Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Verstehe daß nicht?
-
am 12.05.2015 02:25:03
Sorry daß ich hier so in Euer Forum hereinstolpere ohne mich groß vorzustellen, aber ich verstehe hier einiges nicht so ganz. Bei mir sind leicht erhöhte Nüchternwerte aufgetreten. Daraufhin hat mich mein Arzt zur Diabetologin geschickt, die zunächst mal den hba1c gemessen hat, der bei 5,3 lag. Daraufhin hat sie nur mit dem Kopf geschüttelt und sich aufgeregt daß der Hausarzt mich zu Ihr schicken würde, da bei solch eine Langzeitwert nichts vorliegen könne. Auf den Internetseiten habe ich dann daß gleiche gelesen, fand es auch ziemlich einleuchtend. Hier wird nun aber etwas ganz andere zu der Thematik gesagt, was mich dann doch wieder zweifeln lässt und wie ihr an der Uhrzeit seht ne unruhige Nacht bringt. Vielleicht kann mir einer helfen?
Gruß aus dem hohen Norden.............Manuel -
ferrato
Rang: Gastam 12.05.2015 07:03:17
Hallo Manuel,
was hier zu der Thematik geschrieben wurde und wird, stammt weitgehend aus der Feder eines Forentrolls, meist unter verschiedenen Namen. Der einzige Rat, der hier seriös weitergegeben werden kann, ist der, Deiner Diabetologin zu vertrauen, sie hat absolut recht.
Es ist schon seltsam und ich finde es sehr bedenklich, dass inzwischen die Diagnosen von Ärzten wegen dem wirren Geschreibsel eines Forentrolls angezweifelt wird. Das sollte auch den Administratoren dieser Seite endlich einmal bewusst werden. -
am 12.05.2015 07:46:18
ferrato schrieb:
Hallo Manuel,
was hier zu der Thematik geschrieben wurde und wird, stammt weitgehend aus der Feder eines Forentrolls, meist unter verschiedenen Namen. Der einzige Rat, der hier seriös weitergegeben werden kann, ist der, Deiner Diabetologin zu vertrauen, sie hat absolut recht.
Es ist schon seltsam und ich finde es sehr bedenklich, dass inzwischen die Diagnosen von Ärzten wegen dem wirren Geschreibsel eines Forentrolls angezweifelt wird. Das sollte auch den Administratoren dieser Seite endlich einmal bewusst werden.
Dem ist nichts weiter hinzuzufügen.
Wenn du dennoch unsicher bist, hast du die Möglichkeit eine zweite ärztliche Meinung einzuholen, oder dich nochmal mit der Diabetologin über deine Ängste auszutauschen. Wenn du Fragen hast, so stelle sie ihr. Sie wird es dir erklären können.
________________________________________________________________
Sir Terry Pratchett (*28. April 1948 - † 12. März 2015) ... R.I.P. -
Tino
Rang: Gastam 12.05.2015 07:58:40
Falls du einen Erfahrungsaustausch pflegen möchtest, mach dies in einem Forum, wo dies möglich ist und nicht in dieser Plattform, welche offensichtlich der Pflege von Profilierungsbedürfnissen dient. -
am 12.05.2015 09:17:04
ferrato schrieb:
Hallo Manuel,
was hier zu der Thematik geschrieben wurde und wird, stammt weitgehend aus der Feder eines Forentrolls, meist unter verschiedenen Namen. Der einzige Rat, der hier seriös weitergegeben werden kann, ist der, Deiner Diabetologin zu vertrauen, sie hat absolut recht.
Es ist schon seltsam und ich finde es sehr bedenklich, dass inzwischen die Diagnosen von Ärzten wegen dem wirren Geschreibsel eines Forentrolls angezweifelt wird. Das sollte auch den Administratoren dieser Seite endlich einmal bewusst werden.
Hallo ferrato
Danke für Deinen Beitrag, ich habe es so auch aus dem Internet gelesen daß meine Ärztin recht hat, mich hat aber die Wucht hier nervös gemacht -
Michaelheuer
Rang: Gastam 12.05.2015 13:04:39
Hi Manuel
Irgendjemand hatte hier mal den LInk Diabetes für Dummies eingestellt. ANsich fand ich dies eine anschauliche Sache. Desweiteren warst Du bei einer Diabetologin und lässt hier von einer frustrierten Dame nervös machen?Bein einem hba1c von 5,3? Die Farau hat wie sie hier öfters schreibt Ihr Wissen von wikipedia; mehrere Unvoreingenommene Personen haben ihr schon den Ratschlag gegeben sich mal in phsychische Behandlung zu geben, was sie aber leider konsequent ablehnt. Ich hoffw Du weisst das Du den Richtlinien dr DDG in dem Bezug trauen kannst, ansonsten kannst Du Dir zu der Thematik auch bein onmeda durchlesen wie es Dr. Keuthage bewertet. Denke der ist dann doch ein wenig gebildeter als purea Sturmbienlein bzw. Max Joraldo vom Mustermann -
am 12.05.2015 13:56:21
Hallo $_Manuel,
ich finde es schön, dass du einen Account erstellst, um die richtige Einordnung des HbA1c weiter voranzutreiben. Viele Wissen noch nichts über die geringe Sensitivität dieses Wertes bei kleinen Werten, z.B. 5,3%. Damit hilfst du der Sache ungemein, auch wenn du ursprünglich natürlich anderes im Sinne hattest. Deiner "Diabetologin" würde ich übrigens ganz schnell den Laufpass geben. Wer bei erhöhten Nüchternwerten deinem "Hausarzt" Inkompetenz unterstellt, sollte vielleicht nochmal im ersten Semester anfangen :-). Deinen "Hausarzt" würde ich mal fragen, warum er nicht den HbA1c genommen hat, so wie es jeder andere Hausarzt in Deutschland machen würde bei auffälligen Nüchternwerten. Und schließlich würde ich noch versuchen, dir selbst ein wenig unter die Arme zu greifen. Mit Recherchen im Internet scheinst du ein wenig Probleme zu haben. Denn sonst wären dir ja folgende Einträge nicht entgangen:
Epidemiological studies have recently suggested that using HbA1c
is not an optimal screening strategy for the diagnosis of diabetes.
From a clinical chemistry standpoint, many factors can lead to individual variability in HbA1c,
making it a less than optimal test to assess glycemia. For example, ethnic variability in HbA1c levels has been documented in persons with prediabetes.
A recent study in a general Dutch population suggested that HbA1c values correlated poorly with fasting and 2-hour glucose levels in patients with mild hyperglycemia.
Although decreasing the lower boundary of the range increased the number of persons with prediabetes who would have been identified, about one third of the patients would still have been missed. Moreover, the lower limit of the broader range (ie, 5.7%) overlaps with the upper limit of our normal HbA1c assay range; advocating this as a cutoff to select candidates for diabetes prevention
likely would cause confusion among practitioners.
(http://ajcp.ascpjournals.org/content/135/5/674.full.pdf)
Oder:
Hohe Blutzuckerspitzen, die weniger als vier Stunden andauern, beeinflussen den HbA1c-Wert nicht. Der angelagerte Zucker verschwindet wieder von der Oberfläche des Hämoglobins, ohne dauerhafte Spuren zu hinterlassen. So können Nerven und Blutbahnen Schaden genommen haben, obwohl der HbA1c-Wert gut ist. Auch bestimmte Erkrankungen wie Nierenschäden können den HbA1c-Wert senken und somit verfälschen.
(http://www.netdoktor.de/Diagnostik+Behandlungen/Laborwerte/HbA1c-Wert-10799.html)
Oder:
Darüber hinaus sind genetische, hämatologische und mit Erkrankungen einhergehende Faktoren bekannt, die das HbA1c beeinflussen. Zu den verbreitesten dieser Faktoren zählen
Hämoglobinopathien, Anämien und Erkrankungen bei denen ein beschleunigter Umsatz der roten
Blutkörperchen auftritt. Folglich ist beim Vorliegen solcher Faktoren die Verwendung des HbA1c-
Wertes für Diabetes-bezogene Diagnosen kritisch. Aufgrund einer veränderten Umsatzrate der
roten Blutkörperchen und der Blutverdünnung währendder Schwangerschaft ist die Verwendung des HbA1c-Wertes zur Diagnose von Gestationsdiabetes ungeeignet.
(http://www.diabetesde.org/fileadmin/users/Patientenseite/PDFs_und_TEXTE/Stellungnahmen_Positionspapiere/2010/diabetesDE_DDG_Stellungnahme_HbA1c_Biomarker_10.2010.pdf)
Oder:
the preprandial glucose levels had a larger effect on A1C than postprandial glucose levels, presumably because they resemble the 24-h glucose levels (and thus the long-term exposure to glucose) more closely.
(http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2889756/)
Oder:
"Die Zahlen der Tabelle sollten nur als grobe Anhaltspunkte dienen, da kurzfristige hohe Werte (z. B. nach dem Essen) zum Teil keine stabilen Bindungen eingehen (den Durchschnitt heben, den HbA1c nicht)."
(http://de.wikipedia.org/wiki/HbA1c)
Also, nochmals Danke, dass du mit deiner Story eine weitere Möglichkeit zur umfassenderen Bewertung des HbA1c ermöglichst.
Bearbeitet von User am 12.05.2015 13:57:45. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Michaelheuer
Rang: Gastam 12.05.2015 13:58:11
purea schrieb:
Hallo $_Manuel,
ich finde es schön, dass du einen Account erstellst, um die richtige Einordnung des HbA1c weiter voranzutreiben. Viele Wissen noch nichts über die geringe Sensitivität dieses Wertes bei kleinen Werten, z.B. 5,3%. Damit hilfst du der Sache ungemein, auch wenn du ursprünglich natürlich anderes im Sinne hattest. Deiner "Diabetologin" würde ich übrigens ganz schnell den Laufpass geben. Wer bei erhöhten Nüchternwerten deinem "Hausarzt" Inkompetenz unterstellt, sollte vielleicht nochmal im ersten Semester anfangen :-). Deinen "Hausarzt" würde ich mal fragen, warum er nicht den HbA1c genommen hat, so wie es jeder andere Hausarzt in Deutschland machen würde bei auffälligen Nüchternwerten. Und schließlich würde ich noch versuchen, dir selbst ein wenig unter die Arme zu greifen. Mit Recherchen im Internet scheinst du ein wenig Probleme zu haben. Denn sonst wären dir ja folgende Einträge nicht entgangen:
Epidemiological studies have recently suggested that using HbA1c
is not an optimal screening strategy for the diagnosis of diabetes.
From a clinical chemistry standpoint, many factors can lead to individual variability in HbA1c,
making it a less than optimal test to assess glycemia. For example, ethnic variability in HbA1c levels has been documented in persons with prediabetes.
A recent study in a general Dutch population suggested that HbA1c values correlated poorly with fasting and 2-hour glucose levels in patients with mild hyperglycemia.
Although decreasing the lower boundary of the range increased the number of persons with prediabetes who would have been identified, about one third of the patients would still have been missed. Moreover, the lower limit of the broader range (ie, 5.7%) overlaps with the upper limit of our normal HbA1c assay range; advocating this as a cutoff to select candidates for diabetes prevention
likely would cause confusion among practitioners.
(http://ajcp.ascpjournals.org/content/135/5/674.full.pdf)
Oder:
Hohe Blutzuckerspitzen, die weniger als vier Stunden andauern, beeinflussen den HbA1c-Wert nicht. Der angelagerte Zucker verschwindet wieder von der Oberfläche des Hämoglobins, ohne dauerhafte Spuren zu hinterlassen. So können Nerven und Blutbahnen Schaden genommen haben, obwohl der HbA1c-Wert gut ist. Auch bestimmte Erkrankungen wie Nierenschäden können den HbA1c-Wert senken und somit verfälschen.
(http://www.netdoktor.de/Diagnostik+Behandlungen/Laborwerte/HbA1c-Wert-10799.html)
Oder:
Darüber hinaus sind genetische, hämatologische und mit Erkrankungen einhergehende Faktoren bekannt, die das HbA1c beeinflussen. Zu den verbreitesten dieser Faktoren zählen
Hämoglobinopathien, Anämien und Erkrankungen bei denen ein beschleunigter Umsatz der roten
Blutkörperchen auftritt. Folglich ist beim Vorliegen solcher Faktoren die Verwendung des HbA1c-
Wertes für Diabetes-bezogene Diagnosen kritisch. Aufgrund einer veränderten Umsatzrate der
roten Blutkörperchen und der Blutverdünnung währendder Schwangerschaft ist die Verwendung des HbA1c-Wertes zur Diagnose von Gestationsdiabetes ungeeignet.
(http://www.diabetesde.org/fileadmin/users/Patientenseite/PDFs_und_TEXTE/Stellungnahmen_Positionspapiere/2010/diabetesDE_DDG_Stellungnahme_HbA1c_Biomarker_10.2010.pdf)
Oder:
the preprandial glucose levels had a larger effect on A1C than postprandial glucose levels, presumably because they resemble the 24-h glucose levels (and thus the long-term exposure to glucose) more closely.
(http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2889756/)
Oder:
"Die Zahlen der Tabelle sollten nur als grobe Anhaltspunkte dienen, da kurzfristige hohe Werte (z. B. nach dem Essen) zum Teil keine stabilen Bindungen eingehen (den Durchschnitt heben, den HbA1c nicht)."
(http://de.wikipedia.org/wiki/HbA1c)
Also, nochmals Danke, dass du mit deiner Story eine weitere Möglichkeit zur umfassenderen Bewertung des HbA1c ermöglichst.
Sag mal purea, arbeitest du eigentlich zwischendurch? -
am 12.05.2015 14:06:51
Michaelheuer schrieb:
purea schrieb:
Hallo $_Manuel,
ich finde es schön, dass du einen Account erstellst, um die richtige Einordnung des HbA1c weiter voranzutreiben. Viele Wissen noch nichts über die geringe Sensitivität dieses Wertes bei kleinen Werten, z.B. 5,3%. Damit hilfst du der Sache ungemein, auch wenn du ursprünglich natürlich anderes im Sinne hattest. Deiner "Diabetologin" würde ich übrigens ganz schnell den Laufpass geben. Wer bei erhöhten Nüchternwerten deinem "Hausarzt" Inkompetenz unterstellt, sollte vielleicht nochmal im ersten Semester anfangen :-). Deinen "Hausarzt" würde ich mal fragen, warum er nicht den HbA1c genommen hat, so wie es jeder andere Hausarzt in Deutschland machen würde bei auffälligen Nüchternwerten. Und schließlich würde ich noch versuchen, dir selbst ein wenig unter die Arme zu greifen. Mit Recherchen im Internet scheinst du ein wenig Probleme zu haben. Denn sonst wären dir ja folgende Einträge nicht entgangen:
Epidemiological studies have recently suggested that using HbA1c
is not an optimal screening strategy for the diagnosis of diabetes.
From a clinical chemistry standpoint, many factors can lead to individual variability in HbA1c,
making it a less than optimal test to assess glycemia. For example, ethnic variability in HbA1c levels has been documented in persons with prediabetes.
A recent study in a general Dutch population suggested that HbA1c values correlated poorly with fasting and 2-hour glucose levels in patients with mild hyperglycemia.
Although decreasing the lower boundary of the range increased the number of persons with prediabetes who would have been identified, about one third of the patients would still have been missed. Moreover, the lower limit of the broader range (ie, 5.7%) overlaps with the upper limit of our normal HbA1c assay range; advocating this as a cutoff to select candidates for diabetes prevention
likely would cause confusion among practitioners.
(http://ajcp.ascpjournals.org/content/135/5/674.full.pdf)
Oder:
Hohe Blutzuckerspitzen, die weniger als vier Stunden andauern, beeinflussen den HbA1c-Wert nicht. Der angelagerte Zucker verschwindet wieder von der Oberfläche des Hämoglobins, ohne dauerhafte Spuren zu hinterlassen. So können Nerven und Blutbahnen Schaden genommen haben, obwohl der HbA1c-Wert gut ist. Auch bestimmte Erkrankungen wie Nierenschäden können den HbA1c-Wert senken und somit verfälschen.
(http://www.netdoktor.de/Diagnostik+Behandlungen/Laborwerte/HbA1c-Wert-10799.html)
Oder:
Darüber hinaus sind genetische, hämatologische und mit Erkrankungen einhergehende Faktoren bekannt, die das HbA1c beeinflussen. Zu den verbreitesten dieser Faktoren zählen
Hämoglobinopathien, Anämien und Erkrankungen bei denen ein beschleunigter Umsatz der roten
Blutkörperchen auftritt. Folglich ist beim Vorliegen solcher Faktoren die Verwendung des HbA1c-
Wertes für Diabetes-bezogene Diagnosen kritisch. Aufgrund einer veränderten Umsatzrate der
roten Blutkörperchen und der Blutverdünnung währendder Schwangerschaft ist die Verwendung des HbA1c-Wertes zur Diagnose von Gestationsdiabetes ungeeignet.
(http://www.diabetesde.org/fileadmin/users/Patientenseite/PDFs_und_TEXTE/Stellungnahmen_Positionspapiere/2010/diabetesDE_DDG_Stellungnahme_HbA1c_Biomarker_10.2010.pdf)
Oder:
the preprandial glucose levels had a larger effect on A1C than postprandial glucose levels, presumably because they resemble the 24-h glucose levels (and thus the long-term exposure to glucose) more closely.
(http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2889756/)
Oder:
"Die Zahlen der Tabelle sollten nur als grobe Anhaltspunkte dienen, da kurzfristige hohe Werte (z. B. nach dem Essen) zum Teil keine stabilen Bindungen eingehen (den Durchschnitt heben, den HbA1c nicht)."
(http://de.wikipedia.org/wiki/HbA1c)
Also, nochmals Danke, dass du mit deiner Story eine weitere Möglichkeit zur umfassenderen Bewertung des HbA1c ermöglichst.
Sag mal purea, arbeitest du eigentlich zwischendurch?
Hi purea, sorry aber ich vertraue dann doch lieber dem was die DDG schreibt bzw. was meine Ärztin sagt. Weiterhin kommen mir da Michael und ferrato kompetenter rüber. Wobei Du natürlich fit im Texte kopieren bist. Ich habe hier schon gelesen dass Du einen schlechten Ruf geniesst, daher sei mir nicht sauer wenn ich allen anderen mehr vertraue als Dir. Trotzdem alles gute mit Deinen Problemen.
Manuel1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.05.2015 15:04:48
Hallo $_Manuel,
ist ja nicht meine Gesundheit :-))
Wir halten fest: In deiner ziemlich dilettantisch zusammengescripteten Geschichte hast du erhöhte Nüchternwerte und deine "Diabetologin" sieht deshalb keinen Grund für weitere Untersuchungen, die jeder andere Diabetologe in Deutschland anordnen würde. Denn das ist in jeder echten Arztpraxis Standard, wenn sich Werte widersprechen: weitere Untersuchungen. Frag mal Michaelheuer, der hatte nämlich auch einen HbA1c von 5,3% und erhöhte Nüchternwerte. Da er wirklich bei einem Arzt war, hat dieser natürlich einen Belastungstest angeordnet, du kleiner Fake-Schlingel ;-)))
-
am 12.05.2015 15:06:03
Manuel schrieb:
Michaelheuer schrieb:
purea schrieb:
Hallo $_Manuel,
ich finde es schön, dass du einen Account erstellst, um die richtige Einordnung des HbA1c weiter voranzutreiben. Viele Wissen noch nichts über die geringe Sensitivität dieses Wertes bei kleinen Werten, z.B. 5,3%. Damit hilfst du der Sache ungemein, auch wenn du ursprünglich natürlich anderes im Sinne hattest. Deiner "Diabetologin" würde ich übrigens ganz schnell den Laufpass geben. Wer bei erhöhten Nüchternwerten deinem "Hausarzt" Inkompetenz unterstellt, sollte vielleicht nochmal im ersten Semester anfangen :-). Deinen "Hausarzt" würde ich mal fragen, warum er nicht den HbA1c genommen hat, so wie es jeder andere Hausarzt in Deutschland machen würde bei auffälligen Nüchternwerten. Und schließlich würde ich noch versuchen, dir selbst ein wenig unter die Arme zu greifen. Mit Recherchen im Internet scheinst du ein wenig Probleme zu haben. Denn sonst wären dir ja folgende Einträge nicht entgangen:
Epidemiological studies have recently suggested that using HbA1c
is not an optimal screening strategy for the diagnosis of diabetes.
From a clinical chemistry standpoint, many factors can lead to individual variability in HbA1c,
making it a less than optimal test to assess glycemia. For example, ethnic variability in HbA1c levels has been documented in persons with prediabetes.
A recent study in a general Dutch population suggested that HbA1c values correlated poorly with fasting and 2-hour glucose levels in patients with mild hyperglycemia.
Although decreasing the lower boundary of the range increased the number of persons with prediabetes who would have been identified, about one third of the patients would still have been missed. Moreover, the lower limit of the broader range (ie, 5.7%) overlaps with the upper limit of our normal HbA1c assay range; advocating this as a cutoff to select candidates for diabetes prevention
likely would cause confusion among practitioners.
(http://ajcp.ascpjournals.org/content/135/5/674.full.pdf)
Oder:
Hohe Blutzuckerspitzen, die weniger als vier Stunden andauern, beeinflussen den HbA1c-Wert nicht. Der angelagerte Zucker verschwindet wieder von der Oberfläche des Hämoglobins, ohne dauerhafte Spuren zu hinterlassen. So können Nerven und Blutbahnen Schaden genommen haben, obwohl der HbA1c-Wert gut ist. Auch bestimmte Erkrankungen wie Nierenschäden können den HbA1c-Wert senken und somit verfälschen.
(http://www.netdoktor.de/Diagnostik+Behandlungen/Laborwerte/HbA1c-Wert-10799.html)
Oder:
Darüber hinaus sind genetische, hämatologische und mit Erkrankungen einhergehende Faktoren bekannt, die das HbA1c beeinflussen. Zu den verbreitesten dieser Faktoren zählen
Hämoglobinopathien, Anämien und Erkrankungen bei denen ein beschleunigter Umsatz der roten
Blutkörperchen auftritt. Folglich ist beim Vorliegen solcher Faktoren die Verwendung des HbA1c-
Wertes für Diabetes-bezogene Diagnosen kritisch. Aufgrund einer veränderten Umsatzrate der
roten Blutkörperchen und der Blutverdünnung währendder Schwangerschaft ist die Verwendung des HbA1c-Wertes zur Diagnose von Gestationsdiabetes ungeeignet.
(http://www.diabetesde.org/fileadmin/users/Patientenseite/PDFs_und_TEXTE/Stellungnahmen_Positionspapiere/2010/diabetesDE_DDG_Stellungnahme_HbA1c_Biomarker_10.2010.pdf)
Oder:
the preprandial glucose levels had a larger effect on A1C than postprandial glucose levels, presumably because they resemble the 24-h glucose levels (and thus the long-term exposure to glucose) more closely.
(http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2889756/)
Oder:
"Die Zahlen der Tabelle sollten nur als grobe Anhaltspunkte dienen, da kurzfristige hohe Werte (z. B. nach dem Essen) zum Teil keine stabilen Bindungen eingehen (den Durchschnitt heben, den HbA1c nicht)."
(http://de.wikipedia.org/wiki/HbA1c)
Also, nochmals Danke, dass du mit deiner Story eine weitere Möglichkeit zur umfassenderen Bewertung des HbA1c ermöglichst.
Sag mal purea, arbeitest du eigentlich zwischendurch?
Hi purea, sorry aber ich vertraue dann doch lieber dem was die DDG schreibt bzw. was meine Ärztin sagt. Weiterhin kommen mir da Michael und ferrato kompetenter rüber. Wobei Du natürlich fit im Texte kopieren bist. Ich habe hier schon gelesen dass Du einen schlechten Ruf geniesst, daher sei mir nicht sauer wenn ich allen anderen mehr vertraue als Dir. Trotzdem alles gute mit Deinen Problemen.
Manuel
Sind purea und ich denn schlechte Menschen weil wir keinen Job haben? Dass ist ja ziemlich beleidigend. Dafür setzen wir uns mit einer Materie ausseinander von der wir wirklich keine Ahnung haben aber immer wieder dazu lernen. Ihr seit doch nur sauer auf puri weil sie euch überlegen ist -
am 12.05.2015 15:27:13
Michaelheuer schrieb:
Sag mal purea, arbeitest du eigentlich zwischendurch?
Klar, die Nacht ist doch noch lang :-) -
Tino
Rang: Gastam 12.05.2015 20:31:21
Purea und ihrem Schatten sturmbine müssten die Batterien rausgenommen werden, ist ja eine Zumutung, den dauernd gleichen Schwachsinn in dieser Plattform antreffen zu müssen. -
ferrato
Rang: Gastam 13.05.2015 11:36:38
sturmbine schrieb:
.... Dafür setzen wir uns mit einer Materie ausseinander von der wir wirklich keine Ahnung haben ...
Hatte da jemand einen lichten Moment? Jedenfalls kann ich dem Satz in vollem Umfang zustimmen :-)