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  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 10.05.2015
    am 10.05.2015 12:02:09
    Hallo,

    da ich neu hier bin, hoffe ich, daß mein Beitrag an der richtigen Stelle im Forum steht.

    Da es mir in den letzten zwei Jahren nicht so gut ging, mußte ich häufiger zur Blutabnahme beim Arzt. Diagnosen: Eisenmangel und subklinische Schilddrüsenunterfunktion. Jedes Mal fiel dort mein erhöhter Nüchtern-Blutzucker auf, der bei 110, 114, zuletzt 116 lag (Ref. 60-99)
    Der Endokrionologe hat noch gemessen: Insulin mIE/l 14,30 (Ref.: 3,21-16,32) und HbA1c %: 5,10 Ref. 4-6) und in nmol/mol 1FCC 32,00 (Ref. 20-42). LDL Cholesterin liegt immer bei ca. 160. Letztens wurde nochmal gemessen und der HbA1c lag bei 4,6. Der Arzt kann sich das nicht erklären, weil der Nüchtern-Blutzucker sehr hoch ist. Ich esse aber viele Hülsenfrücjte, vielleicht senken die den Langzeitblutzucker.
    Nun sagt der Arzt, er läßt mich "laufen". Ist das wirklich unbedenklich? Ich soll weniger Fett essen, dabei esse ich eh schon wenig, esse kein Obst wegen Allergien, kaum Süßigkeiten (weil ichs nicht mag). Mein Vater hat übrigens Diabetes.

    Danke
    LG

    Bearbeitet von User am 10.05.2015 12:04:10. Grund: Rechtschreibung
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 10.05.2015 12:41:38
    Hallo Mino,

    die Schildrüsenproblematik zieht sich meist durch den gesamten Hormonhaushalt eines Menschen, da die Schildrüsenhormone andere Hormone beeinflussen z.B. das Hormon Insulin. Bei einer Schildrusenunterfunktion zeigt sich dieses durch eine verstärkte Wirkung des Insulins - also das Gegenteil einer Insulinresisten. Die Folgen können Unterzuckerungen sein. Eventuell reagiert dein Körper dann mit Gegenmaßnahmen und schüttet Glucagon aus um die Unterzuckerung zu verhindern. Das wäre dann kein Diabetes sondern eine nicht gut eingestellte Schildrüsenproblematik. Natürlich kann es auch ein beginnender Diabetes sein. Am besten du lässt es noch einmal von einen Facharzt abklären.
    Ich denke hier wäre die Endokrinologie die richtige Adresse und erst nachrangig auch ein Diabetologe.

    Mit wachen Augen und einem Lächeln lebt auch der chronisch Kranke einfach besser. (Konrad Beikircher)
    Bearbeitet von User am 10.05.2015 12:45:27. Grund: .
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    am 10.05.2015 13:16:15
    Mimo schrieb:
    Hallo,

    da ich neu hier bin, hoffe ich, daß mein Beitrag an der richtigen Stelle im Forum steht.

    Da es mir in den letzten zwei Jahren nicht so gut ging, mußte ich häufiger zur Blutabnahme beim Arzt. Diagnosen: Eisenmangel und subklinische Schilddrüsenunterfunktion. Jedes Mal fiel dort mein erhöhter Nüchtern-Blutzucker auf, der bei 110, 114, zuletzt 116 lag (Ref. 60-99)
    Der Endokrionologe hat noch gemessen: Insulin mIE/l 14,30 (Ref.: 3,21-16,32) und HbA1c %: 5,10 Ref. 4-6) und in nmol/mol 1FCC 32,00 (Ref. 20-42). LDL Cholesterin liegt immer bei ca. 160. Letztens wurde nochmal gemessen und der HbA1c lag bei 4,6. Der Arzt kann sich das nicht erklären, weil der Nüchtern-Blutzucker sehr hoch ist. Ich esse aber viele Hülsenfrücjte, vielleicht senken die den Langzeitblutzucker.
    Nun sagt der Arzt, er läßt mich "laufen". Ist das wirklich unbedenklich? Ich soll weniger Fett essen, dabei esse ich eh schon wenig, esse kein Obst wegen Allergien, kaum Süßigkeiten (weil ichs nicht mag). Mein Vater hat übrigens Diabetes.

    Danke
    LG



    Tja mal wieder ein beispiel das der hba1c nichts ausschliesst :)
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 10.05.2015 13:30:35
    sturmbine schrieb:


    Tja mal wieder ein beispiel das der hba1c nichts ausschliesst :)



    Tja.....
    mal wieder der Beweis das es, den Sockenpuppen, nicht um die Sache selbst geht sondern um Stinkertum. Eine Verstärkung der Wirkung des Insulins ist genau das Gegenteil vom Diabetes Typ 2 meine liebe.

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    Bearbeitet von User am 10.05.2015 13:37:02. Grund: ()
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    am 10.05.2015 15:14:45
    DM1Diabetes schrieb:
    sturmbine schrieb:


    Tja mal wieder ein beispiel das der hba1c nichts ausschliesst :)



    Tja.....
    mal wieder der Beweis das es, den Sockenpuppen, nicht um die Sache selbst geht sondern um Stinkertum. Eine Verstärkung der Wirkung des Insulins ist genau das Gegenteil vom Diabetes Typ 2 meine liebe.

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    Aha und dann heisst das Ergebniss etwa nicht Diabetes?....kleiner Schlaumeier?
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 10.05.2015 15:36:03
    si signora. Das könnte einer der Möglichkeiten sein......aber vermute du mal überall Diabetes, da es ja sonst keine chronischen Krankheiten gibt mit denen Menschen leben müssen.

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    am 11.05.2015 09:27:43
    DM1Diabetes Antwort zum ist ausreichend und erklärend...

    Schilddrüsenunterfunktion = verstärkende Wirkung des körpereigenen Insulins = mögliche nächtliche Unterzuckerungen = Gegensteuerung der Leber durch erhöhte Glucagonausschüttung = erhöhter Nüchternblutzucker bei äusserst niedrigem HB1Ac

    @strunzbirne - erläutert Du mal wo Ihr da einen Diabetes siehst. (Kann auch gerne eine Andere deiner Persönlichkeiten machen)
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    Sir Terry Pratchett (*28. April 1948 - † 12. März 2015) ... R.I.P.
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    am 11.05.2015 09:53:45
    Dankeschön! Das klingt einleuchtend, was Ihr schreibt in Zusammenhang mit der Unterfunktion! :-)
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    am 11.05.2015 21:29:55
    DungeonKeeper schrieb:

    Schilddrüsenunterfunktion = verstärkende Wirkung des körpereigenen Insulins = mögliche nächtliche Unterzuckerungen = Gegensteuerung der Leber durch erhöhte Glucagonausschüttung = erhöhter Nüchternblutzucker bei äusserst niedrigem HB1Ac


    Schönes Ergebnis, was da am Ende deiner Gleichung herauskommt. Ich kann dir das Ergebnis auch über einen anderen Lösungsweg erzeugen:

    Früher Diabetes Typ2 = verringerte Wirkung des körpereigenen Insulins = stark erhöhte Werte nach dem Essen = Gegensteuerung der Bauchspeicheldrüse mit folgend stark erniedrigten Werten = erhöhter Nüchternblutzucker bei äußerst niedrigem HbA1c.

    Hoppla, hat da etwa gerade jemand die Natur eines Durchschnittswertes verstanden? Na, hoffentlich leidest du dann im nächsten Thread nicht an Gedächtnisschwund ;-)
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    am 11.05.2015 22:08:36
    Hallo,
    Die Streitigkeiten verstehe ich jetzt nicht so ganz. Von der Sache her und warum überhaupt gestritten werden muß? Das verwirrt mich nur.
    Fakt in der bisherigen Diagnostik ist, daß sich beide Ärzte komischerweise gar nichts unter dem Mißverhältnis der beiden Größen vorstellen konnten, es nur aufgefallen ist. Und ich hier jetzt gleich zwei Möglichkeiten vorfinde ;-). Und nu? Was ergibt sich daraus für mich?
    Bei weiterer Diagnostik wird man sicherlich auch nur wieder den Nüchternblutzucker und das HbA1x messen. Oder gibt es da was anderes, wonach ich fragen kann? Gibt doch auch diesen Glukosebelastungstest.
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    am 12.05.2015 07:41:28
    Mimo schrieb:
    Hallo,
    Die Streitigkeiten verstehe ich jetzt nicht so ganz. Von der Sache her und warum überhaupt gestritten werden muß? Das verwirrt mich nur.
    Fakt in der bisherigen Diagnostik ist, daß sich beide Ärzte komischerweise gar nichts unter dem Mißverhältnis der beiden Größen vorstellen konnten, es nur aufgefallen ist. Und ich hier jetzt gleich zwei Möglichkeiten vorfinde ;-). Und nu? Was ergibt sich daraus für mich?
    Bei weiterer Diagnostik wird man sicherlich auch nur wieder den Nüchternblutzucker und das HbA1x messen. Oder gibt es da was anderes, wonach ich fragen kann? Gibt doch auch diesen Glukosebelastungstest.



    Sorry mimo...ich bin raus aus deinem Thread...du stellst deine Diagnose dar...Eisenmangel und Schilddrüsenunterfunktion...was das bezüglich deiner BZ-Werte bewirkt wurde dir von DM1Diabetes erläutert. Du kannst diesbezüglich auch deine Ärzte fragen. Wenn andere deine Diagnosen nicht berücksichtigen und dir einen früheren DiabetesII andichten (besonders einen früheren (weil Diabetes ja mal geht und verschwindet und erneut kommt))...wissen Diejenigen entweder mehr über dich/sich oder versuchen zu verunsichern...was den Glukosebelastungstest angeht, ist es interessant das der angesprochen wird...nachdem eine gewis...ach...vergiss es...sollen sich andere mit ihrem wikipediawissen hier austoben...dein Thread...dein Leben...deine Ärzte...
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    Sir Terry Pratchett (*28. April 1948 - † 12. März 2015) ... R.I.P.
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    am 12.05.2015 09:18:25
    Wow, ich bin hier auch raus...
    ich habe eigentlich nur ne Frage stellen wollen

    den Belastungstest hat der HA angesprochen, nachdem er sich das NICHT erklären konnte (das nur zu frag die Ärzte und Wiki)
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    am 12.05.2015 13:06:05
    Mimo schrieb:

    den Belastungstest hat der HA angesprochen, nachdem er sich das NICHT erklären konnte (das nur zu frag die Ärzte und Wiki)


    Ist auch völlig ok, naheliegend und "Stand der Technik", dass ein Arzt bei deinen Werten einen Belastungstest anordnen möchte. An deiner Stelle würde ich das Angebot neugierig annehmen :-)

    Auf diese Weise kann dein Arzt einen frühen Diabetes zuverlässig und mit geringem Aufwand ausschließen oder bestätigen. Dann ist man wieder einen Schritt weiter :-)

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