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Mein persönlicher Behandlungsspielraum--selbst aufgestellt

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    Mitglied seit: 01.05.2015
    am 20.05.2015 18:27:03
    Behandlungsplan für Erwin XXX, ab Ende April 2015
    Situation nach oralem Glukosetoleranztest in der Praxis Dres. YYYYY/ZZZZ
    Nüchternglukose 108, 1-Stunden-Wert 221, 2-Stunden-Wert 162, HbA1C 5,5 %
    Bewertung: abnorme Nüchternglukose, gestörte Glukosetoleranz, Prädiabetes
    Empfehlung ärztlicherseits: Gewicht halten, Bewegung, HbA1c wie oben anstreben

    Eigene Zielsetzung darüber hinaus: Ernährung umstellen, Gewicht verringern (Fettleber?), Bewegung nach wie vor viel
    Grundsätze zur Ernährung: Kohlenhydrate reduzieren und modifizieren, Blutzuckerspitzen vermeiden durch Verwendung von Kohlenhydraten mit niedrigem bis mittlerem Glyx, Fett modifizieren, verstärkt ungesättigte Fette, Eiweißanteil erhöhen (bin Eiweiß-Typ laut einem Stoffwechseltest), viel Gemüse, Salate, Hülsenfrüchte, hohe Ballaststoffanteile, auf Vorhandensein von Zink, Magnesium, Chrom achten, u.a.m., Getränke: Kaffee, Wasser, Tee, Bier 1 mal pro Woche. Gestrichen: Fruchtsäfte, Cola, Limonade, Süßigkeiten aller Art. Kuchen nur bei besonderen Anlässen.
    Kohlenhydrate zum Frühstück und frühen Abendessen(bis 17 Uhr): Vollkornbrötchen und –brot, Knäckebrot, Haferflocken. Dazu Käse, Quark, Joghurt, Tomaten, Radieschen, Gurken. Gestrichen: Butter, Marmelade, Wurst.
    Mittagessen: Fisch, mageres Fleisch, immer mal wieder fleischlos, Miniportionen der gängigen „Sättigungsbeilagen“ Nudeln, Reis, Kartoffeln, es sei denn als Vollkornprodukte. Viel Salate und Gemüse. Knäckebrot als Zugabe, wenn sonst keine Kohlenhydrate.
    Zielvorstellung Gewicht: reduzieren auf 73 Kg (von 76 bis 77)
    Wandern, Radeln wie bisher ausgiebig
    HbA1c senken (bis Mitte/Ende Juli 2015)---Ultraschall auf „Fettleber“ im Sommer
    Bemerkungen,Ergänzungen, Veränderungen, Entwicklungen:
    7.Mai: 73 Kilo bereits erreicht
    nach mehreren kurzen Erhöhungen am 20.Mai wieder bei 72,7 Kilogramm


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    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 20.05.2015 19:09:41
    Sieht doch wie ein guter Anfang aus. Alles Weitere wirst du anhand deiner kontinuierlichen Selbstbeobachtung/-überwachung nach einiger Zeit noch besser einschätzen können.

    Meine Gedanken zu deiner Vorgehensweise:

    -Zusätzliches Fett brauchst du nicht. Das nimmst du bei deiner Ernährungsform mehr als genug auf. Z.B. durch Fisch. Bei Salaten kannst du das Dressing auf Balsamicobasis probieren, ohne Öl. Leinsamen dazu versorgen dich hervorragend mit ungesättigten Fettsäuren.
    -Mit Knäckebrot vorsichtig sein, es täuscht. Es wird sehr stark erhitzt, damit es so knackig wird. Viel Acrylamid. Versuche es mit Roggenvollkornschrot. Das wäre dann z.B. Pumpernickel. Hat nur einen mittleren GI. Auch das Roggenvollkornbrot von DM ist nur aus Roggenvollkornschrot, Hefe und Wasser. Ebenso das Pumpernickel REWE Bio. Manche Pumpernickel enthalten zusätzlich Sirup, hinten mal drauf schauen.
    -Vollkornbrötchen wenn möglich durch Pumpernickel/reines Roggenvollkornschrotbrot ersetzen
    -Morgens könntest du auch Oat meal probieren. Ein Teil Haferflocken zu 2 Teilen Wasser im Topf kurz erwärmen, auf den Teller geben und frische Früchte dazugeben. Das ganze kann mit Cassiazimt garniert werden. Früchte gemäß Glyx (z.B. Orange, Kiwi, Birne, Apfel, Heidelbeeren, Erdbeeren etc etc). Es hält sehr lange satt und täglich Hafer wirkt sich langfristig bei den meistern sehr positiv auf den Blutzucker aus.
    -Um weiter Gewicht zu reduzieren, ohne FDH zu praktizieren, könntest du die Anteile an tierischen Produkten weiter reduzieren zugunsten von Hülsenfrüchten.
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    am 20.05.2015 22:22:16
    Mir ist mal gesagt worden:...lieber eine Tafel Vollmilchschokolade, als eine Scheibe Pumpernickel.

    ________________________________________
    - Diabetestyp 2
    - Medikation Janumet 2 x 50/1000 mg
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    am 20.05.2015 23:53:23
    In welchem Kontext denn? Vielleicht ging es um etwas anderes als Diabetes. Denn in diabetischer Hinsicht ist Pumpernickel anderen Brotbackwaren überlegen. Schau mal in die Glyxtabelle.

    Ich könnte mir noch vorstellen, dass es um Typ 1 und weit fortgeschrittenen, spritzpflichtigen Typ 2 ging. Möglicherweise ist Pumpernickel schwer zu "bespritzen", weil es die KH anders ausgibt? Es ist ja kein normales Brot in dem Sinne. Es wird mindestens 16 Stunden gebacken und die Inhaltsstoffe karamellisiseren teilweise.

    Aber wie dem auch sein, aus prädiabetischer Sicht ist Pumpernickel wohl das empfehlenswerteste Brot. Würde mich aber trotzdem interessieren, was deine Quelle genau meinte.
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    am 21.05.2015 00:25:12
    Ein Arzt erzählte mir, daß Pumpernickel eines der schädlichsten Brote für Diabetiker ist. Der Zuckeranteil ist sehr hoch...ähnlich wie bei Limonaden u.ä.

    Ich glaube ihm, aber das muß jeder selbst für sich entscheiden.

    ________________________________________
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    am 21.05.2015 07:55:04
    Hi purea
    Klasse Beitrag mal wieder :)
    Günter, wenn purea schreibt daß Pumpernikel geeignet ist, dann ist dß auch so !!!!!!!! Lass bitte Deine unqualifizierten Bemerkungen bzw. die Deines Arztes für Dich stehen aber nicht für andere. Purea beschäftigt sich schliesslich mit diesem Thema und ist dadurch zu einer Art Mehnert der Prädiabetes geworden die übrigends auch ausserhalb dieses Forums Anerkenneung findet.!!!!
  • Kato01

    Rang: Gast
    am 21.05.2015 07:59:23
    😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂😂
    Sehr geil Strunzbombe,Danke
    (you make my Day)😎
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    am 21.05.2015 08:18:56
    http://www.diabetes-ratgeber.net/Ernaehrung/Finger-weg-von-Pumpernickel-302637.html


    Die Forentrolle schreiben sich wieder einen Mist zusammen...
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    am 21.05.2015 08:32:31
    TypEinser schrieb:
    http://www.diabetes-ratgeber.net/Ernaehrung/Finger-weg-von-Pumpernickel-302637.html


    Die Forentrolle schreiben sich wieder einen Mist zusammen...



    Dort steht dass pumpernickel sinnvoll ist du spezialist
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    Mitglied seit: 23.09.2014
    am 21.05.2015 08:32:50
    Erwin1950 schrieb:
    Behandlungsplan für Erwin XXX, ab Ende April 2015
    Situation nach oralem Glukosetoleranztest in der Praxis Dres. YYYYY/ZZZZ
    Nüchternglukose 108, 1-Stunden-Wert 221, 2-Stunden-Wert 162, HbA1C 5,5 %
    Bewertung: abnorme Nüchternglukose, gestörte Glukosetoleranz, Prädiabetes
    Empfehlung ärztlicherseits: Gewicht halten, Bewegung, HbA1c wie oben anstreben

    Eigene Zielsetzung darüber hinaus: Ernährung umstellen, Gewicht verringern (Fettleber?), Bewegung nach wie vor viel
    Grundsätze zur Ernährung: Kohlenhydrate reduzieren und modifizieren, Blutzuckerspitzen vermeiden durch Verwendung von Kohlenhydraten mit niedrigem bis mittlerem Glyx, Fett modifizieren, verstärkt ungesättigte Fette, Eiweißanteil erhöhen (bin Eiweiß-Typ laut einem Stoffwechseltest), viel Gemüse, Salate, Hülsenfrüchte, hohe Ballaststoffanteile, auf Vorhandensein von Zink, Magnesium, Chrom achten, u.a.m., Getränke: Kaffee, Wasser, Tee, Bier 1 mal pro Woche. Gestrichen: Fruchtsäfte, Cola, Limonade, Süßigkeiten aller Art. Kuchen nur bei besonderen Anlässen.
    Kohlenhydrate zum Frühstück und frühen Abendessen(bis 17 Uhr): Vollkornbrötchen und –brot, Knäckebrot, Haferflocken. Dazu Käse, Quark, Joghurt, Tomaten, Radieschen, Gurken. Gestrichen: Butter, Marmelade, Wurst.
    Mittagessen: Fisch, mageres Fleisch, immer mal wieder fleischlos, Miniportionen der gängigen „Sättigungsbeilagen“ Nudeln, Reis, Kartoffeln, es sei denn als Vollkornprodukte. Viel Salate und Gemüse. Knäckebrot als Zugabe, wenn sonst keine Kohlenhydrate.
    Zielvorstellung Gewicht: reduzieren auf 73 Kg (von 76 bis 77)
    Wandern, Radeln wie bisher ausgiebig
    HbA1c senken (bis Mitte/Ende Juli 2015)---Ultraschall auf „Fettleber“ im Sommer
    Bemerkungen,Ergänzungen, Veränderungen, Entwicklungen:
    7.Mai: 73 Kilo bereits erreicht
    nach mehreren kurzen Erhöhungen am 20.Mai wieder bei 72,7 Kilogramm