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Prädiabetes
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am 27.03.2015 15:12:51
hjt_Jürgen schrieb:
Es geht beim Prädiabetes ja auch nicht ums Sterben, auch wenn die hier häufig verbreitete Untersuchungs-Hysterie die Angst davor nahelegen kann. Sondern es geht doch vielmehr darum, beim werdenden 2er, so die betroffene Person denn kann und will, den BZ möglichst lange ohne Medis allein mit zusätzlicher Bewegung und angepasster Futterauswahl im völlig gesunden bis gut eingestellten Rahmen zu halten. Das funzt tendenziell umso mehr Jahre, je eher man die ersten höheren BZ-Ausflüge entdeckt und in der Folge auf gesunder Spitzenhöhe kappt.
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
Damit setzt Du den hba1c ja dann wieder unter den ogtt -
am 27.03.2015 15:14:50
purea schrieb:
Michaelheuer schrieb:
schau dir doch einfach das flussdiagramm der ddg an, dort ist alles erklärt, auch wenn beate dir hier erklären will mit 5,2 einen prädiabetes zu haben :(
Lieber Michael,
du solltest vielleicht einfach nicht in den Ring steigen, wenn deine Kontrahentin mit einem Leopard II aufwartet und du als Hemd mit einem Zahnstocher versuchst, ihr bei voller Fahrt das Geschütz vom Geschützturm abzuschrauben.
Oder anders gesagt: es macht dich wirklich sympathisch, dass du versuchst, einer promovierten Prüfärztin mit jahrelanger Erfahrung und täglicher Praxis in einem Forschungsinstitut zu erklären, wie sie Prädiabetiker zu detektieren hat. Du bist ein lustiger frecher Forums-Fratz :-)
Ihr Vorgehen macht absolut Sinn, bestätigt die in den letzten Wochen und Monaten bekannt gewordenen Betroffeneberichte, bestätigt die in den letzten Wochen und Monaten hier vielfach zitierten Studien, bestätigt überdies den gesunden Laienverstand.
TypEinser schrieb:
Abwelchem hba1c würde man denn dann von Prädiabetes sprechen können oder hat der hba1c da keine Bedeutung?
Der HbA1c hat dann eine Bedeutung, wenn er die derzeit definierte Schwelle von 5,7% reißt. Es handelt sich aber in Sachen beginnendem Diabetes um keinen zulässigen Schluss, dass bei unter 5,7% eine diabetische Störung ausgeschlossen werden kann. Dies kann nur aufgrund weiterer Parameter erfolgen. Der Überschuss an (Pro)Insulin z.B., der eine Resistenz anzeigt, wenn die Menge der verzuckerten Blutkörperchen noch lange nicht überschießt (eben weil ja Massen an Insulin eine Verzuckerung noch verhindern können). Frau Klaus hat ja zum vollständigen Bild der diabetischen Lage alles verständlich erklärt soweit.
Das Beispiel von DM1, dass auch Jürgen mal anbrachte, zeigt ja auch, dass kurze und heftige Spitzen keinen Niederschlag im HbA1c finden. Wie im Übrigen oft von uns zitiert auch von externen Quellen. So langsam scheint der Groschen zu fallen.
Puuhhhh, das nenne ich mal niveaulos, sind wir hier im Krieg sag mal? Desweiteren finde ich eine Ärztin schon interessant die in einem Forum wie diesem schreibt. Die scheint sehr qualifiziert zu sein :( -
am 27.03.2015 15:21:54
Hallo Sturmbine!
Diabetes ist so ein ganz besonderer Fall.
Und ist bei JEDEM Patienten etwas anders – ich habe noch keine zwei Diabetiker gesehen, die auf Bewegung, Ernährung, Krankheit, Stress, Trauer oder Freude BZ-technisch gleich reagiert haben.
Sei doch einfach froh, dass es verschiedene Wege in der Diagnostik gibt.
Was genau bezweckst Du denn mit den Diskussionen um den HbA1c, der einen guten Einblick in den BZ der letzten Wochen bringt?
Einen oGTT ordentlich durchzuführen ist auch nicht einfach. Der Deliquent muss in den Tagen vorher einige Dinge beachten, und der Arzt muss sich darauf verlassen, dass die Anweisungen auch befolgt werden. Erfahrungsgemäß wissen etliche Leute es besser und der oGTT fällt falsch aus...
Nüchtern-Blutzucker lassen sich auch manipulieren.... Alter Tipp: Am Abend vor dem NBZ ein paar Schnaps und der Doc ist zufrieden... (was dem Patienten aber nun gar nicht hilft).
Es wäre wirklich schön, wenn Du und Deine Zweitnicks mit dem Thema endlich aufhören. -
am 27.03.2015 17:34:33
TypEinser schrieb:
gekürzt.....
Es wäre wirklich schön, wenn Du und Deine Zweitnicks mit dem Thema endlich aufhören.
Dem kann ich nur aus vollem Herzen zustimmen. Mich langweilen diese endlosen und sinnlosen Diskussionen unglaublich.
Die meisten User hier sind doch manifeste Diabetiker, gibt es da wirklich kein anderes Thema? -
am 27.03.2015 18:21:00
sturmbine schrieb:
Puuhhhh, das nenne ich mal niveaulos....
[und dann]
Desweiteren finde ich eine Ärztin schon interessant die in einem Forum wie diesem schreibt. Die scheint sehr qualifiziert zu sein :(
:-))))))))))))
Teile uns doch bitte mal deinen Bildungs- und Berufsstand mit. -
am 27.03.2015 18:43:45
Michaelheuer schrieb:
Hi Diabetes, dass bestätigt ja Jürgens AUssage dass dort selbst der ogtt nichts anzeigen würde. Was bringts wenn ich zwei Monate bevor mein hba1c hoch geht einen ogtt mache der in dem moment prädiabetisch ausfällt; spätestens ein paar WOchen später wäre dies der hba1c auch.
Lieber Michael,
wie dir bereits mehrfach von mittlerweile vielen Seiten aus anschaulich erklärt wurde, sprechen wir bei Typ2 Prädiabetes nicht von wenigen Wochen, sondern unter Umständen von vielen Jahren, da der BZ-Verlauf sich nach dem Essen und morgens sukzessive verschlechtert. Bis dann endlich auch der HbA1c über die Diagnoseschwelle rutscht. Dein radikaler Starrsinn ist zwar irgendwie sympathisch und lässt dich jugendlich keck, quietsch-fidel und angenehm rotz-frech erscheinen. Leider aber ändert das nichts an dem Sachverhalt ;-)
Und ob es den Patienten etwas bringt, von ihrer Störung zu wissen, das überlässt du mal besser den Patienten selbst.
Falls du Fragen hastt, sag gerne Bescheid. -
Michaelheuer
Rang: Gastam 27.03.2015 18:52:32
mal gespannt wann dich deine betreuer mal wieder aus dem verkehr ziehen ? -
Kato01
Rang: Gast -
am 27.03.2015 19:13:07
Michaelheuer schrieb:
mal gespannt wann dich deine betreuer mal wieder aus dem verkehr ziehen ?
Meinst du so, wie sie hier letztens deine Beiträge gelöscht haben? ;-)))
Lass den Zahnstocher doch lieber stecken. Sonst tuste dir noch weh, mein Bester ;-) -
ferrato
Rang: Gastam 27.03.2015 23:22:52
Ich wurde seinerzeit diagnostiziert, als mir wegen starker Sehstörungen vom Augenarzt zu einem Test geraten wurde. Meine Kolleginnen und Kollegen in der Abteilung sind damals wohl auch erstmals mit der Diagnose Diabetes konfrontiert worden. Ich kann mich erinnern, dass wir einmal nach dem Mittagessen ein "Massenscreening" durchgeführt haben. Zwei Kollegen hatten damals das, was unsere möchtegern Diabetiker hier im Forum "auffällige Werte" nennnen. Ein Kollege lag knapp über 160 , ein weiterer bei Anfang 170.
Das ganze ist jetzt nahezu 20 Jahre her und bei keinem von beiden ist jemals Diabetes diagnostiziert worden. Keiner hat (zumindest, soweit mir bekannt ist) irgend was an seiner Ernährung oder seinem Lebensstil geändert. Es ist nun einmal Fakt, dass auch gesunde unter bestimmten Umständen und möglicherweise auch zeitlich begrenzt Spitzen über 140 bekommen können, die innerhalb kürzester Zeit wieder normalisiert sind.
Wäre bei diesen Kollegen damals ein oGTT gemacht worden, wären diese zum damaligen Zeitpunkt sicher auch auffällig gewesen und beide demnach auch als "Prädiabetiker" geführt worden. Der Zustand "Prädiabetes" besagt also allenfalls, dass ein erhöhtes Risiko besteht, in Zukunft tatsächlich als Diabetiker diagnostiziert zu werden. Es ist keinesfalls ein zwingender Automatismus. Und es ist auch kein Zustand, in dem eine Therapie in irgendeiner Form notwendig wäre, ausser dem freiwilligen Engagement des einzelnen Betroffenen, ggf seine Ernährung anzupassen und mehr Sport zu treiben. Beides ist aber nicht verordenbar. Die beiden Kollegen sind heute, zumindest bezogen auf die Diagnose Diabetes, völlig gesund!
Aus diesem Grund betrachte ich auch alle sogenannten Prädiabetiker(Innen), die hier im Forum ihre Panikmache verbreiten, als noch Gesund und wahrscheinlich bleiben sie das auch in Zukunft. Aber anstatt über das Ergebnis froh zu sein und das Leben zu genießen, verbreiten sie hier eine Panikmache übelster Art und das teilweise mit einer Wortwahl, mit welcher sie sich nicht nur betreffs ihrer geistigen Gesinnung outen sondern auch für jede sachliche Diskussion selbst disqualifizieren.
Ignorieren wir sie doch einfach.
-
Michaelheuer
Rang: Gastam 28.03.2015 07:39:03
ferrato schrieb:
Ich wurde seinerzeit diagnostiziert, als mir wegen starker Sehstörungen vom Augenarzt zu einem Test geraten wurde. Meine Kolleginnen und Kollegen in der Abteilung sind damals wohl auch erstmals mit der Diagnose Diabetes konfrontiert worden. Ich kann mich erinnern, dass wir einmal nach dem Mittagessen ein "Massenscreening" durchgeführt haben. Zwei Kollegen hatten damals das, was unsere möchtegern Diabetiker hier im Forum "auffällige Werte" nennnen. Ein Kollege lag knapp über 160 , ein weiterer bei Anfang 170.
Das ganze ist jetzt nahezu 20 Jahre her und bei keinem von beiden ist jemals Diabetes diagnostiziert worden. Keiner hat (zumindest, soweit mir bekannt ist) irgend was an seiner Ernährung oder seinem Lebensstil geändert. Es ist nun einmal Fakt, dass auch gesunde unter bestimmten Umständen und möglicherweise auch zeitlich begrenzt Spitzen über 140 bekommen können, die innerhalb kürzester Zeit wieder normalisiert sind.
Wäre bei diesen Kollegen damals ein oGTT gemacht worden, wären diese zum damaligen Zeitpunkt sicher auch auffällig gewesen und beide demnach auch als "Prädiabetiker" geführt worden. Der Zustand "Prädiabetes" besagt also allenfalls, dass ein erhöhtes Risiko besteht, in Zukunft tatsächlich als Diabetiker diagnostiziert zu werden. Es ist keinesfalls ein zwingender Automatismus. Und es ist auch kein Zustand, in dem eine Therapie in irgendeiner Form notwendig wäre, ausser dem freiwilligen Engagement des einzelnen Betroffenen, ggf seine Ernährung anzupassen und mehr Sport zu treiben. Beides ist aber nicht verordenbar. Die beiden Kollegen sind heute, zumindest bezogen auf die Diagnose Diabetes, völlig gesund!
Aus diesem Grund betrachte ich auch alle sogenannten Prädiabetiker(Innen), die hier im Forum ihre Panikmache verbreiten, als noch Gesund und wahrscheinlich bleiben sie das auch in Zukunft. Aber anstatt über das Ergebnis froh zu sein und das Leben zu genießen, verbreiten sie hier eine Panikmache übelster Art und das teilweise mit einer Wortwahl, mit welcher sie sich nicht nur betreffs ihrer geistigen Gesinnung outen sondern auch für jede sachliche Diskussion selbst disqualifizieren.
Ignorieren wir sie doch einfach.
Danke ferrato
Dies ist der beste Beitrag den ich hier seit langer Zeit lesen durfte!!!!!!!!!! -
am 03.04.2015 18:08:06
Michaelheuer schrieb:
schau dir doch einfach das flussdiagramm der ddg an, dort ist alles erklärt, auch wenn beate dir hier erklären will mit 5,2 einen prädiabetes zu haben :(
Wo finde ich dieses Flußdiagramm? -
DM1Diabetes
Rang: Gastam 03.04.2015 18:34:30
Und was hast du davon wenn du noch weitere Tests machst?