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  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 27.03.2015 08:05:10
    Ich verstehe die irritattion nicht. Nur Interesse halber.
    Meines erachtens nach aber geht dieser Ansatz mit den oGGT nicht weit genug. Warum wird ein veraltetes Verfahren (oGGT weiterentwickelt), welches auch Schwächen hat anstatt auf Biomarker zu setzen. Der Ansatz mit dem C-Peptid ist klar aber warum werden die Adiponektinwerte ausser acht gelassen?
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    am 27.03.2015 08:21:24
    Ist doch schön, wenn sich auf dem Gebiet "Früherkennung" was tut.
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 27.03.2015 08:46:40
    TypEinser schrieb:
    Ist doch schön, wenn sich auf dem Gebiet "Früherkennung" was tut.



    Finde ich auch, noch besser wäre aber nicht nur die Früherkennung zu verbessern sondern auch dieProphylaxe und die Therapie.
  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 27.03.2015 08:54:11
    Gut, dann sagen wir ab jetzt dass der hba1c überhaupt nichts mehr aussagt und daher garnicht zum Ausschluss genutzt werden darf, so wie es hunderte Ärzte weltweit schon machen, bzw. die ddg sogar rät auf den hba1c anstelle der Glukose zu setzen; dass ist ja wirklich nicht schlecht dass hier jetzt die AdA die DDG Diabetologen etc. alle wiederlegt werden. Also hat ab jetzt der hba1c nur noch seinen Sinn bei Werten über 5,7 und darunter gar keinen mehr.
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    am 27.03.2015 08:56:41
    Die Zahlen in allen Flussdiagrammen können und sollen nur sagen, ab wann etwas wie definiert ist. Sie können NICHTS über die Prozesse aussagen, die tatsächlich organisch ablaufen. Dafür sind sie auch nicht gemacht. Sondern sie sind für die jeweils akute ärztliche Diagnose- und Behandlungs-Orientierung gemacht.

    Einfaches Beispiel ist der werdende Typ1. Dem frisst sein eigenes Immunsystem die Beta-Zellen weg. Wenn der nur noch 50% der normalen Menge hat, ist dieser Prozess unstreitig schon sehr weit fortgeschritten. Trotzdem würde KEINER der Werte im Flussdiagramm auch nur den geringsten Hinweis darauf geben. Sie wären alle inkl. HBA1c und OGTT noch völlig perfekt gesund.

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    Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 27.03.2015 09:01:54
    hjt_Jürgen schrieb:
    Die Zahlen in allen Flussdiagrammen können und sollen nur sagen, ab wann etwas wie definiert ist. Sie können NICHTS über die Prozesse aussagen, die tatsächlich organisch ablaufen. Dafür sind sie auch nicht gemacht. Sondern sie sind für die jeweils akute ärztliche Diagnose- und Behandlungs-Orientierung gemacht.

    Einfaches Beispiel ist der werdende Typ1. Dem frisst sein eigenes Immunsystem die Beta-Zellen weg. Wenn der nur noch 50% der normalen Menge hat, ist dieser Prozess unstreitig schon sehr weit fortgeschritten. Trotzdem würde KEINER der Werte im Flussdiagramm auch nur den geringsten Hinweis darauf geben. Sie wären alle inkl. HBA1c und OGTT noch völlig perfekt gesund.

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    es geht abrr nunmal um werte und sagtest du nicht dass bei einem hba1c unter 5,5 keine anderen werte erhöht sein könnten? also wäre nach deiner philosophie der hba1c doch geeignet oder nicht?
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    am 27.03.2015 09:08:08
    Michaelheuer schrieb:
    es geht abrr nunmal um werte und sagtest du nicht dass bei einem hba1c unter 5,5 keine anderen werte erhöht sein könnten? also wäre nach deiner philosophie der hba1c doch geeignet oder nicht?


    Genau. Der werdende Typ1 hätte mit nur noch der Hälfte der normalen Beta-Menge einen HBA1c unter 5,5 und nüchtern unter 100mg/dl, in der Spitze nach dem Zuckerwasser unter 140 und nach 2 Stunden auch wieder unter 100.

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    am 27.03.2015 09:15:51
    hjt_Jürgen schrieb:
    Die Zahlen in allen Flussdiagrammen können und sollen nur sagen, ab wann etwas wie definiert ist. Sie können NICHTS über die Prozesse aussagen, die tatsächlich organisch ablaufen
    ....
    Einfaches Beispiel ist der werdende Typ1.
    ...

    Trotzdem würde KEINER der Werte im Flussdiagramm auch nur den geringsten Hinweis darauf geben. Sie wären alle inkl. HBA1c und OGTT noch völlig perfekt gesund.




    Das stimmt. Allerdings ist dann irgendwann der Punkt erreicht, an dem man zum "Durchlauferhitzer" wird und man wegen "fix & fertig mit der Bereifung" beim Hausarzt vorstellig wird.
    Insofern ist man dann recht schnell mit der Therapie dran und kann böses verhindern oder rauszögern.

    Typ 2er werden leider auch heute noch oft erst wegen Folgeschäden erkannt...
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 27.03.2015 10:08:47
    hjt_Jürgen schrieb:
    Michaelheuer schrieb:
    es geht abrr nunmal um werte und sagtest du nicht dass bei einem hba1c unter 5,5 keine anderen werte erhöht sein könnten? also wäre nach deiner philosophie der hba1c doch geeignet oder nicht?


    Genau. Der werdende Typ1 hätte mit nur noch der Hälfte der normalen Beta-Menge einen HBA1c unter 5,5 und nüchtern unter 100mg/dl, in der Spitze nach dem Zuckerwasser unter 140 und nach 2 Stunden auch wieder unter 100.

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    Bei mir Warren es bei noch 68% Betas Nüchtern 66, 1 Stunde 103, 2 h irgend etwas um die 70.

    Und auch heute, ab und an habe ich Werte über 300 oder 400 (Damit kann man überleben und stirbt nicht gleich und Folgekrankheiten habe ich auch nicht). Gelingt es mir diese Rasch zu reduzieren und kommt es nicht oft vor drückt sich dass kaum im hba1c aus.
    Bearbeitet von User am 27.03.2015 10:11:36. Grund: .
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    am 27.03.2015 10:37:53
    Es geht beim Prädiabetes ja auch nicht ums Sterben, auch wenn die hier häufig verbreitete Untersuchungs-Hysterie die Angst davor nahelegen kann. Sondern es geht doch vielmehr darum, beim werdenden 2er, so die betroffene Person denn kann und will, den BZ möglichst lange ohne Medis allein mit zusätzlicher Bewegung und angepasster Futterauswahl im völlig gesunden bis gut eingestellten Rahmen zu halten. Das funzt tendenziell umso mehr Jahre, je eher man die ersten höheren BZ-Ausflüge entdeckt und in der Folge auf gesunder Spitzenhöhe kappt.

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