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    am 04.03.2015 14:58:12
    Moinmoin,

    aus der Sicht eines langjährigen Diabetikers und vor allem auch eines INSULINERs bezeichnet der Prädiabetes den Blutzucker-Verlaufsbereich, der als gute bis sehr gute Einstellung gilt.

    Aus dieser Sicht ist völlig unverständlich, wenn jemand nicht damit zufrieden ist, wenn er diese gute bis sehr gute Einstellung völlig ohne Medis erreichen und halten und womöglich sogar verbessern kann.
    Und aus dieser Sicht ist noch viel unverständlicher, wenn jemand einen Riesen-Aufriss darum macht, dass bei allen Menschen unbedingt alle diagnostischen Mittel dafür eingesetzt werden müssten, um den Übergang von Obergrenze gesund zu Untergrenze Prädiabetes möglichst zeitnah zu entdecken.

    Bisdann, Jürgen

    ------------------------------------------
    Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 04.03.2015 15:20:37
    hjt_Jürgen schrieb:
    Moinmoin,

    aus der Sicht eines langjährigen Diabetikers und vor allem
    Und aus dieser Sicht ist noch viel unverständlicher, wenn jemand einen Riesen-Aufriss darum macht, dass bei allen Menschen unbedingt alle diagnostischen Mittel dafür eingesetzt werden müssten, um den Übergang von Obergrenze gesund zu Untergrenze Prädiabetes möglichst zeitnah zu entdecken.

    Bisdann, Jürgen

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    I agree with you entirely.
  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 04.03.2015 15:29:12
    hjt_Jürgen schrieb:
    Moinmoin,

    aus der Sicht eines langjährigen Diabetikers und vor allem auch eines INSULINERs bezeichnet der Prädiabetes den Blutzucker-Verlaufsbereich, der als gute bis sehr gute Einstellung gilt.

    Aus dieser Sicht ist völlig unverständlich, wenn jemand nicht damit zufrieden ist, wenn er diese gute bis sehr gute Einstellung völlig ohne Medis erreichen und halten und womöglich sogar verbessern kann.
    Und aus dieser Sicht ist noch viel unverständlicher, wenn jemand einen Riesen-Aufriss darum macht, dass bei allen Menschen unbedingt alle diagnostischen Mittel dafür eingesetzt werden müssten, um den Übergang von Obergrenze gesund zu Untergrenze Prädiabetes möglichst zeitnah zu entdecken.

    Bisdann, Jürgen

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    Das heisst aber dann ja dass du bei einem hba1c nicht sicher davon ausgehen kannst keinen diabetes zu haben als undiagnostizierte person wenn dir nur der hba1c bestimmt wird? Dachte immer du siehst ihn dafür als sicher an
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 04.03.2015 15:32:38
    Michaelheuer schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    Moinmoin,

    aus der Sicht eines langjährigen Diabetikers und vor allem auch eines INSULINERs bezeichnet der Prädiabetes den Blutzucker-Verlaufsbereich, der als gute bis sehr gute Einstellung gilt.

    Aus dieser Sicht ist völlig unverständlich, wenn jemand nicht damit zufrieden ist, wenn er diese gute bis sehr gute Einstellung völlig ohne Medis erreichen und halten und womöglich sogar verbessern kann.
    Und aus dieser Sicht ist noch viel unverständlicher, wenn jemand einen Riesen-Aufriss darum macht, dass bei allen Menschen unbedingt alle diagnostischen Mittel dafür eingesetzt werden müssten, um den Übergang von Obergrenze gesund zu Untergrenze Prädiabetes möglichst zeitnah zu entdecken.

    Bisdann, Jürgen

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    Das heisst aber dann ja dass du bei einem hba1c nicht sicher davon ausgehen kannst keinen diabetes zu haben als undiagnostizierte person wenn dir nur der hba1c bestimmt wird? Dachte immer du siehst ihn dafür als sicher an



    habe extra dazu etwas geschriebe http://www.diabetes-forum.de/forum/topic/11179/Praediabetes-Typ-2-Eine-Streitschrift#m_75162

    Das was auch nervt ist, ist das es anscheinend das einzige Thema hier ist...
  • ferrato

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    am 04.03.2015 15:33:03
    Da gebe ich Jürgen recht. Und es kommt ja noch erschwerend hinzu, dass Diabetes ja nicht die einzig mögliche Krankheit ist. Muss man sich wirklich für jede Eventualität ohne Grund von den Ärzten durch die Mangel drehen lassen?
    Will ich überhaupt alles genau wissen? Und was für ein Leben wäre das?
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    am 04.03.2015 15:42:17
    muss ich dir Recht geben DM1Diabetes...jeder Thread endet auf die gleiche Art & Weise...was allerdings wiederrum zeigt, dass sich nach wie vor hier die Geister scheiden und das Interesse, was denn nun korrekt ist und was nicht, bzw. was denn nun korrekter ist, sehr gross ist...man möchte halt etwas Verlässliches haben und nach einigen Erfahrungen hier, scheint mir die Kritik am HBA1c dann doch sehr berechtigt...da es jedoch nach wie vor 2 Lager gibt, die sich hier bekriegen, und von denen niemand auch nur ein Stück weit von seiner Ansicht abrückt, wird die Diskussion darüber auch nicht enden...ich persönlich beäuge den HBA1c auch eher kritisch, verstehe aber auch, dass (vielleicht unnötigerweise) manche User in eine, der persönlichen Situation nicht mehr angemessenen, Panik getrieben werden...
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    am 04.03.2015 16:12:05
    Und hier noch einmal die Risikogruppen, bei denen genaueres Hinschauen lohnt. Bevor Jürgen noch 80.000.000 Einwohner unseres Landes zum oGtt schickt:

    • Schwangerschaft/Gestationsdiabetes
    • Adipositas
    • Metabolisches Syndrom
    • Manifeste Gefäßkrankheit
    • Familiäre Belastung (erstgradig Verwandte)
    • Gestörte Nüchternglukose
    • Alkoholabsus

    Ich halte diese Position ja für etwas fundierter als "Haha, ist das peinlich und aufreisserisch, nicht zu denken wie DDG". Zumal es eine unhaltbare Unterstellung ist, die DDG würde das konträr sehen. Das spiegelt im Übrigen die Praxis der Fachärzte (nicht unbedingt der Hausärzte!) wider.

    Ich kann aber gut verstehen, dass manifestierte Kranke, die außerdem medikamtenpflichtug sind, mit gewissen Spannungen reagieren, wenn Prädiabetiker Räume fordern. Das ist sehr menschlich.

    Ich behalte mir sogar ausdrücklich vor, sollte ich jemals medikamentenpflichtig werden, in ähnlicher Weise zu reagieren :-)
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    am 04.03.2015 16:34:10
    DM1Diabetes schrieb:


    Das was auch nervt ist, ist das es anscheinend das einzige Thema hier ist...



    Wie wahr, wie wahr!


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    am 05.03.2015 08:37:27
    Nur mal so für diejenigen die nach der Meinung einer sich pseudowissen anlesenden dame sind:
    http://www.gesund-durch.de/die-vorboten-des-alterszuckers-erkennen/

    Hmmm, wem glaube ich jetzt nur. Prof. Dr. Mehnert, der sich seit 60 Jahren mit Diabetes beschäftigt oder der seit 1 Jahr lesenden purea. Hmmmmmmmmm schwierig :)
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    am 05.03.2015 09:16:38
    Wir müssen endlich einsehen, das nur das Pureasieren einen Durchbruch in der Früherkennung bringen kann.

    Wo kommen wir denn hin, wenn Fachleute ihr Unwissen publizieren und hier im Forum etliche Fälle, in denen der HbA1c versagt hat, in kürzester Zeit auftauchen.
  • DM1Diabetes

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    am 05.03.2015 10:01:58
    Kirstin schrieb:
    muss ich dir Recht geben DM1Diabetes...jeder Thread endet auf die gleiche Art & Weise...was allerdings wiederrum zeigt, dass sich nach wie vor hier die Geister scheiden und das Interesse, was denn nun korrekt ist und was nicht, bzw. was denn nun korrekter ist, sehr gross ist...man möchte halt etwas Verlässliches haben und nach einigen Erfahrungen hier, scheint mir die Kritik am HBA1c dann doch sehr berechtigt...da es jedoch nach wie vor 2 Lager gibt, die sich hier bekriegen, und von denen niemand auch nur ein Stück weit von seiner Ansicht abrückt, wird die Diskussion darüber auch nicht enden...ich persönlich beäuge den HBA1c auch eher kritisch, verstehe aber auch, dass (vielleicht unnötigerweise) manche User in eine, der persönlichen Situation nicht mehr angemessenen, Panik getrieben werden..



    Nur mal kurz:

    Ich betrachte das ganze aus verschiedenen Perspektiven. Selbst Naturwissenschaftler, ist mir klar dass verschieden Messmethoden vorhanden sind und das alle Methoden Vor und Nachteile haben. Dem hba1c gegenüber bin ich in keiner Weise kritisch insbesondere mit dem Grenzwerten empfehlungen der ddg, Sie sind sicher genug Diabetes zu erkennen. Die gesamte Diskussion hier dreht sich ja auch mehr um den prädiabetes. Aber auch da liefert der hba1c gute anhaltspunkte.

    Die Ethische-/Psychologische- Seite bezüglich Prädiabetes
    Als Typ 1 Diabetes Patient, desen Risiko an Diabetes zu erkranken schon Jahre vor der Manifestation festgestellt wurde (übrigens nicht durch ein oGGT) muss ich sagen das, dass wissen darum nichts bringt. Im Endeffekt hat man 2 Möglichkeiten sich verrückt zu machen oder normal leben. Ich habe mich für letzteres entschieden. Hätte ich mich in der Zwischenzeit verücktgemacht hätte es auch nichts gebracht. Der Diabetes aber würde durch Symptome die ich hatte, einen Gelegenheitsblutzucker und einem hba1c erkannt. Im Endeffekt kann man den prädiabetes für Typ 2 Patienten als Risiko-Vorhersage sehen. Und zwar ein etwa 10 fach höheres Risiko, in den nährten 10 Jahren an Diabetes zu erkranken als Patienten die diese "Diagnose' nicht haben. Nicht mehr aber auch nicht Weniger ..... um so unverständlicher sind für mich als Insulinflichtiger Typ 1 Diabetiker, die Aktionen mancher User hier.

    Bearbeitet von User am 05.03.2015 10:03:56. Grund: .
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    am 05.03.2015 10:44:32
    Was hier an Theater um die frühzeitige Entdeckung eines höheren BZ im Vorlauf zum Typ2 veranstaltet wird, würde ich für durchaus vertretbar halten, wenn dann noch möglich wäre, die krankhafte Entwicklung wieder auf den gesunden Stand zurück zu drehen, die den Anstieg des BZ über gesund verursacht.

    Aber keine der bisher üblichen Testmethoden gibt Auskunft über den Prozess, der zum krankhaft immer weiteren Anstieg des Blutzuckers führt. Wenn der BZ über gesund entdeckt wird, ist dieser Prozess schon weit fortgeschritten und kann nach heutigem Kenntnisstand mit der pro-aktiven Begrenzung des BZ auf den gesunden Bereich nicht zurück gedreht, sondern nur für die Zeit dieses pro-aktiven Verhaltens nur verlangsamt und allenfalls mit viel Glück angehalten werden.

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  • Michaelheuer

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    am 05.03.2015 11:01:12
    hjt_Jürgen schrieb:
    Was hier an Theater um die frühzeitige Entdeckung eines höheren BZ im Vorlauf zum Typ2 veranstaltet wird, würde ich für durchaus vertretbar halten, wenn dann noch möglich wäre, die krankhafte Entwicklung wieder auf den gesunden Stand zurück zu drehen, die den Anstieg des BZ über gesund verursacht.

    Aber keine der bisher üblichen Testmethoden gibt Auskunft über den Prozess, der zum krankhaft immer weiteren Anstieg des Blutzuckers führt. Wenn der BZ über gesund entdeckt wird, ist dieser Prozess schon weit fortgeschritten und kann nach heutigem Kenntnisstand mit der pro-aktiven Begrenzung des BZ auf den gesunden Bereich nicht zurück gedreht, sondern nur für die Zeit dieses pro-aktiven Verhaltens nur verlangsamt und allenfalls mit viel Glück angehalten werden.

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    aber warum äüsserst du dich dann immer so schwammig, so dass man bei deinen antworten immer 1000 möglichkeiten hat was zu interpretieren, auf der einen seite erklärst du dass bei einem hba1c 5,5 und niedriger im normalfall (bei der ddg legen sie es auf 5,7 fest) keine weiteren glukoseuntersuchungen sinnvoll sind da werte über gesund (über 90 nuechtern über 140 nach 1h) nicht gemessen würden, auf der anderen seite aber hört man bei dir dann wieder raus dass der hba1c natürlich keine sichere sache sei. Kaqnnst du da nicht mal sagen was du denkst anstelle diese rumgeeieres Jürgen
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    am 05.03.2015 11:31:04
    "Eine weitere prospektive Studie (2) mit 897 finnischen Männern im mittleren Alter ergab, dass Freizeitaktivitäten von mindestens 40 Minuten pro Woche und mäßiger Intensität das relative Risiko des Auftretens eines Typ 2-Diabetes (diagnostiziert mittels oralem Glukosetoleranztest) innerhalb von vier Jahren um 50% reduziert im Vergleich zu den Männern, die entweder nicht teilnahmen oder weniger als 40 Minuten aktiv waren. Auch in dieser Studie haben diejenigen besonders von der körperlichen Aktivität profitiert, die ein besonders hohes Risiko für die Manifestation eines Typ 2-Diabetes hatten.

    In der Malmö-Studie (3) nahmen Männer mit gestörter Glukosetoleranz entweder an einem Präventionsprogramm mit Ernährungsumstellung und regelmäßigem Ausdauertraining teil oder sie wurden nach den in Schweden üblichen Gepflogenheiten ärztlich betreut. Die Beobachtungszeit erstreckte sich über zwölf Jahre. Verglichen wurden die Mortalitätsraten von den beiden Gruppen, von der Normalbevölkerung und von Patienten mit manifestem Diabetes. Es zeigte sich, dass durch die Teilnahme am Präventionsprogramm das deutlich erhöhte Sterblichkeitsrisiko der Männer mit gestörter Glukosetoleranz auf das Niveau der Normalbevölkerung reduziert werden konnte.

    In der finnischen Diabetes-Präventionsstudie (4) wurden schließlich 522 Personen mit einem pathologischen Glukosetoleranztest randomisiert in eine Interventions- und eine Kontrollgruppe eingeteilt. Die Personen in der Kontrollgruppe erhielten generelle Empfehlungen für gesunde Ernährung und körperliche Aktivität zu Beginn der Studie sowie anschließend in jährlichen Abständen. Die Interventionsgruppe wurde wesentlich intensiver betreut. Neben der Ernährungsberatung wurden die Teilnehmer durch häufige Gespräche motiviert, sich täglich mindestens 30 Minuten lang mittelstark körperlich zu belasten. Nach einem Jahr kam es in der Interventionsgruppe zu einer Gewichtsabnahme von 4,2 (± 5,1) kg, während das Gewicht in der Kontrollgruppe um 0,8 (± 3,7) kg zunahm (p0,001). Auch nach zwei Jahren bestanden signifikante Gewichtsunterschiede zwischen den beiden Gruppen. Darüber hinaus war das Ausmaß an sportlicher Aktivität bei den Gruppen unterschiedlich. Bei der ersten Zwischenanalyse aller neu entwickelten Diabetesfälle wurde die Studie aus ethischen Gründen abgebrochen, da es in der Interventionsgruppe mit 11% im Vergleich zur Kontrollgruppe mit 23% zu einer signifikanten Diabetesprävention mit einer relativen Risikoreduktion von 58% (p0,001) gekommen war.

    Das amerikanische "Diabetes Preventing Programm" mit 3.234 Teilnehmern im Stadium der gestörten Glukosetoleranz kam zu ganz ähnlichen Ergebnissen und wurde ebenfalls vorzeitig abgebrochen. In der "Lifestyle-Gruppe" mit Gewichtsabnahme mittels fettarmer Ernährung und einer Bewegungstherapie von 150 Minuten pro Woche entwickelten innerhalb von drei Jahren 14% der Teilnehmer in der Interventionsgruppe gegenüber 29% in der Kontrollgruppe einen Diabetes" (http://www.bvfd.de/diabetes.htm)

    Das klingt alles andere als nach Glück, wie du es beschreibst. Bei 1,3% nicht erfolgter Manifestation können wir gerne von Glück sprechen. Aber nicht bei, je nach Studie, krassen 58%. Und dann wäre da noch Bernards Studie, bei der 69% der Teilnehmer nach 14 Wochen einen verbesserten oGtt ablieferten. Also nicht nur "angehalten", sondern die Uhr sogar zurückgedreht haben.

    Die Forderung nach Früherkennung und das engagierte Verhalten nun anwesender Prädiabetiker ist kein Theater. Ein Theater ist es, wenn die echten Diabetiker wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen durch die Gegend picken und versuchen, ihren Misthaufen vor den bösen Prädiabetikern zu schützen ;-)
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    am 05.03.2015 11:35:31
    purea schrieb:
    Ein Theater ist es, wenn die echten Diabetiker wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen durch die Gegend picken und versuchen, ihren Misthaufen vor den bösen Prädiabetikern zu schützen ;-)



    Hier ist die falsche Plattform – Du musst die potentiellen Prä-Diabetiker erreichen!

    Schreib doch mal an eine Zeitung mit sehr großer Verbreitung... BILD wäre da wirklich gut.
    Bearbeitet von User am 05.03.2015 11:49:09. Grund: ung
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    am 05.03.2015 11:43:51
    Michaelheuer schrieb:


    aber warum äüsserst du dich dann immer so schwammig, so dass man bei deinen antworten immer 1000 möglichkeiten hat was zu interpretieren, auf der einen seite erklärst du dass bei einem hba1c 5,5 und niedriger im normalfall (bei der ddg legen sie es auf 5,7 fest) keine weiteren glukoseuntersuchungen sinnvoll sind da werte über gesund (über 90 nuechtern über 140 nach 1h) nicht gemessen würden, auf der anderen seite aber hört man bei dir dann wieder raus dass der hba1c natürlich keine sichere sache sei. Kaqnnst du da nicht mal sagen was du denkst anstelle diese rumgeeieres Jürgen


    Wie soll er das denn noch tun können, nachdem sich hier in den letzten Wochen vermehrt User gemeldet haben, bei denen andere Diagnosewerkzeuge als der HbA1c zum Einsatz kamen und erst diese den Diabetes entlarvt haben? Nachdem hier zahlreiche Studien und Einträge zitiert wurden, die es anders als du sehen, der im Übrigen selbst Betroffener ist!!??

    Allein dass Jürgen hier ständig seien persönlichen Favoritenwert von 5,5% nennt, der nichts mit dem Wert der DDG zu tun hat, hätte dich ja mal nachdenklich stimmen können ;-)......aber das bleibt dann mal so stehen, was?
    Bearbeitet von User am 05.03.2015 11:45:56. Grund: .
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    am 05.03.2015 11:48:39
    Purea, Michael ist Typ1er

    Komm jetzt bitte nicht komplett durcheinander.

    Seit wann kann man mit dem HbA1c in die Zukunft schauen?
    Wir erklären Dir gerne, wie man zu einem 1er kommt.
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    am 05.03.2015 11:51:33
    TypEinser schrieb:

    Schreib doch mal an eine Zeitung mit sehr großer Verbreitung... BILD wäre da wirklich gut.


    So viel zum aufgescheuchten Hühnerhaufen :D

    Vielleicht solltest du mal lieber Ernst nehmen, was der Bismarck dir im anderen Thread sagen wollte?
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    am 05.03.2015 11:55:48
    TypEinser schrieb:

    Wir erklären Dir gerne, wie man zu einem 1er kommt.


    Und wir erklären dir gerne, dass der typ1 nur eine weitere diabetische Störung ist, die vom HbA1c unter Umständen, wie bei Michael, nicht zuverlässig erkannt wird. Wie der frühe Prädiabetes z.B. Die Studiengänge dazu und Beiträge von Fachleuten wurde in anderen Threads mehrfach gepostet. Es ist ziemlich trotzig, dass du nun so tust, als hättest du das nicht mitbekommen ;-)

    Auch für dich muss an der Stelle gelte: lediglich einen Wert als absolut sicher für die Diagnose zu betrachten bei einer so komplexen Angelegenheit wie Diabetes, ist vor allem dann naiv, wenn du mit Michael einen für dich glaubwürdigen Fall hast, wo es eben anders war.
    Bearbeitet von User am 05.03.2015 11:58:44. Grund: .
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    am 05.03.2015 11:56:56
    purea schrieb:

    Vielleicht solltest du mal lieber Ernst nehmen, was der Bismarck dir im anderen Thread sagen wollte?




    Du sollest lieber mal Ernst nehmen, was hier etliche echte User als Bitte an Dich richten...


    Vielleicht kannst Du ja mal länger Urlaub machen und darüber nachdenken, warum es Fachleute gibt und warum Du als Kopier-Profi sinnlos Speicherplatz im www blockierst.
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    am 05.03.2015 12:03:51
    purea schrieb:

    Und wir erklären dir gerne, dass der typ1 nur eine weitere diabetische Störung ist, die vom HbA1c unter Umständen, wie bei Michael, nicht zuverlässig erkannt wird. Wie der frühe Prädiabetes z.B. Die Studiengänge dazu und Beiträge von Fachleuten wurde in anderen Threads mehrfach gepostet. Es ist ziemlich trotzig, dass du nun so tust, als hättest du das nicht mitbekommen ;-)

    Auch für dich muss an der Stelle gelte: lediglich einen Wert als absolut sicher für die Diagnose zu betrachten bei einer so komplexen Angelegenheit wie Diabetes, ist vor allem dann naiv, wenn du mit Michael einen für dich glaubwürdigen Fall hast, wo es eben anders war.





    Du hast echt keinen Plan!

    Typ 1 ist eine diabetische Störung. Da Du offensichtlich völlig Ahnunglos bist, wie sich Typ 1 manifestiert und was der Kandidat in dieser Zeit so erlebt, solltest Du (wie zu den ganzen anderen Themen hier) auf die Profis hören.
    Mittels Hba1c, oGTT oder Nüchtern-BZ nem Typ 1 auf die Schliche zu kommen ist wie Lottospielen...
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    am 05.03.2015 12:05:39
    TypEinser schrieb:
    warum es Fachleute gibt und warum Du als Kopier-Profi sinnlos Speicherplatz im www blockierst.


    Aber genau diese Fachleute haben wir doch hier mehrfach zitiert und verlinkt? Ist dir eigentlich klar, was für ein schwaches Bild du hier argumentativ abgibst? Gerne noch einmal für dich, und keinesfalls erschöpflich, ein paar Fachmeinungen:

    Epidemiological studies have recently suggested that using HbA1c
    is not an optimal screening strategy for the diagnosis of diabetes.
    From a clinical chemistry standpoint, many factors can lead to individual variability in HbA1c,
    making it a less than optimal test to assess glycemia. For example, ethnic variability in HbA1c levels has been documented in persons with prediabetes.

    A recent study in a general Dutch population suggested that HbA1c values correlated poorly with fasting and 2-hour glucose levels in patients with mild hyperglycemia.

    Although decreasing the lower boundary of the range increased the number of persons with prediabetes who would have been identified, about one third of the patients would still have been missed. Moreover, the lower limit of the broader range (ie, 5.7%) overlaps with the upper limit of our normal HbA1c assay range; advocating this as a cutoff to select candidates for diabetes prevention
    likely would cause confusion among practitioners.
    (http://ajcp.ascpjournals.org/content/135/5/674.full.pdf)

    Oder:
    Hohe Blutzuckerspitzen, die weniger als vier Stunden andauern, beeinflussen den HbA1c-Wert nicht. Der angelagerte Zucker verschwindet wieder von der Oberfläche des Hämoglobins, ohne dauerhafte Spuren zu hinterlassen. So können Nerven und Blutbahnen Schaden genommen haben, obwohl der HbA1c-Wert gut ist. Auch bestimmte Erkrankungen wie Nierenschäden können den HbA1c-Wert senken und somit verfälschen.
    (http://www.netdoktor.de/Diagnostik+Behandlungen/Laborwerte/HbA1c-Wert-10799.html)

    Oder:
    Darüber hinaus sind genetische, hämatologische und mit Erkrankungen einhergehende Faktoren bekannt, die das HbA1c beeinflussen. Zu den verbreitesten dieser Faktoren zählen
    Hämoglobinopathien, Anämien und Erkrankungen bei denen ein beschleunigter Umsatz der roten
    Blutkörperchen auftritt. Folglich ist beim Vorliegen solcher Faktoren die Verwendung des HbA1c-
    Wertes für Diabetes-bezogene Diagnosen kritisch. Aufgrund einer veränderten Umsatzrate der
    roten Blutkörperchen und der Blutverdünnung währendder Schwangerschaft ist die Verwendung des HbA1c-Wertes zur Diagnose von Gestationsdiabetes ungeeignet.
    (http://www.diabetesde.org/fileadmin/users/Patientenseite/PDFs_und_TEXTE/Stellungnahmen_Positionspapiere/2010/diabetesDE_DDG_Stellungnahme_HbA1c_Biomarker_10.2010.pdf)

    Oder:
    the preprandial glucose levels had a larger effect on A1C than postprandial glucose levels, presumably because they resemble the 24-h glucose levels (and thus the long-term exposure to glucose) more closely.
    (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2889756/)

    Der stille Mitleser wird wieder seine Freude haben ;-)
    Bearbeitet von User am 05.03.2015 12:26:47. Grund: .
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    am 05.03.2015 12:09:22
    Purea, Du bist echt Klasse!

    Deine Bewerbung als Chef bitte direkt an:

    Deutsche Diabetes Gesellschaft
    Reinhardtstr. 31
    10117 Berlin


    Damit da endlich mal was passiert...
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    am 05.03.2015 12:11:14
    Michaelheuer schrieb:
    aber warum äüsserst du dich dann immer so schwammig, so dass man bei deinen antworten immer 1000 möglichkeiten hat was zu interpretieren, auf der einen seite erklärst du dass bei einem hba1c 5,5 und niedriger im normalfall (bei der ddg legen sie es auf 5,7 fest) keine weiteren glukoseuntersuchungen sinnvoll sind da werte über gesund (über 90 nuechtern über 140 nach 1h) nicht gemessen würden, auf der anderen seite aber hört man bei dir dann wieder raus dass der hba1c natürlich keine sichere sache sei. Kaqnnst du da nicht mal sagen was du denkst anstelle diese rumgeeieres Jürgen


    Prädiabetes/Diabetes heißt der höher als gesunde Blutzucker zur unvoreingenommenen Erstdiagnose erst ab Überschreiten der Diagnose-Grenzwerte. Dabei liegen die jeweiligen Prüfwerte so dicht beieinander, daß himmelweite Abweichungen wie z.B. ein OGTT 2-Stunden-Wert über 200 und gleichzeitig ein Nüchternwert unter 90 selten vorkommen. Ebenso selten kommt ein HBA1c bis 5,5 mit gleichzeitigem Nüchternwert über 90 vor.

    ABER diese völlig gesunden Werte werden auch bei jedem Menschen auf dem Weg zum Typ1 gemessen, dem schon über die Hälfte der normalen Beta-Zell-Masse fehlen!
    Und diese völlig gesunden Werte werden auch bei jedem Menschen mit einer entsprechend großen Defektmenge (ok, im einzelnen andere als bei Typ1) auf dem Weg zum Typ2 gemessen.
    Das bedeutet, wenn der BZ schließlich anfängt, über gesund sichtbar zu werden, über HBA1c 5,5 oder und über nüchtern 90mg/dl oder beim OGTT in der Stundenspitze über 140mg/dl anzusteigen, dann sind die Prozesse schon Monate bis Jahre zugange, die diesen Anstieg machen.

    Und es ist tatsächlich Theater, wenn da jemand Himmel und Hölle in Bewegung setzt und an wieder hergestellte Gesundheit glaubt, wenn er die vorlugenden Symptomspitzen wieder in den gesunden Rahmen stopft.

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    am 05.03.2015 12:12:06
    Vielen Dank, aber für ein weiteres Studium bleibt mir echt keine Zeit. Und die Weiterentwicklung von Diabetes Leitlinien überlasse ich lieber Fachleuten.
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    am 05.03.2015 12:13:46
    Hallo Purea,
    Danke für diese Informationen. Es ist sicher günstig, früh von einer Störung der Bauchspeicheldrüse zu erfahren, um das Entstehen von Langzeitschäden reduzieren zu können. Sie hatten sich einmal erkundigt, wie bei unserer Studie (siehe Studie 13-040 unter www.nuvisan.de) die Prädiabetiker und Diabetiker definiert werden, ob es bei den Ein- und Ausschlußkriterien Grenzen bei den HbA1c Werten gibt. Hier nun die Informationen aus dem aktuellen Prüfplan: Bei den Prädiabetikern gibt es keinen Mindestwert beim HbA1c der unbedingt erfüllt sein muß. Voraussetzung zur Teilnahme ist, daß der Glukosebelastungstest bei uns darauf hindeutet, daß die Bauchspeicheldrüse nicht normal funktioniert (Glukose Werte, Werte beim Proinsulin oder C-Peptid abnormal). D.h. auch Prädiabetiker, die durch ihren Lebensstil die HbA1c Werte niedrig halten, können teilnehmen. Die HbA1c Werte bei den Prädiabetikern können also auch unter 5.7 % liegen, dürfen aber 6.4 % nicht überschreiten. Diabetiker können allerdings nur eingeschlossen werden, wenn bei der Voruntersuchung HbA1c zwischen 6.5 und 9.5 % liegt. Weitere Einschränkungen: Nur Nichtraucher können teilnehmen. An Medikamenten sind nur Blutdruckmedikamente aller Art sowie, bei den Diabetikern, Metformin erlaubt. Die Teilnahme an dieser Studie stellt eine Möglichkeit dar, mehr über den eigenen Gesundheitszustand zu erfahren. Ich möchte nochmal daran erinnern, daß bei dieser Studie kein Prüfmedikament verabreicht wird, sondern Blutproben abgenommen werden, um Biomarker für Diabetes zu finden, d.h. Eigenschaften anhand derer Diabetes frühzeitig erkannt oder das Ansprechen auf eine Therapie überwacht werden können. Hier nochmal der Link: www.nuvisan.de.
    Viele Grüße aus Neu-Ulm
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    am 05.03.2015 12:19:38
    Hallo beateklaus,

    Vielen Dank für die Rückmeldung. Als Laie mit besonderen Erfahrungen halte ich Ihre Entscheidung für sehr richtig :-)

    Viel Erfolg!
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    am 05.03.2015 12:22:56
    beateklausmd schrieb:
    Voraussetzung zur Teilnahme ist, daß der Glukosebelastungstest bei uns darauf hindeutet, daß die Bauchspeicheldrüse nicht normal funktioniert (Glukose Werte, Werte beim Proinsulin oder C-Peptid abnormal).




    Das finde ich jetzt interessant - ist auch bei Typ 2 (die Nummer mit der Insulinresistenz) schon am Anfang der Typ2-Karriere ein Schaden an der BSD?
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    am 05.03.2015 12:31:00
    Es startet mit einem relativen Insulinmangel und geht bei Business as usual in einen absoluten Mangel, also Betazellverlust, über.
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    am 05.03.2015 12:34:15
    Dass bei normal funktionierender BSD Mehrbelastungen durch IR und z.B. Schwangerschaft völlig normal ausgeglichen werden, hatte ich schon mehrfach geschrieben und belegt.

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    am 05.03.2015 12:34:40
    TypEinser schrieb:
    beateklausmd schrieb:
    Voraussetzung zur Teilnahme ist, daß der Glukosebelastungstest bei uns darauf hindeutet, daß die Bauchspeicheldrüse nicht normal funktioniert (Glukose Werte, Werte beim Proinsulin oder C-Peptid abnormal).




    Das finde ich jetzt interessant - ist auch bei Typ 2 (die Nummer mit der Insulinresistenz) schon am Anfang der Typ2-Karriere ein Schaden an der BSD?



    Das ist so eine Sache, nachdem (außer Purea) niemand wirklich weiß wie und warum sich ein Typ2 entwickelt, verstehe ich den Sinn dieser Studie nicht so recht.
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    am 05.03.2015 12:35:35
    purea schrieb:
    Es startet mit einem relativen Insulinmangel und geht bei Business as usual in einen absoluten Mangel, also Betazellverlust, über.




    Kommt da nicht vorher noch die Nummer mit Insulinresistenz und fehlerhaftem Übertragungsweg von GLP-1?
  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 05.03.2015 12:56:34
    purea schrieb:
    TypEinser schrieb:
    warum es Fachleute gibt und warum Du als Kopier-Profi sinnlos Speicherplatz im www blockierst.


    Aber genau diese Fachleute haben wir doch hier mehrfach zitiert und verlinkt? Ist dir eigentlich klar, was für ein schwaches Bild du hier argumentativ abgibst? Gerne noch einmal für dich, und keinesfalls erschöpflich, ein paar Fachmeinungen:

    Epidemiological studies have recently suggested that using HbA1c
    is not an optimal screening strategy for the diagnosis of diabetes.
    From a clinical chemistry standpoint, many factors can lead to individual variability in HbA1c,
    making it a less than optimal test to assess glycemia. For example, ethnic variability in HbA1c levels has been documented in persons with prediabetes.

    A recent study in a general Dutch population suggested that HbA1c values correlated poorly with fasting and 2-hour glucose levels in patients with mild hyperglycemia.

    Although decreasing the lower boundary of the range increased the number of persons with prediabetes who would have been identified, about one third of the patients would still have been missed. Moreover, the lower limit of the broader range (ie, 5.7%) overlaps with the upper limit of our normal HbA1c assay range; advocating this as a cutoff to select candidates for diabetes prevention
    likely would cause confusion among practitioners.
    (http://ajcp.ascpjournals.org/content/135/5/674.full.pdf)

    Oder:
    Hohe Blutzuckerspitzen, die weniger als vier Stunden andauern, beeinflussen den HbA1c-Wert nicht. Der angelagerte Zucker verschwindet wieder von der Oberfläche des Hämoglobins, ohne dauerhafte Spuren zu hinterlassen. So können Nerven und Blutbahnen Schaden genommen haben, obwohl der HbA1c-Wert gut ist. Auch bestimmte Erkrankungen wie Nierenschäden können den HbA1c-Wert senken und somit verfälschen.
    (http://www.netdoktor.de/Diagnostik+Behandlungen/Laborwerte/HbA1c-Wert-10799.html)

    Oder:
    Darüber hinaus sind genetische, hämatologische und mit Erkrankungen einhergehende Faktoren bekannt, die das HbA1c beeinflussen. Zu den verbreitesten dieser Faktoren zählen
    Hämoglobinopathien, Anämien und Erkrankungen bei denen ein beschleunigter Umsatz der roten
    Blutkörperchen auftritt. Folglich ist beim Vorliegen solcher Faktoren die Verwendung des HbA1c-
    Wertes für Diabetes-bezogene Diagnosen kritisch. Aufgrund einer veränderten Umsatzrate der
    roten Blutkörperchen und der Blutverdünnung währendder Schwangerschaft ist die Verwendung des HbA1c-Wertes zur Diagnose von Gestationsdiabetes ungeeignet.
    (http://www.diabetesde.org/fileadmin/users/Patientenseite/PDFs_und_TEXTE/Stellungnahmen_Positionspapiere/2010/diabetesDE_DDG_Stellungnahme_HbA1c_Biomarker_10.2010.pdf)

    Oder:
    the preprandial glucose levels had a larger effect on A1C than postprandial glucose levels, presumably because they resemble the 24-h glucose levels (and thus the long-term exposure to glucose) more closely.
    (http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2889756/)

    Der stille Mitleser wird wieder seine Freude haben ;-)



    ach mensch und diese idioten von der ddg lesen dass garnicht...und der grösste laberpeter dr.mehnert erklärt 1994 schon dass bei einem positiven ogtt und einem hba1c unter 6,0 vermutlich beim ogtt was schief gelaufen ist da der hba1c stabil ist..steht in deiner vielzitierten ärztezeitung.....hmmmm dass sind alles spinner.......suess finde ich immer wenn purea schreibt dass ´wir´´ dass schon oft erklärt haben..sind da die ganzen zweitpureas mit gemeint :)
  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 05.03.2015 12:59:20
    hjt_Jürgen schrieb:
    Michaelheuer schrieb:
    aber warum äüsserst du dich dann immer so schwammig, so dass man bei deinen antworten immer 1000 möglichkeiten hat was zu interpretieren, auf der einen seite erklärst du dass bei einem hba1c 5,5 und niedriger im normalfall (bei der ddg legen sie es auf 5,7 fest) keine weiteren glukoseuntersuchungen sinnvoll sind da werte über gesund (über 90 nuechtern über 140 nach 1h) nicht gemessen würden, auf der anderen seite aber hört man bei dir dann wieder raus dass der hba1c natürlich keine sichere sache sei. Kaqnnst du da nicht mal sagen was du denkst anstelle diese rumgeeieres Jürgen


    Prädiabetes/Diabetes heißt der höher als gesunde Blutzucker zur unvoreingenommenen Erstdiagnose erst ab Überschreiten der Diagnose-Grenzwerte. Dabei liegen die jeweiligen Prüfwerte so dicht beieinander, daß himmelweite Abweichungen wie z.B. ein OGTT 2-Stunden-Wert über 200 und gleichzeitig ein Nüchternwert unter 90 selten vorkommen. Ebenso selten kommt ein HBA1c bis 5,5 mit gleichzeitigem Nüchternwert über 90 vor.

    ABER diese völlig gesunden Werte werden auch bei jedem Menschen auf dem Weg zum Typ1 gemessen, dem schon über die Hälfte der normalen Beta-Zell-Masse fehlen!
    Und diese völlig gesunden Werte werden auch bei jedem Menschen mit einer entsprechend großen Defektmenge (ok, im einzelnen andere als bei Typ1) auf dem Weg zum Typ2 gemessen.
    Das bedeutet, wenn der BZ schließlich anfängt, über gesund sichtbar zu werden, über HBA1c 5,5 oder und über nüchtern 90mg/dl oder beim OGTT in der Stundenspitze über 140mg/dl anzusteigen, dann sind die Prozesse schon Monate bis Jahre zugange, die diesen Anstieg machen.

    Und es ist tatsächlich Theater, wenn da jemand Himmel und Hölle in Bewegung setzt und an wieder hergestellte Gesundheit glaubt, wenn er die vorlugenden Symptomspitzen wieder in den gesunden Rahmen stopft.

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    na dass nene ich mal die dinge relativiert und deine meinung zum wert hba1c und gesunden blutzuckerwerte geändert :)
  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 05.03.2015 13:07:43
    purea schrieb:
    Hallo beateklaus,

    Vielen Dank für die Rückmeldung. Als Laie mit besonderen Erfahrungen halte ich Ihre Entscheidung für sehr richtig :-)

    Viel Erfolg!



    Mensch purea dass mit der Studie wäre doch was für dich, du hast doch Zeit und könntest bestimmt mit nem Tablet von dort aus auch weiterhin im Forum schreiben?
    Wär doch was tolles für Dich oder hast du noch nen Nebenjob?
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    am 05.03.2015 13:13:43
    hjt_Jürgen schrieb:

    Prädiabetes/Diabetes heißt der höher als gesunde Blutzucker zur unvoreingenommenen Erstdiagnose erst ab Überschreiten der Diagnose-Grenzwerte. Dabei liegen die jeweiligen Prüfwerte so dicht beieinander, daß himmelweite Abweichungen wie z.B. ein OGTT 2-Stunden-Wert über 200 und gleichzeitig ein Nüchternwert unter 90 selten vorkommen. Ebenso selten kommt ein HBA1c bis 5,5 mit gleichzeitigem Nüchternwert über 90 vor.

    ABER diese völlig gesunden Werte werden auch bei jedem Menschen auf dem Weg zum Typ1 gemessen, dem schon über die Hälfte der normalen Beta-Zell-Masse fehlen!
    Und diese völlig gesunden Werte werden auch bei jedem Menschen mit einer entsprechend großen Defektmenge (ok, im einzelnen andere als bei Typ1) auf dem Weg zum Typ2 gemessen.
    Das bedeutet, wenn der BZ schließlich anfängt, über gesund sichtbar zu werden, über HBA1c 5,5 oder und über nüchtern 90mg/dl oder beim OGTT in der Stundenspitze über 140mg/dl anzusteigen, dann sind die Prozesse schon Monate bis Jahre zugange, die diesen Anstieg machen.




    Einge Typ1er hatten/haben das Glück, in so einer Phase zufällig beim Doc gewesen zu sein, früher meist bei der Musterung (hier natürlich nur die Buben) oder beim Betriebsarzt....

    Die meisten Typ1er werden erst zum Durchlauferhitzer und landen mit ner handfesten Keto und HbA1c jenseits der 14 im Krankenhaus.


    Die Story von Typ 1er liest sich meist gleich, während Typ 2 ja nun eine recht große Spielwiese ist.
    Von übervorsichtigen bis hin zur Diagnose wegen Folgeschäden ist alles dabei...
    Das macht die Nummer mit "Vorbeugen" recht schwierig.
    Bearbeitet von User am 05.03.2015 13:25:55. Grund: mit
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    am 05.03.2015 15:18:39
    Seit die kranken Kassen für Chroniker nen Bonus aus dem großen GKV-Topf beanspruchen können, sind die Kassenärzte angehalten, möglichst viele Chroniker so bald irgend möglich zu entdecken. Hat zur Folge, dass kaum noch ein diagnosereifer Typ2 länger als das übliche Jahr zwischen den Routinebesuchen beim Dok der Diagnose entgeht. Und in diesem maximal einen Jahr tut sich Typ2-mäßig ABSOLUT NICHTS schwerwiegendes. Absolut nichts, was eine Forderung nach einer unbedingt zeitnäheren Diagnose rechtfertigen würde.

    Und von der Diagnose an gilt Vorbeugung, und zwar im Hinblick auf die fiesen Folgekrankheiten wie beim Typ1 mit nem möglichst gesund geführten alltäglichen BZ-Verlauf.

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    am 05.03.2015 15:26:58
    hjt_Jürgen schrieb:

    Und von der Diagnose an gilt Vorbeugung, und zwar im Hinblick auf die fiesen Folgekrankheiten wie beim Typ1 mit nem möglichst gesund geführten alltäglichen BZ-Verlauf.




    Volle Zustimmung!
  • Michaelheuer

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    am 05.03.2015 16:09:59
    also so leid es mit tut aber die wenigsten menschen lassen sich einmal im jahr ein blutbild machen, geschweige denn den blutzucker kontrollieren...in der vorsorge steht ausserdem blutzucker ab dem 45. jahr alle 3 jahre kontrollieren.............den checkup nutzen zumindest in meinem umfeld die wenigsten und auch in der ärztezeitung steht in einer kolumne das es heute noch im schnitt bis zu 8 jahren dauert bevor ein diabetes entdeckt wird, also dass mit dem jeden jahr halte ich für abstrus, wie gesagt ich kennen da niemanden der gesund ist, der dies macht
  • DM1Diabetes

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    am 05.03.2015 16:35:58
    purea schrieb:

    Die Forderung nach Früherkennung und das engagierte Verhalten nun anwesender Prädiabetiker ist kein Theater. Ein Theater ist es, wenn die echten Diabetiker wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen durch die Gegend picken und versuchen, ihren Misthaufen vor den bösen Prädiabetikern zu schützen ;-)



    Die "echten Diabetiker", wie du sie nennt, waren alle mal Prä
    Diabetiker. Einiege wußten es auch. Die wenigsten aber habe gegen jede Wand gesprayt, dass sie den Stein des Weisen gefunden haben und nur ihre Methode der Erkennung oder der Lebensführung zum Heil führt. Selbst die von dir zittierten Studien zeigen, dass es eben nicht immer funktioniert.
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    am 05.03.2015 17:45:34
    @Michael
    Alle morgentlichen Nüchternblut-Opfer, die der Dok aus welchen Anlässen auch immer einfordert, werden seit 1995 automatisch mit BZ ausgegeben.
    Aber wer dem Arzt keine Gelegenheit zur Untersuchung/Diagnose gibt, hat auch keinen Anspruch drauf.

    @DM1Diabetes
    Genau: Alle waren mal Prä. Und die meisten haben sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit über Jahre von ihrem Dok versichern lassen, dass das eben erst Prä und aber noch kein richtiger Diabetes sei. Und mit der Diagnose lassen auch wieder die meisten den Dok sich den Mund für nen einigermaßen gesunden BZ fusselig reden, weil man doch bitteschön noch leben und sich nicht nach seinem dummen Diabetes richten will.

    Doch, viele könnten ihren völlig gesunden BZ völlig ohne Medis schaffen, wenn sie früh damit anfingen. Selbstverständlich besonders leicht, wenn sie schon bald nach dem ersten Überschreiten des gesunden BZ damit anfangen würden. Aber wo das nicht einmal ein nennenswerter Anteil derer macht, die bei der heutigen Untersuchungs- und Diagnose-Praxis auf ihren anfänglich höheren BZ aufmerksam werden, macht wenig Sinn, mit flächendeckend aufwendigen Diagnose-Verfahren noch mehr so Unwillige zu rekrutieren.

    Und NEIN! Niemand versäumt die Chance zur Heilung, wenn er nicht zeitnah auf seinen höher als gesunden BZ aufmerksam wird.
    Bisher ist keiner der eifrigsten Prädiabetes-Aktivisten geheilt worden, auch wenn es reichlich Nachrichten dazu im Netz gibt. Aber bisher hat keiner eine so erfolgreiche Remission geschafft, dass damit dann wieder ganz ganz normale McGovern-Diät mit gesundem BZ möglich geworden wäre, geschweige denn ein unauffälliger OGTT.

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    am 05.03.2015 19:27:14
    DM1Diabetes schrieb:


    Die "echten Diabetiker", wie du sie nennt, waren alle mal Prä
    Diabetiker. Einiege wußten es auch. Die wenigsten aber habe gegen jede Wand gesprayt, dass sie den Stein des Weisen gefunden haben und nur ihre Methode der Erkennung oder der Lebensführung zum Heil führt. Selbst die von dir zittierten Studien zeigen, dass es eben nicht immer funktioniert.


    Die abartige Selektion von guten und schlechten, von richtigen und falschen Diabetikern wurde nicht von mir eingeführt. Ich habe sie lediglich pointiert wiedergegeben. Daher auch die Karikierung über Hühner und Misthaufen. ....war möglicherweise nur ein Sprachproblem für dich? Vielleicht teilst du aber auch diese abartige Unterscheidung mindestens unterbewusst. Es würde zu deinem unverschämten Unterton gut passen :-)
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    am 05.03.2015 19:31:59
    EH schrieb:


    Das ist so eine Sache, nachdem (außer Purea) niemand wirklich weiß wie und warum sich ein Typ2 entwickelt, verstehe ich den Sinn dieser Studie nicht so recht.


    Kannst du die Stelle noch mal kurz zitieren, an der ich erklärt habe, wie sich ein Typ zwei entwickelt? Keine Sorge, wir warten :-))))
  • Michaelheuer

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    am 05.03.2015 19:41:38
    purea schrieb:
    EH schrieb:


    Das ist so eine Sache, nachdem (außer Purea) niemand wirklich weiß wie und warum sich ein Typ2 entwickelt, verstehe ich den Sinn dieser Studie nicht so recht.


    Kannst du die Stelle noch mal kurz zitieren, an der ich erklärt habe, wie sich ein Typ zwei entwickelt? Keine Sorge, wir warten :-))))



    sie schreibt wirklich immer als wir :) zu suess
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    am 05.03.2015 19:51:52
    hjt_Jürgen schrieb:


    Doch, viele könnten ihren völlig gesunden BZ völlig ohne Medis schaffen, wenn sie früh damit anfingen. Selbstverständlich besonders leicht, wenn sie schon bald nach dem ersten Überschreiten des gesunden BZ damit anfangen würden. Aber wo das nicht einmal ein nennenswerter Anteil derer macht, die bei der heutigen Untersuchungs- und Diagnose-Praxis auf ihren anfänglich höheren BZ aufmerksam werden, macht wenig Sinn, mit flächendeckend aufwendigen Diagnose-Verfahren noch mehr so Unwillige zu rekrutieren.


    Das überlässt mal besser denen, die davon betroffen wären ;-)
    Ein sehr fragwürdiger Weg, Patienten deshalb nicht aufklären und/oder untersuchen zu wollen, weil sie nach deiner Meinung pauschal sowieso nicht handeln würden. Und natürlich möchte ich dir nochmal folgendes mit auf den Weg geben:
    purea schrieb:
    Und hier noch einmal die Risikogruppen, bei denen genaueres Hinschauen lohnt. Bevor Jürgen noch 80.000.000 Einwohner unseres Landes zum oGtt schickt:

    • Schwangerschaft/Gestationsdiabetes
    • Adipositas
    • Metabolisches Syndrom
    • Manifeste Gefäßkrankheit
    • Familiäre Belastung (erstgradig Verwandte)
    • Gestörte Nüchternglukose
    • Alkoholabsus



    Die Aufgabe der Ärzte war und ist es nicht, in diesen Risikogruppen deshalb keine "flächendeckenden" Untersuchungen durchzuführen, weil es ja z.B. dem Alkoholiker deiner Meinung nach sowie nicht gelingen würde, sich zu ändern. Das ist ein völlig absurder Gedanke, den du hier implizit vertrittst. Ich würde es mal als vorauseilende Bewertung und falsch verstandene Ökonomisierung umschreiben.
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    am 05.03.2015 20:08:27
    Vielleicht schaust Du mal bei Professor Schwarz rein?

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  • Michaelheuer

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    am 05.03.2015 20:13:58
    So leid es mir tut, aber dann bin ich halt der einzige der den hba1c als geeignetes werkzeug sieht erhöhte bluzuckerspiegel auszuschliessen; hatte gedacht dass ihr es auch so seht.
    Gruß
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    am 05.03.2015 20:23:46
    Aber Michael, das haben wir doch schon längst durch. Hier geht es um Prädiabetes, also um das Ding, wenn HBA1c und BZ höher als gesund sind.

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    am 05.03.2015 20:31:15
    Wobei einschränkend hervorzuheben ist, dass die Spezifität des A1c nicht "suffizient" ist bei moderaten und/oder kurzen Überzuckern, was die Detektion früher Stadien deshalb erschweren kann bei HbA1c only.

    Prof. Schwarz leistet gute Arbeit, wie ich finde.
    Bearbeitet von User am 05.03.2015 20:32:18. Grund: .
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 05.03.2015 21:18:59
    hjt_Jürgen schrieb:


    @DM1Diabetes
    Genau: Alle waren mal Prä. Und die meisten haben sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit über Jahre von ihrem Dok versichern lassen, dass das eben erst Prä und aber noch kein richtiger Diabetes sei. Und mit der Diagnose lassen auch wieder die meisten den Dok sich den Mund für nen einigermaßen gesunden BZ fusselig reden, weil man doch bitteschön noch leben und sich nicht nach seinem dummen Diabetes richten will.

    Doch, viele könnten ihren völlig gesunden BZ völlig ohne Medis schaffen, wenn sie früh damit anfingen. Selbstverständlich besonders leicht, wenn sie schon bald nach dem ersten Überschreiten des gesunden BZ damit anfangen würden. Aber wo das nicht einmal ein nennenswerter Anteil derer macht, die bei der heutigen Untersuchungs- und Diagnose-Praxis auf ihren anfänglich höheren BZ aufmerksam werden, macht wenig Sinn, mit flächendeckend aufwendigen Diagnose-Verfahren noch mehr so Unwillige zu rekrutieren.


    Aus Mangel an persönlicher Erfahrung diesbezüglich kann ich nur mein Umfeld ins Spiel bringen. Und da ergibt sich ein gespaltenes Bild. Im wie weit dieses Bild einer Epidemiologischen-Studie ähneln würde, kann ich nicht beantworten.
    Persönlich betrachtet (aus der Sicht eines Typ 1 Diabetikers), scheint diese Sicht aber beim "Nichtdiabetiker-Stammtisch" vorherrschend zu sein. Mit der Folge, dass Typ-1-Diabetiker Vorhaltungen zu hören bekommen die jeglicher Grundlage entbehren und an Scharlatanerie und Aberglaube grenzen. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass ähnliche Vorhaltungen auch Typ-2-Diabetiker zu hören bekommen.

    Nun hat sich ja die Politik vorgenommen die "Diabetes-Welle zu stoppen". Ich bin gespannt, in wie weit sich das Klima für Diabetiker ändert, wenn Medien sich verstärkt dem Thema annehmen und von unwilligen Patienten schreiben.