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Erfahrungen mit Dulaglutid(Trulicity von Eli Lilly)GLP-1-Agonist

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    am 20.01.2017 13:59:00 | IP (Hash): 591966982
    Gratuliere zum Durchgerungenhaben! Daumendrück für's zügige Entwässern.

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Dibein

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    am 20.01.2017 18:09:34 | IP (Hash): 688472903
    Hi Jürgen,

    Danke. Ich war da schon sehr hin und hergerissen. Aber ich werde nun wieder meinen Plan "A" verfolgen und bin sicher das mich die Dok. unterstützt. Einen Versuch mit Truli war es ganz sicher wert. Die "Entwässerung" fühlt sich schon gut an. Ich reagiere da recht schnell auf Veränderungen.



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    ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! - Peter Igelhoff
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    am 21.01.2017 00:14:17 | IP (Hash): 1700950233
    Hallo Dirk,

    das ist Pech, aber wenn schon bei der halben Dosis Trulicity die Probleme nicht besser werden, dann ist deine Entscheidung wohl richtig.

    Nur so eine Idee, über die du mal nachdenken könntest:
    Offensichtlich wirkt bei dir das GLP1 sehr stark, sowohl was die BZ-senkende Wirkung betrifft, als auch die ganzen anderen Wirkungen. Ich könnte mir vorstellen, dass du mit einer kleineren Dosis GLP1 gute Erfolge hast und sehr gut zurecht kommst. Eine kleinere und vielleicht für dich ausreichend wirkende Dosis bekommst du mit einem DPP4-Hemmer (Xelevia, Januvia, Onglyza, ...). Vielleicht bringt dir so eine Tablette zusammen mit Basalinsulin einen guten BZ ohne die starken Nebenwirkungen. Einen Versuch wäre es wert. Falls es nicht funktioniert, dann bleibt immer noch Zeit für Plan B.

    Beste Grüße, Rainer
  • Dibein

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    am 21.01.2017 01:32:26 | IP (Hash): 688472903
    Hallo Rainer,

    Danke für diesen Tipp. Ich diesen sicher mit zur Diabetologin nehmen und besprechen. Wenn ich mir meinen BZ aus der letzten Woche mal in der Grafik anschaue - das ist fast eine waagerechte Linie bei 100mm/dl +-20. Der DDB wäre stolz auf mich.;)
    Ich glaube wenn ich 1,5 mg gespritzt hätte könnte ich BZ Meßgeräte eichen.;)

    Ich muss hier nochmal ausdrücklich erwähnen das sich von meinen Erfahrungen keiner abhalten lassen sollte das Medikament zumindest mal auszuprobieren. Die überwiegende Anzahl der Anwender kommt nach dem einen oder anderen erträglichen Problem da sehr gut zurecht.

    Gruß

    Dirk


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    ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! - Peter Igelhoff
  • Dibein

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    am 23.01.2017 22:05:58 | IP (Hash): 700436164
    Abschließend von mir zu diesem Thema:

    Ob das mit oder ohne die einwöchige Trulicity Erfahrung gelang: HBA1c innerhalb von 8 Wochen von 11.1 auf 6.8.



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    ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! - Peter Igelhoff
    Bearbeitet von User am 23.01.2017 22:06:31. Grund: Korrektur
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    am 23.01.2017 22:22:15 | IP (Hash): 2000274493
    Sehr gut und weiter so. :=)

    Der Einfluss der einen Woche mit Trulicity auf diesen Wert wird nicht besonders groß sein. Da du außerdem am Anfang noch recht hohe Werte hattest, bewegst du dich eindeutig auf echt gute 6,5% zu. Ich drück dir die Daumen für weitere so gute Erfolge.

    Beste Grüße, Rainer
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    am 11.02.2017 14:29:34 | IP (Hash): 1475912276
    Ich habe keine Diabetes .. Glucose Toleranz normal, Langzeitwert 4.9... aber meine Bauchspeicheldrüse produziert zu viel Insulin sodass mir tagsüber oft schwindlig und schlecht ist... bei regelmäßiger Messung sieht man, das der Wert abfällt. Habe dadurch extrem zugenommen und kann den Wert kaum oben Halten.
    123 ist das höchste nach z.b einer Cola.

    Nun sollte ich Trulicity 1,5 nehmen.
    Das soll die Bauchspeicheldrüse entlasten und den zuckerwert konstant halten.
    Habe das erste mal heute gespritzt und merkte direkt nach 10 Minuten eine extreme Übelkeit. Seitdem ist mir kotz schlecht. Hab nicht nur keinen Appetit sondern kann nicht mal einen Schluck Wasser trinken.
    Ich Ziffer, mir ist kalt und mein Blutzucker bei 69. also noch weiter unten als eh schon.
    Bin mir, nach allem was ich hier lese nicht sicher, ob das das richtige für mich ist ....
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    am 11.02.2017 14:31:18 | IP (Hash): 1632797380
    Bei nem Pankreas-Zentrum weiß man auch keinen besseren Rat für Dich?

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  • Dibein

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    am 11.02.2017 14:43:59 | IP (Hash): 575969914
    Hi,

    Ich habe zwar keine Glukoseintolleranz, hatte das Medikament aber auch probiert. Mich wundert etwas das du gleich mit 1,5mg anfängst. Eigentlich soll das um Unverträglichkeiten zu vermeiden oder zumindest um diese gering zu halten zunächst mit 0,75mg über einige Wochen "eingeschlichen" werden.
    Die Übelkeit sind Nebenwirkungen die wohl so ziemlich jeder mitnehmen muss. Die Blutzuckerregulierung war bei mir EXTREM gut. Ich konnte meinen BZ auch mit Gewalt nicht mehr über 130mm/dl anheben. Ich habe allerdings wegen Blutdruck und Wassereinlagerung und Kopfschmerzen abgesetzt.

    Gruß

    Dirk




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    ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! - Peter Igelhoff
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    am 12.02.2017 18:29:45 | IP (Hash): 1407007224
    Hallo,

    bin neu mit Trulicity in Behandlung, Typ 2 seit ca. 10 Jahren (JG 63, 177 cm, max. 89 kg, genetische Disposition).

    Metformin hatte keinerlei Wirkung aber unendliche Nebenwirkungen, Januvia war zwar besser aber immer noch nicht optimal, HbA1c eher um die 7,5. Im März 2015 bin ich ausschließlich mit Bydureon gestartet (was dem Trulicity sehr ähnlich ist), das Anfangs auch zu Übelkeit bzw. Magendruck und Erbrechen führte und damit automatisch zu fehlendem Hungergefühl und Appetitverlust. Wenn man sich auf die anschneinend verzögerte Magenentleerung einstellt und diesen entsprechend nur mit kleinen Portionen (damit ist auch Flüssigkeit gemeint, besonders mit Kohlensäure) und nicht zu schwer verdaulichen Nahrungsmitteln (mein schlimmstes Beispiel ist ungeschälte Paprika) belastet, ist die Übelkeit und ihre Folgen von jetzt auf gleich Vergangenheit. Nach einem Jahr war mein HbA1c auf 5,6 bei einem Gewicht von 84 kg, was sowohl dem Endokrinologen als auch mir eher zu niedrig war. Aber auch bei diesem Langzeitwert bin ich abends mit einem Wert von 90 mg ins Bett gegangen und morgens mit einem Wert von 140 - 150 mg aufgestanden, dass meine Leber des Nachts eigene Pläne zu haben scheint, werde ich wohl akzeptieren müssen. Jedenfalls haben wir gemeinsam beschlossen, das Medikament auszusetzen und zu schauen, was der Körper mit diesen Umständen macht.

    Aufgrund eines größeren orthopädischen Problems fiel seit August 2016 nun der gewohnte Sport weitestgehend aus (Laufen u. Walken) und wahrscheinlich habe ich auch unbewusst mehr gegessen, was sich sowohl in 5 kg Gewichtszunahme als auch in einem HbA1c von über 8 niedergeschlagen hat...

    nun hoffe ich also auf Trulicity, das ja in dem Ruf steht, nicht nur besser verträglich zu sein sondern auch das Hungergefühl noch ein bisschen besser zu reduzieren. Übermorgen gibts die zweite Dosis (1,5 mg) die Nebenwirkungen wie Übelkeit oder gar Erbrechen habe ich nach der ersten nicht gehabt, wird aber wahrscheinlich auch an meiner Übung mit dem Bydureon liegen. Das fehlende Hungergefühl kann ich absolut bestätigen und ich finde es richtig richtig gut! Einige Leidensgenossen scheinen sich Sorgen wg. dieses Appetitverlustes zu machen, was ich irgendwie nicht nachvollziehen kann, oder habe ich was falsch verstanden???

    Dafür habe ich sowohl beim Bydureon als auch jetzt mit Trulicity eine unschöne Nebenwirkung, nämlich relativ starke Spannungskopfschmerzen am Tag nach der Injektion. Beim Bydureon hat es mehrere Monate gedauert, bis diese verschwunden sind... kennt das jemand und hat womöglich sogar eine Idee, wie man der Sache beikommt, ohne jedes Mal Schmerzmittel einzuwerfen?

    Gruß vom Niederrhein, Andrea
  • Dibein

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    am 12.02.2017 19:37:33 | IP (Hash): 1381736139
    anlu schrieb:
    Hallo,

    .......Übermorgen gibts die zweite Dosis (1,5 mg) die Nebenwirkungen wie Übelkeit oder gar Erbrechen habe ich nach der ersten nicht gehabt, wird aber wahrscheinlich auch an meiner Übung mit dem Bydureon liegen. Das fehlende Hungergefühl kann ich absolut bestätigen und ich finde es richtig richtig gut! Einige Leidensgenossen scheinen sich Sorgen wg. dieses Appetitverlustes zu machen, was ich irgendwie nicht nachvollziehen kann, oder habe ich was falsch verstanden???



    Hallo Andrea,

    Verstehe ich das richtig das du auch gleich mit 1,5mg angefangen hast? Das mit dem fehlenden Hungergefühl und der Appetitlosigkeit habe ich auch sehr schnell wahrgenommen. Auch wenn das keine geplante Wirkung sondern eine Nebenwirkung ist habe ich das nicht als störend empfunden.

    anlu schrieb:

    Dafür habe ich sowohl beim Bydureon als auch jetzt mit Trulicity eine unschöne Nebenwirkung, nämlich relativ starke Spannungskopfschmerzen am Tag nach der Injektion. Beim Bydureon hat es mehrere Monate gedauert, bis diese verschwunden sind... kennt das jemand und hat womöglich sogar eine Idee, wie man der Sache beikommt, ohne jedes Mal Schmerzmittel einzuwerfen?
    Gruß vom Niederrhein, Andrea



    Das kannst du mit IBUs bekämpfen oder wirst das aushalten müssen bis das vielleicht nachlässt. Viel wichtiger wäre es zu ermitteln warum du die Kopfschmerzen hast, unter den auch ich litt. Bei mir war es wahrscheinlich der Blutdruck der trotz Medikamenten recht heftig anstieg.


    Viele Grüße

    Dirk


    ---
    ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! - Peter Igelhoff
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    am 12.02.2017 19:51:56 | IP (Hash): 1407007224
    huhu,
    genau, ibu ist ein schmerzmittel, was ich eben nicht möchte :-)
    ich habe einen typischen frauenblutdruck und der hat sich auch durch bydureon (leider) nicht erhöht, die kopfschmerzen müssen also eine andere ursache haben... zuwenig trinken kanns auch nicht sein, um dem nächsten vorschlag vorzubeugen ... irgendwo habe ich gelesen, dass zu wenig kohlenhydrate kopfschmerzen verursachen können, aber ich weiß nicht mehr wo und verstanden habe ich es sowieso nicht bisher... ich werds wohl abwarten müssen, wenn der bz sich unter trulicity wieder einpendelt, ist es das auf alle fälle wert.
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    am 12.02.2017 19:54:06 | IP (Hash): 1734745733
    Hallo Andrea,

    ich wünsche dir viel Erfolg für den BZ und dein Gewicht mit Trulicity.

    Deine Aussage:
    anlu schrieb:
    Metformin hatte keinerlei Wirkung aber unendliche Nebenwirkungen, ...

    läßt die Frage aufkommen, ob du überhaupt einen einfachen Typ2-Diabetes hast. Wenn Metformin gar nicht wirkt, dann spricht das eher für Sonderformen, etwas Typ1 (LADA) oder MODY. Hat dein Arzt dich diese Sonderformen bedacht und dich entsprechend untersucht? Du verweist auf die genetische Disposition. Direkte Vererbung (autosomal dominant) tritt in der Tat lediglich bei MODY auf. Bei allen anderen Diabetesarten existiert lediglich eine gewisse, nicht allzu starke familiäre Haufung.
  • Dibein

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    am 12.02.2017 20:03:17 | IP (Hash): 1381736139
    anlu schrieb:
    huhu,
    genau, ibu ist ein schmerzmittel, was ich eben nicht möchte :-)
    ich habe einen typischen frauenblutdruck und der hat sich auch durch bydureon (leider) nicht erhöht, die kopfschmerzen müssen also eine andere ursache haben... zuwenig trinken kanns auch nicht sein, um dem nächsten vorschlag vorzubeugen ... irgendwo habe ich gelesen, dass zu wenig kohlenhydrate kopfschmerzen verursachen können, aber ich weiß nicht mehr wo und verstanden habe ich es sowieso nicht bisher... ich werds wohl abwarten müssen, wenn der bz sich unter trulicity wieder einpendelt, ist es das auf alle fälle wert.



    Na - das mit dem IBUs hatte ich auch eher ironisch gemeint, Und das daraus geboren das ich da leider auch keine Antwort weiß. Ich hatte sogar den medizinischen Dienst der KK dazu kontaktiert und einen diabetischen Doktor der auch Trulicity einnahm am Telefon. Seine Ansage zu den Kopfschmerzen war: "Kopfschmerzen durch Trulicity sind nicht bekannt"
    Ich wünsche dir auf jeden Fall eine gute Besserung und das Trulicity dir den gewünschten Erfolg bringt. Ist denn dein BZ schon besser geworden? Das sollte ja der Fall sein denn wenn du bereits die 1,5mg Injektionen spritzt nimmst du das ja schon eine Weile?

    Viele Grüße

    Dirk


    ---
    ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! - Peter Igelhoff
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    am 12.02.2017 20:37:58 | IP (Hash): 1407007224
    hallo,

    @rainer: danke für deine überlegungen, aber wenn es eine typ1-abwandlung wäre, würde mein körper ja nicht so günstig auf glp1-agonisten reagieren? da die typ3-formen eh weder heilbar sind noch anders behandelt werden als der typ2-diabetes finde ich aktuell tiefergehende forschungen auch irrelevant für mich :-)

    @dirk: du solltest dir unbedingt einen arzt suchen, der lesen kann, kopfschmerzen tauchen sehr wohl unter den nebenwirkungen auf ;-)... und nein, wie ich schon schrieb, habe ich die erste injektion am letzten dienstag vorgenommen, der endokrinologe hat mit meinem einverständnis beschlossen, dass ich mit 1,5 mg starten kann aufgrund meiner erfahrung im umgang mit bydureon.

    lg, andrea
  • Dibein

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    am 12.02.2017 20:57:36 | IP (Hash): 1381736139
    anlu schrieb:
    hallo,


    @dirk: du solltest dir unbedingt einen arzt suchen, der lesen kann, kopfschmerzen tauchen sehr wohl unter den nebenwirkungen auf ;-)... und nein, wie ich schon schrieb, habe ich die erste injektion am letzten dienstag vorgenommen, der endokrinologe hat mit meinem einverständnis beschlossen, dass ich mit 1,5 mg starten kann aufgrund meiner erfahrung im umgang mit bydureon.

    lg, andrea


    Hallo Andrea,

    Nu Ja ich war schon sehr darauf bedacht das mein Doc eine abgeschlossene Berufsausbildung hat und somit auch Lesen kann;). Da ich mich darauf alleine aber nicht verlassen wollte als die Kopfschmerzen auftraten habe ich den Beipackzettel auch nach dem Begriff "Kopfschmerzen" gescannt und siehe da du hast recht. Der Begriff wird erwähnt:

    "....Unterzuckerungen sind häufig (können bei 1 bis 10 Behandelten
    von 100 auftreten), wenn Dulaglutid allein oder zusammen mit einer
    Kombination von Metformin und Pioglitazon angewendet wird.
    Zu den Symptomen einer Unterzuckerung gehören Kopfschmerzen,
    Benommenheit, Schwäche, Schwindel, Hungergefühl, Verwirrtheit,
    Reizbarkeit, Herzrasen und Schwitzen. Ihr Arzt wird Ihnen erklären,"

    Aber die Kopfschmerzen werden als Zeichen einer möglichen Unterzuckerung genannt. Und diese wiederum kann eine Nebenwirkung von Trulicity sein vor allem wenn man so wie ich Trulicity zusammen mit Insulin und Metformin nimmt.
    Aber Hypos hatte ich definitiv keine. Daher waren die Kopfschmerzen für mich nicht erklärbar.

    https://www.lilly-pharma.de/de/pdf/gebrauchsinformationen/endokrinologie/gebrauchsinformation_trulicity.pdf

    Viele Grüße

    Dirk


    ---
    ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! - Peter Igelhoff
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 14.02.2017 12:10:19 | IP (Hash): 1977810718
    Hallo Andrea,

    Ich hatte gestern nochmal mit meiner Apothekerin gesprochen. Zu Trulicity sagte sie mir da das ca.30% der Benutzer wegen Unverträglichkeiten nach einigen Injektionen abgesetzt haben. Übelkeit und Durchfall über den gesamten Zeitraum der Einnahme wurden als Grund angeführt. Sie hat allerdings auch keine Kunden die das Medikament bereits länger als 6 Monate spritzen. Leider wollte sie mir aus verständlichen Gründen nicht sagen wie viele Patienten es in der Summe sind. Das können somit genau so gut 3 oder 50 sein.
    Auch scheint es so das die meisten Ärzte gleich wie bei dir sofort die 1,5mg verschreiben. Hier scheint es wohl entgegen meiner Annahme eher eine Empfehlung zu sein das man z.B. bei älteren Patienten mit den 0,75mg anfangen soll. Somit ist klar ich bin ein älterer Patient.:(
    Die Kopfschmerzen die Du hast und unter denen auch ich litt scheinen definitiv eher selten zu sein.

    Trotzdem bleibt es bei dem Wunsch das deine Kopfschmerzen schnell vergehen und Trulicity auf deinen BZ positiv wirkt.

    Viele Grüße

    Dirk



    ---
    ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! - Peter Igelhoff
    Bearbeitet von User am 14.02.2017 12:12:29. Grund: Empfänger Namen geändert
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    am 12.05.2017 13:15:53 | IP (Hash): 903741983
    tach zusammen,
    um nicht der neigung, sich nur zu rühren, wenns was negatives zu berichten gibt, zu verfallen hier also doch nochmal ein bericht zum thema trulicity von mir:
    wie schon erwähnt, habe ich zuvor mehrere jahre januvia genommen (Hba1c 7,2), danach eine weile bydureon gespritzt, was derart gut (Hba1c 5,8) gewirkt hat, dass ich in absprache mit dem endokrinologen ein halbes jahr komplett mit medikamenten ausgesetzt habe. aufgrund von sportverbot ging der wert hoch auf 9,5, ich wollte zumindest vorübergehend ab februar wieder bydureon haben, der endokrinologe schlug stattdessen trulicity vor. die ersten drei bis vier wochen hatte trulicity bei mir dieselben nebenwirkungen wie bydureon anfangs, was migräneartige kopfschmerzen bedeutete. übelkeit oder magenprobleme haben sich bei mir bei beiden medikamenten leicht vermeiden lassen durch die reduzierung der auf einmal aufgenommenen nahrungsmenge und vor allem auch die bessere verteilung der flüssigkeitsaufnahme (vermeidung von kohlensäure war sehr hilfreich) über den tag, also einfach durch die entlastung des magens was das zugeführte volumen angeht.
    jetzt sind drei monate vergangen, ich habe (fast) keine nebenwirkungen mehr und mein Hba1c liegt bei 6,2 obwohl aktuell immer noch der einzige sport leichtes krafttraining und ein bisschen gärtnern ist, ich kann also nur gutes berichten. da ich auf eigene kosten immer mal wieder messe habe ich auch einen ganz guten überblick, wie mein körper zu unterschiedlichen zeiten reagiert, das ergebnis stellt sich in etwa so dar: morgens nüchtern 120 - 140 mg, 2 h nach den mahlzeiten 100 - 110 mg, 4 h nach der letzten mahlzeit 90 - 100 mg, tagsüber aber auch gerne mal mit 'ausreißern' nach unten von unter 70 mg, die ich allerdings auch sofort spüre und die mich veranlasst haben, traubenzuckerwürfelchen (bisher unbenutzt) in sämtlichen jackentaschen mit mir rumzuschleppen.
    das wars vom niederrhein, bis neulich

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    am 15.05.2017 18:48:32 | IP (Hash): 1540085419
    Hallo zusammen,

    kann mir jemand sagen, ob dieses Medikament posititv auf die Glucoseaufnahme in die Zellen wirkt?

    Grüße,
    Marienkäfer
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 17.05.2017 13:23:06 | IP (Hash): 2123142535
    marienkäfer schrieb:
    Hallo zusammen,

    kann mir jemand sagen, ob dieses Medikament posititv auf die Glucoseaufnahme in die Zellen wirkt?

    Grüße,
    Marienkäfer



    Ich glaube das Trulicity eher u.a. so funktioniert das die Freisetzung von KH im Verdauungsapparat verzögert und oder eingeschränkt wird. Und dadurch weniger oder verlangsamt KH in Glucose gewandelt wird.
    Ob die Glucose Aufnahme in die Zellen gefördert wird weiß ich leider nicht. Aber da bei den meisten Trulicity nicht als Monotherapie sondern in Kombination mit Metformin und oder Insulin angewendet vermute ich das die Verbesserung Glucose Aufnahme nicht die Stärke von Trulicity ist.
    Aber vielleicht kennt sich da jemand besser aus.

    LG

    Dirk




    ---
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    am 17.05.2017 18:33:13 | IP (Hash): 462108547
    Der Blutzucker richtet sich nach dem, was die Leber an Glukose in den Kreislauf einspeist, gesund immer nur so viel, wie aus dem Blut auf dem Umlauf aus der Leber in die Leber entnommen worden ist.

    ----------------------------------------------
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    am 30.05.2017 18:01:24 | IP (Hash): 325406104
    Guten Tag,
    nehme Seit ca. über einem Jahr Trulicity 1,5 mg. Die anfänglichen Probleme Übelkeit, blähbauch habe ich ihn Kauf genommen. Was nicht weggeht ist, das ich einen Tag nach dem ich Trulicity gespritzt habe total müde und schlapp werde. Schmerzen im gesamten Körper habe. Beine Arme Rücken. Fühle mich total schlapp und krank, das geht nach 3 Tagen fast weg. Nehme dann immer Schmerztabletten und Grippemittel fühle mich als würde ich eine schlimme Grippe bekommen. 2 Tage bevor ich die neue Spritze nehmen muss, gehts mir schon total gut. Ein Tag davor gehts mir wie früher, fitt wie ein Turnschuh. Energie ohne Ende (?). Habe trotzdem meinen Diabetologen angesprochen, das ich so unter der Müdigkeit leide. Bin auf taube Ohren gestossen. Will die Trulicity absetzen.
    Hier wird u.a. berichtet, das man diese Spritze sowieso nur ein halbes Jahr (?) nehmen soll bzw. darf. Wie kommt mein Diabetologe darauf, mir diese weiterzu verordnen. Nur damit seine Statistik stimmt? Habe jetzt Termin beim Hausarzt will mit ihm versuchen den Diabetes in den Griff zu bekommen. Mein letzter HBA1 war 6,6 .
    Auf Teufel komm raus, will ich diesen Zustand ständig müde und schlapp, 4 Tage in der Woche nicht mehr hinnehmen.
    Bearbeitet von User am 30.05.2017 18:09:21. Grund: Rechtschreibfehler
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    am 30.05.2017 19:56:58 | IP (Hash): 1440795442
    Hallo Cinderella,

    an dem Bericht, dass man Trulicity nur 1/2 Jahr nehmen soll, ist nichts dran. Aus heutiger Sicht kann man Trulicity auch längere Zeit spritzen, solange es wirkt und solange man es gut verträgt.

    Letzteres scheint bei dir nicht der Fall zu sein. Den Bericht über deinen Diabetologen finde ich schockierend. Selbstverständlich hast du das Recht, bei der Therapieentscheidung mitzureden. Gesetzlich ist sogar eine einvernehmliche Entscheidung vorgesehen. Wenn dein Arzt sich nicht an seine Pflichten hält, dann fordere sie vehement ein oder suche dir einen vernünftigen Arzt. Ich drücke dir die Daumen und wünsche viel Erfolg bei der Durchsetzung deines guten Rechts.

    Beste Grüße, Rainer
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    am 30.05.2017 21:26:46 | IP (Hash): 325406104
    Vielen Dank Rainer für Deinen Beistand. Ich werde mit meinem Hausarzt darüber reden und dann weiter darüber berichten.
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    am 01.06.2017 10:13:52 | IP (Hash): 2098122104
    nehem auch Trulicity! und bin zufrieden!