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    am 14.03.2015 10:23:29
    Hallo,

    Ich habe mich jetzt doch mal hier angemeldet da ich euren Rat brauche

    Ich hatte in meinen beiden Schwangerschaften einen gestationsdiabetes der aber mit der richtigen Ernährung gut im Griff war.
    Nun habe ich gestern Abend, schon zum 2. mal in den letzten Wochen, das starke Gefühl einer unterzuckerung gehabt. Ich habe mich sehr schwer gefühlt, Schwindel gehabt, meine Hände waren sehr sehr zittrig und mein Puls lag bei 100.
    Zudem war mein Sehen irgendwie verlangsamt, weiß nicht wie ich es besser beschreiben kann. Habe mich auf jeden Fall sehr unwohl gefühlt.
    Ich hatte dies vor paar Wochen schon mal gehabt, habe da aber mein BZ-Gerät nicht gefunden und lieber schnell was gegessen worauf hin es auch recht bald wieder gut war.
    Gestern habe ich es dann geschafft mein BZ Gerät zu finden und mein Wert war bei 60mg/dl.
    So einen niedrigen wert hatte ich noch nie gehabt (ich weiß das man eigentlich erst ab 40-50mg/dl von unterzuckerung spricht)
    Könnte es sein das sich da irgendwas bei mir anbahnt? Sollte ich damit zum Arzt gehen oder kann es auch normal sein das man auch als "gesunder" Mensch in den unterzucker rutscht, mit entsprechenden Symptomen, ohne Diabetes zu haben?

    Liebe grüße silaya


    Bearbeitet von User am 14.03.2015 10:24:10. Grund: Wort vergessen
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    am 14.03.2015 11:21:24
    Silaya schrieb:
    Hallo,

    Ich habe mich jetzt doch mal hier angemeldet da ich euren Rat brauche

    Ich hatte in meinen beiden Schwangerschaften einen gestationsdiabetes der aber mit der richtigen Ernährung gut im Griff war.
    Nun habe ich gestern Abend, schon zum 2. mal in den letzten Wochen, das starke Gefühl einer unterzuckerung gehabt. Ich habe mich sehr schwer gefühlt, Schwindel gehabt, meine Hände waren sehr sehr zittrig und mein Puls lag bei 100.
    Zudem war mein Sehen irgendwie verlangsamt, weiß nicht wie ich es besser beschreiben kann. Habe mich auf jeden Fall sehr unwohl gefühlt.
    Ich hatte dies vor paar Wochen schon mal gehabt, habe da aber mein BZ-Gerät nicht gefunden und lieber schnell was gegessen worauf hin es auch recht bald wieder gut war.
    Gestern habe ich es dann geschafft mein BZ Gerät zu finden und mein Wert war bei 60mg/dl.
    So einen niedrigen wert hatte ich noch nie gehabt (ich weiß das man eigentlich erst ab 40-50mg/dl von unterzuckerung spricht)
    Könnte es sein das sich da irgendwas bei mir anbahnt? Sollte ich damit zum Arzt gehen oder kann es auch normal sein das man auch als "gesunder" Mensch in den unterzucker rutscht, mit entsprechenden Symptomen, ohne Diabetes zu haben?

    Liebe grüße silaya




    Eine medizinische Erklärung kann ich dir nicht geben, zumal immer behauptet wird, einen UZ könne man nur bekommen, wenn man entsprechende Medikamente (Sulfonylharnstoffe oder Insulin) nimmt. Ich kann dir allerdings meine Erfahrungen in dieser Hinsicht schildern,

    Wenn du über längere Zeit erhöhte Werte hattet, dann kann man schon mal bei 60 UZ-Gefühle bekommen. Ich selbst hatte auch schon UZ-Symptome ohne Medikamente eingenommen zu haben und zwar war das. als ich die Atkins-Diät ausprobierte. Die Symptome waren sehr ausgeprägt. selbst messen konnte man damals noch nicht. das war nur beim Arzt möglich.
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    am 14.03.2015 16:36:07
    Ja das klingt schlüssig, das Problem ist natürlich das ich nicht weiß wie meine Werte sonst so waren.
    Und eine Diät mache ich auch grad nicht, bin normal gewichtig, 62kg auf 1,68cm und 31 Jahre alt.
    das einzigste was gestern anders war, war das ich bisschen später wie sonst zu Abend gegessen habe.
    Hm, sollte ich das ärztlich abklären lassen oder eher nicht?
    Meine Angst ist eigentlich das ich nachts mal unbemerkt in die unterzuckerung rutsche :-(
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    am 14.03.2015 19:22:30
    Silaya schrieb:
    Ja das klingt schlüssig, das Problem ist natürlich das ich nicht weiß wie meine Werte sonst so waren.
    Und eine Diät mache ich auch grad nicht, bin normal gewichtig, 62kg auf 1,68cm und 31 Jahre alt.
    das einzigste was gestern anders war, war das ich bisschen später wie sonst zu Abend gegessen habe.
    Hm, sollte ich das ärztlich abklären lassen oder eher nicht?
    Meine Angst ist eigentlich das ich nachts mal unbemerkt in die unterzuckerung rutsche :-(



    Beim Arzt abklären lassen würde ich das auf jeden Fall. Da du Schwangerschaftsdiabetes hattest. kann man davon ausgehen, daß dein Stoffwechsel nicht ganz so arbeitet, wie er sollte. Je früher du die Angelegenheit klären läßt um so besser,
    Angst vor nächtlicher Unterzuckerung bauchst du nicht zu haben, dein BZ wird nicht so weit absinken, daß es gefährlich wird. Du kannst ja vor dem Schlafengehen deinen BZ messen und wenn er dir niedrig erscheint, einen Schokoriegel essen. Nur damit du beruhigt sein kannst.
    Ich hatte schon viel nächtliche Unterzuckerungen. Meist wache ich auf und trinke dann ein Glas Cola, das hilft mir am besten und schnellsten. Einmal hat mich meine Katze geweckt, die muß gemerkt haben, daß etwas nicht stimmt. Ich hab aber auch schon Unterzuckerungen verschlafen, Da wacht man dann am Morgen total verschwitzt in einem zerwühlten Bett auf und man fühlt sich mies. Schlimmeres ist mir nie passiert, obwohl ich ja Insulin spritze.
    Alles Gute für dich,
    Bearbeitet von User am 14.03.2015 19:23:14. Grund: #
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    am 14.03.2015 20:41:00
    Silaya schrieb:
    Meine Angst ist eigentlich das ich nachts mal unbemerkt in die unterzuckerung rutsche :-(

    Solche Ängste brauchst du wirklich nicht zu haben, da kann ich EH nur bestätigen. Du brauchst auch keinen Traubenzucker und keine Cola. Ohne BZ-senkende Medikamente kannst du keine Unterzuckerung bekommen, die gefährlich werden könnte. Außer dass du dich manchmal mies fühlst, kann dir nichts passieren.

    Wenn das bei dir häufig vorkommt, dann wäre es schon gut, wenn du es abklären lässt. Der Spezialist für so etwas wäre der Endokrinologe. Es ist aber nicht einfach, die Ursache dafür zu finden, was dich eher frustrieren könnte. Wenn es also nur selten vorkommt, dann lohnt es den Aufwand wahrscheinlich nicht. Dann halte es lieber die paar mal aus, passieren kann dabei nichts Schlimmes.

    LG Rainer
  • DM1Diabetes

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    am 15.03.2015 07:12:16
    Hallo,

    Ein Forum ersezt keinen Arzt. Also wenn du Befürchtungen hast an einer Erkrankung zu leiden, dann lasse es lieber von einen Arzt abklären.

    Aber eine Unterzuckerung ohne Medikamente/ Insulin ist kein Zeichen für Diabetes. Da gibt es andere Krankheitsbilder die so etwas verursachen könnten. Aber wie du selber schreibst, deuten deine Werte nicht auf eine Unterzuckerung hin. Die Symptome die Du beschreibst hoher Puls, zittrige Hände, Schwindel können verschiedene Ursachen haben. Beim lezten Diabetiker Kongress hat z.B. eine Psychologin eindrücklich erklärt dass es neben der Unterzuckerung auch Panikatacken sein könnten die sich genau so äußern. Es könnte auch eine kreislaufsschwäche sein und, und, und...Diabetes ist nicht an allem schuld. Um so etwas und noch viel mehr abzuklären ist ein Arzt die richtige Adresse, denke ich.
    Bearbeitet von User am 15.03.2015 07:23:42. Grund: .
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    am 15.03.2015 10:28:52
    Nun, sie hatte immerhin zweimal Schwangerschaftsdiabetes, da finde ich eine Vorstellung bei Diabetologen oder auch Endokrinologen durchaus angemessen,

    Merkwürdig ist, daß hier ständig über Prädiabetes geschrieben wird, aber jemandem, bei dem Diabetes tatsächlich möglich ist, wird vom Arztbesuch abgeraten. Oder dient das Gerede über Prädiabetes nur dazu, seine tiefgreifenden Kenntnisse vorzuführen?

    Laß dich nicht verunsichern und suche einen Arzt auf. Es könnte auch etwas anderes sein (z.B. Schilddrüse), aber auch das muß abgeklärt werden, Bei mir war es eben der Diabetes, der sich so angekündigt hat. Was es auch sein mag, einfach abwarten ist bestimmt nicht der richtige Weg.


    Bearbeitet von User am 15.03.2015 10:34:28. Grund: +
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  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 15.03.2015 11:40:06
    Im Gegenteil! Ich persönlich als Laie gehe davon aus, dass es eine Vielzahl von Gründen geben kann warum solche Symptome auftreten können. So viele Gründe, dass ich es als Laie nicht überblicken kann. Zumal auch die Untersuchungsmöglichkeiten fehlen. Also kann das eher ein Arzt als ich
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    am 15.03.2015 12:48:38
    DM1Diabetes schrieb:
    Im Gegenteil! Ich persönlich als Laie gehe davon aus, dass es eine Vielzahl von Gründen geben kann warum solche Symptome auftreten können. So viele Gründe, dass ich es als Laie nicht überblicken kann. Zumal auch die Untersuchungsmöglichkeiten fehlen. Also kann das eher ein Arzt als ich



    Eben, das muß auf jeden Fall ärztlich abgeklärt werden, Bei mir waren so eben die ersten Zeichen eines Diabetes, auch wenn immer behauptet wird, das sei nicht möglich. Es ist halt möglich, auch wenn es nicht die Regel ist. Es gibt nichts was es nicht gibt,
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    am 15.03.2015 12:59:24
    Vielen Dank euch allen für eure Meinungen. Finde es toll das es so Foren gibt! :-)

    @EH da schreibst das die unterzuckerungen deine ersten Anzeichen dafür waren? Wie lief es da bei dir ab? Und welchen Diabetes hast du?
    Eigentlich esse ich immer so 18.30 zu Abend, aber diesmal musste ich nochmal los und etwas von einer Freundin abholen, bin nachmittags auch nicht wie sonst zum Essen gekommen.

    @DM1 an panikattacken glaube ich irgendwie eher nicht, diese Symptome fingen aus heiterem Himmel, ohne das es einen Grund gab, an. Es ging schon los als ich von einer Freundin wieder nach Hause gefahren bin und da habe ich beim Auto fahren schon gemerkt das irgendwas anders ist beim sehen, zuhause auf der Couch dann wurde es immer extremer und schließlich habe ich meinen BZ gemessen.

    Ich schwanke jetzt noch ob ich meinen Hausarzt aufsuche oder erstmal abwarte ob sich alles wieder holt.

  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 15.03.2015 14:11:21
    Im Endeffekt musst du für Dich entscheiden.

    Was ich sagen wollte ist; Es gibt viele mögliche Erklärungen für die beschriebenen Symptome und eine Diagnose ist für Laien, wie mich ist nicht so einfach möglich. Das mit den Panikatacken war nur ein Beispiel was natürlich auch nicht stimmen muss. Ich hätte genau so gut eine Schildrüsenproblematik als Beispielen nennen können, oder etwas ganz anderes. Und selbst wenn es stimmen würde ist das ja auch eine Krankheit die behandlungsbedürftig wäre. Nur weiß ich eines, Unterzuckerung ohne Medikamente gibt es bei Diabetes nicht! Also musst du dich davor nicht fürchten. Ob Hunger sich mit hohem Pulsschlag äußert entzieht sich meiner Kenntnis.

    Natürlich hast du mit deinne SS Diabetes ein höheres Risiko an Diabetes zu erkranken als Frauen die kein Schwangerschaftsdiabetes hatten.
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    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 15.03.2015 18:04:06
    Silaya schrieb:
    Vielen Dank euch allen für eure Meinungen. Finde es toll das es so Foren gibt! :-)

    @EH da schreibst das die unterzuckerungen deine ersten Anzeichen dafür waren? Wie lief es da bei dir ab? Und welchen Diabetes hast du?
    Eigentlich esse ich immer so 18.30 zu Abend, aber diesmal musste ich nochmal los und etwas von einer Freundin abholen, bin nachmittags auch nicht wie sonst zum Essen gekommen.

    gekürzt...




    Diese erste Unterzuckerung (ich hab erst später begriffen, daß es eine war) nach der Atkins-Diät war die erste, die diesen Namen verdient, Ich war damals sehr schlank (BMI 18) und begann plötzlich ohne Grund zuzunehmen, daher der Versuch der Diät. Ich hatte allerdings vorher schon manchmal seltsame Zustände (ich nahm dann meine Umgebung wie durch einen Filter wahr), wenn ich lange Zeit nichts gegessen hatte.
    Meine Mutter und meine 9 Jahre ältere Schwester hatten beide Diabetes und ich war darauf vorbereitet, daß sich die Krankheit auch bei mir melden würde. Deshalb war ich nicht überrascht als sich nach dem Test beim Arzt herausstellte, es so war. Das war Anfang der 70er Jahre und ich bekam das, was damals alle Typ2 Diabetiker bekamen, nämlich Euglucon, einen Sulfonylharnstoff. Von diesem Medikament wurde ich erst erlöst, als es mir gelang, eine Behandlung mit Insulin durchzuzsetzen,

    Damals galt ich als Typ2, aber mein Diabetologe meint heute, daß ich höchstwahrscheinlich einen Mody-Diabetes habe. Die Umstände sprechen dafür, aber für eine genaue (teure) Diagnose ist es zu spät. Mit meinen 70 Jahren würde mir das nichts bringen.

    Sei froh, daß es heute so viele Möglichkeiten für Diabetiker gibt und scheue nicht den Weg zum Hausarzt. Es ist eine kleine Mühe im Vergleich zu den Problemen, die du dir damit vielleicht ersparst.
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 15.03.2015 18:10:52
    EH schrieb:
    Silaya schrieb:
    Vielen Dank euch allen für eure Meinungen. Finde es toll das es so Foren gibt! :-)

    @EH da schreibst das die unterzuckerungen deine ersten Anzeichen dafür waren? Wie lief es da bei dir ab? Und welchen Diabetes hast du?
    Eigentlich esse ich immer so 18.30 zu Abend, aber diesmal musste ich nochmal los und etwas von einer Freundin abholen, bin nachmittags auch nicht wie sonst zum Essen gekommen.

    gekürzt...




    Diese erste Unterzuckerung (ich hab erst später begriffen, daß es eine war) nach der Atkins-Diät war die erste, die diesen Namen verdient, Ich war damals sehr schlank (BMI 18) und begann plötzlich ohne Grund zuzunehmen, daher der Versuch der Diät. Ich hatte allerdings vorher schon manchmal seltsame Zustände (ich nahm dann meine Umgebung wie durch einen Filter wahr), wenn ich lange Zeit nichts gegessen hatte.
    Meine Mutter und meine 9 Jahre ältere Schwester hatten beide Diabetes und ich war darauf vorbereitet, daß sich die Krankheit auch bei mir melden würde. Deshalb war ich nicht überrascht als sich nach dem Test beim Arzt herausstellte, es so war. Das war Anfang der 70er Jahre und ich bekam das, was damals alle Typ2 Diabetiker bekamen, nämlich Euglucon, einen Sulfonylharnstoff. Von diesem Medikament wurde ich erst erlöst, als es mir gelang, eine Behandlung mit Insulin durchzuzsetzen,

    Damals galt ich als Typ2, aber mein Diabetologe meint heute, daß ich höchstwahrscheinlich einen Mody-Diabetes habe. Die Umstände sprechen dafür, aber für eine genaue (teure) Diagnose ist es zu spät. Mit meinen 70 Jahren würde mir das nichts bringen.

    Sei froh, daß es heute so viele Möglichkeiten für Diabetiker gibt und scheue nicht den Weg zum Hausarzt. Es ist eine kleine Mühe im Vergleich zu den Problemen, die du dir damit vielleicht ersparst.



    Woran machst du die Unterzuckerung fest?
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    am 15.03.2015 18:59:32
    DM1Diabetes schrieb:


    Woran machst du die Unterzuckerung fest?



    Ich kann dir versichern, ich weiß, was eine Unterzuckerung ist und wie sie sich äußert. Gerade das Euglucon hat mir etliche davon beschert und auch seit ich Insulin spritze, muß ich aufpassen. Sie kommen immer wieder ohne ersichtlichen Grund.
    Bei dem UZ seinerzeit erinnere ich mich an das Zittern, das Herzklopfen, die weichen Knie und den Heißhunger auf Süßes. Ich hab damals eine Tüte Pfefferminzplätzchen verdrückt (was anderes war nicht da) und daraufhin wurde es besser. Und nein, das war keine Panikattacke, so etwas hatte ich nie.

    Du mußt mir natürlich nicht glauben, ich verstehe nur nicht, warum ich Lügengeschichten verbreiten sollte.
    Bearbeitet von User am 15.03.2015 19:05:17. Grund: '
  • DM1Diabetes

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    am 15.03.2015 19:22:04
    EH schrieb:
    DM1Diabetes schrieb:


    Woran machst du die Unterzuckerung fest?



    Ich kann dir versichern, ich weiß, was eine Unterzuckerung ist und wie sie sich äußert. Gerade das Euglucon hat mir etliche davon beschert und auch seit ich Insulin spritze, muß ich aufpassen. Sie kommen immer wieder ohne ersichtlichen Grund.
    Bei dem UZ seinerzeit erinnere ich mich an das Zittern, das Herzklopfen, die weichen Knie und den Heißhunger auf Süßes. Ich hab damals eine Tüte Pfefferminzplätzchen verdrückt (was anderes war nicht da) und daraufhin wurde es besser. Und nein, das war keine Panikattacke, so etwas hatte ich nie.

    Du mußt mir natürlich nicht glauben, ich verstehe nur nicht, warum ich Lügengeschichten verbreiten sollte.



    Das glaube ich dir ungesehen, bei dieser langen Erfahrung mit dem Diabetes. Ich persönlich habe ähnliche Symptome wenn meine Werte zu lange zuhoch bleiben. Ab etwa 250mg/dl und mehr als 24 Stunden.
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    am 16.03.2015 10:02:28
    DM1Diabetes schrieb:

    Das glaube ich dir ungesehen, bei dieser langen Erfahrung mit dem Diabetes. Ich persönlich habe ähnliche Symptome wenn meine Werte zu lange zuhoch bleiben. Ab etwa 250mg/dl und mehr als 24 Stunden.



    Nein, mir machen solche Werte nichts aus,
    Aber als ich die Werte mit Euglucon nicht mehr in den Griff bekam, fing ich an abzunehmen. Allerdings wurde mir gesagt, das sei nicht möglich, weil das nur bei Typ1 passiert. Es war aber eine Tatsache,

    Das war früher sehr ärgerlich, einem Typ2 wurde ständig unterstellt zu lügen damit er nicht zugeben mußte, daß er viel zu viel Essen vertilgt, So ganz ist dieses Ammenmärchen leider noch nicht ausgerottet, fürchte ich. Allerdings habe ich nach jahrelanger Suche einen Diabetologen gefunden, mit dem ich wirklich reden kann,
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 21.03.2015 19:55:32
    EH schrieb:
    DM1Diabetes schrieb:

    Das glaube ich dir ungesehen, bei dieser langen Erfahrung mit dem Diabetes. Ich persönlich habe ähnliche Symptome wenn meine Werte zu lange zuhoch bleiben. Ab etwa 250mg/dl und mehr als 24 Stunden.



    Nein, mir machen solche Werte nichts aus,
    Aber als ich die Werte mit Euglucon nicht mehr in den Griff bekam, fing ich an abzunehmen. Allerdings wurde mir gesagt, das sei nicht möglich, weil das nur bei Typ1 passiert. Es war aber eine Tatsache,

    Das war früher sehr ärgerlich, einem Typ2 wurde ständig unterstellt zu lügen damit er nicht zugeben mußte, daß er viel zu viel Essen vertilgt, So ganz ist dieses Ammenmärchen leider noch nicht ausgerottet, fürchte ich. Allerdings habe ich nach jahrelanger Suche einen Diabetologen gefunden, mit dem ich wirklich reden kann,



    Das ist aber physiologisch erklärbar. Wenn die Energie die du zu dir nimmst nicht an der Stelle ankommt die für die Verarbeitung oder für die Speicherung zuständig ist Sondern im Blut als hohe Blutzuckerwerte herumgeistert und dann durch die Niere ausgeschieden wird nicht zuverfügung steht, dann muss der Körper an die Reserven. Dadurch kommt es zum Gewichtsverlust. Was bei Typ 1 Diabetikern durch den absoluten Insulin Mangel zusätzlich passiert ist das er die freiwerdende Energie, die als Ketone ins Blut gelangen auch nicht Verarbeitung kann. Dadurch kommt es zur übersäuerung des gesamten Körpers. Typ 2 Diabetiker können mit dem Insulin was ihnen noch zur Verfügung steht, diese Ketonne abfedern.
    Bearbeitet von User am 21.03.2015 19:57:25. Grund: r