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Hba1c wert gesunken..Blutzuckerwerte gleich???
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ferrato
Rang: Gastam 25.04.2015 19:04:29
hjt_Jürgen schrieb:
600-800 kcal pro Tag sind die normale Futtermenge, die in der ersten Zeit nach einer bariatrischen Operation eingefüllt werden kann. Und bariatrische Operationen gelten inzwischen weltweit als hervorragende Maßnahme zur weitgehenden Normalisierung der Stoffwechselsituation bei übergewichtigen Menschen mit Typ2 Diabetes in den ersten Jahren um die Diagnose-Reife.
Nicht zu glauben....
Wo hast Du in Deinem vorherigen Beitrag etwas von bariatrischen Operationen geschrieben? Damit willst Du wohl durch die Verwendung von Fachbegriffen Fachkenntnis suggerieren? Oder willst Du Melanie hier zu einer solchen Operation raten?
Das war also ein schlechter Versuch, den von Dir verbreiteten Unsinn zu relativieren.
Und damit es zu keinen Missverständnissen kommt:
Wenn im Rahmen einer Crash Diät jeglicher Form weniger als 1200 Kcal pro Tag gegessen werden, schaltet der Körper sozusagen auf Sparflamme. Der Grundumsatz sinkt. Wenn die Diät dann irgendwann beendet und wieder ausreichend gegessen wird, bleibt der Körper noch sehr lange auf diesen niedrigen Grundumsatz. Dadurch steigt das Gewicht sehr schnell wieder und meist nimmt man sogar noch weiter zu. Und das ist UNABHÄNGIG VON DER KOSTFORM UND HAT MIT KOHLENHYDRATEN ABSOLUT NICHTS ZU TUN!!!!!
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am 25.04.2015 19:40:37
ferrato schrieb:
Daher ist Dein Ratschlag, mit einem Fünftel der normalen Tagesration an Kalorien zu beginnen, absolut Unsinnig.
Warum bleibst Du nicht einfach bei Deiner Schreibe? Darauf hab ich Dir direkt geantwortet. Ich hab Dir ein weltweit mit großem Erfolg verprobtes Beispiel für Crash-Diät gegeben, in der weit überwiegenden Mehrzahl noch vermittels einer Operation. Und Professor Taylor in Newcastle hat halt nachgewiesen, dass nicht die OP an sich den Erfolg macht, sondern die damit SOFORT erreichte Beschränkung der Nahrungs-Zufuhr.
Und Du schreibst also, dass das, was Ärzte weltweit machen, absolut unsinnig sei?
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter. -
am 25.04.2015 19:54:57
Wie du gleich ausflippst :-)
Grundsätzlich könnte man schon durch VLCD einen raschen Einstieg in eine Gewichtsreduktion erreichen und diese dann mit Bedacht durch veränderte Ernährungsgewohnheiten gewichtsmäßig verstetigen. Scheint ja bei Jürgen zu funktionieren. Aber ist schon etwas tricky, wegen des verringerten Grundumsatzes, da hast du nicht unrecht. Die Jojo-Gefahr wäre bei 1200kcal und etwas darüber aber auch gegeben. Das ist nämlich ebenfalls ganz schön wenig!
Ansonsten nicht das zweite Standbein vergessen. Eine umfassende Diät besteht aus (1) Kalorienreduktion und (2) Bewegung/Umsatzerhöhung. Mit 1 _oder_ 2 wird es viiiel schwieriger.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
ferrato
Rang: Gastam 25.04.2015 20:20:58
hjt_Jürgen schrieb:
Ich hab Dir ein weltweit mit großem Erfolg verprobtes Beispiel für Crash-Diät gegeben, in der weit überwiegenden Mehrzahl noch vermittels einer Operation. Und Professor Taylor in Newcastle hat halt nachgewiesen, dass nicht die OP an sich den Erfolg macht, sondern die damit SOFORT erreichte Beschränkung der Nahrungs-Zufuhr.
Nein, ich habe gar nichts von Operationen geschrieben, das warst schon Du.
Mein Hinweis mit 1200 Kcal bezieht sich eben nicht auf solche Eingriffe, sondern betrifft alle, die durch Kalorienreduktion abnehmen wollen. Dabei sollte diese Grenze, die zudem bei gedem etwas anders sein kann, eben nicht unterschritten werden. -
am 25.04.2015 20:35:36
Bei den OPs geht es um nichts anderes als um die in diesem Fall zwangsweise Verringerung der Nahrungszufuhr. Alle übrigen Deutungen sind vom Tisch, seit erwiesen ist, dass das Ergebnis systematisch allein mit ner gleichen Verringerung der Nahrungszufuhr nachgebaut werden kann.
Es ging mir deswegen zu keinem Zeitpunkt unserer Diskussion um die OPs, sondern immer nur um die drastisch verringerte Füllmenge.
Und Jojo kommt IMMER und genau in dem Maße, wenn und in dem man anschließend ans Abnehmen mehr isst als man verbraucht. Wie weit die entsprechenden Berechnungen unterm Strich zutreffen, zeigt immer die Waage.
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ferrato
Rang: Gastam 25.04.2015 23:10:37
hjt_Jürgen schrieb:
Es ging mir deswegen zu keinem Zeitpunkt unserer Diskussion um die OPs, sondern immer nur um die drastisch verringerte Füllmenge.
Und eben diese drastisch verringerte Füllmenge ist für Leute, die ohne OP einfach nur etwas abnehmen wollen, das KO Kriterium. Unter 1200 Kcal geht es so lange gut, solange man bei dieser Kalorienzahl bleibt, allerdings mit der zwangsläufigen Folge permanenten Hungers. Debb der Körper befindet sich im "Hungersnot" Modus. Und solange die zugeführte Kalorienzahl dem Körper weiterhin "Hungersnot" vorgaukelt, kann man natürlich nicht zunehmen. Erst wenn die Diät beendet und wieder ausreichend Kalorien zugeführt werden, zeigt sich der JoJo effekt. Denn der Körper bleibt noch sehr lange im "Hungersnot" Modus und nutzt das Mehr an Kalorien, um seine Speicher wieder aufzufüllen. Die Folge ist, man nimmt mehr zu, als man vorher abgenommen hat. -
am 25.04.2015 23:16:54
ferrato schrieb:
...Erst wenn die Diät beendet und wieder ausreichend Kalorien zugeführt werden, zeigt sich der JoJo effekt. ..
Sorry, aber das sind dann eindeutig mehr als ausreichend Kalorien :(
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ferrato
Rang: Gastam 26.04.2015 06:05:22
hjt_Jürgen schrieb:
Sorry, aber das sind dann eindeutig mehr als ausreichend Kalorien :(
Wieso?
Wenn jemand, sagen wir, normalerweise 2000 Kcal bräuchte, aber 2500 Kcal isst, nimmt er im Lauf der Zeit zu. Wenn er dann abnehmen will, muss er einfach weniger als 2000 Kcal essen. Mit z.B. 1500-1600 Kcal macht er dann nichts falsch und wird im Lauf der Zeit auch abnehmen. Macht er aber z.B. eine Crashdiät, wie etwa FDH, isst also längere Zeit nur 1000 Kcal, dann schaltet der Körper um auf Sparflamme. Wird diese Diät nach einiger Zeit wieder aufgegeben, ist der Grundumsatz deutlich gesunken und bleibt auch noch lange in diesem Zustand. Wenn derjenige wieder seine 2000 Kcal (die er ja biologisch auch brauchen würde) isst, werden alle Kalorien über 1200 zum Auffüllen der Depots genutzt statt zur Aktivierung der Muskeln und nur der Rest zur Energiegewinnung genutzt. Die Folge ist, man nimmt schneller und auch mehr zu.
Dieser Mechanismus war in früheren Zeiten, als es noch tatsächliche Hungersnöte gab, für den Menschen sinnvoll zum Erhalt der Leistungsfähigkeit, wird uns heute aber in unserer Überflussgesellschaft zum Verhängnis.
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DM1Diabetes
Rang: Gastam 26.04.2015 13:02:26
Ich schließe mich purea an das zweite Standbein, Sport, sollte nicht vergessen werden. Denn das hat gleich zwei Effekte
1. Es erhöht den notwendigen Energieverbrauch der aus Erhaltungsenergie für den Körper besteht und der Energie für Bewegung/Sport/körperlicher Arbeit.
2. Baut Muskeln auf die zwar mehr wiegen aber auch mehr Energie verbrennen als anderes Gewebe wodurch die Erhaltungsenergie steigt.
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Mit wachen Augen und einem Lächeln lebt auch der chronisch Kranke einfach besser. (Konrad Beikircher) -
am 26.04.2015 13:19:50
famzimmy schrieb:
Hallo zusammen...
ich habe vor ca. 3 Wochen schon mal geschrieben und wollte mal kurz was mitteilen und fragen was denn da los ist...Aaaalso ich habe ab der Diaganose meine Ernährung drastisch umgestellt..Allerdings so das ich angst hatte zu essen und kam meistens nur auf 1000 Kcl. Ich habe praktisch fast nur Gemüse, etwas Fleisch und Nudeln, Reis, Kartoffeln drastisch reduziert..Mir geht es allerdings nicht gut dabei...
Hatte einen Unfall kann mich nicht richtig bewegen und dadurch merke ich, dass meine Blutzuckerwerte nicht besonders toll sind...Aber mein Hausdoc hatte nach drei Wochen meinen Langzeitwert gemessen und der ist von 6,7 auf 6,3 gesunken...(er konntrolliert mich engmaschig weil ich so unsicher bin)
Das freut mich aber auf diese Weise kann ich mich nicht mein ganzes Leben ernähren...Ich war auch bei einem Diabetologen (angeblich der beste der stadt) und der machte mir die gleiche Aussage wie mein Hausdoc...Angeblich brauche ich keine Medikamente und soll mich mehr bewegen und Übergewicht abbauen...
Gut aaaaber was mich wirklich nervt und mich fertig macht sind meine Blutzuckerwerte...Morgens nüchtern 130/140 nach dem Frühstück mit Vollkornbrot etwas Gurke, Frischkäse und Tee ungesüßt nach zwei Std. 220 vor dem nächsten Essen also Mittag habe ich einen Wert von 90-110 dann nach dem Mittag mit reduzierten Kohlenhydraten nach zwei Std. 150/140 kommt drauf an...vor dem Abendessen wieder 90/110 dann nach dem Abendessen die gleichen Werte nach dem Mittag..allerdings vor dem Schlafen wieder 140 ....Sooo diese Werte habe ich meinem Hausdoc und meinem Diabetologen mittgeteilt..beide haben nix dazu gesagt...Aaaaber ich verstehe nicht, warum sich mein Langzeitwert gebessert hat und mein Blutzuckerwert nicht...Bishier habe ich 3 Kilo abgenommen und hoffe mich nächste Woche wieder mehr zu bewegen zu können...Ich muss doch bei solchen Werten irgendwas unternhemne...Achso...ich soll eigentlich die Metformin 1 x 500 morgens auch absetzten...aber kann sie auch nehmen wenn ich möchte...Tja hat jemand einen Rat???
Dass ist leider so beim hba1c, einen genaue Blutzuckerverlauf stellt er nicht da, sondern nur Tendenzen. Dies ist auch dass Problem in Diagnose mit diesem Verfahren, weswegen dort nach 4 jähriger Probezeit Abstand genommen wir, ihn zB zum Ausschluss zu nutzen.
Da ist er nicht genau genug, nichts geht über ein anständiges Tagesprofil.
Gruß pbine