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Erfahrungen mit Dulaglutid(Trulicity von Eli Lilly)GLP-1-Agonist

  • Dibein

    Rang: Gast
    am 12.02.2017 20:57:36 | IP (Hash): 1381736139
    anlu schrieb:
    hallo,


    @dirk: du solltest dir unbedingt einen arzt suchen, der lesen kann, kopfschmerzen tauchen sehr wohl unter den nebenwirkungen auf ;-)... und nein, wie ich schon schrieb, habe ich die erste injektion am letzten dienstag vorgenommen, der endokrinologe hat mit meinem einverständnis beschlossen, dass ich mit 1,5 mg starten kann aufgrund meiner erfahrung im umgang mit bydureon.

    lg, andrea


    Hallo Andrea,

    Nu Ja ich war schon sehr darauf bedacht das mein Doc eine abgeschlossene Berufsausbildung hat und somit auch Lesen kann;). Da ich mich darauf alleine aber nicht verlassen wollte als die Kopfschmerzen auftraten habe ich den Beipackzettel auch nach dem Begriff "Kopfschmerzen" gescannt und siehe da du hast recht. Der Begriff wird erwähnt:

    "....Unterzuckerungen sind häufig (können bei 1 bis 10 Behandelten
    von 100 auftreten), wenn Dulaglutid allein oder zusammen mit einer
    Kombination von Metformin und Pioglitazon angewendet wird.
    Zu den Symptomen einer Unterzuckerung gehören Kopfschmerzen,
    Benommenheit, Schwäche, Schwindel, Hungergefühl, Verwirrtheit,
    Reizbarkeit, Herzrasen und Schwitzen. Ihr Arzt wird Ihnen erklären,"

    Aber die Kopfschmerzen werden als Zeichen einer möglichen Unterzuckerung genannt. Und diese wiederum kann eine Nebenwirkung von Trulicity sein vor allem wenn man so wie ich Trulicity zusammen mit Insulin und Metformin nimmt.
    Aber Hypos hatte ich definitiv keine. Daher waren die Kopfschmerzen für mich nicht erklärbar.

    https://www.lilly-pharma.de/de/pdf/gebrauchsinformationen/endokrinologie/gebrauchsinformation_trulicity.pdf

    Viele Grüße

    Dirk


    ---
    ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! - Peter Igelhoff
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 14.02.2017 12:10:19 | IP (Hash): 1977810718
    Hallo Andrea,

    Ich hatte gestern nochmal mit meiner Apothekerin gesprochen. Zu Trulicity sagte sie mir da das ca.30% der Benutzer wegen Unverträglichkeiten nach einigen Injektionen abgesetzt haben. Übelkeit und Durchfall über den gesamten Zeitraum der Einnahme wurden als Grund angeführt. Sie hat allerdings auch keine Kunden die das Medikament bereits länger als 6 Monate spritzen. Leider wollte sie mir aus verständlichen Gründen nicht sagen wie viele Patienten es in der Summe sind. Das können somit genau so gut 3 oder 50 sein.
    Auch scheint es so das die meisten Ärzte gleich wie bei dir sofort die 1,5mg verschreiben. Hier scheint es wohl entgegen meiner Annahme eher eine Empfehlung zu sein das man z.B. bei älteren Patienten mit den 0,75mg anfangen soll. Somit ist klar ich bin ein älterer Patient.:(
    Die Kopfschmerzen die Du hast und unter denen auch ich litt scheinen definitiv eher selten zu sein.

    Trotzdem bleibt es bei dem Wunsch das deine Kopfschmerzen schnell vergehen und Trulicity auf deinen BZ positiv wirkt.

    Viele Grüße

    Dirk



    ---
    ene mene ming mang ping pang ene mene acka wacka eia weia weg! - Peter Igelhoff
    Bearbeitet von User am 14.02.2017 12:12:29. Grund: Empfänger Namen geändert
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 4
    Mitglied seit: 12.02.2017
    am 12.05.2017 13:15:53 | IP (Hash): 903741983
    tach zusammen,
    um nicht der neigung, sich nur zu rühren, wenns was negatives zu berichten gibt, zu verfallen hier also doch nochmal ein bericht zum thema trulicity von mir:
    wie schon erwähnt, habe ich zuvor mehrere jahre januvia genommen (Hba1c 7,2), danach eine weile bydureon gespritzt, was derart gut (Hba1c 5,8) gewirkt hat, dass ich in absprache mit dem endokrinologen ein halbes jahr komplett mit medikamenten ausgesetzt habe. aufgrund von sportverbot ging der wert hoch auf 9,5, ich wollte zumindest vorübergehend ab februar wieder bydureon haben, der endokrinologe schlug stattdessen trulicity vor. die ersten drei bis vier wochen hatte trulicity bei mir dieselben nebenwirkungen wie bydureon anfangs, was migräneartige kopfschmerzen bedeutete. übelkeit oder magenprobleme haben sich bei mir bei beiden medikamenten leicht vermeiden lassen durch die reduzierung der auf einmal aufgenommenen nahrungsmenge und vor allem auch die bessere verteilung der flüssigkeitsaufnahme (vermeidung von kohlensäure war sehr hilfreich) über den tag, also einfach durch die entlastung des magens was das zugeführte volumen angeht.
    jetzt sind drei monate vergangen, ich habe (fast) keine nebenwirkungen mehr und mein Hba1c liegt bei 6,2 obwohl aktuell immer noch der einzige sport leichtes krafttraining und ein bisschen gärtnern ist, ich kann also nur gutes berichten. da ich auf eigene kosten immer mal wieder messe habe ich auch einen ganz guten überblick, wie mein körper zu unterschiedlichen zeiten reagiert, das ergebnis stellt sich in etwa so dar: morgens nüchtern 120 - 140 mg, 2 h nach den mahlzeiten 100 - 110 mg, 4 h nach der letzten mahlzeit 90 - 100 mg, tagsüber aber auch gerne mal mit 'ausreißern' nach unten von unter 70 mg, die ich allerdings auch sofort spüre und die mich veranlasst haben, traubenzuckerwürfelchen (bisher unbenutzt) in sämtlichen jackentaschen mit mir rumzuschleppen.
    das wars vom niederrhein, bis neulich

  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 8
    Mitglied seit: 01.05.2017
    am 15.05.2017 18:48:32 | IP (Hash): 1540085419
    Hallo zusammen,

    kann mir jemand sagen, ob dieses Medikament posititv auf die Glucoseaufnahme in die Zellen wirkt?

    Grüße,
    Marienkäfer
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 17.05.2017 13:23:06 | IP (Hash): 2123142535
    marienkäfer schrieb:
    Hallo zusammen,

    kann mir jemand sagen, ob dieses Medikament posititv auf die Glucoseaufnahme in die Zellen wirkt?

    Grüße,
    Marienkäfer



    Ich glaube das Trulicity eher u.a. so funktioniert das die Freisetzung von KH im Verdauungsapparat verzögert und oder eingeschränkt wird. Und dadurch weniger oder verlangsamt KH in Glucose gewandelt wird.
    Ob die Glucose Aufnahme in die Zellen gefördert wird weiß ich leider nicht. Aber da bei den meisten Trulicity nicht als Monotherapie sondern in Kombination mit Metformin und oder Insulin angewendet vermute ich das die Verbesserung Glucose Aufnahme nicht die Stärke von Trulicity ist.
    Aber vielleicht kennt sich da jemand besser aus.

    LG

    Dirk




    ---
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    am 17.05.2017 18:33:13 | IP (Hash): 462108547
    Der Blutzucker richtet sich nach dem, was die Leber an Glukose in den Kreislauf einspeist, gesund immer nur so viel, wie aus dem Blut auf dem Umlauf aus der Leber in die Leber entnommen worden ist.

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 30.05.2017 18:01:24 | IP (Hash): 325406104
    Guten Tag,
    nehme Seit ca. über einem Jahr Trulicity 1,5 mg. Die anfänglichen Probleme Übelkeit, blähbauch habe ich ihn Kauf genommen. Was nicht weggeht ist, das ich einen Tag nach dem ich Trulicity gespritzt habe total müde und schlapp werde. Schmerzen im gesamten Körper habe. Beine Arme Rücken. Fühle mich total schlapp und krank, das geht nach 3 Tagen fast weg. Nehme dann immer Schmerztabletten und Grippemittel fühle mich als würde ich eine schlimme Grippe bekommen. 2 Tage bevor ich die neue Spritze nehmen muss, gehts mir schon total gut. Ein Tag davor gehts mir wie früher, fitt wie ein Turnschuh. Energie ohne Ende (?). Habe trotzdem meinen Diabetologen angesprochen, das ich so unter der Müdigkeit leide. Bin auf taube Ohren gestossen. Will die Trulicity absetzen.
    Hier wird u.a. berichtet, das man diese Spritze sowieso nur ein halbes Jahr (?) nehmen soll bzw. darf. Wie kommt mein Diabetologe darauf, mir diese weiterzu verordnen. Nur damit seine Statistik stimmt? Habe jetzt Termin beim Hausarzt will mit ihm versuchen den Diabetes in den Griff zu bekommen. Mein letzter HBA1 war 6,6 .
    Auf Teufel komm raus, will ich diesen Zustand ständig müde und schlapp, 4 Tage in der Woche nicht mehr hinnehmen.
    Bearbeitet von User am 30.05.2017 18:09:21. Grund: Rechtschreibfehler
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    am 30.05.2017 19:56:58 | IP (Hash): 1440795442
    Hallo Cinderella,

    an dem Bericht, dass man Trulicity nur 1/2 Jahr nehmen soll, ist nichts dran. Aus heutiger Sicht kann man Trulicity auch längere Zeit spritzen, solange es wirkt und solange man es gut verträgt.

    Letzteres scheint bei dir nicht der Fall zu sein. Den Bericht über deinen Diabetologen finde ich schockierend. Selbstverständlich hast du das Recht, bei der Therapieentscheidung mitzureden. Gesetzlich ist sogar eine einvernehmliche Entscheidung vorgesehen. Wenn dein Arzt sich nicht an seine Pflichten hält, dann fordere sie vehement ein oder suche dir einen vernünftigen Arzt. Ich drücke dir die Daumen und wünsche viel Erfolg bei der Durchsetzung deines guten Rechts.

    Beste Grüße, Rainer
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    am 30.05.2017 21:26:46 | IP (Hash): 325406104
    Vielen Dank Rainer für Deinen Beistand. Ich werde mit meinem Hausarzt darüber reden und dann weiter darüber berichten.
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    am 01.06.2017 10:13:52 | IP (Hash): 2098122104
    nehem auch Trulicity! und bin zufrieden!