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HbA1c
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am 01.05.2015 09:03:26
Ich habe seit ein paar Jahren bei den Messungen des Nüchternblutzuckers Werte über 100, mal etweas höher, mal etwas niedriger. HbA1c wurde vor fünf Jahren erstmals gemessen: 5,4. Danach 5,5, schließlich ging er mal auf 6, wieder runter auf 5,8, dann auf 5,6. (2014)
Vor einigen Tagen habe ich einen ogTT gemacht. Nüchtern: 108, Nach einer Stunde: 220. nach zwei Stunden: 161. HbA1c:, 5,,5, aslso besser als vor einem Jahr. Bin ich nun Diabetiker, Prädiabetiker oder gar nix von beidem?
Ich bin neu hier im Forum und möchte unbedingt drin bleiben, dankbar wäre ich für Meinungen. -
am 01.05.2015 09:24:41
Erwin1950 schrieb:
Ich habe seit ein paar Jahren bei den Messungen des Nüchternblutzuckers Werte über 100, mal etweas höher, mal etwas niedriger. HbA1c wurde vor fünf Jahren erstmals gemessen: 5,4. Danach 5,5, schließlich ging er mal auf 6, wieder runter auf 5,8, dann auf 5,6. (2014)
Vor einigen Tagen habe ich einen ogTT gemacht. Nüchtern: 108, Nach einer Stunde: 220. nach zwei Stunden: 161. HbA1c:, 5,,5, aslso besser als vor einem Jahr. Bin ich nun Diabetiker, Prädiabetiker oder gar nix von beidem?
Ich bin neu hier im Forum und möchte unbedingt drin bleiben, dankbar wäre ich für Meinungen.
wieder mal der beweiss dass der hba1c nichts anzeigt -
am 01.05.2015 09:34:47
Erwin1950 schrieb:
Nüchtern: 108, Nach einer Stunde: 220. nach zwei Stunden: 161. HbA1c:, 5,,5, aslso besser als vor einem Jahr. Bin ich nun Diabetiker, Prädiabetiker oder gar nix von beidem?
Hallo Erwin,
du bist Prädiabetiker, sowohl vom Nüchternwert, als auch vom oGTT-2h-Wert her. Deine HbA1c passen gut zu den anderen Werten.
Dein Diabetesrisiko ist ziemlich hoch. Achte auf deine Ernährung, besonders auf Qualität und Menge der Kohlenhydtrate und treibe regelmäßig Sport. Damit kannst du das Risiko entscheidend vermindern, auf Diabetes vorzurücken.
Beste Grüße, Rainer
Bearbeitet von User am 01.05.2015 10:28:32. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.05.2015 10:15:37
Erwin1950 schrieb:
Ich habe seit ein paar Jahren bei den Messungen des Nüchternblutzuckers Werte über 100, mal etweas höher, mal etwas niedriger. HbA1c wurde vor fünf Jahren erstmals gemessen: 5,4. Danach 5,5, schließlich ging er mal auf 6, wieder runter auf 5,8, dann auf 5,6. (2014)
Vor einigen Tagen habe ich einen ogTT gemacht. Nüchtern: 108, Nach einer Stunde: 220. nach zwei Stunden: 161. HbA1c:, 5,,5, aslso besser als vor einem Jahr. Bin ich nun Diabetiker, Prädiabetiker oder gar nix von beidem?
Ich bin neu hier im Forum und möchte unbedingt drin bleiben, dankbar wäre ich für Meinungen.
Warum solltest du nicht im Forum bleiben können?
Allerdings bin ich der Meinung, daß Diagnosen von einem Arzt gestellt werden sollten und nicht von den Usern eines Forums. Was sagt denn dein Arzt dazu? Ganz offensichtlich wurden ja Untersuchungen gemacht. Wenn du deinem Arzt nicht glaubst, dann hol dir eine zweite Meinung, aber nicht hier im Forum. -
am 01.05.2015 10:29:25
Hallo Erwin,
mir wurde vor ca.1Jahr mit 6,9 HbA1c die Diabetes nach gewissen,nach Meinung des Diabetalogen noch Prädiabetiker. Habe mein Leben wirklich total umgestellt! Die süßen Sachen die ich jeden Tag zu mir nahm sind tabu und Gemüse ,Obst esse ich nun täglich.Gewicht von 93 auf 70kg. runter bei 1.73cm...und fast jeden Tag Rennrad fahren 45Minuten. Früher "null" Sport!
Habe einen HbA1c -Wert nun von 5.1. ohne Tabletten .
Meine Chance eine ausgewachsene Diabetes zu bekommen ist 50 zu 50%. Mal schauen was wird.Der Diabetaloge meint bei mir ist die Chance nicht schlecht,,,weil ich früher alles falsch gemacht habe und jetzt
mich doch so OK.verhalte.
Ich will dir Mut machen so wie Rainer ,ich weiß auch "halte ich mein jetzigen Lebensstil nicht ein Leben lang" bricht die Diabetes voll aus!
Ich muss sagen,mir tut körperlich das kohlenhydtrate reduzierte Essen und der Sport wirklich gut,auch wenn jetzt andere jetzt wieder von "kastration" reden. Mir hilft es und ich sehe besser aus .
Sonne muss dabei sein! -
am 01.05.2015 12:32:22
Vielen Dank für eure Beiträge.
Natürlich sollt ihr nicht meine Ärzte ersetzen. Aber ich bin halt noch etwas verunsichert, auch weil die Ärzte nicht unbedingt alle einheitlich antworten.
Mein Hausarzt ist noch imme rder meinung, 125 nüchtern darf ich haben in meinem Alter. Meine Tochter (selbst Ärztin( sieht das weitaus strenger und riet mir zum ogtt und das bei einem Diabetolgen. Habe ich ja auch gemacht.
Der Facharzt sagte: Prädiabetes. Ich solle mein Gewicht halten, derzeit 74 Kilo bei 1,74 m. Bewegung mache ich schon seit über 30 Jahren regelmäßig und nicht zu knapp. Allerdings habe ich auch immer gut gegessen und auch getrunken, also Bier. Tendenz stark rückläufig. Will sagen: bei der Bewegung und beim Gewicht ist nicht mehr viel drin, aber ich kann natürlich die Bewegung (Wandern, Radfhren) fortführen. Ab jetzt beginne ich die Ernährung umzustellen. Grundsätzlich esse ich alles, aber die Menge ist entscheidend. Und bei den Kohlehydraten bestimmte Sachen meiden, und insgesamt weniger. Ich denke, dass ich so den HbA1c noch etwas senken kann. Die Nüchternglukose anzugehen scheint mir erheblich schwieriger zu sein. Da bin ich schon froh, wenn der Wert nicht weiter nach oben geht.
Erblich bin ich ziemlich vorbelastet. Mein Vater hatte mit 67 bereits zwei Beinamputationen. Gut, er war in jungen Jahren erheblich dicker. Als er sich nach einem Umfall gar nicht mehr bwegen konnte, ging es rapide abwärts. Schließlich Dialyse, erst eine, dann eine weitere Amputation. Danach starb er mit 67, Ich werde bald 65. Das Schicksal meiens Vaters bleibt mir hoffebndlich erspart, zumindest nicht so früh. Ganz aufhalten werde ich das Fortschreiten wohl nicht, wohl aber hinauszögern. Und nach Möglichkeit würde ich auch gerne auf die Tabletten verzichten, denn ich nehme bereits seit 15 Jahren gegen Blutdruck Betablocker und ACE-Hemmer ein.
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am 01.05.2015 13:34:23
Moin Erwin,
Prädiabetiker der Welt, vereint Euch :-)
Meine Werte sind (bzw. waren) deinen praktisch identisch. Als Prädiabetiker musst du dir hier ein dickes Fell zulegen. Da gibt es einige Gestalten, die uns nicht ernst nehmen und wohl etwas neidisch auf unsere Werte schielen ;-)
Glückwunsch zunächst zu deiner aufmerksamen und up-to-date Tochter. Viele andere (Haus)Ärzte hätten dich bei deinem HbA1c gar nicht ernst genommen, wie traurig. Da wir beide im gleichen Boot sitzen, kann ich dir ernährungsmäßig vielleicht einige interessante Anreize geben. Ich habe zunächst meine Ernährung auf sehr wenig KH umgestellt. Also z.B. eine Hähnchenbrust zum Mittag und dazu richtig viel Salat und Gemüse mit viel Öl und so. Auch ordentlich Käse stand auf dem Speiseplan. Insgesamt sehr viel tierische Fete und gesunde Öle, wie auch Nüsse und Samen.
Der Effekt tritt quasi sofort ein. Die Werte nach dem Essen sind auf diese Weise sehr leicht zu kontrollieren. Man schafft bei unserem Grad der Störung auf diese Weise spielend das Einhalten der 140er Grenze 1h nach dem Essen. Weiterer Vorteil: Durch das viele Fett (Käse, Sahne, Öle etc.) schmeckt alles toll. Nach insgesamt einem Jahr wurde ich aber zunehmend enttäuschter, da der Nüchternwert (NBZ) trotz verbessertem HbA1c auf 5,0% sukzessive immer weiter nach oben krabbelte. Zu Beginn meiner Karriere begann ich mit NBZ etwas unter 100. Nach einem Jahr der oben genannten Ernährungsform waren Werte unter 100 dann allmählich eher die Ausnahme. Und das trotz überdurchschnittlicher sportlicher Betätigung. Cholesterin ist bei dieser Ernährungsform natürlich auch meist stark erhöht, unabhängig davon, dass das gute Cholesterin HDL ebenfalls sehr hoch liegt.
Ich habe aufgrund dieser mäßigen Erfahrungen mit Low Carb High Fat (LCHF) weiter adjustiert und bin schließlich (zumindest vorerst) bei High Carb Low Fat (HCLF) gelandet. Bei diesem Ansatz ergibt sich eine vornehmlich pflanzenbasierte Ernährungsform aus Hülsenfrüchten, Gemüse, Früchten und Getreidearten. Das ganze unter vollständigem Verzicht auf zusätzliche Fette und tierische Fette/Produkte. Bei den Carbs ist lediglich auf den glykämischen Index zu achten. Ansonsten bestehen keine Einschränkungen, insbesondere nicht in der Menge. Das heißt kein FDH, kein halber Teller, kein Kalorienzählen, sondern so viel du willst.
Das Ergebnis stellt sich dann so nach ca. 2-4 Wochen ein. Obwohl ich _deutlich_ mehr KH esse als früher, ist mein Nüchternwert (auch ohne Sport am Vortag) bei unter 90. Die Werte nach dem Essen steigen im Vergleich zu LCHF. Allerdings handelt es sich dann interessanterweise nur noch um Spitzen im Minutenbereich. Es scheint, als würde der Körper bei dieser Ernährungsform mit der Insulinresistenz besser klar kommen. Ein weiterer eindeutiger Effekt: Gewichtsverlust. Obwohl so viel gegessen werden darf, wie man schafft, verliert man nachhaltig/langfristig Gewicht. Dies wird wohl eine Rolle spielen bei der verbesserten Insulinresistenz. Ich war zwar nie fett und hatte immer einen hervorragenden BMI. Aber das Fett sitzt ja auch an den Organen, wo man es am Bauch nicht unbedingt sieht. Ich habe äußerlich wenig sichtbar an Masse verloren, ging ja auch kaum, innerlich dafür wohl umso mehr. Die Waage zeigt es.
Weiterer positiver Effekt: Cholesterin nehme ich praktisch gar nicht mehr auf und so sind meine Werte diesbezüglich natürlich vorbildlich. Somit ist ein weiterer bekannter Risikofaktor für Diabetes ausgeschaltet.
Nachteil: Man muss supplementieren. Das Betrifft insbesondere B12. Aber gut, das sollte man vielleicht sowieso immer machen und schadet ja nicht. B12 wird im Überschussfall einfach ausgeschieden und man bekommt es in jedem Laden.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Michaelheuer
Rang: Gastam 01.05.2015 16:36:06
Rainer schrieb:
Erwin1950 schrieb:
Nüchtern: 108, Nach einer Stunde: 220. nach zwei Stunden: 161. HbA1c:, 5,,5, aslso besser als vor einem Jahr. Bin ich nun Diabetiker, Prädiabetiker oder gar nix von beidem?
Hallo Erwin,
du bist Prädiabetiker, sowohl vom Nüchternwert, als auch vom oGTT-2h-Wert her. Deine HbA1c passen gut zu den anderen Werten.
Dein Diabetesrisiko ist ziemlich hoch. Achte auf deine Ernährung, besonders auf Qualität und Menge der Kohlenhydtrate und treibe regelmäßig Sport. Damit kannst du das Risiko entscheidend vermindern, auf Diabetes vorzurücken.
Beste Grüße, Rainer
Hi Rainer
Dass finde ich jetzt wirklich interessant. Du plädierst immer dafür den hba1c zum Ausschluss zu nutzen und erklärst dass bei hba1c unter 5,7 keine weiteren Untersuchungen nötig sind. Nun erklärst Du Erwin aber dass die Werte von Ihm genau zum hba1c von 5,5 passen? Das ist ja komisch -
am 01.05.2015 16:51:20
Michaelheuer schrieb:
Rainer schrieb:
Erwin1950 schrieb:
Nüchtern: 108, Nach einer Stunde: 220. nach zwei Stunden: 161. HbA1c:, 5,,5, aslso besser als vor einem Jahr. Bin ich nun Diabetiker, Prädiabetiker oder gar nix von beidem?
Hallo Erwin,
du bist Prädiabetiker, sowohl vom Nüchternwert, als auch vom oGTT-2h-Wert her. Deine HbA1c passen gut zu den anderen Werten.
Dein Diabetesrisiko ist ziemlich hoch. Achte auf deine Ernährung, besonders auf Qualität und Menge der Kohlenhydtrate und treibe regelmäßig Sport. Damit kannst du das Risiko entscheidend vermindern, auf Diabetes vorzurücken.
Beste Grüße, Rainer
Hi Rainer
Dass finde ich jetzt wirklich interessant. Du plädierst immer dafür den hba1c zum Ausschluss zu nutzen und erklärst dass bei hba1c unter 5,7 keine weiteren Untersuchungen nötig sind. Nun erklärst Du Erwin aber dass die Werte von Ihm genau zum hba1c von 5,5 passen? Das ist ja komisch
Dann habe ich jetzt aber mal eine Frage
Welche Blutzuckerwerte würden denn zu einem hba1c von 5,2 passenß
Gruß -
am 01.05.2015 17:12:13
Hallo Erwin,
zunächst einmal solltest du nicht in Panik verfallen und Gedanken an Amputation etc. sind wirklich nicht hilfreich.
Du ernährst dich vernünftig, dein Gewicht ist normal und du bewegst dich ausdauernd und genügend, daher hast du deinen Diabetes auch sehr gut im Zaum halten können, Aber nun melden sich halt die Gene und es wird schwieriger. Mit Leibesübungen und Hungerkuren wirst du kaum etwas ausrichten können und ich würde mir das auch nicht antun. Prädiabetiker oder nicht, ist doch völlig sinnlos, das sind doch nur Worte, die im Grunde nichts aussagen,
Ich selbst habe auch das Problem der genetischen Disposition, aber bei mir stellten sich die höheren Werte schon weitaus früher ein, nämlich mit Anfang 30. Trotzdem habe ich heute, mit 71 Jahren noch immer keine nennenswerten Folgeschäden.
Aus Erfahrung kann ich dir nur raten, deine Werte gut im Auge zu behalten und wenn du das Gefühl hast, sie steigen mehr und mehr, dann würde ich mit Insulin nachhelfen. Denn Insulin ist das entscheidende Hormon, das dir fehlt und das muß ersetzt werden. Das ist einfach nur logisch,
Ich weiß, daß ich mit dieser Empfehlung gegen den Mainsteam schwimme, heutzutage tut man ja alles gegen Diabetes, nur die einfachste Lösung wird meist nicht erwähnt.
Das ist nur ein Vorschlag, den du annehmen kannst oder auch nicht. aber ich würde zumindest darüber nachdenken, -
am 01.05.2015 18:22:23
Hi Michilein
Da wirst Du von Rainer keine Aussage zu bekommen, denn genau mit dem was Du gerade geschrieben hast, hast Du ihn ja überführtr, genau wie die anderen Schwachmaten hier. Die haben keine Ahnug von der Diagnose, denn die liegt bei Ihnen jahrelang zurück, schwafeln hier ohne Ende und wenn wieder ein Fall auftaucht der sie wiederlegt sind sie ruhig. Genau wie der Schwafelweltmeister Jürgen.
Gruß Bine -
am 01.05.2015 18:30:08
sturmbine schrieb:
Hi Michilein
Da wirst Du von Rainer keine Aussage zu bekommen, denn genau mit dem was Du gerade geschrieben hast, hast Du ihn ja überführtr, genau wie die ANDEREN SCHWACHMATEN HIER. Die haben keine Ahnug von der Diagnose, denn die liegt bei Ihnen jahrelang zurück, SCHWAFELN HIER OHNE ENDE und wenn wieder ein Fall auftaucht der sie wiederlegt sind sie ruhig. Genau wie der SCHWAFELWELTMEISTER JÜRGEN.
Gruß Bine
Hast du dich nicht mal über den Ton im Forum beschwert? Wie wäre es, wenn du mal anfingst vor deiner eigenen Tür zu kehren. -
am 01.05.2015 18:44:49
@Michael
Hör bitte mit Deinem Ausschluss auf. KEIN Blutzucker-Wert ist dazu geeignet auszuschließen, dass jemand Diabetes entwickelt.
Mit der Hälfte der normalen Beta-Menge liefert jeder angehende Typ1 einen vollständig unauffälligen HBA1c UND einen vollständig unauffälligen oGTT ab. NEIN, er hat zu diesem Zeitpunkt noch keinen Diabetes, weil der nicht durch die Menge der Betas definiert ist, sondern durch das Übersteigen der zur Diagnose gesetzten Grenzwerte.
Wenn ich niemandem mit HBA1c 5,5 und niedriger zu weiteren Tests rate, dann weil dann auch meistens alle übrigen Werte im gesunden Rahmen sind. Und weil die, die da in einzelnen Fällen darüber hinaus gehen, noch Monate bis Jahre (und wenn sie nicht weiter ansteigen überhaupt) keine akuten Gefährdungen und damit auch keine unbedingt sofortige rettende Behandlung notwendig machen.
@Erwin
Für Typ2 Neudiagnosen mit etwas mehr Gewicht und etwas weniger Bewegung hat sich als erste Maßnahme zur Normalisierung des diabetischen BZ-Verlaufes die Gewichtsabnahme und die Bewegungszunahme bewährt.
Funktioniert aber eher nicht bei normalgewichtigen Typ2 mit wenigstens durchschnittlichem wöchentlichem Bewegungs-Pensum, womöglich auch noch Sport. Da kann man dann versuchen, den BZ mit dem Verzicht auf KHs von höheren Verläufen abzuhalten oder auch mit solchen Experimenten, wie Purea das gerade macht. Finde ich unter nem sportlichen Aspekt - schaumama, wie lange und wie weit's zu schaffen geht - voll super.
Aber schließlich haben noch alle 2er, von denen ich weiß, ihr mit der Zeit zunehmendes Insulin-Defizit mit Medikamenten ausgeglichen. Zuerst mit Tabletten und dann eben auch mit Insulin (s.EH) aus dem Pen. Das geht schon die letzten 20 Jahre recht gut mit so ausreichend gesundem Blutzucker, dass man sich ein Schicksal wie das Deines Vaters recht zuverlässig ersparen kann :)
------------------------------------------
Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 01.05.2015 19:14:47
hjt_Jürgen schrieb:
@Michael
Hör bitte mit Deinem Ausschluss auf. KEIN Blutzucker-Wert ist dazu geeignet auszuschließen, dass jemand Diabetes entwickelt.
Mit der Hälfte der normalen Beta-Menge liefert jeder angehende Typ1 einen vollständig unauffälligen HBA1c UND einen vollständig unauffälligen oGTT ab. NEIN, er hat zu diesem Zeitpunkt noch keinen Diabetes, weil der nicht durch die Menge der Betas definiert ist, sondern durch das Übersteigen der zur Diagnose gesetzten Grenzwerte.
Wenn ich niemandem mit HBA1c 5,5 und niedriger zu weiteren Tests rate, dann weil dann auch meistens alle übrigen Werte im gesunden Rahmen sind. Und weil die, die da in einzelnen Fällen darüber hinaus gehen, noch Monate bis Jahre (und wenn sie nicht weiter ansteigen überhaupt) keine akuten Gefährdungen und damit auch keine unbedingt sofortige rettende Behandlung notwendig machen.
@Erwin
Für Typ2 Neudiagnosen mit etwas mehr Gewicht und etwas weniger Bewegung hat sich als erste Maßnahme zur Normalisierung des diabetischen BZ-Verlaufes die Gewichtsabnahme und die Bewegungszunahme bewährt.
Funktioniert aber eher nicht bei normalgewichtigen Typ2 mit wenigstens durchschnittlichem wöchentlichem Bewegungs-Pensum, womöglich auch noch Sport. Da kann man dann versuchen, den BZ mit dem Verzicht auf KHs von höheren Verläufen abzuhalten oder auch mit solchen Experimenten, wie Purea das gerade macht. Finde ich unter nem sportlichen Aspekt - schaumama, wie lange und wie weit's zu schaffen geht - voll super.
Aber schließlich haben noch alle 2er, von denen ich weiß, ihr mit der Zeit zunehmendes Insulin-Defizit mit Medikamenten ausgeglichen. Zuerst mit Tabletten und dann eben auch mit Insulin (s.EH) aus dem Pen. Das geht schon die letzten 20 Jahre recht gut mit so ausreichend gesundem Blutzucker, dass man sich ein Schicksal wie das Deines Vaters recht zuverlässig ersparen kann :)
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
Siehst du michi, jetzt sei nicht doof. Jürgen sagt damit übersetzt dass der hba1c in der Diagnose nichts taugt und daher die Sache so aussieht, dass er sagt momentan kann nichts passieren da der hba1c noch in Ordnung ist. Damit stellt auch er ihn an letzter Stelle der Diagnosemöglichkeiten. Willst Du das nicht verstehen oder bist Du nur zu dumm? -
ferrato
Rang: Gastam 01.05.2015 19:21:00
sturmbine schrieb:
Hi Michilein
Da wirst Du von Rainer keine Aussage zu bekommen, denn genau mit dem was Du gerade geschrieben hast, hast Du ihn ja überführtr, genau wie die anderen Schwachmaten hier. Die haben keine Ahnug von der Diagnose, denn die liegt bei Ihnen jahrelang zurück, schwafeln hier ohne Ende und wenn wieder ein Fall auftaucht der sie wiederlegt sind sie ruhig. Genau wie der Schwafelweltmeister Jürgen.
Gruß Bine
Du fügst gerade Deinen Charaktereigenschaften eine neue hinzu:
1. Beratungsresistend und in Sachen Diabetes mit keinerlei Fachwissen vorbelastet,
2. Drittes Reich Allüren (Diabetes Nazi u.s.w)
3. Für alles offen (euphimistische Umschreibung von "NICHT GANZ DICHT")
Oder ist Dir nur der Schnaps ausgegangen und der Nachschub stockt???
Bearbeitet von User am 01.05.2015 19:21:49. Grund: Korrektur -
ferrato
Rang: Gastam 01.05.2015 19:24:20
sturmbine schrieb:
Siehst du michi, jetzt sei nicht doof. Jürgen sagt damit übersetzt dass der hba1c in der Diagnose nichts taugt und daher die Sache so aussieht, dass er sagt momentan kann nichts passieren da der hba1c noch in Ordnung ist. Damit stellt auch er ihn an letzter Stelle der Diagnosemöglichkeiten. Willst Du das nicht verstehen oder bist Du nur zu dumm?
Er ist nicht zu dumm, Du kannst zu allem Übel einfach nicht lesen, und wenn Du Dir einen Satz zusammenbuchstabiert hast, entzieht sich Dir der Sinn...
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am 02.05.2015 02:17:53
Wie kann man denn von einem HbA1c-Wert von 5,5 % von Diabetes ...oder sogar von einer Bein-Transplantation sprechen???
Ihr macht die Leute ja ganz verrückt hier!!!
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- Diabetestyp 2
- Medikation Janumet 2 x 50/1000 mg1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 02.05.2015 09:31:18
Günter schrieb:
Wie kann man denn von einem HbA1c-Wert von 5,5 % von Diabetes ...oder sogar von einer Bein-Transplantation sprechen???
Ihr macht die Leute ja ganz verrückt hier!!!
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- Diabetestyp 2
- Medikation Janumet 2 x 50/1000 mg
Sag mal Günter, aber Du kennst Dich ein wenig aus oder?
Der hba1c ist quasi das Fieberthermometer, wo Dein Diabetes momentan steht, aber nicht dass Diagnosewerkzeug. Wir mein Freund Jürgen auch schon oft sagt , wie wir, ist es nicht geeignet nen Diabetes auszuschliessen, dafür ist er nicht gedacht und nicht erlaubt, sondern da kommt unsere gute alte Glukose ins Spiel die die Grenze bestimmt. Also fang Du bitte jetzt auch nicht noch an unqualifizierten Kram zu sprechen, dass würde uns und Jürgen enttäuschen
Gruss Bine -
am 02.05.2015 09:55:51
sturmbine schrieb:
Der hba1c ist quasi das Fieberthermometer, wo Dein Diabetes momentan steht, aber nicht dass Diagnosewerkzeug. Wir mein Freund Jürgen auch schon oft sagt , wie wir, ist es nicht geeignet nen Diabetes auszuschliessen, dafür ist er nicht gedacht und nicht erlaubt, sondern da kommt unsere gute alte Glukose ins Spiel die die Grenze bestimmt. Also fang Du bitte jetzt auch nicht noch an unqualifizierten Kram zu sprechen, dass würde uns und Jürgen enttäuschen
Gruss Bine
Finde ja super, dass ich jetzt eine Freundin hab, die mich hier in meinem Rolli durch's Forum schiebt :)
Aber was ist jetzt mit dem werdenden Typ1, der nur noch die Hälfte der gesund bei ihm funktionierenden Betas hat und beim oGTT nüchtern unter 90mg/dl gemessen wird, 1 Stunde nach dem Zuckerwasser bei 120 und 2 Stunden danach wieder unter 90? Da schließt doch die gute alte Glukose, wie Du so schön schreibst, den Diabetes nach Deiner Schreibe hier voll aus. Und 14 Tage später hat er den dann womöglich doch??? -
ferrato
Rang: Gastam 02.05.2015 10:21:29
sturmbine schrieb:
Sag mal Günter, aber Du kennst Dich ein wenig aus oder?
...(Der Rest ist nicht zitierwürdiger Unsinn)...
Gruss Bine
Hallo sturmbine
Wenn mir jemand "Drittes Reich Allüren" unterstellen würde, ohne, dass ich mich je entsprechend geäußert hätte, würde ich mich persönlich vehement dagegen wehren um diese falsche Behauptung richtigzustellen. Das würde wahrscheinlich jeder hier im Forum tun. Darum hätte ich das auch von Dir erwartet nach meinem Beitrag gestern um 19 Uhr 21, wenn Du nie so was behauptet hättest.
Denn tatsächlich hat Purea dies geschrieben. Dass Du diese Behauptung einfach so im Raum stehenlässt und damit quasi akzeptierst, kann daher nur bedeuten, dass Ihr nur eine Person seid und Du einfach übersehen hast, dass Du dieses Zitat als "Purea" verwendet hast.
Tja, so kanns gehen... :-) -
am 02.05.2015 10:22:31
Erwin1950 schrieb:
Bewegung mache ich schon seit über 30 Jahren regelmäßig und nicht zu knapp. Allerdings habe ich auch immer gut gegessen und auch getrunken, also Bier. Tendenz stark rückläufig. Will sagen: bei der Bewegung und beim Gewicht ist nicht mehr viel drin, aber ich kann natürlich die Bewegung (Wandern, Radfhren) fortführen. Ab jetzt beginne ich die Ernährung umzustellen. Grundsätzlich esse ich alles, aber die Menge ist entscheidend. Und bei den Kohlehydraten bestimmte Sachen meiden, und insgesamt weniger. Ich denke, dass ich so den HbA1c noch etwas senken kann. Die Nüchternglukose anzugehen scheint mir erheblich schwieriger zu sein. Da bin ich schon froh, wenn der Wert nicht weiter nach oben geht.
Hallo Erwin,
der Plan ist ganz richtig. Dabei brauchst du weder beim Sport noch bei der Ernährung zu übertreiben. Versuche das richtige Maß zu finden, mit dem du auch bei kleinen Einschränkungen weiter gut leben kannst. Auch ein Bier kannst du ab und zu genießen, es muss ja nicht dein Hauptgetränk sein.
Die Rechnung ist eigentlich sehr einfach. Diabetische Folgeerkrankungen beginnen im Schnitt nicht vor einer Diabetesdauer von 10 Jahren und auch dann muss noch lange nicht der Fuß amputiert werden. Wenn du es schaffst, noch etwa 10 Jahre im prädiabetischen Bereich zu bleiben, dann würdest du ohne eine fiese Folgeerkrankungen schon fast gesund bis an dein Lebensende kommen. Wenn meine Rechnung bei dir nicht hinhaut, dann wäre das auch kein großes Problem. Die Folgeerkrankungen beginnen nämlich langsam und lassen sich häufig am Anfang wieder umdrehen. Also lasse dir keine Angst einjagen und lebe weiter so gesund und bewusst wie du es bisher getan hast. Der hohe NBZ ist wirklich kein großes Problem, falls er nicht noch weiter ansteigt.
LG Rainer
@Michael, ich beantworte deine Frage gerne. Ich plädiere nach wie vor dafür, dass man das HbA1c zum Ausschluss von Diabetes nutzen kann. Wenn du allerdings die zwei unterstrichenen Worte weglässt, kann ich dir nichts mehr bestätigen. Das habe ich weder in der Vergangenheit gemacht, noch werde ich es zukünftig tun bevor dafür nicht entsprechende Studien zur Verfügung stehen, die darüber passende Aussagen treffen.
Bearbeitet von User am 02.05.2015 16:22:40. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 02.05.2015 10:54:34
sturmbine schrieb:
Günter schrieb:
Wie kann man denn von einem HbA1c-Wert von 5,5 % von Diabetes ...oder sogar von einer Bein-Transplantation sprechen???
Ihr macht die Leute ja ganz verrückt hier!!!
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- Diabetestyp 2
- Medikation Janumet 2 x 50/1000 mg
Sag mal Günter, aber Du kennst Dich ein wenig aus oder?
Der hba1c ist quasi das Fieberthermometer, wo Dein Diabetes momentan steht, aber nicht dass Diagnosewerkzeug. Wir mein Freund Jürgen auch schon oft sagt , wie wir, ist es nicht geeignet nen Diabetes auszuschliessen, dafür ist er nicht gedacht und nicht erlaubt, sondern da kommt unsere gute alte Glukose ins Spiel die die Grenze bestimmt. Also fang Du bitte jetzt auch nicht noch an unqualifizierten Kram zu sprechen, dass würde uns und Jürgen enttäuschen
Gruss Bine
Nee...ich kenne mich eben überhaupt nicht aus. Ich versuche nur, mich durch dieses Forum ein wenig schlauer zu machen. Daß Du meine Beiträge als "unqualifizierten Kram " ansiehst, kann ich gut verstehen. Aber es gibt nun mal auch Leute, die nicht so hoch qualifiziert sind und sich nur ein wenig Aufklärung im Forum erhoffen.
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- Diabetestyp 2
- Medikation Janumet 2 x 50/1000 mg -
am 02.05.2015 13:41:53
Das ist wirklich mal ein wirklich beruhigender Ausblick, Rainer. So sehe ich es eigentlich auch. Ich bin jetzt fast 65, und habe zum ersten mal über OgTT eine Diagnose "Prädiabetes" erhalten. Wober der HbA1c sogar im vieldiskutierten Normalbereich liegt. Bei alledem ist noch keine Umstellung der Ernährung wirksam geworden, d.h. wenn ich sie durchhalte, wird der HbA1c vielelicht sogar noch besser. Und du schriebest, es könne ja ganz gut sein könne, dass ich 10 Jahre Prä-Diabetiker bleibe. Dann wäre ich 75. Dann erst müsste ich mit Medikameneten beginnen. Und wieder ein paar Jahre......Wer w eiß, ob ich bis dahin nicht aus irgendeeinem anderen Grund in die ewigen Jagdgründe abgestiegen bin. :-)
Ich denke ich muss locker bleiben. OgTT, Nüchternwert und HbA1c hin und her. So richtig beängstigend sieht es nicht aus, das hätte mir auch ärztlicherweists jemand gesagt.