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Geschichte und dringende Frage zu Diabetes !!!

  • Nicole

    Rang: Gast
    am 30.10.2010 12:58:12
    Ein ganz liebes Hallo an Alle.

    So ich bin weiblich und 33 Jahre alt und hab ein kleines Problem.

    Also alles hat damit angefangen das ich mal wieder wissen wollte wie mein Blutzucker so ist, und da ich mir vor 2 Jahren mal so ein Komplettset von Aviva geholt hatte, hab ich mir gedacht es wird mal wieder zeit zum messen.

    Hab also an dem Wochenende 09/10.10. mal gemessen, und da waren die Werte eigentlich wie immer ziemlich normal Samstags waren sie nachdem ich ca. 2-3 Std nix mehr gegessen hatte zwischen 85 und 97 und Sonntags nachdem ich ein wenig gesündigt hatte auch nach 1-2 Std. so zwischen 130 und 140. Bin mir nicht mehr so ganz sicher was für ein Wert es genau war aber es war auf jeden fall dazwischen.

    Da ich am Montag drauf wegen einem Gesundheitszeugnis zu meinem Arzt musste, meinte der auf einmal wir messen mal den Blutzucker, und da hab ich voll die Bammel bekommen (warum das immer so ist kann ich mir nicht erklären), auf jeden fall hab ich noch zu meinem Doc gemeint, moment ich hab vor ca. 30 min. bevor ich hierher gekommen bin ein Glas Limo getrunken und dann meinte er umso besser nun sehen wir ja wie der Wert so sein wird. Und da kam das schlimmste diesmal wurde der Wert um die 170 angezeigt, ungelogen so hoch hab ich ihn bis zu diesem Tag noch nie erlebt.

    Also hatte er mich am Montag den 18.10. zum Blutabnehmen hinbestellt, (es war leider erst nach einer Woche, da noch andere Bluttest gemacht werden sollten, und ich dafür in der Menopause sein musste).

    Und durch das Labor wollte er den Langzeitwert messen.

    So nun war ich diese Woche Dienstag wieder bei meinem Arzt und hab endlich den Wert erfahren und nun meinte er ja ich hätte Diabetes der Laborwert hätte ergeben das der Nüchternwert 125 betragen hätte.

    In diesem Moment ist für mich die Welt zusammen gebrochen und ich war den Tränen nahe konnte sie aber gut unterdrücken.

    Er meinte sogar na ja das müsste ich ja dann doch schon ein paar Jährchen haben, und da meinte ich noch zu ihm das kann doch eigentlich gar nicht sein denn die Werte waren sonst immer im normalen Bereich.

    Auch sagte ich ihm, das ich nun schon seit ein paar Wochen regelmäßig messe wie z.b 1-2 Std nach dem Essen und das er danach ganz normal fallen tut und dann wieder im normal bereich liegt, ok das nun grad die letzten zwei wochen der Nüchternwert erhöht gewesen ist will ich ja gar nicht abstreiten, muß aber dazu sagen das ich mich aber tierisch selbst fertig gemacht habe, es verging kein Tag an dem ich nicht an das Thema gedacht habe,

    Komisch ist jetzt aber seit vorgestern morgen sind die Werte wieder unter 120. Am Mittwoch war er bei 116, Donnerst bei 109 und heute morgen war er bei 104. Von den Werten hab ich die letzten zwei Wochen geträumt.

    Auf jeden fall meinte er ich soll jetzt einfach mal die Werte die ich so messe aufschreiben und ihm dann mal nach ca. 1-2 Wochen vorbei bringen, damit er über einen längeren Zeitraum sehen kann wie die Werte wirklich sind.

    Auch hab ich ihn gefragt wenn es wirklich Diabetes sein sollte, warum ich nicht die kleinsten Anzeichen dafür hätte, wie z.b. übermäßiger Durst, häufiger Harndrang usw. aber das konnte er sich bis jetzt auch noch nicht erklären.

    Er meinte nur wenn es wirklich so sein sollte das nur der morgens Wert erhöht wäre, würde er mir wahrscheinlich Tablettchen geben wovon ich dann abends eine halbe nehmen sollte.

    Da mein Doc meinte ich solle Kohlenhydrate wie Nudeln, Kartoffeln usw. so gut wie es geht vermeiden bzw. dürft ich gar nicht mehr essen, ist für mich erneut die Welt zusammen gebrochen, ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen z.b. ein Schnitzel ohne Kartoffeln, Pommes oder Nudeln zu essen, aber andererseits meint er ich soll erst mal ganz normal weiter essen. Ja was denn nun ????

    Aber ich bin richtig stolz auf mich, seit nun knapp 3 Wochen trinke ich zu 90 % nur noch Wasser, zwar mische ich mir auch mal wenn so momente kommen wo mir das Wasser aus den Ohren raus hängt ein klein wenig Saft ins Wasser und auch am letzen Wochenende hatte ich mal so einen kleinen Durchhänger und hab mir da mal 2 Gläschen Zitronenlimo gegönnt.

    Auch Schokolade was meine größte schwäche ist hab ich ein klein wenig reduziert, aber das fällt mir noch ein wenig schwerer als die Limo weg zu lassen, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf das ich das auch noch ganz schaffe.

    Nun meine Frage was meint ihr ist das wirklich schon Diabetes wie der Arzt meint und warum sind dann aber alle anderen Werte und vor allem die Nüchternwerte seit 3 Tagen morgens wieder ganz normal ?

    Und wie sieht das aus mit Essen und Trinken was darf ich und was darf ich nicht ?

    So das wars jetzt fürs erste ich hoffe ihr seid mir nicht böse weil es so viel zum lesen ist aber ich hoffe ihr versteht dadurch mein Problem ?

    Ganz liebe Grüße
  • Rainer

    Rang: Gast
    am 30.10.2010 15:18:59
    Hallo Anonym,

    es sieht so aus, als hättest du einen klugen Doc, du bist bei ihm in den richtigen Händen.

    Wenn du eine Anleitung brauchst, wie du dich mit weniger KH zufrieden und satt essen kannst, dann sieh dir mal LOGI an. Am besten lies ein bisschen in dem Forum http://forum.logi-methode.de/. Dort kannst du dich auch wunderbar mit anderen betroffenen austauschen.

    Auf jeden Fall musst du etwas tun. Dein Diabetes ist wahrscheinlich noch am Anfang, vielleicht wird er auch noch als Prädiabetes (oder IFG oder Insulinresistenz) eingestuft. Je eher du anfängst gegenzusteuern, desto einfacher kannst du für dein restliches leben mit deinem Diabetes umgehen.

    LG Rainer
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 30.10.2010 15:54:04
    empfehlenswertes Rezept
    http://phlaunt.com/diabetes/DeutschMgDlFlyer.pdf von Jürgen
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 30.10.2010 22:45:54
    Hallo Du,

    was wurde nun eigentlich noch untersucht?

    LG, Daniela
  • Nicole

    Rang: Gast
    am 31.10.2010 10:59:46
    Hallo ihr lieben, und vielen Dank für eure Antworten.

    Also ich messe immer noch regelmäßig und kann beim besten willen nicht erkennen das er wie vor paar wochen über 120 wäre.

    Seit nun 5 Tagen liegen die nüchtern Werte zwischen 95 und 110, naja und die restlichen Werte liegen immer noch im normal Bereich wie vorher auch.

    Ich versteh es einfach nicht wieso es davor aber so hoch war ?

    Zum Thema essen wenn ich z.b Nudeln, Kartoffeln usw esse, ist es höchstens ein Teller wie soll ich das denn noch redzuzieren wenn es nach meinem Doc gehen würde ?

    @Daniela:

    Das andere was noch untersucht wurde, war das in der Menopause mal eine Laboruntersuchung gemacht werden sollte, um rauszufinden was bei den Hormonen nicht stimmt.

    Denn es ist schon Jahrelang bei mir so, wenn ich die Pille nicht einnehme, das die Periode einfach nicht regelmäßig anfangen tut, da kommt es schon mal vor das ich bis zu 6 Monate darauf waren kann.

    Sobald ich aber die Pille nehme kommt alles regelmäßig.

    Laut Frauenarzt ist das PCO-Syndrom festgestellt worden, dazu kommt noch das Übergewicht aber da bin ich im moment fleizig dabei es zu verlieren.

    Die Probleme mit der Periode hab ich aber wie gesagt schon jahrelang bzw eigentlich schon seit dem ich 16 oder 17 war, und da war noch lange kein Thema von evtler Diabetes.

    LG
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 31.10.2010 18:00:00
    Hallo,

    ok, dann wirst Du wohl als Typ 2 diagnostiziert sein. Die Werte sind meiner Meinung nach grenzwertig, ein Gesunder hat niedrigere pp-Werte und die Morgenwerte deuten auch auf Diabetes hin.

    Ich glaube mal gelesen zu haben, dass PCO und Diabetes Typ 2 assoziiert sind, vielleicht kann man da was drehen, also die Horrormone ins rechte Licht schieben und die BZ-Werte werden auch besser.

    Im Großen und Ganzen liegen Deine Messwerte aber trotzdem im guten Bereich und Du solltest Dir jetzt keine Sorgen machen, dass dadurch Folgekomplikationen auftreten könnten, aber behalte es im Auge und falls die Werte höher liegen, suche den Doc auf.
    Abnehmen hilft Dir in Bezug auf den Dm wenig, jedenfalls auf Dauer gesehen. Ob die Gewichtsreduktion auf das PCO etwas bringt, kann sein, ich weiß es nicht. PCO und Mehrgewicht steht wohl auch im Zusammenhang miteinander, aber da befrag mal besser Deinen Arzt.

    Liebe Grüße, Daniela
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 31.10.2010 19:29:55
    Moin ...35,

    zur PCO-Behandlung wird seit vielen Jahren sehr erfolgreich Metformin gegeben. Das trägt wohl häufig gut dazu bei, dass die Periode wieder regel-mäßiger kommt. Und gleichzeitig behindert es die Leber bei der diabetisch fehlgesteuerten zuvielen Zuckerausgabe, die wahrscheinlich für den erhöhten Morgen-BZ verantwortlich ist.

    Bisdann, Jürgen

    @Daniela
    vielleicht liest Du ma http://www.diabetesincontrol.
    com/index.php?option=com_content&view=article
    &id=9934-beta-cell-failure-occurs-much-earlier-and
    -severely-than-previously-thought&catid=1&Itemid=8
  • Nicole

    Rang: Gast
    am 31.10.2010 19:50:09
    @Jürgen:

    mein Frauenarzt meinte ja zu mir das ich die Wahl hätte zwischen meiner momentanen Pille (NovaStep) und einem anderen Medikament ich weiß aber nicht mehr wie das hieß aber ich denk mal es ist das wovon du geschrieben hast.

    Aber er meinte wenn ich verhüten will und auch schon während der Einnahme von der Pille keine Probleme habe, sollte ich eher bei der bleiben und ich hab auch mit meinem Hausarzt geschrochen wie es denn aussieht wenn es wirklich Diabetes sein sollte ob ich weiterhin meine Pille nehmen könnte und da meinte er Ja.

    @Daniela

    Ich nehme an das ich das PCO Syndrom schon jahrelang hab da ich ja wie gesagt seit dem ich 16 oder 17 war diese Probleme mit meiner Periode hatte, wenn ich keine Pille genommen hatte, denn von meiner alten Frauenärztin weiß ich da sie damals schon ein Blutbild wegen den Hormonen gemacht hatte das, da was nicht stimmt.... aber wie gesagt da war noch lange zeit KEINE Rede von Diabetes und das weiß ich zu 100 %

    Aber laut meinem jetzigen Frauenarzt meinte er wegen dem PCO Syndrom das, das daran auch das Übergewicht schuld wäre, es wäre sehr wichtig wenn ich das runter bekäme denn dann könnte evtl auch das besser werden genauso wie meine Zuckerwerte.

    Laut meinem Hausarzt sollte ich ja nur noch Gemüse und NULL Kartoffeln, Nudeln usw alles was eben Kohlenhydrate hat nicht mehr essen.

    Naja ich schreib jetzt erstmal meine ganzen Werte auf und bring sie dann beim Doc vorbei und dann entscheidet sich der rest ob es wirklich Diabetes ist und ob ich Medikamente nehmen muss.... denn im moment muß ich noch nix nehmen.
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 31.10.2010 20:09:16
    Jürgen,

    sei doch bitte so nett und fasse es für mich in gemanisch zusammen, ich habe grad zuwenig Zeit mir sowas durchzulesen.

    LG, Daniela
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 31.10.2010 21:16:32
    Moin Daniela,

    Du bestest schlicht gedankenlos nach: Das bisschen Zucker ist noch kein Diabetes. Das muss man nur im Auge behalten.

    In dem verlinkten Text steht, dass die Betas schon bei leichtem Überschreiten des gesunden Bereichs und lange vor Erreichen des Prädiabetes geschädigt sind und mit jedem höheren BZ immer weiter geschädigt werden und dass der BZ daher möglichst früh an die gesunde Leine genommen werden solle.

    Bisdann, Jürgen
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 31.10.2010 21:28:42
    Hm, ich hab aber von ihr bisher nur Werte gesehen, die noch ok sind, grenzwertig erhöht, aber sonst ok. Vielleicht hatte ich aber auch was überlesen...
    von Daniela
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 31.10.2010 23:01:51
    Was willst Du daran nicht raffen? 100 ist nicht grenzwertig erhöht, sondern nach den verlinkten Erkenntnissen zu hoch. von Jürgen
  • Lilo

    Rang: Gast
    am 01.11.2010 08:30:47
    Kannst du dir mal einen Namen geben bitte:-) Egal, welchen, ich sag mal ...Susi:-)

    Also Susi, als deine Gynäkologin davon sprach, dass du die Wahl zwischen der normalen Pille hast und einer anderen Tabletten, von der du annimmst, dass es sich dabei um Metformin handelt:

    Metformin ist aber kein Verhütungsmittel, es ist aber ein Medikament, was wohl gleichzeitig gegen PCO UND als Diabetesmedikament eingesetzt werden kann.

    Wir waren glaub ich ALLE erschrocken, als man uns die Diagnose Diabetes stellte..aber damit kann man gut leben, weil es eine Diagnose ist, die du selbst beeinflussen kannst.
    Aber ich würde dir dennoch raten, lass dich zu einem Diabetologen überweisen, die sind die richtigeren Ärzte dafür...

    Ich habe es hoffentlich nicht überlesen, wie hoch war denn der Langzeitwert, also der HBA1C-Wert, der aussagt, wie dein BZ so in den vergangenen 6 Wochen war?

    Kein Diabetiker muss nur Wasser trinken. Du kannst ALLES trinken, was KEINE KH enthält, einfach auf die Rückseite der Lebensmittel sehen und lesen.....

    Wie ich das verstehe, möchtest du gern abnehmen, dann schlag zwei Fliegen mit EINER Klappe. Denn dick macht nicht das bissel Fett, was noch in unseren Lebensmitteln ist, sondern der viele Zucker.

    Und oft steht vorn drauf, gesund und ligth und was weiß der Geier und auf der Rückseite stehen 50% Zucker.

    Alles Liebe und Gute.
    von Lilo
  • Susi

    Rang: Gast
    am 01.11.2010 13:34:28
    Hallo Lilo,

    ok bleiben wir bei dem Namen Susi =)

    Wieviele Wochen mein Arzt zurück geschaut hatte weiß ich leider gar nicht, hätte ich ihn nicht genervt und wissen wollen was das Laborergebnisse nun genau gesagt hätte wüßte ich es immer noch nicht auf jeden Fall hieß es der Wert wäre nüchtern bei 125 gewesen.

    Inzwischen hab ich von der Apotheke auch mal die montaliche Broschüre den Diabetes Ratgeber geben lassen und da war nun auch einmal das Thema drinne mit dem HBA1C-Wert und dadurch hab ich erst erfahren wie lang die Werte zurück verfolgt werden können.

    Nun versteh ich so langsam ein wenig mehr. Ich glaub sogar inzwischen einen zusammenhang zu erkennen warum der Wert evtl so hoch war. Denn ich muß leider zugeben das ich bis zum ende der letzen Woche bevor die Laboruntersuchung gemacht wurde nicht grad wenig schokolade gefuttert habe.

    Aber wie gesagt die Werte sind jetzt seit einer knappen woche nüchtern auf jeden fall wieder unter 120 und bin mal gespannt was mein Doc demnächst sagen tut wie die Behandlung weiter geht, er meinte auch sollte wirklich zu 100 % Diabetes vorliegen wird er mich an einen Diabetologen überweisen.

    Und wegen dem Thema PCO Syndrom das, das Medikament Metformin kein Verhütungsmittel ist weiß ich ja, das hatte er mir gesagt, aber da ich ja weiterhin verhüten will meinte er deswegen kann ich meine Pille weiter nehmen.

    Auf jeden Fall möchte ich mich bei euch allen für eure Hilfe und Ratschläge bedanken. =)

    LG
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 01.11.2010 14:01:17
    Moin Susi,

    gesunde Menschen können ein Kilo Schoki essen, ohne dass der BZ nüchtern über max 80-85 ansteigt und irgendwann mit dem Essen über 140. Und was auch auch Ärzte und Diabetologen gern übersehen: Wiegen und berechnen können wir nur die Glukose, die wir direkt einfüllen. ABER vom täglichen Gesamtumsatz an Blutzucker kommt bei DGE-gesunder Ernährung nur etwa eine Hälfte extern durch die Futterluke, während die andere Hälfte intern von Leber und Nieren dazu gegeben wird. Und schon auf dem Weg zum Typ2 steigt die interne Ausgabe immer häufiger immer höher über den gesunden Rahmen hinaus an.

    Der Blutzucker-Anstieg von gegessener Glukose hat seinen Höhepunkt meistens etwa 1 Stunde nach dem Einfüllen, und die neu gegessene Glukose ist jeweils nach etwa 2 Stunden zum insgesamt größten Teil aus dem Darm im Blut, während das Muster der internen Ausgabe recht individuell verläuft. Bei manchen von uns eher irgendwie nach der Tageszeit und bei anderen eher wie so ein gemeines mehr oder weniger großes Glukosehäubchen zusätzlich zu dem oben drauf, was sie gerade gegessen haben. Vor allem die Glukosehäubchen-Typen können die interne Ausgabe dadurch verhältnismäßig kleiner halten, dass sie kleinere Glukose-Portionen futtern.

    Aber weniger als keine Glukose kann man KH-mäßig nicht essen, und wer schon mit kleinsten verträglichen Portionen den BZ nicht im gesunden Rahmen halten kann oder wessen BZ mustermäßig irgendwann am Tag gerne höher ausfliegt, der sollte es vielleicht mal mit Metformin probieren. Das Medikament hat zwar einen schlechten Ruf wegen seiner Biogas-Förderung, aber es ist das bewährteste Mittel, das die interne Glukose-Ausgabe wenigstens zu einem Teil behindert - und bei vielen (armen;-) Schluckern ausreichend für einen gesunden Blutzucker für viele Jahre, auch viele Frauen, die gleichzeitig die Pille zum Verhüten nehmen :-)

    Bisdann, Jürgen
  • peter

    Rang: Gast
    am 01.11.2010 14:09:35
    hallo susi,
    bitte lies den artikel noch mal durch, und wenn er nicht verständlich ist, gibt es einige diabetesforen wo die grundlagen sehr gut erklärt werden.
    der hba1c hat mit dem nüchternwert genausoviel zu tun wie jeder andere wert inerhalb der 24 h, und das über ca 90 tage.
    er wird noch meist in % angegeben und liegt gesund bei 4,5-5 %.
  • Lilo

    Rang: Gast
    am 01.11.2010 15:01:46
    Hi Susi,

    nerv deinen Doc ruhig, ruf doch noch mal an und frag einfach nach dem HBA1C-Wert, ds kann dir sogar die Thekenschwester am Telefon sagen. UND. Du hast einen Anspruch auf die Kopie deiner Laborwerte.
    Dann kannst selbst gucken, welcher Wert normal, zu hoch oder niedrig ist, denn da steht immer der Normalbereich dahinter.

    Nerv ihn. Ruf an! grins. von Lilo
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 01.11.2010 22:25:42
    Jürgen,

    "Was willst Du daran nicht raffen? 100 ist nicht grenzwertig erhöht, sondern nach den verlinkten Erkenntnissen zu hoch. "

    Gilt meines Wissens aber noch als nicht behandlungsbedürftig.
    Ich habe nur versucht Susi die Angst zu nehmen, sicher, wenn Du es so siehst, sollte sie natürlich was tun - aber ihr muss auch klar sein, dass mit diesen Werten noch keine Welt untergeht, d.h, diese keine bedrohliche Situation bedeuten.
    Als Beginner hatte ich Panik, die Messwerte konnte ich nicht interpretieren, da hat jemand gefehlt, der mir sagt, dass von den damaligen Werten keine Gefahr ausgeht!

    Da wär ein gesundes Mittelmaß zwischen Panikmache und Verharmlosung vonnöten ;-)

    LG, Daniela

  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 02.11.2010 01:19:16
    Moin Daniela,

    es geht nicht um Verharmlosung oder Panik, sondern darum, dass es wahrscheinlich im Vorlauf zum Typ2 ein Fenster gibt, in dem die übliche Krankheits-Eskalation und die zugehörige Therapie-Eskalation noch angehalten werden können, wenn man nur dann schon anfängt (wenn noch alle Welt sagt, dass man sich noch lange keine Sorgen wg Diabetes machen muss) und seinen Blutzucker an die gesund kurze Leine nimmt.

    Bisdann, Jürgen
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 02.11.2010 20:47:42
    Gut, da weiß ich zuwenig vom T2, beim 1er isses ja egal, der eskaliert halt irgendwann ohne Insulin ôô
    Kann mich daran noch sehr gut erinnern...
    Halb verhungert, katabol, keine Kraft mehr und Sehstörungen ohne Ende.
    Das fällt gezwungenermaßen auf.
    Beim 2er ist das ja alles schleichend und macht trotzdem schon Schäden - weiß nicht, was ich als das geringere Übel betrachten soll..

    LG, Daniela
  • Rainer

    Rang: Gast
    am 02.11.2010 21:26:10
    Der T2er ist eindeutig das weitaus geringere Übel. Den kann man zu jedem Zeitpunkt anhalten und dessen Weiterentwicklung stoppen oder zumindest sehr stark verlangsamen, wenn man weiß wie und wenn man es will.

    Alle die wollen und noch nicht wissen wie, die schauen bitte hier:
    http://phlaunt.com/diabetes/DeutschMgDlFlyer.pdf von Rainer
  • eh

    Rang: Gast
    am 03.11.2010 00:13:02
    Man kann den T2 stoppen? Und so einfach!

    Ich geh mal davon aus, daß du Typ1 bist oder deinen Typ2 noch nicht lange hast.

    Es ist wirklich unglaublich, was für Unsinn über Typ2 verbreitet wird.
  • fcghtghrt

    Rang: Gast
    am 03.11.2010 02:04:38
    zitat:"Es ist wirklich unglaublich, was für Unsinn über Typ2 verbreitet wird."
    stimmt - das sieht man an deinen beiträgen...
    und das unabhängig davon, ob rainers tipps sinn machen ("Eliminiere Brot, Frühstückflocken, Reis, Bohnen, alle Mehlprodukte, Kartoffeln, Körner und Obst. Nimm alle deine Kohlenhydrate mit Gemüse zu dir. "). essen hat auch etwas mit lebensqualität zu tun und wer nur gemüse isst, lebt eher wie ein karnickel (kann er gern, wenn er wie ein asket 5 jahre länger leben will. - muss'ch nich hamm!)
  • Rainer

    Rang: Gast
    am 03.11.2010 09:07:46
    Zitat:
    "essen hat auch etwas mit lebensqualität zu tun und wer nur gemüse isst, lebt eher wie ein karnickel (kann er gern, wenn er wie ein asket 5 jahre länger leben will. - muss'ch nich hamm!)"

    Was hat Lebensqualität mit Kartoffeln oder viel anderem Gemüse zu tun? Die bestimmt sich dadurch, was sonst noch auf dem Teller liegt. Andere finden oft, dass ich zu fett esse - für ein Karnickel wäre LCHF bestimmt nicht das richtige Essen. Mein Essen ist für mich der pure Genuss. Ja, ich denke dass ich mit Genuss 5 Jahre länger leben kann. Und ich denke, dass ich mit Genuss mindestens 20 Jahre länger bei bester Gesundheit leben kann. von Rainer
  • Sabine

    Rang: Gast
    am 03.11.2010 10:50:57
    wer nur gemüse isst, lebt eher wie ein karnickel (kann er gern, wenn er wie ein asket 5 jahre länger leben will. - muss'ch nich hamm!)

    *lol* ich liebe Gemüse und esse jeden Tag
    große Mengen davon. Das ist superlecker - ich
    kann nämlich toll kochen und ich komm mir gar
    nicht vor wie ein Asket! So ein Quatsch. Aber ich
    lasse andere Menschen so essen wie sie das
    möchten. Kann jeder selber entscheiden und
    jeder trägt dann dafür auch die Verantwortung.

    Liebe Grüße
    Sabine

  • eh

    Rang: Gast
    am 03.11.2010 11:08:22
    @ Lilo

    Wieder mal nichts begriffen. Es geht hier nicht ums Essen, sondern um die Behauptung, man könne Typ2 jederzeit stoppen.
    Daß das kompletter Unsinn ist, zeigt sich ja schon darin, daß sich Typ2 eben zwar langsam, aber unaufhaltsam entwickelt.

    Aber was rede ich, du kapierst das ja doch nicht.
  • Lilo

    Rang: Gast
    am 03.11.2010 11:14:56
    @Rainer: Ich hab doch mal den Kaffee mit der vielen Sahne ausprobiert....

    Das geht bei mir leider nicht so besonders gut, seit der Hepatitis in der Jugendzeit vertrage ich Fett nicht gut.

    Aber vielleicht ist das auch nur Gewöhnung?

    Aber ich finde, in Deutschland gibt es SO einen Überfluss an Lebensmitteln, werd nix für sich findet, was dann auch zum BZ passt, ist selbst schuld.

    Gemüse, das klingt oft so wie: den ganzen Tag nur rohe Möhren...isses doch aber nicht.

    Und Obst esse ich immer zwischen 12 und 14 Uhr, denn da weiß ich, ist der BZ am niedrigsten und da passt das Obst super ins Konzept UND ist gleichzeitig auch noch ein kleiner Energiespender für'n Kopp...

    Was mir schwer gefallen ist, der Verzicht auf mein morgendliches Weizenbrötchen...da hab ich mich lange wirklich schwer getan.
    Aber das muss man glaub ich auch hauptsächlich im Kopf klären...

    Heute esse ich nur noch am Sonntag eine Semmel zum Frühstück, und die genieße ich.

    WAs ich mal fragen möchte an der Stelle...

    Man hat ja öfter mal in den Foren was gelesen über Ernährungsberatung durch die diabet. Praxen. Was geht denn da eigentlich so ab?

    Was wird da vermittelt? Schreiben die richtige sture "Fresspläne" oder vermittelt man ...ja weiß eigentlich? Wieviel KH z.B. in Rudis Pflaumenkuchen drin sind?

    von Lilo
  • Kassandra

    Rang: Gast
    am 03.11.2010 17:55:56
    Oh wie köstlich, oh wie schön, sich diesen Thread ganz genüsslich hineinzuziehen.
    Da treffen tatsächlich die absurdesten Hypothesen der bekannten Berufsdiabetiker, Möchtegerndiabetologen und Forentrolls im Kern aufeinander.
    Die widersprüchlichen Lehren dieser Koryphäen geraten so ganz schnell, vielleicht auch ungewollt, ins total Lächerliche.

    Die eine (früherer Engel des Oberforentrolls) gibt nach Jahren der Diskussionsbeteiligung in dieser Sache einfach zu, zu wenig von T2 zu verstehen, um in einer banalen Angelegenheit (Insulinresistenz, Prädiabetes, Ernährung) nicht mitreden zu können. Verwunderlich auch der vermutliche Übertritt von der Fleischer- zur Bäckerfraktion. Die andere Dame kann trotz ihres bereits weisen Lebensalters und jahrelanger Forentätigkeit immer noch nicht glauben, dass es außer T1 und T2 noch viele andere, wenn auch zahlenmäßig kleinere Typen und Untergruppen des Dm gibt.
    Und die sich epidemieartig verbreitende Form des Altersdiabetes in vielen Fällen durch eine bestimmte Lebensweise stoppen oder auf lange Sicht aufschieben lässt.
    Und der King of Zucker ( 140, 120, 100) übt sich zunehmend in der Gynäkologie, verbreitet in seiner bekannten Weise seine allein selig machenden Thesen, u.a.sogar zum Gestationsdiabetes. Ihm zu gesellt sich noch ein Vertreter von Außenseiterdiäten und verteufelt selbstverständlich die wichtigsten Energielieferanten des Organismus. Beide diffamieren gerne die Ärzte und Ernährungswissenschaftler des Mainstreams und berufen sich lieber auf fragwürdige Links zur Behandlung des Diabetes aus der anglistischen Sprachenwelt.
    Und das alles, sowie in der Tat unzulängliche ärztliche Information, strömt auf eine junge Frau mit PCO, Übergewicht und Insulinresistenz herein. Übrigens, das Krankheitsbild muss keinesfalls auch ohne Diabetes-Medikamente zwangsläufig zum irreversiblen T2 führen.

    Also mal keine Panik verbreiten, sondern etwas mehr dosierte Sachlichkeit wäre hier angesagt. Die Forderung widerspricht sicher der Kultur mancher hiesiger Forumsteilnehmer.

    Und Susi, lass bitte die Limonade oder anderes Zuckerwasser wech. Diesen Vorschlag darf man nämlich getrost unterstützen, wie auch die Empfehlung, im Zweifelsfall, einen Diabetologen aufzusuchen.






    von Kassandra
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 03.11.2010 18:39:49
    Respekt ;-)

    Aber mal im Ernst: Englisch ist heute weltweit die Sprache der Medizin auch mitten in D und auch mitten in der Diabetologie, wie Du hier schön sehen kannst.
    http://nebel.tumainiserver.de/dp/index.php?com=info von Jürgen
  • eh

    Rang: Gast
    am 03.11.2010 18:53:24
    @ Kassandra

    Gehe ich recht in der Annahme, daß du ein Typ1 bist. Das sind nämlich die, die alles über Typ2 wissen und den immer belehren müssen, was er zu tun und zu lassen hat.
    Sie wissen aber nicht nur alles, sie wissen alles besser!
    Was für ein Glück, daß wir sie haben. Was täten wir wohl ohne sie?
  • nerere

    Rang: Gast
    am 03.11.2010 18:59:20
    »Englisch ist heute weltweit die Sprache der Medizin auch mitten in D und auch mitten in der Diabetologie« die sprache der medizin ist schon immer griechisch + lateinisch und ausserdem ist das hier kein forum für mediziner (auch wenn manche glauben, sie wären welche), sondern ein forum für (wie anke immer so schön sagt) betroffene. schön für dich, dass du englisch kannst - viele können es nicht (wobei man manchmal an deinen übersetzungen zweifeln könnte). auch möchte ich bezweifeln, dass ein diabetologe mit seinen patienten englisch spricht (er wird teilweise sogar gr./lt. fachbegriffe ins deutsche übertragen). also such dir deutsche links (die es sicher gibt)!
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 03.11.2010 19:26:34
    genau, ein bisschen auf Deutsch ;-)

    http://phlaunt.com/diabetes/DeutschMgDlFlyer.pdf von Jürgen
  • Susi

    Rang: Gast
    am 03.11.2010 20:06:21
    * Zitat

    Kassandra schreibt:

    Und Susi, lass bitte die Limonade oder anderes Zuckerwasser wech. Diesen Vorschlag darf man nämlich getrost unterstützen, wie auch die Empfehlung, im Zweifelsfall, einen Diabetologen aufzusuchen.

    *Zitat ende*

    Na das mach ich ja jetzt schon fleißig soviel Wasser wie ich nun innerhalb von 4 Wochen getrunken habe, hab ich noch nie in meinem Leben getrunken.

    Auch die Kilos purzeln langsam aber sicher *freu*

    Hab mir zwar vor 3 Tagen auch mal eine Cola Light geholt aber die ist immer noch fast voll, es fehlen grad mal zwei gläschen von einer 1,5 L Flasche.... ich denk mal bevor die Flasche überhaupt leer wird, kann ich sie eher ausschütten da sie dann nicht mehr schmeckt.

    Bin heut sowieso richtig happy, ich hatte heut morgen um 4.45 gemessen da war der Wert bei 98 und heute mittag nachdem ich um 16 Uhr heim gekommen bin hab ich nochmal gemessen und da war es ein Wert von 85 obwohl ich eine knappe Std vorher zwei stückchen schokolade auf der Arbeit genascht hatte.

    Ich hatte gestern Abend in den Briefkasten an der Praxis von meinem Doc einen Briefumschlag eingeworfen wo ich von anfang Oktober bis gestern alle Werte aufgeschrieben habe.

    Und heute mittag hab ich bei meinem Doc angerufen um zu erfahren ob er es sich schon angeschaut hat und ob ich nun Medikamente bekommen würde.

    Und darauf hat die Sprechstundenhilfe gemeint, ja er hat es gesehen aber ich würd im moment keine Medikamente nehmen müßen, wir machen demnächst erstmal eine Schulung in der Praxis das wird aber voraussichtlich erst in ca 3 Wochen sein.

    Sie meinte aber auch ich brauch mir im moment keine Sorgen machen.
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 04.11.2010 13:02:35
    Kassandra,

    iss mal was..
    "Die eine (früherer Engel des Oberforentrolls) gibt nach Jahren der Diskussionsbeteiligung in dieser Sache einfach zu, zu wenig von T2 zu verstehen"

    Ich bin T1 und habe nie behauptet was von T2 zu verstehen. Nebenbei möchte ich trotzdem dafür plädieren Menschen so leben zu lassen, wie sie es für richtig halten und wenn ein T2 es nicht schafft durch Ernährung seinen Dm im Griff zu haben, dann soll er auch die beste Therapie erhalten!

    Ich finds auch schick, dass Du hier nur Beobachtungen über andere, aber keinen Rat für die Fragestellerin zum Besten gibst.
    Das zeugt ja von enorm viel Wissen ôô

    Grüße, Daniela
  • Michael

    Rang: Gast
    am 10.11.2010 11:02:28
    Hallo , vielleicht haste bei der Messung beim Arzt einen Infekt gehabt (beginnende Erkältung)
    Die lassen immer die Werte hochsteigen, auch bei einen gesunden
    Gruss
  • Lilo@Susi

    Rang: Gast
    am 10.11.2010 13:25:13
    Hi Suschen,
    dann bin ich auf deinen bericht über die Schulung schon sehr gespannt. von Lilo@Susi