen und habe Achtung vor jeden der das versucht ob Prädiabetiker oder Diabetiker . Ich hab mein Insulin und ich brauche es auch egal was ich esse und wie fiel Sport ich mache. Eine Diät ist für mich wirklich Lifestyle.


    Hach, da sind wieder eine ganze Menge Wertungen und Anspielungen drin. Leute wie ich quälen sich nicht, sind nicht zwanghaft, sondern lieben ihren Sport und ihre eigene, als für sich gesund eingestufte Ernährung. Sie nehmen das als ihren Lifestyle an.

    Im Grunde ist es individuell. Nur, gegen Objektivierungen von Lifestyles, so wie du es impliziert hast, verwahre ich mich. Deshalb habe ich ein um 180° gedrehtes Bild daneben gestellt.
    Dahinter steckt das Paradigma einer fettreichen und KH-reichen Ernährung als Genuss. So, wie es Jahrzehntelang propagiert wurde: auf der einen Seite der Sonntagsbraten, auf der anderen Seite despektierlich der "Müslifresser". Das hat ganz schön ausgedient.
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    am 09.03.2015 16:38:57
    purea schrieb:
    Zuckerle schrieb:

    Sei doch einfach froh, dass du so gesund bist und höre auf Diabetiker mit deinen Spielchen zu nerven. Wir haben weiß Gott wichtigere Themen, als dir deine Langeweile zu vertreiben...


    Ich übersetze das mal in ein Quote, damit es auch ganz klar wird:
    Zuckerle schrieb:
    Ich möchte nicht, dass Prädiabetiker dieses Forum weiterhin oder in Zukunft nutzen!


    Bestätigst du das? Denn falls ja, dann hast du eine klare Position, die uns natürlich unwiederbringlich trennt. Ich bin natürlich anderer Auffassung und klar der Meinung, dass Prädiabetiker unbedingt in ein Diabetesforum gehören. Vielleicht nicht in ein Pumpenforum, aber dies hier ist keines.
    Was du als gesund verharmlost, ist nur aus deiner noch krankeren Perspektive so. Ich frage mich da ernsthaft, wo du uns denn ansiedeln würdest, wenn nicht in ein Diabetesforum?

    Ich habe zwar Verständnis dafür, dass du als fortgeschrittener manifester Diabetiker zeitweise von unseren Kinderproblemen genervt bist. Es wäre bei mir wohl nicht anders, wenn ein völlig Gesunder hier ständig mitmischen würde. Wobei ich ja selbst von Thomas999, der hier als Gesunder seit Monaten das Forum frequentiert, nicht wirklich genervt bin.

    Also Fazit: Ich fürchte dir wird nichts anderes übrig bleiben, als user wie joralo und mich auszuhalten. Und es wird auch sicherlich eher zunehmen als abnehmen, da muss man kein Prophet sein.

    aber dass kann man doch bei meinem hba1c von 5,2 nicht sagen, da bin ich doch potentiell krank
    Gruß

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    am 09.03.2015 19:17:39
    purea schrieb:
    Zuckerle schrieb:

    Sei doch einfach froh, dass du so gesund bist und höre auf Diabetiker mit deinen Spielchen zu nerven. Wir haben weiß Gott wichtigere Themen, als dir deine Langeweile zu vertreiben...


    Ich übersetze das mal in ein Quote, damit es auch ganz klar wird:
    Zuckerle schrieb:
    Ich möchte nicht, dass Prädiabetiker dieses Forum weiterhin oder in Zukunft nutzen!


    Bestätigst du das? Denn falls ja, dann hast du eine klare Position, die uns natürlich unwiederbringlich trennt. Ich bin natürlich anderer Auffassung und klar der Meinung, dass Prädiabetiker unbedingt in ein Diabetesforum gehören. Vielleicht nicht in ein Pumpenforum, aber dies hier ist keines.
    Was du als gesund verharmlost, ist nur aus deiner noch krankeren Perspektive so. Ich frage mich da ernsthaft, wo du uns denn ansiedeln würdest, wenn nicht in ein Diabetesforum?

    Ich habe zwar Verständnis dafür, dass du als fortgeschrittener manifester Diabetiker zeitweise von unseren Kinderproblemen genervt bist. Es wäre bei mir wohl nicht anders, wenn ein völlig Gesunder hier ständig mitmischen würde. Wobei ich ja selbst von Thomas999, der hier als Gesunder seit Monaten das Forum frequentiert, nicht wirklich genervt bin.

    Also Fazit: Ich fürchte dir wird nichts anderes übrig bleiben, als user wie joralo und mich auszuhalten. Und es wird auch sicherlich eher zunehmen als abnehmen, da muss man kein Prophet sein.



    Sag mal purea, was soll das jezt? Es ist eine bodenlose Unverschämtheit, meine Worte einfach mal so zu verdrehen, wie es dir gerade so passt.

    Ich habe genau das gemeint, was ich auch geschrieben habe, sonst nichts. Wenn du das nicht oder falsch verstehst, dann ist das dein Problem.

    Unterlasse deine Verdrehungen künftig!
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    am 09.03.2015 19:43:43
    Nunja, ich hatte dich gefragt, ob du das bestätigst. Und der Satz:
    Zuckerle schrieb:
    Sei doch einfach froh, dass du so gesund bist und höre auf Diabetiker mit deinen Spielchen zu nerven. Wir haben weiß Gott wichtigere Themen, als dir deine Langeweile zu vertreiben...


    ist nun mal etwas mehrdeutig. Denn du scheinst in deiner Selbstaussage eine Trennung vorzunehmen zwischen richtigen ("Wir haben...") und weniger richtigen Diabetikern. Wobei die weniger richtigen Diabetiker von dir als gesund bezeichnet werden ("dass du so gesund bist"). Sendest sogar den Appell, ich solle aufhören, meine prädiabetischen Sorgen hier zu posten. Und das in einem Thread, der die Überschrift Prädiabetes trägt. Insofern drängt sich da ein Nachhaken schon auf, findste nicht ;-)

    Naja, man kann es drehen und wenden, wie man will. Es werden wohl alle bleiben ...also schont eure nerven :-)


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    am 09.03.2015 20:09:56
    purea schrieb:
    Nunja, ich hatte dich gefragt, ob du das bestätigst. Und der Satz:
    Zuckerle schrieb:
    Sei doch einfach froh, dass du so gesund bist und höre auf Diabetiker mit deinen Spielchen zu nerven. Wir haben weiß Gott wichtigere Themen, als dir deine Langeweile zu vertreiben...


    ist nun mal etwas mehrdeutig. Denn du scheinst in deiner Selbstaussage eine Trennung vorzunehmen zwischen richtigen ("Wir haben...") und weniger richtigen Diabetikern. Wobei die weniger richtigen Diabetiker von dir als gesund bezeichnet werden ("dass du so gesund bist"). Sendest sogar den Appell, ich solle aufhören, meine prädiabetischen Sorgen hier zu posten. Und das in einem Thread, der die Überschrift Prädiabetes trägt. Insofern drängt sich da ein Nachhaken schon auf, findste nicht ;-)

    Naja, man kann es drehen und wenden, wie man will. Es werden wohl alle bleiben ...also schont eure nerven :-)



    Naja, man kann es drehen und wenden wie man will, purea, du bist halt nun mal keine Diabetikerin. Und Zuckerle hat schon recht, Diabetiker haben manchmal echte Probleme, die auch an die Substanz gehen und sind an dem Pipifax, den du hier poduzierst (z.B. seitenlange englische Texte aus dem Internet reinsetzen) keinerlei Interesse. Damit wirst du leben müssen. Auch an deinen Werten, deinen sportlichen Übungen und deiner Haferbreiernährung dürfte das Interesse nur gering sein. Aber es steht jedem Menschen frei sich zu blamieren so gut er kann,
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    am 09.03.2015 20:50:09
    EH schrieb:
    purea schrieb:
    Nunja, ich hatte dich gefragt, ob du das bestätigst. Und der Satz:
    Zuckerle schrieb:
    Sei doch einfach froh, dass du so gesund bist und höre auf Diabetiker mit deinen Spielchen zu nerven. Wir haben weiß Gott wichtigere Themen, als dir deine Langeweile zu vertreiben...


    ist nun mal etwas mehrdeutig. Denn du scheinst in deiner Selbstaussage eine Trennung vorzunehmen zwischen richtigen ("Wir haben...") und weniger richtigen Diabetikern. Wobei die weniger richtigen Diabetiker von dir als gesund bezeichnet werden ("dass du so gesund bist"). Sendest sogar den Appell, ich solle aufhören, meine prädiabetischen Sorgen hier zu posten. Und das in einem Thread, der die Überschrift Prädiabetes trägt. Insofern drängt sich da ein Nachhaken schon auf, findste nicht ;-)

    Naja, man kann es drehen und wenden, wie man will. Es werden wohl alle bleiben ...also schont eure nerven :-)



    Naja, man kann es drehen und wenden wie man will, purea, du bist halt nun mal keine Diabetikerin. Und Zuckerle hat schon recht, Diabetiker haben manchmal echte Probleme, die auch an die Substanz gehen und sind an dem Pipifax, den du hier poduzierst (z.B. seitenlange englische Texte aus dem Internet reinsetzen) keinerlei Interesse. Damit wirst du leben müssen. Auch an deinen Werten, deinen sportlichen Übungen und deiner Haferbreiernährung dürfte das Interesse nur gering sein. Aber es steht jedem Menschen frei sich zu blamieren so gut er kann,




    Naja nach dem sie als Kopererin rausgeflogen ist, macht sie dass nun halt im Netz. Armes einsames Mädchen :((((
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    am 09.03.2015 21:58:07
    purea schrieb:
    Nunja, ich hatte dich gefragt, ob du das bestätigst. Und der Satz:
    Zuckerle schrieb:
    Sei doch einfach froh, dass du so gesund bist und höre auf Diabetiker mit deinen Spielchen zu nerven. Wir haben weiß Gott wichtigere Themen, als dir deine Langeweile zu vertreiben...


    ist nun mal etwas mehrdeutig. Denn du scheinst in deiner Selbstaussage eine Trennung vorzunehmen zwischen richtigen ("Wir haben...") und weniger richtigen Diabetikern. Wobei die weniger richtigen Diabetiker von dir als gesund bezeichnet werden ("dass du so gesund bist"). Sendest sogar den Appell, ich solle aufhören, meine prädiabetischen Sorgen hier zu posten. Und das in einem Thread, der die Überschrift Prädiabetes trägt. Insofern drängt sich da ein Nachhaken schon auf, findste nicht ;-)

    Naja, man kann es drehen und wenden, wie man will. Es werden wohl alle bleiben ...also schont eure nerven :-)




    @purea - ich habe DICH gemeint - DICH und sonst niemanden! Da gibt es nichts hinzuzufügen und nichts dazuzuinterpretieren. Lass andere Leute dabei aus dem Spiel!

    Einfach nur, weil ich glaube, dass du keinen Diabetes hast und nur hier bist, um Unruhe zu stiften, deine Langeweile zu vertreiben, dein Ego zu polieren und sonstiges dummes Zeug.

    Damit ist die Sache für mich durch, du bekommst keine weiteren Erklärungen mehr von mir.
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    am 09.03.2015 22:34:16
    Dann bezeichnest du also, als übrigens einziger hier im Forum, meine geposteten Verläufe der letzten Tage als gesund. Das ist außerordentlich bemerkenswert, gehst du damit ja auf vollen Konfrontationskurs zur Laien-Fachmeinung von Jürgen und der gesamten Ärzteschaft außerhalb dieses Forums. Aber gut, nun hast du die Katze aus dem Sack gelassen: 212 nach ein paar Haferflocken mit Früchten sind für dich gesund.

    Und andere Leute brauche ich kaum aus dem Spiel lassen. In den Chanon gegen jarolo hattest du ebenfalls munter eingestimmt, oder ;-). Und wenn du meine Werte als hypochondrisch und gesund bezeichnest, dann tust du das ja auch automatisch bei ihr, denn die Werte ähneln sich ja fast bis aufs i-Tüpfelchen.

    Aber gut, du wolltest díe Sache hiermit als durch behandeln. Kann ich verstehen ;-)
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    am 09.03.2015 22:47:48
    EH schrieb:


    Naja, man kann es drehen und wenden wie man will, purea, du bist halt nun mal keine Diabetikerin.


    Ach was :-))
    Wer hatte das denn je behauptet? Würde mich mal interessieren. Schau doch noch mal auf den Titel dieses Threads, Tipp am Rande ;-)

    Und dass sich niemand für meinen engagierten Kampf gegen den Prädiabetes nebst nicht stattfindender Manifestation interessiert, kannst du mal gaaaaaaanz getrost ins Reich der Fabeln abtun. Es interessiert dich persönlich nicht, das unterbreitest du uns ja täglich mehrfach mit deinen verbalen Ausfällen wie oben.

    Um mal pathetisch zu werden: Ich bin die prädiabetische Lichtgestalt der Forenszene, die Hoffnung spendet und Mut zum Handeln macht. Prädiabetes T2 braucht keine Manifestation, das ist kein Automatismus. Nur weil es bei doch so war, lassen wir uns da keineswegs von Entmutigen, auch wenn du das hin und wieder gerne versuchst. Es spornt eher noch an ;-)
  • Michaelheuer

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    am 10.03.2015 07:18:52
    purea schrieb:
    EH schrieb:


    Naja, man kann es drehen und wenden wie man will, purea, du bist halt nun mal keine Diabetikerin.


    Ach was :-))
    Wer hatte das denn je behauptet? Würde mich mal interessieren. Schau doch noch mal auf den Titel dieses Threads, Tipp am Rande ;-)

    Und dass sich niemand für meinen engagierten Kampf gegen den Prädiabetes nebst nicht stattfindender Manifestation interessiert, kannst du mal gaaaaaaanz getrost ins Reich der Fabeln abtun. Es interessiert dich persönlich nicht, das unterbreitest du uns ja täglich mehrfach mit deinen verbalen Ausfällen wie oben.

    Um mal pathetisch zu werden: Ich bin die prädiabetische Lichtgestalt der Forenszene, die Hoffnung spendet und Mut zum Handeln macht. Prädiabetes T2 braucht keine Manifestation, das ist kein Automatismus. Nur weil es bei doch so war, lassen wir uns da keineswegs von Entmutigen, auch wenn du das hin und wieder gerne versuchst. Es spornt eher noch an ;-)



    So leid es mir tut purea und du dich ja immer als prädiabetiker hier outest........die werte die du da hast lassen nicht mehr auf prädiabetes schliessen, dies ist ein handfester diabetes und dass weißt du auch selbst......über 200 nach der Mahlzeit...dass schaffen diabetiker kaum....also hör mit dem begriff prädiabetiker im anfangsstadium bei dir auf, die haben ganz andere werte
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    am 10.03.2015 09:06:14
    Michaelheuer schrieb:


    So leid es mir tut purea und du dich ja immer als prädiabetiker hier outest........die werte die du da hast lassen nicht mehr auf prädiabetes schliessen, dies ist ein handfester diabetes und dass weißt du auch selbst......über 200 nach der Mahlzeit...dass schaffen diabetiker kaum....also hör mit dem begriff prädiabetiker im anfangsstadium bei dir auf, die haben ganz andere werte



    Vorausgesetzt, die angegebenen Werte der Lichtgestalt sind korrekt, wofür ich nicht meine Hand ins Feuer legen würde.
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    am 10.03.2015 12:18:12
    Ein Beitrag aus der Schweiz (PDF; 60 KB), http://www.rosenfluh.ch/rosenfluh/articles/download/2340/Nicht_mehr_nuechtern_messen_muessen.pdf mit dem Titel: "Vor- und Nachteile von Blutglukose oder HbA1c zur Diabetesdiagnose"

    Interessant daraus sind IMHO die Ergebnisse im Rahmen der Schweizer Seniorlabor durchgeführten Studie bei "899 offenbar nicht diabetischen Personen im Alter von 60 bis 96 Jahren":

    Zitate, aus dem Text isoliert:
    Z.B. "dass HbA1c-Werte und NPG nicht unbedingt korrelieren: 18 Prozent der gemäss NPG prädiabetischen Personen hatten einen normalen HbA1c."

    [...]
    "hätte man nur den HbA1c-Wert bestimmt, blieben 8 Prozent unentdeckt."

    Aber auch im Rahmen einer anderen Studie:
    [...]
    "Gegenüber dem oralen Glukosetoleranztest (oGTT) schneidet das HbA1c zur Diabetesdiagnose übrigens eher schlecht ab.
    [...]
    Ergebnis aus einer "4-Jahres-Kohorte mit 522 Übergewichtigen mit gestörter Glukosetoleranz zu Studienbeginn":
    " Rund 60 Prozent der Diabetiker wären unerkannt geblieben, wenn man nur den HbA1c gemessen und keine oGTT durchgeführt hätte"

    Wohl bemerkt, hier ging es um eine feste Diabetesdiagnose. Für Prädiabetiker wie mich und viele in diesem Forum, scheint es noch verzwickter zu sein, wenn man dabei noch normalgewichtig ist und viel Sport treibt.







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    am 10.03.2015 12:30:30
    Karl-Friedrich schrieb:
    Für Prädiabetiker wie mich und viele in diesem Forum, scheint es noch verzwickter zu sein, wenn man dabei noch normalgewichtig ist und viel Sport treibt.





    Fantastisch.

    Was sagt denn der Arzt dazu?
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    am 10.03.2015 12:59:39
    TypEinser schrieb:
    Karl-Friedrich schrieb:
    Für Prädiabetiker wie mich und viele in diesem Forum, scheint es noch verzwickter zu sein, wenn man dabei noch normalgewichtig ist und viel Sport treibt.





    Fantastisch.

    Was sagt denn der Arzt dazu?



    Nun ja, die Zusammenfassung vom Diabetologen war, daß ich einen pathologischen Blutzuckerverlauf habe, in schädigenden Bereichen, C-Peptid war auch schon über normal, bei einem normalen Hba1c-Wert und ich bei Gewichtszunahme einen Diabetes entwickeln würde, mit der Konsequenz und eindeutigen Empfehlungen zur Nahrungsumstellung.

    Die Aussage vom HA "Ihr Blutzucker ist gut" hätte mich in trügerischer Sicherheit verweilen lassen, eine singuläre ergänzende Bestimmung des Hba1c-Wertes ebenso. Das meine ich mit "verzwickt", ich wäre durch das gängige Screening gefallen.
    Bearbeitet von User am 10.03.2015 13:03:11. Grund: Ergänzungen
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    am 10.03.2015 13:43:11
    Karl-Friedrich schrieb:
    TypEinser schrieb:
    Karl-Friedrich schrieb:
    Für Prädiabetiker wie mich und viele in diesem Forum, scheint es noch verzwickter zu sein, wenn man dabei noch normalgewichtig ist und viel Sport treibt.





    Fantastisch.

    Was sagt denn der Arzt dazu?



    Nun ja, die Zusammenfassung vom Diabetologen war, daß ich einen pathologischen Blutzuckerverlauf habe, in schädigenden Bereichen, C-Peptid war auch schon über normal, bei einem normalen Hba1c-Wert und ich bei Gewichtszunahme einen Diabetes entwickeln würde, mit der Konsequenz und eindeutigen Empfehlungen zur Nahrungsumstellung.

    Die Aussage vom HA "Ihr Blutzucker ist gut" hätte mich in trügerischer Sicherheit verweilen lassen, eine singuläre ergänzende Bestimmung des Hba1c-Wertes ebenso. Das meine ich mit "verzwickt", ich wäre durch das gängige Screening gefallen.




    doesen intellektuell hochansprechenden Beitrag muesste mir jetzt purea mit Ihrem Proleten Deutsch übersetzen. Da treffen aber mal wirklich zwei linguistische Meisterschüler aufeinander. Der eine mit ganz gehobenen Deutsch und die ander mit Ihrem Vorstadtslang :)
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    am 10.03.2015 13:59:44
    Karl-Friedrich schrieb:
    Nun ja, die Zusammenfassung vom Diabetologen war, daß ich einen pathologischen Blutzuckerverlauf habe, in schädigenden Bereichen, C-Peptid war auch schon über normal, bei einem normalen Hba1c-Wert und ich bei Gewichtszunahme einen Diabetes entwickeln würde, mit der Konsequenz und eindeutigen Empfehlungen zur Nahrungsumstellung.

    Die Aussage vom HA "Ihr Blutzucker ist gut" hätte mich in trügerischer Sicherheit verweilen lassen, eine singuläre ergänzende Bestimmung des Hba1c-Wertes ebenso. Das meine ich mit "verzwickt", ich wäre durch das gängige Screening gefallen.




    Wie sieht denn die Therapie aus?

    Wenn der Facharzt sowas loslässt, hat er sicherlich einen Kunden mehr in der Kartei. Oder etwa nicht?
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    am 10.03.2015 14:14:43
    TypEinser schrieb:

    Wie sieht denn die Therapie aus?

    Wenn der Facharzt sowas loslässt, hat er sicherlich einen Kunden mehr in der Kartei. Oder etwa nicht?



    Wir sprachen kurz über eine mögliche Therapie, Insulin sei in meinem Fall eher nicht geeignet, auf Grund der Gefahr einer Hypo. Das Thema Medis in Form von Tabletten sprach er nicht an, als das Ergebnis zum Hba1c-Wert feststand, ich fragte allerdings nicht explizit danach.

    In der Tat, einen Kunden hat er jetzt mehr in der Kartei, allerdings konnte er mich so weit beruhigen, daß eine erneute Kontrolle erst in einem Jahr geplant wäre. Ich hatte dabei nicht den Eindruck, auch wenn er sehr engagiert war, daß er mich jetzt und sofort "behandeln" wollte, eine Dringlichkeit schien z.Z. nicht gegeben zu sein. Die Nahrungsumstellung, bzw. das Weglassen/Reduzieren von glykämisch lastintensiven Speisen und Getränken scheint die Prioriät zu haben.

    Er hatte mir auch dargelegt, daß ich jetzt nicht als Diabetiker geführt werde (krankenkassenbezogen?), auch wenn meine Werte im Graubereich (NBZ, oGTT) liegen.
    Bearbeitet von User am 10.03.2015 14:18:56. Grund: Ergänzung
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    am 10.03.2015 14:23:27
    Karl-Friedrich schrieb:

    Wir sprachen kurz über eine mögliche Therapie, Insulin sei in meinem Fall eher nicht geeignet, auf Grund der Gefahr einer Hypo. Das Thema Medis in Form von Tabletten sprach er nicht an, als das Ergebnis zum Hba1c-Wert feststand, ich fragte allerdings nicht explizit danach.





    Oberstes Ziel in der Therapie ist die Vemeidung von Folgeschäden.

    Da Du ja über die schädlichen Spitzen aufgeklärt wurdest ist natürlich der nächste Schritt die Vermeidung dieser Spitzen.

    Insulin ist der beste und einfachste Weg, diese zu vermeiden – und die Hypo-Gefahr ist außerordentlich gering bei der "Rest"-Leistung Deiner BSD und den zu erwarteten Mengen, die für einen ordentlichen BZ-Verlauf notwendig wären.

    In der Anwendung einfacher wäre ein neues Medikament: Forxiga.

    Das Weglassen/Reduzieren von glykämisch lastintensiven Speisen und Getränken ist schon ein guter Weg, allerdings sehen wir an vielen geposteten Prä-Diabetiker-Werten, dass sich der Blutzucker nicht unbedingt nur am Glyx orientiert...
  • ferrato

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    am 10.03.2015 14:49:32
    Karl-Friedrich schrieb:
    TypEinser schrieb:


    Wir sprachen kurz über eine mögliche Therapie, Insulin sei in meinem Fall eher nicht geeignet, auf Grund der Gefahr einer Hypo. Das Thema Medis in Form von Tabletten sprach er nicht an, als das Ergebnis zum Hba1c-Wert feststand, ich fragte allerdings nicht explizit danach.

    In der Tat, einen Kunden hat er jetzt mehr in der Kartei, allerdings konnte er mich so weit beruhigen, daß eine erneute Kontrolle erst in einem Jahr geplant wäre. Ich hatte dabei nicht den Eindruck, auch wenn er sehr engagiert war, daß er mich jetzt und sofort "behandeln" wollte, eine Dringlichkeit schien z.Z. nicht gegeben zu sein. Die Nahrungsumstellung, bzw. das Weglassen/Reduzieren von glykämisch lastintensiven Speisen und Getränken scheint die Prioriät zu haben.

    Er hatte mir auch dargelegt, daß ich jetzt nicht als Diabetiker geführt werde (krankenkassenbezogen?), auch wenn meine Werte im Graubereich (NBZ, oGTT) liegen.



    Das glaub ich jetzt nicht wirklich.
    1. Du wirst nicht als Diabetiker geführt, weil Du (noch) keiner bist. Ein Prädiabetes ist eine Vorstufe, bei der nur geringe Auffälligkeiten vorliegen, die aber noch nicht mal zwingend zu einem Diabetes führen müssen!
    2. Deine Werte sind bis auf gelegentliche Spitzen gut. Wie sollen sich diese Werte auf einen HBA1C auswirken, der den durchschnittlichen BZ Verlauf der letzten 8-12 Wochen darstellt. Gelegentliche Spitzen wirken sich da gar nicht aus.
    3. Dein HA bestätigt Dir die guten Werte und Du denkst über Insulin nach, mit dem Du einen nicht vorhandenen Diabetes "bekämpfen" willst? Ja geht's noch???

    Zum Glück wird es keinen Arzt geben, der Dir Insulin verschreibt.


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    am 10.03.2015 14:53:59
    Viel spricht aus meiner Sicht dafür, dass der gesunde BZ-Verlauf seinen Deckel in der Spitze nach dem Einfüllen von viiiiiiiiiiielen KHs bei 140mg/dl hat, ganz bestimmt unterhalb der Nierenschwelle bei 160-180. Und dass die gesunden alltäglichen BZ-Schwankungen eher 40 als 60mg/dl weit reichen.

    Um Prävention und Zurückdrehen geht es zumindest gefühlt in wenigstens 8 von 10 Artikeln zum Prädiabetes und Typ2 in den medizinischen Portalen und Fachportalen. Immer mit den Hebeln mehr Bewegung, Abnehmen, Stärke-KH-ärmer essen in verschiedener anteilsmäßiger Ausprägung.
    Als Ziel wird dabei praktisch immer der nahe bis völlig gesunde BZ-Verlauf gesetzt und bei dessen Erreichen häufig messerscharfst geschlossen, dass eben entsprechend oder/und zu wenig Bewegung oder/und zu viel Gewicht oder/und zu viele Stärke-KHs den Prädiabetes oder Typ2 verursacht haben.

    Apropos Forxiga. Senkt die Nierenschwelle. Sorgt also dafür, dass ein Teil der zuvielen Glukose durch die Toilette entsorgt wird. Allerdings in BZ-mäßig messbarer Größenordnung erst so ab HBA1c 8 :(

    ------------------------------------------
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    am 10.03.2015 14:57:14
    TypEinser schrieb:
    Insulin ist der beste und einfachste Weg, diese zu vermeiden – und die Hypo-Gefahr ist außerordentlich gering bei der "Rest"-Leistung Deiner BSD und den zu erwarteten Mengen, die für einen ordentlichen BZ-Verlauf notwendig wären.

    In der Anwendung einfacher wäre ein neues Medikament: Forxiga.

    Das Weglassen/Reduzieren von glykämisch lastintensiven Speisen und Getränken ist schon ein guter Weg, allerdings sehen wir an vielen geposteten Prä-Diabetiker-Werten, dass sich der Blutzucker nicht unbedingt nur am Glyx orientiert...



    Danke Dir für diese neuen, zu diskutierenden Aspekte.
    Allerdings verstehe ich gerade nicht Deine Wortwahl bezüglich "Rest"-Leistung Deiner BSD. Wenn nach einem oGTT der C-Peptid normal, bzw. etwas höher als notwendig ist, heißt das nicht eher, daß noch ausreichendes Insulin produziert wird und in meinem Fall eher von einer Insulinresistenz zu sprechen wäre?
    Wäre hier dann Insulin überhaupt das Mittel der Wahl?

    So wie es bei mir scheint, kratze ich mit meinen NBZ seit vielen Jahren an der Grenze zum 100-Wert, vor 10 Jahren war der bei 92, im Serum. Der plasmareferenzierte Wert dürfte wohl etwas höher gewesen sein.

    In dem diagnostischen Loch zwischen den Ergebnissen zum NBZ/oGTT und der Blutuntersuchung zum C-Peptid, Antikörper und Hba1c kaufte ich mir aus Interesse preisgünstig den Accu-Chek Aviva und eine 50er-Dose Teststreifen. Bei meinen Messungen mit weniger glykämisch lastintensiven Speisen und Getränken in den letzten Wochen ergab sich, mit einer einzigen Ausnahme, daß die Spitzenwerte nie über 140 lagen, weder beim 1h-Wert, noch beim 2h-Wert, sie lagen jeweils unter 130. Allerdings zeigte sich, daß der Peak bei diesen Speisen jeweils oft im 2h-Bereich lag. Liegt also hier die schon typische Rechtsverschiebung vor?
    Die NBZ-Messungen laen in meinem Fall bei diesem Gerät im Bereich von 94 bis 99, einmal bei 101 (Stress/Erkältung).

    Ich werde im Sommer, nach einigen Monaten Nahrungsumstellung und mehr Sport, wieder so eine 50-er Dose mit Teststreifen kaufen und "Vergleichsmessungen" durchführen, verrückt durch mich möchte ich mich bis dahin nicht machen lassen. Ggf. werde ich den Diabetologen dann vorzeitig aufsuchen, wenn sich eine Verschlechterung einstellen sollte und das bzgl. Medis ansprechen.
    Bearbeitet von User am 10.03.2015 15:08:37. Grund: Wortwahl
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    am 10.03.2015 15:04:01
    ferrato schrieb:

    Das glaub ich jetzt nicht wirklich.
    1. Du wirst nicht als Diabetiker geführt, weil Du (noch) keiner bist. Ein Prädiabetes ist eine Vorstufe, bei der nur geringe Auffälligkeiten vorliegen, die aber noch nicht mal zwingend zu einem Diabetes führen müssen!
    2. Deine Werte sind bis auf gelegentliche Spitzen gut. Wie sollen sich diese Werte auf einen HBA1C auswirken, der den durchschnittlichen BZ Verlauf der letzten 8-12 Wochen darstellt. Gelegentliche Spitzen wirken sich da gar nicht aus.
    3. Dein HA bestätigt Dir die guten Werte und Du denkst über Insulin nach, mit dem Du einen nicht vorhandenen Diabetes "bekämpfen" willst? Ja geht's noch???

    Zum Glück wird es keinen Arzt geben, der Dir Insulin verschreibt.




    Einen Moment bitte, die Zitate laufen vielleicht ein wenig durcheinander. Ich dachte bisher nie an Insulin, Der Diabetologe verwarf die Idee auch sofort, selbst noch zu einem Zeitpunkt, als die Bestimmung der Antikörper noch nicht vorlag. Vor dieser Bestimmung war allerdings noch nicht klar, ob es in Richtung T1, T2 oder eine andere Sonderform gehen könnte. Nach dieser Bestimmung waren von Medis (egal ob Tabletten oder Insulin) nicht die Rede. Lediglich die Ernährungsumstellung wurde erklärt.
    Ich denke persönlich gar nicht an Insulin ;-)

    Ergänzende Frage: Ab welcher Dauer wirken sich eigentlich schädigende Spitzen (größer/gleich 140) auf den Körper wie Gefässe (Augen), Nerven aus? Ab erst nach 2 Stunden, oder schon kürzer?
    Und bei "geringeren" Werte im Bereich von 120 bis 130? Wie bei mir, welche dann auch schon länger als 2 Stunden dauerten. Das mit dem fehlenden Einfluss der Spitzen auf den HBA1C konnte ich bis jetzt auch schon nachlesen, danke für den Hinweis!
    Bearbeitet von User am 10.03.2015 15:13:44. Grund: Ergänzende Frage
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    am 10.03.2015 15:12:51
    Rest-Leistung ist bei Diabetikern das, was die Beta-Zellen noch so an funktionierendem Insulin rausrücken.
    Deshalb bei Dir auch in " " ;-)

    Insulin ist zuverlässig und berechenbar in der Wirkung.

    Was die "Resistenz" angeht: Hier sehr gut beschrieben und funktioniert im Prinzip während der Entstehung von Typ 2 genauso:

    http://www.chrostek.de/neues-aus-althausen/up-und-down-teil-1.html

    Althausen ist sowas wie das Mekka der Insulinpflichtigen...


    Der BZ-Peak und der 1-Stunden-Wert – ich kenne keinen, der den genau da hat.
    Nach 2 Stunden haben die meisten den Peak, danach kommt ein schneller Abfall.

    Interessanterweise schreiben hier viele, den schnellen BZ-Abfall würden man bemerken... Ich kenne niemanden, der sowas bemerkt. Es sei denn, die Hypo naht... da reden wir dann aber von Werten unter 80 mg/dl, bei einem Ø von 120 – 130 mg.
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    am 10.03.2015 16:48:22
    Karl-Friedrich schrieb:

    Ergänzende Frage: Ab welcher Dauer wirken sich eigentlich schädigende Spitzen (größer/gleich 140) auf den Körper wie Gefässe (Augen), Nerven aus? Ab erst nach 2 Stunden, oder schon kürzer?
    Und bei "geringeren" Werte im Bereich von 120 bis 130? Wie bei mir, welche dann auch schon länger als 2 Stunden dauerten. Das mit dem fehlenden Einfluss der Spitzen auf den HBA1C konnte ich bis jetzt auch schon nachlesen, danke für den Hinweis!





    Wichtig ist vor allem Dingen ein gesunder Blutdruck. Und in den Gefäßen lagert sich ja so einiges ab – da ist die Verzuckerung nur ein Teil von.

    Schaut man sich jetzt mal langjährige Typ1er mit mehr als 40 Jahren Diabetes und dazu noch katastrophalen Werten an und schaut, was da so an Folgeschäden passiert, dann ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass Du, vorausgesetzt die Werte bleiben so, in den nächsten 40 Jahren blind im Rollstuhl zur Dialyse gefahren wirst.
    Was niemand wissen kann, ist, ob Du genetisch bedingt anfällig für Nierenprobleme bist, ob Deine Netzhaut neue Gefäße baut (das geht nämlich auch ohne Diabetes), und ob Deine Adern/Venen verstopfen hängt dann auch noch von verschiedenen Faktoren ab.

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    am 10.03.2015 17:06:44
    TypEinser schrieb:

    Oberstes Ziel in der Therapie ist die Vemeidung von Folgeschäden.


    Diese Aussage ist zu pauschal. Du musst die verschiedenen diabetischen Gruppen differenzieren.
    In der Gruppe der Prädiabetiker geht es darum, die Manifestation zu verhindern.

    TypEinser schrieb:
    Da Du ja über die schädlichen Spitzen aufgeklärt wurdest ist natürlich der nächste Schritt die Vermeidung dieser Spitzen.


    ...und zwar im Falle der Gruppe der Prädiabetiker (zur Zeit) ausschließlich durch Lifestyleänderung.

    TypEinser schrieb:
    Insulin ist der beste und einfachste Weg, diese zu vermeiden – und die Hypo-Gefahr ist außerordentlich gering bei der "Rest"-Leistung Deiner BSD und den zu erwarteten Mengen, die für einen ordentlichen BZ-Verlauf notwendig wären.


    Siehe oben. Insulingaben wäre bei vielen Prädiabetiker ein Spiel mit dem Feuer und völlig ungeeignet. An meinen Verläufen hast du gesehen, dass Spitzen teilweise nur ein paar Minuten anhalten. Hier noch mal ein Verlauf von Vorgestern, um es zu illustrieren:
    20min/146
    30min/157
    40min/145

    Da kann zwischen BZ-Messung und anschließender Einstellung und Ansetzen des Pens schon zu viel Zeit vergangen sein und man ballert sich in die Hypo. Wäre nur ein Frage der Zeit.

    TypEinser schrieb:
    Das Weglassen/Reduzieren von glykämisch lastintensiven Speisen und Getränken ist schon ein guter Weg, allerdings sehen wir an vielen geposteten Prä-Diabetiker-Werten, dass sich der Blutzucker nicht unbedingt nur am Glyx orientiert...


    Im Moment der einzige Weg (neben der impliziten Lifestyleänerung)
    Bearbeitet von User am 10.03.2015 17:08:19. Grund: .
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    am 10.03.2015 17:33:19
    purea schrieb:
    TypEinser schrieb:

    Oberstes Ziel in der Therapie ist die Vemeidung von Folgeschäden.


    Diese Aussage ist zu pauschal. Du musst die verschiedenen diabetischen Gruppen differenzieren.
    In der Gruppe der Prädiabetiker geht es darum, die Manifestation zu verhindern.

    Das geht vielleicht bei Typ 2b – da fällst Du schonmal raus....



    TypEinser schrieb:
    Da Du ja über die schädlichen Spitzen aufgeklärt wurdest ist natürlich der nächste Schritt die Vermeidung dieser Spitzen.


    ...und zwar im Falle der Gruppe der Prädiabetiker (zur Zeit) ausschließlich durch Lifestyleänderung.

    TypEinser schrieb:
    Insulin ist der beste und einfachste Weg, diese zu vermeiden – und die Hypo-Gefahr ist außerordentlich gering bei der "Rest"-Leistung Deiner BSD und den zu erwarteten Mengen, die für einen ordentlichen BZ-Verlauf notwendig wären.


    Siehe oben. Insulingaben wäre bei vielen Prädiabetiker ein Spiel mit dem Feuer und völlig ungeeignet. An meinen Verläufen hast du gesehen, dass Spitzen teilweise nur ein paar Minuten anhalten. Hier noch mal ein Verlauf von Vorgestern, um es zu illustrieren:
    20min/146
    30min/157
    40min/145

    Da kann zwischen BZ-Messung und anschließender Einstellung und Ansetzen des Pens schon zu viel Zeit vergangen sein und man ballert sich in die Hypo. Wäre nur ein Frage der Zeit.


    Insulin spritzt man VOR dem Essen. Mit passendem SEA bügelt man so manche BZ-Spitze platt.
    Hypos sind außerdem kein muss – sicheres BE-Schätzen, weiterer Tagesablauf geplant und einfache Mathematik vorrausgesetzt.


    TypEinser schrieb:
    Das Weglassen/Reduzieren von glykämisch lastintensiven Speisen und Getränken ist schon ein guter Weg, allerdings sehen wir an vielen geposteten Prä-Diabetiker-Werten, dass sich der Blutzucker nicht unbedingt nur am Glyx orientiert...


    Im Moment der einzige Weg (neben der impliziten Lifestyleänerung)



    Ich kann mir kaum vorstellen, dass Du mit Deinem Lifestyle auch nur 10 % der potentiellen Kandiaten begeistern kannst.
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    am 10.03.2015 17:49:52
    TypEinser schrieb:
    ...ob Deine Netzhaut neue Gefäße baut (das geht nämlich auch ohne Diabetes),...


    Aber meines Wissens nicht im völlig gesunden BZ-Rahmen mit völlig gesunden Schwankungen zwischen Minimum und Spitze nach dem Essen von 40-50 mg/dl, oder?
    Meines Wissens sind die Diagnose-Grenzwerte damals nach der Statistik so eingerichtet worden, dass darunter nur noch wenige überwucherte Netzhäute vorkamen. Aber sie kommen halt vor, und nicht weil sie ne andere organische Ursache hätten ohne Diabetes, sondern schlicht wegen der höher angesetzten Diabetes-Definition.
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    am 10.03.2015 18:05:51
    TypEinser schrieb:


    Ich kann mir kaum vorstellen, dass Du mit Deinem Lifestyle auch nur 10 % der potentiellen Kandiaten begeistern kannst.


    Von welcher Grundgesamtheit gehst du aus? Alle Prädiabetiker in Deutschland? Oder alle Prädiabetiker, die sich hier anmelden und/oder mitlesen?

    Für letztere Gruppe: Ich bin allerdings davon überzeugt, dass mitlesende Prädiabetiker sehr aufmerksam verfolgen, was ich hier an prädiabetischem Lifestyle mitteile.
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    am 10.03.2015 19:44:12
    "Lichtgestalt der Forenszene" fast wäre ich vor Lachen vom Stuhl gefallen **gg**
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    am 10.03.2015 19:51:30
    Ja, eine geradezu angenehm zutreffende Hyperbel, was?

    Aber gut, du wolltest dich ja hier konsequent raushalten. Diesen kleinen Ausrutscher verzeihen wir dir natürlich. Bist ja auch nur Mensch, gell?
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    am 10.03.2015 19:52:33
    TypEinser schrieb:

    Wichtig ist vor allem Dingen ein gesunder Blutdruck. Und in den Gefäßen lagert sich ja so einiges ab – da ist die Verzuckerung nur ein Teil von.



    Danke Dir für Deine Antworten. Der RR ist ganz gut, mit Durchschnittswerten zuletzt von 111/77. Hier kann ich kaum mehr drehen, das kann auch als Ergebnis durch die Ernährungsumstellung gesehen werden. Erstaunlich, diese Werte habe ich eher im Sommer, infolge (Ausddauer-)Sport.

    Bezüglich Sport werde ich noch sehen, da mein BMI jetzt auf 18,5 runter ist, mehr darf nicht sein. Davor hatte mich Der Diabetologe auch gewarnt. Ich muß wohl verstärkt darauf achten, daß ich genügend Kohlenhydrate zuführe. Bei Touren in der Ebene verbrenne ich häufig so um die 1500 bis 2500 kcal, zum Größtenteil bei aerober Energiegewinnung. Im Gebirge mit dem MTB am Hang wird es schnell bei mir anerob, bei hohen, knieschonenden Kadenzen und einer damit verbunden hohen HF, da werden es oft 2500 bis 4000 (und mehr) kcal am Ende einer Tour. D.h. vor solchen Touren muß ich mir die Kohlenhydrate reinballern, z.B. mit Nudeln und zwischendrin ggf. eine Zwischenmahlzeit.

    Kennt sich jemand von Euch aus, bzw. hat Erfahrungen mit dem Verlauf des Blutzuckerspiegels während einer Ausdauersportart wie z.B. Radsport, Joggen, Schwimmen, etc.?
    Steigt der BZ etwas, infolge dem Glucagon zur Bereitstellung von weiterer Energie? Oder sollte er bei Gesunden im zweistelligen mg/dl-Bereich bleiben?
    Bearbeitet von User am 10.03.2015 19:56:11. Grund: erg
  • ferrato

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    am 10.03.2015 21:32:06
    purea schrieb:

    Hier noch mal ein Verlauf von Vorgestern, um es zu illustrieren:
    20min/146
    30min/157
    40min/145



    Alle heute in Deutschald auf dem Markt befindlichen Messgeräte dürfen gemäß ISO Norm 15197 bei Werten über 100 mg/dL eine maximale Abweichung von +-15% haben.
    Vom Diagnosegrenzwert 140 mg/dL ausgehend liegen also alle Werte zwischen 119 und 161 innerhalb dieser Messunsicherheit. Alle Deine oben genannten Werte fallen hier darunter.
    Nur mal so zur Info.
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    am 12.03.2015 01:26:54
    Hallo ferrato,

    das spielt in dem Kontext keine Rolle. Es geht hierbei um den qualitativen Aspekt der BZ-Bewegung, nicht um den Quantitativen. Es ist bei solchen Bewegungen nur eine Frage von kurzer Zeit, bis man sich in eine Unterzuckerung spritzen würde. Prädiabetiker bekommen dementsprechend keine Medis, das wäre sonst unverantwortlich.
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 12.03.2015 05:47:02
    purea schrieb:
    Hallo ferrato,

    das spielt in dem Kontext keine Rolle. Es geht hierbei um den qualitativen Aspekt der BZ-Bewegung, nicht um den Quantitativen. Es ist bei solchen Bewegungen nur eine Frage von kurzer Zeit, bis man sich in eine Unterzuckerung spritzen würde. Prädiabetiker bekommen dementsprechend keine Medis, das wäre sonst unverantwortlich.




    In mehren Studien mit Medikamenten und Insulin wurde nachgewiesen, dass es möglich ist Prädiabetiker mit Tableten oder Insulin zu behandeln. Aber mit hilfe von Diät und Bewegung sind die Therapieerfolge (eine länger anhaltendete Remision), in diese Phase, grösser. So können Patienten auch ohne Medikamente sehr gute BZ Werte halten ohne Medikamente oder Insulin einzunehmen. Überschreitet aber die hba1c Werte eine Schwelle muss auf Medikamente umgestellt werden.

    Und doch geht es um die Quantitative Ausschläge, denn bei jeden Menschen gibt es eine BZ Erhöhung nach dem Essen dann sind alle Menschen krank will es ja einen Qualitativen Ausschlag gibt. 100 % der Menschen ist nach deiner Aussage an Diabetes erkrankt.
    Bearbeitet von User am 12.03.2015 07:02:51. Grund: .
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    am 12.03.2015 07:31:47
    purea schrieb:
    Hallo ferrato,

    das spielt in dem Kontext keine Rolle. Es geht hierbei um den qualitativen Aspekt der BZ-Bewegung, nicht um den Quantitativen. Es ist bei solchen Bewegungen nur eine Frage von kurzer Zeit, bis man sich in eine Unterzuckerung spritzen würde. Prädiabetiker bekommen dementsprechend keine Medis, das wäre sonst unverantwortlich.





    Entschuldige den Ausdruck, aber anders kann man es nicht ausdrücken:

    So ein Schwachsinn.

    Je mehr die Betazellen leisten, umso geringer die Hypogefahr.
    Der Bolus wird der BZ-Kurve angepasst – viele "Honeymoonler" brauchen Kleinst-Dosen, die Wirkzeit ist sehr kurz, und dann wird oft noch räumlich gesplittet...
    Da Prä-Diabetiker ja nun Super-Honeymoonler sind wäre die kleine "Vorsuppe" das ideale Mittel, um die Erstantwort effektiver zu machen.

    ---------------------------------------------------------------------------------------------------
    ""Insulin is a remedy which is primarily for the wise and not for the
    foolish, be they patients or doctors.
    Everyone knows it requires brains to live long with diabetes, but to
    use insulin successfully requires more brains"

    "Insulin In Hospital And Home", P. Joslin, H. Gray, H. F Root, Journal
    of Metabolic Research, 2, 1922 (p.652)"
    ---------------------------------------------------------------------------------------------------

    Das ist das größte Problem. Wer bei Prä-Diabetes mit Messorgien dem Quark zuleibe rückt würde ich auch kein Insulin verpassen.

    Obwohl man weiß, dass die Schonung der Betazellen mittels kleiner Dosen Insulin den Massentod der Betas deutlich verzögern kann...
    Bearbeitet von User am 12.03.2015 07:33:06. Grund: .
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    am 12.03.2015 10:47:18
    Auf dem Weg zum Typ2 und in den ersten Jahren nach Überschreiten der Diagnose-Grenzwerte geht es eher nicht um das Massensterben der Betas. Ok, das wird mit der alltäglichen Höhe und Dauer des BZ über etwa 140mg/dl befördert. Aber 5-6 Jahre mit Tabletten zur Ausgabeverstärkung als (zwar abnehmend, aber) wirksame Hauptmedikation im Bereich von HBA1c 7 zeigen, dass selbst unter medikamentös verstärkter Überforderung und langen alltäglichen Zeiten über 140 kein Massensterben ablaufen kann. Und bis in den Bereich von HBA1c 7 sind auch die direkten Schäden durch höheren BZ noch relativ dünn gesäht.

    In der Hauptsache geht es im prädiabetischen und anfänglich diabetischen BZ-Bereich doch darum, die Ausgabe von intaktem Proinsulin mit seiner Adipositas- und Arteriosklerose-Förderung aus den diabetisch defekten Betas möglichst gering zu halten. Das funktioniert am besten mit dem BZ im völlig gesunden Bereich.
    Und in den BZ-gesunden Bereich kommen und darin bleiben funktioniert noch bis in die ersten Jahre nach dem Überschreiten der Diagnose-Grenzwerte häufig am wirksamsten mit mehr und gezielt eingesetzter Bewegung, angepasster Ernährung und ggf. erheblichem Abspecken.

    ------------------------------------------
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    Bearbeitet von User am 12.03.2015 10:49:11. Grund: Korrektur
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    am 12.03.2015 18:02:50
    hjt_Jürgen schrieb:
    Auf dem Weg zum Typ2 und in den ersten Jahren nach Überschreiten der Diagnose-Grenzwerte geht es eher nicht um das Massensterben der Betas. Ok, das wird mit der alltäglichen Höhe und Dauer des BZ über etwa 140mg/dl befördert. Aber 5-6 Jahre mit Tabletten zur Ausgabeverstärkung als (zwar abnehmend, aber) wirksame Hauptmedikation im Bereich von HBA1c 7 zeigen, dass selbst unter medikamentös verstärkter Überforderung und langen alltäglichen Zeiten über 140 kein Massensterben ablaufen kann. Und bis in den Bereich von HBA1c 7 sind auch die direkten Schäden durch höheren BZ noch relativ dünn gesäht.

    In der Hauptsache geht es im prädiabetischen und anfänglich diabetischen BZ-Bereich doch darum, die Ausgabe von intaktem Proinsulin mit seiner Adipositas- und Arteriosklerose-Förderung aus den diabetisch defekten Betas möglichst gering zu halten. Das funktioniert am besten mit dem BZ im völlig gesunden Bereich.
    Und in den BZ-gesunden Bereich kommen und darin bleiben funktioniert noch bis in die ersten Jahre nach dem Überschreiten der Diagnose-Grenzwerte häufig am wirksamsten mit mehr und gezielt eingesetzter Bewegung, angepasster Ernährung und ggf. erheblichem Abspecken.


    Absolut richtig und auch völlig klar. Es ging aber eher um TypEinser's abstruse und realitätsferne Behauptung, dass bei ungesunden BZ-Spitzen von wenigen Minuten und eine daraufhin (potentiell immer falsch) berechnete Insulingabe die Gefahr einer Unterzuckerung nicht erhöhe.
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    am 12.03.2015 18:51:36
    purea schrieb:

    Absolut richtig und auch völlig klar. Es ging aber eher um TypEinser's abstruse und realitätsferne Behauptung, dass bei ungesunden BZ-Spitzen von wenigen Minuten und eine daraufhin (potentiell immer falsch) berechnete Insulingabe die Gefahr einer Unterzuckerung nicht erhöhe.



    Wow purea, jetzt bist du also auch schon Expertin für Insulin! Seit wann spritzt du denn?
    Ich hab selten eine so steile Karriere gesehen.
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    am 12.03.2015 21:35:29
    Dann halten wir also fest, dass du obige Aussage bestätigst.

    Bist du nicht eigentlich auch die EH, die in anderen Threads immer am lautesten schreit, wenn sie meint, sie würde baren Unsinn erkennen :-))

    Na, dann empfehle Prädiabetikern mit Minutenspitzen mal schön weiter dein Insulin. Den Mitlesern sei versichert, dass das noch nie ein Arzt gemacht hat und es dafür gute Gründe gibt.
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    am 13.03.2015 07:35:09
    purea schrieb:

    Absolut richtig und auch völlig klar. Es ging aber eher um TypEinser's abstruse und realitätsferne Behauptung, dass bei ungesunden BZ-Spitzen von wenigen Minuten und eine daraufhin (potentiell immer falsch) berechnete Insulingabe die Gefahr einer Unterzuckerung nicht erhöhe.




    Ich habe erwartet, dass Du mitarbeitest. War wohl nichts...

    Hier ist Liprolog/Humalog, Apidra oder Novorapid gefragt.

    Natürlich NICHT als Bolus für die kompletten BE, sondern als Substition der Erstantwort.

    Vorgehensweise:
    Je nach Aktivität vor dem Essen wird eine halbe (nach Sport) oder ganze Einheit gespritzt, dann wartet man 10 – 15 Minuten bis zur Mahlzeit.
    Dieser Kleinst-Bolus hat eine Wirkzeit von maximal 2 Stunden, der Wirkhöhepunkt ist nach ca. 45 Minuten erreicht.
    Du beschreibst einen Peak nach ca. 30 Minuten – damit kommen wir prima hin.

    Über eine Hypo brauchen wir uns keinen Kopf machen, da die Betazellen bei einem geringen Überangebot an wirksamem Insulin in der Lage sind, einfach mal abzuschalten, dazu werden die Alphazellen aktiv. Zumal ja nun direkt nach der Mahlzeit Insulin fehlt.


    PS. Eventuell muss man den SEA weiter ausdehnen – Du bist ja auf dem Weg zum 2er...
    Bearbeitet von User am 13.03.2015 07:41:38. Grund: PS
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    am 13.03.2015 09:06:55
    purea schrieb:
    Dann halten wir also fest, dass du obige Aussage bestätigst.

    Bist du nicht eigentlich auch die EH, die in anderen Threads immer am lautesten schreit, wenn sie meint, sie würde baren Unsinn erkennen :-))

    Na, dann empfehle Prädiabetikern mit Minutenspitzen mal schön weiter dein Insulin. Den Mitlesern sei versichert, dass das noch nie ein Arzt gemacht hat und es dafür gute Gründe gibt.



    Tja, mir hätte klar sein müssen, daß Ironie an dich verschwendet ist.
    Trotzdem solltest du dich bemühen, wenigstens ein bißchen mehr verstehend zu lesen. Ich habe weder irgendetwas bestätigt noch irgendetwas empfohlen. Ich habe dir eine Frage gestellt.
    Ich dachte, du weißt, was ein Fragezeichen bedeutet.
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    am 13.03.2015 19:22:30
    hjt_Jürgen schrieb:
    In der Hauptsache geht es im prädiabetischen und anfänglich diabetischen BZ-Bereich doch darum, die Ausgabe von intaktem Proinsulin mit seiner Adipositas- und Arteriosklerose-Förderung aus den diabetisch defekten Betas möglichst gering zu halten. Das funktioniert am besten mit dem BZ im völlig gesunden Bereich.
    Und in den BZ-gesunden Bereich kommen und darin bleiben funktioniert noch bis in die ersten Jahre nach dem Überschreiten der Diagnose-Grenzwerte häufig am wirksamsten mit mehr und gezielt eingesetzter Bewegung, angepasster Ernährung und ggf. erheblichem Abspecken.



    Ja und? Genau das machen wir doch hier! Warum also im ersten Beitrag uns des "Riesen-Aufrisses" bezichtigen, wenn du nun in diesem Zitat hier (und im Übrigen auch in allen sonstigen Empfehlungen zum "proaktiven Steuern des gesunden Verlaufs") GENAU DIESEN "AUFRISS" empfiehlst?